chronik
widerständische momente festgehalten (spiegelung von chronik.blackblogs.org)
Browse: Home / AfD-Büro mit Stahlkugeln beschossen

AfD-Büro mit Stahlkugeln beschossen

By chronik on May 18, 2020

Frankfurt am Main, 18. Mai 2020

Wir haben heute Nacht auf das menschenleere AFD Parteibüro im ersten Stock des Wasserweg 2 in Frankfurt mit Stahlkugeln geschossen. Gefährdung für Menschen haben wir ausgeschlossen, im Gegensatz zu den mörderischen Hetzern im Parlament und ihren rassistischen Helfern auf der Straße.

Nachdem vor drei Monaten in Hanau Tobias Rathjen neun Menschen aus rassistischen Motiven erschossen hat, gab und gibt es vielfältige Aktionen des Widerstands. Dabei steht die AFD im Fokus, denn die Stimmung solcher rassistischer Gewalttaten werden durch sie erzeugt und begünstigt. Die AFD schürt die menschenverachtende Stimmung gegen vermeintliche Migranten und „Ausländer“. Sie hat mit ihrer Kampagne gegen „Shishabars“ die theoretische und praktische Grundlage für Angriffe wie in Hanau gelegt. Zu dem alltäglichen Rassismus unserer Gesellschaft werden Feindbilder erzeugt und die Ausgrenzung vorangetrieben. Die rassistischen Mörder meinen nicht nur die getöteten Personen direkt, sondern greifen die Lebensweise einer pluralistischen Gesellschaft als solche an.

Alle, die nicht in das weiße patriarchale Bild passen sind gemeint. Ihnen soll durch Hetze und Gewalt ihre Freiheit genommen werden. Es wird ein angeblich bedrohtes weißes „Wir“ geschaffen, und von anderen Menschen abgegrenzt, welche die AFD am liebsten auf dem Mittelmeer sterben lassen oder an den Grenzen erschießen will. So vereinen sich die Biedermänner mit den Mörder*innen. Durch den strategischen Bruch vom Tabu dessen was sagbar scheint, wird auch der Rückhalt für die Mörder vergrößert.

Dies ist Ursache und Bedingung zugleich für Angriffe wie in Hanau und Halle. Allein aus diesem Grund ist Tobias Rathien kein Einzeltäter. Die AFD hat mitgeschossen! Wir ziehen die politisch Verantwortlichen in Verantwortung. Wir werden nichts unversucht lassen die Mörder zu stoppen, wenn nötig mit allen erforderlichen Mitteln.

Grüße an alle Migrantifas

Source: Indymedia (Tor), Spiegelung (Tor)

Posted in Deutsch | Tagged Frankfurt am Main

« Previous Next »

Suche

Tags

Aachen Berlin Bielefeld Bochum Bonn Bremen Chemnitz Dortmund Dresden Duisburg Erfurt Essen Flensburg Frankfurt am Main Freiburg Gießen Greifswald Göttingen Halle Hambacher Forst Hamburg Hannover Jena Karlsruhe Kassel Kiel Köln Leipzig Lübeck Lüneburg Magdeburg Mainz Mannheim Marburg München Münster Neumünster Nürnberg Potsdam Rostock Stuttgart Tübingen Weimar Wuppertal Würzburg

chronik.blackblogs.org

Archiv von Indymedia Linksunten
linksunten.indymedia.org
xrlvebokxn22g6x5gmq3cp7r...

Spiegel von de.indymedia.org
raxuatgmxdvnp4no.onion
mphvik4btkr2qknt.onion

RSS Barrikade.info (CH)

  • Communiqué vom 1. Mai 2026 in Aarau May 4, 2026
  • Gedenksprotest Ni Una Menos May 1, 2026
  • Übersicht zum revolutionären 1. Mai 2026 May 1, 2026
  • Der Polizist, der Neonazi und der Elefant May 1, 2026
  • KuZeB Monatsprogramm Mai 2026 April 29, 2026
  • Call to action against the International Drone Show in Denmark, Odense! April 29, 2026
  • Farbe gegen Google April 27, 2026
  • ! Hungerstreiks im Ausschaffungsknast Bässlergut , 8. - 22. April! April 27, 2026
  • Recherche: Rechtsextreme Beteiligung an der Rettung eines Wales April 27, 2026

RSS Emrawi.org (AT)

  • Evangelizing Pagans: about red groups [en] May 4, 2026
  • Der Polizist, der Neonazi und der Elefant May 1, 2026
  • Heraus zur Walpurgisnacht! - (re)claim the night April 30, 2026
  • 30 Jahre Flucht: Ein Fazit April 30, 2026
  • Aktiv-ist*innen Workshopwochenende in Innsbruck April 30, 2026
  • Rojbaş / Ma vexêr dî, April 29, 2026
  • Krieg in Mali: Attacken im April 2026 April 29, 2026
  • Das besetzte Prosfygika: Wie wir schon anders leben - der Realutopien Podcast April 29, 2026
  • KI kurzschliessen! April 28, 2026

RSS Indymedia (DE)