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Farbe und Glasbruch gegen Coworking-Space

By chronik on February 12, 2019

Berlin, 12. Februar 2019

In der Nacht vom 11. auf den 12. 2. wurde die Büros von rent24 und der Allianz-Versicherung angegriffen. Die Aktion richtet sich gegen Verdrängung und die Beteiligung am Krieg ind Kurdistan.

Am frühen Morgen des 12. 2. wurde das “co-working space” von rent24 und der Aliianz-Versicherung am Kottbusser Damm attackiert.

Gründe gibt es dafür mehr als genug.

So trägt die Eröffnung eines superschicken, überteuerten Cafes einerseits zur Verdrängung im von überwiegend migrantischen Einzelhandel geprägten Kreuzberg bei.

Andererseits wird durch das neoliberale Konzept “co-working space” die Freizeit von Arbeiter*innen zunehmend kommerziell verwertet.

Besonderer Kritik würdig sind auch die in dem Büro ansäßigen Unternehmen.

So ist rent24 maßgeblich an der Verdrängung der letzten selbstverwalteten Jugenzentren Schönebergs potse/drugstore verantwortlich.

Die Allianz wiederrum ist mit Investments von mehreren Hundert Millionen Euro an Rüstungsfirmen wie Rheinmetall beteiligt, die für das faschistische Regime der Türkei Waffen produzieren und so den völkerrechtswidrigen Krieg in Afrin direkt unterstützen.

Das Projekt des Demokratischen Konföderalismus, das dort zerstört werden soll, verbindet die Gleichberechtigung von Frauen*, Ökologie und eine basisdemokratische Organisierung der Gesellschaft. So entsteht ein einzigartiges Projekt, das nicht nur den Despoten Erdogan, sondern den bürgerlichen Staat an sich herausfordert und linke Bewegungen auf der ganzen Welt inspiriert.

Die Aktion gegen rent24 und die Allianz reiht sich ein die Serie von Attacken der letzten zwei Nächte, Sie soll zeigen, dass Unternehmen, die von Verdrängung profitieren und faschistische Regimes unterstützen, immer und überall angreifbar sind. Und dass auch ein schicker “co-living space” im vermeintlichen Alternativbezirk nicht über ihre menschenfeindliche Gesinnung hinwegtäuschen kann.

Farbe und Glasbruch denen, die einem freien Leben im Wege stehen!

Quelle: Indymedia (Tor)

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