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Farbe gegen İşbank

By chronik on February 1, 2019

Berlin, 1. Februar 2019

In Anbetracht der aktuellen Bedrohungslage gegen die kurdische Freiheitsbewegung und den andauernden Hungerstreiks wollen wir ein weiteres Zeichen setzen.

Es ist leider nicht mehr die Frage ob, sondern wann die Türkei mit dem Einmarsch beginnt.

Zwar unterstützen und finanzieren verbündete Großmächte die Türkischen Vernichtungskriege, es ist jedoch türkisches Kapital, dass am meisten dazu beisteuert. Also hat es diese Nacht eine weddinger Filiale der größten türkischen Staatsbank getroffen. Türkiye İş Bankası, eine Aktiengesellschaft, gehört zu den zehn umsatzstärksten türkischen Unternehmen, und ist somit direkt beteiligt am finanzieren der Misere.

Wenn das Türkische Militär marschiert und Bomben auf die Köpfe unserer Freund_innen fallen lässt, macht sie das nicht ohne Absprache mit ihren Verbündeten der Nato. Es sind genau jene Nato-Partner, die der Türkei die Leopard-II-Panzer liefern, die durch die Dörfer rollen und die F16-Kampfjets schicken, welche die Bomben werfen. Bomben die, wie bei Sehid Sahin aus Island nicht mal einen Körper zurücklassen der beerdigt werden kann. Deshalb ist es unabdinglich, gegen die Natomächte hier Widerstand zu leisten um die Kriegsmaschinerie auch hier zu stoppen. Denn es liegt auch an der stärke des Widerstand den wir hier gegen die Militärverbündeten organisieren, wie sich der Verlauf des Krieges gestalten wird. Deshalb:
*Die geforderte Flugverbotszone durchsetzen, weitere Gräultaten vermindern!*

Nicht nur das türkische Kapital finanziert Angriffskriege, es sind auch deutsche Panzer, finanziert von deutschen Banken mit vollster Unterstützung der deutschen Regierung, die in Rojava morden. Deshalb:
*Rüstungskonzerne blockieren und angreifen!*

Die Repression gegen emanzipatorische und kurdische Strukturen gehört schon lange zum Alltag, aber die Zusammenarbeit der deutschen und türkischen Behörden und Geheimdienste scheint immer enger zu werden. Seien es 129a/b-Ermittlungen, von denen einige zwar eingestellt wurden, es aber immer noch laufende Prozesse und Menschen im Knast gibt. Seien es die zahllosen Verfahren wegen dem Zeigen “Verbotener Symbole” oder andere Einschüchterungsversuche wie offene Observationen. Sie wissen, dass sie uns am härtesten treffen wenn wir vereinzelt dastehen. Deshalb:
*Der Repression gegen internationalistische Strukturen solidarisch und kämpferisch entgegentreten!*

Diese Aktion war zwar nur ein kleines Zeichen, aber eines das zeigt, dass wir im Herzen bei euch unseren Freund_innen sind, um gegen die Unterdrückung zu kämpfen.

Ob mit der Waffe in der Hand, beim Aufbau der Revolutionären Kommunen oder durch kreativen Protest: die feministische Revolution in Rojava verteidigen!

Für ein Leben in Freiheit!

Biji berxwedana Rojava!

Einige Anarchist_innen

Quelle: Indymedia (Tor)

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