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Scheiben bei Von Poll-Immobilienbüro zerstört

By chronik on September 12, 2018

Frankfurt am Main, 12. September 2018

Fight the Game & the Players – Die Debatte um die steigenden Mieten nimmt in Frankfurt seit Beginn des Mietentscheids endlich wieder zu. Allerdings ist uns Mittel und Schwerpunkt von #Mietenwahnsinn-Hessen zu begrenzt. Ein Bürgerentscheid als Mittel der Politik ist ein reiner Papiertiger, der Wut und Hoffnung kanalisiert und bevor real in die Verhältnisse eingegriffen wird, wird der Entscheid wahrscheinlich juristisch kassiert. Das wissen wir schon seit dem Volksbegehren gegen die Startbahn West. Zum anderen ist uns der Fokus der Debatte zu sehr begrenzt auf die Rolle und Möglichkeit der ehemaligen Gemeinnützigen Baugesellschaften wie der ABG. Es gibt allerdings weitaus mehr verantwortliche Profiteure an dem Mieten- und Immobilienwahnsinn in unseren Städten. Einen dieser Krisengewinnler und Profiteur des überdrehenden Wohnungsmarkts in Frankfurt haben wir heute Nacht in destruktiver Absicht besucht.

An einer Filiale des Makler-Unternehmens Von Poll in der Eschersheimer Landstraße haben wir die Glasfassade an zwei Seiten großflächig zerstört.

Von Poll ist hier in Frankfurt aber auch bundesweit nicht das erste mal angegriffen worden. Nach einem ersten Angriff 2015 hat sich Von Poll in einer hanebüchenen Erklärung als nicht-verantwortlich an der Steigerung von Mieten und Immobilienpreise erklärt. Sie seien schließlich nur Makler und weder Immobilienfirma noch verantwortliche Politiker. Wir sagen: Das glauben sie sich nicht mal selbst, denn die Aussage kann falscher nicht sein! Es ist aber beispielhaft für die neoliberale Verantwortungslosigkeit unserer Zeit, in der alle fett absahnen wollen und behaupten an den Verhältnissen leider leider nichts ändern zu können.

Wir sagen: Alle die von ausbeuterischen Verhältnissen profitieren sind für diese zur Verantwortung zu ziehen. Wer wie Von Poll seinen Profit mit der Vermittlung von luxuriösen Immobilien macht, ist Teil des großen Räderwerks, welches Wohnen verwertet, die Preise in die Höhe treibt, unsere Städte umstrukturiert, Nachbarschaften und Kiez-Strukturen zerschlägt und finanziell schwächere Menschen an die Stadtränder verdrängt.

Wir sagen: Boden darf keine Ware sein, sondern gehört der Commune. Wohnen darf nicht dem Markt unterliegen, sondern ist ein Menschenrecht. Wer diese Verhältnisse unterstützt und fördert, kann Objekt unseres Widerstands werden.

Autonome Gruppen

 
P.S.: Solidarische Grüße an die Gefangenen! United we stand!

Quelle: Indymedia

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