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Farbe gegen SPD-Zentrale

By chronik on July 23, 2015

149275Köln, 23. Juli 2015

[Köln] Unsere Antwort auf das Suruc-Massaker: Rote Farbe auf der SPD-Heuchler-Zentrale
Seit Donnerstag früh steht an der rot bespritzten Fassade der SPD-Zentrale in Köln: Blut an euren Händen! Stoppt AKP-Support! Biji Rojava! Damit ist nun in einfachen Worten und Taten über die SPD gesagt was sie sind: heuchlerische Imperialisten mit Blut an ihren Händen.

Am Montag hatten die IS-Faschisten mindestens 32 unserer GenossInnen der SGDF in der Türkischen Grenzsstadt Suruc durch einen Selbstmordanschlag ermordet. Sie waren bei einer Pressekonferenz um ihre Solidaritäts-Aktion für die demokratische Revolution in Rojava unter dem Motto ‘Wir haben Kobane gemeinsam verteidigt – gemeinsam bauen wir es wieder auf’ bekannt zu machen.

In der Türkei reagierten die Massen mit revolutionären Aktionen unter der Parole ‘die AKP-Regierung ist verantwortlich’.

Auch in Deutschland war das Entsetzen über diese blutrünstige Tat zurecht groß, so gab es in vielen Städten Deutschlands spontane Kundgebungen.

Als Revolutionäre in Deutschland müssen wir uns natürlich Fragen: Welchen Anteil hatte die deutsche Regierung, wie müssen wir auf diesen Anschlag reagieren?

Angela Merkel sandte eine Trauerbotschaft – nicht etwa an die Familien der ermordeten, sondern an die türkische Regierung!

Der SPD-Justizminister Heiko Maas reagierte auf den Anschlag so auf Twitter: „Ihre Solidarität bleibt unser Ansporn im Kampf gegen den Terror.“

Heuchlerischer geht’s nimmer. So hat Maas erst kürzlich eine Verschärfung des Strafgesetzbuchs durchgebracht, mit der nicht nur deutsche IS-Terroristen für den Versuch nach Syrien auszureisen bestraft werden sollen, sondern auch GenossInnen aus Deutschland die sich der YPG oder den Internationalen Freiheitsbrigaden anschließen wollen kriminialisiert werden können.

Diese Heuchelei reiht sich ein in die jahrelange reaktionäre Politik des deutschen Imperialismus gegenüber der Türkei, an der die SPD mit ihren 13 Jahren Regierungsbeteiligung seit 1998 einen großen Anteil hat.

Repressive Ausbildung des türkischen Militärs und der Polizei als NATO-Verbündeter

Türkei als größter Waffenabnehmer deutscher Rüstungsindustrie

Dauerhafte Waffenlieferung an Saudi-Arabien, die den IS offen unterstützen

Stationierung deutscher Patriot-Raketen an der syrischen Grenze – inklusive 400 Bundeswehrsoldaten

Dauerhafte Verfolgung der kurdischen GenossInnen hier in Deutschland durch das PKK-Verbot

Erst kürzlich eine europaweit koordinierte Razia gegen vermeindliche Mitglieder der TKP/ML, die bewaffnet in Rojava kämpft

…

Genug Gründe um über die SPD zu reden und konkret zu zeigen was sie sind.

In schöne Worte gehüllte blutrünstige Imperialisten!

Geht am Samstag zu den Demonstrationen in Unterstützung des revolutionären Befreiungskampfs!

Karl Liebknecht hatte es schon erkannt – der Hauptfeind steht im eigenen Land!

Biji SGDF! Biji Rojava!

Quelle: Linksunten

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