chronik
widerständische momente festgehalten (spiegelung von chronik.blackblogs.org)
Browse: Home / Filialen der Commerzbank und Deutschen Bank angegriffen

Filialen der Commerzbank und Deutschen Bank angegriffen

By chronik on May 2, 2021

Jena, 1./2. Mai 2021

Heute Nacht haben wir die Deutsche Bank und Commerzbank in Jena eingeknallt und ihre Fassaden verschönert.

Beide Banken investieren mit ihrem Geld in Krieg, Hunger und Vertreibung auf der ganzen Welt. Mit ihren Investitionen in Rüstungskonzerne tragen sie ganz aktuell ihren Teil zur Unterstützung des faschistischen Angriffskrieges der Türkei in Rojava bei.
Seit seiner Gründung steht der türkische Staat für systematische Vertreibung, Unterdrückung und auch Genozid an anderen, marginalisierten Bevölkerungsgruppen. Kurd*innen in der Türkei werden systematisch ausgegrenzt, ihrer Kultur beraubt, inhaftiert und ermordet. FLINT-Menschen ihrer Rechte beraubt, Gewalt gegen sie wird legalisiert und Femizide gehören zum Alltag. Die Türkei ist ein zutiefst menschenverachtender, patriarchaler, faschistischer und islamistischer Staat. Das alles geschieht im Wissen der Bundesregierung, welche die faschistischen Bestrebungen Tag für Tag toleriert und unterstützt, mit Waffen und Geld. Sie verdient daran ebenso wie dutzende Rüstungskonzerne und Banken wie die Commerzbank und Deutsche Bank. Der türkische Faschismus wäre ohne die Profitgier, und inhumane Politik des Westens nicht möglich. Faschismus und Kapitalismus gehen Hand in Hand und wir sind hier in Deutschland direkt für diese Verbrechen mitverantwortlich.
Seit ein paar Tagen hat die Türkei eine neue Offensive in den südkurdischen Gebieten im Nordirak gegen die Regionen Metîna, Avaşîn und Zap mit Angriffen aus der Luft und mit Bodentruppen gestartet und dabei neben deutschen Waffen auch Giftgas eingesetzt.

Wir sind wütend über die Ignoranz in der westlichen Presse und der geringen Aufmerksamkeit für die Verbrechen des faschistischen Staates und der stillschweigenden Unterstützung hier in Deutschland. Unseren Frust darüber haben wir genau dorthin getragen, wo er hingehört: in die Filialen der Deutschen Bank und Commerzbank hier in Jena. Ihre riesigen Glasfronten sind nun zu einem Spiegelbild ihres Handelns in dieser Welt geworden. Nur eine kaputte Scheibe, ist eine gute Scheibe.
In dem Sinne
Smash capitalism and fascism worldwide

https://fight4revolution.noblogs.org/

Quelle: Indymedia (Tor)

 

 

In der Nacht zu Sonntag wurden die Scheiben von zwei Banken eingeschmissen und beschmiert. Vermummte Randalierer entkommen.

Nach dem ruhigen 1. Mai in Jena ist es in der Nacht zu Sonntag zu Vandalismus gekommen. Die Scheiben der Deutschen Bank in der Johannisstraße und der Fischergasse wurden massiv beschädigt. Zudem ist mit schwarzer Farbe der Eingang der Deutschen Bank großflächig beschmiert worden. Bei der Commerzbank wurden ein Anarchiezeichen und der Satz „Lang lebe Rojava“ mit lila Sprühfarbe aufgebracht.

Nach Angaben der Polizei zogen die Randalierer gegen 3 Uhr vermummt durch die Innenstadt. „Leider schafften es die Unbekannten, trotz des sofortigen Einsatzes mehrerer Funkstreifenwagen und intensiver Fahndung, zu entkommen“, heißt es. Die Täter seien mit unsagbarer kriminellen Energie vorgegangen und hätten sich am Eigentum anderer zu schaffen gemacht.

Die Kriminalpolizei Jena hat die Ermittlungen zu dieser Sachbeschädigung aufgenommen. Die Spuren würden mit „höchster Akribie und Sorgfältigkeit“ an den beiden Tatorten sichergestellt, um mögliche Zusammenhänge zum Vandalismus am 13. März herzustellen. Damals entstand hoher Sachschaden an Geschäften in der Innenstadt. Die Stadt Jena hatte eine Belohnung von 5000 Euro für sachdienliche Hinweise zur Verfügung gestellt, die Sparkasse Jena-Saale-Holzland zudem weitere 5000 Euro.

Quelle: OTZ

Posted in Deutsch | Tagged Jena

« Previous Next »

Suche

Tags

Aachen Berlin Bielefeld Bochum Bonn Bremen Chemnitz Dortmund Dresden Duisburg Erfurt Essen Flensburg Frankfurt am Main Freiburg Gießen Greifswald Göttingen Halle Hambacher Forst Hamburg Hannover Jena Karlsruhe Kassel Kiel Köln Leipzig Lübeck Lüneburg Magdeburg Mainz Mannheim Marburg München Münster Neumünster Nürnberg Potsdam Rostock Stuttgart Tübingen Weimar Wuppertal Würzburg

chronik.blackblogs.org

Archiv von Indymedia Linksunten
linksunten.indymedia.org
xrlvebokxn22g6x5gmq3cp7r...

Spiegel von de.indymedia.org
raxuatgmxdvnp4no.onion
mphvik4btkr2qknt.onion

RSS Barrikade.info (CH)

  • KuZeB Monatsprogramm März 2026 February 24, 2026
  • Aufruf zur internationalen Notfallkampagne gegen Operation Kagaar February 22, 2026
  • Kein Platz für Kriegstreiber! Angriff auf Thales February 21, 2026
  • Heraus zum revolutionären 8. März in Bern! February 21, 2026
  • 6 Jahre Hanau-Attentat: Erinnern heisst kämpfen! February 21, 2026
  • Glasbruch und Graffiti bei AXA Versicherungen in Birsfelden, Basel-Land February 15, 2026
  • (A-Radio) Libertärer Podcast Januarrückblick 2026 February 15, 2026
  • Demo zum türkischen Konsulat in Zürich February 8, 2026
  • Rojava: Der Kampf geht weiter! February 8, 2026

RSS Emrawi.org (AT)

  • Solidarität ist eine Waffe! February 23, 2026
  • How to: Das Rad ist bereits erfunden February 22, 2026
  • „Im Kampf gegen den Krieg ist keine Regierung unser Verbündeter“ February 18, 2026
  • ERST NEONAZI PÖBELEI GEGEN ROJAVA DEMO - DANN HAKENKREUZ SCHMIEREREIEN February 18, 2026
  • (A-Radio) Libertärer Podcast Januarrückblick 2026 February 15, 2026
  • Organisiert Aktionen rund um den 14.02.2026,... February 13, 2026
  • ANTIFA CAFE - SPAZIERGANG VERSION February 13, 2026
  • Gespräche über Rimêlan-Ölfelder: Erste Inhalte veröffentlicht February 12, 2026
  • Kein letztes Wort – Majas Rede zum Prozessende February 12, 2026

RSS Indymedia (DE)