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Farbbeutelwürfe bei feministischer Sponti

By chronik on March 8, 2020

Lüneburg, 8. März 2020

In der Nacht vom 7. auf den 8. März haben weltweit Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre- und Trans-Personen den feministischen Frauenkampftag wütend und mit viel Lärm eingeläutet. Auch in Lüneburg haben wir mit etwa 50 FLINTS* unsere Wut entschlossen auf die Straße getragen. 1,5 Stunden sind wir als Sponti vermummt, mit viel Rauch, lärmenden Kochtöpfen und Spaß durch die Innenstadt und angrenzende Wohngebiete gezogen. Auf Transparenten und über Parolen forderten wir “Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär und Trans heraus zum Frauenkampftag”; “riots not diets”; “keine Frau ist illegal, hier und jetzt und überall” und das Ende des Patriarchats.

Wütende Bande gegen Macker und Patriarchat

In der Nacht vom 7. auf den 8. März haben weltweit Frauen, Lesben, Inter-, Nichtbinäre- und Trans-Personen den feministischen Frauenkampftag wütend und mit viel Lärm eingeläutet. Auch in Lüneburg haben wir mit etwa 50 FLINTS* unsere Wut entschlossen auf die Straße getragen. 1,5 Stunden sind wir als Sponti vermummt, mit viel Rauch, lärmenden Kochtöpfen und Spaß durch die Innenstadt und angrenzende Wohngebiete gezogen. Auf Transparenten und über Parolen forderten wir “Frauen, Lesben, Inter, Nichtbinär und Trans heraus zum Frauenkampftag”; “riots not diets”; “keine Frau ist illegal, hier und jetzt und überall” und das Ende des Patriarchats.

In dieser Nacht wurden außerdem Farbanschläge auf die konservative Beratungsstelle Donum Vitae getätigt. Diese ist bundesweit dafür bekannt Abtreibungsscheine nicht auszustellen und uns unser Recht auf körperliche Selbstbestimmung abzusprechen. Doch für uns gilt “MY BODY MY CHOICE”. Außerdem wurde das Haus des widerlichen Sexisten Runkel mit Farbe markiert. Den gestrigen Rücktritt des AfD-Politikers ordnen wir als einzig richtige Reaktion auf den Anschlag ein.

Auch in der Shoppingmeile, der großen Bäckerstraße, gab es Farbanschläge. Mit feministischen Sprüchen wiesen diese auf prekäre Arbeitsbedingungen von Textilarbeiter*Innen und auf die Kritik an bestehenden Schönheitsnormen hin.

Schon in der Woche vor dem 8. März sind in Lüneburg Plakate zu Abtreibungen aufgetaucht. Mit Sprechblasen wird auf verschiedene Gründe für Abtreibungen eingegangen. Egal warum, die Entscheidung liegt nur bei dir und ist ok! Auf den Plakaten wurde die Abschaffung der Paragraphen 218 und 219 gefordert.

All das zeigt uns, was wir erreichen können, wenn wir uns zusammenschließen. Durchbrecht die Isolation, schließt euch zusammen und bildet Banden!

Lasst uns gemeinsam öffentliche Räume zurückerobern, das Patriarchat bekämpfen und uns nicht an seine Regeln halten!!

Wir sind viele, wir sind laut, wir sind stark und ihr werdet uns nicht stoppen!!

mit feministischen Grüßen, bis zum nächsten mal

Quelle: Indymedia (Tor), Spiegelung (Tor)

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