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Spie-Fahrzeug angezündet

By chronik on September 4, 2019

Hamburg, 4. September 2019

Unzweifelhaft werden manchmal die Räume enger, in denen wir uns frei bewegen können:
In Hamburg, wo die Sonderkommissionen in der Presse den angeblichen Erfolg ihrer Observationsteams, ihrer Videoauswertungen, DNA – Schnüffeleien und Denunziant*innenhotlines verkünden. Alles um die Illusion ihrer im Sommer vor zwei Jahren verlorenen Sicherheit neu zu etablieren.

In Berlin, wo alles Terrornester sein sollen, in denen Menschen ihr Leben selbst in die Hand nehmen, statt es Investor*innen und Briefkastenfirmen anzuvertrauen. Und die Medien einen Innensenator als Hampelmann vorführen, weil dieser seine Bürgerkriegsarmee demokratischer kaschiert als sein Vorgänger.

In Athen, wo eine faschistische Regierung endlich die Säuberungen umsetzen will, auf die ihre EU und NATO Partner so lange gewartet haben. Damit die Stadt ein weiteres Investor*innen- und Tourismusparadies wird. Wie einige Viertel in Hamburg, wie einige Viertel in Berlin und wie überall, wo sich die moderne Form des Kapitalismus durch Stadtteile frisst, die noch nicht so langweilig sind, wie die exklusiven Wohnorte der Eliten.

Um seine Herrschaft zu sichern, ist der Staat auf Konzerne angewiesen, die die schmutzigen Dienstleistungen übernehmen. Auch die Feuerschlange der anarchistischen Revolte frisst sich auf den Spuren dieser Firmen durch die umstrittenen Gebiete und zerstört dabei, was sie vorfindet.

So haben wir in der Nacht zum 4. September 2019 ein Fahrzeug des berüchtigten Knastdienstleisters Spie in Hamburg-Wandsbeck mittels Feuer zerstört.

Diese kleine Geste der Solidarität geht an die 3 von der Parkbank, an die Menschen, die Exarchia gegen den Angriff der Bullen verteidigen und an Alle, welche die erwartenden Räumungen in Berlin zum Desaster für die dortige Regierung machen wollen.

Autonome Gruppe für die Bekämpfung der Sicherheitsfirmen und Knastprofiteure

Quelle: Indymedia (Tor)

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