{"id":9558,"date":"2019-02-07T00:00:20","date_gmt":"2019-02-06T22:00:20","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=9558"},"modified":"2019-02-07T00:00:20","modified_gmt":"2019-02-06T22:00:20","slug":"scheiben-von-ice-beschaedigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=9558","title":{"rendered":"Scheiben von ICE besch\u00e4digt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Hamburg<\/strong>, 7. Februar 2019<\/p>\n<blockquote><p>Es ist nun schon einige Wochen her, dass die Deutsche Bahn AG (DB) ihrer R\u00e4umungsklage gegen das Wohnprojekt Black Triangle im Leipziger S\u00fcden Taten folgen lassen hatte und die Bullen das Gel\u00e4nde r\u00e4umten. Die seitdem vergangene Zeit hat unsere Wut dar\u00fcber nicht weniger werden lassen. Zumal der Konzern DB eine Vielzahl von Anl\u00e4ssen bietet, die Interventionen unsererseits auf den Plan rufen sollten.<\/p>\n<p>Unser Hauptaugenmerk liegt, aus aktuellem Anlass, auf der logistischen Unterst\u00fctzung der R\u00fcstungskonzerne, die unter anderem das kriegerische Treiben in den von der kurdischen Zivilbev\u00f6lkerung bewohnten Gebieten erm\u00f6glichen.<!--more--> Die Deutsche Bahn nimmt somit Teil an der Ermordung unz\u00e4hliger Menschen. Durch die Belieferung des deutschen NATO-Partners, der faschistischen T\u00fcrkei mit Kriegsger\u00e4t, wird die Gefahr dass das Projekt Rojava und dessen lokale Unterst\u00fctzer dem Erdboden gleich gemacht werden immer konkreter.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erkennen wir die DB als Feind, weil wir ihre Sicherheitsdienste und deren Schikanen ablehnen, ihr martialisches Auftreten und die oft nach rassistischen Gesichtspunkten gerichteten Kontrollen verachten. Die DB beansprucht vor allem in den St\u00e4dten einen gro\u00dfen Teil des \u00f6ffentlichen Raums f\u00fcr sich. In diesen Gebieten setzt die Deutsche Bahn in Zusammenarbeit und Vertretung des Staates Recht und Ordnung mit Hilfe von bezahlten Schl\u00e4gern um. Vertreibung von Wohnungslosen durch die DB Sicherheit sind in Hamburg zum Beispiel am Hauptbahnhof Alltag.<\/p>\n<p>Auch konnten wir beobachten, dass sich die massive und st\u00e4ndig erweiterte \u00dcberwachung durch Kameras in den Bahnh\u00f6fen und Verkehrsmitteln f\u00fcr die Repressionsorgane nach dem G20 Gipfel sehr bezahlt gemacht hat.<\/p>\n<p>Ein Konzern, der an der Unterst\u00fctzung kriegerischer Handlungen im Ausland beteiligt ist, ist somit auch hier ein wichtiger Akteur in Sachen sozialer Kontrolle.<\/p>\n<p>In der n\u00e4heren Vergangenheit gab es bereits verschiedene Angriffe auf die DB. Es gab Kommuniqu\u00e9s zu Angriffen mit Feuer auf Kabelsch\u00e4chte, Autos und LKWs der DB-Tochtergesellschaft Schenker oder der Carsharing Firma Flinkster, sowie auf Baufahrzeuge. Immer wieder erfreuen wir uns aber auch daran, dass Menschen Kameras an Bahnsteigen zerst\u00f6ren, Securitys und Kontrolleure boxen und Z\u00fcge bespr\u00fchen.<\/p>\n<p>In der Nacht vom 6. auf den 7. Februar wurde in Hamburg ein leerer ICE Schnellzug auf kompletter L\u00e4nge mit mehreren Dutzend Steinen beworfen.<\/p>\n<p>Wir wollen darauf hinweisen wie leicht es ist eine derartige Aktion zu machen in der Hoffnung Menschen damit zu inspirieren. Ein paar Punkte, wie es eine relativ leichte und sichere Aktion werden kann:<\/p>\n<p>&#8211; Die DB betreibt in Deutschland mit Unterst\u00fctzung verschiedener Tochterunternehmen \u00fcber 33.000 km Schienennetz. Ein erheblicher Teil davon verl\u00e4uft durch St\u00e4dte, die Knotenpunkte darstellen.. Das bedeutet, dass sich hier besonders viele Optionen bieten um geeignete Orte f\u00fcr solche Aktionen zu finden. Industriegebiete und andere wenig belebte Gegenden entlang der Strecken bieten gute Gelegenheiten f\u00fcr geeignete Anfahrts- und Fluchtwege ohne Kameras.<\/p>\n<p>&#8211; Kenntnis der Ampelanlagen kann dabei helfen die Anfahrt eines Zuges fr\u00fchzeitig zu erkennen.<\/p>\n<p>&#8211; Es sollte darauf geachtet werden, dass es sich um eine Leerfahrt handelt.<\/p>\n<p>&#8211; Der*die Lokf\u00fchrer*in wird wahrscheinlich nicht merken, was hinter ihm*ihr geschieht, weil es in der Fahrer*innenkabine laut ist. Wartet aber vielleicht trotzdem noch den ersten Waggon ab und besch\u00e4ftigt euch mit den darauf Folgenden. Dabei ist es gut nicht fr\u00fchzeitig durch die Lokf\u00fchrer*in bemerkt zu werden.<\/p>\n<p>&#8211; Wenn die verwendeten Steine denen im Gleisbett \u00e4hneln, f\u00e4llt es den Schweinen schwerer sie zu identifizieren. Die Steine sollten nat\u00fcrlich trotzdem m\u00f6glichst frei von DNA sein.<\/p>\n<p>Wir hoffen, dass diese Art die DB abzufucken auf viel Zustimmung und Nachahmung st\u00f6\u00dft. Jeder Sachschaden ist gut. Der druck auf diesen Konzern und seine Machenschaften muss aufrechterhalten werden.<\/p>\n<p>Wir gr\u00fc\u00dfen alle anderen Nachtschw\u00e4rmer*innen, die in den vergangenen Wochen und Monaten ihrem Zorn auf die Deutsche Bahn Ausdruck verliehen haben.<\/p>\n<p>Viel Kraft an den anarchistischen Gef\u00e4hrten aus Z\u00fcrich, dem andere Sabotageakte an der Infrastruktur der Macht vorgeworfen werden und der sich deshalb momentan in U-Haft befindet.<\/p>\n<p>Gegen die Deutsche Bahn, alle anderen Kriegsprofiteure und die Logistik der Herrschaft.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/29011\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg, 7. 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