{"id":9490,"date":"2019-01-21T00:00:50","date_gmt":"2019-01-20T22:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=9490"},"modified":"2019-01-21T00:00:50","modified_gmt":"2019-01-20T22:00:50","slug":"autos-von-thyssenkrupp-db-schenker-dr-house-und-wisag-angezuendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=9490","title":{"rendered":"Autos von ThyssenKrupp, DB Schenker, Dr. House und Wisag angez\u00fcndet"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/02\/32329.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-9491\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/02\/32329-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\"><\/a>Berlin<\/strong>, Januar 2019<\/p>\n<blockquote><p>Wieder einmal stehen nicht diejenigen mit dem R\u00fccken zur Wand, die es verdient haben. Die Politik gef\u00e4llt sich in der Rolle des Moderators zwischen Padovicz und der Liebig34 und Padovicz gef\u00e4llt sich in der Rolle als einflussreicher Gro\u00dfkapitalist, der ein paar aufs\u00e4ssige Mieter*innen und Besetzer*innen drangsaliert. Diejenigen, die im Friedrichshainer Nordkiez eine Keimzelle f\u00fcr ein besseres Leben sehen, stehen da wie immer. Hinter ihnen nichts als die Wand. Da ist keine starke, helfende Hand und auch kein Ausweg.<\/p>\n<p>Wenn etwas dazugewonnen wurde in den letzten Jahren der Rebellion gegen die Stadt der Reichen, dann ist es nur der Mut, trotzdem zu k\u00e4mpfen. Und die Zuversicht, dass die autonom K\u00e4mpfenden Seite an Seite mit vielen Anderen stehen, die in einer \u00e4hnlich miserablen Lage sind. Zum Beispiel Seite an Seite mit vielen Berliner Mieter*innen.<!--more--> Oder mit der Bev\u00f6lkerung in Rojava. Wir alle haben die Wahl: Assimilierung oder Konspiration. Milit\u00e4risch werden die Schweine so oder so immer gewinnen. Und die, die gewinnen, werden immer die Schweine sein. Deswegen ist unser Ziel auch kein milit\u00e4rische Sieg sondern die Zersetzung der Macht, die Subversion.<\/p>\n<p>Die Idee, den Staat mit Gewalt zu bek\u00e4mpfen und dabei Orte, Momente der Freiheit zu schaffen ist trotzdem Teil unserer Strategie. (Materieller) Schaden ist notwendig, als Schrecken im H\u00e4userkampf, f\u00fcr die Unruhe in den staatlichen Territorien. Es ist jedoch eine besondere Herausforderung, dass der vielschichtige soziale Krieg nicht in eine einfache milit\u00e4rische Auseinandersetzung zweier Lager transformiert wird. So wie der t\u00fcrkische Soldat ein Prolet sein kann, kann die Hausbesetzerin einen deutschen Pass besitzen. Darum ist unsere Parole immer noch \u201eKrieg dem Krieg\u201c!<\/p>\n<p>Doch was spielt das f\u00fcr eine Rolle? Wir agieren nicht als milit\u00e4rischer Arm der Liebig34 oder der YPG\/YPJ. Wir sind keine Dienstleistung, abrufbar in einem Moment der Enge. Wir verb\u00fcnden uns mit denjenigen, bei denen wir den gleichen Hass, den gleichen Drang nach Zerst\u00f6rung des Bestehenden, den gleichen unb\u00e4ndigen Wunsch nach einem w\u00fcrdevolleren Leben f\u00fcr die Menschen versp\u00fcren. Oder mit denjenigen, die uns die Hoffnung geben, dass doch nicht jegliche Menschheit verrottet ist, die pl\u00f6tzlich den Glanz der ganz pers\u00f6nlichen Rebellion gegen die t\u00e4gliche Unterdr\u00fcckung in den Augen blitzen lassen, vollkommen unerwartet. Statt den Aufbau einer Gegenmacht und Militarismus bef\u00fcrworten wir den wahrhaft revolution\u00e4ren, geduldigen Charakter, der den Aufstand und die Rebellion verinnerlicht und allt\u00e4glich praktiziert. Daher sehen wir das Einstimmen militanter Gruppen in Kampagnenpolitik als kritisch, falls diese grundlos wieder auslaufen und nicht Basis weitergehender kontinuierlicher Praxis sind, so wie es bei Fight4Afrin der Fall war, w\u00e4hrend in Kurdistan die Gefechte t\u00e4glich weitergehen.<\/p>\n<p>Wir stehen f\u00fcr den fortdauernden Angriff auf die Feinde der Freiheit, unabh\u00e4ngig von milit\u00e4rischen Logiken wie einer M\u00e4\u00dfigung der T\u00fcrkei durch die Anwesenheit der US Truppen oder runden Tischen der Politik. Unsere volle Solidarit\u00e4t gilt den Menschen in Rojava. Danach erst kommt die kritische Solidarit\u00e4t f\u00fcr die YPG\/YPJ als Schutzmacht dieser Menschen, deren Legitimit\u00e4t wir weder anzuzweifeln noch zu untermauern wagen, deren hehre Ziele wir jedoch f\u00fcr glaubhaft halten. Genauso wenig wie die milit\u00e4rischen Kampagnen in Kurdistan ber\u00fchren die Verhandlungen der Liebig 34 mit Padovicz oder Florian Schmidt die Ausrichtung unserer Angriffe.<\/p>\n<p>Mit einem Brandanschlag auf einen Transporter der Fahrzeugflottevon Dr. House am 16. Januar 2019 in Pankow unterbreiten wir den Vorschlag, den Kampf gegen Padovicz durch massive Angriffe auf sein Firmenkonsortium und sein Eigentum zu versch\u00e4rfen. Die Aktionen sollten sich dabei in erster Linie auf den Kampf im Friedrichshainer Nordkiez und in der Rummelsburger Bucht beziehen, um nicht die diversen Auseinandersetzungen von Hausgemeinschaften mit Padovicz ungefragt zu vereinnahmen. Bei Angriffen auf die Liebig34 bef\u00fcrworten wir Reaktionen mit erheblichem Sachschaden. Padovicz und Schmidt sollen sich an uns die Z\u00e4hne ausbei\u00dfen!<\/p>\n<p>Mit Brandanschl\u00e4gen auf je ein Fahrzeug von ThyssenKrupp (14. Januar Prenzlauer Berg), DB Schenker (15. Januar Lichtenberg) und Wisag (21. Januar Lichtenberg) rufen wir dazu auf, sich durch Bezugnahme zwischen den verschiedenen globalen sozialen K\u00e4mpfen gegenseitig zu st\u00e4rken und nicht in vermeintlichen Teilbereichen stecken zu bleiben. ThyssenKrupp und DB Schenker wurden als Profiteure der t\u00fcrkischen Aggression in Rojava getroffen, die Sicherheitsfirma Wisag ist an der Vertreibung von Obdachlosen in der Rummelsburger Bucht zu Gunsten der Investitionen von Padovicz dort beteiligt.<\/p>\n<p>Die Phrase der Solidarit\u00e4t und des gemeinsamen Kampfes wird nur dann praktisch, wenn sie sich auch in der Radikalit\u00e4t unserer Br\u00fcche mit den herrschenden Verh\u00e4ltnissen ausdr\u00fcckt. Die autorit\u00e4ren Regime sollen den Zorn der Menschen f\u00fcrchten, die Eliten Angst vor unseren Stra\u00dfen haben, ihre Bullen und Materialien in Flammen aufgehen!<\/p>\n<p>K\u00e4mpfe verbinden!<\/p>\n<p>Padovicz, Schmidt und Bullen raus aus unseren Stra\u00dfen!<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit Rojava!<\/p>\n<p>Orte der Freiheit schaffen und gemeinsam verteidigen!<\/p>\n<p>Autonome Gruppen \u2013 Zelle \u201eSoledad Casilda Hern\u00e1ez Vargas\u201c<\/p>\n<p>P.S.:<br \/>\nSo geht eine Woche der Br\u00e4nde in Berlin zu Ende. Au\u00dfer den vier zuvor genannten, zu denen wir uns ausschlie\u00dflich bekennen, brannte es auch gestern beim Ordnungsamt in Neuk\u00f6lln. Nach den \u00dcbergriffen der letzten Tage gegen Obdachlose und den Razzien gegen als Clanmitglieder stigmatisierte und zur Jagd freigegebenen Menschen finden wir das Feuer aber genau die passende Antwort.<\/p>\n<p>Pressemeldungen:<\/p>\n<p>21.01.2019<\/p>\n<p>Zwei Fahrzeuge in Lichtenberg in Flammen<\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Nach dem Brand zweier Fahrzeuge im Bezirk Lichtenberg hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen. Am fr\u00fchen Montagmorgen standen ein Auto in der Schulze-Boysen-Stra\u00dfe und ein Transporter einer Sicherheitsfirma in der Rudolf-Seiffert-Stra\u00dfe in Flammen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Feuerwehr konnte beide Br\u00e4nde l\u00f6schen. Die beiden Fahrzeuge wurden allerdings zerst\u00f6rt, daneben geparkte Autos durch die Flammen besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Eine politische Tat k\u00f6nne nicht ausgeschlossen werden, hie\u00df es weiter. Aus ermittlungstaktischen Gr\u00fcnden konnte die Polizei jedoch keine n\u00e4heren Angaben zu den Haltern der Fahrzeuge machen. Wenige Stunde zuvor brannten neun Fahrzeuge des Neuk\u00f6llner Ordnungsamtes in der Juliusstra\u00dfe. Zusammenh\u00e4nge zwischen dieser und den Taten in Lichtenberg seien nicht erkennbar, sagte ein Polizeisprecher.<\/p>\n<p>16.01.2019<\/p>\n<p>Brennender Transporter: Polizei vermutet Brandstiftung<\/p>\n<p>In Pankow brannte in der Nacht zu Mittwoch ein Kleintransporter. Es k\u00f6nnte ein politisches Motiv hinter der Tat stecken.<\/p>\n<p>Berlin. In Pankow hat in der Nacht zu Mittwoch ein Kleintransporter gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Es wird gepr\u00fcft, ob ein politisches Motiv hinter der Tat stecken k\u00f6nnte, wie eine Polizeisprecherin sagte. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.<\/p>\n<p>Ein Taxifahrer hatte in der Tiroler Stra\u00dfe am fr\u00fchen Morgen Feuer an dem Transporter bemerkt. Alarmierte Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr bekamen den Brand schnell unter Kontrolle. Anfangs hatten die zuerst eingetroffenen Polizisten den Brand bek\u00e4mpft. Verletzt wurde niemand.<\/p>\n<p>15.01.2019<\/p>\n<p>Feuerschein an Lkw bemerkt<\/p>\n<p>Heute fr\u00fch brannte es an einem Lkw in Alt-Hohensch\u00f6nhausen. Ein Anwohner bemerkte gegen 3.25 Uhr einen Feuerschein an dem Fahrzeug, das an der Kreuzung Heldburger Stra\u00dfe Ecke Arendsweg geparkt war, und alarmierte Polizei sowie Feuerwehr. Brandbek\u00e4mpfer l\u00f6schten die Flammen. Der Laster eines Transport- und Logistikunternehmens wurde leicht besch\u00e4digt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin pr\u00fcft zur Brandstiftung das Vorliegen einer politischen Motivation.<\/p>\n<p>14.01.2019<\/p>\n<p>Transporter brannte<\/p>\n<p>In der vergangenen Nacht hat ein Transporter in Prenzlauer Berg gebrannt. Eine Anwohnerin der Einsteinstra\u00dfe h\u00f6rte kurz vor 3 Uhr zun\u00e4chst einen lauten Knall und entdeckte dann Flammen an dem geparkten Fahrzeug eines Industriekonzerns. Alarmierte Feuerwehrleute l\u00f6schten den Brand. Zwei neben dem Transporter geparkte Autos, ein Peugeot und ein Opel, wurden besch\u00e4digt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin f\u00fchrt die Ermittlungen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/28420\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, Januar 2019 Wieder einmal stehen nicht diejenigen mit dem R\u00fccken zur Wand, die es verdient haben. Die Politik gef\u00e4llt sich in der Rolle des Moderators zwischen Padovicz und der Liebig34 und Padovicz gef\u00e4llt sich in der Rolle als einflussreicher Gro\u00dfkapitalist, der ein paar aufs\u00e4ssige Mieter*innen und Besetzer*innen drangsaliert. 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