{"id":8897,"date":"2018-09-10T00:00:24","date_gmt":"2018-09-09T22:00:24","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=8897"},"modified":"2018-09-10T00:00:24","modified_gmt":"2018-09-09T22:00:24","slug":"farbe-gegen-paprcuts","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=8897","title":{"rendered":"Farbe gegen Paprcuts"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2018\/09\/29592.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8898\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2018\/09\/29592-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\"><\/a>Berlin<\/strong>, 10. September 2018<\/p>\n<blockquote><p>Wir haben in der Nacht vom 09. zum 10.09. das Unternehmen &#8220;Paprcuts&#8221; aufgesucht und ihnen eine Botschaft an der Fassade gelassen.<br \/>\nPaprcuts bereichert sich an der Ausbeutung von Gefangenen und verkaufte sogar \u00f6ffentlich bis vor Kurzem die Arbeit der Frauen aus der JVA Reinickendorf als &#8220;Soziales Projekt&#8221; und besser &#8220;als miese Arbeitsbedingungen in Drittl\u00e4ndern&#8221;.<br \/>\nNachdem die Soligruppe der GG\/BO Paprcuts kontaktiert hatte und \u00f6ffentlich darstellte, warum die Arbeit im Knast pure Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung ist (https:\/\/ggboberlin.blackblogs.org\/unternehmen-zur-rechenschaft-ziehen\/), stellte Paprcuts die \u00f6ffentliche Werbung ihrer Knast-Arbeit sofort ein. Ein offensichtliches Gest\u00e4ndnis &#8211; Paprcuts wei\u00df sehr genau, dass ihre Arbeit im Knast nichts &#8220;soziales&#8221; ist, sondern dazu dient, Gefangene neben der Tasache, dass sie eh schon im Knast sitzen, noch mehr zu unterdr\u00fccken, zu beherrschen, f\u00fcr ihre Profitmaximierung zu nutzen.<!--more--><\/p>\n<p>Nach der Ver\u00f6ffentlichung der Soligruppe der GG\/BO gab sich Paprcuts dann gelassen. Sie wollten sich angeblich nicht f\u00fcr<br \/>\n&#8220;die Forderungen von der Gefangenengewerkschaft \u00f6ffentlich instrumentalisieren lassen&#8221;, also in anderen Worten: sie zogen sich komplett aus der Verantwortung (https:\/\/www.taz.de\/!5519550\/).<br \/>\nEin paar Tage sp\u00e4ter fanden wir dann aber auf einmal ein neues Schild an der T\u00fcr von Paprcuts: das Unternehmen w\u00fcrde jetzt wohl video\u00fcberwachen.<br \/>\nOffensichtlich sind sich Paprcuts ihrer Sache doch nicht so sicher &#8211; sie wissen sehr genau, dass sie mitverantwortlich daf\u00fcr sind, dass Gefangene unter miesen Arbeitsbedingungen und f\u00fcr einen widerlich niedrigen Lohn maximal ausgebeutet werden. Nat\u00fcrlich lassen sie trotzdem, bzw. vor allem deswegen weiterhin im Knast produzieren.<\/p>\n<p>Wir sind uns unserer Sache allerdings auch sicher. Wir haben euch diese Nacht Botschaften an den Fassaden gelassen. Solange ihr eure Knast Arbeit nicht einstellt, werden wir immer wieder kommen &#8211; egal, wie viele Kameras ihr installiert.<\/p>\n<p>F\u00fcr eine Welt ohne Kn\u00e4ste, Herrschaft und Unterdr\u00fcckung.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/24241\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 10. September 2018 Wir haben in der Nacht vom 09. zum 10.09. das Unternehmen &#8220;Paprcuts&#8221; aufgesucht und ihnen eine Botschaft an der Fassade gelassen. 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