{"id":8855,"date":"2018-08-31T00:00:18","date_gmt":"2018-08-30T22:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=8855"},"modified":"2018-08-31T00:00:18","modified_gmt":"2018-08-30T22:00:18","slug":"scheiben-bei-penthouse-wohnung-von-christoph-groener-zerstoert","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=8855","title":{"rendered":"Scheiben bei Penthouse-Wohnung von Christoph Gr\u00f6ner zerst\u00f6rt"},"content":{"rendered":"<p><strong>K\u00f6ln<\/strong>, 31. August 2018<\/p>\n<blockquote><p>Christoph Gr\u00f6ner (CG) ist Chef der nach ihm benannten CG-Gruppe , einem der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Bauunternehmen in Deutschland. CG bewohnt ein Luxusappartment im Herzen von K\u00f6ln. Seine Penthouse-Wohnung mit Domblick haben wir heute Nacht besucht und dabei die Scheiben seines gro\u00dfz\u00fcgigen Wohnbereichs zerst\u00f6rt. Unsere Botschaft an systematische Zerst\u00f6rer bezahlbaren Wohnraums wie CG: Hoch \u00fcber der Stadt zu wohnen sch\u00fctzt nicht vor Hausbesuchen durch politische Gegner*innen.<\/p>\n<p>Christoph Gr\u00f6ner (CG) ist Bauunternehmer. Die CG-Gruppe ist eines der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Bauunternehmen in Deutschland. In Leipzig betreut CG rund ein Drittel aller derzeitigen Neubauprojekte, in Berlin wandelt CG den alten Turm des Postcheckamts in Luxuswohnungen um. Und auch die Rigaer Stra\u00dfe in Berlin Friedrichshein wird von der CG &#8220;entwickelt&#8221;. In K\u00f6ln \u00fcberzeugte CG gen\u00fcgend zahlungskr\u00e4ftige Investoren, um nun seit Juli 2018 ein ganzes Stadt-Viertel neuzubauen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nCG ist ein selbst ernannter Macher, einer der Deutschland gestalten will. Er ist Neureicher, der gerne mit seinem Reichtum provoziert: &#8220;Ich werfe das Geld zum Fenster raus und es kommt zur T\u00fcr wieder herein.&#8221; Sein betr\u00e4chtliches Verm\u00f6gen habe er sich hart erarbeitet &#8211; er schl\u00e4ft t\u00e4glich nur vier Stunden. Er ist keine intellektuelle Leuchte: Jeder k\u00f6nne so reich werden wie er; es sei ein Fehler zu glauben sein Reichtum basiere auf der Armut anderer. Aber CG ist ein machthungriger Kleingeist: Er will sich nicht l\u00e4nger von Baustadtr\u00e4ten ausbremsen lassen. Wenn er k\u00f6nnte wie er wollte, h\u00e4tten seine Investoren Aussicht auf noch h\u00f6here Renditen. Er geht jetzt selbst in die Politik und dazu plaudert er sich durch die Talkshows der Nation. Er will eine eigene Partei gr\u00fcnden, die sich f\u00fcr mehr Leistungsgerechtigkeit stark macht. Eine Partei irgendwo zwischen FDP und AfD, die Leistungstr\u00e4gern wie ihm mehr Gestaltungsspielraum garantiert. Denn er hat noch Gro\u00dfes vor: die Smartifizierung des Baugewerbes. Die digitale Modularisierung des Wohnungsbaus k\u00f6nne die Renditen noch weiter steigern &#8230;<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig von CGs Kanzlertr\u00e4umen m\u00fcssen wir das Alphatier CG ernst nehmen. Er steht wie kaum ein anderer f\u00fcr das Gesch\u00e4ft mit dem Wohnen. Die hohen Gewinne weniger Investoren durch die Aufwertung ganzer Stadtteile bezahlen viele mit ihrer Verdr\u00e4ngung aus den St\u00e4dten. Machtbewussten Vision\u00e4ren wie CG k\u00f6nnen wir nur mit einer \u00fcbezeugenden Gegenvision begegnen. Eine Vision, die das Gesch\u00e4ft mit der Verdr\u00e4ngung unm\u00f6glich macht, r\u00fcttelt unweigerlich an den Grundpfeilern kapitalistischer Verwertung. Eine solche Vision l\u00e4sst sich nur im Widerstand glaubhaft entwickeln und der braucht Kristallisationspunkte wie die Rigaer Stra\u00dfe, in der sich Leute mit viel Ausdauer militant gegen ihren Ausverkauf wehren. Zum Vergleich: Die Energiefrage stellt sich ebenfalls nicht im theoretischen Diskurs, sondern in Gorleben und dem Hambacher Forst. &nbsp;<\/p>\n<p>CG bewohnt ein Luxusappartment im Herzen von K\u00f6ln. Seine Penthouse-Wohnung mit Domblick (die s\u00fcd-\u00f6stliche Wohneinheit in der 5. Etage der K-Star Residence in der Servasgasse) haben wir heute Nacht besucht und dabei die Scheiben seines gro\u00dfz\u00fcgigen Wohnbereichs zerst\u00f6rt. Wir haben daf\u00fcr gesorgt, dass unten auf der Stra\u00dfe niemand durch herabst\u00fcrzende Scheibenteile zu Schaden kommt. Unsere Botschaft an systematische Zerst\u00f6rer bezahlbaren Wohnraums wie CG: Hoch \u00fcber der Stadt zu wohnen sch\u00fctzt nicht vor Hausbesuchen durch politische Gegner*innen. Die Polizeibegleitung beim Besuch der Baustelle in der Rigaer Stra\u00dfe, dem vermeintlich &#8220;begrenzten Problemviertel&#8221;, hilft da nicht weiter.<\/p>\n<p>Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen (insbesondere an alle Aktivist*innen der Rigaer Stra\u00dfe)<br \/>\neure cg-gruppe (charismatische gemeinheiten)<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/23913\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00f6ln, 31. August 2018 Christoph Gr\u00f6ner (CG) ist Chef der nach ihm benannten CG-Gruppe , einem der f\u00fcnf gr\u00f6\u00dften Bauunternehmen in Deutschland. CG bewohnt ein Luxusappartment im Herzen von K\u00f6ln. Seine Penthouse-Wohnung mit Domblick haben wir heute Nacht besucht und dabei die Scheiben seines gro\u00dfz\u00fcgigen Wohnbereichs zerst\u00f6rt. 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