{"id":8834,"date":"2018-08-21T00:00:55","date_gmt":"2018-08-20T22:00:55","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=8834"},"modified":"2018-08-21T00:00:55","modified_gmt":"2018-08-20T22:00:55","slug":"feuer-an-gebaeude-der-deutschen-gesellschaft-fuer-auswaertige-politik-dgap-gelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=8834","title":{"rendered":"Feuer an Geb\u00e4ude der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) gelegt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, 21. August 2018<\/p>\n<blockquote><p>Hiermit \u00fcbernehmen wir die Verantwortung f\u00fcr den in der Nacht vom 21.08.2018 am Geb\u00e4ude der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) in der Drake- \/ Rauchstra\u00dfe (Tiergarten) gez\u00fcndeten Brandsatz. 13 Liter Benzin-\u00d6l-Gemisch sollen der Anfang sein, die unbehelligte und angstfreie Existenz der DGAP als Politikberaterin der deutschen Kriegsgesellschaft zu beenden.<\/p>\n<p>Seit Anfang diesen Jahres fanden und finden \u00fcberall in dem deutsch kontrollierten Territorium vermehrte Angriffe auf die Kriegsindustrie, ihre Profiteure und Finanziers statt. Wir schlie\u00dfen uns diesen Attacken an und lassen unsererseits das Feuer sprechen. Krieg beginnt hier! Krieg dem Krieg!<br \/>\n<!--more--><br \/>\nKrieg beginnt hier, in den S\u00e4len der Politik. Krieg beginnt \u00fcberall dort, wo Personen ihre Empathie wegwerfen, um vom globalisierten Leid zu profitieren. In der R\u00fcstungsindustrie, in den Denkfabriken der Wissenschaft, in der gesichtslosen Verwaltung der B\u00fcrokratie, in Form der uniformierten H\u00fcllen, die in Reih und Glied Befehle empfangen und gehorchen. Krieg beginnt zwischen Menschen, wenn Konkurrenz und Machtstreben \u00fcber der Solidarit\u00e4t und der freien Entfaltung jedes Individuums herrscht.<\/p>\n<p>Deutsche Sicherheit \u2013 Profit durch Krieg<\/p>\n<p>Mit der Auswahl der DGAP als Ziel unseres Brandsatzes erkl\u00e4ren wir die ideologischen Architekten deutsch-europ\u00e4ischer Hegemonialpolitik, die Wissenschaftler_innen und Wegbereiter_innen eines nach innen und au\u00dfen wirkenden Sicherheitsparadigmas zu Kriegstreibern und damit zu unseren Feinden. Was sie zur Sicherheit erkl\u00e4ren, ist nicht die unsere. Ihre Au\u00dfenpolitik ist Ordnungspolitik. Und ihre Ordnung braucht Panzer gegen Aufst\u00e4nde und Fregatten gegen Schlauchboote, baut Z\u00e4une gegen die Abgeh\u00e4ngten und arbeitet stetig an deren weiterer Verelendung.<\/p>\n<p>Und so sind es genau diese Denkfabriken im Netz der Herrschaft mit ihrer mehr oder minder unsichtbar ablaufenden \u201eDiskursarbeit\u201c, die neben den materiell kriegsf\u00fchrenden Staatsorganen und Waffenproduzenten zur Verantwortung zu ziehen sind.<\/p>\n<p>Think-Tanks, Stiftungen und Institute als Schnittstelle von Industrie, Wissenschaft und Politik erf\u00fcllen mit ihrer Bedeutung f\u00fcr die Abstimmung, Ausgestaltung und Implementierung von Strategien und Zielsetzungen eine elementare Funktion f\u00fcr die Durchsetzung des Herrschaftsapparates. In ihnen kommen die Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden deutscher R\u00fcstungsfirmen, Politiker_innen und die wirtschaftlichen Eliten des Landes zusammen.<\/p>\n<p>Unter dem Mantel von Wissenschaft und Gemeinn\u00fctzigkeit arbeitet so auch die DGAP daran, aktuelle und zuk\u00fcnftige Entscheidungstr\u00e4ger aus Politik, Wirtschaft und Milit\u00e4r fit zu machen f\u00fcr die Anforderungen deutscher Interessendurchsetzung in internationalisierten M\u00e4rkten und Sicherheitsr\u00e4umen. Die Tatsache, dass in der Au\u00dfenpolitik wirtschaftliche, politische und milit\u00e4rische Interessen und Strategien keine abgetrennten Sph\u00e4ren bilden, sondern notwendigerweise zusammenfallen, zeigt sich auch an der Liste der Geldgeber dieses Think-Tanks: Airbus , Rheinmetall und ThyssenKrupp bilden dabei nur die namhaftesten Finanziers.<\/p>\n<p>Damit es uns zuk\u00fcnftig gelingt, die Sicherheit kriegsf\u00fchrender Nationen in Unsicherheit der Verantwortlichen, die Regierbarkeit der Menschen in Unregierbarkeit ihrer Gedanken und Taten zu verwandeln, wird es jedoch mehr als eines vereinzelten Brandsatzes bed\u00fcrfen. Der unsere kann daher auch nur als weiterer Ankn\u00fcpfungspunkt einer militanten Organisierung verstanden werden, die f\u00fcr sich selbst den Anspruch hat, eine Kontinuit\u00e4t zu entwickeln, die die eigene Sichtbarkeit und dann irgendwann auch Wirksamkeit sicherstellen kann.<\/p>\n<p>Ein Jahr nach dem G20-Gipfel in Hamburg und fast zwei Jahre nachdem die ersten Angriffe sich zu einer militanten europaweiten Vorfeldkampagne bekannten, finden wir, dass wir das Ziel einer kontinuierlichen inhaltlichen Auseinandersetzung und Bezugnahme auf zahlreichen Wegen ausbauen k\u00f6nnen. Hier und da blitzt es zwar auf, aber das reicht nicht.<\/p>\n<p>Militante Praxis, Afrin und Solidarit\u00e4t<\/p>\n<p>Ein Aufschwung militanter Praxis nach G20 fand vor allem im Zusammenhang mit dem faschistischen Angriff des t\u00fcrkischen Regimes auf Afrin statt. \u00dcbergreifende Aufrufe wie fight4afrin aktivierten die autonomen Zellen und Rachekommandos zu erneuten Angriffen, um abseits der gro\u00dfen Demonstrationen die Verteidigung Afrins mit militanten Aktionen in den Metropolen Europas zu unterst\u00fctzen. Auch wir haben uns daran beteiligt, weil der Angriffskrieg der T\u00fcrkei und islamistischer Gruppierungen wie dem IS, Al-Nusra oder den \u00dcberbleibseln der FSA die m\u00f6rderische Konsequenz der Sicherheitspolitik &amp; -industrie der modernen Herrschaftsformierung zeigt; allzeit bereit, jegliches Streben der Menschen nach einem Leben in Freiheit und W\u00fcrde zu zerst\u00f6ren. Wir haben uns daran beteiligt, weil das Projekt Rojava aufgrund seiner Analyse der kapitalistischen Gesellschaft und einer Entwicklung emanzipatorischer Ans\u00e4tze vor dem Hintergrund einer gesellschaftlichen Organisierung unsere grunds\u00e4tzliche Sympathie und Unterst\u00fctzung hat.<\/p>\n<p>Wir f\u00fchlen uns verbunden mit den K\u00e4mpfer_innen der kurdischen Guerilla. Aber \u2026 wir wollen nicht darin verfallen, unsere Hoffnungen und Ziele zu projizieren und dadurch Gefahr laufen, in eine rein passive oder unterst\u00fctzende Rolle zu verfallen. Solidarit\u00e4t bedeutet miteinander zu k\u00e4mpfen, aber nicht die eigenen Bedingungen zu vergessen und kritiklos in der Rolle des Anderen aufzugehen. Das w\u00fcrde Solidarit\u00e4t vereinfachen, bedingen, dass wir uns nicht mit der Komplexit\u00e4t auseinandersetzen, dass wir nicht Gefahren erkennen, sondern einfach handeln, um zu unterst\u00fctzen. Diese vereinfachte Bezugnahme f\u00fchrt dann dazu, dass wir unsere eigene Position teils aufgeben, die eigenen Projekte, Motivationen und Ziele vollst\u00e4ndig im Standpunkt etwa des kurdischen Autonomieprojektes aufgehen lassen (Ein Eindruck den wir unter anderem im mit \u201eAutonome Gruppen\u201c unterzeichneten Aufruf \u201eAfrin ist \u00dcberall\u201c hatten) und Erfolg oder Misserfolg des eigenen Handelns an den Entwicklungen der dortigen Verh\u00e4ltnisse messen.<\/p>\n<p>Dennoch, die militanten Aktionen im Zusammenhang mit Afrin waren und sind unerl\u00e4sslich. Kein Handeln freiheitsliebender Menschen gegen faschistische Regime k\u00f6nnen wir unbeachtet lassen; keine Hierarchien und Autorit\u00e4ten, die nicht unseren Angriff verdienen. So werden wir auch k\u00e4mpfen, wenn Erdogan Ende September nach Berlin kommt, denn die Herrscher, die M\u00f6rder und Technokraten haben ihr Recht zu existieren in dem Moment aufgegeben, in dem sie einen Befehl \u00fcber das Leben eines anderen Menschen gegeben haben. Und nat\u00fcrlich werden sie alle ihre Kr\u00e4fte b\u00fcndeln, ihre Sicherheit durchzusetzen. Was wir aber von den Momenten in Hamburg w\u00e4hrend des G20-Gipfels mitnehmen, ist, dass der Versuch der totalen Kontrolle immer an uns scheitern wird.<\/p>\n<p>Perspektive<\/p>\n<p>Im Unterschied zu den offensichtlichen Kriegen, die an vielen Orten dieser Welt stattfinden, befinden wir uns, hier, im Hinterland, in der BRD, im sozialen Krieg. Es ist ein Krieg niedriger Intensit\u00e4t, der sich in dem Zwang zu Lohnarbeit und Konsum und gelegentlichen H\u00e4ppchen abschweifender Besch\u00e4ftigung \u00e4u\u00dfert. Immer \u00fcberwacht, von Kameras, von Bullenstreifen, von dem h\u00f6rigen B\u00fcrger von nebenan, der deine Schritte kontrolliert und ein Abweichen den Oberen meldet. Jeder gegen jeden, denn nur die ausgefahrenen Ellenbogen verschaffen dir einen Platz an der Sonne. Diese t\u00e4gliche Unterdr\u00fcckung scheint f\u00fcr viele unsichtbar. Das offenbart sich darin, wenn von Friedens- und Kriegszeiten geredet wird. Apathie und Gleichg\u00fcltigkeit sind gleichzeitig Grund und Folge.<\/p>\n<p>Um auf diesem Terrain zu agieren, m\u00fcssen wir die Strategien des sozialen Krieges verstehen. Es bedeutet, die hiesige Situation und Gesellschaft zu analysieren, um Punkte des Angriffs zu finden, wo wir die Apathie aufbrechen k\u00f6nnen und die Sicherheit st\u00f6ren. Die Sabotage, der militante Angriff ist das Mittel, mit dem wir vermeintliche Ohnmacht absch\u00fctteln und zu Taten schreiten und sie propagieren. Mit anderen k\u00e4mpfenden Menschen \u00fcber konstruierte Grenzen hinweg, k\u00f6nnen wir dar\u00fcber kommunizieren und uns inhaltlich weiterentwickeln.<\/p>\n<p>Verfallen wir dabei nicht in Kampagnenpolitik. Kampagnen mit einem Anfang und Ende k\u00f6nnen zwar Gradmesser der Mobilisierungsf\u00e4higkeit einer Bewegung sein, k\u00f6nnen aber nicht deren St\u00e4rke messen. In ihnen unterliegen wir dem Trugschluss, zeitlich abgegrenzt unser Ziel erreichen zu k\u00f6nnen, gleich der Aufstellung konkreter Forderungen, die wenn sie erf\u00fcllt werden, dies nur unter dem Aspekt der Einhegung der Unruhen geschehen lassen. Der Konflikt mit dem Bestehenden kann nur permanent sein.<\/p>\n<p>Insofern verstehen wir unsere Aktion auch als Aufruf, die Zerst\u00f6rung der Herrschaft nicht als Anh\u00e4ngsel der K\u00e4mpfe anderer zu verfolgen, sondern wieder vermehrt aus der eigenen Position heraus eine organisierte St\u00e4rke zu entwickeln, die eine ernsthafte solidarische Bezugnahme auf die K\u00e4mpfe unserer bewaffneten Freund*innen und Gef\u00e4hrt*innen erst m\u00f6glich macht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>autonome gruppen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>***<\/p>\n<p>Jede Aktion macht eine gr\u00fcndliche Vorbereitung notwendig. Dazu geh\u00f6rt, neben Ma\u00dfnahmen zur Eigensicherung und der Kl\u00e4rung technischer Einzelheiten, die Ausforschung des Ziels. Da wir nicht ausschlie\u00dfen konnten, dass sich unter den B\u00fcror\u00e4umen im Quergeb\u00e4ude eine Wohnung befindet, die nachts bewohnt wird, haben wir uns entgegen anf\u00e4nglicher \u00dcberlegungen dazu entschlossen, den Brandsatz zun\u00e4chst auf den repr\u00e4sentativen Eingangsbereich des als Hauptgeb\u00e4ude fungierenden Nazibaus zu beschr\u00e4nken. Diese Entscheidung reduziert den materiellen Schaden erheblich, verhindert jedoch aufgrund von Distanz und baulicher Gegebenheiten ein \u00dcbergreifen der Flammen auf den Nebentrakt und eine Gef\u00e4hrdung dort eventuell befindlicher Personen.<\/p>\n<p>Dass Bullen und Presse sich allerdings die Gelegenheit nicht entgehen lassen werden, das Gegenteil zu behaupten, muss dabei nat\u00fcrlich dennoch klar sein und mit bedacht werden.<\/p>\n<p>***<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/23652\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>In der Nacht zum Mittwoch kam es in Berlin-Tiergarten zu einem Anschlag auf die Zentrale der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Ausw\u00e4rtige Politik (DGAP) in der Rauchstra\u00dfe. Gegen 3:20 Uhr nachts wurde der Eingangsbereich des Hauptgeb\u00e4udes mit einer \u00d6l-Benzin-Mischung \u00fcbergossen und angez\u00fcndet. Wie die DGAP im Gespr\u00e4ch mit dem \u00bbnd\u00ab mitteilte, bemerkte der Sicherheitsdienst der nahegelegenen georgischen Botschaft das Feuer und alarmierte die Polizei. Der Brand konnte gel\u00f6scht werden, bevor er auf andere Geb\u00e4udeteile \u00fcbergreifen konnte. Es entstand ein Sachschaden an der T\u00fcr, Personen wurden nicht verletzt.<\/p>\n<p>Wenige Stunden nach dem Brandanschlag wurde auf der Seite indymedia.org ein Schreiben unter dem Titel \u00bbKrieg dem Krieg\u00ab ver\u00f6ffentlicht: \u00bbAutonome Gruppen\u00ab \u00fcbernahmen darin die Verantwortung f\u00fcr den Anschlag. Dieser solle der \u00bbAnfang sein, die unbehelligte und angstfreie Existenz der DGAP als Politikberaterin der deutschen Kriegsgesellschaft zu beenden.\u00ab<\/p>\n<p>Die DGAP ist ein Netzwerk und eine Denkfabrik f\u00fcr Au\u00dfenpolitik mit Sitz in Berlin. Nach Eigenaussage engagieren sich mehr als 2.500 Mitglieder f\u00fcr die Ziele der Gesellschaft. \u00bbIm Rahmen exklusiver Vortr\u00e4ge, Podiumsdiskussionen und Kamingespr\u00e4che erhalten die Mitglieder der DGAP Gelegenheit, sich mit hochrangigen Entscheidern aus dem In- und Ausland \u00fcber Grundfragen und aktuelle Themen der Au\u00dfenpolitik auszutauschen\u00ab, hei\u00dft es auf der Seite der DGAP.<\/p>\n<p>Die \u00bbAutonomen Gruppen\u00ab sehen dies erwartungsgem\u00e4\u00dfg anders. F\u00fcr sie ist die DGAP eine Akteurin, die unter dem \u00bbMantel von Wissenschaft und Gemeinn\u00fctzigkeit\u00ab daran arbeite, die Militarisierung der deutschen Politik voranzutreiben. Sie mache \u00bbaktuelle und zuk\u00fcnftige Entscheidungstr\u00e4ger aus Politik, Wirtschaft und Milit\u00e4r fit f\u00fcr die Anforderungen deutscher Interessendurchsetzung in internationalisierten M\u00e4rkten und Sicherheitsr\u00e4umen.\u00ab<\/p>\n<p>Neben der allgemeinen Militarisierung werden im Bekennerschreiben auch Waffenexporte und der Krieg in Nordsyrien theamtisert. \u00bbWir f\u00fchlen uns verbunden mit den K\u00e4mpfer_innen der kurdischen Guerilla\u00ab, so die \u00bbAutonomen Gruppen\u00ab. Neben der Solidarit\u00e4t mit der kurdischen Bewegung geht es vor allem um die deutschen Waffenexporte in die T\u00fcrkei &#8211; die Bundesregierung auch nach Beginn der t\u00fcrkischen Milit\u00e4roffensive in den Kurdengebieten Nordsyriens noch genehmigt hatte.<\/p>\n<p>Seit langem werden diese Waffenlieferungen auch im Parlament kritisiert. So \u00fcbte zum Beispiel die stellvertretende Fraktionschefin der LINKEN Sevim Dagdelen harsche Kritik an den Exportgenehmigungen. Die Bundesregierung nicke \u00bbwie am Flie\u00dfband immer neue Waffenlieferungen f\u00fcr die V\u00f6lkerrechtsverbrecher in Ankara ab\u00ab, sagte Dagdelen. \u00bbDas hei\u00dft, dass die Bundesregierung jenseits von Recht und Gesetz Waffen in ein Spannungsgebiet, ja Kriegsgebiet, liefert. Das ist der helle Wahnsinn.\u00ab<\/p>\n<p>Im Fall des Anschlags ermittelt nun der Staatsschutz wegen schwerer Brandstiftung, konnte sich aber im Gespr\u00e4ch mit dem \u00bbnd\u00ab noch nicht zum Bekennerschreiben \u00e4u\u00dfern. Dar\u00fcber hinaus wurde auf das laufende Ermittlungsverfahren verwiesen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.neues-deutschland.de\/artikel\/1098122.linke-militanz-brandanschlag-auf-gesellschaft-fuer-auswaertige-politik.html\">Neues Deutschland<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 21. 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