{"id":8549,"date":"2018-06-19T00:00:15","date_gmt":"2018-06-18T22:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=8549"},"modified":"2018-06-19T00:00:15","modified_gmt":"2018-06-18T22:00:15","slug":"autos-der-telekom-deutschen-bahn-und-funkmast-von-vodafone-angezuendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=8549","title":{"rendered":"Autos der Telekom, Deutschen Bahn und Funkmast von Vodafone angez\u00fcndet"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2018\/06\/fot1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-8550\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2018\/06\/fot1-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a>Berlin<\/strong>, Juni 2018<\/p>\n<blockquote><p>Die Restrukturierung der Macht durch die Digitalisierung befindet sich in vollem Gange. Kaum etwas, das in diesem Prozess an seinem Platz bleibt, dass sich nicht durch ein \u201esmart\u201c im Namen erg\u00e4nzen l\u00e4sst und so einen neuen Ort in der Welt bekommt. Alles wird vernetzt. Kameras, Sensoren und Chips senden unentwegt und lassen die Dinge kommunizieren. \u201eBig Data\u201c ist die W\u00e4hrung von morgen. Selbst unsere Beziehungen, unser Handeln und Denken ist permanent dem digitalen Zugriff ausgesetzt. Auf Informationen reduziert f\u00fcttern wir so die Algorithmen der Maschinen, die auch das Zuk\u00fcnftige beherrsch- und steuerbar machen sollen.<\/p>\n<p>Dabei f\u00e4llt es nicht immer leicht, bei dem rasenden Tempo in dem sich der technologische Angriff ausweitet und ein Netz der Herrschaft um uns spannt, an der M\u00f6glichkeit der Zerst\u00f6rung dieses Systems festzuhalten.<!--more--> Um so wichtiger sind daf\u00fcr die Momente des Gegenangriffs, um die Ohnmacht, die sich angesichts der aktuellen Entwicklungen breit macht, zur\u00fcck zu weisen. So freut es uns umso mehr, dass auch in Berlin immer wieder unvers\u00f6hnliche Antworten auf das Elend, das die Kolonialisierung der Welt durch die techno-industrielle Vorherrschaft produziert, gefunden werden. Im Zusammenhang mit dem geplanten Google-Campus in Kreuzberg hat sich ein Kampf entwickelt, der nicht nur auf den Tech-Giganten und sein Universum, sondern auch auf das Soziale abzielt. Selbstorganisierung, direkte Kommunikation und die Wirkungskraft des Angriffs sind dabei die Mittel der Wahl. Verschiedenste Sabotageaktionen wie zuletzt Ende M\u00e4rz durch die \u201eVulkangruppe NetzHerrschaft zerrei\u00dfen\u201c haben gezeigt, das die Infrastruktur der Warenstr\u00f6me, Kommunikations- und Datennetze verletzbar ist und durch Brandlegungen an Kabeln und Funkantennen empfindlich gest\u00f6rt werden kann. Aber auch andere Akteure der Smartifizierung der Stadt und des Lebens sind zum Ziel der Wut geworden, wie die abgefackelten Amazon-Fahrzeuge, die Mollis auf die Start-Up-Factory, die Angriffe auf Zalando oder den Technologiepark Humboldthain etc. zeigen. Wir wollen diese Konflikte mit unserem Beitrag weiter befeuern und haben uns daf\u00fcr einige altbekannte Player rausgesucht, die aktiv daran arbeiten, das Netz der Herrschaft und Kontrolle auszubauen und zu optimieren.<\/p>\n<p>Deshalb haben wir in der Nacht zum vierzehnten Juni im Tiergarten, kurz vor Beginn der dortigen Fanmeile, Kabel und Schaltk\u00e4sten einer Funkantenne von Vodafone in Brand gesetzt. Diese Antenne wird neben dem Mobilfunk auch f\u00fcr den BOS-Funk der Bullen und Beh\u00f6rden genutzt. Wir sind optimistisch mit unserem Eingriff zumindest dieser Antenne eine Sendepause geg\u00f6nnt, und so f\u00fcr einen Moment der Funkstille gesorgt zu haben. Der Bullenticker schweigt dazu, wom\u00f6glich ist diese Info auf dem Weg zur Zentrale in den verkohlten Kabel, die nun die Anlage schm\u00fccken, h\u00e4ngen geblieben.<\/p>\n<p>In der Nacht zum f\u00fcnfzehnten Juni haben wir den Fuhrpark der Deutsche Bahn in der Kaskelstra\u00dfe abgefackelt und in der Nacht zum neunzehnten Juni haben wir Brands\u00e4tze unter den Autos der Telekom in der Sewanstra\u00dfe platziert, und so weitere sechs Fahrzeuge auf den Schrottplatz bef\u00f6rdert. Mit diesen Angriffen zielen wir auf einige der gro\u00dfen Netzbetreiber Deutschlands, die mit Funkantennen, Glasfaserkabeln und dem Schienennetz wichtige Grundpfeiler der Waren- und Datenstr\u00f6me bilden. Diese sind f\u00fcr das Funktionieren des Kapitalismus unverzichtbar. Alle drei Konzerne haben sich aber weit mehr auf die Fahne geschrieben als nur die Infrastruktur zu stellen. Sie sind mit ihren technologischen Entwicklungen in den Bereichen \u00dcberwachung, Kontrolle, Internet der Dinge (IoT), Industrie 4.0, Smart City, Smart Home etc. eine treibende Kraft in der Neuorganisierung der Herrschaft im kybernetischen Zeitalter.<\/p>\n<p>Mit diesen Taten senden wir Rauchzeichen an alle Gefangenen des sozialen Krieges und an diejenigen, die sich vor dem Zugriff der Schergen auf der Flucht befinden. Spezielle Gr\u00fc\u00dfe gehen an Lisa, Thomas, Nero, Isa, UP3 und die G20-Gefangenen.<\/p>\n<p>Mobilfunk und \u00f6ffentlicher Verkehr im Dienste der Macht<\/p>\n<p>Medien, Politiker*Innen und Lobbyist*Innen sch\u00fcren seit Jahren eine Stimmung der Angst. Vor dem Fremden, den Gefl\u00fcchteten, dem Terrorismus. Damit einher geht der Ruf nach Autorit\u00e4t. Ein neues Polizeigesetz jagt das Andere. Die Entwickler von Sicherheitstechnologien freut das, denn mit der Angst l\u00e4sst sich nicht nur Politik machen, sondern auch einen Haufen Geld verdienen. So verwundert es nicht, dass die etablierten Gro\u00dfkonzerne hier ganz vorne mitmischen und im Sinne der Herrschaft unerbittlich an der Aufrechterhaltung der bestehenden Ordnung mitwirken.<\/p>\n<p>Die Telekom ist das gr\u00f6\u00dfte Telekommunikationsunternehmen Europas und betreibt technische Netze f\u00fcr Telefon, Mobilfunk, Datentransfer und Onlinedienste. Neben Deutschland hat das Unternehmen in vierzehn weiteren europ\u00e4ischen Staaten Tochtergesellschaften oder ist beteiligt an Mobilfunk- und Festnetzanbietern. Mit dem international operierenden Tochterunternehmen T-Systems ist der Konzern einer der weltweit f\u00fchrenden Dienstleister f\u00fcr Informations- und Kommunikationstechnologie und richtet sich an Kunden*Innen der Gro\u00dfindustrie, dem Finanzsektor, der Energiebranche und der \u00f6ffentlichen Verwaltung und Sicherheit.<\/p>\n<p>F\u00fcr Polizei, Milit\u00e4r und sonstige Sicherheitsbeh\u00f6rden bietet T-Systems allumfassende L\u00f6sungen und Informationstechnologie. Unter dem Titel \u201ePLX\u201c entwickelt die Telekom unter anderem ein Informations- und Fahndungssystem f\u00fcr die Bullen, in dem alle relevanten Meldeprozesse, wie z.B. erkennungsdienstliche Behandlungen, Haftdaten, Kriminalakten-Nachweise etc. integriert sind. So sollen alle Abl\u00e4ufe in der Vorgangsbearbeitung, von der Ersterfassung bis zur Abgabe der Vorg\u00e4nge an die Justiz, unterst\u00fctzt werden.<br \/>\nErg\u00e4nzend dazu bietet T-Systems Technik f\u00fcr einen \u201eInteraktiven Funkstreifenwagen (IfuStw)\u201c. Ein mobiler polizeilicher Arbeitsplatz durch Multifunktions-PC\u2018s im Fahrzeug, welcher die volle Integration in die jeweils bestehende polizeiliche Infra- und Kommunikationsstruktur erlaubt. Diese Verkn\u00fcpfungen sollen die Reaktions- und Interventionszeiten verk\u00fcrzen und gleichzeitig eine beweissichere Dokumentation durch Videoaufzeichnung erleichtern.<\/p>\n<p>Auch Vodafone, die deutsche Tochtergesellschaft der britischen Vodafone Group und zweitgr\u00f6\u00dfter Mobilfunkanbieter Deutschlands, wirbt f\u00fcr mehr Sicherheit. So liefert Vodafone nicht nur einen Messenger-Dienst f\u00fcr die bayrischen Bullen oder Bodycams f\u00fcr die Bundespolizei, sondern entwickelt auch smarte Drohnen. Diese, mit Bordkamera und SIM-Karte f\u00fcr den LTE-Funk ausger\u00fcsteten Drohnen, liefert und analysiert Videomaterial in Echtzeit. Damit sollen bei Gro\u00dfveranstaltungen z.B. Personen gez\u00e4hlt oder Menschenstr\u00f6me beobachtet und gelenkt werden. Aber auch Verkehrs\u00fcberwachung und Kennzeichenerkennung sind Teil der Aufgaben solcher Anwendungen. Das diese Technik beliebig durch weitere \u00dcberwachungssoftware, wie z.B. Gesichtserkennung erg\u00e4nzt werden kann, liegt dabei auf der Hand.<\/p>\n<p>Mit solchen und \u00e4hnlichen Produkten sind Telekom und Vodafone, neben vielen anderen Unternehmen aus der Sicherheitsindustrie, seit vielen Jahren als Aussteller auf Messen wie dem europ\u00e4ischen Polizeikongress vertreten, wo sie um das Interesse ihrer Kunden*Innen aus den Bereichen Milit\u00e4r, Polizei, Geheimdiensten und Grenzschutz konkurrieren.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bahn hingegen, als Betreiber von Bahnh\u00f6fen und dem deutschen Streckennetz, kommt hier eher die Rolle des Abnehmers solcher Technologien zu. Gleichzeitig bietet die Infrastruktur des Konzerns aber auch ein riesiges Experimentierfeld, um unter realen Bedingungen den Einsatz neuester \u00dcberwachungstechnologien zu testen. Der wohl popul\u00e4rste Feldversuch der Deutschen Bahn, in Kooperation mit der Bundespolizei, dem BKA und dem Bundesinnenministerium, l\u00e4uft zur Zeit am Bahnhof S\u00fcdkreuz in Berlin. Dort sollen intelligente Videokameras mit eingebauter Gesichtserkennungs-Software automatisiert Personen erkennen, verfolgen und auff\u00e4lliges Verhalten melden. Mit solchen Projekten legen sie den Grundstein f\u00fcr eine totalit\u00e4re Kontrollgesellschaft. Selbstverst\u00e4ndlich werden bei positiven Ergebnis f\u00fcr die Betreiber*Innen, solche Technologien auch an anderen Orten zum Einsatz kommen. Bereits jetzt werden 900 Bahnh\u00f6fe der Deutschen Bahn mit 6000 Videokameras \u00fcberwacht, welche aufger\u00fcstet durch intelligente \u00dcberwachungssoftware, ganz im Sinne des Innenministers, ein fast l\u00fcckenloses Netz der personalisierten Verfolgung und Kontrolle im \u00f6ffentlichen Verkehr erm\u00f6glichen w\u00fcrden. So spielt dieser Konzern eine Schl\u00fcsselrolle bei der Umsetzung neuer \u00dcberwachungs- und Verfolgungsparagraphen, wie sie im neuen bayrischen Polizeiaufgabengesetz (PAG) vorkommen.<\/p>\n<p>Vom Internet der Dinge zur Smart City und zur\u00fcck<\/p>\n<p>Das Internet der Dinge gilt als gr\u00f6\u00dftes Wachstumssegment im Mobilfunk. Experten*Innen rechnen mit bis zu 50 Milliarden miteinander vernetzten Ger\u00e4ten weltweit. Dies setzt leistungsstarke Netze, die schnell gro\u00dfe Datenmengen austauschen k\u00f6nnen, voraus. Deshalb investieren die Mobilfunkanbieter Unmengen an Geld in die Infrastruktur von Glasfaserkabeln, Narrowband und 5G, um den aktuellen und zuk\u00fcnftigen Anforderung gerecht zu werden. Gleichzeitig arbeiten diese aktiv an verschiedensten europ\u00e4ischen Smart City Projekten mit und entwickeln allerlei Dinge, welche die total vernetzte Welt zur Realit\u00e4t werden lassen soll.<\/p>\n<p>Die Telekom betreibt dazu einen sogenannten \u201eHub:raum\u201c als Inkubator f\u00fcr Start-ups und f\u00fchrt Programme unter dem Titel \u201eSmart City Lab\/T-Labs\u201c, mit denen die digitale Effizienz der St\u00e4dte vorangetrieben werden soll. Smarte Transportl\u00f6sungen, Smart Parking, Smart Electric Vehicle Charging, Verkehrs- und Passagiermanagementsysteme, Smart Waste Management, Smart Lighting, Smart Metering und Smart Public Safety sind nur einige Stichworte, die zeigen, wie umfassend die Pl\u00e4ne der Konzerne sind, um Dinge zu schaffen, welche Informationen produzieren und sich so in die Wertsch\u00f6pfungskette integrieren lassen. Ziel der Telekom ist es f\u00fchrender Anbieter in Europa f\u00fcr Smart City L\u00f6sungen zu sein. Dabei gibt man sich umweltbewusst, und verspricht so Probleme wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, demographischen Wandel etc. anzugehen, um den Menschen ein langfristiges \u00dcberleben auf der Erde zu erm\u00f6glichen. Die Tatsache, dass die Zerst\u00f6rung des Planeten ein Resultat der kapitalistischen Logik ist und den Unternehmen dabei horrende Profite winken, bleibt unerw\u00e4hnt.<\/p>\n<p>Auch bei Vodafone stehen die Argumente der \u00d6kologie, neben der Sicherheit und wirtschaftlichen Effizienz im Vordergrund ihrer Smart City Projekte. Gemeinsam mit dem RWE \u201e\u00d6ko\u201c- Tochterunternehmen \u201eInnogy\u201c entwickelt der Konzern Konzepte f\u00fcr die intelligente Stadt. Vernetzte Verkehrsanlagen und -teilnehmer*Innen, ein intelligentes Abfall-Management und smarte Beleuchtungssysteme sind dabei f\u00fcr die Unternehmenskooperation die drei wesentlichen Eckpfeiler auf dem Weg dorthin. Intelligente Multifunktionsmasten unter dem Titel \u201eInnogized Poles\u201c sollen mit Sensoren und Ger\u00e4ten best\u00fcckt eine Allround-L\u00f6sung f\u00fcr die urbane Vernetzung bieten. Diese k\u00f6nnten einerseits als Ladestationen f\u00fcr alle m\u00f6glichen E-Fahrzeuge dienen, die Luftbelastung und Temperatur messen und digitale Werbung auf LED-Screens produzieren. Andererseits aber sollen sie auch die \u00dcberwachung durch intelligente Videokameras im \u00f6ffentlichen Raum vereinfachen. Ein weiteres Produkt von Vodafone ist die smarte Mauer. Sensoren sollen dabei nicht nur Bewegungen erkennen, sondern auch chemische Stoffe und einzelne Sprayfarbpartikel. Wird eine Wand bespr\u00fcht, alarmiert der Sensor automatisch die Ordnungsmacht. Aber auch Technologien, die direkt als \u00dcberwachungs-Instrumente in unseren Alltag integriert werden k\u00f6nnen, kommen aus dem Hause Vodafone. Mit \u201eSmart Level Glasses\u201c, die in Zusammenarbeit mit dem US-Hersteller VSP entwickelt wurden, bietet der Konzern eine Brille, die voller smarter Technik ist. Diese soll vor allem als Fitness-Tracker dienen, h\u00e4lt aber auch Ortungsfunktionen und weiteres bereit. Ein Schrittzahl-Ranking, mit dem ab einem gewissen Punktestand soziale Projekte und bed\u00fcrftige Menschen unterst\u00fctzt werden, soll f\u00fcr die Nutzer*Innen einen Anreiz sein, die Brille auch dauerhaft einzusetzen. So wird die emotionale Erpressung zum Datenfresser gleich mitgeliefert.<\/p>\n<p>Mit solchen und \u00e4hnlichen Anwendungen machen die Konzerne deutlich in welche Richtung sich die Prozesse der Smartifizierung tats\u00e4chlich entwickeln. Das was uns als Erleichterungen f\u00fcr den Alltag im Namen der \u00d6kologie verkauft wird, entpuppt sich als gr\u00fcner Kapitalismus in Reinform. Es geht um Macht und Geld. Und so wird sich die Verw\u00fcstung unaufhaltsam ausbreiten und unsere Lebensr\u00e4ume St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck zu Orten absoluter Kontrolle werden. Was uns bleibt, ist an der Idee eines anderen Lebens und der M\u00f6glichkeit der Zerst\u00f6rung dieser Welt der Herrschaft und Kontrolle festzuhalten und dies in Taten umzusetzen.<\/p>\n<p>Die Netzbeschmutzer*Innen<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/22034\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- Here be dragons but no images. -->\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Unbekannte T\u00e4ter haben in der Nacht zu Dienstag mehrere Wagen der Deutschen Telekom auf einem firmeneigenen Grundst\u00fcck an der Sewanstra\u00dfe in Friedrichsfelde angez\u00fcndet. Passanten bemerkten die brennenden Wagen gegen 2:15 Uhr und riefen Polizei und Feuerwehr. Vier Fahrzeuge brannten komplett aus, zwei weitere Firmenwagen wurden schwer besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Da bei einem Auto der Tank explodierte, wurde ein weiteres Fahrzeug auf dem Nachbargel\u00e4nde durch herumfliegende Einzelteile ebenfalls an Dach und Frontscheibe besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Bereitschaftspolizei direkt nebenan untergebracht<\/p>\n<p>Zeugen gaben an, vor der Tat vier Personen in der N\u00e4he des Tatorts gesehen zu haben. Ob es sich um die T\u00e4ter handelt, ist derzeit offen. Der Staatsschutz ermittelt in dem Fall. Nichts von der Tat mitbekommen haben hingegen die Beamten der direkt neben dem Telekomgel\u00e4nde untergebrachten 13. Einsatzhundertschaft der Berliner Bereitschaftspolizei.<\/p>\n<p>Erst in der vergangenen Woche wurden bei einem Brandanschlag in Berlin f\u00fcnf Transporter der Deutschen Bahn angez\u00fcndet. Die Autos standen in der Nacht zu Freitag auf einem Betriebsgel\u00e4nde der Bahn in Berlin-Rummelsburg. Der f\u00fcr politisch motivierte Taten zust\u00e4ndige Staatsschutz der Kriminalpolizei hatte die Ermittlungen aufgenommen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/polizeibericht\/article214630247\/Sechs-Telekom-Autos-angezuendet-direkt-neben-Polizeiwache.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Auf einem Betriebsgel\u00e4nde der Deutschen Bahn an der Kaskelstra\u00dfe in Rummelsburg sind in der Nacht zu Freitag f\u00fcnf unternehmenseigene Kleintransporter ausgebrannt. Das Feuer griff auch auf ein Geb\u00e4ude \u00fcber.<\/p>\n<p>Passanten hatten gegen 2.20 Uhr die Flammen bemerkt und die Polizei alarmiert. Die Fahrzeuge waren in der N\u00e4he eines Lokschuppens geparkt, der deshalb ebenfalls Feuer fing.<\/p>\n<p>\u201eDas brennende Dach des Schuppens konnten wir schnell l\u00f6schen\u201c, sagte ein Feuerwehrsprecher. Der Einsatz der Rettungskr\u00e4fte habe ungef\u00e4hr eineinhalb Stunden gedauert. Nach Angaben der Polizei wurden keine Personen verletzt. Zur H\u00f6he des Sachschadens wurden keine Angaben gemacht. Auch Hinweise zu m\u00f6glichen T\u00e4tern gab es zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>Da ein politisches Tatmotiv nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt (LKA) die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/bezirke\/lichtenberg\/article214605069\/Brandanschlag-auf-Fahrzeuge-der-Deutschen-Bahn.html\">Berliner Morgenpost<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, Juni 2018 Die Restrukturierung der Macht durch die Digitalisierung befindet sich in vollem Gange. Kaum etwas, das in diesem Prozess an seinem Platz bleibt, dass sich nicht durch ein \u201esmart\u201c im Namen erg\u00e4nzen l\u00e4sst und so einen neuen Ort in der Welt bekommt. 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