{"id":8117,"date":"2018-04-11T00:00:00","date_gmt":"2018-04-10T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=8117"},"modified":"2018-04-11T00:00:00","modified_gmt":"2018-04-10T22:00:00","slug":"steine-gegen-objektschutzstreife","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=8117","title":{"rendered":"Steine gegen Objektschutzstreife"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, 11. April 2018<\/p>\n<blockquote><p>Wir lesen in den letzten Wochen regelm\u00e4\u00dfig von Steinw\u00fcrfen auf Polizeifahrzeuge um den Dorfplatz herum. Nicht erst seit der Razzia, auch in den Wochen davor waren die, um die letzten besetzten H\u00e4user dieser Stadt, schleichenden Bullen zum Abschuss freigegeben. So wie immer. Aber nicht immer k\u00f6nnen Menschen ihre Zeit damit verbringen, Pflastersteine auf gewaltt\u00e4tige Uniformierte zu werfen.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nTrotzdem macht es in unseren Augen Sinn, die Gunst der Nacht und \u00dcberraschung zu nutzen, die Beamt*innen in ihrer vermeintlichen \u00dcberlegenheit darauf hinzuweisen, dass wir registrieren, wo sie sich bewegen, was sie vorgeben zu besch\u00fctzen und daran zu erinnern, dass wir uns mit ihrer Machtposition niemals abfinden werden.<\/p>\n<p>Die durch die Stadt streifenden Schweine sind f\u00fcr uns nichts weiter als verachtenswerte Subjekte, denen wir, so lange wir die Mittel und Selbstbestimmtheit dazu haben, ihre Streifenfahrt zur Gefahr werden lassen.<\/p>\n<p>Wir haben uns Mittwoch Nacht an der Br\u00fccke neben dem Factory Campus in Kreuzberg aufgestellt.<\/p>\n<p>Und die vorbeifahrenden Bullen mit Steinen abgeworfen.<\/p>\n<p>Was es daf\u00fcr braucht?<\/p>\n<p>Die Beobachtung, wo Polizist*innen regelm\u00e4\u00dfig entlang fahren, zivile Fahrzeuge, Streifen. Einen dunklen Ort, an dem sich gut warten l\u00e4sst. Handschuhe und aufgesammelte Steine. Je nach \u00d6rtlichkeit braucht es Beobachter*innen, die die Wege drum herum im Blick haben. Oft gen\u00fcgt jedoch die Dunkelheit, der \u00dcberraschungsmoment, die K\u00fcrze der Aktionszeit, um einen entspannten R\u00fcckweg einzuschlagen.<\/p>\n<p>Dieser Steinhagel ist ein Racheakt f\u00fcr die Razzia im Vorderhaus der Rigaer 94. Wir w\u00fcnschen uns innigst, dass die Insassen der angegriffenen Autos, stets Angst um ihr Leben haben.<\/p>\n<p>Viel Kraft und kreative Einf\u00e4lle schicken wir hiermit auch an die Gef\u00e4hrt*innen der ZAD!<\/p>\n<p>Wir bewundern die K\u00e4mpfer*innen in den W\u00e4ldern dieses befreiten Gebietes. Wir hoffen sehr, dass es nicht zu viele Verletzte geben wird, au\u00dfer auf den Seiten der Gendamerie!<\/p>\n<p>Wir w\u00e4ren gerne vor Ort, aber so k\u00e4mpfen wir hier gegen den Staat und seine Gefolgschaft.<\/p>\n<p>Solidarische Gr\u00fc\u00dfe gehen an Nero und die zwei Gefangenen aus der Rigaer94.<\/p>\n<p>F\u00fcr den konsequenten Kampf um unsere R\u00e4ume und die Freiheit all Jener, die diese verteidigen!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Indymedia<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>In der vergangenen Nacht bewarfen Unbekannte ein Polizeifahrzeug in Alt-Treptow mit Steinen. Gegen 23.35 Uhr war das Fahrzeug des Zentralen Objektschutzes in der Lohm\u00fchlenstra\u00dfe unterwegs und wurde von einer Br\u00fccke aus kurz vor der Kiefholzstra\u00dfe mit Steinen beworfen. Diese schlugen auf dem Opel ein und besch\u00e4digten den Wagen. Die Objektschutzstreife verlie\u00df daraufhin den Ort und alarmierte Funkwagen zum Maybachufer. Die Mitarbeiter, 38 und 53 Jahre alt, blieben k\u00f6rperlich unverletzt, erlitten einen Schock und beendeten ihren Dienst. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin \u00fcbernahm die Ermittlungen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Polizei<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 11. April 2018 Wir lesen in den letzten Wochen regelm\u00e4\u00dfig von Steinw\u00fcrfen auf Polizeifahrzeuge um den Dorfplatz herum. Nicht erst seit der Razzia, auch in den Wochen davor waren die, um die letzten besetzten H\u00e4user dieser Stadt, schleichenden Bullen zum Abschuss freigegeben. So wie immer. 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