{"id":7944,"date":"2018-04-03T00:00:52","date_gmt":"2018-04-02T22:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=7944"},"modified":"2018-04-03T00:00:52","modified_gmt":"2018-04-02T22:00:52","slug":"fuenf-dussmann-transporter-abgefackelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=7944","title":{"rendered":"F\u00fcnf Dussmann-Transporter abgefackelt"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2018\/04\/duss1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-7947\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2018\/04\/duss1-300x208.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/chronik.noblogs.org\/files\/2018\/04\/duss1-300x208.jpg 300w, https:\/\/chronik.noblogs.org\/files\/2018\/04\/duss1.jpg 720w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Leipzig<\/strong>, 3. April 2018<\/p>\n<blockquote><p>Nach den G20 Ausschreitungen ist vermehrt der Ruf nach Schlie\u00dfung linker Treffpunkte und R\u00e4umung besetzter H\u00e4user lauter geworden. Als Beispiele seien hier die Rote Flora in Hamburg, das Conne Island in Leipzig und die Rigaer94 in Berlin genannt. Nun gibt es scheinbar unterschiedliche Strategien mit den Drohungen &amp; Aktionen seitens des Staates umzugehen. Im S\u00fcden Leipzigs rumort es, weil sich das Conne Island mit dem Oberbullenschwein Merbitz getroffen hat, in Hamburg sind sich die Leute uneinig dar\u00fcber, ob sie jetzt mit der Stadt Gespr\u00e4che f\u00fchren wollen oder nicht (https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article172140768\/Hamburg-Gruene-sprechen-mit-Autonomen-ueber-Rote-Flora-Zukunft.html) und in Berlin ist die Rigaer94 unvers\u00f6hnlich dem Staat gegen\u00fcber. Dort wurden als Antwort auf die \u00d6ffentlichkeitsfahndung z.B. mehrere Bullenfressen, die bei der R\u00e4umung der Kadterschmiede im letzten Jahr beteiligt waren, ver\u00f6ffentlicht und in diversen Statements die kompromisslose Haltung gegen\u00fcber der Stadt, dem Staat und seine Bullen bekr\u00e4ftigt.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nIn den letzten Wochen mussten wir jedoch immer wieder Nachrichten aus dem Berliner Nordkiez lesen, die nicht unsere Freude erwecken konnten:<\/p>\n<p>\u201eSeit Tagen wird kein Moment ausgelassen Besucher*innen der R94, Spazierg\u00e4nger*innen und Bewohner*innen zu stalken und zu bel\u00e4stigen.<br \/>\nEs geht soweit, dass Menschen auf ihrer Hunderunde von tuckernden Wannen begleitet werden, Bewohner*innen der R94 an den Ausg\u00e4ngen des Forcki aufgelauert wird, bis Sonntag Abend die Kontrolle f\u00fcr jeden und jede Nachbar*in unumg\u00e4nglich wurde, die ihre Haust\u00fcre zwischen Zelle- und Liebigstra\u00dfe erreichen wollte. W\u00e4hrenddessen brummte der Helicopter eine Stunde \u00fcber den D\u00e4chern des Dorfplatzes.\u201c (Quelle: http:\/\/rigaer94.squat.net\/2018\/04\/03\/berliner-cops-im-gefahrengebiet\/)<\/p>\n<p>Das Ganze gipfelte dann letzte Woche mit der Vollstreckung zweier Haftbefehle. Daf\u00fcr wurden 350 Bullen rangekarrt, plus schwerem Ger\u00e4t.<br \/>\n\u201eGegen 8:30 Uhr erfolgte der erste Zugriff in der Zellestra\u00dfe. Bei dieser Festnahme wurde der Person der Hausschl\u00fcssel abgezogen, mit dem gegen 09:00 Uhr die Eingangst\u00fcr der R94 aufgemacht wurde. Im Anschluss durchsuchte ein martialisches Aufgebot die Wohnung des Betroffenen.<br \/>\nVermummte Bullen st\u00fcrmten mehrere Kinderzimmer, rissen die dort Schlafenden aus ihren Betten und versuchten diese zu erniedrigen.<br \/>\nDie Rigaerstra\u00dfe war zwischen Dorfplatz und Proskauer Stra\u00dfe bzw. sp\u00e4ter nur noch bis zur Zellestra\u00dfe hermetisch abgeriegelt. Neben dem Einsatz einer Hundestaffel kreiste wie so oft der Heli \u00fcber dem Kiez. Au\u00dferdem waren mindestens 7 Zivilbeamte des LKA 5 direkt vor dem Haus postiert und bei der Durchsuchung zugegen, es standen zus\u00e4tzliche Zivis unter anderem in der Liebigstra\u00dfe und am Bersarinplatz verteilt.\u201c&nbsp; (Quelle: http:\/\/rigaer94.squat.net\/2018\/04\/03\/unser-hass-gegen-eure-repression\/)<\/p>\n<p>Es befl\u00fcgelt uns zu sehen, wie Genoss_innen in einem so belagerten Kiez ihren Alltag widerst\u00e4ndig organisieren und sich nicht von den st\u00e4ndigen Kontrollen, Drohungen, Verhaftungen und Razzien einsch\u00fcchtern lassen.<\/p>\n<p>Wir greifen die Idee aus Berlin auf durch das Abbrennen von Autos Bez\u00fcge zwischen den aufst\u00e4ndigen Bewegungen verschiedener St\u00e4dte herzustellen. Auch wenn wir nicht in Berlin sind, wollen wir unseren Beitrag dazu leisten, die rebellischen Strukturen dort zu verteidigen. Der Aufruf aus Berlin, rebellische Kieze zu verteidigen, schl\u00e4gt bei uns an: Wir verteidigen unsere Strukturen selber, statt uns dem Staat anzubiedern. Wir m\u00f6chten euch rund um die Rigaer 94 darin best\u00e4rken, durchzuhalten und euch nicht entmutigen zu lassen. Bei den n\u00e4chsten Angriffen gegen euch werden wir wieder losziehen, genauso wie wir es diesmal gemacht haben, als sie zwei eurer Freunde eingeknastet haben.<\/p>\n<p>So kam es dazu, dass in der Nacht vom 2.4. auf den 3.4. f\u00fcnf Autos von Dussmann auf einem Parkplatz in St\u00f6tteritz brannten. (LVZ: http:\/\/www.lvz.de\/Leipzig\/Polizeiticker\/Polizeiticker-Leipzig\/Mutmasslicher-Brandanschlag-auf-Kleintransporter-in-Leipzig) Dussmann verdient mit dem Wegsperren von Menschen. Und darauf sind sie stolz:<\/p>\n<p>\u201eGef\u00e4ngnisse sind verborgene Welten inmitten unserer Gesellschaft und zugleich ein fester Bestandteil von ihr. Dass diese Welten bestehen, daf\u00fcr sorgen jeden Tag hunderte Mitarbeiter, unter ihnen auch Experten von Dussmann Service.\u201c<\/p>\n<p>FREIHEIT f\u00fcr die zwei Freunde der Rigaer94<br \/>\nFREIHEIT f\u00fcr NERO<br \/>\nFREIHEIT f\u00fcr Alle<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Indymedia<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Wieder gingen in Leipzig Fahrzeuge in Flammen auf: In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte auf einem frei zug\u00e4nglichen Parkplatz in der Karl-Siegismund-Stra\u00dfe im Zentrum-S\u00fcdost Kleintransporter einer Reinigungs- und Sicherheitsfirma in Brand gesteckt. Zwei Fahrzeuge brannten komplett aus, drei weitere wurden schwer besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Gegen 0.20 Uhr wurden die Einsatzkr\u00e4fte benachrichtigt, sagte Polizeisprecher Uwe Voigt gegen\u00fcber LVZ.de. Die Feuerwehr Leipzig-S\u00fcd r\u00fcckte zu den L\u00f6scharbeiten aus. Wie die Polizei mitteilt, setzten die T\u00e4ter nach ersten Erkenntnissen in zwei F\u00e4llen Brandbeschleuniger ein, um die Autos abzufackeln.<\/p>\n<p>Motiv unklar<\/p>\n<p>Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen, auch der Staatsschutz sei involviert. Das Motiv des Anschlags ist laut Polizei aber noch v\u00f6llig unklar. Ein Bekennerschreiben sei bisher nicht aufgetaucht, so Voigt weiter. Zur H\u00f6he des Sachschadens gibt es noch keine Erkenntnisse, zwei Transporter auf dem Parkplatz blieben unversehrt.<\/p>\n<p>In der vergangenen Woche hatten Unbekannte einen mutma\u00dflichen Brandanschlag auf Fahrzeuge eines Unternehmens ver\u00fcbt, das im Auftrag von LVZ-Post arbeitet. Drei Kleintransporter brannten aus. Am vergangenen Mittwoch tauchte ein Bekennerschreiben auf der Plattform indymedia.org auf. Das polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) ermittelt.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/www.lvz.de\/Leipzig\/Polizeiticker\/Polizeiticker-Leipzig\/Mutmasslicher-Brandanschlag-auf-Kleintransporter-in-Leipzig\">LVZ<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leipzig, 3. April 2018 Nach den G20 Ausschreitungen ist vermehrt der Ruf nach Schlie\u00dfung linker Treffpunkte und R\u00e4umung besetzter H\u00e4user lauter geworden. Als Beispiele seien hier die Rote Flora in Hamburg, das Conne Island in Leipzig und die Rigaer94 in Berlin genannt. 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