{"id":5307,"date":"2017-01-01T00:00:29","date_gmt":"2016-12-31T22:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=5307"},"modified":"2017-01-01T00:00:29","modified_gmt":"2016-12-31T22:00:29","slug":"arbeitsagentur-leipzig-angezuendet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=5307","title":{"rendered":"Arbeitsagentur Leipzig angez\u00fcndet"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.noblogs.org\/files\/2017\/01\/200385.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-5312\" src=\"https:\/\/chronik.noblogs.org\/files\/2017\/01\/200385-300x169.jpg\" alt=\"200385\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/chronik.noblogs.org\/files\/2017\/01\/200385-300x169.jpg 300w, https:\/\/chronik.noblogs.org\/files\/2017\/01\/200385-768x432.jpg 768w, https:\/\/chronik.noblogs.org\/files\/2017\/01\/200385.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Leipzig<\/strong>, 1. Januar 2017<\/p>\n<blockquote><p>Es sind erst wenige Minuten des neuen Jahres vergangen, als Unbekannte an insgesamt elf Stellen offensichtlich gezielt Scheiben einschlagen und Brandbeschleuniger ins Geb\u00e4ude werfen. Um 0.22 Uhr am Neujahrsmorgen sprang der Brandalarm im Jobcenter an der Georg-Schumann-Stra\u00dfe an. Die herbeigerufenen Rettungskr\u00e4fte hatten einige M\u00fche, konnten die Flammen aber schlie\u00dflich unter Kontrolle bringen.<\/p>\n<p>Der Schaden nach dem Brand in der Leipziger Arbeitsagentur ist immens: F\u00fcnf B\u00fcros, ein Lager und ein Sozialraum des Jobcenters sind stark besch\u00e4digt, betroffen sind B\u00fcromittel, St\u00fchle, Akten, Computer. Der Geb\u00e4udebereiche musste gesperrt werden. Insgesamt k\u00f6nnen derzeit 20 Zimmer nicht genutzt werden, weil die Flure nicht zu betreten sind. Die Schadensh\u00f6he ist vergleichsweise hoch, muss aber von Expert_innen noch genau beziffert werden.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDas Jobcenter ist ein Angriff auf das soziale Sicherungssystem der Menschen in der Stadt Leipzig. In Leipzig scheint das Jobcenter besonders Sanktionsw\u00fctig zu sein. Laut einer aktuellen Untersuchung des Bremer Instituts f\u00fcr Arbeitsmarktforschung und Jugendberufshilfe stieg die Sanktionsquote im Jahr 2015 im Vergleich zum Vorjahr um satte 23 Prozent und das obwohl die Arbeitslosigkeit statistisch gesunken ist. Damit ist die Beh\u00f6rde in Sachsen auf dem Weg zum \u201eSanktionsmeister Deutschlands\u201c. Obwohl zahlreiche Studien, auch von BA-Seite, festgestellt haben, dass das Sanktionsregime nicht mehr Menschen l\u00e4ngerfristig in Lohn und Brot bringt. Es drangsaliert und sch\u00fcrt Angst; und das alles verst\u00f6\u00dft gegen die Menschenw\u00fcrde. Die Reduzierung der Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts sollte beendet werden.<\/p>\n<p>Der Staat und seine Represionsorgane nehmen sich das &#8220;Recht&#8221; dar\u00fcber zu bestimmen was Richtig und Falsch ist. Welche Handlung bestraft wird, wie lange und wie scharf. Dieses Recht wird mit Gewalt durchgesetzt. Wir finden es gut wenn Menschen so handeln wie sie es f\u00fcr richtig halten ohne dabei die Freiheit anderer Menschen zu \u00fcberschreiten. Auch wenn dabei das Recht des B\u00fcrgerlichen Staates gebrochen wird.<br \/>\nWir begr\u00fc\u00dfen es wenn Menschen die von staatlicher Represion betroffen sind, diese nicht mehr nur ertragen, sondern zur\u00fcck schlagen.<\/p>\n<p>Fast t\u00e4glich h\u00f6ren und lesen wir von Menschen, welche sich gegen Hartz IV wehren. Immer neue soziale Gruppen und Kampagnen gegen Sanktionen sprie\u00dfen aus dem Boden. Der Widerstand wird aber auch zunehmend militanter. Autonome attackieren regelm\u00e4\u00dfig die Fassaden und Fensterscheiben der Jobcenter und Arbeitsagenturen mit Farbe, Steinen und Feuer. Andere hingegen greifen ihre Sachbearbeiter_innen an oder laufen aus Verzweiflung gleich Amok. Wir verstehen den Protest gegen das unmenschliche System und solidarisieren uns mit den Betroffenen und Rebell_innen.<\/p>\n<p>Gegen Hartz IV!<br \/>\nWir wollen kein anderes, besseres Leben nach den gegenw\u00e4rtigen Spielregeln. wir wollen ein anderes besseres Leben!<br \/>\nWer Menschen drangsaliert, muss damit rechnen, dass es knallt.<br \/>\nDas wird auch f\u00fcr den G20 Gipfel in Hamburg 2017 gelten!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/200451%20\">Linksunten <\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Es sind erst wenige Minuten des neuen Jahres vergangen, als in der Leipziger Agentur f\u00fcr Arbeit im Stadtteil M\u00f6ckern ein Gro\u00dfbrand ausbricht. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von einem Anschlag aus. Unbekannte hatten an insgesamt elf Stellen Scheiben eingeschlagen und Brandbeschleuniger ins Geb\u00e4ude geworfen. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Der Schaden nach dem Brand in der Leipziger Arbeitsagentur ist immens: F\u00fcnf B\u00fcros, ein Lager und ein Sozialraum des Jobcenters sind stark besch\u00e4digt. &#8220;Es sind insbesondere R\u00e4ume des Jobcenters, in denen Mitarbeiter sitzen, die f\u00fcr die Grundsicherung zust\u00e4ndig sind&#8221;, erkl\u00e4rte Beh\u00f6rdensprecher Hermann Leistner im Gespr\u00e4ch mit MDR SACHSEN. &#8220;Diese Geb\u00e4udebereiche mussten wir sperren. Insgesamt k\u00f6nnen derzeit 20 Zimmer nicht genutzt werden, weil die Flure nicht zu betreten sind.&#8221;<\/p>\n<p>&#8220;Es geht hier nicht um Kleinigkeiten<\/p>\n<p>Die\u00a0 Schadensh\u00f6he steht Leistner zufolge noch nicht fest. &#8220;Aber es geht hier nicht um Kleinigkeiten. Es sind B\u00fcromittel betroffen, St\u00fchle, Akten, Computer, das ist keine geringe Summe.&#8221;<\/p>\n<p>Dass der Brand durch Feuerwerksk\u00f6rper ausgel\u00f6st wurde, schlie\u00dft die Polizei aus. Die Scheiben wurden offensichtlich gezielt eingeschlagen. Die Spurensicherung der Kriminalpolizei hat Brandbeschleuniger in den betroffenen R\u00e4umen festgestellt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Arbeitsagentur regul\u00e4r ge\u00f6ffnet<\/p>\n<p>Beh\u00f6rdensprecher Leistner ist froh, dass niemand verletzt wurde. &#8220;Durch die professionelle Arbeit der Feuerwehr, die innerhalb von acht Minuten vor Ort war, konnte Schlimmeres verhindert werden.&#8221; Am Neujahrstag beseitigten Mitarbeiter der Arbeitsagentur die schlimmsten Sch\u00e4den, damit am Montag um acht Uhr ge\u00f6ffnet werden konnte. &#8220;Es geht uns darum, dass die Menschen, die zu uns kommen m\u00fcssen, uns auch regul\u00e4r erreichen. Und das ist uns gelungen&#8221;, so Leistner.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/200384\">MDR<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Trotz Zerst\u00f6rungen in B\u00fcros und Lagerr\u00e4umen durch einen Brandanschlag in der Silvesternacht geht der Betrieb in der Arbeitsagentur Leipzig regul\u00e4r weiter. Das Operative Abwehrzentrum (OAZ) der Polizei hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Leipzig. Trotz des Brandanschlags zu Silvester auf das Geb\u00e4ude von Arbeitsagentur und Jobcenter in Leipzig-M\u00f6ckern geht der Betrieb regul\u00e4r weiter. Wie die Beh\u00f6rde am Montag mitteilte, k\u00f6nnen die B\u00fcrger die gewohnten \u00d6ffnungszeiten nutzen und auch den telefonischen Service erreichen. Inzwischen hat das auf extremistische Straftaten spezialisierte Operative Abwehrzentrum (OAZ) den Fall \u00fcbernommen, wie ein Polizeisprecher gegen\u00fcber LVZ.de sagte.<\/p>\n<p>Unbekannte hatten in der Silvesternacht Scheiben zerst\u00f6rt und Brandbeschleuniger in das Geb\u00e4ude geworfen. F\u00fcnf B\u00fcros, ein Lager und ein Sozialraum des Jobcenters Leipzig seien stark besch\u00e4digt worden, so die Agentur. Der Sachschaden k\u00f6nne aber noch nicht beziffert werden.<\/p>\n<p>\u201eWir sind ersch\u00fcttert und traurig angesichts derartiger krimineller Energie. Der Anschlag ist ein Angriff auf das soziale Sicherungssystem in der Stadt Leipzig und dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern\u201c, sagte Simone Simon, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Jobcenters, am Montag.<\/p>\n<p>Um 0.22 Uhr am Neujahrsmorgen sprang der Brandalarm in dem Geb\u00e4ude an der Georg-Schumann-Stra\u00dfe an. Bereits gegen 0.30 Uhr war die Feuerwehr vor Ort und l\u00f6schte die Flammen. Die Kriminaltechniker der Polizei haben im Laufe des Neujahrstags Spuren gesichert und ermitteln.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/200377\">LVZ<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>17. Januar: Bombendrohung! Leipziger Agentur f\u00fcr Arbeit ger\u00e4umt<\/p>\n<p>Die Agentur f\u00fcr Arbeit in der Georg-Schumann-Stra\u00dfe musste am Dienstag wegen einer Bombendrohung ger\u00e4umt werden. Bei der Suche nach einem Sprengk\u00f6rper blieben die Polizisten jedoch ohne Erfolg.<\/p>\n<p>Ein Unbekannter hatte die Agentur am Nachmittag angerufen und damit gedroht, eine Bombe gegen 16:30 Uhr zu z\u00fcnden. Die Agentur f\u00fcr Arbeit wurde daraufhin evakuiert und Termine abgesagt \u2013 die Polizei r\u00fcckte mit Sprengstoffsp\u00fcrhunden an, fand jedoch keine Bombe.<\/p>\n<p>Erst an Silvester wurde eine Anschlag auf das Geb\u00e4ude ver\u00fcbt. Bei einem Brandanschlag entstand ein Schaden in H\u00f6he von 250.000 Euro.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/en\/node\/201564\">Sachsen Fernsehen<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p><strong>LVZ<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/206370\">Sanierung kostete 700.000 Euro &#8211; Nach Brandanschlag: Leipziger Jobcenter-Mitarbeiter kehren in B\u00fcros zur\u00fcck<\/a><\/p>\n<p><strong>MDR<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/206347\">Normalbetrieb nach Brandanschlag auf Jobcenter<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leipzig, 1. Januar 2017 Es sind erst wenige Minuten des neuen Jahres vergangen, als Unbekannte an insgesamt elf Stellen offensichtlich gezielt Scheiben einschlagen und Brandbeschleuniger ins Geb\u00e4ude werfen. Um 0.22 Uhr am Neujahrsmorgen sprang der Brandalarm im Jobcenter an der Georg-Schumann-Stra\u00dfe an. 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