{"id":4881,"date":"2016-11-06T00:00:16","date_gmt":"2016-11-05T22:00:16","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=4881"},"modified":"2016-11-06T00:00:16","modified_gmt":"2016-11-05T22:00:16","slug":"brandanschlag-auf-telekom-fuhrpark","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=4881","title":{"rendered":"Brandanschlag auf Telekom-Fuhrpark"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, <span class=\"submitted\">6. November 2016<\/span><\/p>\n<blockquote><p>Acht Monate vor dem Gipfel der G20 in Hamburg ver\u00fcben klandestine Zusammenh\u00e4nge in ganz Europa jede Nacht ihre Anschl\u00e4ge auf die bestehende Ordnung. Meistens ohne sich zu kennen, werden in den Hotspots der anarchistischen Subversionen, verteilt auf die staatlichen Konstrukte der Festung Europa, doch immer wieder \u00e4hnliche Adressaten f\u00fcr unser Feuer gefunden. Oft im lokalen Bezugsrahmen und zu selten mit der Perspektive einer l\u00e4nder\u00fcbergreifenden Sabotage gegen den Herrschaftsapparat.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nSo ist das Netz der Angriffsbereiten und Angriffswilligen immer auf der Suche nach M\u00f6glichkeiten, die Aktionen auf einen gemeinsamen Fokus zu lenken. Wir sollten mehr Mut haben uns zu verabreden, zu verreisen, um Orte aufzusuchen wo wir uns begegnen, in Austausch treten und unsere verwandten Erfahrungen vervielfachen. Es geht uns aber auch darum an den Orten, wo wir leben Aktionen durchzuf\u00fchren, die \u00fcber lokale und spezifische Kontexte hinaus Verbindungen schaffen, die tempor\u00e4re Grenzen ignorieren und damit unkalkulierbar werden.<\/p>\n<p>Wir sehen diese Kriterien in vielen Momenten und Bewegungen autonomer Gruppen weltweit, aber haben viel zu oft das Gef\u00fchl, dass es bei verbalen Solidarit\u00e4tsbekundungen bleibt anstatt in eine inhaltliche Auseinandersetzung \u00fcber zu gehen.<\/p>\n<p>Wir haben uns deswegen dazu entschlossen, die Mobilisierung gegen den G20-Gipfel zu unterst\u00fctzen und als Moment zu betrachten, der die M\u00f6glichkeit er\u00f6ffnet Bez\u00fcge unter unseren oft isolierten K\u00e4mpfen, entweder in Texten zu diskutieren, aber vielmehr in Aktionen zum Ausdruck zu bringen.<\/p>\n<p>Die n\u00e4chsten Monate der Planungen und Ausf\u00fchrung werden, so hoffen wir, internationalen Charakter haben, wenn es erreicht wird autonomen Gruppen den Bezugspunkt einer Vorfeldkampagne zum G-20 Gipfel zu vermitteln. Wir sprechen uns also daf\u00fcr aus, dass selbst die abgeschiedensten und isoliertesten Zellen dazu aktiv werden die Angriffe zu planen und zu verbinden und somit die Mobilisierung fl\u00e4chendeckend verst\u00e4rken.<\/p>\n<p>Dies wird dazu f\u00fchren, dass auch neue autonome Gruppen aktiv werden und Wissen \u00fcber den Angriff sammeln k\u00f6nnen. Die Phase bis zum G20-Gipfel soll mit dem Ziel verbunden sein, unsere reale St\u00e4rke festzustellen und danach nicht auf das n\u00e4chste Event zu warten. Vielmehr haben die Texte aus den Zonen der Revolten in Frankreich oder Griechenland uns die Hoffnung gegeben, eine Ann\u00e4herung an die ununterbrochene Subversion in den urbanen Zentren finden zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das Prinzip ist nicht neu und vielfach erprobt. Zuletzt bei Destroika und den dezentralen Aktionen gegen die R\u00e4umung der Rigaer 94 wurde es geschafft, den gro\u00dfen Teil unseres Potentials zu nutzen, was sich in jeder Hinsicht gelohnt hat. Begleitet wurde die kampagnenartige Zuspitzung durch anschlussf\u00e4hige militante Massenereignisse. Daran m\u00fcssen wir immer \u00f6fter und energischer anschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Wir rufen also ausdr\u00fccklich alle militanten Gruppen dazu auf, ab jetzt aktiv zu werden und kleine oder gro\u00dfe Aktionen gegen den Terror der G20 \u2013 Staaten und die damit einhergehende Kannibalisierung der Gesellschaft durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Unsererseits haben wir am Sonntag Morgen, 6. November auf einem Parkplatz der Deutschen Telekom in Berlin Hohensch\u00f6nhausen mehrere Brands\u00e4tze deponiert und somit einen Teil des Fuhrparks zerst\u00f6rt. Wie bereits von einer Hamburger Gruppe nach ihrem Anschlag auf COSCO herausgearbeitet, ist die Deutsche Telekom als zivil \u2013 milit\u00e4rischer Konzern, ein globaler Player der Repression und Ausbeutung. Aktuell ist die Deutsche Telekom in die technische Unterst\u00fctzung von Frontex involviert, um Fluchtrouten und Schleuser zu ermitteln. Mit der \u00dcbernahme der griechischen Telefongesellschaft OTE haben sie den Zorn bereits mehrfach auf sich gelenkt. Wir haben diesem Zorn einen weiteren Ausdruck verschafft.<\/p>\n<p>G20 \u2013 Gipfel in Hamburg angreifen!<\/p>\n<p>Eine Autonome Gruppe<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/en\/node\/196241\">Linksunten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 6. November 2016 Acht Monate vor dem Gipfel der G20 in Hamburg ver\u00fcben klandestine Zusammenh\u00e4nge in ganz Europa jede Nacht ihre Anschl\u00e4ge auf die bestehende Ordnung. 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