{"id":4170,"date":"2016-07-09T00:00:23","date_gmt":"2016-07-08T22:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=4170"},"modified":"2016-07-09T00:00:23","modified_gmt":"2016-07-08T22:00:23","slug":"krawall-bei-demo-und-dezentrale-aktionen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=4170","title":{"rendered":"Krawall bei Demo und dezentrale Aktionen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2016\/07\/184724.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-4176\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2016\/07\/184724-300x150.jpg\" alt=\"184724\" width=\"300\" height=\"150\" \/><\/a>Berlin<\/strong>, 9. Juli 2016<\/p>\n<blockquote><p>Gestern kamen \u00fcber 5.000 Menschen auf der Demo \u201eRigaer 94 verteidigen! Investor*innentr\u00e4ume platzen lassen!\u201c zusammen. Die Bullen schreiben von einer der \u201egewaltt\u00e4tigsten und aggressivsten Demonstrationen in den letzten f\u00fcnf Jahren\u201c &#8211; w\u00e4hrend sie, wie immer, in die Menge pr\u00fcgeln und Menschen mit Repression \u00fcberziehen.<\/p>\n<p>Wir haben geh\u00f6rt, dass es zahlreiche Angriffe auf die staatlichen Gewaltt\u00e4ter*innen gab und freuen uns \u00fcber die unglaublich starke Solidarit\u00e4t von Nachbar*innen, Gef\u00e4hrt*innen und Freund*innen.<br \/>\n<!--more--><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/184639\">Linksunten<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- Here be dragons but no images. -->\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Chronologie der Rigaer 94-Demo und der Randale-Nacht in Berlin<br \/>\nUnter dem Motto \u201eRigaer 94 verteidigen! Investor*innentr\u00e4ume platzen lassen!\u201c eskalierte am Samstagabend eine Demo in Friedrichshain. Es folgte (wieder) eine Nacht mit brennenden Autos und anderer Verw\u00fcstung. Eine Chronologie.<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201eRigaer 94 verteidigen! Investor*innentr\u00e4ume platzen lassen!\u201c eskalierte am Samstagabend eine Demo in Friedrichshain. Es folgte (wieder) eine Nacht mit brennenden Autos und anderer Verw\u00fcstung. Eine Chronologie.<\/p>\n<p>Gegen 21 Uhr begann die Demonstration mit dem Titel \u201eKiezdemo gegen Verdr\u00e4ngung\u201c mit ersten Redebeitr\u00e4gen am Wismarplatz. Aus etwa 500 Teilnehmern und Partystimmung wurden schnell 2000 und aggressive Krawall-Stimmung.<\/p>\n<p>Der Verlauf der Demo in der Chronik<\/p>\n<p>+++21.15 Uhr+++<br \/>\nDie Demo hatte zu diesem Zeitpunkt eine St\u00e4rke von etwa 1500 Teilnehmern und setzte sich am Wismarplatz in Bewegung. Kurze Zeit sp\u00e4ter vermummten sich die ersten Personen an der Aufzugsspitze.<\/p>\n<p>+++21.25 Uhr+++<br \/>\nDie Demo hatte mittlerweile eine St\u00e4rke von 2000 Teilnehmern. An der Ecke Gr\u00fcnberger Stra\u00dfe\/Scharnweber Stra\u00dfe z\u00fcndeten Unbekannte erste Pyrotechnik auf den D\u00e4chern. Die Stimmung kippte und wurde polizeifeindlich. Einzelne Teilnehmer an der Aufzugsspitze begannen damit, die vorderen und seitlichen Transparente zu verknoten und warfen Flaschen und Steine auf Polizeifahrzeuge.<\/p>\n<p>+++21.30 Uhr+++<br \/>\nEin Polizist wurde durch Steinw\u00fcrfe in der Voigtstra\u00dfe verletzt.<\/p>\n<p>+++21.35 Uhr+++<br \/>\nDer Aufzug wurde ab diesem Moment seitlich von Einsatzkr\u00e4ften der Polizei begleitet. Diese Begleitung musste aufgrund massiver Angriffe aus dem Aufzug heraus auf Beamtinnen und Beamte, verst\u00e4rkt werden.<\/p>\n<p>In H\u00f6he der Rigaer Ecke Voigtstra\u00dfe warfen Demo-Teilnehmer erneut Steine, Flaschen und Pyrotechnik auf die Einsatzkr\u00e4fte, etwa 30 Teilnehmer rissen dort einen Bauzaun nieder und nahmen Steine auf.<\/p>\n<p>+++21.45 Uhr+++<br \/>\nDie Polizisten wurden derart massiv mit Steinen beworfen, dass mehrere Einsatzkr\u00e4fte Verletzungen davon trugen.<\/p>\n<p>Die Teilnehmerzahl wuchs in der Rigaer Stra\u00dfe auf etwa 3500 Personen an, dort warfen unbekannte T\u00e4ter an zwei geparkten Autos Scheiben ein. Polizisten mussten mehrmals Pfefferspray einsetzen, um Durchbruchsversuche und Angriffe auf die Beamtinnen und Beamten zu unterbinden.<\/p>\n<p>+++22 Uhr+++<br \/>\nAus k\u00fcrzester Entfernung flogen an der Liebigstra\u00dfe Ecke Weidenweg Flaschen und Steine auf die Beamten, die sich mit Pfefferspray wehren mussten. Weitere Stein- und Flaschenw\u00fcrfe auf die Polizeibeamten folgten in der Proskauer Stra\u00dfe Ecke B\u00e4nschstra\u00dfe, wobei die Beamten Pfefferspray und den Rettungsmehrzweckstock einsetzen mussten. In der Liebigstra\u00dfe kam es erneut zu massiven Angriffen auf die Einsatzkr\u00e4fte, wodurch zwei Beamte verletzt wurden.<\/p>\n<p>+++22.15 Uhr+++<br \/>\nZu dieser Zeit warfen in der B\u00e4nschstra\u00dfe unbekannte T\u00e4ter aus dem Aufzug heraus erneut Steine auf die eingesetzten Kr\u00e4fte, wobei mehrere Polizeibeamte verletzt wurden.<\/p>\n<p>+++22.30 Uhr+++<br \/>\nIm Bereich Rigaer Stra\u00dfe Ecke Zellestra\u00dfe versuchten Demonstrationsteilnehmer einen Beamten in den Aufzug zu ziehen, was durch andere Einsatzkr\u00e4fte und dem Einsatz von Pfefferspray verhindert werden konnte. Danach wurde Pyrotechnik abgebrannt und Polizeifahrzeuge mit Steinen beworfen.<\/p>\n<p>+++22.40 Uhr+++<br \/>\nIm weiteren Verlauf griffen Teilnehmer des Aufzuges mit Fu\u00dftritten und Faustschl\u00e4gen die Einsatzkr\u00e4fte an, die den Aufzug seitlich begleiteten. Dabei wurde ein Beamter verletzt, der nach ambulanter Behandlung vom Dienst abtreten musste.<\/p>\n<p>In der Frankfurter Allee bemerkten die Polizisten Pyrotechnik, eine sogenannte Kugelbombe, die von Kriminaltechnikern mitgenommen wurde.<\/p>\n<p>+++23.10 Uhr+++<br \/>\nDer Aufzug wurde im Bereich Warschauer Stra\u00dfe Ecke Revaler Stra\u00dfe von der Anmelderin beendet.<\/p>\n<p>+++23.15 Uhr+++<br \/>\nAuch nach Beendigung des Aufzuges flogen weiter Flaschen und Steine auf Polizisten im Bereich Warschauer Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Kurz darauf, ging die linke Randale weiter \u2013 in sechs Bezirken, mit brennenden Autos<\/p>\n<p>+++23.40 Uhr+++Berlin-Prenzlauer Berg<br \/>\nDas erste Auto brannte keine halbe Stunde nach Beendigung der Demonstration durch den Veranstalter. In der Oderbruchstra\u00dfe stand der Kleintransporter der Firma \u201eAEG\u201c in Flammen.<\/p>\n<p>+++00.57 Uhr+++Berlin-Mitte<br \/>\nSpittelmarkt in Mitte wurden aus einer maskierten Personengruppe heraus Kleinpflastersteine gegen die Schaufensterscheiben des Geb\u00e4udes geworfen, wodurch diese besch\u00e4digt wurden.<\/p>\n<p>+++Kurz nach 1 Uhr+++<br \/>\nNur wenige Minuten sp\u00e4ter ging es in der Kurstra\u00dfe in Mitte weiter. Dort brannte ein Mercedes Cabrio, ein Smart wurde in Mitleidenschaft gezogen. Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkr\u00e4fte von Feuerwehr und Polizei brannte auch noch ein Auto in der Kleinen Kurstra\u00dfe lichterloh. Dort war zudem ein VW Passat von den Flammen bedroht.<\/p>\n<p>Die Feuerwehr l\u00f6schte beide Brandstellen, musste aber auch weitere Besch\u00e4digungen und versuchte Brandstiftungen feststellen. Auf einem Gehweg lagen zwei Autoreifen, in denen sich Brands\u00e4tze befanden. Sie z\u00fcndeten aber nicht. Dennoch mussten zur Sicherheit Entsch\u00e4rfer der Polizei anr\u00fccken, um die Fl\u00fcssigkeit aus den Reifen zu sichern.<\/p>\n<p>+++1.25 Uhr+++Berlin-Friedrichshain<br \/>\nAn der Kreuzung Landsberger Allee Ecke Friedenstra\u00dfe in Friedrichshain brannte gegen 1.25 ein VW Caddy. Dort z\u00fcndeten die Unbekannten ein Fahrzeug der Firma \u201eWall\u201c an. Dieses konnte durch die Feuerwehr aber schnell gel\u00f6scht werden. Im Anschluss durchsuchten Polizisten den angrenzenden Volkspark Friedrichshain, konnte aber keinen Verd\u00e4chtigen finden.<\/p>\n<p>+++1.30 Uhr+++<br \/>\nAm Platz der Vereinten Nationen brannte ein weiteres Fahrzeug.<\/p>\n<p>+++1.35 Uhr+++<br \/>\nAm Comeniusplatz in Friedrichshain stellten Polizei und Feuerwehr weitere brennende Fahrzeuge fest<\/p>\n<p>+++2 Uhr+++Berlin-Kreuzberg<br \/>\nEine knappe halbe Stunde sp\u00e4ter wurden am Mariannenplatz in Kreuzberg Polizeibeamte aus einer Gruppe von etwa 100 Personen heraus mit Steinen beworfen.<\/p>\n<p>+++kurz nach 2 Uhr+++Berlin-Neuk\u00f6lln<br \/>\nDie Polizei und Feuerwehr mussten jetzt auch in Neuk\u00f6lln anr\u00fccken. Auf einer Baustelle am Weichselplatz Ecke Fuldastra\u00dfe hatten Unbekannte drei Bagger angez\u00fcndet. Zwei Staffeln der Feuerwehr waren n\u00f6tig um den Brand zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>+++3.07 Uhr+++Berlin-Steglitz<\/p>\n<p>Nach einer weiteren Stunde folgte dann der n\u00e4chste Einsatz f\u00fcr die Beamten und Brandbek\u00e4mpfer. In der Robert-L\u00fcck-Stra\u00dfe brannten gleich f\u00fcnf Autos! Die Feuerwehr war auch hier mit zwei Staffeln vor Ort und konnte den Brand gl\u00fccklicherweise schnell l\u00f6schen. Vier der f\u00fcnf Fahrzeuge wurden durch die Flammen komplett zerst\u00f6rt. Menschen kamen nicht zu Schaden.<\/p>\n<p>Aufgrund der \u00f6rtlichen und zeitlichen N\u00e4he pr\u00fcft das Landeskriminalamt, ob Tatzusammenh\u00e4nge zu dem Aufzug bestehen. Es handelt sich nach Polizeiangaben um die aggressivste und gewaltt\u00e4tigste Demonstration der zur\u00fcckliegenden f\u00fcnf Jahre in Berlin.<br \/>\nDer Grund f\u00fcr die Krawalle der letzten Woche<\/p>\n<p>Vor rund zwei Wochen sollten Bauarbeiter R\u00e4umlichkeiten in der Rigaer 94 r\u00e4umen. 300 Polizisten unterst\u00fctzten das Unterfangen und sicherten die Baustelle vor dem Haus. Linksautonome riefen daraufhin den \u201eTag X\u201c aus. \u201eLasst es richtig knallen, schafft viele Gefahrengebiete, st\u00fcrzt Berlin ins Chaos\u201c, hie\u00df es in einer Mitteilung. Seitdem folgten zahlreiche Randale-N\u00e4chte, wie auch die vergangene.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: B.Z.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Die Polizei betreute gestern Nachmittag, am Abend sowie in der Nacht neben anderen Veranstaltungen im Stadtgebiet einen Aufzug in Friedrichshain und Kreuzberg.<\/p>\n<p>Gegen 21 Uhr begann, mit ersten Redebeitr\u00e4gen am Wismarplatz, in Friedrichshain ein Aufzug mit dem Titel \u201eKiezdemo gegen Verdr\u00e4ngung\u201c mit zun\u00e4chst zirka 500 Personen. Der Demonstrationszug setzte sich gegen 21.15 Uhr mit rund 1.500 Teilnehmern in Bewegung. Bereits kurz nach Abmarsch kam es durch Versammlungsteilnehmer an der Aufzugsspitze zu Vermummungen. Gegen 21.25 Uhr brannten unbekannte T\u00e4ter im Bereich der Gr\u00fcnberger Ecke Scharnweber Stra\u00dfe Pyrotechnik auf den D\u00e4chern ab. In dem auf ca. 2.000 Personen angewachsenen Aufzug herrschte bereits fr\u00fchzeitig eine sehr aggressive und polizeifeindliche Stimmung, einzelne Teilnehmer an der Aufzugsspitze begannen damit, die vorderen und seitlichen Transparente zu verknoten und warfen Flaschen und Steine auf Polizeifahrzeuge.<br \/>\nDurch weitere Steinw\u00fcrfe in der Voigtstra\u00dfe wurde gegen 21.30 Uhr ein Polizist verletzt, weitere Steinw\u00fcrfe in der Voigtstra\u00dfe folgten. Daraufhin wurde der Aufzug ab zirka 21.35 Uhr durch Einsatzkr\u00e4fte seitlich begleitet. Nach massiven Angriffen aus dem Aufzug auf die Beamtinnen und Beamten erfolgte eine Verst\u00e4rkung dieser begleitenden Kr\u00e4fte.<br \/>\nIm Bereich Rigaer Ecke Voigtstra\u00dfe warfen Versammlungsteilnehmer erneut Steine, Flaschen und Pyrotechnik auf die Einsatzkr\u00e4fte, etwa 30 Teilnehmer rissen dort einen Bauzaun nieder und nahmen Steine auf. Gegen 21.45 wurden die Einsatzkr\u00e4fte derart massiv mit Steinen beworfen, wodurch mehrere Polizisten verletzt wurden.<br \/>\nDie Teilnehmerzahl wuchs in der Rigaer Stra\u00dfe auf etwa 3.500 Personen an, dort warfen unbekannte T\u00e4ter an zwei geparkten Pkw Scheiben ein. Die Einsatzkr\u00e4fte mussten mehrmals Pfefferspray einsetzen, um Durchbruchsversuche und Angriffe auf die Beamtinnen und Beamten zu unterbinden.<br \/>\nSo setzten die Beamten gegen 22 Uhr im Bereich Liebigstra\u00dfe Ecke Weidenweg Pfefferspray ein, nachdem dort erneut Flaschen und Steine aus k\u00fcrzester Entfernung auf die Einsatzkr\u00e4fte geworfen wurden.<br \/>\nWeitere Stein- und Flaschenw\u00fcrfe auf die Polizeibeamten folgten in der Proskauer Stra\u00dfe Ecke B\u00e4nschstra\u00dfe, wobei die Beamten Pfefferspray und den Rettungsmehrzweckstock einsetzen mussten. In der Liebigstra\u00dfe kam es erneut zu massiven Angriffen auf die Einsatzkr\u00e4fte, wodurch zwei Beamte verletzt wurden.<br \/>\nGegen 22.15 warfen in der B\u00e4nschstra\u00dfe unbekannte T\u00e4ter aus dem Aufzug heraus erneut Steine auf die eingesetzten Kr\u00e4fte, wobei mehrere Polizeibeamte verletzt wurden.<br \/>\nIm Bereich Rigaer Stra\u00dfe Ecke Zellestra\u00dfe versuchten gegen 22.30 Uhr Demonstrationsteilnehmer einen Beamten in den Aufzug zu ziehen, was durch andere Einsatzkr\u00e4fte und dem Einsatz von Pfefferspray verhindert werden konnte. Danach wurde Pyrotechnik abgebrannt und Polizeifahrzeuge mit Steinen beworfen.<br \/>\nIm weiteren Verlauf griffen Teilnehmer des Aufzuges gegen 22.40 Uhr mit Fu\u00dftritten und Faustschl\u00e4gen die Einsatzkr\u00e4fte an, die den Aufzug seitlich begleiteten. Dabei wurde ein Beamter verletzt, der nach ambulanter Behandlung vom Dienst abtreten musste.<br \/>\nIn der Frankfurter Allee bemerkten die Polizisten Pyrotechnik, eine sogenannte Kugelbombe, die von Kriminaltechnikern mitgenommen wurde.<br \/>\nDer Aufzug wurde im Bereich Warschauer Stra\u00dfe Ecke Revaler Stra\u00dfe von der Anmelderin gegen 23.10 Uhr beendet.<\/p>\n<p>Auch nach Beendigung des Aufzuges wurden die Einsatzkr\u00e4fte gegen 23.15 Uhr von unbekannten T\u00e4tern im Bereich Warschauer Stra\u00dfe mit Flaschen und Steinen beworfen.<\/p>\n<p>Gegen 23.40 brannte ein Pkw in der Oderbruchstra\u00dfe in Prenzlauer Berg. Im Bereich Spittelmarkt in Mitte wurden gegen 1 Uhr aus einer maskierten Personengruppe heraus Kleinpflastersteine gegen die Schaufensterscheiben des Geb\u00e4udes geworfen, wodurch diese besch\u00e4digt wurden. Kurz nach 1 Uhr brannte ein Pkw in der Kleinen Kurstra\u00dfe in Mitte. Das Feuer griff auf ein dahinter abgestelltes Auto \u00fcber. An der Kreuzung Landsberger Allee Ecke Friedenstra\u00dfe in Friedrichshain brannte gegen 1.25 ein VW Caddy. Gegen 1.30 Uhr bemerkten Einsatzkr\u00e4fte einen brennenden Pkw am Platz der Vereinten Nationen in Friedrichshain fest. Am Comeniusplatz in Friedrichshain wurde gegen 1.45 Uhr ein weiterer brennender Pkw festgestellt.<\/p>\n<p>Am Mariannenplatz in Kreuzberg wurden Polizeibeamte gegen 2 Uhr aus einer Gruppe von etwa 100 Personen heraus mit Steinen beworfen. Im Bereich Weichselplatz Ecke Fuldastra\u00dfe in Neuk\u00f6lln brannten kurz nach 2 Uhr drei Bagger. Aufgrund der \u00f6rtlichen und zeitlichen N\u00e4he pr\u00fcft das Landeskriminalamt, ob Tatzusammenh\u00e4nge zu dem Aufzug bestehen.<\/p>\n<p>Von den rund 1.800 Einsatzkr\u00e4ften und den davon etwa 700 Unterst\u00fctzungskr\u00e4ften wurden w\u00e4hrend des Einsatzes 123 Polizeibeamte, davon 40 Unterst\u00fctzungskr\u00e4fte verletzt. Die Polizisten leiteten \u00fcber 100 Strafverfahren unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte, Anlegen von Vermummung, versuchter Gefangenenbefreiung, gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und Versto\u00df gegen das Sprengstoffgesetz ein. Insgesamt 86 Personen wurde, meist kurzfristig, die Freiheit entzogen. Drei Personen sollen wegen schweren Landfriedensbruchs einem Ermittlungsrichter vorgef\u00fchrt werden.<\/p>\n<p>Nach dieser Bilanz ist festzustellen, dass es sich um die aggressivste und gewaltt\u00e4tigste Demonstration der zur\u00fcckliegenden f\u00fcnf Jahre in Berlin handelte.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Polizei<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 9. Juli 2016 Gestern kamen \u00fcber 5.000 Menschen auf der Demo \u201eRigaer 94 verteidigen! Investor*innentr\u00e4ume platzen lassen!\u201c zusammen. 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