{"id":3882,"date":"2016-06-24T00:00:50","date_gmt":"2016-06-23T22:00:50","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=3882"},"modified":"2016-06-24T00:00:50","modified_gmt":"2016-06-23T22:00:50","slug":"steine-gegen-streifenwagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=3882","title":{"rendered":"Steine gegen Streifenwagen"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2016\/06\/strei.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-3883\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2016\/06\/strei-300x188.jpg\" alt=\"strei\" width=\"300\" height=\"188\" \/><\/a>Berlin<\/strong>, 24. Juni 2016<\/p>\n<blockquote><p>Bislang unbekannte T\u00e4ter bewarfen in der vergangenen Nacht einen Streifenwagen der Berliner Polizei mit Steinen. Als die Beamten des Abschnitts 15 gegen 1.35 Uhr mit ihrem Einsatzwagen im Bereich der Gleimstra\u00dfe unterwegs waren, wurden sie pl\u00f6tzlich bei der Ausfahrt aus dem Gleimtunnel mit einem Pflasterstein beworfen.<\/p>\n<p>Ein Stein traf den Wagen an der Heckscheibe, die dadurch zersplitterte. Als daraufhin der Streifenwagen anhielt, flogen weitere Steine.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nDie Polizisten entfernten sich aus dem Bereich und forderten Verst\u00e4rkung an. \u201eSie konnten noch sehen, wie zwei Personen fl\u00fcchteten\u201c, teilte die Berliner Polizei mit. Eine Absuche nach ihnen verlief jedoch ohne Erfolg.<\/p>\n<p>Am Freitagmorgen twitterte der Pressesprecher der Gewerkschaft der Polizei (GdP) Berlin, dass es zuvor einen einen vorget\u00e4uschten Notfall gegeben h\u00e4tte um die alarmierten Kr\u00e4fte aus dem Hinterhalt anzugreifen.<\/p>\n<p>Wie Polizeisprecher Stefan Petersen auf Nachfrage von SEK-Einsatz.de sagte: \u201eWir sind dieser Berichterstattung am Vormittag intensiv nachgegangen und k\u00f6nnen das nicht best\u00e4tigen. Der eingesetzte Funkwagen habe sich zwar auf der Anfahrt zu einem Einsatz befunden, jedoch lag dieser nicht in der Gleimstra\u00dfe, wo die Beamten feige angegriffen wurden.\u201c<\/p>\n<p>Verletzt wurden die Beamten zum Gl\u00fcck nicht. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen. Auch Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) \u00e4u\u00dferte sich am Vormittag zu dem Vorfall:<\/p>\n<p>\u201eDas ist eine feige und menschenverachtende Tat. Beamte, die einen solchen Stein an den Kopf bekommen, haben ohne Helm keine Chance. Die T\u00e4ter legen es bewusst darauf an, dass Polizeibeamte schwerstens verletzt werden oder sogar ums Leben kommen. F\u00fcr mich ist das versuchter Mord.<\/p>\n<p>Absto\u00dfend sind auch Versuche von T\u00e4tern, die mutma\u00dflich aus der militanten linken Szene stammen, die Berliner Bev\u00f6lkerung zu terrorisieren. In der vergangenen Nacht wurden erneut mehrere Autos angez\u00fcndet und Bez\u00fcge zur Rigaer Stra\u00dfe in Tatortn\u00e4he hinterlassen. Diese Taten verurteile ich scharf. Die Polizei wird auch in den kommenden N\u00e4chten mit starken Kr\u00e4ften im Stadtgebiet pr\u00e4sent sein. Trotz der Schwierigkeit, bei solchen dezentralen Aktionen zu beweissicheren Festnahmen zu kommen, wird die Polizei genau daran arbeiten. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir den Fahndungsdruck hochhalten. Das werden wir weiter tun.\u201c<\/p>\n<p>Linke Chaoten w\u00fcten in der Hauptstadt<\/p>\n<p>Nachdem am Mittwoch die Polizei zu einem \u201eAmtshilfeersuchen\u201c der Hausverwaltung und Eigent\u00fcmer, einen von Linksautonomen bewohnten Haus in der Rigaer Stra\u00dfe in Berlin-Friedrichshain unterst\u00fctzte, wurde am selben Tag noch im Internet zu Gewalt aufgerufen.<\/p>\n<p>Bei der Begehung des Hauses durch Polizeibeamte wurden noch diverse Gegenst\u00e4nde sichergestellt<\/p>\n<p>Im Gegenzug setzten die Linken-Chaoten den Aufruf im Internet um \u2013 siehe Pressemitteilung der Polizei Berlin von Donnerstag:<\/p>\n<p>Landfriedensbruch, angez\u00fcndete Autos und besch\u00e4digte Bankfilialen<\/p>\n<p>Wegen Landfriedensbr\u00fcchen, mehreren Brandstiftungen an Autos und Sachbesch\u00e4digungen in Prenzlauer Berg, Moabit, Kreuzberg, Friedrichshain und Mitte f\u00fchrt die Polizei Berlin strafrechtliche Ermittlungen.<\/p>\n<p>Im Bereich des Mariannenplatzes stellten Polizisten gegen 20.10 Uhr circa 200 Personen fest, die gr\u00f6\u00dftenteils vermummt waren. Einige davon hielten Holzstangen in den H\u00e4nden. Als die Stangen drohend hochgenommen wurden und die Personen in Schlagdistanz zu den Beamten waren, setzten sie zur Abwehr Pfefferspray ein. Daraufhin l\u00f6ste sich die Gruppe in kleinere Teilgruppen auf.<\/p>\n<p>Etwa zur selben Zeit wurde aus einer Gruppe von f\u00fcnf unbekannt gebliebenen Personen ein Stein auf Polizeibeamte im Bereich des Mariannenplatzes geworfen. Ein Beamter wurde am Helm getroffen und leicht verletzt. Er setzte seinen Dienst fort.<\/p>\n<p>Gegen 20.15 Uhr wurde ein Polizeiwagen aus einer vermummten Gruppe heraus an der Kreuzung K\u00f6penicker Stra\u00dfe \/ Engeldamm mehrmals mit Steinen beworfen. Es entstand Sachschaden an dem Fahrzeug. Polizisten wurden dabei nicht verletzt. Die T\u00e4ter entkamen.<\/p>\n<p>Zu einem weiteren Wurf auf ein Polizeifahrzeug kam es um kurz vor 23 Uhr am Frankfurter Tor Ecke Warschauer Stra\u00dfe. Auch hier war es vermutlich ein Stein, der das Polizeiauto im hinteren Bereich traf. Beamte der 12. Einsatzhundertschaft nahmen einen Tatverd\u00e4chtigen vorl\u00e4ufig fest. Der 30-J\u00e4hrige kam zu einer erkennungsdienstlichen Behandlung in eine Gefangenensammelstelle und wurde anschlie\u00dfend wieder entlassen.<\/p>\n<p>Bei einer weiteren Festnahme wegen des Verdachts des Landfriedensbruchs trat ein 23-J\u00e4hriger einem Polizeibeamten gegen den Kopf. Trotz eines Helmschutzes wurde der Beamte am Kopf verletzt; er musste seinen Dienst beenden. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde der 23-J\u00e4hrige ebenfalls wieder entlassen.<\/p>\n<p>Eine teilweise vermummte Gruppe von etwa 30 Personen brachte gegen Mitternacht zun\u00e4chst zwei M\u00fclltonnen auf die Fahrbahn der Schlesischen Stra\u00dfe und z\u00fcndete diese an. Anschlie\u00dfend flogen Steine und Farbbeutel auf das B\u00fcrgeramt in derselben Stra\u00dfe und die Scheiben eines Warteh\u00e4uschens einer Bushaltestelle gingen zu Bruch. Die Unbekannten setzten ihren Weg in der Stra\u00dfe fort und besch\u00e4digten dabei insgesamt drei Autos, einen Mercedes, Mini sowie BMW, bei denen sie Scheiben mit Steinen einwarfen. Eine weitere Bushaltestelle und ein Leuchtreklameschild wurden ebenfalls besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Kurz nach Mitternacht brannte dann ein BMW, der in der Gla\u00dfbrennerstra\u00dfe geparkt war. Es entstand Totalschaden.<br \/>\nAuf einer Baustelle f\u00fcr Wohnungen in der Finnl\u00e4ndischen Stra\u00dfe gingen gegen 1.25 Uhr zwei Baumaschinen und mehrere Holzpaletten in Flammen auf. In beiden F\u00e4llen l\u00f6schte die alarmierte Feuerwehr. Menschen wurden nicht verletzt.<\/p>\n<p>Etwa f\u00fcnf Minuten sp\u00e4ter wurde ein Zeuge auf insgesamt drei vermummte T\u00e4ter in der Beusselstra\u00dfe aufmerksam, die mit Steinen und brennenden Gegenst\u00e4nden eine Bankfiliale besch\u00e4digten. Anschlie\u00dfend fl\u00fcchteten die Personen in die Turmstra\u00dfe und von dort in die Gotzkowskystra\u00dfe, wo die Unbekannten noch eine Scheibe einer Bushaltestelle besch\u00e4digten. Au\u00dferdem stellten gerufene Polizeibeamte in derselben Stra\u00dfe einen Opel mit besch\u00e4digtem Au\u00dfenspiegel, sowie einen umgeworfenen Motorroller in der Zwinglistra\u00dfe fest. Ebenfalls in der Zwinglistra\u00dfe wurde an einem Wohnhaus noch ein Schriftzug mit schwarzer Farbe angebracht.<\/p>\n<p>Gegen 2 Uhr besch\u00e4digten unbekannte T\u00e4ter eine weitere Bankfiliale am Halleschen Ufer. Dazu bewarfen sie die Scheiben mit Steinen und beschmierten die Filiale mit einem Schriftzug.<\/p>\n<p>Zwischen 2.15 Uhr und 2.25 Uhr setzten Unbekannte insgesamt drei Autos in der Stra\u00dfe Dora-Benjamin-Park und Alexandrinenstra\u00dfe in Brand. In der erstgenannten Stra\u00dfe brannten zwei BMW. In der zweiten Stra\u00dfe ging ein Opel im hinteren Bereich in Flammen auf. Die Feuerwehr l\u00f6schte die Flammen. Menschen kamen nicht zu Schaden.<\/p>\n<p>Gegen 3 Uhr stellten Polizisten au\u00dferdem besch\u00e4digte Scheiben eines Geldinstitutes in der Heinrich-Heine-Stra\u00dfe fest. Hier hatten unbekannte T\u00e4ter die Scheiben mit Steinen beworfen und erheblich besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem bemerkte ein Zeuge heute Morgen gegen 7.45 Uhr besch\u00e4digte Scheiben eines Wahlkreisb\u00fcros einer Partei in der Kopenhagener Stra\u00dfe. Unbekannte hatten Steine und Teile einer Gehwegplatte dagegen geworfen. Zudem spr\u00fchten sie in schwarzer Farbe einen Schriftzug an den Eingangsbereich.<\/p>\n<p>Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt \u00fcbernommen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>:<a href=\"http:\/\/sek-einsatz.de\/polizei-themen\/polizei-news\/einsatzwagen-der-polizei-mit-steinen-beworfen\/16459\"> SEK Einsatz<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 24. Juni 2016 Bislang unbekannte T\u00e4ter bewarfen in der vergangenen Nacht einen Streifenwagen der Berliner Polizei mit Steinen. Als die Beamten des Abschnitts 15 gegen 1.35 Uhr mit ihrem Einsatzwagen im Bereich der Gleimstra\u00dfe unterwegs waren, wurden sie pl\u00f6tzlich bei der Ausfahrt aus dem Gleimtunnel mit einem Pflasterstein beworfen. 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