{"id":3823,"date":"2015-12-08T00:00:08","date_gmt":"2015-12-07T22:00:08","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=3823"},"modified":"2015-12-08T00:00:08","modified_gmt":"2015-12-07T22:00:08","slug":"brandanschlag-auf-jobcenter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=3823","title":{"rendered":"Brandanschlag auf Jobcenter"},"content":{"rendered":"<p><strong>H\u00fcckelhoven<\/strong>, 8. Dezember 2015<\/p>\n<blockquote><p>Die Polizei fahndet weiter nach einem Unbekannten, der Dienstagnacht ein Fenster des H\u00fcckelhover Jobcenters in Brand gesetzt hat. Zeugen sahen einen dunkelhaarigen Mann in dunkler Kleidung fl\u00fcchten.<\/p>\n<p>Die Leitung des Jobcenters in H\u00fcckelhoven hat die rund 250 Mitarbeiter zu erh\u00f6hter Wachsamkeit aufgerufen. Sie sollen genau darauf achten, wer ins Jobcenter kommt, dass niemand ohne Termin ins Haus gelangt und dass nach Feierabend alle Fenster und T\u00fcren gut verschlossen sind.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nNur wenige Spuren am Tatort<\/p>\n<p>Am Tatort fand die Polizei nur ein paar Glasscherben und Reste einer Fl\u00fcssigkeit, vermutlich einen Brandbeschleuniger. \u201eUmso wichtiger sind jetzt Hinweise aus der Bev\u00f6lkerung\u201c, betont Angela Jansen, Sprecherin der D\u00fcrener Kreispolizeibeh\u00f6rde. Obwohl es nur zu Sachschaden kam, nimmt die Polizei den Vorfall sehr ernst. Denn dass es zu Angriffen auf Jobcenter kommt, ist in der Region keine Seltenheit.<\/p>\n<p>&#8220;Die Mitarbeiter sind auch aufgefordert, darauf zu achten, welcher Besucher ein besonders hohes Aggressionspotential haben k\u00f6nnte\u201c, sagt Helmut Nobis, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der vier Jobcenter im Kreis Heinsberg. Es kommt leider immer wieder vor, dass sich Kunden f\u00fcr eine vermeintlich ungerechte Ablehnung eines Antrags r\u00e4chen wollen.<br \/>\nSachbearbeiter werden zur Zielscheibe f\u00fcr Entt\u00e4uschte<\/p>\n<p>Mitarbeiter werden immer wieder beschimpft, bedroht oder sogar t\u00e4tlich angegriffen. \u201eManche Kunden fangen schon beim Eintreten an zu schreien\u201c, sagt Helmut Nobis. \u201eWenn jemand solche Aggressionen zeigt, lassen wir ihn gar nicht in den hinteren Teil des Geb\u00e4udes durch.\u201c Eine ganze Reihe von Sicherheitsma\u00dfnahmen soll verhindern, dass es f\u00fcr die Jobcenter-Mitarbeiter im Ernstfall lebensgef\u00e4hrlich wird: Es gibt Deeskalationsschulungen, ein Alarmsystem f\u00fcr die B\u00fcros und Fluchtt\u00fcren f\u00fcr den Notfall.<\/p>\n<p>Aggressive Kunden greifen zur Axt<\/p>\n<p>Schulungen, wie mit gef\u00e4hrlichen Situationen umzugehen ist, haben Sachbearbeiter dringend n\u00f6tig. Denn auch, wenn jemand noch nicht in so einer Situation war \u2013 die Geschichten dar\u00fcber kennen sie alle: Wie etwa von dem Kunden, der sich mit einer Axt Zugang zum B\u00fcro seines Sachbearbeiters verschaffen wollte. Oder von der schwangeren Mitarbeiterin, die gew\u00fcrgt wurde. Oder der aggressiven Besucherin in \u00dcbach-Palenberg, die auf einen Sachbearbeiter mit einem Kabel einpr\u00fcgelte. Und 2007 kam es in Aachen sogar zu einer Geiselnahme: Eine Frau bedrohte zwei Angestellte des Jobcenters mit einer Waffe hielt sie stundenlang fest.<\/p>\n<p>Situation bedrohlich<\/p>\n<p>Seitdem haben die Jobcenter viel unternommen, um die Sicherheit in ihren R\u00e4umen zu erh\u00f6hen: Trotzdem bleibt ein Gef\u00fchl der Bedrohung bei den Mitarbeitern. Denn sie wissen: Trotz aller Vorsichtsma\u00dfnahmen haben sie jeden Tag Kontakt zu Menschen mit schwierigen Biographien \u2013 und bei dem einen oder anderen kann schon eine weitere Entt\u00e4uschung, wie die Ablehnung eines Antrags auf Unterst\u00fctzung, zu einen Gewaltausbruch f\u00fchren.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/www1.wdr.de\/brandsatz-auf-jobcenter-hueckelhoven-102.html\">WDR<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>H\u00fcckelhoven, 8. Dezember 2015 Die Polizei fahndet weiter nach einem Unbekannten, der Dienstagnacht ein Fenster des H\u00fcckelhover Jobcenters in Brand gesetzt hat. Zeugen sahen einen dunkelhaarigen Mann in dunkler Kleidung fl\u00fcchten. Die Leitung des Jobcenters in H\u00fcckelhoven hat die rund 250 Mitarbeiter zu erh\u00f6hter Wachsamkeit aufgerufen. 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