{"id":2586,"date":"2016-02-01T00:00:12","date_gmt":"2016-01-31T22:00:12","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=2586"},"modified":"2016-02-01T00:00:12","modified_gmt":"2016-01-31T22:00:12","slug":"kosmetikstudio-von-madlen-lueck-entglast","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=2586","title":{"rendered":"Kosmetikstudio von Madlen L\u00fcck entglast"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, 1. Februar 2016<\/p>\n<blockquote><p>Wer sich antifaschistisch bet\u00e4tigen will, braucht nicht unbedingt auf Reisen gehen, zumindest nicht am n\u00e4chsten Wochenende. Auch in Berlin gibt es gen\u00fcgend faschistische Strukturen, die noch auf einen Besuch warten. Bis heute Morgen auch das Kosmetikstudio von Madlen L\u00fcck in der Wichertstrasse 45 in Pankow.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nMadlen L\u00fcck ist die Partnerin von Alexander-Willibald Bahls, der gr\u00fcndete 1994 die Band \u201eSpreegeschwader\u201c, die lange Zeit neben \u201eLandser\u201c die bekannteste Rechtsrockband aus Berlin war. Daneben versuchte er Neonazil\u00e4den in Berlin zu etablieren \u2013 zuletzt 2006 den Laden \u201eParzifal\u201c in Treptow-K\u00f6penick. Im Jahr 2006 attackierte Bahls mit zwei weiteren Neonazis einen Naziladenbetreiber in Wismar mit einer Axt, und erpresste von ihm Geld. Daf\u00fcr und f\u00fcr seine Beteiligung an der Naziband \u201eD.S.T.\u201c musste er bis 2009 eine l\u00e4ngere Haftstrafe absitzen. Nun hat Bahls zusammen mit Madlen L\u00fcck eine neue Gesch\u00e4ftsidee aufgetan.<\/p>\n<p>Er betrieb (den inzwischen wieder geschlossenen) \u201eHerz und Seele\u201c-Fashionstore in in der Hellersdorfer Promenade 18 (Berlin-Hellersdorf), ein Laden der Modemarken YAKUZA und \u201eMafia &amp; Crime\u201c. Auf der dazugeh\u00f6rigen Internetseite sind Alexander Bahls und als Mitarbeiter und Fotomodel Dennis Casper, der zur rechten Terrorszene geh\u00f6rt, und die Lebensgef\u00e4hrtin von Bahls \u2013 Madlen L\u00fcck \u2013 zu erkennen. Weitere Neonazis sind auf den Fotos der Er\u00f6ffnungsfeier und den Teamfotos abgebildet. Nach mehreren gescheiterten Anl\u00e4ufen von Bahls, mit expliziter Neonazi-Bekleidung in Berlin Geld zu verdienen, versucht er es nun mit Bekleidungsmarken, die sich an ein breiteres Publikum richten. Die beiden Marken sprechen eher ein nicht vordergr\u00fcndig politisches Millieu aus dem Sport- und Fitnessbereich an. Die setzen daf\u00fcr auf Darstellungen von Gewalt, M\u00e4nnlichkeit und Kriminalit\u00e4t. Es gibt dabei deutliche \u00dcberschneidungen mit der Modemarke \u201eLabel 23\u201c, die von Neonazis aus Brandenburg gegr\u00fcndet wurde. \u201eLabel 23\u201c und Yakuza teilen sich vereinzelt Gesch\u00e4fte, wie unter anderem in Berlin-Wei\u00dfensee.<\/p>\n<p>Es ist nicht davon auszugehen, dass die Rechtsrock Szene um Alexander Bahls ihre Einnahmen aus diversen T\u00e4tigkeiten versteuert, zum Waschen dieser Gelder werden Gesch\u00e4fte wie der Kosmetiksalon von Madlen L\u00fcck genutzt, die Gewinne werden dann wieder zur Finanzierung von Naziaktionen und Propaganda gebraucht.<\/p>\n<p>Bei unserem heutigen Besuch zerst\u00f6rten wie der Scheiben des Kosmetikstudios von Madlen L\u00fcck und schmierten noch schnell einen Hinweis f\u00fcr ihre Kundschaft an die Fassade: Madlen L\u00fcck Nazisau<\/p>\n<p>Als Antifas rufen wir dazu auf, sich am 6. Februar an der Demonstration Rebellische Strukturen verteidigen, solidarische Kieze schaffen in Friedrichshain zu beteiligen. Nazis sind immer Teil der staatlichen Strategie in sogenannten Gefahrengebieten.<\/p>\n<p>Wer dennoch an diesem Tag in anderen St\u00e4dten unterwegs sein will: Viel Erfolg bei der Jagd auf die braune Pest!<\/p>\n<p>Mehr Infos \u00fcber L\u00fcck, Bahls und Casper:<\/p>\n<p>https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/143178<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/linksunten.indymedia.org\/en\/node\/167423\">Linksunten<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 1. Februar 2016 Wer sich antifaschistisch bet\u00e4tigen will, braucht nicht unbedingt auf Reisen gehen, zumindest nicht am n\u00e4chsten Wochenende. Auch in Berlin gibt es gen\u00fcgend faschistische Strukturen, die noch auf einen Besuch warten. Bis heute Morgen auch das Kosmetikstudio von Madlen L\u00fcck in der Wichertstrasse 45 in Pankow.<\/p>\n","protected":false},"author":12080,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[24],"class_list":["post-2586","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-de","tag-berlin"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2586","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/12080"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2586"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2586\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2586"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2586"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2586"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}