{"id":15510,"date":"2022-03-21T00:00:17","date_gmt":"2022-03-20T22:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=15510"},"modified":"2022-03-21T00:00:17","modified_gmt":"2022-03-20T22:00:17","slug":"anschlag-auf-bahn-kabelstraenge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=15510","title":{"rendered":"Anschlag auf Bahn-Kabelstr\u00e4nge"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, 21. M\u00e4rz 2022<\/p>\n<blockquote><p>DIES IST MEHR ALS NUR EINE ANSCHLAGSERKL\u00c4RUNG<\/p>\n<p>Heute Morgen, am Vorabend des Produktionsstartes von Tesla in Gr\u00fcnheide, haben wir den Pendelverkehr der RE1 nach Falkensee durch ein Feuer in Sichtweite der S-Bahn Wuhlheide sabotiert. Laut DB kam es durch den Brand in zwei Kabelsch\u00e4chten zu St\u00f6rungen des Flughafen-Express, der RB 2 und weiteren Verbindungen. Ziel unserer Sabotage sind die 3000 Pendler:innen gewesen, die in der Gigafactory arbeiten. Die Vorbereitung des Betriebsbeginns am 22.3.2020 und die publikumswirksamen Kunden\u00fcbergabe von Teslafahrzeugen haben wir damit versucht zu beeintr\u00e4chtigen. Das ist unser Beitrag zum Wasser- und Klimaschutz.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nHeute, am 25ten Tag des Krieges gegen die Ukraine, haben wir den Transport von Tanklastz\u00fcgen mit russischem \u00d6l kurz unterbrochen. Ziel unserer Aktion sind dutzende Z\u00fcge mit russischem \u00d6l und Kohle Richtung Hauptstadt gewesen. Jeder Tanklastzug und seine Finanzierung verl\u00e4ngert den Krieg. T\u00e4glich \u00fcberweist Deutschland bis zu einer Milliarde Euro nach Russland f\u00fcr den Energietransfer. Das ist unser Beitrag zum Klimaschutz und f\u00fcr ein Ende des Krieges.<\/p>\n<p>Heute an einem weiteren Tag der Zerst\u00f6rung der Erde und des Regenwaldes in Mexiko-Yucat\u00e1n und der Bedrohung dort lebender Menschen durch die Deutsche Bahn haben wir ein kleines Leuchtfeuer der Solidarit\u00e4t entz\u00fcndet. Ziel der Sabotage ist ein wirtschaftlicher Schaden zum Nachteil des gr\u00f6\u00dften deutschen Staatskonzerns. Wir machen hierzulande mit unserer Aktion diese Menschen im Kampf gegen den \u201eZug des Todes\u201c sichtbar. Das ist unser Beitrag zur Unterst\u00fctzung der Menschen, die sich gegen den \u201eTren Maya\u201c und Kolonialismus wehren um zu (\u00fcber-)leben.<\/p>\n<p>In diesem Sinne haben wir heute morgen als Klima- und Antikriegsaktivist:innen f\u00fcr den wirtschaftlichen Lockdown bei Tesla und DB- \u201eTren Maya\u201c die Bahnstrecke zwischen Karlshorst und K\u00f6penick in der N\u00e4he zur S-Bahnhaltestelle Wuhlheide sabotiert.<\/p>\n<p>Anstatt Verantwortung zu \u00fcbernehmen und unsere verschwenderische und konsumistische Lebensweise zu ver\u00e4ndern, wird die Wirtschaft am Laufen gehalten. F\u00fcr die Wirtschaft geht Deutschland als einer der gr\u00f6\u00dften Waffenexporteure auf der Erde \u00fcber Leichen. Damit muss Schluss sein. Ebenso mit der Finanzierung des Regimes in Russland und anderen Diktaturen wie Katar. Globale Kriege und die Zerst\u00f6rung des Klimas h\u00e4ngen mit unserer Lebensweise hierzulande zusammen. Dies ist auch ein globaler Krieg um fossile Energie.<\/p>\n<p>\u00dcber die sabotierte Strecke kommen t\u00e4glich mehrere Tausend Menschen aus der Ukraine in Berlin an. Es sind die gleichen Schienen auf denen t\u00e4glich das russisches \u00d6l in die Hauptstadt rollt. Mit dutzenden Tanklastz\u00fcgen a 20-25 Wagons kommen die Gr\u00fcnde zur Flucht nach Berlin, denn mit dem Energietransfer finanziert Deutschland die Kriegskasse des russischen Regimes. Diese wirtschaftsliberale, profitorientierte Politik wird den Krieg nicht stoppen. Wird die Kohle, das Gas, das \u00d6l aus Russland nicht sofort gekappt, verl\u00e4ngert Deutschland t\u00e4glich den Krieg, das Sterben und die Gr\u00fcnde zur Flucht. Wir erkl\u00e4ren uns solidarisch mit fl\u00fcchtenden Menschen aus aller Welt: Es geht um die Menschen, nicht um Profite. Die kriegerische und umweltzerst\u00f6rende \u00d6konomie kann nicht mehr durch Worte gestoppt werden. Eigenm\u00e4chtig haben wir die Signal-, Kommunikations- und Starkstromkabel angez\u00fcndet und den Lieferstopp der Tanklastz\u00fcge kurzfristig in die Hand genommen. Dazu haben wir zwei Kabelsch\u00e4chte ge\u00f6ffnet und die Platten entfernt. Der Feuerwehreinsatz kam zu sp\u00e4t, die Strecke konnte erfolgreich sabotiert werden. Eine Gefahr f\u00fcr Leib oder Leben konnten wir ausschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Unsere Aktion ist auch eine Unterst\u00fctzung und ein Beitrag zur Diskussion der Klimaaktivist:innen, die am 25.3. auf den \u201eFridays for Future\u201c Demos in vielen St\u00e4dten zusammen kommen. Die Blockierung gut geschmierter Wirtschaftsabl\u00e4ufe ist existenziell f\u00fcr unser aller Zukunft. Wir werden unter Euch sein und mit Euch demonstrieren.<\/p>\n<p>Der gr\u00f6\u00dfte deutsche Staatskonzern, die \u201eDeutsche Bahn\u201c bezahlt heute f\u00fcr den Zug des Todes \u201eTren Maya\u201c in Mexiko-Yucat\u00e1n. Und Tesla bezahlt heute f\u00fcr sein Engagement und Wasserraub in Brandenburg. Es ist eine Welt in der wir alle leben.<br \/>\nAuf den Punkt bringt dies ein indigener Ureinwohner aus dem globalen S\u00fcden in einer Gru\u00dfbotschaft an den globalen Norden: \u201eWir alle werden die Auswirkung der Zerst\u00f6rung sp\u00fcren \u2013 wie weit weg die Zerst\u00f6rung auch ist. Wir haben ein gemeinsames Haus: Mutter Erde\u201c. Unser \u201eHaus\u201c, die Erde, wird von unz\u00e4hligen Konzernen wie Tesla und Deutsche Bahn niedergebrannt.<\/p>\n<p>Die Deutsche Bahn beteiligt sich an einem m\u00f6rderischen Projekt gegen die indigenen Ureinwohner:innen im S\u00fcden Mexikos. Mit dem Zugprojekt \u201eTren Maya\u201c wird die Zerst\u00f6rung des Regenwaldes forciert und den Menschen ihre Lebensgrundlagen geraubt. Dagegen wehren sich die indigenen Ureinwohner:innen.<\/p>\n<p>Tesla beteiligt sich am Ressourcenraub in aller Welt, zerst\u00f6rt vor Ort die Natur und raubt uns das Trinkwasser. Die Elektromobilit\u00e4t ist kein Ausweg aus der Zerst\u00f6rung der Umwelt, sondern seine konsequente Fortsetzung. Dagegen wehren sich Menschen aus der Region und im ganzen Land.<\/p>\n<p>EIN WORT AN DIE PENDLER:INNEN<\/p>\n<p>Hunderte von Teslamitarbeiter:innen spuckt die Bahn allmorgendlich aus, die in Falkensee mit dem Shuttle in die Gigafactory transportiert werden. T\u00e4glich fahren 3 Z\u00fcge pro Stunde mit \u00fcber 2000 Pl\u00e4tzen, um den Pendelverkehr zu Tesla m\u00f6glich zu machen. Die Sabotage des Pendelverkehrs nach Falkensee st\u00f6rt den p\u00fcnktlichen Arbeitsbeginn der derzeit 3000 Besch\u00e4ftigen bei Tesla. Jeder Manager, jede:r Arbeiter:in und jede:r Angestellte, der:die heute zu sp\u00e4t oder gar nicht zur Arbeit kommt, ist ein Sandkorn im Getriebe von Teslas Produktion. Ein Sandkorn das vielleicht sogar den Ablauf zur Vorbereitung von Teslas Betriebsbeginn st\u00f6rt und Musks Selbstdarstellung verhagelt.<\/p>\n<p>Wenn Sie als Pendler:innen heute nicht oder unp\u00fcnktlich in die Hauptstadt kamen, dann war auch das unsere Absicht. Nehmen Sie es nicht pers\u00f6nlich. Uns ging es um einen wirtschaftliche Schaden.<br \/>\nWenn Angestellte, Dienstleister:innen und Arbeiter:innen nicht ihre Arbeit verrichten, weil sie nicht zur Arbeit erscheinen k\u00f6nnen, dann geraten \u00f6konomischen Abl\u00e4ufe ins Stocken. Das kostet der Wirtschaft Geld.<\/p>\n<p>Sagen Sie Ihren Chefs, Ihren Abteilungsleitern, Ihren Lehrer:innen und Professor:innen, dass Sie sp\u00e4ter kommen oder gar nicht, weil die Strecke wegen der Gigafactory Tesla, wegen des regionalen Wasserraubs durch Tesla, wegen der Wirtschaftspolitik Brandenburgs, wegen der Zerst\u00f6rung des Klimas und der Energiepolitik der Regierung, wegen des Zusammenhangs mit dem Krieg des russischen Regimes und dem m\u00f6rderischen Engagement der Deutschen Bahn in Mexico, sabotiert wurde. Durch das Feuer wurden neben dem Flughafen-Express auch andere Verbindungen zu dem Fluchhafen BER getroffen und gest\u00f6rt.Es gibt wenig bis gar keine Gr\u00fcnde zu fliegen und das Klima auf Kosten aller Lebewesen weiterhin zu zerst\u00f6ren.<\/p>\n<p>Bevor wir auf beide Konzerne n\u00e4her eingehen:<\/p>\n<p>EIN WORT AN DIE BEV\u00d6LKERUNG, B\u00dcRGERINITIATIVEN UND \u00d6KOAKTIVIST:INNEN<\/p>\n<p>Ja, Sie haben das Recht, sich zu wehren. Nein, Sie m\u00fcssen auf keine Anh\u00f6rung R\u00fccksicht nehmen. Auf keine Genehmigung. Auf kein Gerichtsurteil. Mit der Erteilung der Genehmigung f\u00fcr Tesla muss und wird der Widerstand nicht enden. Im Gegenteil: Wenn die Welt in eine M\u00fclldeponie verwandelt wird, in der es nur noch brennt, austrocknet, \u00fcberschwemmt, in der immer mehr wertvolle Lebensformen verschwinden \u2013 dann m\u00fcssen wir sogar Gesetze \u00fcbertreten und militant handeln.<br \/>\nStatt wieder und wieder w\u00e4hlen zu gehen \u2013 weil jede Wahl angeblich die wirklich wichtige Wahl ist. Statt wieder und wieder das Maul zu halten.<br \/>\nStatt uns untereinander wegen belangloser Kleinigkeiten zu streiten.<br \/>\nStatt zu den Nazis von der AfD zu gehen, die ihren v\u00f6lkischen Pesthauch verbreitet.<\/p>\n<p>Wir sehen, dass dieser ganze \u201egr\u00fcne\u201c Fortschritt, der uns jetzt von der neuen Regierung verkauft wird, immer neue Zerst\u00f6rung hervorbringt. Unter der Losung vom \u201eFortschritt\u201c wird der Planet ausgepl\u00fcndert, solange noch Geld heraus zu pressen ist.<br \/>\nDas, was hier in Gr\u00fcnheide geschieht, geschieht in vielen L\u00e4ndern au\u00dferhalb Europas schon seit vielen Jahrzehnten in grausamerer Weise. So fliehen Menschen berechtigterweise hierher. Die reichen L\u00e4nder sind die historischen und gegenw\u00e4rtigen Verursacher von Kriegen, Hungersn\u00f6ten und Umweltkatastrophen in anderen Regionen.<\/p>\n<p>Wir stellen uns an die Seite der K\u00e4mpfe gegen Tesla in Brandenburg\/Berlin. Wir empfehlen B\u00fcrgerinitiativen und Verb\u00e4nden, den Druck durch Polizei, Presse und Politiker und deren Rufe nach Distanzierung von unserer Aktion an sich abperlen zu lassen. Wenn Sie bei unserem Anschlag nicht beteiligt waren, gibt es auch keinen vern\u00fcnftigen Grund, sich von diesem zu distanzieren. Das unsere Aktion nicht das Mittel \u00f6rtlicher, namentlich bekannter B\u00fcrgerinitiativen oder Gruppen wie \u201eFridays for future\u201c sein kann, ist logisch. Eine Distanzierung in \u201eB\u00f6se und Gut\u201c spaltet den Widerstand gegen Tesla. Wer uns das Wasser klaut, unser Land raubt, unsere Umwelt zerst\u00f6rt, ist unser Gegner.<\/p>\n<p>Wir respektieren die Initiative aller Gegner:innen von Tesla und distanzieren uns auch nicht von Euch. Bitte macht weiter.<\/p>\n<p>WARUM TESLA?<\/p>\n<p>\u2022 Ein \u201eWeiter so\u201c, nun im neuen \u00f6koliberalen Ampel-Gewand, wird scheitern. Unsere Sabotage richtet sich gegen das \u201eWeiter so\u201c einer Politik, welche liebdienend und arschkriechend die Interessen von Tesla vertritt. Die Politik, die Verwaltungen, einzelne Gerichte und einige Medien dienen und dienten immer schon den Interessen der Wirtschaft. Das \u201eWeiter so\u201c un\u00f6kologischer, teurer, ressourcenzerst\u00f6render E-Mobilit\u00e4t wollen wir stoppen.<\/p>\n<p>\u2022 Man erz\u00e4hlte uns: Corona l\u00e4sst eine \u00f6ffentliche Anh\u00f6rung der Einw\u00e4nde gegen den Bau der Fabrik nicht zu. Darum richtete das sogenannte Landesamt f\u00fcr Umwelt ein Online-Forum ein, um den Protest stumm zu schalten. Die Wut der Bev\u00f6lkerung und B\u00fcrgerinitiativen gegen Tesla wurde willentlich kanalisiert, vereinzelt und sollte digital mundtot gemacht werden. Gleichzeitig bekam der \u201eGuru\u201c Musk im letzten Jahr eine Sondergenehmigung f\u00fcr 9000 Menschen, damit er vor 4000 J\u00fcngern mehr, als die Coronaregeln erlaubten, seinen patriarchalen Wahn und seine perverse Show des Kommerzes ausleben konnte. Die Anh\u00f6rung musste auf Betreiben der Umweltverb\u00e4nde wiederholt werden. Das kann als kleiner Erfolg verbucht werden. Mehr aber auch nicht, denn das Ergebnis stand so oder so fest.<\/p>\n<p>\u2022 Obwohl gar nicht entscheidungsbefugt, verk\u00fcndete der brandenburgische Wirtschaftsminister Steinbach, dass aus den Einwendungen kein Riesenproblem entstehen wird. Er irrt. Der Widerstand gegen Wasserraub und Klimazerst\u00f6rung steht erst am Anfang. Wir reden hier nur f\u00fcr den Produktionsstart, nicht von den kommenden Ausbaustufen. Nun klagten erstmals Umweltverb\u00e4nde wie die Gr\u00fcne Liga und der Nabu. Die Bewilligung f\u00fcr eine zus\u00e4tzliche Wasserentnahme sei \u201erechtswidrig\u201c. Eine politische Entscheidung war von den Gerichten nicht zu erwarten gewesen. Diese muss durch Klimasch\u00fctzer:innen, Anwohner:innen und Unterst\u00fctzer:innen langfristig durchgesetzt werden.<\/p>\n<p>\u2022 Man erz\u00e4hlte uns: Das Genehmigungsverfahren des Gel\u00e4ndes sei noch nicht abgeschlossen. Im Zweifelsfall m\u00fcsse Musk den Quadratkilometer gro\u00dfen Industriepark wieder abbauen. Wer glaubte denn so etwas? Die ganze Region wusste, die Genehmigung war beschlossene Sache. Das Wirtschaftsministerium in Brandenburg mit seinen Hinterzimmergespr\u00e4chen war federf\u00fchrend im Ausverkauf des Landes, des Wassers, der Natur. Und auch der sogenannte Umweltminister Vogel von den Gr\u00fcnen setzte dem Wasserraub keine Grenzen. F\u00fcr ihn ist das lediglich eine \u201eGespensterdiskussion\u201c. Ministerpr\u00e4sident Woidke (SPD) faselte nach der Erteilung der Genehmigung von \u201eklimaneutraler Produktion\u201c und einem \u201egro\u00dfen Schritt f\u00fcr die Zukunft\u201c. Ein interessanter Gedanke, wenn die Welt bereits am Abgrund steht. Morgen sind wir einen Schritt weiter.<\/p>\n<p>\u2022 Musk, der reichste Mann der Welt etabliert einen Turbokapitalismus in Deutschland, der f\u00fcr die Wirtschaft wie ein Treibstoff wirkt. Der m\u00e4chtige VW-Konzern mit \u00fcber 650.000 Besch\u00e4ftigten weltweit will z.B. die eigene Konzernstruktur \u201emodernisieren\u201c und hat ihn als Vorbild. VW-Konzernchef Diess ist fasziniert von der Brutalit\u00e4t und R\u00fccksichtslosigkeit, mit der Tesla neue Ma\u00dfst\u00e4be setzt und \u201eunsere Industrie revolutioniert\u201c. In einer internen VW-Managerversammlung, der \u201eLeadership Summit\u201c, schaltete Diess sogar den konkurrierenden Teslagott live zur Sitzung dazu. Die 200 Top-Manager (meist M\u00e4nner mit einem siebenstelligen Jahresgehalt) sollten auf den neuen Stil eingeschworen werden, der auf nichts mehr R\u00fccksicht nehmen soll. Gewerkschaften und gute Arbeitsbedingungen sind f\u00fcr Tesla nur st\u00f6rend im turbokapitalistischen System. Deshalb gibt es jetzt einen \u201egelben\u201c Betriebsrat. Schon die Orientierung der deutschen Wirtschaftswelt an diesem neuen Stil ist Grund genug das Schlachtschiff Tesla zu sabotieren. Wohin diese Orientierung f\u00fchren kann, sehen wir in der chinesischen Provinz Xinjlang. Die chinesische KP versklavt systematisch die Bev\u00f6lkerungsgruppe der Uiguren, um diese in Zwangs- und Umerziehungslagern wirtschaftlich auszubeuten. Tesla sind die Menschenrechte egal. In der Provinzhauptstadt Urumpi hat Tesla erst k\u00fcrzlich einen Showroom er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>\u2022 Wir reklamieren f\u00fcr uns das Recht auf Widerstand. Wir werden gezwungen, zu funktionieren, sprich planbares R\u00e4dchen im Getriebe, auf Arbeit, in der Firma, im Job zu sein. Wir arbeiten uns kaputt und bekommen meist wenig Geld und noch weniger Rente. Das Gebaren des Teslakonzerns beeindruckt uns nicht. Auch die Titanic schien unsinkbar. Zusammen mit vielen anderen Kr\u00e4ften regional und \u00fcberregional k\u00f6nnen wir der Eisberg werden.<\/p>\n<p>\u2022 Denn mit der Teslafabrik ist ein neuer Tabubruch etabliert worden, den wir nicht hinnehmen. Die B\u00fcrgeranh\u00f6rungen waren eine Farce. Der Bau ohne Genehmigung macht die Menschen bis heute fassungslos. Die Hinterzimmergespr\u00e4che der Politik und Verwaltung und das Aushebeln von lange erk\u00e4mpften und ohnehin kaum wirkungsvollen demokratischen Mindeststandards macht w\u00fctend. Wenn das Trinkwasser f\u00fcr uns in der Region knapp wird, sich Tesla daran aber frei bedienen darf, dann ist es an der Zeit, Politik, Verwaltung, Tesla und Zulieferbetriebe aktiv und schmerzhaft zu stoppen.<\/p>\n<p>Die Respektlosigkeit gegen\u00fcber den Menschen, gegen\u00fcber der Region und der Natur ist der Brandbeschleuniger einer sozialen Revolution. Die direkte Aktion ist eine offensive Notwehr gegen den Fortschritt der Zerst\u00f6rung. Der Wasserraub und vieles mehr rechtfertigt den militanten Widerstand.<\/p>\n<p>Die Blockierung gut geschmierter Wirtschaftsabl\u00e4ufe ist existenziell f\u00fcr unser aller Zukunft. Tesla f\u00e4hrt jetzt den Betrieb hoch. Fahren wir ihn wieder runter. Jeder Tag z\u00e4hlt, jede Stunde erfolgreicher Sabotage eines Konzernes z\u00e4hlt. F\u00fcr revolution\u00e4re Wasserschutzinitiativen. Was wir k\u00f6nnen, k\u00f6nnen alle tun!<\/p>\n<p>WARUM DEUTSCHE BAHN \u2013 TREN MAYA ?<\/p>\n<p>\u2022 Die DB Consulting &amp; Engineering ist weder \u00f6kologisch noch gut f\u00fcr das Klima . Ohne \u201eGreenwashing\u201c kommt auch der 100%ige Staatskonzern nicht mehr aus. Dabei wird z.B. ein Viertel des gesamtdeutschen Bahnstroms aus dem Kohlekraftwerk Datteln IV geliefert. Trotz Kohleausstieg und ohne gerichtliche Genehmigung des Kraftwerkes verpflichtete sich die DB zur Abnahme riesiger Strommengen, weswegen Datteln IV \u00fcberhaupt erst gebaut wurde. Befeuert mit Kohle aus Kolumbien beispielsweise, die unter schrecklichen Arbeitsbedingungen und gigantischer Umweltzerst\u00f6rung abgebaut wird. Die Ermordung von Aktivist:innen und Vertreibung von Bewohner:innen sind der Bahn egal, Hauptsache hier nehmen die Menschen der Bahn das gr\u00fcne Image ab.<\/p>\n<p>\u2022 Die Bahn ist und war eine staatliche Infrastruktur, die eine lange Tradition hat. Im NS sei an den Transport von Millionen, meist j\u00fcdischen Menschen, in die Vernichtungslager erinnert. Ohne diese Infrastruktur w\u00e4re der NS nicht zu dem systematischen und industrialisierten Massenmord in der Lage gewesen. In allen Kriegen transportierte die Bahn Soldaten an die Front \u2013 zum Morden und als Kanonenfutter. Die Bahn ist bis heute logistisch f\u00fcr das Milit\u00e4r unersetzlich. Und sie transportiert russisches \u00d6l und Kohle nach Berlin und st\u00fctzt damit die Klimazerst\u00f6rung und den Krieg gegen die Menschen in der Ukraine. Der aktuellen sogenannten \u201ehumanit\u00e4ren Schienenbr\u00fccke\u201c der Staatsbahn stehen die t\u00e4glichen \u00d6llieferungen auf Schienenweg diametral entgegen. Die Lieferung und Finanzierung machen den deutschen Staat zu einem Waffenbruder von Putin.<\/p>\n<p>\u2022 Vor Jahren transportierte die Bahn mit einem riesigen Polizeiaufgebot Atomm\u00fcll durch die Republik, gegen den Willen der Bev\u00f6lkerung. Diese ging in Gorleben und in der Republik regelm\u00e4\u00dfig gegen die Atomtransporte vor.<br \/>\nJahrzehntelanger breiter Widerstand, von Blockaden, Besetzungen, bis hin zu militanten und gewaltfreien Aktionen gegen die Atompolitik zwang die Politik letztlich in diesem Land zum Ausstieg. Doch auf EU-Ebene wird diese Atompolitik nun f\u00fcr nachhaltig erkl\u00e4rt, die Gr\u00fcnen tragen diesen Kurs mit. Beschossene Atomreaktoren, wie derzeit in der Ukraine, oder Putins Scharfstellung der Atomwaffen fordern uns auf, Atomenergie international zu \u00e4chten.<\/p>\n<p>\u2022 In der j\u00fcngsten Zeit machte die Deutsche Bahn mit dem Innenministerium am Berliner S\u00fcdkreuz einen Modellversuch mit Gesichtserkennungssoftware zur Kontrolle der Bev\u00f6lkerung. Digitales Einchecken, bargeldloses personengebundenes Online bezahlen und der personifizierte QR-Code in den Tickets sind als technologischer Angriff zu begreifen. Die Pandemie wird und wurde dazu benutzt \u00dcberwachungen und (Selbst-)Kontrollen durchzusetzen. Die Bahn als gr\u00f6\u00dfter Staatskonzern vollf\u00fchrt den technologischen Angriff gegen ihre Kundschaft nicht nur, er nimmt auch eine Vorreiterrolle ein.<\/p>\n<p>\u2022 In dieses zerst\u00f6rerische Wirken reiht sich auch das Projekt in Mexiko ein: In Yucat\u00e1n beteiligt sich die DB Consulting &amp; Engineering an der Entwicklung des Projektes \u201eTren Maya\u201c. Zusammen mit den spanischen Konzernen Renfe und Ineco kassieren die drei Firmen zusammen 13,5 Millionen Euro als Schattenbetreiber des mexikanischen Nationalen Fonds f\u00fcr Tourismusentwicklung. Die Deutsche Bahn bekommt daf\u00fcr rund 9 Millionen Euro. Bei rund 6 Milliarden Euro, die die 1500 Kilometer lange Strecke kosten wird, ist das ein vergleichsweise geringer Betrag. Denn die Bahn verkaufte in erster Linie ihr Image an den Betreiber FONATUR als Projekt des Fortschrittes und der gr\u00fcnen Modernisierung. Als \u201eshadow operator\u201c einer \u201ewin win\u201c Situation f\u00fcr alle Beteiligten, au\u00dfer f\u00fcr die Betroffenen vor Ort. Dahinter steckt der Versuch von mexikanischer Seite, die eigentliche Bedeutung des Projektes zu verschleiern.<\/p>\n<p>\u2022 Die DB Consulting &amp; Engineering dient als Feigenblatt zur weiteren Militarisierung im S\u00fcden Mexikos. Es ist das mexikanische Milit\u00e4r, das den Gewinn einstreichen wird, sollte der Zug der Zerst\u00f6rung eines Tages durch Gebiete mit mehr als einer Million indigener Menschen Mexikos rauschen. Die Interessen des Milit\u00e4rs sind eindeutig. In vielen Regionen k\u00e4mpfen die Indigenen gegen einen korrupten Staat und behaupten sich als rebellische Gemeinden seit Jahrzehnten gegen ihre Verarmung und Eliminierung durch Kolonisation, Milit\u00e4r, Paramilit\u00e4rs, Hunger und Krankheiten. Mit dem Zug und den damit verbundenen neu geplanten Tourismuszentren, die der Zug ansteuern soll, sind die Vernichtungen des sch\u00fctzenden Urwalds und die Lebensgrundlagen der Indigenen absichtsvolles Ziel und nicht etwa ein unbedachter Nebeneffekt. Es geht darum, die Gemeinden sozial zu vernichten. Ist die Schneise durch den lebensnotwendigen Urwald einmal geschlagen, kann der Widerstand leichter gebrochen werden. Und die verzweifelte Migration an der s\u00fcdlichen Grenze zu Mexiko kann besser milit\u00e4risch unterbunden, bzw. gesteuert werden.<\/p>\n<p>\u2022 In Mexiko forderten die indigenen Gemeinden ein Anh\u00f6rungsverfahren, das sich Consulta nennt. Entweder fanden diese nicht statt oder waren eine ebensolche Farce wie das bisherige Anh\u00f6rungsverfahren im Fall Tesla. Geht es nach den Regierenden und der Wirtschaft, ist der Tren Maya beschlossenen Sache, ebenso wie die Gigafactory in Brandenburg. Das sehen wir anders.<\/p>\n<p>\u2022 Die DB Consulting &amp; Engineering hat keinerlei Skrupel. Der Staatskonzern und diplomatisches Personal pfeifen seit Jahrzehnten zugunsten der Wirtschaft auf Menschenrechte, wenn es um lukrative Auftr\u00e4ge in Diktaturen geht. F\u00fcr die DB ist Lateinamerika ein strategischer Markt im Aufbau. Die DB Consulting &amp; Engineering unterh\u00e4lt auch Gro\u00dfprojekte oder plant sie in L\u00e4ndern wie Brasilien, Kolumbien oder gar Katar, China sowie den Vereinigten arabischen Emiraten, in denen allesamt Menschenrechte als Handelshemmnisse gelten. In Mexiko, in der bekannterma\u00dfen die Menschenrechte wenig z\u00e4hlen, Aktivist:innen und kritische Journalist:innen erschossen werden und die Vergewaltigungs- und Mordrate (Feminizide) an Frauen, ausgesprochen hoch sind, versuchte die DB Consulting &amp; Engineering als Schattenbetreiber einen Fu\u00df in die T\u00fcr zu bekommen, um \u00fcber den aktuellen Entwicklungsstatus hinaus zu kommen. Die Toten liegen auf dem Weg zum Erfolg und dem Fortschritt. (Der franz\u00f6sische Hersteller Alstom erhielt \u00fcbrigens den Zuschlag f\u00fcr den Bau von \u00fcber 40 Z\u00fcgen zu diesem Projekt.)<\/p>\n<p>\u2022 Unsere Aktion und der vergleichsweise geringe finanzielle Schaden durch unsere Aktion ist eine Kompensation f\u00fcr die eingestrichenen 9 Millionen, die die DB f\u00fcr ihre aktuelle Entwicklert\u00e4tigkeit erhalten hat. Neben dem Personenverkehr transportiert die Bahn t\u00e4glich auf der von uns sabotierten Strecke mehrere Dutzend \u00d6ltank- und Kohlez\u00fcge, Baumaterial und Container mit Konsumg\u00fctern in die Hauptstadt hinein. Bei einer Just-in-Time-Lieferung f\u00fcr Waren und Produktion, ist Sabotage von wirtschaftlicher Bedeutung. Je h\u00f6her der Schaden an der Strecke, je l\u00e4nger die Reparaturarbeiten, je unp\u00fcnktlicher vor allem der G\u00fcterverkehr, desto besser.<\/p>\n<p>\u2022 Die in Yucat\u00e1n oder auch in Chiapas ermordeten Aktivist:innen k\u00f6nnen wir mit diesem kleinen materiellen Schaden nicht mehr ins Leben zur\u00fcckholen, aber er f\u00e4llt bei einer auf Image und wirtschaftlichen Rentabilit\u00e4t bedachten DB ins Gewicht. Mit unserer Aktion sch\u00fctzen wir aktuell bedrohte Aktivist:innen und rufen dazu auf, eine militante Kampagne hierzulande loszutreten. F\u00fcr jeden ermordeten Aktivisten in Yucat\u00e1n haftet die Bahn. Die Deutsche Bahn ist \u00fcberall angreifbar f\u00fcr \u201e\u00d6kozid und Vertreibung\u201c in Mexiko.<\/p>\n<p>\u2022 Unsere Sabotage ist ein Gru\u00df der internationalen Solidarit\u00e4t in den Urwald und eine Ermunterung zum Widerstand in den urbanen Dschungel hinein. Wir stehen an Eurer Seite in Yucat\u00e1n, auch wenn wir im globalen Norden leben.<br \/>\nUnsere K\u00e4mpfe sind mit Euren K\u00e4mpfen verbunden. Eure Freiheit ist auch unsere Freiheit. Unsere Freiheit ist auch Eure Freiheit.<\/p>\n<p>Die Respektlosigkeit gegen\u00fcber den Menschen, gegen\u00fcber den Indigenen und unserer Erde ist der Brandbeschleuniger einer notwendigen weltweiten sozialen Revolution. Die direkte Aktion ist eine offensive Massnahme gegen den Fortschritt der Zerst\u00f6rung.<\/p>\n<p>Die Blockierung gut geschmierter Wirtschaftsabl\u00e4ufe ist existenziell f\u00fcr unser aller Zukunft. Die Zerst\u00f6rung der Erde ist f\u00fcr uns die Folge einer patriarchalen Ideologie, die sich die Erde untertan machen will, und sich wie eine Schneise der Verw\u00fcstung durch den Regenwald, durch Gr\u00fcnheide und viele andere Orte zieht. Die Bahn ist vielf\u00e4ltig angreifbar. Zwingen wir sie zum Ausstieg aus dem Projekt Tren Maya. Verschaffen wir durch Sabotage den K\u00e4mpfen in Yucat\u00e1n und Brandenburg Luft.<\/p>\n<p>Nur Mut! Was wir k\u00f6nnen, k\u00f6nnen auch andere tun.<\/p>\n<p>\u2022 Tesla abschalten.<br \/>\n\u2022 F\u00fcr revolution\u00e4re Wasserschutzinitiativen.<br \/>\n\u2022 Stoppt die kriegerische und klimazerst\u00f6rende \u00d6konomie und Nordstream 1.<br \/>\n\u2022 Klimaschutz statt Krieg!<br \/>\n\u2022 Sicherheit durch globale Sabotage von Kriegsger\u00e4t statt \u201eSehnsucht nach Sicherheit\u201c durch Aufr\u00fcstung und Krieg!<br \/>\n\u2022 Offene Grenzen \u2013 f\u00fcr Alle und \u00dcberall!<br \/>\n\u2022 F\u00fcr militante, international verbundene Kampagnen und K\u00e4mpfe.<\/p>\n<p>Klima- und Antikriegsaktivist:innen f\u00fcr den wirtschaftlichen Lockdown bei Tesla und DB- Tren Maya<br \/>\nBerlin 21.3.2022<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr Ella (Klimaaktivistin)<br \/>\nFreiheit f\u00fcr Do &amp; Jo (Aktiv gegen Nazis)<br \/>\nFreiheit f\u00fcr Lina (Antifaschistin)<br \/>\nFreiheit f\u00fcr \u2026<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit den K\u00e4mpfen in L\u00fctzerath, der \u201eletzten Generation\u201c, der Rigaerstr. 94 und der Kaderschmiede und allen verfolgten Antifas in Sachsen und anderswo. Ya Basta!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/kontrpolioglnxrcdwwxfszih4pifyidfjgq4ktfdu6uh4nn35vjtuid.onion\/6626\/\">Kontrapolis<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Am heutigen 22. M\u00e4rz wird die Tesla-Gigafactory s\u00fcd\u00f6stlich von Berlin offiziell er\u00f6ffnet. Doch das neue Werk ist Aktivist:innen offenbar ein Dorn im Auge. Sie ver\u00fcbten einen Brandanschlag auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Brandenburg, verletzt wurde zum Gl\u00fcck niemand.<\/p>\n<p>Die Tesla-Gigafactory ist die erste Produktionsst\u00e4tte des Elektroautobauers in Deutschland. Polit- und Wirtschaftsprominenz, darunter Bundeskanzler Olaf Scholz und Tesla-Chef Elon Musk pers\u00f6nlich, werden sich am Dienstag vor Ort versammeln, um das Werk feierlich zu er\u00f6ffnen. Doch es gibt auch Protest \u2013 der sogar bis zur offenen Sabotage reicht.<\/p>\n<p>Das bekommen viele Tesla-Angestellte seit Montagmorgen auf der Bahnstrecke zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) in Richtung Gigafactory zu sp\u00fcren. Unbekannte Aktivist:innen legten dort einen Kabelbrand in der N\u00e4he des S-Bahnhofs Berlin-Wuhlheide.<\/p>\n<p>Zu dem Brandanschlag gibt es ein Bekennerschreiben, das auf der Seite \u201eKontrapolis\u201c \u00f6ffentlich einsehbar ist. Darin beziehen sich die Verfasser:innen klar auf das neue Tesla-Werk: \u201eZiel unserer Sabotage sind die 3.000 Pendler:innen gewesen, die in der Gigafactory arbeiten\u201c. Und weiter: \u201eDie Vorbereitung des Betriebsbeginns am 22.3.2020 und die publikumswirksame Kunden\u00fcbergabe von Teslafahrzeugen haben wir damit versucht zu beeintr\u00e4chtigen. Das ist unser Beitrag zum Wasser- und Klimaschutz.\u201c Unterzeichnet ist das Bekennerschreiben von \u201eKlima- und Antikriegsaktivist:innen\u201c.<\/p>\n<p>Ziel des Anschlags wohl auch russisches \u00d6l und Gas<\/p>\n<p>Paradox ist, das auf genau dieser Strecke derzeit viele Fl\u00fcchtlinge aus der Ukraine in Berlin ankommen. Was den Aktivist:innen wohl bewusst, aber f\u00fcr sie kein Widerspruch ist: \u201e\u00dcber die sabotierte Strecke kommen t\u00e4glich mehrere Tausend Menschen aus der Ukraine in Berlin an. Es sind die gleichen Schienen, auf denen t\u00e4glich das russische \u00d6l in die Hauptstadt rollt.\u201c Die Aktivist:innen wollten mit ihrer Aktion wohl auch \u201edutzende Z\u00fcge mit russischem \u00d6l und Kohle Richtung Hauptstadt\u201c stoppen.<\/p>\n<p>Die Bahn geht davon aus, dass es noch bis Dienstagabend zu Versp\u00e4tungen und Umleitungen entlang der betroffenen Strecke kommt. Betroffen ist vor allem die Linie RE1 von Magdeburg nach Frankfurt (Oder) mit den Haltestellen zwischen Berlin-Wannsee und Erkner.<\/p>\n<p>An die vielen Pendler richten die Bekenner auch ein paar Worte: \u201eWenn Sie als Pendler:innen heute nicht oder unp\u00fcnktlich in die Hauptstadt kamen, dann war auch das unsere Absicht. Nehmen Sie es nicht pers\u00f6nlich.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: t3n.de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Nachbetrachtung zu dem Anschlag auf Bahn, Tesla und Krieg<\/p>\n<p>Als \u201eKlima- und Antikriegsaktivist:innen f\u00fcr den wirtschaftlichen Lockdown bei Tesla und DB- Tren Maya\u201c haben wir in Berlin in den fr\u00fchen Morgenstunden zwei Kabelsch\u00e4chte der Bahn entz\u00fcndet. Die Wirkung war kalkuliert und die Folgen beabsichtigt. Wir zielten mit dem Anschlag auf die Sabotage des Pendelverkehrs der \u00fcber 3000 Tesla-Besch\u00e4ftigten, auf den G\u00fcterverkehr und Tanklastz\u00fcge mit russischem \u00d6l. Die Sabotage des Flughafen-Express haben wir einkalkuliert und f\u00fcr richtig befunden. Alle Ziele der Sabotage wurde erreicht ohne ein Menschenleben zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>Unsere ausf\u00fchrliche Erkl\u00e4rung, die wir auch als Diskussionsangebot begreifen, ist zu finden auf:<\/p>\n<p>https:\/\/de.indymedia.org\/node\/179908<\/p>\n<p>https:\/\/kontrapolis.info\/6626\/<\/p>\n<p>SABOTAGE<\/p>\n<p>Wir haben Betonplatten entfernt und in beide nebeneinander liegende Kabelsch\u00e4chte ein Feuer gelegt. Alle Leitungen waren isoliert und ohne Gefahr f\u00fcr unser Leben zug\u00e4nglich. Im Schutz einer ehemaligen Br\u00fccke konnten vorbeifahrende Z\u00fcge aus Berlin unser Feuer nicht sofort entdecken.<\/p>\n<p>Um 6.00 Uhr wurde das Feuer durch einen Zugf\u00fchrer gel\u00f6scht. Zu diesem Zeitpunkt waren alle Signalkabel und Kommunikationskabel verbrannt. Die starkstromf\u00fchrende Leitung wurde durch das Feuer besch\u00e4digt oder zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Folgen des Feuers:<\/p>\n<p>Die f\u00fcr die Teslapendler:innen wichtige Regionalbahnlinie RE 1 fuhr die Stationen Ostkreuz, Ostbahnhof, Alexanderplatz, Friedrichstra\u00dfe, Hauptbahnhof, Zoologischer Garten und Charlottenburg nicht mehr an. F\u00fcr die Pendler:innen von Tesla nach Fangschleuse waren damit alle relevanten Einstiegshaltepunkte in der Hauptstadt ausgefallen. Die RE 1 stellte zeitweilig in der f\u00fcr die \u00fcber 3000 Tesla-Pendler:innen relevante Zeit den Betrieb ein und wurde sp\u00e4ter weitr\u00e4umig umgeleitet. Die Anfahrt zum Bahnhof Fangschleuse wurde dadurch erschwert. In der Summe war bei Tesla ein versp\u00e4teter Arbeitsbeginn von mindestens ein bis drei Stunden zu verzeichnen. Einen Tag vor der offiziellen Betriebser\u00f6ffnung und der \u00dcbergabe von Tesla-Fahrzeugen an Kunden durch Musk war die Aktion eine kalkulierte St\u00f6rung im Betriebsablauf des Konzerns. Musk, der bereits am Montag anreiste, wurde durch den f\u00fcr ihn unerfreulich versp\u00e4teten Arbeitsbeginn seiner Besch\u00e4ftigten in Kenntnis gesetzt.<\/p>\n<p>Gest\u00f6rt wurden die Fernverbindungen des Personen- und G\u00fcterverkehrs von und nach Polen und Frankfurt\/Oder. Tanklast- und Kohlez\u00fcge mussten umgeleitet werden. Das galt auch f\u00fcr die Fernverbindung.<\/p>\n<p>Die St\u00f6rungen der RE 1 und den G\u00fcter- und Personenverkehr von und nach Frankfurt\/Oder dauerten bis Dienstagabend an.<\/p>\n<p>Gest\u00f6rt wurde am Montag auch die Verbindung zum Flughafen BER.<\/p>\n<p>Auswirkungen des Anschlags reichten bis nach Lichtenberg und f\u00fchrten zu Ausf\u00e4llen und Versp\u00e4tungen bei der S5, S7 und S75. Der Brand f\u00fchrte auch zu einer Signalst\u00f6rung und Stellwerkst\u00f6rung im einige kilometerweit entfernten Bahnhof Berlin-Lichtenberg. Diese St\u00f6rungen waren von uns nicht einkalkuliert.<\/p>\n<p>PRESSESCHAU<\/p>\n<p>Die Polizei transportiert gerne verdrehte, falsche Hintergr\u00fcnde oder verschweigt den Anschlag aus politischem Kalk\u00fcl, obwohl sie bereits sehr fr\u00fch von einem Anschlag ausging. Auch wenn ein Bekennerschreiben erst auf \u201eAuthentizit\u00e4t\u201c gepr\u00fcft werden muss, geht es darum die Medien vom Zitieren inhaltlicher Positionen abzuhalten. So erkl\u00e4rt sich auch die verz\u00f6gerte Berichterstattung in den Medien. Um 11.40 lag die Erkl\u00e4rung unter anderem dem Inforadio vor. Um 16.00 Uhr berichtete Inforadio.<\/p>\n<p>Wir zitieren das Inforadio vom 21.3.2022<\/p>\n<p>In dem Bekennerschreiben \u201eerkl\u00e4ren nach eigenen Angaben Klima- und Antikriegsaktivisten unter anderem, sie h\u00e4tten am Vorabend des Produktionsstarts des Elektroautoherstellers Tesla in Gr\u00fcnheide den Pendelverkehr zu dem Werk sabotiert. Der RE 1 zwischen Berlin und Frankfurt (Oder) ist eine wichtige Verkehrsverbindung f\u00fcr die Tesla-Fabrik.<\/p>\n<p>In dem Bekennerschreiben hei\u00dft es unter Bezug auf den Krieg in der Ukraine weiter, der Transport von Tanklastz\u00fcgen mit russischem \u00d6l sei kurz unterbrochen worden. Ein weiteres Ziel sei die Sabotage der Deutschen Bahn gewesen, der die Aktivisten vorwerfen, mit der Beteiligung an einem Zugprojekt in Mexiko zur dortigen Zerst\u00f6rung des Regenwaldes beizutragen.\u201c<\/p>\n<p>Paradiso:<\/p>\n<p>\u201eSo ist unter anderem beim rbb ein Bekennerschreiben aufgetaucht, das zur Zeit auf seine Echtheit hin untersucht wird. Der Brand k\u00f6nnte mit der heutigen Er\u00f6ffnung der Tesla- Fabrik in Gr\u00fcnheide zusammenh\u00e4ngen: So ist im Bekennerschreiben von Tesla-Gegnern die Rede, die auf den Schutz von Wasser und Klima hinweisen.\u201c<\/p>\n<p>In der Regel beschr\u00e4nkte sich die Mitteilungen in den Medien auf S\u00e4tze wie: \u00abZiel unserer Sabotage sind die 3000 Pendler:innen gewesen, die in der Gigafactory arbeiten\u00bb<\/p>\n<p>Ein Alleinstellungsmerkmal kann die Zeitung \u201eJunge Welt\u201c beanspruchen. Sie war die einzige Zeitung, die die militante Aktion samt Inhalt ganz unterschlug.<\/p>\n<p>Auch ein Blick in die TAZ l\u00e4sst tief blicken. Die TAZ, neben M\u00e4rkischer Oderzeitung (MOZ) und RBB, geh\u00f6rte zu den Medien, die die Anschlagserkl\u00e4rung direkt zugeschickt bekam. Im Gegensatz zur MOZ, RBB und vielen anderen auch kleinen Medien schreibt die TAZ \u00fcber die Aktion, ohne auf die Inhalte der Erkl\u00e4rung auch nur einmal Bezug zu nehmen. Sie verschweigt, dass ihre Chefredaktion im Besitz der Erkl\u00e4rung war und f\u00e4llt hinter allen journalistischen Standards ihrer Kolleg:innen der anderen Medien, einschlie\u00dflich der Springerpresse, zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Unter der Zwischen\u00fcberschrift stellt die TAZ immerhin richtig fest: \u201eBrandanschlag ist keine neue Aktionsform\u201c. Das sind Blockaden und Abseilen \u00fcbrigens auch nicht. Alle Aktionsformen sind wichtig und erf\u00fcllen in ihrer unterschiedlichen Durchf\u00fchrung ihren Zweck. Das aber sieht die TAZ anders und holt aus mit einer L\u00fcge:<\/p>\n<p>\u201eEinen kleinen D\u00e4mpfer erlitt die Klimabewegung am Montag, als der S-Bahn-Verkehr zwischen Karlshorst und Wuhlheide durch einen Brandanschlag auf Kabelsch\u00e4chte lahmgelegt wurde.\u201c<\/p>\n<p>Die S-Bahn fuhr in den Morgenstunden zwischen Karlshorst und Wuhlheide. Fakt ist, es war die RE 1, die unterbrochen wurde. Ziel der Aktion war die Unterbrechung kurz nach 6.00 der RE 1 um die Anfahrt eines gro\u00dfen Teils der Tesla-Besch\u00e4ftigten zu sabotieren. Dies lag der TAZ in Form unserer Erkl\u00e4rung vor. Die S-Bahn hatte ihre St\u00f6rungen zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt und diese stehen vermutlich im Zusammenhang mit Reparaturarbeiten an unserem Sabotagepunkt.<\/p>\n<p>Die TAZ weiter:<\/p>\n<p>\u201eWeil die T\u00e4ter in ihrem Bekennerschreiben Bezug auf Fridays for Future und den Klima\u00adstreik genommen haben, stehen die jugendlichen Aktivist*innen unter Rechtfertigungsdruck. Dabei deutet nichts darauf hin, dass die T\u00e4ter zu den Klimaaktivist*innen geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Seit 2011 kam es in Berlin zu mindestens sechs Anschl\u00e4gen, etwa auf Bahnanlagen oder Stromnetze. Es wurden stets aktuelle politische Themen zur Rechtfertigung herangezogen: vom Konflikt in Kurdistan bis zum G20-Gipel. Die aktuelle Sabotage ist als Fortf\u00fchrung einer anarchistischen Anschlagsserie zu werten, nicht als neue Aktionsform der Klimabewegung.\u201c<\/p>\n<p>Gut-situierte b\u00fcrgerliche Linke und Ampel-Anh\u00e4nger:innen in der TAZ geben immer wieder den Ton an. Aus der vermeintlichen Anteilnahme mit den \u201ejugendlichen Aktivist:innen\u201c, die jetzt \u201eunter Rechtfertigungsdruck\u201c k\u00e4men, spricht Paternalismus. Man m\u00f6chte am liebsten h\u00f6ren, dass sich die \u201ejugendlichen Aktivist:innen\u201c distanzieren. Als k\u00f6nnten sich die \u201ejugendlichen Aktivist:innen\u201c nicht selbst gegen Vereinnahmungen behaupten.<\/p>\n<p>Der Verweis auf eine \u201eanarchistische Anschlagsserie\u201c, die \u201eaktuelle politische Themen zur Rechtfertigung\u201c heranzieht und auch keinen Inhalt hat, \u00fcber den es sich zu berichten lohnt, erf\u00fcllt seine Funktion, wie die L\u00fcge von der S-Bahn statt der RE 1, die lahmgelegt wurde. Es geht der TAZ um Denunziation und Spaltung. Dies ist die manipulatorische Arbeit von Journalist:innen, die den radikalen Widerstand schw\u00e4chen wollen und Angst vor einer Klimabewegung haben, deren Widerstand auch ihre institutionalisierte Politik treffen kann. Wissentlich oder unwissentlich wird hier die Arbeit der Klimazerst\u00f6rungslobby, der Regierung, der Polizei und der Geheimdienste betrieben.<\/p>\n<p>Den Gegner:innen in der TAZ oder in der Jungen Welt, die militante Aktionsformen innerhalb der Klima- und Antikriegsbewegung unterschlagen oder inhaltlich verdrehen und mit L\u00fcgen arbeiten, sei \u201eWie jagt man eine Pipeline in die Luft\u201c von Andreas Malm empfohlen.<\/p>\n<p>FAZIT<\/p>\n<p>Damit auch Menschen politische Erkl\u00e4rungen lesen k\u00f6nnen, die nicht mit TOR vertraut sind, regen wir an, linke Plattformen zug\u00e4nglich zu halten. Diese Zug\u00e4nglichkeit ist wichtig, damit sich Menschen wie zum Beispiel betroffene Pendler:innen ein eigenes Bild von einer militanten Position machen k\u00f6nnen, ohne nur von unzureichender Information oder sogar von L\u00fcgen ihrer Medien abh\u00e4ngig zu sein.<\/p>\n<p>Durch unsere Aktion von Sonntag auf Montag mit Ziel auf den Pendelverkehr nach Fangschleuse und den Blockaden der Zufahrtswege rund um die Gigafactory am Dienstag ergab sich ein erfolgreiches Zusammenwirken der unterschiedlichen Aktionsformen. Wer am Montag mit dem Zug nicht p\u00fcnktlich zu Tesla kam, w\u00e4hlte wahrscheinlich am Dienstag die Anfahrt mit dem Auto, um die immer noch instabile Zugverbindung zu umgehen. Und blieb dann in den erfolgreichen Aktionen der Klimaaktivist:innen und B\u00fcrger:inneninitiativen h\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Wir waren im Herzen und Gedanken bei allen Menschen, die am Dienstag die Autobahn und den Anfahrtsweg zu Tesla und Tor 1 blockiert haben und mit anderen Mittel das gleiche Ziel verfolgten: die Er\u00f6ffnung der Gigafactory zu st\u00f6ren und zu behindern. Wir rufen zur Unterst\u00fctzung aller Aktivist:innen auf, die einem Strafverfahren entgegen sehen. W\u00e4hrend Wirtschaftsminister Steinbach forderte, dass die Diskussion um die Wasserentnahme nach dem Gerichtsbeschluss \u201eendlich mal aufh\u00f6ren\u201c m\u00fcsse, verstehen wir, dass unser Kampf jetzt erst beginnt.<\/p>\n<p>Verbreitet die Erkl\u00e4rung nach Euren M\u00f6glichkeiten innerhalb der Antikriegsbewegung und der Klimabewegung.<\/p>\n<p>Tesla abschalten.<br \/>\nUnterst\u00fctzung und Straffreiheit f\u00fcr alle Tesla-Blockierer:innen.<br \/>\nF\u00fcr revolution\u00e4re Wasserschutzinitiativen.<br \/>\nStoppt die kriegerische und klimazerst\u00f6rende \u00d6konomie und Nordstream 1.<br \/>\nImportstopp f\u00fcr Gas, Steinkohle und \u00d6l.<br \/>\nKlimaschutz statt Krieg!<br \/>\nSicherheit durch globale Sabotage von Kriegsger\u00e4t statt \u201eSehnsucht nach Sicherheit\u201c durch Aufr\u00fcstung und Krieg!<br \/>\nOffene Grenzen \u2013 f\u00fcr Alle und \u00dcberall! Rassistische Polizeikontrollen der Bundespolizei in Frankfurt \/ Oder stoppen.<br \/>\nF\u00fcr militante, international verbundene Kampagnen und K\u00e4mpfe.<\/p>\n<p>Klima- und Antikriegsaktivist:innen f\u00fcr den wirtschaftlichen Lockdown bei Tesla und DB- Tren Maya<\/p>\n<p>Brandenburg-Berlin 29.3.2022<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Kontrapolis.info (<a href=\"http:\/\/kontrpolioglnxrcdwwxfszih4pifyidfjgq4ktfdu6uh4nn35vjtuid.onion\/6706\/\">Tor<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 21. M\u00e4rz 2022 DIES IST MEHR ALS NUR EINE ANSCHLAGSERKL\u00c4RUNG Heute Morgen, am Vorabend des Produktionsstartes von Tesla in Gr\u00fcnheide, haben wir den Pendelverkehr der RE1 nach Falkensee durch ein Feuer in Sichtweite der S-Bahn Wuhlheide sabotiert. 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