{"id":14967,"date":"2021-09-17T00:00:23","date_gmt":"2021-09-16T22:00:23","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=14967"},"modified":"2021-09-17T00:00:23","modified_gmt":"2021-09-16T22:00:23","slug":"molotow-cocktail-angriff-auf-die-polizeiwache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=14967","title":{"rendered":"Molotow-Cocktail-Angriff auf Polizeiwache"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2021\/09\/obm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14976\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2021\/09\/obm-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\"><\/a>Berlin<\/strong>, 17. September 2021<\/p>\n<blockquote><p>Manche sehen in den Institutionen der Exekutive eine Ungerechtigkeit. Hier schlagen die Beamt*innen zu feste auf eine linke Sitzblockade ein, um einen rechten Aufmarsch passieren zu lassen, dort w\u00fcrden sie zu sachte gegen Querdenker*innen vorgehen, Migrant*innen w\u00fcrden in \u201eunsichere\u201c Herkunftsl\u00e4nder abgeschoben und wenn der Hebel eines Beamten zum Tod f\u00fchrt, sei dieser f\u00fcr sein unvorschriftsm\u00e4\u00dfiges Handeln vor Gericht zu bringen, da er aus pers\u00f6nlicher statt beruflicher Motivation gehandelt haben m\u00fcsse.<\/p>\n<p>Diese Haltung ist es, die in der Polizei ein mehr oder weniger neutrales Scharnier zwischen rebellierenden Kr\u00e4ften der Gesellschaft und jenen sieht, die bestrebt seien in einer friedlichen, demokratischen und toleranten \u00dcbereinkunft zu leben. <!--more-->Diese Haltung ist es, die sich moralisch auf der Seite der Guten und Unschuldigen w\u00e4hnt und strukturelle Unterschiede und Privilegien ausblendet, worin die Ursache liegen k\u00f6nnte, dass der Kn\u00fcppel selten auf ihre K\u00f6pfe zielt. Diese Haltung f\u00fchrt zu dem abstrusen Vorwurf an das Polizeispalier: \u201eWo wart ihr in Hanau?\u201c. Diese Haltung steht f\u00fcr ein Misstrauen dem Individuum gegen\u00fcber, das nicht ohne Autorit\u00e4t und Androhung von Repression in einer Gesellschaft mit anderen leben k\u00f6nne. Diese Haltung ist es, die dich fragt, ob du im Ernstfall nicht auch die 110 w\u00e4hlen wirst? Diese Haltung ist es, die die Erz\u00e4hlung des Einzelfalls erst m\u00f6glich macht.<br \/>\nDiese Haltung behauptet, dass Gewalt gegen die Polizei Gewalt gegen Menschen wie du und ich sei. Diese Haltung erm\u00f6glicht es, die Uniform oder Marke als Kleidungsst\u00fcck, als Berufsutensil zu betrachten, anstatt als weltweit legitimierten Ausdruck einer Funktion.<\/p>\n<p>Bullen auf der ganzen Welt haben die Funktion das kleinste Aufbegehren gegen das System des Kapitals, gegen das System des Patriarchats aufzusp\u00fcren, in die Logik des Strafrechts zu pressen (d.h. als nicht politisch darzustellen), zu diskreditieren und zu vereinnahmen. Im Ringen um Deutungshoheit ist ihr Ziel dieses Aufbegehren, je nach Kr\u00e4fteverh\u00e4ltnissen und Staatsform mit sichtbarer oder subtiler Gewalt, zu kontrollieren und zu zerschlagen.<br \/>\nIn diesem Sinne wird das \u00fcberall herrschende System der Unterwerfung jedes Elements unserer Leben unter den Ma\u00dfstab der Normierung und Hierarchisierung nach Besitz, K\u00f6rper, Religion, Geschlecht, Herkunft und Gesinnung manifestiert.<br \/>\nIhr Einsatz ist nicht in den Kategorien von ungerecht oder ungerechtfertigt zu beurteilen. Die Institutionalisierung der Polizei war zu keinem Zeitpunkt auf Gerechtigkeit ausgerichtet. Die Polizei ist ein Herrschaftssystem und jede Erz\u00e4hlung von Menschlichkeit hinter der Uniform dient allein der Verschleierung der gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>Wir wollen weder, dass Polizeigewalt relativiert wird, weil doch nichts anderes zu erwarten sei von Bullen, als Racial Profiling bis hin zu rassistischen Polizeimorden. Noch glauben wir daran, dass die Bearbeitung der rechten Anschlagsserie in Berlin Neuk\u00f6lln (1) durch Bullen in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft mehr hervorbringen wird, als den Versuch der Rehabilitierung der eigenen Beh\u00f6rden.<br \/>\nSich dagegen stetig mit dem Komplex um den NSU auseinander zu setzen sollte f\u00fcr alle von uns immer Warnung und Realit\u00e4ts-Check zugleich sein: Wir k\u00f6nnen uns nicht auf den Aufkl\u00e4rungswillen von Beh\u00f6rden verlassen, die rassistisch urteilen und ihre Staatsdiener*innen sch\u00fctzen werden.<br \/>\nBeamt*innen von der Streife bis zu den Nachrichtendiensten stehen als Bollwerk zwischen jeder Einzelnen von uns und dem Ziel unserer K\u00e4mpfe: einem Leben ohne Unterdr\u00fcckung.<\/p>\n<p>Dieser Angriff auf die Objektschutzwache im Berliner Tiergarten\/ Botschaftsviertel bedeutet f\u00fcr uns Solidarit\u00e4t, Empowerment, Rache, die Unterbrechung ihrer Einsatzf\u00e4higkeit und das Aufzeigen davon, dass ihre Strukturen aus dem Hinterhalt, auch ohne Waffengleichheit, materiell und symbolisch getroffen werden k\u00f6nnen. Das Ziel unserer Aktion waren die Fahrzeuge auf dem eingez\u00e4unten Gel\u00e4nde, in dem Wissen, dass sich die Bullen ebenfalls auf dem Gel\u00e4nde im Bungalow aufhalten. Um alarmierte Bullenunterst\u00fctzung aufzuhalten und uns abzusichern, verstreuten wir Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe und verschlossen eines ihrer Tore.<\/p>\n<p>Gerade weil keiner Einzelnen der \u00dcberblick gelingen kann \u00fcber all das, was t\u00e4glich allein in der BRD von Bullen und Geheimdiensten ausgeht, folgt eine Liste von Chroniken und Rechercheseiten, deren Inhalte die traurige und zornige Motivation f\u00fcr unsere Aktion waren und die Durchwahl der 110 endg\u00fcltig in Zweifel ziehen sollte.<br \/>\nKein Vergeben, kein Vergessen!<\/p>\n<p>Ermordet von deutschen Polizist*innen (vollst\u00e4ndige Chronik siehe unten):<\/p>\n<p>Oury Jalloh<br \/>\nAm 7. Januar 2005 wurde Oury Jalloh in Dessau in der Zelle des Bullenreviers verbrannt. Auch nach 15 Jahren in denen die Initiative Oury Jalloh Aufkl\u00e4rungsarbeit leistete und mit etlichen Gutachten fest hielt, dass Oury Jalloh sich nicht selbst angez\u00fcndet haben kann, behaupten die Bullen und Gerichte das bis heute. Alle Tatsachen sprechen dagegen. Zuletzt verk\u00fcndeten die Sonderberater des Landtages Sachsen-Anhalts im August 2020, dass sie an der Version der Selbstanz\u00fcndung festhalten.<br \/>\nSeit dem Mord an Oury Jalloh 2005 sind mindestens 97 weitere von Rassismus betroffene Menschen in Gewahrsam gestorben oder durch die Polizei get\u00f6tet worden.<\/p>\n<p>Hussam Fadl<br \/>\nHussam Fadl wurde am 27. September 2016 von Berliner Bullen von hinten im Hof einer Gefl\u00fcchtetenunterkunft erschossen. Die Versionen der Bullen, er habe ein Messer in der Hand gehabt und sie h\u00e4tten daraufhin geschossen, ist nur eine von vielen unaufgekl\u00e4rten Behauptungen w\u00e4hrend des Verfahrens. Der unzureichende Aufkl\u00e4rungswille vor Gericht und w\u00e4hrend den Ermittlungen best\u00e4rkt den Verdacht, dass es sich hier um einen Fall t\u00f6dlicher und rassistischer Polizeigewalt handelt. Auch hier wird Hussam Fadl nach seinem Tod von den Bullen zu einem T\u00e4ter gemacht.<\/p>\n<p>Aman A.<br \/>\nAman A. wurde am 17. August 2019 in Stade von den Bullen erschossen. Es soll nicht zu einem Verfahren gegen den Polizisten kommen. Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen ihn eingestellt. Die offenen Fragen, die dieser Tod eines Gefl\u00fcchteten aufwirft, werden von Seiten des Staates nie beantwortet werden.<\/p>\n<p>Maria B.<br \/>\nAm 24. Januar 2020 wurde Maria B. in der Gr\u00fcnberger Stra\u00dfe in Berlin Friedrichshain erschossen. Die Bullen waren in die Wohnung eingedrungen und brachen auch die T\u00fcr auf, hinter der sich Maria B. verschlossen hatte. Sie fanden Maria B. am Ende des Zimmers mit einem Messer in der Hand. Aus 6 Metern Entfernung schossen ihr die Polizisten in die Brust. Maria B. starb an den Folgen des Angriffs. Auch hier wurden die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft eingestellt.<\/p>\n<p>Ferhat Mayouf<br \/>\nAm 23. Juli 2020 verbrannte Ferhat Mayouf in der Zelle der JVA Moabit in Berlin. Die JVA, die Bullen und Justiz verk\u00fcndeten die Version des Suizids und wiesen damit jede Verantwortung von sich. Recherchen und Berichte von Gefangenen f\u00fchren aber zu einem anderen Bild. Es war bekannt, dass Ferhat Mayouf psychisch instabil war und von Depressionen erz\u00e4hlte. Statt diese ernst zu nehmen, wurde er 23 Stunden am Tag eingeschlossen und in Isolation gehalten. Rippenbr\u00fcche weisen auf m\u00f6gliche Misshandlungen durch W\u00e4rter*innen hin. Gefangene konnten berichten, dass Schlie\u00dfer*innen vor der T\u00fcr standen und sie nichts unternahmen, als die Zelle bereits brannte und er nach Hilfe rief. Ferhat Mayoufs Tod war kein pl\u00f6tzlicher Unfall und kein freier Entschluss zum Suizid.<\/p>\n<p>Qosay K.<br \/>\nAm 5. M\u00e4rz 2021 wurde Qosay K. in Polizeigewahrsam genommen, kollabierte dort und verstarb kurze Zeit sp\u00e4ter im Krankenhaus. Gegen die eingesetzten Bullen und Rettungssanit\u00e4ter*innen wurde wegen K\u00f6rperverletzung, unterlassener Hilfeleistung im Amt und fahrl\u00e4ssiger T\u00f6tung ermittelt. Diese Ermittlungen wurden kurze Zeit sp\u00e4ter von der Generalstaatsanwaltschaft eingestellt und die Beschwerde dagegen wurde zur\u00fcck gewiesen. Eine Aufarbeitung dieses Falles wird nicht von staatlicher Seite unternommen und liegt nun bei dem \u201eB\u00fcndnis in Erinnerung an Qosay\u201c.<\/p>\n<p>Chroniken:<br \/>\nChronik rassistischer Polizeivorf\u00e4lle in Berlin seit 2000<br \/>\nhttps:\/\/kop-berlin.de\/files\/documents\/chronik.pdf<\/p>\n<p>Dokumentation von \u00fcber 185 Todesf\u00e4llen von Schwarzen Menschen, People of Color und von Rassismus betroffenen Personen in Gewahrsam und durch Polizeigewalt in Deutschland seit 1990 (Stand: 30.07.2021)<br \/>\nhttps:\/\/doku.deathincustody.info\/<\/p>\n<p>Monatliche Chroniken zu Polizeimorden, rechten Netzwerken, verschwundenen Waffen, Racial Profiling, politischen Ereignissen in Berlin etc.<br \/>\nhttps:\/\/www.cilip.de\/category\/chronologien\/<\/p>\n<p>Animierte Grafik, mit Markierungen rassistischer Gewalt in der BRD.<br \/>\nhttps:\/\/www.ari-dok.org\/webdokumentation\/<\/p>\n<p>In den Jahren 2016 bis einschlie\u00dflich 2020 sind in Deutschland mindestens 159 Gefl\u00fcchtete durch Suizid ums Leben gekommen. 2.466 Gefl\u00fcchtete haben sich in diesem Zeitraum selbst verletzt oder Suizidversuche unternommen. Das teilte die Antirassistische Initiative (ARI) mit, die seit 1993 Jahr f\u00fcr Jahr die \u00bbt\u00f6dlichen Folgen\u00ab der bundesdeutschen Fl\u00fcchtlingspolitik dokumentiert. Die Recherche umfasst mittlerweile mehr als 16.000 Einzelgeschehnisse auf \u00fcber 1.200 Seiten. Ber\u00fccksichtigt werden direkte Formen der Gewaltaus\u00fcbung durch Bedienstete des Staates, Todesf\u00e4lle durch unterlassene Hilfeleistung, Selbstt\u00f6tungen und Selbstverletzungen, aber auch rassistische Angriffe von Seiten der Bev\u00f6lkerung. Ihre Recherchearbeit versteht die ARI als Versuch, \u00bbBeweise f\u00fcr den institutionellen Rassismus vorzulegen\u00ab.<br \/>\nhttps:\/\/www.ari-dok.org\/uploads\/mini_cms\/press_articles\/210726_junge_Welt_Suizid_oder_Mord.pdf<\/p>\n<p>Chronik zur bundesdeutschen Fl\u00fcchtlingspolitik und ihren t\u00f6dlichen Folgen<br \/>\n\u201eDie Dokumentation ist eine chronologische Sammlung von Einzelschicksalen, in denen Menschen k\u00f6rperlich zu Schaden gekommen sind. Diese Menschen sind Fl\u00fcchtlinge, also Menschen im oder nach einem Asylverfahren oder Menschen ohne g\u00fcltige Aufenthaltspapiere f\u00fcr die BRD. Menschen, die sich im Lande aufhalten oder aufgehalten haben. Auch Menschen, die abgeschoben wurden, dann misshandelt, gefoltert oder get\u00f6tet wurden oder spurlos verschwanden.\u201c ARI<br \/>\nhttps:\/\/www.ari-dok.org\/uploads\/mini_cms\/publications\/GESAMT-DOKU_28_Auflage_print.pdf<\/p>\n<p>Dashboard Polizeigewalt unter:<br \/>\nhttps:\/\/keinfreund-keinhelfer.net\/<\/p>\n<p>(1) Rechte Brandanschl\u00e4ge in Berlin-Neuk\u00f6lln<br \/>\n\u201eNach fr\u00fcheren Angaben rechnet die Polizei der Serie rechtsextremer Taten in Neuk\u00f6lln 72 F\u00e4lle zu, darunter 23 Brandstiftungen. Viele davon wurden zwischen Ende 2016 und Mitte 2017 begangen. Nach Brandanschl\u00e4gen Anfang 2018 auf die Autos eines Kommunalpolitikers und eines Buchh\u00e4ndlers hatte die Polizei Wohnungen von Rechtsextremisten durchsucht. \u00dcberf\u00fchrt werden konnten die Brandstifter nicht. Die Polizei geht von insgesamt drei Tatverd\u00e4chtigen aus. Im Juni war bekannt geworden, dass auch gegen einen Polizeihauptkommissar ermittelt wird, der \u00fcber eine fr\u00fchere AfD-Chatgruppe Kontakt zu einem der Verd\u00e4chtigen gehabt haben soll. Der Kommissar soll Dienstgeheimnisse an diese Chatgruppe verraten haben\u201c (taz).<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/kontrapolis.info\/4913\/\">Kontrapolis<\/a>, <a href=\"http:\/\/gsxbcjvcrdl66ycimkwra2nxzwvy2idef4twi7elojuzm5ztt5abqyid.onion\/node\/152747\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Ein Gel\u00e4nde der Berliner Polizei ist von unbekannten T\u00e4tern mit Molotow-Cocktails angegriffen worden. Mehrere Brands\u00e4tze seien in der Nacht zu Freitag gegen 1:40 Uhr auf ein Grundst\u00fcck an der Thomas-Dehler-Stra\u00dfe am Rand des Tiergartens geworfen worden, teilte die Polizei mit.<\/p>\n<p>Ein Fahrzeug wurde durch das Feuer besch\u00e4digt. Au\u00dferdem streuten die T\u00e4ter Metallkrallen, sogenannte Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe, auf die Stra\u00dfe. Die Reifen eines alarmierten Polizeiautos wurden durch die Stahlspitzen besch\u00e4digt. Die T\u00e4ter entkamen unerkannt in den Tiergarten.<\/p>\n<p>Das Gel\u00e4nde geh\u00f6rt zum Zentralen Objektschutz der Polizei. Die Objektsch\u00fctzer sind keine Polizeibeamte, sondern Wachleute der Polizei, die vor Botschaften und anderen Geb\u00e4uden stehen.<\/p>\n<p>Die Polizei geht davon aus, dass hinter dem Brandanschlag extremistische T\u00e4ter stehen. Der f\u00fcr Straftaten von politischen Extremisten zust\u00e4ndige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittelt. In der Vergangenheit hatten linksextremistische Gruppen derartige Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt und Bekennerschreiben ver\u00f6ffentlicht.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: DPA<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 17. 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