{"id":14759,"date":"2021-06-06T12:00:40","date_gmt":"2021-06-06T10:00:40","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=14759"},"modified":"2021-06-06T12:00:40","modified_gmt":"2021-06-06T10:00:40","slug":"polizeifahrzeuge-abgefackelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=14759","title":{"rendered":"Polizeifahrzeuge abgefackelt"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2021\/06\/1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14760\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2021\/06\/1-300x169.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"169\"><\/a>Bremen<\/strong>, 6. Juni 2021<\/p>\n<blockquote><p>Unser Gef\u00fchl schreit nach Rache. Rache f\u00fcr Qosay Sadam Khalaf. Aber welche Vergeltung ist angemessen f\u00fcr den Mord an einem jungen Menschen? Wie viele Bullenfahrzeuge und Wachen m\u00fcssen brennen?<br \/>\nEs kann nicht gelingen.<br \/>\nWir handeln trotzdem.<\/p>\n<p>In der Nacht zum 6. Juni 2021 haben wir, drei Monate nach dem Polizeimord an Qosay K., Feuer auf dem Gel\u00e4nde der Bereitschaftspolizei in Bremen gelegt. Ein Reisebus und drei weitere Fahrzeuge der Bullen verbrannten zu Asche und Schrott. Es traf die Ausr\u00fcstung jener Schweine, die zur Durchsetzung von Repression in die Stadt geschickt werden. In so vielen Momenten stehen wir den Bereitschaftsbullen mit Hass und Ohnmacht entgegen.<br \/>\nDie Sabotage ist ein w\u00fcrdevoller Angriff gegen den \u00fcberm\u00e4chtigen Feind.<!--more--><\/p>\n<p>Die Bullen ernten unseren Hass, weil sie die Verh\u00e4ltnisse aufrecht erhalten. Jede Struktur der Ungleichheit wird durch die Gewalt der Polizei verteidigt. Die rassistische Praxis der Aufenthaltsgenehmigungen und Abschiebungen. Die Gleichzeitigkeit von Luxuswohnungen und Obdachlosigkeit. Die Ordnung der Wirtschaft nach Konkurrenz und Profit. Je h\u00e4rter die gesellschaftlichen Widerspr\u00fcche, desto brutaler werden sie von den Bullen gesch\u00fctzt. Die Polizei ist der treueste Freund der Wohlhabenden in einer durch Armut und Ausbeutung gepr\u00e4gten Welt.<\/p>\n<p>Die Bullen ernten unseren Hass, weil sie die Verh\u00e4ltnisse verk\u00f6rpern. Sie tragen die Uniform freiwillig. Sie entwickeln Freude an Machtmissbrauch und Erniedrigung. Sie finden in der legalen Gewaltorgie ihre Verwirklichung. Sie befehlen. Sie gehorchen. Sie morden.<\/p>\n<p>Der Aufschrei von Medien und Regierenden war zu erwarten. Die Stille nach den Morden an Qosay K. und Mohamed Idrissi dr\u00f6hnt im Nachklang um so deutlicher. Wenn M\u00e4urer in den Medien von einem Angriff auf \u201eunsere\u201c Sicherheit schwadroniert, fragen wir uns, wessen Sicherheit damit gemeint sein kann? Was ist das f\u00fcr eine Sicherheit, wenn nicht klar ist ob Menschen eine Drogenkontrolle oder Wohnungsbegehung \u00fcberleben? Nein, das ist nicht \u201eunsere\u201c Sicherheit. Damit kann nur die Sicherheit der Herrschenden gemeint sein.<\/p>\n<p>Die Wut gegen die Bullen w\u00e4chst mit jeder Kontrolle, jeder Schikane, jedem Schlag und jedem Mord. Aus Wut kann Widerstand wachsen. M\u00f6gen die Steine ihr Ziel treffen und die Feuer unsere N\u00e4chte erhellen.<\/p>\n<p>Qosay Sadam Khalaf \u2013 das war Mord!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/endofroad.blackblogs.org\/archive\/12530\">endofroad.blackblogs.org<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Unbekannte haben am Sonntagmorgen mehrere Autos der Bereitschaftspolizei in Bremen in Brand gesetzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen. Politiker verurteilen den Angriff auf die Polizei.<\/p>\n<p>Bei einem Brandanschlag auf die Bremer Bereitschaftspolizei sind am fr\u00fchen Sonntagmorgen mehrere Autos zerst\u00f6rt worden. Wie die Polizei Bremen berichtet, h\u00e4tten gegen 2.40 Uhr Unbekannte mehrere Brands\u00e4tze von der R\u00fcckseite des Polizeigel\u00e4ndes am angrenzenden Werdersee auf die geparkten Autos geworfen. Dabei brannten drei Gruppenwagen und ein Bus der Polizei v\u00f6llig aus, vier Streifenwagen wurden durch die Hitze besch\u00e4digt. Personen wurden nicht verletzt, die Feuerwehr l\u00f6schte die Flammen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen, der Staatsschutz pr\u00fcft einen politisch motivierten Hintergrund. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Rufnummer 00000000 entgegen.<\/p>\n<p>Bremer Politiker verurteilen am Sonntag den Anschlag auf die Bremer Polizei. Innensenator Ulrich M\u00e4urer (SPD) bezeichnete die Tat als \u201eabsoluten Irrsinn\u201c. Es handele sich um einen Anschlag auf \u201eunser aller Sicherheit\u201c. Wer hinter dem Angriff steckt, sei zwar noch nicht gekl\u00e4rt, doch spreche \u201eeiniges daf\u00fcr, dass es sich um einen linksradikalen Anschlag handelt\u201c. Bundesweit gebe es seit geraumer Zeit einen Anstieg politisch motivierter Straftaten gegen staatliche Einrichtungen, Immobilienunternehmen, die Bundeswehr und Geldinstitute. \u201eDie Gewaltspirale dreht sich immer schneller\u201c, so M\u00e4urer. In dieses Bild passe auch der politisch motivierte Vandalismus in der Neustadt in der Nacht zu Sonnabend. Dabei waren M\u00fcllcontainer in Brand gesetzt und die Fenster zweier Immobilienb\u00fcros zerst\u00f6rt worden. Gro\u00dfe Sorgen macht sich M\u00e4urer nach eigenen Worten \u00fcber den zunehmenden Hass linksextremer Kreise gegen die Polizei. Dieser nehme \u201eimmer fanatischere Z\u00fcge an\u201c. Im Gespr\u00e4ch mit dem WESER-KURIER k\u00fcndigte der Innensenator an, diesem Komplex bei der Vorstellung des Verfassungsschutzberichts am kommenden Donnerstag breiten Raum widmen zu wollen.<\/p>\n<p>&#8220;Dieser Anschlag ist so dumm und sinnlos wie gef\u00e4hrlich und hochkriminell. Falls er politisch motiviert war, kapieren die T\u00e4ter einfach nicht, dass sie mit ihrem Feindbild v\u00f6llig daneben liegen&#8221;, erkl\u00e4rte Mustafa G\u00fcng\u00f6r, Fraktionsvorsitzender der SPD in der Bremischen B\u00fcrgerschaft. Es sei in Anbetracht der Vorkommnisse richtig gewesen, dass Innensenator Ulrich M\u00e4urer bereits 2019 nach \u00e4hnlichen Vorf\u00e4llen eine Sonderkommission eingesetzt habe. Im Juli 2019 waren zwei Polizeiwagen in Schwachhausen ausgebrannt, im Internet wurde kurz darauf ein Bekennerschreiben ver\u00f6ffentlicht. Auf die gleiche Dienststelle war auch im November 2015 schon ein Brandanschlag ver\u00fcbt worden, bei dem sechs Streifenwagen in Flammen aufgingen.<\/p>\n<p>\u201eMit dem Brandanschlag auf die Bereitschaftspolizei in der vergangenen Nacht zeigt sich erneut, wie fanatisch linke Terroristen in Bremen den Rechtsstaat bek\u00e4mpfen\u201c, kommentierte Marco L\u00fcbke, innenpolitischer Sprecher der CDU-B\u00fcrgerschaftsfraktion, das Geschehen. \u201eDiese Angriffe erfolgen in immer k\u00fcrzeren Abst\u00e4nden und erscheinen immer h\u00e4rter. Sp\u00e4testens nach dem Angriff auf die Innenstadtwache h\u00e4tte der Innensenator deutlicher reagieren und die Polizeiwachen in die Lage versetzen m\u00fcssen, sich besser zu sch\u00fctzen. Nach wie vor ist hier nichts passiert und auch die Ermittlungsgruppe \u201aFeuer\u2018 konnte bisher kaum Ermittlungserfolge erzielen.&#8221; Innensenator M\u00e4urer m\u00fcsse &#8220;diesen Extremismus entschiedener bek\u00e4mpfen&#8221;. Sonst sei es nur &#8220;eine Frage der Zeit bis hier auch Personen zu Schaden kommen\u201c, so L\u00fcbke.<\/p>\n<p>Birgit Bergmann, innenpolitische Sprecherin der FDP, sprach von einem politischen Affront. &#8220;Ein Anschlag auf die Polizei ist auch ein Anschlag auf uns als Gesellschaft&#8221;, erkl\u00e4rte Bergmann in einer Pressemitteilung. Man erwarte vom Innensenator, dass gen\u00fcgend Ressourcen zur Verf\u00fcgung gestellt werden, um die T\u00e4ter zu fassen. &#8220;Dar\u00fcber hinaus muss dar\u00fcber nachgedacht werden, wie wir auch unsere Polizeiwachen besser sch\u00fctzen k\u00f6nnen&#8221;, betonte Bergmann.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich sieht es Mustafa \u00d6zt\u00fcrk, innenpolitischer Sprecher der Gr\u00fcnen-Fraktion in der B\u00fcrgerschaft. &#8220;Die Demokratie lebt von der gewaltfreien Diskussion. Dieser Anschlag auf eine Institution des Rechtsstaates ist ein Angriff auf unsere demokratische Gesellschaft&#8221;, so \u00d6zt\u00fcrk. Der Brandanschlag sei schlicht hochkriminell und durch nichts zu rechtfertigen. &#8220;Wer mit blinder Zerst\u00f6rungswut agiert, ist am Diskurs nicht interessiert, sondern will nur seine pers\u00f6nlichen Machtfantasien ausleben&#8221;, urteilte \u00d6zt\u00fcrk.<\/p>\n<p>Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) spricht derweil von einem terroristischen Akt gegen die Polizei, bei dem mehr als 200.000 Euro Schaden f\u00fcr den Bremer Landeshaushalt entstanden sei. &#8220;Wenn diese Entwicklung nicht gestoppt wird, ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis nicht mehr nur zuf\u00e4llig gerade menschenleere Fahrzeuge und Geb\u00e4ude angesteckt werden&#8221;, sagte der GdP-Landesvorsitzende L\u00fcder Fasche. Fasche kritisierte auch die Einstellung der Regierungsparteien im Bremer Senat: &#8220;Unsere Besch\u00e4ftigten f\u00fchlen sich nicht ausreichend unterst\u00fctzt von Politik und Gesellschaft. Selbst von Regierungsparteien nehmen sie nur halbherzige Distanzierungen wahr oder vermissen sie g\u00e4nzlich.&#8221; Die GdP forderte, dass man die Eskalation der mutma\u00dflich linken Gewalt mit aller Konsequenz bek\u00e4mpfen m\u00fcsse.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.weser-kurier.de\/bremen\/stadtteil-neustadt\/bremen-brandanschlag-auf-bereitschaftspolizei-in-huckelriede-doc7g3snijzb4jhofizeb4\">Weser Kurier<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- Here be dragons but no images. -->\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Das Gel\u00e4nde abgesperrt und gesichert. Ein Gro\u00dfaufgebot von Polizisten durchsucht die Umgebung nach Beweisen und Verd\u00e4chtigen, die Stimmung ist angespannt.<\/p>\n<p>Beim bisher schlimmsten Brandanschlag auf Einrichtungen der Bremer Polizei fackelten unbekannte Chaoten acht Fahrzeuge bei der Bereitschaftspolizei am Niedersachsendamm ab!<\/p>\n<p>Die feigen Feuerteufel schlichen sich gegen 2.30\u2005Uhr in der Nacht zu Sonntag vom Werdersee aus an das Gel\u00e4nde heran. Sichtgesch\u00fctzt von Hecken warfen sie Molotow-Cocktails \u00fcber den Zaun auf Einsatzwagen. Schaden: mehrere Hunderttausend Euro.<\/p>\n<p>Polizeisprecher Nils Matthiesen: \u201eDrei Gruppenwagen und ein Bus brannten v\u00f6llig aus, vier weitere Streifenwagen wurden in einer Halle durch Hitze besch\u00e4digt.\u201c Brandursachen-Ermittler sicherten Spuren, der Staatsschutz pr\u00fcft politische Motive.<\/p>\n<p>Waren es linke Chaoten, die auch wegen brennender Streifenwagen u. a. im Herbst Am Wall unter Verdacht stehen? Oder war es ein Racheakt der rechten Szene, weil die Polizei Stunden zuvor ein Treffen in Walle zerschlagen hatte?<\/p>\n<p>Matthiesen: \u201eWir ermitteln in alle Richtungen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Bild<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bremen, 6. Juni 2021 Unser Gef\u00fchl schreit nach Rache. Rache f\u00fcr Qosay Sadam Khalaf. Aber welche Vergeltung ist angemessen f\u00fcr den Mord an einem jungen Menschen? Wie viele Bullenfahrzeuge und Wachen m\u00fcssen brennen? Es kann nicht gelingen. Wir handeln trotzdem. In der Nacht zum 6. 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