{"id":14363,"date":"2021-04-11T00:00:44","date_gmt":"2021-04-10T22:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=14363"},"modified":"2021-04-11T00:00:44","modified_gmt":"2021-04-10T22:00:44","slug":"feuer-an-db-schenker-lkw-gelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=14363","title":{"rendered":"Feuer an DB-Schenker Lkw gelegt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, 11. April 2021<\/p>\n<blockquote><p>In Kurdistan vergeht kein Tag ohne Krieg. Neben Milit\u00e4roperationen setzt der T\u00fcrkische Staat derzeit auf einen Krieg niederer Intensit\u00e4t. Das hei\u00dft es erfolgen kontinuierlich kleinere Angriffe auf verschiedenen Ebenen (milit\u00e4risch, versorgungstechnisch etc.). Zweck der Strategie scheint die Zerm\u00fcrbung der Menschen vor Ort zu sein. Doch sie f\u00fchrt auch dazu, dass Internationalist*innen weltweit die Aufmerksamkeit f\u00fcr K\u00e4mpfe in Kurdistan aus den Augen verlieren und sich anderen Themen zuwenden.<\/p>\n<p>Als Internationalist*innen begreifen wir uns nicht als Unterst\u00fctzer*innen sondern als Teil des Kampfes. Doch in den kapitalistischen Metropolen haben wir gelernt reflexhaft mit kurz angelegten Kampagnen auf Missst\u00e4nde zu reagieren. Leider sind wir dadurch berechenbar und unsere Aktionen behalten oft nur Symbolcharakter. Im Falle der Angriffe auf Kurdistan in den letzten Jahren,<!--more--> haben wir stets nur auf milit\u00e4rische Gro\u00dfoffensiven des T\u00fcrkischen Staates reagiert: Den T\u00fcrkischen Angriff auf den Kanton Afrin im Januar 2018 beantworteten wir mit der Fight4Afrin Kampagne, den Angriff auf die Kantone Koban\u00ea und Ciz\u00eer\u00ea im Oktober 2019 mit der Riseup4Rojava und Fight4Rojava Kampagne. W\u00e4hrend der Kampagnen haben wir gezeigt wie kreativ und entschlossen wir gemeinsam im Herzen der Bestie sein k\u00f6nnen! Wir haben gezeigt, wie sehr wir die Unterst\u00fctzung des T\u00fcrkischen Staates in seiner Kriegsf\u00fchrung ablehnen und eigene Risiken in Kauf nehmen! Wir haben gezeigt, dass wir die Profiteure kennen, weitere benennen und bezahlen lassen k\u00f6nnen! Wir haben gezeigt, dass verschiedene Aktionsformen sich erg\u00e4nzen und wir uns nicht spalten lassen!<\/p>\n<p>Doch auch nach den Kampagnen hat die Parole \u201eDeutsche Waffen, Deutsches Geldes morden mit in aller Welt!\u201c an Aktualit\u00e4t nichts verloren. Die Wirtschaft und die Politik im Herzen der Bestie schafft weiterhin die Bedingungen gegen welche unsere Freund*innen in Kurdistan k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Wir denken, dass wir den Fokus nicht verlieren und stattdessen den Spie\u00df umdrehen sollten: Die Kontinuit\u00e4t des Krieges und seiner Unterst\u00fctzung mit einer eigenen Kontinuit\u00e4t an Angriffen brechen um so die Profiteure des Krieges zu zerm\u00fcrben. Wir m\u00fcssen mit der Kampagnenlogik brechen und strategisch diskutieren, wie wir eine Kontinuit\u00e4t eines Angriffs unsererseits zusammen schaffen k\u00f6nnen. Unser jetziger Vorschlag lautet: Kampagnenartige Angriffe sollten durch kontinuierliche, asymmetrische Angriffe ersetzt werden. Damit meinen wir: zu nicht vorhersehbaren Zeiten angreifen, an \u00fcberraschenden Orten, schlecht gesch\u00fctzte Ziele, deren direkter Bezug zum Konflikt nicht auf den ersten Blick sichtbar ist. Wir d\u00fcrfen unsere Ziele nicht aus den Augen verlieren, auch wenn sie von der medialen Aufmerksamkeit in den Hintergrund geschoben werden. Wir m\u00f6chten fokussiert bleiben auch in Zeiten, in denen andere Themen uns auf den ersten Blick aktueller erscheinen. Aktionen mit verschiedenen Zielstellungen sollten stets kombiniert werden (Sachschaden erzeugen, \u00d6ffentlichkeitswirksamkeit herstellen etc.). Der Kampf muss konstant auf den Stra\u00dfen Europas bleiben, um den Kriegsprofiteuren zu zeigen, dass es f\u00fcr sie kein ruhiges Hinterland gibt!<\/p>\n<p>Wir haben in der Nacht vom 10. auf den 11.4.2021 einen LKW von DB Schenker in Berlin Lichtenberg in Brand gesetzt. Um ein \u00dcbergreifen des Feuers auf in der N\u00e4he stehende andere Objekte zu vermeiden, startete unser Z\u00fcndmittel im mittleren Bereich des Lastwagens und nicht ganz vorne unter Fahrerhaus und Motor. Darauf \u2013 und auf einen m\u00f6glicherweise robusteren Bodenschutz der Fahrzeuge dieses Konzerns, f\u00fchren wir den geringeren Schaden zur\u00fcck. Das Unternehmen DB Schenker verdient sein Geld unter anderem mit der Logistik f\u00fcr NATO Streitkr\u00e4fte und ist f\u00fcr R\u00fcstungstransporte an die T\u00fcrkische Armee mitverantwortlich. (https:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=8816)<\/p>\n<p>Wir rufen dazu auf DB Schenker anzugreifen, was z.B. bedeuten kann das Unternehmen \u00f6ffentlich blo\u00df zu stellen oder die in den Stra\u00dfen abgeparkten LKW zu finden und zu vernichten. Ein LKW bedeutet Sachschaden f\u00fcr das Unternehmen, viele LKW k\u00f6nnten das Unternehmen dazu bewegen aus der R\u00fcstungsindustrie aus zu steigen. Da DB Schenker international agiert, kann der Konzern auch an vielen Orten angegriffen werden.<\/p>\n<p>Die Aktion widmen wir unserer Freundin Sarah Handelmann (\u015eeh\u00eed Sara Dor\u015f\u00een), die uns vor zwei Jahren, am 7.4.2019, genommen wurde. Sie wurde von der T\u00fcrkischen Luftwaffe in den Bergen S\u00fcdkurdistans ermordet. Sara, du bist unsterblich und wirst in unserem Kampf und unseren Herzen immer bei uns bleiben!<\/p>\n<p>Racheeinheit \u015eeh\u00eed Sara Dor\u015f\u00een<\/p>\n<p>Mehr Infos und Inspiration unter:<\/p>\n<p>fight4afrin.noblogs.org<\/p>\n<p>fight4rojava.noblogs.org<\/p>\n<p>riseup4rojava.org<\/p>\n<p>herzdeskrieges.blackblogs.org<\/p>\n<p>chronik.blackblogs.org<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/kontrpolioglnxrcdwwxfszih4pifyidfjgq4ktfdu6uh4nn35vjtuid.onion\/3149\/\">Kontrapolis<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Im Fall eines besch\u00e4digten Lkw in Lichtenberg ermittelt das Landeskriminalamt Berlin wegen versuchter Brandstiftung. Der 54-j\u00e4hrige Fahrer des Fahrzeuges hatte den Lkw am vergangenen Freitag gegen 17 Uhr auf einem Parkplatz in der Storkower Stra\u00dfe \/ Paul-Junius-Stra\u00dfe abgestellt. Als er heute fr\u00fch gegen 5 Uhr damit losfahren wollte, habe er beim Anlassen des Motors ein lautes Zischen vernommen. Nachdem ein herbeigerufener Werkstatt-Mitarbeiter unter dem Lkw Brandgeruch feststellte, fielen dem Fahrer dann ein angebrannter Reifen sowie starke Besch\u00e4digungen am Tank auf. Das Feuer war augenscheinlich von selbst erloschen. Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei ist der Brand nicht durch einen technischen Defekt ausgel\u00f6st worden. Da eine politisch motivierte Straftat nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt der Staatsschutz beim Landeskriminalamt. Personen wurden bei dem Vorfall nicht verletzt.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Polizei<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 11. April 2021 In Kurdistan vergeht kein Tag ohne Krieg. Neben Milit\u00e4roperationen setzt der T\u00fcrkische Staat derzeit auf einen Krieg niederer Intensit\u00e4t. 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