{"id":14216,"date":"2021-03-19T00:00:18","date_gmt":"2021-03-18T22:00:18","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=14216"},"modified":"2021-03-19T00:00:18","modified_gmt":"2021-03-18T22:00:18","slug":"diverse-autos-in-berlin-mitte-ausgebrannt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=14216","title":{"rendered":"Diverse Autos in Berlin-Mitte ausgebrannt"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2021\/03\/feuerfrei-0.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-14217\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2021\/03\/feuerfrei-0-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\"><\/a>Berlin<\/strong>, 19. M\u00e4rz 2021<\/p>\n<blockquote><p>Der Brandschutz. Eine recht bemerkenswerte Passion des deutschen Beamtentums. Mal l\u00e4sst er Generationen von ProvinzpolitikerInnen im Metropolenwahn an ihrem Milliardengrab BER verzweifeln, ein anderes Mal schafft er das Unvorstellbare: Von SPD bis AfD, Politbonze bis Hundertschaftsbulle, ImmobilienspekulantIn bis Stammtischnazi \u2013 alle sorgen sie sich pl\u00f6tzlich um Leib und Leben der Bewohner*innen der Rigaer94. \u00c4hnlich viel Zuneigung durften auch die Gef\u00e4hrt*innen im Hambacher Forst bereits vom NRW-Innenminister erfahren haben, als er sie aus Brandschutzgr\u00fcnden und zu ihrer eigenen Sicherheit aus den B\u00e4umen kn\u00fcppeln lies.<\/p>\n<p>Es scheinen jedoch die Freund*innen in der Rigaer94 selbst ein Interesse an der Sicherheit ihres Hauses zu haben, so lie\u00dfen sie die bezirkliche Bauaufsicht die R\u00e4ume begutachten. Sobald die dabei festgestellten M\u00e4ngel behoben sind, sollte Geisel doch endlich wieder ruhig schlafen k\u00f6nnen. Oder er h\u00e4tte endlich Zeit sich Sorgen um die hunderttausenden Mieter*innen in Berlin zu machen, deren Fluchtwege aufs Dach vom Vermieter mittels Vorh\u00e4ngeschloss versperrt sind.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nEs wird nat\u00fcrlich anders laufen. Der Brandschutz der Rigaer94 ist weniger baurechtliche Notwendigkeit, als vielmehr Ultima Ratio eines Staatsapparates, dem langsam die Ideen ausgehen. Wir wissen das und sp\u00e4testens nach dem abschlie\u00dfenden Bericht der Bauaufsicht m\u00fcssten es auch alle anderen wissen.<br \/>\nWer weiterhin von der Notwendigkeit einer \u201eBegehung\u201c des Hauses durch Bullen und Steuerhinterzieher (aka \u201eEigent\u00fcmer\u201c) spricht, ist entweder \u2013 und das wollen wir einigen Beteiligten nicht absprechen \u2013 geistig rot-rot-gr\u00fcn oder Teil der stillschweigenden \u00dcbereinkunft, weiterhin von Brandschutz zu reden und eine R\u00e4umung zu meinen.<br \/>\nEs k\u00f6nnte heute der T\u00dcV das komplette Haus auseinandernehmen und noch auf die letzte Teetasse drei Pr\u00fcfsiegel kleben, Geisel st\u00fcnde am n\u00e4chsten Tag vor der Presse und w\u00fcrde ersch\u00fcttert verk\u00fcnden, dass ein solches Gutachten nicht ausreiche, da ja nicht die M\u00e4ngel festgestellt wurden, die sich seine Bullen vor mehreren Jahren aufgeschrieben und verursacht haben.<\/p>\n<p>Sie werden sich wahrscheinlich nicht davon abbringen lassen, 500 Schweine durch die Rigaer94 marodieren zu lassen, um anschlie\u00dfend aufzuschreiben, was nicht alles kaputt ist in diesem Haus.<br \/>\nIhr Ziel ist die Zerst\u00f6rung des Hauses und der politischen Strukturen, so wie sie gerade so gut wie alle noch verbliebenen widerst\u00e4ndigen Orte zu zerst\u00f6ren suchen. Langfristig werden wir das wahrscheinlich nicht verhindern k\u00f6nnen. Schon gar nicht, wenn die H\u00e4lfte derjeniegen, die sich als linksradikal verstehen, ihre politische T\u00e4tigkeit seit \u00fcber einem Jahr darauf beschr\u00e4nken uns alle mit ihrem Stay at Home zu besch\u00fctzen.<\/p>\n<p>In einer Situation in der Berlin aber beschlossen zu haben scheint, alles platt zu machen, was sich noch ansatzweise seiner Verwertung entzieht und damit noch die letzte Luft zum Atmen in dieser Stadt nimmt \u2013 In einer solchen Situation braucht sich dann niemand beschweren, dass wir anfangen selbst die Stadt auf ihren Brandschutz zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Wie die Boulevardpresse richtig festgestellt hat, brannten in Berlin-Mitte 15 Autos, als Ank\u00fcndigung auf das noch Kommende. Egal ob Bucht, Rigaer Stra\u00dfe, Potse, Meuterei, K\u00f6pi oder Liebig34, jede R\u00e4umung unserer Orte wird Schutt und Rauch hinterlassen.<\/p>\n<p>Unseren FeindInnen sagen wir: Ihr habt das Streichholz in der Hand und es brennt bereits. Es ist eure Entscheidung, ob ihr es jetzt noch ins Benzinfass werfen wollt, denn ihr wisst nicht wann und wo sich die Feuer ausbreiten werden.<\/p>\n<p>Wir untermauern den Aufruf \u201eAutonome Gr\u00fc\u00dfe an den Berliner Senat\u201c von 129 Autonome.<\/p>\n<p>Wir verfolgen eure Schritte in der Riger94 und versuchen unsere K\u00e4mpfe zusammen zu f\u00fchren,<br \/>\nauf dass das Spektakel ins Chaos \u00fcbergeht!<\/p>\n<p>AG<\/p>\n<p>Da in absehbarer Zeit mit einem starken Anstieg brennender Parkpl\u00e4tze zu rechnen ist, an dieser Stelle noch ein paar grundlegende Anmerkungen:<\/p>\n<p>\u2013 Trotz der allerorts vorhandenen Oberklassew\u00e4gen sollte ein Abdriften in die totale Beliebigkeit unsererseits vermieden werden. Nicht jeder Stadtteil taugt als Schauplatz f\u00fcr ein Flammenmeer. Das richtige Auto in der richtigen Stra\u00dfe kann jedoch sicherstellen, dass die Botschaft auch ohne Erkl\u00e4rung verstanden wird.<\/p>\n<p>\u2013 Zwischen eng parkenden Autos nur ein Bestimmtes mittels Feuer zerst\u00f6ren zu k\u00f6nnen, ist eine Illusion. Mindestens von geschmolzenen Plastikteilen und gesprungenen Scheiben muss bei benachbarten Autos immer ausgegangen werden. Bleibt der Brand lange unentdeckt und weht noch ein kr\u00e4ftiger Wind, k\u00f6nnen aus einem Feuerchen mitunter f\u00fcnf brennende Autos werden. Wer ein \u00dcbergreifen ausschlie\u00dfen will, k\u00f6nnte zu Hammer, spitzem Gegenstand oder Spraydose greifen.<\/p>\n<p>\u2013 Was bei PKWs eine Frage der Abw\u00e4gung sein mag, ist es nicht mehr bei Wohnh\u00e4usern. Wir z\u00fcnden keine an Wohnungsfenstern oder in Garagen unter Wohnungen parkenden Fahrzeuge an. Dabei ist zu bedenken, dass die Hitzeentwicklung eines in Vollbrand stehenden Wagens auch ausreichen kann, \u00fcber einen schmalen Gehweg hinweg Fenster zerspringen zu lassen.<\/p>\n<p>\u2013 Ein brennendes Auto bleibt nicht unbedingt an seiner Stelle. Ohne angezogene Handbremse kann es sich in Bewegung setzen und einige Meter zur\u00fccklegen.<\/p>\n<p>\u2013 Nicht nur in den Fahrerkabinen von LKWs k\u00f6nnen Menschen schlafen. Auch eine Vielzahl prekarisierter LieferfahrerInnen ist gezwungen, in ihren Transportern zu \u00fcbernachten.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Kontrapolis.info (<a href=\"http:\/\/kontrpolioglnxrcdwwxfszih4pifyidfjgq4ktfdu6uh4nn35vjtuid.onion\/2823\/\">Tor<\/a>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- Here be dragons but no images. -->\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Sind das Vorboten auf Randale bei einer geplanten Kneipenr\u00e4umung kommende Woche? Am fr\u00fchen Freitagmorgen brannten in Berlin-Mitte mehrere Autos. Kurz zuvor war ein Drohbrief aufgetaucht.<\/p>\n<p>Gegen 2.30 Uhr standen die Fahrzeuge in der Schlegelstra\u00dfe lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr war mit 22 Einsatzkr\u00e4ften vor Ort.<\/p>\n<p>Insgesamt 15 Autos wurden durch das Feuer besch\u00e4digt, teilte die Polizei mit. Die T\u00e4ter sollen vier Autos angez\u00fcndet haben. Das Feuer griff auf weitere 11 Autos und einen Roller \u00fcber. Die Polizei ermittelt in Richtung Brandstiftung.<\/p>\n<p>In Berlin werden immer wieder Fahrzeuge in Brand gesetzt. Bis zum 16. M\u00e4rz waren in Berlin seit Jahresbeginn bereits 77 Autos in Brand gesetzt und 33 weitere besch\u00e4digt worden. In mindestens neun F\u00e4llen waren die Taten politisch motiviert.<\/p>\n<p>Stehen diese Autobr\u00e4nde im Zusammenhang mit einer f\u00fcr kommende Woche angek\u00fcndigten R\u00e4umung?<\/p>\n<p>Am 25. M\u00e4rz soll die Kneipe \u201eMeuterei\u201c in Berlin-Kreuzberg ger\u00e4umt werden. Da mit Randale gerechnet wird, wird die Polizei den Gerichtsvollzieher unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Bereits am vergangenen Mittwoch wurde auf einer linksradikalen Internet-Plattform ein Drohschreiben ver\u00f6ffentlicht, in dem es unter anderem hei\u00dft: \u201eF\u00fcr die n\u00e4chsten Monate k\u00fcndigen Immobilienkonzerne und der Berliner Senat eine gro\u00dfe R\u00e4umungswelle an.\u201c<\/p>\n<p>Es folgt eine Nennung verschiedener Objekte, darunter die \u201eMeuterei\u201c. In dem Drohbrief hei\u00dft es weiter: \u201eSollte der Berliner Senat eines der bedrohten Projekte angreifen oder r\u00e4umen lassen, werden wir das nicht unbeantwortet lassen.\u201c<\/p>\n<p>Beendet wird der Text mit: \u201eFinger weg von Meute, Potse, Rigaer94 und dem K\u00f8pi-Wagenplatz! Mit feurigen Gr\u00fc\u00dfen.\u201c<\/p>\n<p>Ob die Polizei einen Zusammenhang zwischen den Autobr\u00e4nden und der geplanten R\u00e4umung pr\u00fcft, ist nicht bekannt.<\/p>\n<p>Bereits ab dem 24. M\u00e4rz (15 Uhr) gilt f\u00fcr einige Stra\u00dfen in dem Bereich ein Versammlungsverbot, der Gebrauch der \u00f6ffentlichen Fl\u00e4chen ist eingeschr\u00e4nkt. Es handelt sich um die Bereiche zwischen Reichenberger Stra\u00dfe 140 und Reichenberger Stra\u00dfe 130 sowie 61. Hinzu kommt die Lausitzer Stra\u00dfe zwischen Reichenberger Stra\u00dfe und Wiener Stra\u00dfe. Alle Fahrzeuge m\u00fcssen in der Zeit aus diesem Gebiet entfernt werden.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/kontrpolioglnxrcdwwxfszih4pifyidfjgq4ktfdu6uh4nn35vjtuid.onion\/2790\/\">BZ<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 19. M\u00e4rz 2021 Der Brandschutz. Eine recht bemerkenswerte Passion des deutschen Beamtentums. 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