{"id":13159,"date":"2020-09-21T00:00:13","date_gmt":"2020-09-20T22:00:13","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=13159"},"modified":"2020-09-21T00:00:13","modified_gmt":"2020-09-20T22:00:13","slug":"farbe-und-steine-gegen-gruenen-buero","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=13159","title":{"rendered":"Farbe und Steine gegen Gr\u00fcnen-B\u00fcro"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, 21. September 2020<\/p>\n<blockquote><p>In den fr\u00fchen Morgenstunden des 21. September haben wir das Parteib\u00fcro der Gr\u00fcnen in der Allee der Kosmonauten 151e mit Steinen und Farbe angegriffen. Wir senden damit farbenfrohe und solidarische Gr\u00fc\u00dfe an die Gef\u00e4hrt*innen im anarcha-queerfeministischen Hausprojekt Liebig34. Ihr k\u00e4mpft nicht allein! Ein Haus k\u00f6nnen sie uns nehmen, aber nicht die Ideen, die dort gewachsen sind.<\/p>\n<p>Unsere Aktion reiht sich in eine Vielzahl erfolgreicher Angriffe ein, die es in den vergangenen Wochen und Monaten in Solidarit\u00e4t mit der Liebig34 und anderen bedrohten Projekten gegeben hat.<br \/>\n<!--more--><br \/>\nGefreut haben uns zum Beispiel die vielf\u00e4ltigen Aktionen w\u00e4hrend der Liebig34 Action Week vom 7.-13. September. Gleichzeitig macht die Ank\u00fcndigung des R\u00e4umungstermins am 9. Oktober deutlich, dass sich unsere Angriffe nicht nur an festgelegten Aktionszeitr\u00e4umen orientieren d\u00fcrfen. Je n\u00e4her TagX r\u00fcckt, desto kontinuierlicher und intensiver m\u00fcssen unsere Angriffe werden gegen Staat, Kapital, Patriarchat und die Bullen, die alles davon sch\u00fctzen. Nur massiver Druck von der Stra\u00dfe kann den Preis einer R\u00e4umung jetzt in die H\u00f6he treiben.<\/p>\n<p>Gefreut haben wir uns auch \u00fcber die vielen erolgreichen Angriffe auf Parteib\u00fcros der SPD in Solidarit\u00e4t mit r\u00e4umungsbedrohten oder schon ger\u00e4umten Projekten wie dem Syndikat. Die Berliner SPD als politisch verantwortliche Partei ist ein sinnvolles Ziel dieser Aktionen. Allerdings regiert die SPD in Berlin nicht allein und die Gr\u00fcnen tragen genau so die Verantwortung f\u00fcr die nicht enden wollenden Angriffe auf linke Freir\u00e4ume.<\/p>\n<p>Zwar haben sich die Berliner Gr\u00fcnen 2018 \u00f6ffentlich zu einer (vorsichtigen, alles andere als konsequenten) Entkriminalisierung von Hausbesetzungen bekannt. Praktische politische Konsequenzen hatte dies aber bisher: keine. Nat\u00fcrlich h\u00e4tte es politische Alternativen gegeben, ob bei der R\u00e4umung des Syndikat oder in anderen F\u00e4llen, und das wissen die Gr\u00fcnen auch selbst. Sie haben sich gegen diese Alternativen entschieden und den heiligen Koalitionsfrieden \u00fcber alles gestellt. Als politisch Verantwortliche m\u00fcssen sie jetzt den Preis f\u00fcr jede R\u00e4umung tragen. Die H\u00f6he dieses Preises bestimmen wir.<\/p>\n<p>R\u00e4umungen sind keine unumst\u00f6\u00dfliche Realit\u00e4t, keine blo\u00dfe Umsetzung eines geltenden Rechts, sondern immer politisch gewollt. Es gibt Verantwortliche, in der Politik und anderswo, und einige davon hat es diesmal getroffen. Weiten wir gemeinsam diese kollektiven Angriffe auf Akteur*innen der Verdr\u00e4ngung aus, denn nur auf der Stra\u00dfe kann unser grundlegender Antagonismus gegen\u00fcber dem kapitalistischen Normalzustand an St\u00e4rke gewinnen.<\/p>\n<p>Geknallt hat es bei den Gr\u00fcnen, gemeint seid ihr alle!<\/p>\n<p>Einige autonome \u00dcbelt\u00e4ter*innen<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Indymedia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 21. 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