{"id":12590,"date":"2020-06-22T00:00:59","date_gmt":"2020-06-21T22:00:59","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=12590"},"modified":"2020-06-22T00:00:59","modified_gmt":"2020-06-21T22:00:59","slug":"vier-vonovia-transporter-beschaedigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=12590","title":{"rendered":"Vier Vonovia-Transporter besch\u00e4digt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Berlin<\/strong>, Juni 2020<\/p>\n<blockquote><p>Be Berlin?<br \/>\nBe steigende Mieten?<br \/>\nBe Gentrifizierung, Kontrolle und Ordnung?<br \/>\nNEE, IS NICH! Lasst uns ungehorsam und unregierbar sein!<\/p>\n<p>Lasst uns die Verantwortlichen und Akteur*innen der Verdr\u00e4ngung angreifen!<!--more--><\/p>\n<p>In den letzten zwei Wochen haben wir an verschiedenen Orten der Stadt \u2026<br \/>\nWedding, Steeger Stra\u00dfe<br \/>\nLichtenberg, H\u00f6nower Weg<br \/>\nTreptow, Kiefholzstra\u00dfe<br \/>\nMoabit, Seydlitzstra\u00dfe<br \/>\n\u2026 vier Transporter des Wohnungsunternehmens Vonovia zu vorerst unbrauchbaren Materialhaufen umgestaltet. Dazu haben wir unter anderem die Reifen zerstochen und Scheiben zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Wir treffen damit gezielt den gr\u00f6\u00dften Immobilienkonzern Deutschlands, der in letzter Zeit, wiederholt und bundesweit, Ziel militanter Kapitalismuskritik wurde. Wir w\u00fcrden sogar behaupten, dass dies nicht aufh\u00f6ren wird, solange Vonovia Profit aus dem Eigentum an Wohnraum schl\u00e4gt. Dabei ist es nicht unser Ziel, diesen oder jeglichen anderen einzelnen Konzern zu enteignen. So lange dies die Antwort des Staates auf sozialen Protest ist, h\u00fcllt sich die Enteignung in eine Wolke demokratischer Zufriedenheit, die Maske der Autorit\u00e4t, w\u00e4hrend das kapitalistische Verh\u00e4ltnis unangetastet bleibt. Mit den Befriedungsversuchen der Herrschenden werden wir es in n\u00e4chster Zeit sicher noch mehr zu tun haben, denn die Verh\u00e4ltnisse spitzen sich weiter zu. W\u00e4hrend des Hochs der Covid-19 Pandemie der letzten Monate, sollte der soziale Frieden durch die Aussetzung von Zwangsr\u00e4umungen noch gewahrt werden. Schon bald werden aber wieder tausende von Menschen aus ihren Wohnungen ger\u00e4umt werden, weil sie die Miete nicht mehr zahlen k\u00f6nnen. Andere haben schon gar keine Wohnung mehr, leben auf der Stra\u00dfe oder mal hier, mal dort. Auch sind Orte der Selbstorganisierung, des kulturellen Lebens und des antiautorit\u00e4ren Widerstands von R\u00e4umung bedroht, wie die Kiezkneipen Meuterei und Syndikat, das anarcha queerfeministische Hausprojekt Liebig34, das Jugendzentrum Potse. Und wer an den sch\u00f6nen Sommerabenden soziale Momente drau\u00dfen sucht, findet sich in den Parks und Pl\u00e4tzen der St\u00e4dte wieder. Dort treffen wir dann auf Bullen und Ordnungsamt, Spie\u00dfer und b\u00fcrgerliche Kontrollfanatiker*innen, die lieber Friedhofsruhe wollen, damit die Wirtschaft ordentlich weiter kurbeln kann.<\/p>\n<p>Nee, is nich! So lange wir an einem freien Leben gehindert werden, Konsum- und Arbeitszwang \u00fcber uns herrscht und die Wohnungen nicht denen geh\u00f6ren, die drin wohnen, ist unsere Perspektive der unvermittelte und kontinuierliche Angriff auf all die daf\u00fcr verantwortlichen Institutionen, Strukturen und Firmen. F\u00fcr die Transporter von Vonovia zum Beispiel sind etwas Spitzes f\u00fcr die Reifen sowie Hammer, Stein oder irgendein gr\u00f6\u00dferer Gegenstand \u00fcberall verf\u00fcgbare Mittel, um sowohl spontane Wut \u00fcber die Verh\u00e4ltnisse zu \u00e4u\u00dfern, als auch eine l\u00e4nger vorbereitete Kleingruppenaktion durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Gr\u00fc\u00dfe an die Drei von der Parkbank, die seit bald einem Jahr in U-Haft in Hamburg sitzen! Freiheit f\u00fcr Alle!<\/p>\n<p>Gr\u00fc\u00dfe an alle freiheitsliebenden, unregierbaren Leute!<\/p>\n<p>Keine R\u00e4umungen, nirgendswo!<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/90636\">Indymedia<\/a> (Tor), <a href=\"http:\/\/raxuatgmxdvnp4no.onion\/?node=90636\">Spiegelung<\/a> (Tor)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, Juni 2020 Be Berlin? Be steigende Mieten? Be Gentrifizierung, Kontrolle und Ordnung? NEE, IS NICH! 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