{"id":11266,"date":"2019-11-15T00:00:35","date_gmt":"2019-11-14T22:00:35","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=11266"},"modified":"2019-11-15T00:00:35","modified_gmt":"2019-11-14T22:00:35","slug":"feuer-an-ferrostaal-verwaltungsgebaeude-gelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=11266","title":{"rendered":"Feuer an Ferrostaal-Verwaltungsgeb\u00e4ude gelegt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Geisenheim<\/strong>, 15. November 2019<\/p>\n<blockquote><p>Der Preis eines Lebens<br \/>\nWir haben heute Nacht in Solidarit\u00e4t mit dem kurdischen Befreiungskampf und gegen die t\u00fcrkische Invasion in Rojava den Eingangsbereich der Firma Ferrostaal in Geisenheim (Rheingau) angez\u00fcndet. Wir haben mit einigen Reifen die R\u00fcckseite des Verwaltungsgeb\u00e4udes in Brand gesetzt. Dort wird f\u00fcr den weltweiten Gebrauch Waffen und Munition hergestellt. Wir gehen davon aus, dass sowohl die Firma, als auch die Polizei kein Interesse daran haben wird, dass das an die \u00d6ffentlichkeit geraten soll.<\/p>\n<p>Der Preis des Lebens \u2013 Eine Gewehrkugel, vielleicht 0,75\u20ac. Aber was kosten tausende Leben? Und welchen Preis bist du bereit zu zahlen, auch nur eines zu retten?<\/p>\n<p>Wir wollen uns nie vorwerfen lassen, wir h\u00e4tten etwas unversucht gelassen. Wann w\u00e4re der richtige Zeitpunkt gewesen? Zu welchem Zeitpunkt werden sie entscheiden es reicht, es ist genug? Wie viel bist du bereit zu ertragen?<!--more--> Und zu welcher Zeit wird es bereits zu sp\u00e4t sein. Wir haben uns entschieden jetzt zu handeln. Wir k\u00f6nnen und werden es nicht l\u00e4nger ertragen, nicht l\u00e4nger unwidersprochen mittragen.<\/p>\n<p>Wir wissen, dass im Kapitalismus in dem wir leben die Profitmaximierung allem voran geht. Es ist v\u00f6llig klar, dass privatwirtschaftliche Unternehmen sich nicht um die menschenverachtenden Folgen ihres Gewinnstrebens k\u00fcmmern. Und ganz offensichtlich l\u00e4sst sich mit dem T\u00f6ten von Menschen sehr gut und sehr viel Geld verdienen.<\/p>\n<p>Wir lassen uns nicht verarschen! Hinter der Fassade sind vielleicht Biederm\u00e4nner, aber was sie tun ist m\u00f6rderisch. Eine Bombe erf\u00fcllt nur einen Zweck und wird auf ein Haus voller Menschen geworfen. Sie wird die Menschen darin T\u00f6ten, denn es gibt f\u00fcr Gewehrmunition keinen anderen Zweck als das T\u00f6ten &#8211; und den Machtinteressen derjenigen dienen, die sie abfeuern und denen Geld einbringen, welche diese produzieren und verkaufen. Wir stellen vor: Das ist Ferrostaal.<\/p>\n<p>Unter dem Namen Ferrostaal agiert heute die ehemalige Fritz Werner Industrie Ausr\u00fcstungs GmbH in Geisenheim. Sie stellt Waffen und Munition f\u00fcr den Kriegseinsatz weltweit her und verkauft diese an jeden zahlenden Despoten. Mehr noch, diese Firma geh\u00f6rt zu den weltweit ganz wenigen Anbietern, die seit Jahrzehnten komplette R\u00fcstungs- und Munitionsfabriken f\u00fcr ihre Kunden konzipieren und aufbauen k\u00f6nnen1 Hierdurch werden eventuelle Exportbeschr\u00e4nkungen auf perverseste Art und Weise umgangen: Ist der Verkauf von entsprechenden Waffen oder Munition in eine Region verboten, bietet Fritz Werner\/ Ferrostaal ein komfortable M\u00f6glichkeit an, das ganze zu umgehen. Sie bauen einfach eine fertige Waffen-Fabrik. Und schon k\u00f6nnen sich die Diktaturen der Erde sich die ben\u00f6tigten Kampfstoffe selbst herstellen, um ihre eigene oder andere Bev\u00f6lkerungen zu unterdr\u00fccken, ermorden, zu vernichten.<\/p>\n<p>Wir wissen Ferrostaal wird dies \u00f6ffentlich abstreiten. \u00d6ffentlich pr\u00e4sentiert sich das Unternehmen als Spezialist f\u00fcr den Maschinen- und Anlagenbau, haupts\u00e4chlich t\u00e4tig in der sogenannten MENA(Middle east \/North africa) Region. Nat\u00fcrlich nur im friedlichen Aufbau von \u00d6l und Solaranlagen. Doch glaubt den L\u00fcgen der M\u00f6rder nicht! In einem Komplizierten Firmengeflecht werden die R\u00fcstungsaktivit\u00e4ten geschickt verschleiert. Hei\u00dft die Sparte offiziell Ferrostaal oil, so ist sie doch aktiv mit dem R\u00fcstungsbereich von Rheinmetall verbunden. Das mit Ferrostaal Industrieanlagen GmbH, Essen, betriebene Joint Venture Rheinmetall International Engineering GmbH, Geisenheim (RIE), war dem Unternehmensbereich Defence zugeordnet.2<\/p>\n<p>Wo es zu morden gibt, ist Ferrostaal aktiv: T\u00fcrkei, Saudi Arabien, Mexiko\u2026 Ein kleiner unvollst\u00e4ndiger Ausschnitt:<\/p>\n<p>T\u00fcrkei<\/p>\n<p>Nachdem die schwarz-gelbe Bundesregierung unter Helmut Kohl 1998 die Fertigung von einer halben Million HK-33-Gewehre in der T\u00fcrkei genehmigt hatte, erteilte im Juni 2000 die rot-gr\u00fcne Bundesregierung unter Gerhard Schr\u00f6der (SPD) der damaligen Fritz Werner die Zustimmung zum Bau einer Fabrik zur Herstellung von Patronen des NATO-Kalibers 5,56 mm. Die Fabrik wurde ab 2003 errichtet und hatte einen Wert von 46 Mio Euro. Fritz Werner ist F\u00fchrer eines Konsortiums von Firmen aus Belgien, Frankreich und Spanien. Der Vertrag der T\u00fcrkei mit der spanischen Firma Santa Barbara sieht vor, dass diese pro Jahr 750 Tonnen Patronenpulver fertigt.3 Diese Menge reicht f\u00fcr die Herstellung von etwa 400 Millionen Patronen 5,56 mm. Im Jahr 2000, dem Jahr der erteilten Ausfuhrgenehmigung in die T\u00fcrkei war dem T\u00fcrkei-Bericht von Amnesty international zu entnehmen, dass die Folter \u201everbreitet\u201c war. Im Februar 2010 hat der Bundessicherheitsrat abschlie\u00dfend entschieden, dass Fritz Werner Herstellungsausr\u00fcstung f\u00fcr Munition im Wert von 854.250 Euro in die T\u00fcrkei exportieren darf. Wann die Lieferung erfolgte, ist unbekannt.4<\/p>\n<p>Zynisch sind die leeren Phrasen der deutschen Politiker, wenn sie auf Einhaltung von Menschenrechen in den neun Kriegsgebieten der T\u00fcrkei pochen. Eben diese T\u00fcrkei wurde mit deutschen Waffen hochger\u00fcstet. Eben diese T\u00fcrkei hat niemals einen Hehl daraus gemacht, was sie in den kurdischen Gebieten veranstaltet. Dort wird die letzte sichere und vom Krieg verschonte Region nun zerst\u00f6rt und die dort lebenden Menschen get\u00f6tet und vertrieben. Mit dem Ziel andere Bev\u00f6lkerungsgruppen, bzw. genauer die islamistischen Milizen vom sogenannten IS und Konsorten anzusiedeln. In den 90ern lief solches Handeln unter dem Namen \u201eethnische S\u00e4uberung\u201c. Und genau das ist es. Ethnische S\u00e4uberungen und Krieg, ausgel\u00f6st und vorangetrieben von einem engen \u201eVerb\u00fcndeten\u201c und NATO Mitglied.<\/p>\n<p>Und die Deutsche Regierung erkl\u00e4rt diesmal aber nun wirklich keine R\u00fcstungsg\u00fcter mehr zu exportieren. Zumindest keine mehr welche in Syrien eingesetzt werden k\u00f6nnten. Was soll das sein? Nur noch Schneetarnanz\u00fcge f\u00fcr die t\u00fcrkische Armee?!<\/p>\n<p>Deutschland setzt Millionen von Euro mit den T\u00fcrkischen Kriegen um. Und das auch flei\u00dfig nach dem vorherigen Einmarsch der t\u00fcrkischen Armee in Afrin. Sp\u00e4testens danach war v\u00f6llig klar wohin die Reise geht.<\/p>\n<p>Saudi-Arabien<\/p>\n<p>Zu Zeiten des Kabinetts Merkel II (schwarz-gelb) erteilte der Bundessicherheitsrat im Juni 2011 drei abschlie\u00dfende Ausfuhrgenehmigungen nach Saudi-Arabien zur Herstellungsausr\u00fcstung von Munition im Gesamtwert von rund 1,13 Mio Euro.5 Im Juni 2017 hat der Bundessicherheitsrat der Fritz Werner Industrie-Ausr\u00fcstungen GmbH die Ausfuhr milit\u00e4rischer Werkzeuge und Ausr\u00fcstungen im Wert von 8,9 Mio. Euro nach Saudi-Arabien erlaubt.6<\/p>\n<p>Mexiko<\/p>\n<p>Im Juni 2006 er\u00f6ffnete Ferrostaal in Mexiko eine Produktionsanlage. Dort wurde ein G36-Nachbau, in Serienfertigung hergestellt. Anfangs wurden die milit\u00e4rische Spezialeinheit GAFE damit ausger\u00fcstet, welche damit den indigenen Aufstand der W\u00fcrde der EZLN niederschlug. Sp\u00e4ter rekrutierten sich aus ebendieser Einheit eines der brutalsten Drogenkartelle in Mexiko.<\/p>\n<p>Die Auflistung der Beteiligung an Verbrechen von Ferrostaal \/Fritz Werner w\u00fcrde diesen Rahmen sprengen &#8211; jedoch hat es bundesdeutsche Tradition. Selbst die international isolierte Milit\u00e4rregierung in Burma wurde jahrelang durch das Unternehmen hofiert. \u201eDie deutsche Regierung hat zweifellos eine gewisse Mitschuld an den T\u00f6tungen in Burma, weil deutsche Firmen Waffen oder Fabrikmaterialien zur Herstellung von Waffen geliefert haben. Die deutsche Regierung hat dies nicht nur gebilligt, sondern auch aktiv realisiert. Wenn ich jemandem eine Waffe gebe in dem Wissen, dass er damit jemand anderes t\u00f6tet, werde ich in den meisten L\u00e4ndern als Helfershelfer bezeichnet. So gesehen ist Deutschland damit ein Komplize der Massaker von 1988 und dem Krieg gegen die ethnischen Minderheiten.&#8221;, sagt Mark Farmaner, Direktor der Burma Campaign London.7<\/p>\n<p>(F\u00fcr weitere Hintergrundinformationen empfiehlt sich beispielsweise die Informationsstelle Militarisierung8)<\/p>\n<p>Unsere Sabotage richtet sich gegen die gesamten Machenschaften von Ferrostaal, gegen die blutigen Folgen ihrer Profitmaximierung. Doch besonders nehmen wir Bezug auf den Widerstand in Rojava, der mit Hilfe ihrer Technologie gerade jetzt zerschlagen werden soll.<\/p>\n<p>In Nordsyrien bauen die Menschen eine demokratische Selbstverwaltung auf. In ihren Ausformungen und Prinzipien ist sie denen der parlamentarischen Demokratien der westlichen Welt deutlich n\u00e4her als den sie umgebenen Machtbl\u00f6cken. Ein bedeutender Unterschied, wie die meisten fortschrittlichen gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen, wurde auch diese von unten, durch die Menschen erk\u00e4mpft. Insbesondere die enorme Teilhabe der Frauen, ihre Gleichberechtigung im Alltag wie auch an den K\u00e4mpfen, oft sogar ihre Vorreiterrolle in den gesellschaftlichen Umbr\u00fcchen darf gar nicht hoch genug eingesch\u00e4tzt werden. Dies sind unsere Ankn\u00fcpfungspunkte an die revolution\u00e4ren Umw\u00e4lzungen in Rojava. Der Versuch eine befreite Gesellschaft aufzubauen, die feministische Revolution erf\u00fcllt uns mit Hoffnung. Der durch westliche Invasionen v\u00f6llig in den Abgrund gescheiterte Irak, sogenannte oppositionelle Gebiete in Syrien, wo unter dem Schutz des t\u00fcrkischen Staates die Scharia ausprobiert wird, die T\u00fcrkei selbst, im Vorhof sogenannte neoosmanischer Tr\u00e4ume. Ganz offensichtlich ein autorit\u00e4rer Staat welcher nur noch im Angriff gegen andere die inneren Widerspr\u00fcche und die Korrumpiertheit seiner Eliten \u00fcbert\u00fcnchen kann.<\/p>\n<p>Doch die k\u00e4mpfenden Kurdinnen und Kurden sind einerseits Vorbilder, in der Konsequenz ihres Handelns und in dem Eintreten f\u00fcr ihre Sache. Andererseits ist es ein gemeinsamer Kampf, um Geschlechterbefreiung, gegen Krieg und kapitalistische Ausbeutung, f\u00fcr gemeinsame Teilhabe und gegen Ausschl\u00fcsse aufgrund von Herkunft oder sexueller Orientierung. Diese K\u00e4mpfe sind aktuell und an jedem Ort der Erde sind es die progressiven, radikalen fortschrittlichen Kr\u00e4fte, welche f\u00fcr die Befreiung der Menschen eintreten. Sicherlich sind die jeweiligen Bedingungen in denen wir k\u00e4mpfen unterschiedlich und unsere Voraussetzungen auch. Die linksradikalen Versuche in den zentral europ\u00e4ischen Metropolen sind kaum zu vergleichen mit den Organisationsans\u00e4tzen der kurdischen Freund*innen, und in keinster Weise mit dem unvorstellbaren hohen Preis an Blut, Leid und Tod. Doch uns eint die Vorstellung, der gemeinsame Traum , dass es einmal besser werden wird. Nicht nur f\u00fcr wenige, f\u00fcr alle!<\/p>\n<p>Der Preis des Lebens<\/p>\n<p>Unser Traum des befreiten guten Lebens ist selbe Traum ,wie ihn Gef\u00e4hrt*innen in Kurdistan und Chiapas tr\u00e4umen. Mittel, Wege, Voraussetzungen und Intensit\u00e4t unterscheiden sich in Chile, Paris, Seattle und Ser\u00ea Kaniy\u00ea.<\/p>\n<p>Wir denken, dass Widerstand jetzt und hier notwendig ist. Wir k\u00e4mpfen dort wo wir leben \u2013 n\u00e4mlich an dem Ort, von dem aus die Diktatoren und ihre Regime in dieser Welt mit Waffen und Munition ausgestattet werden. Andere von uns beteiligen sich an den K\u00e4mpfen, dem Aufbau, dem Widerstand in Rojava. Manche versuchen hier auf vielf\u00e4ltigste Weise die dauerhafte und doch so schmerzhafte Stille in Westeuropa zu unterbrechen. Tausende versammeln sich zu Demonstrationen, es gibt Aktionen des zivilen Ungehorsams, Blockaden von t\u00fcrkischen Einrichtungen, Stra\u00dfen oder deutschen R\u00fcstungsbetrieben. Wir verstehen uns als Teil der Bewegung, welche nur in ihrem Zusammenspiel von verschiedenen Aktionen eine St\u00e4rke und Wirkm\u00e4chtigkeit gegen den Krieg entfalten k\u00f6nnen und werden. Doch der Widerstand, unser gemeinsamer Kampf ist unsere St\u00e4rke. Wir verst\u00e4rken die Aktionen und Demonstrationen und den Druck auf die Profiteure des Mordens. Doch ohne die \u00f6ffentlichkeitswirksamen Aktionen verschwindet unser Widerhall im Bl\u00e4tterwald der Medien.<\/p>\n<p>Das Zusammenspiel wird unsere St\u00e4rke ausmachen &#8211; das Zusammenkommen der K\u00e4mpfe!<\/p>\n<p>Jede*r von uns wird sich entscheiden, wo er\/sie steht. Und jede*r wird die Aktion, den Weg des Widerstands w\u00e4hlen welcher am besten zu ihr\/ihm passt. Wichtig ist die selbe Richtung des Weges.<\/p>\n<p>Wir haben bei unserer Aktion sehr darauf geachtet, dass das angegriffene Objekt menschenleer ist und somit keine Menschen verletzt werden. Das kann Ferrostaal nicht von sich behaupten. Ihre deutschen Waffen t\u00f6ten mit in aller Welt. Wir hoffen dass unsere Aktion wenigstens f\u00fcr ein paar Tage den ungest\u00f6rten Betriebsablauf behindert hat. Wir glauben dass auch nur eine einzige Waffe, eine einzige Kugel weniger in den H\u00e4nden Erdogans alles Wert ist. Es ist der Preis des Lebens. Was ist dein Preis?<\/p>\n<p>Der Drang nach Freiheit ist unser aller Bed\u00fcrfnis und st\u00e4rker als jede Gef\u00e4ngniszelle, manchmal auch st\u00e4rker als der Tod.<\/p>\n<p>Wir gr\u00fc\u00dfen alle Gef\u00e4hrt*innen auf der Flucht und in den Gef\u00e4ngnissen, insbesondere alle die weiter k\u00e4mpfen. Solidarische Gr\u00fc\u00dfe an Loic und die drei von der Parkbank, und an alle im nirgendwo. Gewidmet ist die Aktion Anna Campbell. Sie schlo\u00df sich dem Frauenkampf der kurdischen Befreiungsbewegung an und k\u00e4mpfte gegen den sogenannten Islamischen Staat. Sie wurde von t\u00fcrkischen Milizen in Afrin get\u00f6tet, von t\u00fcrkischen S\u00f6ldnern mit t\u00fcrkischen Waffen. Hergestellt und geplant wurden diese Waffen vielleicht in Geisenheim, von Ferrostaal.<\/p>\n<p>Ihre Gef\u00e4hrt*innen in England blockierten einen R\u00fcstungsbetrieb, wir entschieden uns daf\u00fcr die Fabrik anzuz\u00fcnden.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr dieses weite und aufger\u00fcttelte Herz, trunken von Solidarit\u00e4t, ist die einzig atembare Luft die Menschenliebe\u201c<\/p>\n<p>Autonome Gruppe<\/p>\n<p>Kommando H\u00eal\u00een Qere\u00e7ox \/Anna Campbell<\/p>\n<p>1 http:\/\/www.bits.de\/public\/pdf\/rr16-01.pdf<\/p>\n<p>2 https:\/\/ir.rheinmetall.com\/download\/companies\/rheinmetall\/Annual%20Reports\/DE0007030009-JA-2017-EQ-D-00.pdf (Seite 164)<\/p>\n<p>3 J\u00fcrgen Gr\u00e4sslin, Versteck dich, wenn sie schie\u00dfen, S. 374f, www.juergengraesslin.com\/27266-S001-480-kleiner.pdf, S. 343<\/p>\n<p>4 Bundestag Drucksache 18\/4194, S. 14<\/p>\n<p>5 Bundestag Drucksache 18\/4194, S. 23<\/p>\n<p>6 Bundestagsdrucksache 18\/13277<\/p>\n<p>7 https:\/\/www.vice.com\/de\/article\/yp37k5\/warum-der-diktator-myanmars-einen-tempel-als-dank-fuer-waffendeals-in-den-rheingau-bauen-liess-111<\/p>\n<p>8 https:\/\/www.imi-online.de\/2019\/10\/18\/deutsche-waffen-beim-tuerkischen-militaer\/<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/46320\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Bei einem Brand in der Industriestra\u00dfe in Geisenheim ist in der vergangenen Nacht ein Sachschaden in H\u00f6he von mehreren Tausend Euro entstanden. Unbekannte steckten in der Zeit zwischen 23.00 Uhr und 01.15 Uhr auf einem Firmengel\u00e4nde mehrere Reifen in Brand, wobei das Feuer auf die Fassade des angrenzenden Geb\u00e4udes \u00fcbergriff. Gl\u00fccklicherweise wurde der Brand rechtzeitig bemerkt, sodass die Freiwillige Feuerwehr Geisenheim schlimmeres verhindern und den Brand l\u00f6schen konnte. Aufgrund der Gesamtsituation geht die Polizei derzeit davon aus, dass die Reifen vors\u00e4tzlich in Brand gesteckt wurden. Die Wiesbadener Kriminalpolizei hat diesbez\u00fcglich die Ermittlungen \u00fcbernommen und nimmt Hinweise unter der Telefonnummer xxx entgegen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Polizei<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geisenheim, 15. November 2019 Der Preis eines Lebens Wir haben heute Nacht in Solidarit\u00e4t mit dem kurdischen Befreiungskampf und gegen die t\u00fcrkische Invasion in Rojava den Eingangsbereich der Firma Ferrostaal in Geisenheim (Rheingau) angez\u00fcndet. 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