{"id":11202,"date":"2019-11-03T00:00:52","date_gmt":"2019-11-02T22:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=11202"},"modified":"2019-11-03T00:00:52","modified_gmt":"2019-11-02T22:00:52","slug":"angriff-auf-prokuristin-von-wassermuehle-immobilien-gmbh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=11202","title":{"rendered":"Angriff auf Prokuristin von Wasserm\u00fchle Immobilien GmbH"},"content":{"rendered":"<p><strong>Leipzig<\/strong>, 3. November 2019<\/p>\n<blockquote><p>Aktuell tobt ein Sturm der Emp\u00f6rung durch die Leipziger Presselandschaft. Grund ist nicht etwa der gesellschaftliche Rechtsruck, oder die Knappheit von bezahlbarem Wohnraum, sondern es wird zum X-ten mal von einer &#8220;neuen Stufe der Gewalt&#8221; \u200efantasiert, wenn im Rahmen von sozialen K\u00e4mpfen Bagger brennen. Wir freuen uns, wenn sich der Bau von Luxuswohnung o.\u00c4. verz\u00f6gert, denken aber, dass diese Aktionsform angesichts vollumf\u00e4nglicher Versicherungsabdeckung nur symbolischen Charakter hat. Wir haben uns deswegen entschieden, die Verantwortliche f\u00fcr den Bau eines problematischen Projekts im Leipziger S\u00fcden da zu treffen wo es ihr auch wirklich weh tut: in ihrem Gesicht.<!--more--><\/p>\n<p>Claudia Pech wohnt aktuell (noch) in der Gottla\u00dfstra\u00dfe 6 in 04159 Leipzig und ist verantwortlich f\u00fcr das Errichten eines Komplex von Luxuswohnungen auf der Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe in Leipzig Connewitz. Die ProjektentwicklerInnen von &#8220;Wasserm\u00fchlen Immobilien&#8221; erdreisten es sich eine bereits vorher durch StadtteilbewohnerInnen genutzte Fl\u00e4che zur Profitmaximierung zu nutzen.<\/p>\n<p>Connewitz ist ein Ort des Widerstandes gegen kapitalistische Verwertung, rassistische Ausgrenzung und staatlichen Terror. Ein R\u00fcckzugsort f\u00fcr Menschen die sich an feministischen und sozialen K\u00e4mpfen beteiligen.<br \/>\nProjekte wie das S\u00fcdcarr\u00e9 stellen eine Bedrohung f\u00fcr Connewitz als politischen Raum dar. Jegliche Beteiligung an dem Projekt ist als Angriff auf einen linken Stadtteil und seine BewohnerInnen zu bewerten. Akteure davon sind nicht nur ProjektentwicklerInnen wie Claudia Pech. Ebenso verantwortlich sind alle Personen, die vorhaben im S\u00fcdcarr\u00e9 zu investieren oder zu wohnen. Selbigen muss klar sein, dass sie sich an einem Angriff auf einen Raum der radikalen Linken beteiligen, und dass dieser Angriff beantwortet werden wird.<\/p>\n<p>&#8220;Gelegen in Leipzigs S\u00fcden treffen hier Kapitalanleger und Eigennutzer auf ein Immobilieninvestment, das im Immobilienmarkt der Metropole Ma\u00dfst\u00e4be setzt und in seinem Wesen die aufstrebende Stadt verk\u00f6rpert.&#8221; [1]<\/p>\n<p>Das einzige auf das Kapitalanleger und Eigennutzer des S\u00fcdcarres treffen werden, sind kaputte Scheiben, brennende Autos und kaputte Nasen. Verpisst euch aus Connewitz!<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe an dieser Stelle an alle FreundInnen der gepflegten Baustellensabotage, sowie die 3 Beschuldigten des Parkbankverfahrens.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20191104155014\/https:\/\/de.indymedia.org\/node\/43891\">Indymedia<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Linksextremisten haben die Mitarbeiterin einer Immobilienfirma in Leipzig zusammengeschlagen &#8211; aus &#8220;Protest&#8221; gegen ein Bauprojekt im Szeneviertel Connewitz. Jetzt \u00e4u\u00dfert sich erstmals der Chef des betroffenen Unternehmens. Er verurteilt den Angriff als feige und unmenschlich. Die Attent\u00e4ter folgten &#8220;einer irre geleiteten Ideologie&#8221;. Zugleich richtet er eine emotionale Botschaft an die B\u00fcrger Leipzigs.<\/p>\n<p>Nach dem brutalen \u00dcberfall von Linksextremisten auf die Prokuristin einer Immobilienfirma in Leipzig hat sich erstmals das betroffene Unternehmen ge\u00e4u\u00dfert. Bruno Gerber, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Wasserm\u00fchle Immobilien GmbH, erkl\u00e4rte in einer Stellungnahme gegen\u00fcber FOCUS Online:<\/p>\n<p>\u201eWir sind schockiert \u00fcber den feigen \u00dcberfall auf unsere Mitarbeiterin. Nach vorangegangenen Drohungen und dem j\u00fcngsten Brandanschlag auf unsere Baustelle hat die Gewalt nun eine bislang v\u00f6llig unbekannte Dimension in Leipzig erreicht. Dies k\u00f6nnen wir nicht wortlos hinnehmen.&#8221;<br \/>\nGesch\u00e4ftsf\u00fchrer: &#8220;Gewalt war nie die L\u00f6sung eines Problems&#8221;<\/p>\n<p>Gerber weiter: \u201eWer Menschen attackiert und verletzt, hat keine Argumente f\u00fcr seinen Standpunkt, sondern folgt einer irre geleiteten Ideologie. Es fehlt selbst an Menschlichkeit, die eigentlich das Werte-Fundament unserer Gesellschaft darstellt. Zugleich verlieren die T\u00e4ter jegliche Legitimation als Gespr\u00e4chspartner, Gewalt war nie die L\u00f6sung eines Problems und wird es nie werden.&#8221;<\/p>\n<p>Der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer reagiert damit auf den t\u00e4tlichen Angriff auf Claudia P., die Prokuristin seines Unternehmens. Am vergangenen Sonntag gegen 19 Uhr hatten Linksextremisten an der Privatadresse der 34-J\u00e4hrigen geklingelt und sie in die Wohnung zur\u00fcckgedr\u00e4ngt. Dort verletzten sie die arg- und wehrlose Frau durch mehrere Schl\u00e4ge ins Gesicht. Den Tatort verlie\u00dfen sie mit den Worten: \u201eSch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe aus Connewitz.\u201c<\/p>\n<p>Leipzig-Connewitz: Hochburg der linksextremen Szene<\/p>\n<p>Connewitz ist ein Stadtteil im S\u00fcden von Leipzig und gilt als eine der linksextremen Hochburgen Deutschlands. Die Firma Wasserm\u00fchle Immobilien zieht in dem Viertel gerade drei Wohnh\u00e4user mit insgesamt 40 Eigentumswohnungen (53 bis 146 Quadratmeter) hoch. Auf seiner Internetseite wirbt das Unternehmen mit \u201eattraktiv konzipierten Grundrissen und einer hochwertigen Ausstattung\u201c der Objekte.<\/p>\n<p>Das Bauvorhaben ist Linksextremisten ein Dorn im Auge. In einem Bekennerschreiben nach dem Angriff auf Claudia P. erkl\u00e4rten die T\u00e4ter bzw. Hinterm\u00e4nner: \u201eWir haben uns \u2026 entschieden, die Verantwortliche f\u00fcr den Bau eines problematischen Projekts im Leipziger S\u00fcden da zu treffen wo es ihr auch wirklich weh tut: in ihrem Gesicht.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Focus<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) hat f\u00fcr Hinweise zu zwei Anschl\u00e4gen mutma\u00dflicher Linksextremisten in Leipzig insgesamt 100.000 Euro Belohnung ausgesetzt. Zum einen geht es um den Angriff auf eine 34 Jahre alte Frau am vergangenen Wochenende. Zwei vermummte T\u00e4ter hatten die Prokuristin einer Immobilienfirma in ihrer Wohnung \u00fcberfallen und ihr Faustschl\u00e4ge versetzt.<\/p>\n<p>Der zweite Fall betrifft einen Brandanschlag auf einer Baustelle am 3. Oktober, bei dem mehrere Autokr\u00e4ne angez\u00fcndet worden waren.<\/p>\n<p>Die Belohnung verteilt sich auf 50.000 Euro je Straftat, hie\u00df es. Das Innenministerium nahm die Taten zum Anlass, eine Sonderkommission Linksextremismus zu gr\u00fcnden. Au\u00dferdem vereinbarten Leipzig und das Land Sachsen am Freitag, k\u00fcnftig gemeinsam st\u00e4rker gegen die Szene vorzugehen. Als erster Schritt ist eine gemeinsame Steuerungsgruppe &#8220;Extremismuspr\u00e4vention&#8221; geplant. Daf\u00fcr sollen etwa Landeskriminalamt, Verfassungsschutz, Polizei und Ordnungsbeh\u00f6rden eng verzahnt zusammenarbeiten.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute\/anschlaege-in-leipzig-100-000-euro-fuer-hinweise-100.html\">ZDF<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leipzig, 3. November 2019 Aktuell tobt ein Sturm der Emp\u00f6rung durch die Leipziger Presselandschaft. Grund ist nicht etwa der gesellschaftliche Rechtsruck, oder die Knappheit von bezahlbarem Wohnraum, sondern es wird zum X-ten mal von einer &#8220;neuen Stufe der Gewalt&#8221; \u200efantasiert, wenn im Rahmen von sozialen K\u00e4mpfen Bagger brennen. 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