{"id":11050,"date":"2019-10-22T00:00:17","date_gmt":"2019-10-21T22:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=11050"},"modified":"2019-10-22T00:00:17","modified_gmt":"2019-10-21T22:00:17","slug":"auto-in-einfahrt-von-chef-der-hamburger-senatskanzlei-abgefackelt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=11050","title":{"rendered":"Auto in Einfahrt von Chef der Hamburger Senatskanzlei abgefackelt"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/10\/bew.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-11051\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/10\/bew-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\"><\/a>Hamburg<\/strong>, 22. Oktober 2019<\/p>\n<blockquote><p>Am 22.10.2019 haben wir in der Einfahrt zum Grundst\u00fcck Tornquiststr. 49 in Hamburg Eimsb\u00fcttel, hier wohnt der Chef der Hamburger Senatskanzlei Jan P\u00f6rksen, einen dicken Audi angez\u00fcndet. Es bestand ein ausreichender Sicherheitsabstand zum Haus, Menschen waren nicht gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Brennende Herzen lassen sich nicht wegschlie\u00dfen &#8211;<\/p>\n<p>sie schlagen zur\u00fcck<!--more--><\/p>\n<p>Am 22.10.2019 haben wir in der Einfahrt zum Grundst\u00fcck Tornquiststr. 49 in Hamburg Eimsb\u00fcttel, hier wohnt der Chef der Hamburger Senatskanzlei Jan P\u00f6rksen, einen dicken Audi angez\u00fcndet. Es bestand ein ausreichender Sicherheitsabstand zum Haus, Menschen waren nicht gef\u00e4hrdet.<\/p>\n<p>Unsere hungrigen Herzen schlagen schneller, weil von Gl\u00fccksburg bis nach M\u00fcnchen, von Wuppertal bis nach Zwickau, die Festnahme der drei von der Parkbank Anfang Juli als Angriff auf militante Strukturen in Hamburg und Deutschland begriffen und solidarisch beantwortet wurde. Brennende Herzen lie\u00dfen einen Feuerregen prasseln auf Fahrzeuge und Geb\u00e4ude des Knastregimes, von Polizei und Wachschutz, Multis und der \u201eWohnungswirtschaft\u201c. Hamburg brauchte ne Zeit, um in die G\u00e4nge zu kommen, aber im September und Oktober gings dann mit Angriffen auf die Polizeiwache Volksdorf, SPIE, Steg und anderen Akteuren der Gentrifizierung los.<\/p>\n<p>Die drei Gef\u00e4hrt*innen von der Parkbank haben keine tausende von Followern und Likes in den unsozialen Netzwerken, sie genie\u00dfen aber in den aufst\u00e4ndischen Kreisen einen charmanten und k\u00e4mpferischen Ruf, sie fehlen jetzt bei den anstehenden Fights. Aber solange Patriarchat und Kapitalismus ihr elendes und m\u00f6rderisches Schauspiel fortsetzen, werden Menschen dagegen k\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>Die Bullen haben der Staatsschutzpresse in die Tastatur diktiert, der Repressionsschlag habe dem Herz der anarchistischen Szene gegolten. Wir greifen nun die K\u00f6pfe der Hamburger Stadtregierung an. Staatsrat P\u00f6rksen koordiniert in der Senatskanzlei, in dieser Schl\u00fcsselstelle der Regierungspolitik, die Arbeit des Senats und der Fachbeh\u00f6rden. Die Machthaber*innen lassen ihre Schergen die T\u00fcren linker Wohngemeinschaften aufbrechen und die Bewohner*innen mit gezogenen Waffen bedrohen, ihre Sachen durchschn\u00fcffeln. Wir werden ihre R\u00fcckzugsr\u00e4ume behelligen.<\/p>\n<p>\u201eWenn der Kampf f\u00fcr die Freiheit eine Straftat ist, dann ist die Unschuld wahrhaftig das Schlimmste von allem\u201c, haben belgische Anarchist*innen zu Repression gesagt.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit den Parkbank 3<\/p>\n<p>Sofortige Freilassung von Parkbank 2<\/p>\n<p>und Loic, die im Untersuchungsgef\u00e4ngnis festgehalten werden<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/42141\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Am Dienstag brannte ein Fahrzeug in Eimsb\u00fcttel aus. Der Anschlag galt Senatskanzlei-Chef Jan P\u00f6rksen.<\/p>\n<p>Hamburg. Linksextremisten haben in der Tornquisttra\u00dfe in Eimsb\u00fcttel einen Audi A6 einer Rentnerin angez\u00fcndet. Der Brandanschlag sollte aber dem Chef der Hamburger Senatskanzlei, Jan P\u00f6rksen, gelten. Das geht aus einer inzwischen ver\u00f6ffentlichten Bekennung hervor. Der Audi hatte auf der Einfahrt zu seinem Grundst\u00fcck gestanden.<\/p>\n<p>Die Rentnerin hatte dort offenbar ihren Wagen abstellen d\u00fcrfen. P\u00f6rksen, so hei\u00dft es, hat gar kein Auto. Auslaufender, brennender Dieselkraftstoff setzte ein zweites Auto in Brand. Auch ein Audi A1 einer Medizinerin wurde zerst\u00f6rt. Der Brandanschlag ereignete sich bereits in der Nacht zum Dienstag.<\/p>\n<p>Festnahme als Motiv<\/p>\n<p>Auf einer linksextremen Internetplattform br\u00fcsteten sich die T\u00e4ter mit dem Anschlag. P\u00f6rksen sei Ziel geworden, weil er, so die Bekennung, in der Senatskanzlei die Regierungspolitik sowie die Arbeit des Senats und der Fachbeh\u00f6rden koordiniere. Man wolle, so weiter, Menschen wie P\u00f6rksen in ihren \u201eR\u00fcckzugsr\u00e4umen behelligen\u201c. Das Motiv f\u00fcr den Brandanschlag war die Festnahme von einer Frau und zwei M\u00e4nnern Anfang Juli zum zweiten Jahrestag des G-20-Gipfels. Alle werden der militanten linksextremen Szene zugerechnet. Die beiden M\u00e4nner waren bereits einschl\u00e4gig bekannt. Einer der M\u00e4nner hatte Brands\u00e4tze im R\u00fccksack. Die beiden anderen Festgenommenen hatten typische Utensilien, darunter Wechselkleidung und Feuerzeuge bei sich.<\/p>\n<p>Festgenomme sitzen weiter in Untersuchungshaft<\/p>\n<p>Bei der Durchsuchung ihrer Wohnungen stellte die Polizei Beweismaterial sicher. Zwei der Festgenommen sitzen weiter in Untersuchungshaft. Die Frau kam unter Auflagen frei. Das Trio war m\u00f6glicherweise Teil einer koordinierten Aktion gewesen. In der Nacht ihrer Festnahme war das Wohnhaus von Hamburgs Zweiter B\u00fcrgermeisterin, Katharina Fegebank (Gr\u00fcne), in dem sie mit ihrem Lebensgef\u00e4hrten und ihren zwei kleinen Kindern wohnt, attackiert worden.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Hamburger Abendblatt<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hamburg, 22. Oktober 2019 Am 22.10.2019 haben wir in der Einfahrt zum Grundst\u00fcck Tornquiststr. 49 in Hamburg Eimsb\u00fcttel, hier wohnt der Chef der Hamburger Senatskanzlei Jan P\u00f6rksen, einen dicken Audi angez\u00fcndet. Es bestand ein ausreichender Sicherheitsabstand zum Haus, Menschen waren nicht gef\u00e4hrdet. 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