{"id":10897,"date":"2019-10-03T00:00:05","date_gmt":"2019-10-02T22:00:05","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=10897"},"modified":"2019-10-03T00:00:05","modified_gmt":"2019-10-02T22:00:05","slug":"feuer-auf-grossbaustelle-der-cg-gruppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=10897","title":{"rendered":"Feuer auf Gro\u00dfbaustelle der CG-Gruppe"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/10\/01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10898\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/10\/01-300x191.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"191\"><\/a>Leipzig<\/strong>, 3. Oktober 2019<\/p>\n<blockquote><p>Wir haben die Nacht in Brand gesteckt &#8211; Angriff auf die CG-Gruppe &#8211; Flammende Gr\u00fc\u00dfe an die Gefangenen!<br \/>\nIn der Nacht zum 03. Oktober haben wir im Leipziger Osten drei Baukr\u00e4ne und einen Bagger auf dem Gel\u00e4nde des CG-Prestige Projekts &#8220;FourLiving&#8221; in Brand gesetzt. Es enstand ein Schaden im unteren zweistelligen Millionenbereich. Trotz der erwarteten medialen Hetze haben wir bei unserer Aktion Gefahren f\u00fcr Leib und Leben anderer Menschen ausgeschlossen.<\/p>\n<p>Wir sind Teil derjenigen die um ihren Wohnraum bangen, sind Teil derjenigen die sich von der einen pr\u00e4keren Arbeit zur n\u00e4chsten schleppen, die Gelder vom Amt beziehen und die kaum noch in der Stadt Wohnraum finden.<!--more--> Aber vor allem sind wir ein Teil derjenigen, die die soziale K\u00e4lte dieser Stadt der Reichen sp\u00fcren. Wir wandern durch Stra\u00dfen voller Konsumtempel, wo Solidarit\u00e4t ein Wort vergangener Zeiten zu sein scheint, wo alles nur mit Geld zu haben ist und das Privateigentum einen h\u00f6heren Stellenwert als ein Menschenleben hat. Viele hoffen darauf noch ein St\u00fcck vom Kuchen abbekomen zu k\u00f6nnen, sei es auch noch so klein. Ihr Selbstoptimierungswille, ihre Karrieresehnsucht bestimmt immer mehr wie wir Zusammenleben. Projekte wie das der CG-Gruppe schaffen No-Go Areas der sozialen Interaktionen die \u00fcber das gemeinsame Konsumieren hinausgehen. Sie schaffen No-Go Areas f\u00fcr all diejenigen, die aufgrund ihrer sozialen Herkunft, aufgrund von \u00e4u\u00dferen Merkmalen vom Wettbewerb des Marktes ausgesto\u00dfen werden. Sie sind exklusiv. Exklusiv f\u00fcr diejenigen deren Profitgewinn der Verlust der anderen ist. Exklusiv f\u00fcr die, die sich niemals vorstellen k\u00f6nnen in den dunklen Hallen von Amazon zu stehen. Exklusiv f\u00fcr die, die gerne beherzt glauben wollen, dass Angestellte in der Krankenpflege nur ihre Priorit\u00e4ten richtig setzen m\u00fcssten, um sich eine Wohnung f\u00fcr 12 Euro\/m\u00b2 leisten zu k\u00f6nnen. Wir haben keinerlei Interesse an diesen Tempeln. Kein Interesse an der Stellung derer die darin wohnen k\u00f6nnen. Kein Interesse daran Teil ihrer Exklusivit\u00e4t zu sein. Wir k\u00e4mpfen nicht f\u00fcr mehr &#8220;sozialen&#8221; Wohnungsbau neben Luxusgem\u00e4uern, sondern bek\u00e4mpfen eine Gesellschaftsordnung in der es Menschen gibt die in Armut leben m\u00fcssen &#8211; wir wollen keine Welt in der sich einige wenige ihre Tempel errichten k\u00f6nnen.<br \/>\nWir k\u00e4mpfen f\u00fcr eine Stadt von unten und gegen die der Reichen!<\/p>\n<p>Die gew\u00fcnschte Verdr\u00e4ngung schreitet in Leipzig mit gro\u00dfen Schritten voran. War vor 20 Jahren noch Armut, Perspektivlosigkeit im vorpreschenden Neoliberalismus und der Verfall des Wohnungsbestands Realit\u00e4t, schimpft sich die Stadt heute &#8220;Hypezig&#8221;. Und das, obwohl trotz einiger neu angesiedelter Industrie Leipzig ein Niedriglohnstandort geblieben ist. Der gro\u00dfe Aufschwung, die Modernisierung tangiert nur wenige der Einwohner*innen dieser Stadt. Leipzig ist Stadt der Arbeiter*innen von BMW, Amazon, DHL und anderer Gro\u00dfindustrie und -logistik. Durch die massive Verscherbelung von st\u00e4dtischen Fl\u00e4chen und Immobilien konnte sich nach der Eingliederung in die BRD die zu erwartende Immobilienblase wie ein Hei\u00dfluftbalon aufblasen und in weit entfernte L\u00fcfte hinaufbewegen. Besonders die LWB konnte sich hierdurch einiges an Lob und Profit durch westdeutsche Investoren einheimsen.(1) Momentan geh\u00f6ren in Leipzig mehr als 94% der renovierten Altbauten und 60% der Neubauten Investor*innen, die nicht hier wohnen. Die Spekulation mit der Attraktivit\u00e4t der Stadt f\u00fcr eine sich neu ansiedelnde Oberschicht schoss in den letzten Jahren durch die Decke. Der k\u00fcnstlerische und alternative Flair und die Arschkriecherei der Stadt soll eine ganz neue &#8220;hippe&#8221; einkommensstarke Gruppe anlocken: Die neue Start-Up Hauptstadt Leipzig wurde schon ausgerufen.<\/p>\n<p>Die CG-Gruppe, als milliardenschwerer Immobilienkonzern, tut sich nicht nur in Leipzig als gro\u00dfer Akteur der Verdr\u00e4ngung hervor. Allein in Leipzig sind nach Sch\u00e4tzungen 20% der Neubauprojekte von der CG-Gruppe. Die bereits umgesetzten Projekte sind Wohntempel in attraktiven Gegenden mit Quadratmeterpreisen weit \u00fcber dem Mietspiegel, teure Eigentumswohnungen, Lofts und B\u00fcrokomplexe. Der Konzern plant zudem die Gestaltung neuer Stadt&#8221;quartiere&#8221;, nicht nur in Leipzig. Neu entstehende Stadtteile, die nach dem Konzept der CG-Gruppe entworfen werden. Teurer Wohnraum, Gesch\u00e4fte unter dem Image eines autark funktionierenden Viertelkonzepts. Schaut man sich die Planungen genauer an sieht man, dass diese Konzepte keine R\u00e4ume der Interaktion abseits des Konsums bieten sollen. Diese geplanten Quartiere sind Ausdruck der zunehmenden Verfremdung unserer Gesellschaft, Orte der Zusammenkunft verschwinden und werden durch sterile und anonyme Stra\u00dfenz\u00fcge ersetzt. Auch sie sollen Orte der Exklusivit\u00e4t f\u00fcr die oberen Schichten werden. Diejenigen, die von diesen Konzepten ausgeschlossen sind, sind diejenigen die in dieser Stadt immer weiter zur\u00fcckgedr\u00e4ngt und immer weiter kriminalisiert werden. Die Struktur dieser Quartiere, als &#8220;smarte&#8221; Stadtviertel, sind auch ein Vorsto\u00df f\u00fcr die totale \u00dcberwachung der Stadt. Kamera\u00fcberwachung, smarte Wohnungen, intelligente Verkehrskontrollsysteme. Alles soll regulierbar, erfassbar, sanktionierbar werden &#8211; vom Gespr\u00e4ch im Schlafzimmer bis zu den Bewegungen in den Stra\u00dfen.<br \/>\nDie Idee des &#8220;Vertical Village&#8221; wie es jetzt an der Prager Stra\u00dfe umgesetzt werden soll, wird Konsumm\u00f6glichkeiten, Arbeits&#8221;spaces&#8221; und Wohnraum in einem Tower vereinen. Ein Luxustower in der Innenstadt &#8211; alles soll verf\u00fcgbar sein. Auch hier umgiebt man sich gern mit Gleichen. Trotz Quadratmeterpreisen weit \u00fcber dem Mietspiegel versucht Gr\u00f6ner sein M\u00e4rchen aufrecht zu erhalten, der Krankenschwester von nebenan eine erschwingliche Wohnung anzubieten. Wer von den pr\u00e4keren Arbeitsbedingungen im Pflegesektor wei\u00df, wei\u00df auch, neben einer solch teuren Wohnung bliebe dann f\u00fcr die knappe Freizeit kaum ein Cent \u00fcber.<\/p>\n<p>Der CG Chef Gr\u00f6ner, der kein Scheinwerferlicht f\u00fcr eine Performance ausl\u00e4sst, gibt sich gern als Wohlt\u00e4ter. So hat er aktuell mit der Ersteigerung des Gem\u00e4ldes &#8220;Der Anbr\u00e4uner&#8221; f\u00fcr 750.000 Euro auf einer Charity-Gala darauf hingewiesen, wessen Geistes Kind er ist (2).<br \/>\nGr\u00f6ner macht keinen Hehl aus seiner Machtposition, die allein auf Reichtum basiert. Er sieht sich als positiver Gestalter, ein Macher, ein Kapitalist wie er sich nicht besser karikieren lie\u00dfe. Gr\u00f6ner propagiert wo er nur kann seine sozialchauvinistische Ideologie. Der egozentrische Neureiche m\u00f6chte Menschen rund um die Uhr auspressen. Er erkl\u00e4rt es zur Tugend in 30 Jahren nur drei Tage krank gewesen zu sein und auch Nachts am Arbeitsplatz zu erscheinen. Dabei stellt er sich als unersch\u00fctterlichen Vertreter eines Systems dar, in welchem nur durch die totale Selbstaufopferung der Sprung auf der Karriereleiter gelingen kann. Daf\u00fcr, dass er Arbeiter*innen nach dem Mindestlohnsatz bezahlt, setzt er sich selbst den Lorbeerkranz auf. W\u00fcrden nur alle Menschen die von ihm geforderten Arbeitsmoral einhalten, m\u00fcsse in seinen Augen niemand mehr arm sein. F\u00fcr ihn ist die riesige Kluft zwischen seinem Einkommen und dem anderer Menschen daher gerecht. Wir leben in dieser Welt von Armut, Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung, weil die einen Kapital akkumulieren und die anderen diesen Reichtum erschuften, weil den einen die Ressourcen genommen werden und diese an anderer Stelle zur Profiterwirtschaftung dienen und vor allem weil die M\u00e4chtigen alles tun, um dieses System zu sch\u00fctzen. F\u00fcr uns ist hier nur eines gerecht: der Kampf gegen diese Verh\u00e4ltnisse.<br \/>\nGr\u00f6ner f\u00fchrt Klassenkampf von oben. &#8220;Wir, die Leute, die Gas geben, die Geld haben, m\u00fcssen uns einbringen, wir sind der Staat&#8221;. Firmenchefs wie Gr\u00f6ner ben\u00f6tigen keine politischen Partein. Die paar Kieselsteine die ihm ein aufjaulender Gr\u00fcnenpolitiker oder eine linke Stadtr\u00e4tin in den Weg zu legen versuchen, wird von ihm mit einem L\u00e4cheln beiseite gekickt. &#8220;Wir machen Wirtschaft, und das trotz Politik. Wir lassen uns durch solche politischen Verh\u00e4ltnisse nicht irritieren und schon gar nicht in unserem Handeln beeinflussen.&#8221; In einem kapitalistischen Staat sind die Bestrebungen eines Gr\u00f6ner Raison. Das leise Schimpfen derjenigen, die dem Luftschloss des &#8220;sozialen Staates&#8221; hinterhertrauern, wird die Machtverh\u00e4ltnisse nicht ersch\u00fcttern und nicht den Interessen des Kapitals im Weg stehen.<br \/>\nNur auf der Stra\u00dfe k\u00f6nnen wir f\u00fcr eine gerechtere Welt k\u00e4mpfen!<\/p>\n<p>Wir handeln in Solidarit\u00e4t mit all denen, die in st\u00e4ndiger Existenzangst leben m\u00fcssen, die aus ihren Wohnungen geschmissen, an den Stadtrand gedr\u00e4ngt und deren soziale Nachbarschaftsgeflechte auseinandergerissen werden.<br \/>\nWir sind in Gedanken bei allen, die gegen die herrschenden Gewaltverh\u00e4ltnisse revoltieren und f\u00fcr ein selbstbestimmtes Leben k\u00e4mpfen!<br \/>\nFlammende Gr\u00fc\u00dfe an die Gefangenen!<\/p>\n<p>Und zum Abschluss&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;noch eines f\u00fcr dich, Dirk M\u00fcnster und all deine Schlapphutfreunde: Euer Einheitstag bedeutet f\u00fcr uns nichts, wir w\u00fcnschen uns keine DDR zur\u00fcck und feiern nicht eure BRD. Die herrschenden Verh\u00e4ltnisse sind das was wir bek\u00e4mpfen. Wir k\u00e4mpfen gegen die kapitalistische Ausbeutung und die Unterdr\u00fcckung, gegen den Faschismus und gegen euch, die diese Ordnung Tag f\u00fcr Tag am Laufen halten. Wir sind da, jeden Tag. Es war einfach eine sch\u00f6ne, kalte und klare Herbstnacht die uns aus den Betten geholt hat. Deine Schn\u00fcffelnase, die dir trotz deines Deletantismus ein ordentliches Jahreseinkommen bringt, lag wie so h\u00e4ufig falsch.<\/p>\n<p>Fu\u00dfnoten:<\/p>\n<p>(1) Durch den Marktdruck nach der Eingliederung in die BRD versuchte die Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft ihre hohe Verschuldung durch eine massive Verscherbelung kommunalen Wohnraums auszugleichen. Die Anzahl der zu niedrigsten Preisen verh\u00f6kerten Wohnungen war die h\u00f6hste in der gesamten BRD-Geschichte. Beispielhaft hierf\u00fcr ist die Entwicklung des Waldstra\u00dfenviertels. Die Altbauten wurden von westdeutschen Investoren zu Spottpreisen gekauft und zu Luxusvillen am Innenstadtrand ausgebaut. Jahrelang standen diese leer, weil es in Leipzig nicht genug kapitalstarke Interessenten daf\u00fcr gab. Die Frage nach gutem, aber vor allem bezahlbaren Wohnraum der vor der K\u00e4lte im Winter sch\u00fctzte und in welchem es funktionierende Wasser- und Stromversorgung gab, war zu dieser Zeit des Bev\u00f6lkerungswegzugs trotzdessen hoch. Die Menschen die zu der Zeit in Leipzig blieben, verteilten sich vor allem auf die bezahlbaren Plattenbausiedlungen am Stadtrand. Die gew\u00fcnschte Segregation konnte sich gut entwickeln.<\/p>\n<p>(2) Das Gem\u00e4lde &#8220;Der Anbr\u00e4uner&#8221; von Neo Rauch ist eine direkte Reaktion des rechten K\u00fcnstlers auf Kritik an seinen rechten Positionen aus Kunstkreisen. Seit Jahren gibt er \u00f6ffentlich zum Besten, dass er ein neues &#8220;Zeitalter der Aufkl\u00e4rung&#8221; vor allem &#8220;gegen die Meinungsdiktatur der DDR 2.0&#8221; schaffen m\u00f6chte. Rauch lieb\u00e4ugelt mit der Politik des Front National, die f\u00fcr ihn eine &#8220;progressive und keineswegs rechtsextreme Partei ist.&#8221; Gr\u00f6ner erwarb das Gem\u00e4lde f\u00fcr schlappe 750.000 Euro auf einer der unz\u00e4hligen Charity-Galas, auf denen er versucht sein Image vom hilfsbereiten Million\u00e4r aufzupolieren. Er verk\u00fcndete dieses &#8220;Kunstwerk&#8221; in seinem neugegr\u00fcndeten &#8220;Verein f\u00fcr den gesunden Menschenverstand&#8221; in Berlin aufh\u00e4ngen zu wollen.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"http:\/\/4sy6ebszykvcv2n6.onion\/node\/44195\">Indymedia<\/a> (Tor)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Der Brandanschlag auf die Gro\u00dfbaustelle des Leipziger Bautr\u00e4gers CG Consultan der Prager Stra\u00dfe hat offenbar einen hohen Schaden in zweistelliger Millionenh\u00f6he verursacht. Wie die LVZ am Freitag vor Ort erfuhr, handelt es sich bei den beiden v\u00f6llig ausgebrannten Kr\u00e4nen um hochmoderne Ger\u00e4te, die Spitzenlasten von 500 beziehungsweise 400 Tonnen heben k\u00f6nnen. Beide seien \u201eVollschrott\u201c, erkl\u00e4rten Experten, die an der S\u00fcdseite der Baustelle des ehemaligen Technischen Rathauses darum bem\u00fcht sind, die zerst\u00f6rten Mobilkr\u00e4ne zu bergen.<\/p>\n<p>Gro\u00dfanschlag verursacht einen Monat Zeitverzug<\/p>\n<p>Auf der Baustelle herrschte am Freitag eine h\u00f6chst angespannte Lage. Fachleute der Firmen Liebherr und Wiemann waren schwer damit besch\u00e4ftigt, die beiden Kr\u00e4ne mit Gewichten zu stabilisieren, um ein Umst\u00fcrzen zu verhindern. \u201eJa, es bestand die Gefahr, dass einer der Kr\u00e4ne in das Geb\u00e4ude st\u00fcrzt\u201c, best\u00e4tigte Christoph Gr\u00f6ner, Chef der CG Gruppe.<\/p>\n<p>Der Unternehmer k\u00fcndigte gleichzeitig an, dass die Arbeiten auf der Gro\u00dfbaustelle in einer Woche wieder auf vollen Touren liefen und in sp\u00e4testens 14 Tagen die ramponierten Kr\u00e4ne durch neue ersetzt worden seien. \u201eWir werden durch diesen feigen Anschlag einen Monat verlieren, aber den holen wir bei guter Witterung wieder auf\u201c, sagte Gr\u00f6ner. \u201eWir halten unsere Versprechen.\u201c Der Brandanschlag treffe weniger seine Unternehmensgruppe als vielmehr die Versicherungen und in letzter Konsequenz deren Kunden.<\/p>\n<p>Gr\u00f6ner kritisiert Verwaltung und Politik<\/p>\n<p>Kritik richtete der Unternehmer an Leipzigs Stadtpolitik.Seine CG Gruppe sei in Leipzig schon mehrfach das Ziel von politisch motivierten Anschl\u00e4gen gewesen, aber Verwaltung und Kommunalpolitik h\u00e4tten dies nie zum Anlass genommen, die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen. Auch jetzt geschehe dies nicht. Leipzigs Oberb\u00fcrgermeister Burkhard Jung (SPD) spreche zwar von einem \u201eTerroranschlag\u201c, aber ausschlie\u00dflich mit Blick auf betroffene Nachbarn.<\/p>\n<p>\u201eIn Leipzig interessiert es niemanden, wie die betroffenen Unternehmen damit klarkommen\u201c, klagte der Unternehmer. \u201eWir haben in Leipzig mehrere Hundert Arbeitspl\u00e4tze geschaffen und weitere rund 1000 Menschen leben als Zulieferer von uns. Da w\u00fcnsche ich mir, dass der Oberb\u00fcrgermeister auch mal an uns denkt. W\u00e4re dieser Anschlag auf einer unserer Baustellen in K\u00f6ln passiert, h\u00e4tte mich Oberb\u00fcrgermeisterin Henriette Reker am n\u00e4chsten Tag angerufen und gefragt, was die Stadt f\u00fcr uns tun kann. In Leipzig geschieht das nicht. Da frage ich mich schon, ob wir ein Fremdk\u00f6rper sind.\u201c<\/p>\n<p>Gemkow will \u201efeige Angriffe\u201c z\u00fcgig aufzukl\u00e4ren<\/p>\n<p>F\u00fcr Gr\u00f6ner steht fest, dass das Gro\u00dffeuer politisch motiviert war. Dass Konkurrenten oder vor Ort arbeitende Unternehmen den Brand gelegt haben k\u00f6nnten, schlie\u00dft er aus. \u201eWir haben viele Neider. Wenn man so gro\u00df ist wie wir, geh\u00f6rt das dazu. Aber dass jemand aus unserer Branche einen Brandanschlag ver\u00fcbt haben soll, ist l\u00e4cherlich\u201c, sagte er.<\/p>\n<p>Neben dem Polizeilichen Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum beim Landeskriminalamt Sachsen (LKA) hat jetzt auch die Staatsschutzabteilung der Staatsanwaltschaft Leipzig die Ermittlungen aufgenommen. Deren Bereitschaftsdienst wurde kurz nach der Tatbegehung von den polizeilichen Beh\u00f6rden informiert. Inzwischen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Brandstiftung gegen unbekannt eingeleitet.<\/p>\n<p>Spurenlage schwierig<\/p>\n<p>\u201eVon den Brandanschl\u00e4gen auf die Baukr\u00e4ne ging eine sehr gro\u00dfe Gefahr f\u00fcr Leib und Leben zahlreicher vollkommen unbeteiligter B\u00fcrger aus\u201c, erkl\u00e4rte Sachsens Staatsminister der Justiz Sebastian Gemkow (CDU) am Freitag. \u201eSolche Taten sind absolut unverantwortlich, absto\u00dfend und m\u00fcssen mit der vollen H\u00e4rte des Rechtsstaates verfolgt werden. Die Staatsanwaltschaft wird gemeinsam mit der Polizei alles daran setzen, diese feigen Angriffe z\u00fcgig aufzukl\u00e4ren.\u201c<\/p>\n<p>Beim LKA hie\u00df es am Freitag, es seien Vernehmungen und kriminaltechnische Untersuchungen angelaufen. Aber es sei schwierig, vor Ort verwertbare Spuren zu finden. Nicht nur wegen des Gro\u00dfbrandes, sondern auch weil die T\u00e4ter darauf geachtet h\u00e4tten, Spuren zu vermeiden. \u201eWir ermitteln in alle Richtungen und ziehen alles ins Kalk\u00fcl\u201c, betonte LKA-Sprecher Tom Bernhardt. \u201eDenn es kann nichts ausgeschlossen werden.\u201c F\u00fcr \u00f6ffentliche Aussagen zum T\u00e4terkreis sei es noch zu fr\u00fch.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: LVZ<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<!-- Here be dragons but no images. -->\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>In der Nacht zum 3. Oktober 2019 waren bei einem mutma\u00dflichen Anschlag drei Autokr\u00e4ne auf einer Baustelle der CG-Gruppe schwer besch\u00e4digt worden. Zwei Fahrzeuge brannten vollst\u00e4ndig aus. Zudem entdeckten die Ermittler an einem Bagger ebenfalls Brandspuren. Gr\u00f6ner bezifferte den Schaden auf 15 bis 20 Millionen Euro. Er werde von der Versicherung ersetzt.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.lvz.de\/Leipzig\/Lokales\/CG-Chef-kritisiert-nach-Brandanschlag-erneut-Leipziger-Politik\">LVZ<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leipzig, 3. Oktober 2019 Wir haben die Nacht in Brand gesteckt &#8211; Angriff auf die CG-Gruppe &#8211; Flammende Gr\u00fc\u00dfe an die Gefangenen! In der Nacht zum 03. Oktober haben wir im Leipziger Osten drei Baukr\u00e4ne und einen Bagger auf dem Gel\u00e4nde des CG-Prestige Projekts &#8220;FourLiving&#8221; in Brand gesetzt. 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