{"id":10249,"date":"2019-05-29T00:00:10","date_gmt":"2019-05-28T22:00:10","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?p=10249"},"modified":"2019-05-29T00:00:10","modified_gmt":"2019-05-28T22:00:10","slug":"wohnung-von-sebastian-schmidtke-npd-verwuestet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?p=10249","title":{"rendered":"Wohnung von Sebastian Schmidtke (NPD) verw\u00fcstet"},"content":{"rendered":"<p><strong><a href=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/06\/schm.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-10250\" src=\"https:\/\/chronik.blackblogs.org\/wp-content\/uploads\/sites\/109\/2019\/06\/schm-300x153.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"153\"><\/a>Berlin<\/strong>, 29. Mai 2019<\/p>\n<blockquote><p>In Berlin geht noch was &#8211; Am 29.05. Mittwoch haben wir morgens dem ehemaligen NPD-Chef von Berlin Sebastian Schmidtke in Berlin-Johannisthal im Lindhorstweg einen antifaschistischen Besuch abgestattet.<\/p>\n<p>Zu der Person Schmidtke muss nichts mehr gesagt werden. Er ist seid langem aktiver Teil der Naziszene in Berlin.<\/p>\n<p>Nachdem die NPD ihren einzigen Platz im Europarlament verloren hat, hat nun der Partei-Soldat Schmidtke seine Wohnung verloren, zu mindestens vor\u00fcbergehend.<!--more--><\/p>\n<p>Zugang zu der Wohnung im zweiten Obergeschoss verschafften wir uns mittels eines pr\u00e4parierten Feuerl\u00f6scher. Dieser wurde mit Bitumen gef\u00fcllt und als Rammbock benutzt. Die T\u00fcr war eindeutig nicht Teil des \u201eNationalen Widerstandes\u201c und gab nach dem antifaschistischen Druck schnell klein bei.<\/p>\n<p>Die Wohnung war bei dem Betreten bereits dreckig. Keine Spur von der propagandierten deutschen Sauberkeit und Ordnung. Wir zerst\u00f6rten alles was in kurzer Zeit m\u00f6glich war. Bewusst lie\u00dfen wir die Fenster ganz, um von der Stra\u00dfe nicht geh\u00f6rt zu werden. Wir zerkloppten die Waschbecken, Klo, M\u00f6bel, Fernseher und die T\u00fcren. Nachdem wir Laptop, Festplatten und Usb-Sticks eingepackt hatten, bespr\u00fchten wir mit dem Feuerl\u00f6scher die gesamte Wohnung. Seine Klamotten, Outdoorausr\u00fcstung und seine Waffen sind erstmal nicht mehr zu gebrauchen.<\/p>\n<p>Dass das Schwein einen Outdoorfetisch hat und Prepper ist, ist bereits bekannt. Aber das er eine Armbrust auf dem Bett zu liegen hat, ist ein wenig skurril. Ob da seine drei \u00c4xte im Schrank eifers\u00fcchtig werden?<\/p>\n<p>Bevor die Aktion geplant wurde, haben wir diskutiert. Eine M\u00f6glichkeit war Schmidtke eine antifaschistische Abreibung zu verpassen oder eben der erfolgte Hausbesuch. Wir sind der Meinung, bei Schmidtke verursacht ein Hausbesuch einen h\u00f6heren Schaden. Damit ist nicht der finanzielle Schaden gemeint, sondern der psychologische. Seinen Schutzraum haben wir zerst\u00f6rt. Vielleicht sitzt er jetzt jeden Abend auf seinem Sofa (ein neues) mit seiner Armbrust und achtet auf jedes Ger\u00e4usch.<\/p>\n<p>Ihn werden wir sicher nicht mehr \u00fcberzeugen k\u00f6nnen. Aber dies ist eine Warnung, nicht nur an die sich klar positionierenden Nazis. An die AFD, an die sogenannten Wutb\u00fcrgis und das ganze nationalistische Pack, es kann jeden und jede von euch treffen.<\/p>\n<p>Wir hoffen mit dieser Nachricht Vielen eine Freude zu bereiten und ein L\u00e4cheln auf euer Gesicht zu zaubern. Dies ist auch eine Gru\u00dfbotschaft an Alle, die sich gegen den zunehmenden Nationalismus wehren und ihn bek\u00e4mpfen. Dabei sind die Wahl der Mittel egal. Jede noch so kleine Aktion und Handlung ist wichtig. Jedoch m\u00f6chten wir an Alle appellieren, unterst\u00fctzt die Menschen in den rechten Hochburgen und verlasst wieder eure Wohlf\u00fchlzone. Geht weniger in die Clubs und mehr auf die Stra\u00dfe. Die n\u00e4chste M\u00f6glichkeit bietet sich am Samstag in Chemenitz beim \u201eTag der deutschen Zukunft\u201c oder beim n\u00e4chsten Hessaufmarsch in Berlin im August.<\/p>\n<p>Kommt zusammen und passt aufeinander auf.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Indymedia<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<blockquote><p>Linksradikale haben die Wohnung von Berlins ehemaligem NPD-Chef Sebastian S. verw\u00fcstet. Bereits am vergangenen Mittwoch waren die bislang unbekannten T\u00e4ter in dessen Wohnung im Ortsteil Johannisthal in Treptow-K\u00f6penick eingebrochen. Auf der Internet-Plattform Indymedia ist ein Bekennerschreiben aufgetaucht, S. best\u00e4tigte der Berliner Morgenpost den \u00dcberfall. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen des Einbruchs.<\/p>\n<p>Laut Polizei hatte ein Zeuge am vergangenen Mittwoch um 14.30 Uhr die Beamten alarmiert, weil die T\u00fcr zur Wohnung des Ex-NPD-Chefs offen stand. S. war zu dieser Zeit arbeiten. Mit Feuerl\u00f6schern hatten die Angreifer die Wohnungst\u00fcr eingeschlagen. Die Wohnung wurde komplett zerlegt.<br \/>\nAntifa verw\u00fcstet Wohnung von Ex-NPD-Chef: \u201eRichtig leben kann ich hier nicht mehr\u201c<\/p>\n<p>Die W\u00e4nde beschmierten die T\u00e4ter mit braunem Bitumen, technische Ger\u00e4te wurden geklaut oder zerst\u00f6rt, Toilette und Waschbecken zerschlagen. \u201eRichtig leben kann ich hier nicht mehr\u201c, sagte S. der Berliner Morgenpost. Der 34-J\u00e4hrige war von 2012 bis 2016 Landeschef der Berliner NPD. Er ist mehrfach vorbestraft wegen Volksverhetzung.<\/p>\n<p>In dem Bekennerschreiben auf Indymedia wird von einem \u201eantifaschistischen Besuch\u201c in seiner Wohnung gesprochen. Man habe auch diskutiert, hei\u00dft es, S. eine \u201eAbreibung\u201c zu verpassen, sich aber entschieden, seinen \u201eSchutzraum\u201c zu zerst\u00f6ren. Die mutma\u00dflichen T\u00e4ter schreiben au\u00dferdem, eine Armbrust und \u00c4xte in der Wohnung gefunden und zerst\u00f6rt zu haben. S. best\u00e4tigt, dass er die Waffen in seiner Wohnung gehabt habe. Er betreibe einen Online-Handel mit Outdoor- und Survival-Artikeln, viele der Artikel lagere er in seiner Wohnung. Das Meiste sei zerst\u00f6rt.<br \/>\nAngriff auf Ex-NPD-Chef soll Warnung gewesen sein<\/p>\n<p>Im Bekennerschreibens steht au\u00dferdem, der \u00dcberfall auf die Wohnung von S. sei eine Warnung gewesen: \u201eAn die AfD, an die sogenannten Wutb\u00fcrgis und das ganze nationalistische Pack, es kann jeden und jede von euch treffen.\u201c<\/p>\n<p>Unterdessen kann \u00fcber die genauen Hintergr\u00fcnde der Tat nur spekuliert werden. In linken Kreisen wird S. allerdings mit einer Reihe von Attacken auf Linke in Neuk\u00f6lln in Verbindung gebracht. Er selbst bestreitet das.<\/p>\n<p>Es ist bereits der zweite Angriff auf einen Wohnort von S. Schon im Jahr 2005 wurde die T\u00fcr zu seiner damaligen Wohnung in Prenzlauer Berg eingetreten. Die T\u00e4ter brachen den Angriff aber ab, als sie merkten, dass S. zu Hause war.<\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/berlin\/article225905225\/Ex-NPD-Chef-in-Berlin-Antifa-verwuestet-Wohnung-Sebastian-S.html?utm_term=Autofeed&amp;utm_medium=Social&amp;utm_source=Twitter#Echobox=1559566832\">Berliner Morgenpost<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin, 29. Mai 2019 In Berlin geht noch was &#8211; Am 29.05. Mittwoch haben wir morgens dem ehemaligen NPD-Chef von Berlin Sebastian Schmidtke in Berlin-Johannisthal im Lindhorstweg einen antifaschistischen Besuch abgestattet. Zu der Person Schmidtke muss nichts mehr gesagt werden. Er ist seid langem aktiver Teil der Naziszene in Berlin. 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