{"id":11865,"date":"2015-02-01T00:00:52","date_gmt":"2015-01-31T22:00:52","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11865"},"modified":"2015-02-01T00:00:52","modified_gmt":"2015-01-31T22:00:52","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2008-teil-4-gemischtes-und-einfache-autobrandstiftung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11865","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2008 Teil 4 Gemischtes und einfache Autobrandstiftung"},"content":{"rendered":"<p>In dem letzten Teil der Dokumentationsreihe 2008 wollen wir die &#8220;unsortierten\/sonstiges&#8221; Aktionen und einfache Autobrandstiftung darstellen.<\/p>\n<p>Sonstiges wurde von den Genoss*innen nicht in eine der bisher dargestellten Einteilungen gebracht. Teils weil es schlicht nicht passen w\u00fcrde, teils auch weil es aufwandstechnisch nicht m\u00f6glich war. Manch eine*r mag eine Aktion im &#8220;sonstigen&#8221; vielleicht zu einer der Einteilungen klar zuordnen k\u00f6nnen, dann ist der Grund der Aufwand gewesen.<\/p>\n<p>Einfache Autobrandstiftung ist ein weiterer schlechter Begriff, woran sich aber die geneigten Leser*innen inzwischen gew\u00f6hnt haben sollten. Er beschreibt Angriffe (tats\u00e4chlich nicht nur Brandstiftung) auf Autos, die nicht einer Beh\u00f6rde oder einem Unternehmen zugeordnet werden konnten.<\/p>\n<p>Die Einteilung einfache Brandstiftung werden wir nach 2010 einstellen, da sie im Jahr 2011 eine Masse angenommen hat, die kaum zu verarbeiten ist. Diese M\u00fche w\u00fcrden wir uns machen, wenn es sich lohnen w\u00fcrde. Menschen die es verfolgt haben, wissen aber, dass nach 2010 der Anteil an politischen Hintergr\u00fcnden ein Auto ohne Kennzeichnung (Beh\u00f6rde\/Firma) anzuz\u00fcnden (oder \u00e4hnliches) extrem abgenommen hat. Stattdessen wurde die Aktionsform \u00fcbernommen und inhaltlich verwaschen durch &#8220;unpolitische Brandstifter*innen&#8221;. Das auch sowas Gr\u00fcnde hat, ist uns klar, sicher ist allerdings das diese nicht in linken Ideen zu suchen sind.<\/p>\n<p>Die Einteilung in gemischtes und einfache Autobrandstiftung mag vielleicht abwertend klingen, aber so meinen wir das nicht.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Teil wird sich mit den Aktionen im Jahr 2010 befassen. Das Jahr 2009 lassen wir bewu\u00dft aus, um die Aufmerksamkeit auf eine PDF zu lenken, welche schon 2009 erschienen ist und weit mehr als eine Dokumentation bietet: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/node\/18851<\/p>\n<p>Wie in den kommentaren erw\u00e4hnt wird, fehlen einige Aktionen. Diese sind (noch) auf dem alten Blog zu finden:<\/p>\n<p>http:\/\/directactionde.blogspot.ch\/2009_09_01_archive.html<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Einfache Autobrandstiftung:<\/strong><\/p>\n<p>Auto angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 30 June 2008<\/p>\n<p>Am Montag fr\u00fch entdeckten Passanten gegen 3 Uhr 30 in der Stargarder Stra\u00dfe in Prenzlauer Berg ein brennendes Auto. Die Feuerwehr l\u00f6schte den Brand. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen wird, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Wieder Autos platt<br \/>\nBerlin 28. Juni 2008<\/p>\n<p>Diesmal richtet sich der Protest der Luftablasser gegen Gentrifikation. Polizeilicher Staatsschutz ermittelt<\/p>\n<p>Es zischt wieder. Oder anders ausgedr\u00fcckt: Die politische Aktionsform, aus den Reifen von Sprit fressenden Nobelkarossen Luft abzulassen, lebt offenbar wieder auf. An insgesamt f\u00fcnf Fahrzeugen in Friedrichshain-Kreuzberg seien am Donnerstag und in der Nacht zuvor platte Reifen festgestellt worden, teilte die Polizei mit<\/p>\n<p>Im Vorjahr hatten Akteure mit unter die Scheibenwischer geklemmten Flugbl\u00e4ttern auf die Verbindung von Auto-Mobilismus und Klimaerw\u00e4rmung aufmerksam machen wollen. Nun wenden sie sich laut Polizei gegen einen &#8220;Aufwertungsprozess&#8221; im Kiez. Deshalb habe der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle taz<\/p>\n<hr>\n<p>Auto durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 07 Juli 2008<\/p>\n<p>Passanten alarmierten die Polizei gestern gegen 21 Uhr 25, als sie in Mitte f\u00fcnf Vermummte bei Steinw\u00fcrfen auf ein Auto beobachteten. Der in der Almstadtstra\u00dfe geparkte \u201eDaimler-Benz\u201c wurde durch die Steinw\u00fcrfe stark besch\u00e4digt. Da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Mercedes angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 18 September 2008<\/p>\n<p>In der Nacht zu Donnerstag ist in der Schenkendorfstra\u00dfe in Kreuzberg ein Auto in Flammen aufgegangen. Anwohner bemerkten den brennenden Mercedes gegen 2:40 Uhr und alarmierten die Feuerwehr, wie die Polizei mitteilte. Diese l\u00f6schte den Brand.<\/p>\n<p>Durch die Hitzeeinwirkung wurde ein \u201eSuzuki\u201c besch\u00e4digt, der in der N\u00e4he geparkt war. Da es sich wahrscheinlich um Brandstiftung handelt, hat das Brandkommissariat des Landeskriminalamtes die Ermittlungen aufgenommen.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Autoreifen zerstochen<br \/>\nBerlin 10 November 2008<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter zerstachen in der vergangenen Nacht die Reifen an f\u00fcnf Fahrzeugen in Prenzlauer Berg. Nachdem er gegen 23 Uhr in der Kastanienallee mit seiner \u201eMercedes A-Klasse\u201c wegen der zerst\u00f6rten Reifen nicht losfahren konnte, alarmierte ein 44-J\u00e4hriger die Polizei. An drei weiteren Autos der Marke \u201eMercedes\u201c in derselben Stra\u00dfe waren ebenfalls alle vier Reifen zerst\u00f6rt worden. Auch in der Hagenauer Stra\u00dfe bemerkte ein 49-J\u00e4hriger, dass Unbekannte drei Reifen an seinem \u201eMercedes E-Klasse Kombi\u201c zerstochen hatten.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Wieder zwei Luxuswagen angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 3 Oktober 2008<\/p>\n<p>Gleich zwei Mal standen in der Nacht zu Sonnabend in Prenzlauer Berg und Mitte Autos des Typs Porsche Boxster in Flammen. Unbekannte hatten den einen Sportwagen in der Christinenstra\u00dfe, den anderen in der Griebenowstra\u00dfe angez\u00fcndet. Menschen wurden nicht verletzt. In beiden F\u00e4llen geht die Polizei von einem politisch motivierten Brandanschlag aus, weshalb der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschl\u00e4ge auf Luxusautos<br \/>\nBerlin 15\/16 November 2008<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben auch in der Nacht zu Sonntag in Charlottenburg wieder Brandanschl\u00e4ge auf zwei hochwertige Autos ver\u00fcbt. Bereits am Sonnabend war, wie berichtet, morgens gegen 3.30 Uhr in Prenzlauer Berg eine Luxuslimousine in Flammen aufgegangen und das Heck eines davor geparkten Pkw besch\u00e4digt worden.<br \/>\nIn allen drei F\u00e4llen habe der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen, da eine politische Motivation der Taten nicht ausgeschlossen werden k\u00f6nne, so ein Polizeisprecher.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Autos angez\u00fcndet &#8211; Staatsschutz ermittelt<br \/>\nBerlin 29 November 2008<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der Nacht zum Samstag in der Berliner Innenstadt f\u00fcnf Autos angez\u00fcndet. Allein in Friedrichshain brannte es nach Angaben eines Polizeisprechers gleich dreimal. In der Liebigstra\u00dfe und der Zellestra\u00dfe wurden in den Morgenstunden drei Autos zum Teil stark besch\u00e4digt, zwei in der N\u00e4he abgestellte Pkw wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Weil ein politischer Hintergrund vermutet wird, hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Porsche-Hass in Pankow<br \/>\nBerlin 16 September 2008<br \/>\nWeil die Wortwahl so &#8220;einfallsreich&#8221; ist, gibt es diesmal einen Artikel aus dem Kurier:<\/p>\n<p>Feuer-Chaoten z\u00fcndelten wieder<br \/>\nDer blinde Hass auf Luxuslimousinen hat wieder Feuerteufel zuschlagen lassen: In der Fr\u00f6belstra\u00dfe (Prenzlauer Berg) z\u00fcndeten Unbekannte einen Porsche Cayenne an.<br \/>\nEine Zeitungszustellerin hatte den brennenden Gel\u00e4ndewagen gegen 3.10 Uhr bemerkt. Sie alarmierte sofort die Feuerwehr. Als die Einsatzkr\u00e4fte eintrafen, hatten die Flammen schon auf zwei neben dem Porsche geparkte Wagen \u00fcbergegriffen. W\u00e4hrend beim silbergrauen Porsche Cayenne der gesamte Motorraum ausbrannte, wurden ein gr\u00fcner Opel und ein blauer Hyundai nur leicht besch\u00e4digt.<br \/>\nDa die Polizei einen politischen Hintergrund bei diesem Brandanschlag nicht ausschlie\u00dft, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Bei den 41 politisch motivierten Brandanschl\u00e4gen in Berlin sind in diesem Jahr bereits 65 meist hochwertige Fahrzeuge besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Kurier<\/p>\n<hr>\n<p>&#8220;Hummer&#8221; angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 8 Dezember 2008<\/p>\n<p>In Friedrichshain brannte heute fr\u00fch ein Fahrzeug. Der Motorraum wurde durch das Feuer stark besch\u00e4digt. Gegen 0 Uhr 45 hatte eine Polizeistreife den brennenden \u201eHummer\u201c in der Frankfurter Allee bemerkt. Die alarmierte Feuerwehr l\u00f6schte die Flammen. Durch das Feuer wurde auch ein daneben stehender \u201eMazda\u201c in Mitleidenschaft gezogen. Da eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>F\u00fcnf Luxusautos in Kreuzberg besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 25 Dezember 2008<\/p>\n<p>Gleich f\u00fcnf teure Autos haben Unbekannte in der Nacht zum 25. Dezember am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg besch\u00e4digt: Zeugen entdeckten zerstochene Reifen an drei Mercedes, einem BMW, zudem war ein Jaguar teilweise mit oranger Farbe \u00fcberzogen. Ein Schreiben hatten die T\u00e4ter nicht hinterlassen. Da die Polizei von einer politisch motivierten Tat ausgeht, ermittelt der Staatsschutz.<\/p>\n<p>&#8220;Die Fahrzeuge standen in nur kurzen Abst\u00e4nden in einer Reihe am Paul-Lincke-Ufer&#8221;, sagte ein Polizeisprecher. Bei einem Mercedes waren sogar alle vier Reifen zerstochen worden. In Kreuzberg hat es erst k\u00fcrzlich einen Anschlag auf die im Bau befindliche Luxusimmobilie Car-Loft in der unmittelbaren Nachbarschaft des Paul-Lincke-Ufers gegeben.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Wieder Autos abgefackelt<br \/>\nBerlin 23 Dezember 2008<\/p>\n<p>In den Stadtteilen Mitte und Kreuzberg gingen in der Nacht zum Dienstag erneut hochwertige Fahrzeuge in Flammen auf. In der Ackerstra\u00dfe in Mitte brannte ein BMW und in der Kreuzberger Nostitzstra\u00dfe ein Volvo und ein Mercedes. In allen drei F\u00e4llen geht die Polizei von Brandstiftung aus. Ein Fachkommissariat hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>&#8220;Land Rover&#8221; angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 14 Dezember 2008<\/p>\n<p>Unbekannte setzten heute fr\u00fch einen &#8220;Land Rover&#8221; in Mitte in Brand. Ein Taxifahrer bemerkte gegen 3.40 Uhr an der Kreuzung Choriner Stra\u00dfe Ecke Fehrbelliner Stra\u00dfe das Feuer an dem Fahrzeug und alarmierte die Feuerwehr und Polizei. Die Einsatzkr\u00e4fte l\u00f6schten den Brand. Verletzt wurde niemand. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden konnte, \u00fcbernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>7 Nobelkarossen angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 31 Dezember 2008<\/p>\n<p>Autofahrer in Berlin parken gef\u00e4hrlich. Eine Nacht vor Silvester gingen zahlreiche Nobelkarossen in drei Berliner Bezirken in Flammen auf. Von den T\u00e4tern fehlt jede Spur. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben in der Nacht zum Mittwoch in Berlin sieben hochwertige Autos in Brand gesteckt. In Friedrichshain, Mitte und Prenzlauer Berg seien dadurch insgesamt 15 Fahrzeuge besch\u00e4digt worden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Anwohner hatten kurz nach zwei Uhr die Polizei alarmiert, als sie in der Zionskirchstra\u00dfe in Mitte einen brennenden Pkw entdeckten. Wenig sp\u00e4ter setzten Unbekannte in der Fehrbelliner Stra\u00dfe ein Auto in Brand, die Flammen griffen auf vier danebenstehende Pkw \u00fcber. Weitere zwei Fahrzeuge wurden in der Ruppiner\/Ecke RheinsbergerStra\u00dfe sowie in der Swinem\u00fcnder Stra\u00dfe in Brand gesetzt, dabei wurden zudem zwei nahestehende Pkw besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>In der Kastanienalle in Prenzlauer Berg wurde ebenfalls ein Auto in Brand gesteckt, ein daneben geparkter Pkw wurde duch die starke Hitzeentwicklung nahezu vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. In der Seumestra\u00dfe und der Krautstra\u00dfe in Friedrichshain gingen ebenfalls zwei Fahrzeuge in Flammen auf, ein weitere Fahrzeug wurde dadurch besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Mercedes aus politischen Motiven angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 26. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>In der Raabstrasse wurde gestern fr\u00fch ein Mercedes angez\u00fcndet. Zwei daneben stehende Autos wurden besch\u00e4digt. Die Polizei stuft die Brandstiftung als politisch motiviert ein.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Wieder brennen Autos<br \/>\nBerlin 22. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>In der Nacht zu Karfreitag wurden wieder 3 Autos angez\u00fcndet, zwei in Kreuzberg und eines in Pankow. Weil die Polizei die T\u00e4ter in der Links-autonomen Szene vermutet, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Auto in Kreuzberg angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 7. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>Bislang unbekannte T\u00e4ter haben in der Nacht zum Donnerstag gegen 1.20 Uhr an der Solmstrasse in Kreuzberg einen Pkw in Brand gesetzt. Das Auto wurde durch die Flammen besch\u00e4digt. Die Polizei schlie\u00dft einen politischen Hintergrund nicht aus. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Auto und Autoanh\u00e4nger angez\u00fcndet, Scheiben eingeschlagen<br \/>\nBerlin 26. April 2008<\/p>\n<p>In der vergangenen Nacht z\u00fcndeten Unbekannte in Kreuzberg ein Auto (Daimler Benz) sowie einen Autoanh\u00e4nger an und schlugen die Windschutzscheiben von vier geparkten Wagen ein.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Kleintransporter<br \/>\nBerlin 8. April 2008<\/p>\n<p>Unbekannte haben am Morgen ein Kleinbus in der Spandauer Bergstrasse angez\u00fcndet. Der Tatverdacht f\u00e4llt erneut auf Mitglieder der linken Szene.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Wieder brannte ein Auto<br \/>\nBerlin 3. April 2008<\/p>\n<p>Wie die Polizei mitteilte, wurde der hochwertige Pkw in der Eckertstrasse von unbekannten in Brand gesteckt. Durch den Brand entstand an dem Auto hoher Sachschaden.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Autos und M\u00fcllcontainer angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 11 Mai 2008<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter setzten heute fr\u00fch in Neuk\u00f6lln zwei Autos und drei M\u00fcllcontainer in Brand. Erst brannten in der Bouchestra\u00dfe drei Container. Sp\u00e4ter brannten ein paar Stra\u00dfen weiter einen \u201eAudi\u201c und einen \u201eDaimler Benz\u201c. Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Audi angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 1. Mai 2008<\/p>\n<p>Am Abend des 1. Mai wurde am Paul-Linke-Ufer ein hochwertiger Audi angez\u00fcndet, um den Protest gegen Umstrukturierung auf flammende Art und Weise Ausdruck zu verleihen.<\/p>\n<p>Wir bleiben alle! Auf zu den Aktionstagen ende Mai!<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Sonstiges:<\/strong><\/p>\n<p>Anschlag auf Villa von Stefan Aust<br \/>\nHamburg 25 September 2008<\/p>\n<p>Am Donnerstag hatten unbekannte T\u00e4ter mehrere Farbbeutel auf das Haus der Familie Aust geworfen. Fensterscheiben gingen zu Bruch, verletzt wurde niemand.<\/p>\n<p>-Nach dem Farbbeutel-Anschlag auf die Villa des ehemaligen &#8220;Spiegel&#8221;-Chefredakteurs Stefan Aust ist nun ein Bekennerschreiben aufgetaucht.<\/p>\n<p>In dem Brief an die &#8220;Hamburger Morgenpost&#8221; hei\u00dft es: &#8220;Der Film ist eine Fortschreibung der Verdrehungen und L\u00fcgen des Stefan Aust. Wir widmen diesen Anschlag allen GenossInnen, deren W\u00fcrde durch diesen Film in den Schmutz gezogen wurde.&#8221; (Aust hat die Buchvorlage zu dem Kinofilm \u00fcber die RAF geschrieben. )<br \/>\nEin Polizeisprecher best\u00e4tigte, dass der Brief echt ist.<br \/>\nQuelle: express.de<\/p>\n<p>* junge Welt erreichte das Schreiben \u00bbDer Stefan-Aust-Komplex\u00ab:<\/p>\n<p>Am 25.9.2008, dem Tag des Kinostarts der Verfilmung vom Baader-Meinhof-Komplex, haben wir die Villa von Stefan Aust in Hamburg-Blankenese, Broerstreppe 1, mit Farbflaschen und Steinen beworfen und vor der T\u00fcr ein Rauchfeuer entz\u00fcndet.<\/p>\n<p>Stefan Aust, Autor des j\u00fcngst in dritter Auflage erschienenen Bestsellers mit ca. 500000 Exemplaren, hat am Drehbuch des von Bernd Eichinger unter der Regie von Uli Edel produzierten deutschen Kinoereignisses des Herbstes 2008 mitgearbeitet. Stefan Aust ist von der Umsetzung seines Stoffes begeistert und h\u00e4lt den Baader-Meinhof-Komplex f\u00fcr einen ausgezeichneten Film, \u00bbso authentisch, wie das bei einem Spielfilm m\u00f6glich ist\u00ab. In der Titelgeschichte des Spiegel vom 8.9.08 lie\u00df sich der Journalist Dirk Kurbjuweit in einer \u00fcberschw\u00e4nglichen Kritik zu der Aussage verleiten, da\u00df der Film die Debatte \u00fcber den deutschen Terrorismus ver\u00e4ndern w\u00fcrde. Eichinger sei ein realistischer Film, ein Geschichtswerk gelungen, welches endlich einmal schonungslos \u00bbdas schiere T\u00f6ten, die Barbarei, den von den Inhalten entkoppelten Blutrausch der RAF\u00ab auf die Leinwand bringe.<br \/>\n\u00bbH\u00f6llentrip\u00ab<\/p>\n<p>Mitnichten wird dieser Film eine Ver\u00e4nderung im Diskurs \u00fcber die Politik, den Kampf der RAF bewirken. Der Film ist eine Fortschreibung der Verdrehungen und L\u00fcgen des Stefan Aust, er visualisiert die von ihm entworfenen psychopathologischen Muster der Genossen der RAF wirkungsm\u00e4chtig &#8211; er denunziert bewaffneten, militanten Widerstand gegen Imperialismus und Staatsterrorismus als wahnsinnig. Diese Behauptung, da\u00df mensch verr\u00fcckt sein m\u00fcsse, um bewaffnet zu k\u00e4mpfen, zieht sich wie ein roter Faden durch die Arbeiten des Stefan Aust. Schon als junger Typ Anfang der 70er hatte er nach eigenen Angaben die Einsicht, da\u00df der bewaffnete Kampf in Europa scheitern mu\u00df, da\u00df es ein \u00bbH\u00f6llentrip\u00ab sei. Er habe sich nie als Teil der Bewegung dieser Jahre gesehen, sagt er in einem Interview. Seine Bekanntschaft mit Ulrike Meinhof in der Redaktion von konkret, seine Begegnung mit einigen anderen Akteuren der antiautorit\u00e4ren Revolte habe ihn sozusagen an die Materie herangef\u00fchrt. Emsig arbeitete er sich in das Thema ein, mit dem eher distanzierten Blick eines Journalisten von au\u00dfen auf den \u00bbKrieg der B\u00fcrgerkinder gegen den Staat\u00ab (O-Ton Aust). 1986 ver\u00f6ffentlicht er den Bader-Meinhof-Komplex, ein Schlachtenpanorama des bewaffneten Kampfes. Andreas Baader, ein als Kind von drei Frauen verh\u00e4tschelter Junge, baut als schmieriger eitler Desperado zusammen mit seiner Braut, der unerbittlichen, rigiden Pfarrerstochter Gudrun Ensslin und der sadomasochistisch veranlagten Ulrike Meinhof eine Untergrundarmee auf. Mittels einer Kampagne zu Heimkindern scharen sie ein paar \u00bbRekruten f\u00fcr ihre Untergrundarmee\u00ab um sich. In einem \u00bbAlptraum von Gewalt\u00ab aus der als \u00bbSelbstzweck gew\u00e4hlten Illegalit\u00e4t\u00ab f\u00fchren sie einen \u00bbPrivatkrieg\u00ab und nehmen \u00bbdas Land in Geiselhaft\u00ab. Ihr \u00bbrevolution\u00e4rer Gr\u00f6\u00dfenwahn\u00ab offenbart sich u. a. darin, da\u00df sie sich anma\u00dfen, gar drei (!) Banken koordiniert an einem Tag zu \u00fcberfallen. \u00bbUS-Amerikaner, zumal Soldaten werden zu Freiwild ernannt.\u00ab Im Stammheimer Knast, der \u00bbHauptstadt der RAF\u00ab, zementiert sich das \u00bbWahnsystem\u00ab der Bande. Die Chefs essen H\u00fchnchen, Mitl\u00e4ufern und Befehlsempf\u00e4ngern wird der Suizid durch Hungerstreik befohlen. Ulrike Meinhof, mehr oder minder einzige Sympathietr\u00e4gerin der Gruppe, wird in den Selbstmord getrieben, \u00bbvielleicht war die Selbstzerst\u00f6rung der einzige Weg, um aus der RAF auszusteigen\u00ab. Da ist es nicht verwunderlich, da\u00df nach einem \u00bbmetaphysischen Endkampf\u00ab, w\u00e4hrend dem z.B. in einer \u00bbWannsee-Konferenz\u00ab (Boock) die Liquidierung des Begleitpersonal von Schleyer beschlossen wird und nach der Erst\u00fcrmung der Landshut die Stammheimer sich selbst t\u00f6ten.<\/p>\n<p>Mit der These des konzeptionellen Suizids r\u00fcckt Aust explizit die Gefangenen aus der RAF in die N\u00e4he von Selbstmordattent\u00e4tern. Unl\u00e4ngst attestierte Aust den GenossInnen der Guerilla faschistisch anmutende Menschenverachtung dem Gegner und sich selbst gegen\u00fcber.<br \/>\nNotorische L\u00fcgner&#8230;<\/p>\n<p>Diese zugegeben verk\u00fcrzte Zusammenfassung der Sichtweise und Gedankenwelt Austs soll anrei\u00dfen, welche Topoi er entwickelt, welche Art von Geschichtsschreibung dieser Typ betrieben hat und betreibt. Austs Buch gilt als Standardwerk, seine Fernsehproduktionen (u.a. 2007 \u00bbDie RAF\u00ab), seine Mitarbeit an Filmproduktionen, 1986 \u00bbStammheim\u00ab, seine journalistische T\u00e4tigkeit bei Panorama, bei Spiegel TV und als Chefredakteur des Spiegel haben ein verzerrtes, aber wirkungsm\u00e4chtiges Bild vom bewaffneten Kampf der RAF und anderer militanter Gruppen gepr\u00e4gt. Aktuell wird der Markt nun \u00fcberschwemmt mit dem neuen Kinofilm, dem H\u00f6rbuch zum Film, dem Buch zum Film, der Fernsehproduktion zum Film &#8230;, auch finanziell d\u00fcrfte da einiges dran verdient werden.<\/p>\n<p>Als Zeitzeugen ruft Aust die gro\u00dfe Garde der M\u00e4rchenerz\u00e4hler und notorische L\u00fcgner aus der 68er Revolte und den Guerillagruppen auf: R\u00f6hl, Langhans, Cohn Bendit, Fichter, Mahler, Bommi Baumann, Till Meyer, Klein, Boock. Letzter durfte gar, gut bezahlt, die von Aust gebotene B\u00fchne nutzen um eine weiteres Mal Genossen zu denunzieren und neue Mutma\u00dfungen zu pr\u00e4sentieren, wer denn nun Buback erschossen hat. Dies f\u00fchrte u. a. zu neuen Ermittlungen und Erpressungsversuchen der Staatsanwaltschaft gegen GenossInnen, die fr\u00fcher in der RAF organisiert waren.<br \/>\nDer Untergang, Teil 2<\/p>\n<p>Angesprochen auf die Frage, ob der Staat in der Konfrontation mit der Guerilla \u00fcberreagiert habe, antwortet Aust in einem k\u00fcrzlich erschienenen Interview, da\u00df der Staat r\u00fcckblickend betrachtet eher ma\u00dfvoll, r\u00fccksichtsvoll und rechtstaatlich mit den Angriffen umgegangen sei. Diese Antwort scheint fast zynisch, wenn mensch bedenkt, da\u00df Aust sich Jahrzehnte mit den Geheimdiensten der BRD besch\u00e4ftigt hat. So publizierte er z.B. zum Celler Loch und dem Schm\u00fccker-Mord, zum Kontaktsperregesetz und der Abh\u00f6rpraxis in den Kn\u00e4sten, er prangerte die Zust\u00e4nde in den Kn\u00e4sten an und die Folter der Zwangsern\u00e4hrung, und nicht zuletzt die Killfahndung. Da schlie\u00dft sich der Kreis des staatstragenden, staatsbejahenden Stefan Aust mit der Schauspielerin Martina Gedeck, die in dem Kinofilm Ulrike Meinhof spielt und als Folge ihrer Auseinandersetzung mit ihrer Filmrolle zu einer gr\u00f6\u00dferen N\u00e4he zu diesem Staat und seiner vermeintlichen Rechtstaatlichkeit gefunden hat.<\/p>\n<p>Nachdem es Eichinger in seinem Film \u00bbDer Untergang\u00ab gelungen ist, die menschliche Gr\u00f6\u00dfe des deutschen Volkes und sein Leid im Abwehrkampf gegen die Rote Armee auf die Kinoleinw\u00e4nde zu bringen (und zwar, wie er betont, als deutsches Projekt mit deutschen Schauspielern, deutscher Sprache und deutschem Regisseur), so darf er nun den Abwehrkampf des deutschen Staates gegen die Rote Armee Fraktion darstellen.<\/p>\n<p>Die Geschichte der bewaffneten Praxis und Politik der RAF, der Bewegung 2. Juni und der Revolution\u00e4ren Zellen\/Rote Zora sehen wir aus einem kritischen solidarischen Blickwinkel. Trotz aller Kritik an strategischen Irrt\u00fcmern, an einzelnen krontraproduktiven Aktionen mit verheerenden Folgen sowohl f\u00fcr unschuldige Betroffene als auch f\u00fcr eine revolution\u00e4re Perspektive, sch\u00e4tzen wir die Initiative, den bewaffneten Kampf in der BRD zu organisieren. Die Geschichte der bewaffneten Gruppen ist wichtiger Bestandteil linksradikaler Geschichte &#8211; es ist nowendig, ihre Erfahrungen, Niederlagen und Erfolge zu reflektieren, auch f\u00fcr eine revolution\u00e4re Zukunft. Es w\u00e4re falsch, dieses Feld der Geschichte an die Austs, Kraushaars, Reemtsmas abzutreten.<\/p>\n<p>Wir widmen unsere Aktion allen Genossen, deren W\u00fcrde und Integrit\u00e4t mit diesem Film durch den Schmutz gezogen wird.<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr Christian Klar und Birgit Hogefeld!<\/p>\n<p>Die Revolution sagt: Ich war, ich bin, ich werde sein. (R. Luxemburg)<\/p>\n<p>Quelle: junge welt<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschl\u00e4ge auf sechs Servicefahrzeuge der G\u00f6ttinger Stadtwerke<br \/>\nG\u00f6ttingen 29 November 2008<\/p>\n<p>Mit mehreren Brands\u00e4tzen haben Unbekannte Samstagnacht (29.11.08) auf dem Betriebgel\u00e4nde der G\u00f6ttinger Stadtwerke in der Hildebrandstra\u00dfe insgesamt sechs Servicefahrzeuge, f\u00fcnf VW Kleinbusse und einen VW Polo, vors\u00e4tzlich in Brand gesetzt. Zwei VW-Busse wurden durch die Flammen komplett zerst\u00f6rt, die anderen Wagen erheblich besch\u00e4digt. Das Feuer griff auf anschlie\u00dfend auf ein Carport \u00fcber. Menschen wurden nicht verletzt.<\/p>\n<p>Ein Mitarbeiter des Wachdienstes wurde gegen 01.30 Uhr auf den Feuerschein der zu diesem Zeitpunkt bereits zum Teil in Flammen stehenden Fahrzeuge aufmerksam und alarmierte sofort Feuerwehr und Polizei.<\/p>\n<p>Aufgrund vorgefundener Spuren am Tatort sowie der in gro\u00dfen Buchstaben mit Farbe aufgebrachten Parole &#8220;Nieder mit Kapitalismus, Patriarchat und Gewalt gegen Frauen, etc. !&#8221; an der zur Godehardstra\u00dfe gerichteten Grundst\u00fccksmauer des Betriebsgel\u00e4ndes geht die Polizei G\u00f6ttingen von einer politisch motivierten Brandstiftung aus.<\/p>\n<p>Die Tat wird nach derzeitigen Ermittlungen der Serie von Brandanschl\u00e4gen auf Dienstfahrzeuge der Polizei G\u00f6ttingen, der Bundespolizei sowie Firmen- und Privatfahrzeuge zugerechnet, die die Ermittler seit Oktober 2006 besch\u00e4ftigt (siehe unsere Pressemitteilung Nr. 1397 vom 14.12.2007).<\/p>\n<p>Eine bislang unbekannte linksextremistische Gruppierung hatte sich Mitte Januar 2008 in einem Selbstbezichtigungsschreiben zu der Brandanschlagsserie auf Kraftfahrzeuge bekannt und weitere Anschl\u00e4ge angedroht (siehe unsere Pressemitteilung Nr. 53 vom 16.01.2008). Nach Abschluss der Tatortbefundaufnahme gehen die Ermittler mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon aus, dass auch die Anschl\u00e4ge auf die Fahrzeuge der Stadtwerke dieser linksextremistischen Gruppierung zuzurechnen sind.<\/p>\n<p>Quelle: Presseportal.de<\/p>\n<hr>\n<p>Gemeinsam gegen Krieg &amp; Rassismus:!<br \/>\nM\u00fcnchen 3. Februar 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 3.2.08 haben wir die Karl v. Gravenre in Franz Fanon Str. umbenannt : Damit ersetzen wir den Namen eines kolonialistischen M\u00f6rders durch den Namen eines Theoretikers der Befreiung.<\/p>\n<p>Kar1 von Gravenreuth war ab 1878 Leutnant der bayerischen Armee. Zwischen 1885 und 1888 arbeitete er f\u00fcr die \u201cDeutsch-Ostafrikanische Gesellschafft im heutigen Tansania und fungierte dort zeitweise als stellvertretender Reichskommissar f\u00fcr das deutsche Kolonialregime. .<\/p>\n<p>Die extrem Brutale Ausbeutung durch die Deutsch-Ostafrikanisch Gesellschaft f\u00fchrte zu Aufst\u00e4nden verschiedener Bev\u00f6lkerungsgruppen. Bei der Niederschlagung der Aufst\u00e4nde durch die Wissmanntruppe waren \u00f6ffentliche Hinrichtungen und die Zerst\u00f6rung ganzer Ortschaften an der Tagesordnung. Gravenreuth war als Chef der Wissmanntruppe massgeblich daran beteiligt. Danach baute er in Kamerun, zu dieser Zeit ebenfalls deutsche Kolonie eine paramilit\u00e4rische S\u00f6ldnertruppe auf. Daf\u00fcr kaufte er Sklaven. Mit dieser Truppe brach er zu einer weiteren brutalen \u201eExpedition\u201c auf.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich haben wir das Haus des CSU-Stadtrats-Politikers Hans Podiuk mit roter Farbe versch\u00f6nert, Podiuk hatte eine autonome Umbenennung der Von-Trotha-Str. 2006 als Terrorismus bezeichnet (Interim 63).<\/p>\n<p>Die gleichen, die daf\u00fcr eintreten deutsche Kolonialverbrecher als Helden zu verkl\u00e4ren, sind es, die heute mit rassistischen Kampagnen gegen jugendliche MigrantInnen, Neonaziparteien wie Pro M\u00fcnchen &amp; BIA Steilvorlagen f\u00fcr den Wahlkampf liefern.<\/p>\n<p>Pro M\u00fcnchen machte Postwurfsendungen gegen die. Stra\u00dfenumbenennung. Die BIA sprang auf Josef Schmids Kampagne f\u00fcr die Abschiebung jugendliche \u201eStraft\u00e4terInnen\u201c auf und erlangte ebenfalls weit mehr Unterschriften als zur Zulassung f\u00fcr die Kommunalwahl n\u00f6tig sind.<\/p>\n<p>Ein radikales Eintreten gegen die Glorifizierung der Kolonialgeschichte impliziert heute auch eine aktive Intervention gegen den neuen. Imperialismus der NATO: Deshalb beben wir auch Parole \u201eSIKO angreifen\u201c hinterlassen.<\/p>\n<p>Podiuk halts Maul!<br \/>\nGemeinsam gegen Krieg &amp; Rassismus:!<br \/>\nAutonome in Bewegung&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Verglasung einer Bankfiliale zerst\u00f6rt<br \/>\nBerlin 3. Mai 2008<\/p>\n<p>Aus einer Gruppe heraus warfen Jugendliche gegen 2 Uhr 25 Ziegelsteine gegen die Schaufensterscheiben einer Bankfiliale. Vier Glasscheiben wurden vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. Anschlie\u00dfend fl\u00fcchteten die T\u00e4ter unerkannt.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Wir Bleiben Alle \u2013 Aktionstage<br \/>\nBerlin 27 Mai \u2013 1. Juni<\/p>\n<p>27 Mai: Fahrzeuge brannten<br \/>\nFriedrichshain-Kreuzberg<br \/>\n-Unbekannte setzten heute fr\u00fch einen Lkw in Friedrichshain in Brand. Eine Anwohnerin bemerkte gegen 1 Uhr 20 in der Diestelmeyerstra\u00dfe das brennende Baufahrzeug und alarmierte die Feuerwehr, die die Flammen l\u00f6schten. Die Fahrerkabine des Fahrzeugs brannte vollst\u00e4ndig aus.<\/p>\n<p>-Gegen 1 Uhr 30 alarmierten Anwohner Polizei und Feuerwehr in die Schreinerstra\u00dfe in Friedrichshain. Dort hatten Unbekannte ein Pkw \u201eFord\u201c in Brand gesetzt. Das Feuer griff auf ein neben dem \u201eFord\u201c geparkten \u201eMercedes\u201c \u00fcber und besch\u00e4digte diesen. Eine Zeugin hatte kurz zuvor zwei maskierte Personen an dem Fahrzeug bemerkt.<\/p>\n<p>-Ein Passant alarmierte gegen 2 Uhr die Feuerwehr zu einem brennenden Lkw in die Alexandrinenstra\u00dfe in Kreuzberg. Die Einsatzkr\u00e4fte l\u00f6schten das Feuer, welches das F\u00fchrerhaus zum gr\u00f6\u00dften Teil zerst\u00f6rte. Verletzt wurde bei den Br\u00e4nden niemand. Da ein politischer Hintergrund derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, \u00fcbernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes in den drei F\u00e4llen die Ermittlungen.<\/p>\n<p>28 Mai: Besetztes Haus ger\u00e4umt \u2013 Mehrere Festnahmen, Brandanschl\u00e4ge auf Autos und Papiercontainer<br \/>\n-Nach der R\u00e4umung eines am Abend besetzten Hauses am Michaelkirchplatz in Mitte und einer sich anschlie\u00dfenden Eilversammlung sind in der Nacht insgesamt 29 Personen festgenommen worden, darunter auch zwei Frauen wegen des Verdachtes der Brandstiftung. In Kreuzberg, Friedrichshain, Mitte und Prenzlauer Berg brannten acht Autos und drei Papiercontainer, sechs daneben stehende Fahrzeuge wurden durch die Flammen besch\u00e4digt.<br \/>\nGegen 18 Uhr erhielten Polizisten Kenntnis von einem neu besetzten Haus am Michaelkirchplatz. Nachdem der verantwortliche Eigent\u00fcmer Strafantrag wegen Hausfriedensbruchs gestellt hatte, begannen gegen 21 Uhr 10 rund 300 Beamte mit der R\u00e4umung des Objektes. Dabei mussten die Polizisten auch Trennschleifer einsetzen, um das verbarrikadierte Haus betreten zu k\u00f6nnen. Vereinzelt kam es dabei zu Flaschenw\u00fcrfen auf die eingesetzten Beamten. Im Haus wurden 19 Personen angetroffen und zur Identit\u00e4tsfeststellung festgenommen. Nach der R\u00e4umung bildete sich am Heinrichplatz in Kreuzberg eine Eilversammlung mit rund 150 Teilnehmern, die weitgehend friedlich verlief.<\/p>\n<p>Zwischen 23 Uhr 30 und 2 Uhr 20 wurden am Engeldamm, am Lausitzer Platz, der Fischerinsel, sowie der Wrangel-, Libauer-, Kopenhagener-, Ueckerm\u00fcnder-, Liebig- und Holzmarktstra\u00dfe acht Autos der Marken \u201eAudi\u201c, \u201eBMW\u201c, \u201eMercedes\u201c und \u201ePorsche\u201c sowie drei Papiercontainer angez\u00fcndet. Die Polizisten nahmen in der Nacht zehn Personen wegen Widerstandes, Beleidigung und einzelner Flaschenw\u00fcrfe auf Polizisten fest. Unter ihnen befinden sich zwei 19 und 22 Jahre alte Frauen, die im Verdacht stehen, f\u00fcr einen Teil der Brandstiftungen an den Fahrzeugen verantwortlich zu sein. Der Polizeiliche Staatsschutz, der die Ermittlungen aufgenommen hat, geht von einem Zusammenhang zwischen den Brandstiftungen und der R\u00e4umung des besetzten Hauses aus.<\/p>\n<p>29 Mai: In Neuk\u00f6lln und Prenzlauer Berg kam es heute fr\u00fch zu Brandstiftungen, bei denen insgesamt 18 Fahrzeuge besch\u00e4digt wurden.<br \/>\n-Gegen 1 Uhr 35 bemerkten Anwohner vier unabh\u00e4ngig von einander brennende Fahrzeuge auf dem Gel\u00e4nde einer Autovermietung an der Lahnstra\u00dfe. Das Feuer griff auf weitere 13 Fahrzeuge \u00fcber, bevor es von der alarmierten Feuerwehr gel\u00f6scht werden konnte.<\/p>\n<p>-Eine Stunde sp\u00e4ter setzten Unbekannte auf einem dem Parkplatz eines Supermarktes in der Pappelallee einen Pkw \u201ePorsche\u201c in Brand.<br \/>\nIn beiden F\u00e4llen ist von vors\u00e4tzlicher Brandstiftung auszugehen. Da eine politische Motivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>30 Mai: Erneut Autos in Brand gesetzt &#8211; Verd\u00e4chtiger festgenommen<br \/>\nIn der vergangenen Nacht sind in Berlin erneut mehrere Pkw in Brand gesetzt worden. Ein 21-J\u00e4hriger wurde bei einer versuchten Brandstiftung in Kreuzberg festgenommen.<br \/>\nGegen 0 Uhr 20 brannte in der Rudolf-Seiffert-Stra\u00dfe in Lichtenberg ein \u201eVW Golf Variant\u201c, der anhand von Aufklebern als Fahrzeug einer gro\u00dfen Autovermietung erkennbar war.<br \/>\nIn der Simon-Dach-Stra\u00dfe in Friedrichshain setzten Unbekannte gegen 1 Uhr 35 einen \u201eMercedes\u201c in Brand.<br \/>\nZwei \u201eSkoda Felicia\u201c, die durch Aufschriften als Firmenwagen einer Telekommunikationsfirma erkennbar waren, wurden gegen 2 Uhr 10 in der Winterstra\u00dfe in Reinickendorf angez\u00fcndet. Gegen 4 Uhr beobachteten Zivilbeamte der Polizeidirektion 5 in der M\u00f6ckernstra\u00dfe in Kreuzberg einen 21-j\u00e4hrigen Treptower, der im Begriff war, einen \u201eMercedes\u201c in Brand zu setzen. Der junge Mann wurde festgenommen und dem Staatsschutz des Landeskriminalamtes \u00fcberstellt, der auch die Ermittlungen zu den anderen Br\u00e4nden \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>Lokalg\u00e4ste angep\u00f6belt und Tische umgeworfen &#8211; 17 Festnahmen<br \/>\nMitte<br \/>\nGegen 17 Uhr 30 bildete sich im Bereich der Friedrich-, Behrens- und Mohrenstra\u00dfe ein nicht angemeldeter Aufzug von etwa 50 Personen mit Bezug zur so genannten \u201eFreiraum-Kampagne\u201c. Aus der Gruppe heraus, deren Mitglieder zum Teil vermummt waren, wurden an mehreren Lokalen G\u00e4ste bel\u00e4stigt sowie Tische und St\u00fchle umgeworfen. Einschreitende Polizeibeamte nahmen insgesamt 17 Personen fest.<\/p>\n<p>Politisch motivierte Sachbesch\u00e4digungen<\/p>\n<p>-Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bemerkte gegen 6 Uhr am Britzer Damm in Neuk\u00f6lln f\u00fcnf durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digte Scheiben eines Geldinstitutes. Au\u00dferdem stellten alarmierte Polizisten Sch\u00e4den an einer Eingangst\u00fcr und einem Oberlicht fest.<\/p>\n<p>-An der Fassade einer Firma in der Gro\u00dfbeerenstra\u00dfe in Mariendorf entdeckte ein Hausmeister gegen 4 Uhr 40 eine mit Farbe geschmierte politische Parole und ein besch\u00e4digtes T\u00fcrschloss. Au\u00dferdem hatten Unbekannte mehrere Farbbeutel gegen das Geb\u00e4ude geworfen.<\/p>\n<p>-Ebenfalls durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digten Unbekannte drei Scheiben an der Generalvertretung einer Versicherungsfirma in der M\u00f6llendorffstra\u00dfe in Lichtenberg.<\/p>\n<p>-In \u00fcber 50 F\u00e4llen beschmierten Unbekannte mit Hilfe von Schablonen Autos und Hausw\u00e4nde in Mitte. Zun\u00e4chst wurden in der Nacht vier F\u00e4lle bekannt, bevor sich am Morgen weitere Gesch\u00e4digte bei der Polizei meldeten. Betroffen waren Fahrzeuge in der Borsig-, Tiek-, Schr\u00f6der-, Garten- und Invalidenstra\u00dfe. Eine genaue Zahl \u00fcber die Sachbesch\u00e4digungen liegt noch nicht vor.<br \/>\nWie berichtet, sind gestern Abend 17 Personen festgenommen worden, nachdem sie im Bereich der Mohren-, Friedrich- und Behrenstra\u00dfe Tische und St\u00fchle umgeworfen und G\u00e4ste bel\u00e4stigt hatten. Gegen 13 von ihnen verh\u00e4ngte ein Richter einen Anschlussgewahrsam bis heute Abend um 22 Uhr. Vier, gegen die wegen Landfriedensbruch und Sachbesch\u00e4digung ermittelt wird, wurden nach Abschluss der strafprozessualen Ma\u00dfnahmen auf freien Fu\u00df gesetzt.<br \/>\nDer in der Kreuzberger M\u00f6ckernstra\u00dfe wegen des Verdachtes der versuchten Brandstiftung festgenommene 21-J\u00e4hrige wurde nach R\u00fccksprache mit der Staatsanwaltschaft ebenfalls auf freien Fu\u00df gesetzt. Die Ermittlungen gegen ihn dauern an.<\/p>\n<p>31 Mai Farbbeutelw\u00fcrfe auf Werbetafel<br \/>\nFriedrichshain-Kreuzberg<br \/>\n-F\u00fcnf maskierte M\u00e4nner bewarfen gestern Abend gegen 18 Uhr eine Werbetafel mit Farbbeutel auf der Warschauer Br\u00fccke in Friedrichshain. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma bemerkte die T\u00e4ter und alarmierte die Polizei. Die M\u00e4nner fl\u00fcchteten in Richtung Frankfurter Allee. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>1 Juni: Polizisten mit Flaschen und Steinen beworfen &#8211; Mehrere Festnahmen<br \/>\nMitte<br \/>\n-In der vergangenen Nacht und heute fr\u00fch sind Polizisten in Mitte zum Teil massiv mit Flaschen und Steinen beworfen worden, f\u00fcnf Beamte sind dabei leicht verletzt worden. Au\u00dferdem z\u00fcndeten Unbekannte gegen 0 Uhr 30 in der Singerstra\u00dfe in Friedrichshain einen \u201eDaimler Chrysler\u201c an und bewarfen ein Gewerkschaftsgeb\u00e4ude am Bona-Peiser-Weg mit Steinen, wobei mehrere Fensterscheiben zu Bruch gingen. Insgesamt nahm die Polizei, die mit rund 550 Beamten im Einsatz war, sieben Personen fest. Zwei von ihnen werden heute einem Ermittlungsrichter mit dem Ziel, einen Haftbefehl zu erwirken, vorgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>Nachdem gestern Nachmittag und am Abend verschiedene Aktionen im Zusammenhang mit der \u201eFreiraumkampagne\u201c, darunter eine Demonstration gegen ein Ladengesch\u00e4ft in Mitte, friedlich zu Ende gegangen waren, hatten sich am Abend mehrere Hundert Personen zu einer Veranstaltung in der K\u00f6penicker Stra\u00dfe 137 zusammen gefunden. Gegen 23 Uhr betraten rund 150 Personen die Fahrbahn und brachten den Fahrzeugverkehr zum Erliegen. Sie wurden von Einsatzkr\u00e4ften angesprochen und gebeten, wieder auf den Gehweg zu gehen. Aus dieser nach wie vor auf der Stra\u00dfe stehenden Menge bzw. aus einer Gruppe von etwa 100 weiteren Personen, die auf dem Gehweg standen, wurden gegen 23 Uhr 10 mehrfach Flaschen auf die Beamten geworfen. Als die Polizisten zwei M\u00e4nner und eine Frau wegen schweren Landfriedensbruchs festnahmen, wurden sie nach Schilderung der Einsatzkr\u00e4fte massiv mit Flaschen- und Steinen beworfen. Auf weitere Festnahmen reagierten bis etwa 23 Uhr 50 mehrere, zum Teil vermummte Personen, auf gleiche Art und Weise. F\u00fcnf Polizisten erlitten leichte Verletzungen, konnten aber den Dienst fortsetzen. Sechs M\u00e4nner und eine Frau wurden festgenommen, zwei 21 bzw. 24 Jahre alte M\u00e4nner werden am Nachmittag einem Ermittlungsrichter vorgef\u00fchrt. Nachdem der gr\u00f6\u00dfte Teil der Personengruppe kurz nach Mitternacht wieder auf das Gel\u00e4nde gegangen war, blieb die Lage bis auf vereinzelte Flaschenw\u00fcrfe ruhig. Der Versuch, gegen 1 Uhr 45 einen auf die Fahrbahn der K\u00f6penicker Stra\u00dfe gerollten Container in Brand zu setzen, blieb erfolglos.<\/p>\n<p>Im Lauf der Nacht wurden an verschiedenen Stellen in Friedrichshain und Wedding mehr als ein Dutzend M\u00fcll- und Wertstoffcontainer angez\u00fcndet. Die Ermittlungen hat in allen F\u00e4llen der Polizeiliche Staatsschutz \u00fcbernommen<\/p>\n<p>Die Behauptung aus den Reihen der Veranstalter der Freiraumkampagne gegen\u00fcber den Medien, die Polizei h\u00e4tte das \u201eHausprojekt\u201c in der K\u00f6penicker Stra\u00dfe 137 angegriffen, entbehrt jeder Grundlage und ist eine Umkehrung der Realit\u00e4t.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rungen:<br \/>\n-Baumaschine angez\u00fcndet<br \/>\nAls Auftakt der actiondays f\u00fcr autonome Freir\u00e4ume, haben wir in der Nacht auf Dienstag, den 27.5. in der Diestelmeyerstr. eine Baumaschiene, die im Zusammenhang mit den dort stattfindenden Bauarbeiten der Luxustownhouses steht, niedergebrannt.<br \/>\nStoppt die neoliberale Stadtumstrukturierung! Gegen Kapitalismus!<\/p>\n<p>-Hausbesetzung am Miachael-Kirch-Platz<br \/>\nDanke an alle, die sich &#8211; wie auch immer &#8211; an der Aktion beteiligt haben<br \/>\nDanke f\u00fcr die Unterst\u00fctzung von drau\u00dfen<br \/>\nDanke f\u00fcr die VoK\u00fc<br \/>\nDanke f\u00fcr die Musik<br \/>\nDanke f\u00fcr das Rufen<br \/>\nDanke f\u00fcr das Helfen<br \/>\nDanke f\u00fcr das Abwehren des ersten Angriffs der 23ten<br \/>\nDanke an die Anwohner_innen, die uns mit Infos versorgt haben<br \/>\nDanke f\u00fcr das Verteidigen des Hauses bis zum Schluss<br \/>\nDanke f\u00fcr das Warten und die Versorgung vor der GeSa<br \/>\nDanke f\u00fcr die Gr\u00fc\u00dfe von woanders<br \/>\nWir haben es versucht, wir haben es ernst gemeint, wir wollten das Haus,<br \/>\nwir wollten verhandeln. aber ver.di und die Bullen haben uns nicht<br \/>\nverstehen wollen. So hat es also nicht geklappt, nun steht das Haus<br \/>\nweiter sinnlos leer. Aber vielleicht klappt\u00b4s ja beim n\u00e4chsten Mal.&#8221;<br \/>\nAus dem Kreis der Besetzer_innen<\/p>\n<p>-Scheiben bei Sparkasse zerst\u00f6rt<br \/>\n&#8220;angestachelt durch wut und blankes entsetzen aufgrund derfortdauernden und sich immer mehr beschleunigenden vertreibung von sozialschw\u00e4cheren aus ihren angestammten kiezen (besonders in neuk\u00f6lln,aber nicht nur dort) wurden in den morgenstunden des 30. mai diefensterscheiben der sparkasse am britzer damm zerst\u00f6rt. au\u00dferdemerkl\u00e4ren wir mit dieser aktion unsere solidarit\u00e4t mit den inhaftiertender aktionstage und fordern deren sofortige freilassung.<br \/>\nkapitalismus angreifen!<br \/>\nlasst uns diese stadt in schutt und asche legen!&#8221;<\/p>\n<p>-O2-Screen angegriffen<br \/>\nder &#8220;O2-Screen&#8221; auf der &#8220;Warschauer Br\u00fccke&#8221; (neben der U-Bahnstation) , der heute zum ersten Mal in Betrieb genommen werden sollte, wurde soeben mit Farbbomben versch\u00f6nert!<\/p>\n<p>-Lofthaus wurde entglast<br \/>\nHeute Mittag wurde Luckauer Ecke Dresdner Str. in X-Berg 36 ein chickes Eigentumswohnungs-Lofthaus, welche sich noch im Bau befindet mit Steinen bearbeitet und entglast.<br \/>\nAktion Baustopp Vol. 2<\/p>\n<p>-SAP entglast<br \/>\n18 Scheiben sind nicht genug! Am 28. Mai 2008 haben wir die Scheiben von SAP in die Rosenthaler Strasse eingehauen. SAP ist weltweit f\u00fchrend im Bereich Business-Software. Sie entwickeln Software f\u00fcr Sicherheitsbeh\u00f6rden und militarische Organisationen, auch f\u00fcr die NATO und die Bundeswehr. Dabei handelt es sich um Rechnungswesen, Logistik bis hin zum Personalmanagement f\u00fcr R\u00fcstung . Damit die Kriegstreibenden L\u00e4nder auch gut zusammenarbeiten k\u00f6nnen entwickelt SAP die Vernetzungssoftware . SAP ist ein wichtiger GlobalPlayer in innerer und \u00e4usserer R\u00fcstungs und Sicherheitsindustrie.Die Sicherheit f\u00fcr die das SAP zust\u00e4ndig ist, ist f\u00fcr die Reichen, die sich in der ganzen Welt von der immer mehr veramenden Bev\u00f6lkerung absicherrn m\u00fcssen mit Krieg, Ausbeutung, Ausgrenzung und Unterdr\u00fcckung. Unsere Aktion ist im Zusammenhang mit den Freiraumaktionstagen zu sehen, weil Freir\u00e4ume bedeuten f\u00fcr uns, ein Leben ohne kapitalistische Ausbeutung, Repression und Krieg.Kein Frieden mit dem Krieg<br \/>\n!!!!!!Militarismus abschaffen!!!&#8221;<\/p>\n<p>-Autos der Firma Lipinsky angez\u00fcndet<br \/>\nSchluss mit Big SisterZwei Autos der Firma Lipinsky sind Donnerstag-Nacht 29.05. abgebrannt. Lipinsky ist ein Telekommunikation und Sicherheitsfirma. Ihr Angebot ist Beratung, Projektierung, Vertrieb, Installation, Instandhaltung und Betreuung von Sicherheitssysteme : Einbruchsmelder, Video-\u00dcberwachung, Zeit-Erfassung, Zutrittskontrollen, Alarmanlagen und mobile Sicherheitsroboter. All diese kleine oder grossen Spielzeuge der Kapialbesitzenden kotzen uns im allt\u00e4glichen Leben an.Wir haben Lipinsky angegriffen, weil wir keine Lust auf eine Gesellschaft haben, wo jede jeder Schritt und Tritt kontrolliert und bewacht wird. F\u00fcr uneingeschr\u00e4nkte Bewegungsfreiheit und gegen den Kontrollwahn und Ausgrenzungspolitik der Kapitalbesitzenden.<\/p>\n<p>Keine Kontrollen!Keine \u00dcberwachung!Freir\u00e4ume in der ganzen Welt!Smashed all cameras everywhere!!!!!Kein sicheres zu Hause f\u00fcr die Herrschenden!!!&#8221;<\/p>\n<p>-SOWAS KOMMT VON SOWAS!<br \/>\nErneut hat es die Scheiben einer Luxuswohnanlage im Bau erwischt, diesmal \u201eCarloft\u201c in der Liegnitzer in X-berg. \u201eGING GANZ LEICHT\u201c stellt Carlo von der Gruppe \u201ebonzenpack wegscheppern\u201c begeistert fest. \u201eDie haben so viel Angst um ihre Autos, dass sie die mit einem Aufzug in die Wohnung mitnehmen wollen. Kannst dir vorstellen, wer f\u00fcr so was Geld \u00fcbrig hat. Wenn die sich hier breit machen, k\u00f6nnen wir hier die Koffer packen und das sehen wir \u00fcberhaupt nicht ein!\u201c<br \/>\nWIR BLEIBEN ALLE!<br \/>\nFREIHEIT statt kapitalismus!<\/p>\n<hr>\n<p>7 Angriffe auf Deutsche Bank, Commerz Bank, Allianz AG und Dresdner Bank<br \/>\nBerlin 14 August<br \/>\nEine erkl\u00e4rung die uns zugeschickt wurde:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht Donnerstag, der 14. August, in Berlin, machten wir 7 Angriffe auf Deutsche Bank, Commerz Bank, Allianz AG und Dresdener Bank. Die Schl\u00f6sser zu denBanken und den Karte-Lesern wurden geklebt, und &#8216;nicht zu UK Kohle&#8217; war gemahlt. Deutsche Bank ist der einzelne gr\u00f6\u00dfte europ\u00e4ische Kapitalanleger in agrofuels inLateinamerika &#8211; finanziell unterst\u00fctzende Projekte durch Agrenco, ADM, BrasilienEcodiesel, Bunge, Saubere Energie Brasilien, Cosan und Sao Martino. Agrofuels, weitdavon, eine umweltsm\u00e4\u00dfig vorzuziehende Alternative zu fossilen Brennstoffen zu sein,sind f\u00fcr die Abholzung, Industrielandwirtschaft verantwortlich, vergr\u00f6\u00dferteKohlenstoff-Emissionen und hochfliegende Nahrungsmittelpreise\/Verhungern. Zusammenmit der Allianz ist Deustche Bank auch einer der gr\u00f6\u00dften Aktion\u00e4re in UK Kohle, diezurzeit planen 7 neuen Kohlenkraftwerke \u00fcber das UK zu bauen. Commerz Bankfinanziert mindestens 3 agrofuel Gesellschaften: Agrenco, Bunge und Tereos.Dresdener Bank ist eine Tochtergesellschaft von Allianz AG. Die gew\u00e4hlten Ziele sind sowohl Klimaver\u00e4nderung als auch mit Kapital verbunden. DieAusnutzung der Umgebung und Leute durch den Staat und die Industrie geht Hand in derHand. Sie k\u00f6nnen nicht getrennt werden, und beide m\u00fcssen angegriffen werden. DieserAngriff f\u00e4llt mit dem Ende des Camps des UKs f\u00fcr die Klimahandlung und der Anfangdes Klima Camps und Anti-Racissmus Camps in der N\u00e4he von Hamburg zusammen.<br \/>\nSozialer Krieg statt Klimachaos!. &#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Besetzung des griechischen Konsulats<br \/>\nBerlin 8 Dezember 2008<\/p>\n<p>Erste Erkl\u00e4rung der BesetzerInnen:<br \/>\nHeute, am 8.12. 2008 besetzten wir das griechische Konsulat in Berlin aus Protest gegen den griechischen Staat, der f\u00fcr den kaltbl\u00fctigen Mord an Alexadros Grigoropoulos verantwortlich ist. Am fruehen Abend des 6.12.08 wurde der 16 j\u00e4hrige Sch\u00fcler Alexandros kaltbl\u00fctig von einem Polizisten im Zentrum von Athen erschossen. Zeugenaussagen zufolge wurde die Polizei von einer kleinen Gruppe Jugendlicher provoziert.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst verlie\u00dfen die Beamten den Schauplatz, zwei von ihnen kehrten jedoch nach wenigen Minuten zur\u00fcck. In der aufgeheizten Atmosph\u00e4re zog einer der Polizisten seine Waffe und feuerte zwei Sch\u00fcsse ab, wobei einer der Kugeln den Sch\u00fcler aus geringer Entfernung in den Brustraum traf. Alexandros starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Aufgebrachte BuergerInnen versperrten der Polizei den Zutritt ins Krankenhaus. Im Laufe der Nacht und am folgenden Tag entstanden in Athen sowie in mehreren griechischen St\u00e4dten spontane Grossdemonstrationen, denen mit starkem Polizeisaufgebot begegnet wurde.<\/p>\n<p>In ganz Griechenland herrscht derzeit durch alle Bev\u00f6lkerungsschichten hindurch gro\u00dfe Emp\u00f6rung. Das Land befindet sich in Aufruhr. Viele DemonstrantInnen wurden verhaftet. In Thessaloniki schoss die Polizei mit Plastikgeschossen in die Menge, wobei ein Demonstrant verletzt wurde. In diesem Augenblick werden Universit\u00e4ten besetzt, die Situation ger\u00e4t au\u00dfer Kontrolle. Auch im Ausland wird Emp\u00f6rung laut.<\/p>\n<p>Die Unruhen begannen vor der griechischen Botschaft in Zagreb und setzten sich in vielen europ\u00e4ischen St\u00e4dten fort. \u00c4hnliche Vorkommnisse gab es in Griechenland in den vergangenen Jahren h\u00e4ufig:<\/p>\n<p>-1985 der Mord an dem 15-jaehrigen Michailis Kaltezas w\u00e4hrend einer Ged\u00e4chtnisveranstaltung gegen die Milit\u00e4rjunta.<br \/>\n-2003 wurde H. Maragkakis auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle in den Kopf geschossen<br \/>\n-2008 in Lefkimi der Tod einer 42\/jaehrigen schwangeren Passantin w\u00e4hrend einer Demonstration.<\/p>\n<p>Die verantwortlichen Polizisten werden in der Regel in solchen F\u00e4llen freigesprochen und bleiben unbehelligt. Unschuldige Opfer des Staatsterrors: Verpr\u00fcgeln von MigrantInnen, Vergewaltigungen auf Polizeistationen, gewaltsame Verhinderung von Demonstrationen, \u201eversehentliche\u201c Quersch\u00fcsse. Ein gut funktionierendes Unterdrueckungssystem, dass sich gegen uns alle richtet und mit dem wir in jeder Strasse, jeder Stadt und jedem Land konfrontiert werden.<br \/>\nDas Gesicht der Staatsgewalt ist allen L\u00e4ndern \u00e4hnlich: Wir erinnern uns an den Migranten Oury Jalloh, der am 7.Januar 2005 in der Dessauer Polizeigewahrsam verbrannte!<br \/>\nDie Willk\u00fcr und Macht der Polizei waechst wie eine Welle, wir stellen uns dagegen.<\/p>\n<p>Wenn die Bullen unsetre Kinder toeten, wird Widerstand zur Pflicht<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit den Festgenommenen und Verletzten Mitk\u00e4mpferInnen in Griechenland.<\/p>\n<p>Zweite Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>Besetzung Griechisches Konsulat<br \/>\nDie Besetzung des griechischen Konsulats ist beeendet.<br \/>\nNach \u00fcber 9 Stunden wurde das griechische Konsulat am Wittenbergplatz in Berlin verlassen ohne da\u00df die Bullen eine Personalienfeststellung vornehmen konnten, was sie sich bis zuletzt erhofft hatten. Dies erfolgte nach l\u00e4ngeren Verhandlungen auch unter Zuhilfenahme von Anw\u00e4ltInnen. Insofern werten wir die heutige Besetzung als politischen Erfolg.<br \/>\nUnsere Forderung nach vollst\u00e4ndig freiem Abzug konnten wir somit 100% durchsetzten.<br \/>\nSuperdank an alle die GenossInnen , die uns drau\u00dfen vor dem Konsulat solidarisch unterst\u00fctzt haben und in der K\u00e4lte ausgeharrt haben.<\/p>\n<p>Aber der Kampf geht weiter.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t ist eine Waffe<\/p>\n<p>Wandelt Wut und Trauer in Widerstand<\/p>\n<p>Ex-Besetzerinnen des griechischen Konsulats- Berlin<\/p>\n<p>Quelle: Indy<\/p>\n<hr>\n<p>Irische Botschaft angegriffen<br \/>\nBerlin 7 September<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung die uns zugeschickt wurde:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht zu Sonntag, den 7 September, wurden die Schl\u00f6sser<br \/>\nder Irischen Botschaft in Berlin mit Spezialkleber unbrauchbar<br \/>\ngemacht und Graffitis mit den Slogans &#8220;Shell Raus aus Rossport&#8221;<br \/>\nin Irlande und &#8220;Keine Pipeline&#8221; hinterlassen. Diese Aktion wurde in<br \/>\nSolidarit\u00e4t mit den vor Ort Widerstand leistenden Menschen im<br \/>\nKampf gegen den Bau der Pipeline und der Zerst\u00f6rung des Lebens<br \/>\ndurch Regierungen und Multinationale Konzerne durchgef\u00fchrt.<br \/>\nMehr infos: www.indymedia.ie&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf franz\u00f6sisches Konsulat<br \/>\nHamburg 5 Dezember 2008<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben einen Farbanschlag auf das franz\u00f6sische Konsulat an der Heimhuder Stra\u00dfe (Rotherbaum) ver\u00fcbt. Sie schmissen sechs mit roter und schwarzer Farbe gef\u00fcllte Christbaumkugeln gegen das Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Ermittlungen ergaben, dass die T\u00e4ter zwischen 3.19 Uhr und 4.14 Uhr zugeschlagen haben m\u00fcssen. Zu diesen Zeiten fuhren Beamte des Objektschutzes dort Streife. Eine Fahndung blieb erfolglos.<\/p>\n<p>Die Ermittler des Staatsschutzes sehen einen Zusammenhang mit dem Castor-Transport von La Hague nach Gorleben im November. In Frankreich hatten Castor-Gegner Teile der Bahnstrecke zerst\u00f6rt. Diese T\u00e4ter sind nun festgenommen. Offenbar wollten Hamburger Autonome mit ihrem Anschlag gegen die Festnahmen protestieren. Die Hamburger Brandanschl\u00e4ge auf Vattenfall-Fahrzeuge im Zuge der Castor-Proteste sind unterdessen immer noch nicht aufgekl\u00e4rt. Wie berichtet z\u00fcndeten Anfang November Unbekannte mehrere Autos des Stromversorgers in mehreren Stadtteilen an. Sp\u00e4ter bekannten sich Castor-Gegner in einem Brief dazu. Der heftigste Anschlag ereignete sich am Bethesdaweg (Hamm-Nord). In einem angez\u00fcndeten Werkstattwagen von Vattenfall explodierte eine Gasflasche. Durch die Detonation gingen mehrere Scheiben eines Mehrfamilienhauses in der Wohnsiedlung zu Bruch. Vier weitere geparkte Autos brannten komplett aus.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Griechisches Konsulat<br \/>\nStuttgart 12 Dezember 2008<\/p>\n<p>In der Nacht zum 12.12. gab es in Stuttgart einen Farbanschlag auf das griechische Konsulat. Anlass war offenbar die Ermordung des Anarchisten Alexis durch griechische Polizei.<br \/>\nFolgender Text ging bei uns ein:<\/p>\n<p>&gt;&gt;Aus Wut \u00fcber den Mord an dem 15-j\u00e4hrigen Anarchisten Alexis in Griechenland, der von einem Bullen erschossen wurde, haben wir in der Nacht vom 11. auf den 12. Dezember das griechische Konsulat in Stuttgart symbolisch mit Farbbeuteln angegriffen.<br \/>\nAlexis ist nicht das einzige Opfer der staatlichen Repression in Griechenland oder in anderen L\u00e4ndern. Dies ist nur ein besonders krasses Beispiel f\u00fcr Repression gegen Bewegung von unten, die sich gegen das kapitalistische System und dessen kontinuierliche Zuspitzung richtet: Auch in Deutschland wird repressiv auf Protest reagiert und werden immer wieder Menschen Opfer der Justiz und des Staates; wie im Fall von Oury Jalloh, ein afrikanischer Asylbewerber, der am 7. Januar 2005 von deutschen Polizeibeamten verbrannt wurde. Diese Woche wurden die beiden angeklagten Bullen vor dem Landgericht in Dessau freigesprochen.<\/p>\n<p>Wir solidarisieren uns mit den in Griechenland Festgenommen, den politischen Gefangenen die aus Protest gegen die Ermordung einen Hungerstreik begangen haben und allen die in Griechenland und anderen L\u00e4ndern Widerstand leisten!<\/p>\n<p>Freiheit entsteht als k\u00e4mpfende Bewegung \u2013 f\u00fcr mehr Staatszerlegung!<br \/>\nNo justice, no peace \u2013 fight the police!<br \/>\nKampf der Klassenjustiz \u2013 f\u00fcr den Kommunismus!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Solidarit\u00e4tsaktion mit Gefangenen<br \/>\nBerlin 5. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben in der Nacht von 5.3. auf den 6.3. das Amtsgericht Lichtenberg mit Farbflaschen versch\u00f6nert. Um diese Versch\u00f6nerung zu erkl\u00e4ren, hinterlie\u00dfen wir die Parole \u201eFreiheit f\u00fcr Andrea und Christian\u201c. Dies war unser Beitrag zu dem Aktionstag im Rahmen der \u201eFreiheit f\u00fcr Andrea!\u201c-Demo am 9.3.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen den Gefangenen viel Gl\u00fcck&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Interim<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschl\u00e4ge auf Firmenautos &#8211; einer davon in Solidarit\u00e4t mit den Gefangenen im Hungerstreik<br \/>\nBerlin\/Oranienburg 8 August 2008<\/p>\n<p>Innerhalb von zwei Stunden sind gestern Nacht in Berlin von Unbekannten in Treptow und Mitte erneut zwei Brandanschl\u00e4ge auf Firmenfahrzeuge ver\u00fcbt worden. Ein Pkw und ein Kleintransporter des Elektronikkonzerns Siemens brannten vollst\u00e4ndig aus, ein drittes Fahrzeug wurde schwer besch\u00e4digt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen, weil in beiden F\u00e4llen ein politischer Hintergrund f\u00fcr die Brandstiftungen vermutet wird.<\/p>\n<p>Anwohner hatten gestern fr\u00fch in Treptow gegen 0.45 Uhr Polizei und Feuerwehr alarmiert, die in der Stra\u00dfe Am Treptower Park einen brennenden VW Touran bemerkt hatten. Trotz schnellen Eintreffens der Feuerwehr brannte das Firmenfahrzeug aus, ein daneben geparkter Ford Galaxy wurde ebenfalls vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt.<br \/>\nDie L\u00f6scharbeiten in Treptow waren kaum beendet, als gegen 2.30 Uhr in der N\u00e4he des Nordbahnhofs an der Gartenstra\u00dfe in Mitte der Brand eines Siemens-Servicefahrzeugs gemeldet wurde. Der oder die T\u00e4ter hatten einen abgestellten Kleintransporter vom Typ Renault Traffic in Brand gesetzt, an dem Totalschaden entstand. W\u00e4hrend des Feuerwehreinsatzes bis 3.15 Uhr blieb die Gartenstra\u00dfe zwischen Tieck- und Invalidenstra\u00dfe gesperrt.<br \/>\nDie Zahl der politisch motivierten Brandanschl\u00e4ge in Berlin stieg damit in diesem Jahr auf 47. Nach Polizeiangaben waren 38 Anschl\u00e4ge auf Firmenfahrzeuge und hochwertige Pkw gerichtet, in deren Folge insgesamt 62 Autos und Lkw besch\u00e4digt worden sind. Der dadurch entstandene Sachschaden wird mit mehr als einer halben Million Euro beziffert.<br \/>\nDass die Polizei die T\u00e4ter solcher Anschl\u00e4ge im politisch linksextremen Milieu verortet, scheint ein Bekennerschreiben zu belegen, das dieser Zeitung vorliegt. Darin bezichtigt sich eine &#8220;Gruppe FFA&#8221;, f\u00fcr einen Anschlag auf zwei Lieferfahrzeuge der Firma C+C Schaper in der Nacht zu Dienstag verantwortlich zu sein, bei dem zwei Lastwagen auf dem Firmengel\u00e4nde an der Sachsenhausener Stra\u00dfe in Oranienburg niederbrannten. Wirr und fehlerhaft hei\u00dft es in den Schreiben: &#8220;Wir kritisieren, dass ungenie\u00dfbare Nahrungsmittel zu sehr hohem Preisen verkauft werden und dr\u00fccken unsere Protest gegen ein System aus, in dem private Firmen mit Hilfe der Inhaftierung von Menschen erwirtschaften.&#8221; Ferner wird auf mehr als 500 Strafgefangene im Hungerstreik in deutschen Gef\u00e4ngnissen Bezug genommen. Das Schriftst\u00fcck war Donnerstag per Post bei der Online-Redaktion der Berliner Morgenpost eingegangen.<br \/>\nIn Berlin waren in den vergangenen Wochen Brandschl\u00e4ge auf Fahrzeuge ausgeblieben, wie ein Ermittler gestern best\u00e4tigte. Zuletzt hatte Ende Juni nach der R\u00e4umung eines besetzten Geb\u00e4udes am Michaelkirchplatz in Mitte eine Anschlagserie begonnen. In zwei N\u00e4chten waren mehr als 40 Fahrzeuge bei Brandanschl\u00e4gen zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>weitere Aktionen in Solidarit\u00e4t mit dem ermordeten Jugendlichen Alexadros<br \/>\nMinden 10 Dezember 2008<\/p>\n<p>Eine Gruppe rund 20 vermummter und schwarz gekleideter Jugendlicher ist am Dienstagabend lautstark durch Teile der Mindener Fu\u00dfg\u00e4ngerzone gezogen und hat gegen den Tod eines 15-j\u00e4hrigen Sch\u00fclers in der griechischen Hauptstadt Athen protestiert, in dessen Folge es zu tagelangen Unruhen in ganz Griechenland gekommen ist. Sie f\u00fchrten Fahnen sowie ein Transparent mit der Aufschrift \u201eGriechenland, das war Mord\u201c mit sich und skandierten Parolen, unter anderem \u201eACAB\u201c. Sie beschmierten die Hauswand eines \u00f6ffentlichen Geb\u00e4udes wie auch einen Streifenwagen mit Farbe.<\/p>\n<p>Erst in der Nacht zu Dienstag war das Geb\u00e4ude der Polizeistation in Obernkirchen mit Farbe bespr\u00fcht worden und Fensterscheiben eingeworfen worden. Au\u00dferdem bespr\u00fchten die T\u00e4ter die Hauswand mit Parolen, unter anderem auch mit dem Schriftzug \u201eACAB\u201c (\u201eAll cops are bastards\u201c). Wegen der N\u00e4he zum Wohnort der Jugendlichen und dem Skandieren der Parole \u201eACAB\u201c schlie\u00dft die Polizei nicht aus, dass die Randalierer auch f\u00fcr die Besch\u00e4digungen in Obernkirchen in Betracht kommen. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Frankfurt (M) 10 Dezember 2008<\/p>\n<p>Ein Protestzug gegen die griechische Regierung ist am Montagabend mit Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen linken Demonstranten und der Polizei zu Ende gegangen. Die Beamten berichteten von Sachbesch\u00e4digungen und Rangeleien. Sie nahmen 13 junge Leute vor\u00fcbergehend fest.<br \/>\nDer Demonstrationszug, der sich gegen das Vorgehen der griechischen Polizei bei den Auseinandersetzungen in Athen und anderen St\u00e4dten des Landes richtete, hatte sich gegen 16.30 Uhr am Campus Bockenheim in Bewegung gesetzt. Die etwa 100 Teilnehmer liefen dann zun\u00e4chst friedlich zum griechischen Konsulat an der Zeppelinallee.<br \/>\nVom Konsulat zogen die Demonstranten zur\u00fcck zum Campus, wo sie sich trennten. Eine Gruppe wollte \u00fcber die Bockenheimer Landstra\u00dfe in die Innenstadt gelangen, die andere war auf der Leipziger Stra\u00dfe unterwegs.<br \/>\nAuf beiden Routen habe es Krawalle gegeben, sagte Polizeisprecher Manfred F\u00fcllhardt. In der Bockenheimer Landstra\u00dfe h\u00e4tten die Demonstranten einen Bauzaun und mehrere M\u00fcllcontainer auf die Fahrbahn geworfen. Auf der Leipziger Stra\u00dfe schmissen Randalierer nach Darstellung der Polizei das Schaufenster der Citibank ein.<br \/>\nOb es sich bei den Demonstranten um Studenten handelte, blieb zun\u00e4chst unklar. Vor zwei Wochen hatten Studierende der Goethe-Uni unter der F\u00fchrung von Autonomen das House of Finance auf dem Campus Westend besetzt<\/p>\n<p>Quelle: FR<\/p>\n<p>Jena 9 Dezember 2008<\/p>\n<p>Solidemo f\u00fcr den Mord an Alexandros Grigoropoulos in der Jenaer Innenstadt, verbunden mit einem Sparkassenbesuch.<br \/>\nGestern abend versammelten sich in der Innenstadt Jenas spontan rund 30 Aktivisten um ihrer Wut und Trauer \u00fcber den Mord an dem griechischen 16-j\u00e4hrigen Anarchisten Alexandros Grigoropoulos kundzutun. Mit Transparenten und mit altbekannten Parolen ging es vom Campus der Uni aus in Richtung Zentrum. Die Wut \u00fcber die Wahnsinnstat des griechischen Rambo-Bullen entlud sich bereits nach kurzer Dauer, als die Hauptfiliale der Jenaer Sparkasse angegriffen und dem \u00f6rtlichen Glaser neue Auftr\u00e4ge verschafft wurden. Nach einigen weiteren lautstarken Parolen und jeder Menge B\u00f6ller wurde beschlossen, noch vor dem Eintreffen der Staatsmacht die Spontandemo aufzul\u00f6sen. Die eintreffenden Bullen konnten sich dann schlie\u00dflich damit besch\u00e4ftigen L\u00f6cher in die Luft zu starren.<\/p>\n<p>Unsere uneingeschr\u00e4nkte Solidarit\u00e4t gilt den AktivistInnen in Griechenland, sowie jeglichen internationalen Unterst\u00fctzern.<br \/>\nUnsere Gedanken sind bei Alexandros und unser tiefes Beileid gilt den Angeh\u00f6rigen des Mordopfers in diesen schweren Stunden.<\/p>\n<p>Destroy Capitalism! Create Anarchy!<br \/>\nA.C.A.B!<\/p>\n<p>Anarchist Movement Jena<\/p>\n<p>Quelle: indy<\/p>\n<p>Dresden 8 Dezember 2008<\/p>\n<p>-Am Sonntagabend wurde das Verwaltungsgericht an der Hans-Oster-Stra\u00dfe besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Ein Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sah bei seinem Rundgang f\u00fcnf dunkel gekleidete Personen, die in Richtung Garnisonskirche rannten. Als er daraufhin das Geb\u00e4ude kontrollierte, stellte er mehrere Sachbesch\u00e4digungen fest. Die Unbekannten hatten neun Fensterscheiben mit Steinen besch\u00e4digt sowie mit schwarzer und roter Farbe mehrere Schriftz\u00fcge an die Fassade des Gerichts gespr\u00fcht.<br \/>\nDeren Inhalt macht auf die aktuellen Auseinandersetzungen in Athen aufmerksam.<br \/>\nAngaben zur Schadensh\u00f6he liegen noch nicht vor.<br \/>\nDie Dresdner Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. &#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Polizeibericht<\/p>\n<p>-Etwa 30 schwarz gekleidete, teils vermummte Anh\u00e4nger der linken Szene haben am Montagabend in der Dresdner Innenstadt randaliert und dabei ein Polizeiauto massiv besch\u00e4digt. Nach Polizeiangaben vom Dienstagmorgen hatte die Gruppe zun\u00e4chst in der Hauptstra\u00dfe mit Plakaten und Flyern ihre Solidarit\u00e4t mit dem 15-j\u00e4hrigen Griechen bekundet, der am Samstag in Athen durch eine Polizeikugel get\u00f6tet worden war. Anschlie\u00dfend rannten die Demonstranten \u00fcber den Weihnachtsmarkt und warfen in der Neustadt M\u00fclltonnen und Bauz\u00e4une auf die Stra\u00dfen.<\/p>\n<p>Ein Teil der Gruppe st\u00fcrmte den Angaben zufolge dann auf den Vorplatz des Polizeireviers. Dort zerschlugen die Randalierer Scheiben eines geparkten Streifenwagens, traten dessen Spiegel ab und fl\u00fcchteten schlie\u00dflich unerkannt. Verletzt wurde niemand.<\/p>\n<p>Quelle: S\u00e4chsische Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Griechisches Konsulat<br \/>\nD\u00fcsseldorf 10 Dezember 2008<\/p>\n<p>Trotz ca. 9 Polizisten vor dem Griechischen Konsulatsgeb\u00e4ude in D\u00fcsseldorf gelang es einer Gruppe von 2 Aktivisten einen Farbanschlag auf das Geb\u00e4ude auszuf\u00fchren.<br \/>\nUm ca. 21 Uhr schafften es die Aktivisten an der Polizei vorbeizukommen und versch\u00f6nerten das Konsulatsgeb\u00e4ude mit den Worten &#8220;M\u00d6RDER&#8221; und &#8221; &#8211; ACAB &#8211; &#8221; in roter Farbe.<\/p>\n<p>WERDET AKTIV! SOLIDARIT\u00c4T MIT DEM ERMORDETEN ALEXANDROS!<\/p>\n<p>NO JUSTICE! NO PEACE!<\/p>\n<p>Quelle: Indy<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen Griechisches Konsulat<br \/>\nK\u00f6ln 8 Dezember 2008<\/p>\n<p>In der Nacht von Sonntag den 7. Dezember auf Montag den 8. Dezember wurde dem Geb\u00e4ude in dessen 7. Stock sich das griechische Konsulat befindet einen farblichen Akzent gegeben. So wurden das Konsulatschild und das Geb\u00e4ude selbst mit roten Farbeiern beworfen.<\/p>\n<p>Mit dieser Aktion wollten die AktivistInnen auf die Situation in Griechenland aufmerksam machen und ihre Wut und Trauer \u00fcber den Mord an Andreas Grigoropoulos ausdr\u00fccken. Andreas wurde durch Polizisten am Samstagabend in Eksarchia in Athen erschossen. Dies l\u00f6ste nicht nur in Griechenland eine Welle von heftigen Demonstrationen und direkten Aktionen aus.<\/p>\n<p>Quelle: Indy<\/p>\n<hr>\n<p>Militante aktionen im zusammenhang mit der Anti-Repressions und Griechenland-Soli Demo<br \/>\nBerlin 13 Dezember 2008<\/p>\n<p>\u00dcbersetzung einer Erkl\u00e4rung die uns erreichte:<\/p>\n<p>&#8220;Freitag Nacht wurden 2 Bankfilialen der Sparkasse in Berlin Friedrichshain angegriffen. Die Fenster wurden eingehauen und Slogans gespr\u00fcht.<\/p>\n<p>SOLIDARIT\u00c4T MIT ALLEN GENOSSEN IN GRIECHENLAND- WIR K\u00c4MPFEN AN EURER SEITE!<br \/>\nSOLIDARIT\u00c4T MIT DEN VERHAFTETEN UND EINGESPERRTEN IN GRIECHENLAND!<br \/>\nF\u00dcR DIE ESKALATION DES WELTWEITEN AUFSTANDES!<br \/>\nF\u00dcR ALEXIS! SOLIDARIT\u00c4T HEISST ANGRIFF&#8221;<\/p>\n<p>Aus der Presse:<\/p>\n<p>In der Nacht von Freitag zu Sonnabend haben Unbekannte in Friedrichshain und Kreuzberg mehrere offenbar politisch motivierte Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt. Die Ermittlungen hat in allen F\u00e4llen der Polizeiliche Staatsschutz \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Nach Polizeiangaben haben sechs Vermummte am Freitagabend gegen 22.05 Uhr an der Petersburger Stra\u00dfe in Friedrichshain Steine gegen die Fensterfront einer Bankfiliale geworfen. Mehrere Scheiben wurden dabei besch\u00e4digt. Die T\u00e4ter fl\u00fcchteten unerkannt. Gegen 3.40 Uhr, folgte ein Brandanschlag auf eine Bankfiliale an der Frankfurter Allee in Friedrichshain. Dort hatten Anwohner einen Knall vernommen und die Polizei alarmiert. Am Tatort entdeckten die Beamten einen Brandsatz, der von selbst erloschen war. Verletzt wurde niemand. Weitere Vorf\u00e4lle gab es in Kreuzberg. Dort alarmierten Passanten gegen 22 Uhr die Feuerwehr, nachdem sie an der Reichenberger Stra\u00dfe einen brennenden Papiercontainer entdeckt hatten. Die Zeugen beobachteten nach eigenen Angaben mehrere Vermummte, die den brennenden Container auf die Kreuzung schieben wollten. Gegen 5.40 Uhr entdeckte ein Passant an der Dieffenbachstra\u00dfe in Kreuzberg einen brennenden Porsche und alarmierte die Feuerwehr.<br \/>\nDie Ermittler des Staatsschutzes pr\u00fcfen derzeit, ob diese Straftaten mit einer am Freitagabend von linken und autonomen Gruppen organisierten Demonstration in Kreuzberg in Zusammenhang stehen. Etwa 500 Teilnehmer waren dabei vom Kottbusser Tor durch den Kiez SO 36 zum Heinrichplatz gezogen. Der Aufzug war nach Polizeiangaben trotz einer aggressiven Stimmung zun\u00e4chst friedlich verlaufen, am Rande kam es allerdings zu massiven Steinw\u00fcrfen gegen eingesetzte Beamte. Die Polizei hat gegen sieben Teilnehmer Ermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs und Sachbesch\u00e4digung eingeleitet.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Militante Mobilisierung 1. Mai Barmbeck (HH)<br \/>\nHamburg vor dem 1. Mai 2008<\/p>\n<p>In Hamburg ver\u00fcbt die \u201eMilitante Kooperation\u201c in der Nacht zum Montag Anschl\u00e4ge gegen Rechts. Polizei schweigt :<\/p>\n<p>In Hamburg ver\u00fcbte die \u201cMilitante Kooperation zur Verhinderung des Naziaufmarsches\u201c in der Nacht auf Montag mehrere \u201cmilitante Aktionen\u2018. So hei\u00dft es in einem Bekennerschreiben, das der taz zugespielt wurde. In dem Schreiben erkl\u00e4rt die \u201cKooperation\u201c, mit dem Anschl\u00e4gen solle vor dem Neonazimarsch am 1. Mai \u201cder Druck auf die Nazis erh\u00f6ht\u201c werden. \u201cZehn Tage vorher haben wir an den Wohnorten von F\u00fchrungspersonen Scheiben eingeworfen, Farbe aufgelegt und das ein oder andere Kraftfahrzeug abgebrannt.\u201c<\/p>\n<p>Sieben Personen waren von den Anschl\u00e4gen betroffen: NPD-Landeschef J\u00fcrgen Rieger, NPD-Landesvize Karl Heinrich G\u00f6bel, den fr\u00fcheren NPD-Landeschef Ulrich Harder und den NPD-Freund Dirk S. Gisa Pahl, der die Rechtshilfe f\u00fcr Neonazis \u201cDeutsches Rechtsb\u00fcro\u201c mittr\u00e4gt, traf es ebenso wie Jan-Steffen und Peggy Holthusen, die in der Kameradschaftsszene f\u00fchrend mitwirkend. Zum zweiten Mal war der DVU-Vorsitzende betroffen, bereits am 17. Februar hatten Unbekannte einen Farbanschlag auf seine und die Wohnungen zweier weiterer DVUIer ver\u00fcbt.<\/p>\n<p>Von der NPD kam bisher keine Stellungnahme. Auch die DVU hat von sich aus keine Presseerkl\u00e4rung ver\u00f6ffentlicht, ebenso wenig wie das \u201cAktionsb\u00fcro Norddeutschland\u201c der Kameradschaftsszene. In ihrem Bekennerschreiben l\u00e4sst die \u201cKooperation\u201c offen, bei welchen der genannten Neonazis das Auto zerst\u00f6rt oder die Wohnung besch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>Die Sprecherin der Polizei gab sich kurz angebunden. \u201cDa war was\u201c, sagt sie und verweist auf das Landeskriminalamt. Dieses m\u00f6chte gegen\u00fcber der taz nur gegen Herausgabe des Bekennerschreibens weitere Fakten kundtun. Die Ermittlungen d\u00fcrften laufen.<\/p>\n<p>Quelle: Taz<\/p>\n<hr>\n<p>Ereignisse am 1. Mai<br \/>\nBerlin 1. Mai 2008<\/p>\n<p>Die \u201eZweite revolution\u00e4re 1.Mai Demonstration\u201c startete gegen 19 Uhr 20 an der Reichenberger Stra\u00dfe mit einigen Tausend Menschen. Von Anfang an zeichneten sich vereinzelte Teilnehmer durch eine aggressive Grundhaltung aus, Teilweise wurden Vermummungen angelegt. Beamte der Anti-Konflikt-Teams der Polizei wurden Teilweise mit Feuerwerksk\u00f6rper beworfen. An der Spitze des Aufzuges wurden kurz vor 21 Uhr an der Skalitzer Stra\u00dfe Flaschen, Fahrr\u00e4der und Steine gegen Polizeifahrzeuge geworfen. Polizeipr\u00e4sident Dieter Glietsch, der sich ein Eindruck vom Einsatzgeschehen schaffen wollte, wurde in H\u00f6he des Lausitzer Platzes von Gewaltt\u00e4tern angegriffen. Diese waren durch eine Vielzahl von Blitzlichtern auf in aufmerksam geworden, da Journalisten und Kameraleute Film- und Fotoaufnahmen von dem Beh\u00f6rdenleiter anfertigten. Beamte brachten den Polizeipr\u00e4sidenten mit einem Gruppenwagen in Sicherhei, der von Randalierern mit Flaschen, Steinen und St\u00fchlen beworfen wurde. Im Anschluss suchten Gewaltt\u00e4ter immer wieder die auseinandersetzung mit der Polizei, unter anderem an der Skarlitzer-, Wiener- und Manteuffelstra\u00dfe durch Stein und Flaschenw\u00fcrfe.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf &#8220;cafe beckstein&#8221;<br \/>\nN\u00fcnberg 23 September 2008<\/p>\n<p>Farbanschlag auf das Wahlkampfb\u00fcro &#8220;Cafe Beckstein&#8221; der N\u00fcrnberger CSU<\/p>\n<p>Am Morgen des 23.9. habe ich gesehen das ein Farbanschlag auf das Wahlkampfb\u00fcro &#8220;Cafe Beckstein&#8221; der N\u00fcrnberger CSU ver\u00fcbt wurde. Das Cafe in der N\u00fcrnbergere Innenstadt das f\u00fcr den Wahlkampf von der CSU umfunktioniert und f\u00fcr Wahlkampfveranstaltungen usw genutzt wurde, war mit mehreren sch\u00f6nen Farbflecken verzierrt worden. Der Grund wird wohl in der rassistischen Politik der Kriegsf\u00fchrung nach Innen und Aussen sowie der ganzen anderen Scheisse f\u00fcr die die CSU\/CDU steht liegen.<br \/>\nDas trifft sich ganz gut denn: der bayrische Ministerpr\u00e4sident Beckstein und weitere CSU Abgeordnete plannen heute ab 18.00 an der Lorenzkirche eine Gro\u00dfkundgebung abzuhalten. Also an alle die der CSU noch was zusagen haben (oder auch nicht) kommt und lassts sies wissen.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Wahlkreisb\u00fcro der CDU<br \/>\nKirchheim\/Teck 11 Dezember 2008<\/p>\n<p>Unbeannte haben in der Nacht vom 10. auf den 11.12. das Wahlkreisb\u00fcro der CDU in Kirchheim\/Teck mit Farbe angegriffen. In einem Bekennerschreiben erl\u00e4utern sie den politischen Hintergrund der Tat.<br \/>\nDer Anschlag richte sich gegen die repressive Politik der CDU und insbesondere gegen die geplante Versch\u00e4rfung des Versammlungsgesetzes in Baden W\u00fcrttemberg. In einem Bekennerschreiben, welches wohl bei der lokalen Zeitung &#8220;Der Teckbote&#8221; einging und welches ver\u00f6ffentlicht wurde hei\u00dft es:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben am 11.12. das Wahlkreisb\u00fcro der CDU in der Alleenstra\u00dfe in Kirchheim\/Teck farblich versch\u00f6nert! Die Aktion richtet sich in erster Linie gegen die geplante Versch\u00e4rfung des Versammlungsgesetzes in Baden W\u00fcrttemberg und die repressive Politik der CDU, aus deren Reihen die Initiatoren des Gesetzes kommen. Neben der FDP ist die CDU Hauptbef\u00fcrworter des geplanten Gesetzes und damit einer weiteren massiven Einschr\u00e4nkung der Grundrechte, wie Meinungs- oder Versammlungsfreiheit. Mit dem neuen Gesetzesentwurf werden bisher unerlaubte, aber durchgef\u00fchrte Polizeima\u00dfnahmen legalisiert. Somit d\u00fcrfen Versammlungsteilnehmer_innen durchgehend abgefilmt und die Aufnahmen nahezu beliebig lange gespeichert werden. Auch bei Versammlungen in geschlossenen R\u00e4umen sollen der Polizei im Vorfeld Versammlungsleiter_innen und Ordner_innen genannt und von dieser registriert und \u00fcberpr\u00fcft werden. Dar\u00fcber hinaus werden sie haftbar gemacht und k\u00f6nnen als ungeeignet abgelehnt werden. Dies stellt nur einen Auszug dessen dar, was uns mit dem neuen Gesetz an Repression erwartet. Das neue Versammlungsgesetz ist jedoch nur ein Glied in einer Kette von Ma\u00dfnahmen der Regierenden zur inneren Aufr\u00fcstung und dem Wahn nach \u00dcberwachung und Kontrolle der Bev\u00f6lkerung. Es ist eine gezielte Ma\u00dfnahme, um sich zuspitzende soziale Konflikte, die aus einer bestehenden Krise im Kapitalismus resultieren, zu unterdr\u00fccken und in Zukunft im Keim zu ersticken.<\/p>\n<p>Repression zur\u00fcckschlagen!<br \/>\nFreiheit erk\u00e4mpfen!<\/p>\n<p>Kommando Freiheit schaffende K\u00fcnstler &#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indy<\/p>\n<hr>\n<p>Mehrere Anschl\u00e4ge im Vorfeld des Antira-clima Camps<br \/>\nHamburg 13 &#8211; 15 August 2008<\/p>\n<p>Anschlag auf Haus des SPD-Abgeordneten EisoldHamburg<\/p>\n<p>Auf das Haus des Hamburger SPD-B\u00fcrgerschaftsabgeordneten Gunnar Eisold ist in der Nacht zum Mittwoch ein Anschlag ver\u00fcbt worden. Um kurz nach 2.00 Uhr warfen die T\u00e4ter einen Stein durch die Terrassent\u00fcr des Hauses, wie die Polizei mitteilte. Der Mitarbeiter der Hamburger Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde war durch einen Knall wachgeworden. Wenig sp\u00e4ter entdeckte er an der Au\u00dfenmauer seines Hauses die Aufschrift \u00abAbschiebung ist Mord\u00bb. Die genaueren Hintergr\u00fcnde des Anschlags sind noch unklar. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Auch Scheiben im Haus des Abschiebe-Chefs zertr\u00fcmmert \/ Auto in Pinneberg zerst\u00f6rt \/ Zus\u00e4tzliche Peterwagen sind ab sofort im Einsatz<\/p>\n<p>Abschiebestadt Hamburg angreifen&#8221;. So beginnt ein Bekennerschreiben, das gestern bei der MOPO einging. Eine &#8220;Militante Antirassistische Gruppe gegen das Imperium&#8221; (MAGGI) \u00fcbernimmt darin die Verantwortung f\u00fcr die Anschl\u00e4ge auf Mitarbeiter der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde. Hamburgs Polizei setzt nun nachts 52 zus\u00e4tzliche Streifenwagen ein, um die T\u00e4ter zu fassen.<\/p>\n<p>Im Schreiben hei\u00dft es weiter: &#8220;Zwischen dem 11. und 13.8. haben wir zur Begr\u00fc\u00dfung des Antirassismus- und Klimacamps eine Reihe von Aktionen gemacht.&#8221; Neben den bereits bekannten Anschl\u00e4gen auf Ralph Bornh\u00f6ft, den Chef der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde, und seinen Mitarbeiter, den B\u00fcrgerschaftsabgeordneten Gunnar Eisold (SPD), bekennen sich die T\u00e4ter zu einem weiteren Anschlag. Beim L\u00fcneburger Haus von Carsten M., der als &#8220;Abschnittsleiter R\u00fcckf\u00fchrungen&#8221; in der Beh\u00f6rde f\u00fcr Abschiebungen zust\u00e4ndig ist, wurden Scheiben zertr\u00fcmmert. Laut ihrem Schreiben wollten die T\u00e4ter auch sein Auto &#8220;abfackeln&#8221;. Doch der leitende Beamte war kurz vor dem Anschlag mit dem Auto in den Urlaub gefahren. Die Gewaltt\u00e4ter bezeichnen alle drei Beh\u00f6rdenmitarbeiter als &#8220;Schreibtischt\u00e4ter&#8221;. Sie w\u00fcrden unangemessen hart gegen Fl\u00fcchtlinge vorgehen. So hei\u00dft es weiter: &#8220;Die H\u00e4rte des Vorgehens der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde blieb unter wechselnden Regierungsverh\u00e4ltnissen konstant. Daran wird sich auch unter der schwarz-gr\u00fcnen Regierung wenig \u00e4ndern.&#8221; Im Schreiben bekennen sich die T\u00e4ter auch zu einer bisher nicht bekannt gewordenen Sachbesch\u00e4digung in Pinneberg. Dort soll das Auto einer Firma aus Nordrhein-Westfalen zerst\u00f6rt worden sein, die fr\u00fcher im gro\u00dfen Stil Heime f\u00fcr Asylbewerber ausgestattet hatte. Das Schreiben endet mit &#8220;Shut down fortress Hamburg!&#8221; (Legt die Festung Hamburg still).<\/p>\n<p>Hamburgs Polizei reagiert mit einer noch nie dagewesenen Fahndungsoffensive auf die Anschlagserie. Jedes der 26 Hamburger Polizeireviere muss zwei Streifenwagen extra besetzen. Die Besatzungen der 52 Peterwagen sollen nur nach den T\u00e4tern von Anschl\u00e4gen Ausschau halten. Nach MOPO-Informationen hat Innensenator Christoph Ahlhaus pers\u00f6nlich den Sondereinsatz angeordnet.<\/p>\n<p>Info:<br \/>\nAusz\u00fcge aus dem Bekennerschreiben<\/p>\n<p>&#8220;Abschiebestadt Hamburg angreifen &#8211; F\u00fcr Freies Fluten. Zwischen dem 11. und 13.8. haben wir zur Begr\u00fc\u00dfung des in einigen Tagen beginnenden Antirassismus- und Klimacamps eine Reihe von Aktionen gemacht gegen leitende Beamte der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde und gegen Fahrzeuge von Firmen, die an der Einrichtung und dem Betreiben von Lagern f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge verdienen. Bei den Beamten handelt es sich um Ralph Bornh\u00f6ft, ber\u00fcchtigt f\u00fcr seine gnadenlose Praxis. Carsten M., er leitet und koordiniert Abschiebeaktionen. Gunnar Eisold, er war Referent von Bornh\u00f6ft, sp\u00e4ter wurde er Leiter der Abteilung Asyl- und Fl\u00fcchtlingsangelegenheiten.<\/p>\n<p>Quelle: Ad-hoc-news, Mopo<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In dem letzten Teil der Dokumentationsreihe 2008 wollen wir die &#8220;unsortierten\/sonstiges&#8221; Aktionen und einfache Autobrandstiftung darstellen. Sonstiges wurde von den Genoss*innen nicht in eine der bisher dargestellten Einteilungen gebracht. Teils weil es schlicht nicht passen w\u00fcrde, teils auch weil es aufwandstechnisch nicht m\u00f6glich war. 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