{"id":11863,"date":"2015-01-01T00:00:15","date_gmt":"2014-12-31T22:00:15","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11863"},"modified":"2015-01-01T00:00:15","modified_gmt":"2014-12-31T22:00:15","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2008-teil-3-anti-soziale-kontrolle-und-antirepression","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11863","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2008 Teil 3 Anti-Soziale Kontrolle und Antirepression"},"content":{"rendered":"<p>Aktionen die im Jahr 2008 bundesweit stattfanden und sich gegen soziale Kontrolle und Repression richten.<\/p>\n<p>Soziale Kontrolle beschreibt hier jegliche Handlung von verschiedenen Akteuren um &#8220;die Bev\u00f6lkerung&#8221; in irgendeiner Art und Weise zu drangsalieren. Die Aktionen richten sich demnach zb. gegen Kn\u00e4ste (in dehnen ja nicht nur &#8220;klassische politische&#8221; sitzen), Sicherheitsunternehmen, &#8220;Ausl\u00e4nder&#8221;beh\u00f6rden usw. Welche oder wer sich mit dieser &#8220;Definition&#8221; nicht angesprochen f\u00fchlt, kann sich auch die Aktionen anschauen, die zur &#8220;Repression ist&#8230;&#8221; Kampange gelaufen sind, diese beschreiben ebenfalls recht gut was wir meinen. Antirepressionsaktionen sind solche, die die klassisch politisch motivierte Repression der Beh\u00f6rden angreifen.<\/p>\n<p>Die Trennung in &#8220;politisch&#8221; und &#8220;unpolitisch\/sozial&#8221; ist ebenfalls problematisch, aus diesem Grund kommen die Themenkomplexe auch in einem Artikel.<\/p>\n<p>Aktionen die wir hier dokumentieren sind (noch) auf der Seite: directactionde.blogspot.com zu finden. Die Motivation diese hier dennoch niederzuschreiben findet ihr in unserem ersten Artikel: https:\/\/linksunten.tachanka.org\/en\/node\/114873<\/p>\n<p>Die Aktionen die rund um den 18.M\u00e4rz stattgefunden haben, wurden (teilweise) von der Militanten Gruppe (mg) ver\u00fcbt. Den Verweis auf den &#8220;mg-express&#8221; greifen wir auf und erweitern ihn um einen Link: https:\/\/mirror.so36.net\/home.arcor.de\/dokumentationX\/texte\/erklaerung.html<\/p>\n<p>Dort finden sich (fast) alle Anschlagserkl\u00e4rungen der (mg). Einschlie\u00dflich der erw\u00e4hnten Aktionen um den 18.M\u00e4rz. Die Erkl\u00e4rung ihres letzten Anschlags reichen wir vielleicht nach, wenn die Zeit (in unserer Dokumentation) gekommen ist.<\/p>\n<p>Eine komplette Dokumentation der (mg)-Erkl\u00e4rungen erscheint uns nicht sinnvoll, da der SO36 Blog so bald nicht den Geist aufgibt.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Anti-Soziale Kontrolle:<\/strong><\/p>\n<p>Butters\u00e4ureanschlag auf M\u00f6venpick Hotel<br \/>\nHamburg 16 Oktober 2006<\/p>\n<p>Lobby, Bar, Flure &#8211; \u00fcberall im M\u00f6venpick-Hotel im Schanzenpark stank es gestern entsetzlich. Die Folge eines Anschlags von Hotel-Gegnern auf die Nobelherberge im Wasserturm.<\/p>\n<p>Gegen Mitternacht hatten die T\u00e4ter unbemerkt Christbaumkugeln in die L\u00fcftung des Hotels geschleudert. Als sie zerplatzten, trat \u00fcbelriechende Fl\u00fcssigkeit aus. Eine Analyse l\u00e4uft noch, nach ersten Erkenntnissen des Staatsschutzes handelt es sich aber um Butters\u00e4ure.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst konnte im Hotel die Quelle der heftigen Geruchsbel\u00e4stigung nicht gefunden werden. Dann aber stie\u00df das Personal auf die Spuren in der L\u00fcftung. Die muss jetzt vermutlich mit hohem Aufwand saniert werden. Es handelt sich um den bisher schwersten Anschlag auf das umstrittene Hotel im Schanzenpark. In der Vergangenheit waren immer wieder Farbbeutel und andere Wurfgeschosse an die Fassade geschleudert werden. Die Leitung des Hotels wollte sich gestern zu dem Anschlag nicht \u00e4u\u00dfern, k\u00fcndigte aber einen verst\u00e4rkten Schutz des Turms durch Wachleute an.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Proteste gegen M\u00f6venpig-Hotel<br \/>\nHamburg 28\/29 Dezember 2008<\/p>\n<p>-Unbekannte T\u00e4ter sind in der Nacht zum Sonnabend gegen 3.30 Uhr ins M\u00f6venpick-Hotel im Schanzenpark eingedrungen, haben die Weihnachtsdeko zerst\u00f6rt und eine Keramik-Vase im Eingang umgekippt. Trotz Gro\u00dffahndung entkamen die T\u00e4ter. Bereits am Freitag hatten 22 Hotel-Gegner im Schanzenpark mit einer Suppenk\u00fcche f\u00fcr Arme gegen das Luxus-Hotel im alten Wasserturm protestiert. Die Aktion endete um 22 Uhr friedlich.<\/p>\n<p>-Schanzenpark: Peterwagen-Reifen zerstochen<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der Nacht zum Sonntag am M\u00f6venpick-Hotel im Schanzenpark sogenannte \u201eKr\u00e4henf\u00fc\u00dfe\u201c ausgelegt. Gestern kurz vor 7 Uhr fuhr die Besatzung des Streifenwagens \u201e16\/10\u201c in die Falle. Zwei Reifen wurden zerst\u00f6rt. Die Staatsschutzkripo geht davon aus, dass die T\u00e4ter militante Gegner des Hotels im alten Wasserturm sind. Erst am Sonnabend war es hier in der Lobby zu Sachbesch\u00e4digungen gekommen.<\/p>\n<p>Quelle: Hamburger Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Aktion gegen Abschiebebeauftragten<br \/>\nEutin 24 Dezember 2008<\/p>\n<p>In der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember haben wir, die Gruppe \u201eArbeitskreis Stille Nacht &#8211; Keine Ruhe f\u00fcr Rassisten!\u201c eine Versch\u00f6nerung des Hauses des Sachgebietsleiters der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde Ostholstein Volker F. vorgenommen. \u00dcber eine Nachricht an der angrenzenden Mauer sollen Anwohner \u00fcber die rassistischen T\u00e4tigkeiten des Nachbarn informiert werden. Zus\u00e4tzlich wurde ein Warnhinweis im Vorgarten aufgestellt.<br \/>\nFrei nach dem Motto \u201eWer viel Schei\u00dfe baut, ben\u00f6tigt auch viel Klopapier\u201c lie\u00dfen wir ihm einige Rollen davon zur\u00fcck.<br \/>\nVolker F. f\u00e4llt seit Jahren dadurch auf, dass er au\u00dferordentlich skrupellos gegen Mirgrantinninen und Migranten vorgeht. Exemplarisch f\u00fcr dieses Verhalten ist sein Vorgehen im Falle des rassistischen Brandanschlags auf ein Asylantenheim in der L\u00fcbecker Hafenstra\u00dfe 1992. Das Feuer wurde offensichtlich von Personen aus extrem rechten Kreisen gelegt, was die Stadt nicht wahrhaben wollte. Statt die Opfer zu sch\u00fctzen, versuchte F. die Opfer im Interesse der Stadt abzuschieben. Dies war kein politisch neutrales Handeln mehr. Auch der Umstand, dass eine Person verletzt worden war und medizinische Versorgung ben\u00f6tigte, hinderte F. nicht.<\/p>\n<p>Dies war kein Einzelfall. \u00c4hnlich r\u00fccksichtslos verhielt sich F. im Fall einer kurdischen Familie aus Bad Schwartau.<br \/>\nBei einer Abschiebung w\u00fcrde der Familie politische Verfolgung drohen. Obwohl die Mutter laut eines \u00e4rztlichen Befundes f\u00fcr eine Abschiebung k\u00f6rperlich nicht geeignet war, entschied F. sich f\u00fcr einen unangek\u00fcndigten, n\u00e4chtlichen Polizeieinsatz. Dieser f\u00fchrte zu einem Herzinfarkt der Mutter, der zum Gl\u00fcck nicht t\u00f6dlich endete. Besonders f\u00fcr die Kinder waren diese Erlebnisse traumatisch. Trotz dieses unverantwortlichen Vorgehens, blieb F. im Amt.<\/p>\n<p>Dass sich sein Verhalten nicht im geringsten ge\u00e4ndert hat, zeigte sich vor kurzen erneut. F. versuchte mit allen Mitteln eine Familie abzuschieben, die bereits seit 19 Jahren in Deutschland lebt. Mit Ermittlungsmethoden, die man sonst eher aus der Terrorbek\u00e4mpfung kennt, pr\u00e4sentierte er sich stolz in den L\u00fcbecker Nachrichten.<br \/>\nDie Kinder der Familie sollten in die T\u00fcrkei abgeschoben werden, obwohl sie kein t\u00fcrkisch sprechen.<br \/>\nWieder veranlasste F. einen brutalen Polizeieinsatz, der nat\u00fcrlich auch in diesem Fall f\u00fcr die Kinder belastend war.<br \/>\nSogar die Hochzeit eines Sohnes der Familie versuchte er zu verhindern, da dieser hierdurch die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft erlangen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Die ausgew\u00e4hlten F\u00e4lle stehen nur exemplarisch f\u00fcr seine menschenverachtende Arbeit. Das so genannte Fest der Liebe und die Zeit der Besinnlichkeit wollen wir solchen Menschen nicht g\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F. Methoden stehen symbolisch f\u00fcr den Umgang mit Fl\u00fcchtlingen in Deutschland und Europa. Mit dem Asylkompromiss wurde das Asylrecht faktisch abgeschafft und Europa wird immer mehr zu einer Festung gegen Fl\u00fcchtlinge ausgebaut.<\/p>\n<p>Mit unserer Aktion m\u00f6chten wir Nachbarn und andere auf die rassistische T\u00e4tigkeit des Staatsdieners Volker Fehring aufmerksam machen.<\/p>\n<p>Arbeitskreis Stille Nacht &#8211; Keine Ruhe f\u00fcr Rassisten!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Auto von Group4 gesmasht<br \/>\nBerlin 8. M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;Die Nacht des 8.3. haben wir genutzt um unser Unwohlsein gegen\u00fcber dieser Gesellschaft der Kontrolle zu zeigen. Ein Auto des Security Unternehmens \u201eGroup4\u201c in der Gabelsbergerstrasse, Berlin F`hain bekam deshalb eine Gewegplatte in die Scheiben.<\/p>\n<p>No controll!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Interim<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe auf Arbeitgeberverein<br \/>\nM\u00fcnchen den 29. April 2008<\/p>\n<p>Heraus zum 1. Mai!<\/p>\n<p>Wir haben in der Nach vom 29. 4.08 auf den 30.4.08 den Kommunalen Arbeitgeberverband in der Hermann-Lingg-Str. in M\u00fcnchen mit Farbe angegriffen.<\/p>\n<p>Die Forderungen des Arbeitgeberverbandes nach Flexibilisierung, Mobilit\u00e4t, Reallohnsenkung und Verl\u00e4ngerung der Arbeitszeit sind nichts anderes als das Bestreben die massive Umverteilung von unten nach oben fortzusetzen. Den Arbeitgebern geht es um nichts Geringeres als um eine weitere Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums.<\/p>\n<p>Leistungsbezogene Bezahlung, Ausweitung der Arbeitszeit und generelle Verschlechterung der Arbeitsbedingungen sind nach den letzten Tarifverhandlungen mal wieder Tatsachen.<\/p>\n<p>Die Gewerkschaften haben wie so oft gelogen und taktiert.<\/p>\n<p>Die Verhandlungsergebnisse im \u00f6ffentlichen Dienst k\u00f6nnen \u00fcber die allgemeine Unzufriedenheit aber nicht hinwegt\u00e4uschen und die noch weniger bei Seite schaffen.<\/p>\n<p>Gegen Sozialabbau und Privatisierungen!<\/p>\n<p>Gegen das kapitalistische System und seine Profiteuere!<\/p>\n<p>Gemeinsam k\u00e4mpfen!<\/p>\n<hr>\n<p>Anschlag auf Group4<br \/>\nBerlin 29. April 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;Erkl\u00e4rung zum Anschlag auf Group4<\/p>\n<p>Group4 ist eines der gr\u00f6\u00dften Sicherheitsunternehmen weltweit, die sich nicht zu schade sind, die Schweinereien in privatisierten Kn\u00e4sten voranzutreiben und umzusetzen. Aber auch in allen anderen Bereichen betreffend sozialer Kontrolle und \u00dcberwachung sind sie mit hohem Engagement dabei.<\/p>\n<p>Da auch in Berlin der \u00dcberwachungswahn langsam \u00fcberhand nimmt, ist es notwendig sich dagegen zu wehren. Gerade militante Potestformen k\u00f6nnen in diesem Bereich sehr effektiv sein und nicht nur von symbolischen Wert sein. (z.b. das Zerst\u00f6ren von Kameras.)<\/p>\n<p>Um das Thema mehr in die \u00d6ffentlichkeit zu r\u00fccken, haben wir uns in der Nacht zum 29. April auf den Weg gemacht, und nach den blauen Autos mit rot\/weisser Aufschrift Ausschau gehalten\u2026.<\/p>\n<p>\u2026nicht lange gesucht, und schon hat ein flackerndes Licht den Berliner Nachthimmel erhellt. Flammentod.<\/p>\n<p>-Gegen soziale Kontrolle und \u00dcberwachung<\/p>\n<p>-Einstellung aller 129a Verfahren<\/p>\n<p>-Freiheit f\u00fcr Andrea und Christian<\/p>\n<p>Flammende Gr\u00fcsse an die AktivistInnen in Griechenalnd, die vor kurzem mehrere Motorroller von Group4 abgefackelt haben.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Interim<\/p>\n<hr>\n<p>Siemens Auto angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 15. April 2008<\/p>\n<p>In der Strasse am Treptower Park ist gestern fr\u00fch ein VW Touran ausgebrannt. Das Auto geh\u00f6rte Siemens. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Erneut Farbe auf M\u00f6venpig<br \/>\nHamburg 13. Mai 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;Es gibt weiterhin keine Ruhe f\u00fcr das M\u00f6venpig-Hotel im ehemaligen Wasserturm im Hamburger Schanzenpark! Zum wiederholten Male gab es Farbaktionen gegen die Fassade des Geb\u00e4udes, einmal p\u00fcnktlich zum \u201eTanz in den Mai\u201c und nun zur optischen Versch\u00f6nerung der sonnigen Pfingsten.<br \/>\nDer Widerstand gegen dieses Projekt geht weiter; Die von den Betreibern gern herbeigeredete Akzeptanz dieses Projekts in den umliegenden Stadtteilen l\u00e4sst sich auf jeden Fall an der Farbenvielfalt, an den Sachsch\u00e4den und der H\u00e4ufigkeit ablesen.<\/p>\n<p>Da M\u00f6venpigs privater Sicherheitsdienst WISAG offensichtlich v\u00f6llig \u00fcberfordert ist, gibt es nur drei M\u00f6glichkeiten:<br \/>\nM\u00f6venpig zieht einen m\u00f6glichst hohen Zaun um das Objekt;<br \/>\ndie Bullen versehen dort wieder ihren 24-Stundendienst (nach 2\u00bd Jahren Dauerobjektschutz haben sie doch sicherlich noch \u00dcbung);<br \/>\nM\u00f6venpig schlie\u00dft die Pforten.<\/p>\n<p>KEINE PRIVATISIERUNG \u00d6FFENTLICHER R\u00c4UME !!!<br \/>\nM\u00d6VENPIG IN DIE PLEITE TREIBEN !!!<br \/>\nM\u00d6VENPIG DIE STERNE KLAUEN !!!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>autos des ordnungsamts mitte angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 7.\/8. Mai 2008<\/p>\n<p>wir haben in der nacht vom 7. auf den 8. mai vier fahrzeuge des ordnungsamts berlin-mitte in brand gesteckt. Damit protestieren wir gegen die immer mehr zunehmende repression dieser beh\u00f6rde. mit dieser aktion wollen wir au\u00dferdem an die gefangenen welche nach dem diesj\u00e4hrigen 1. mai immer noch in haft sitzen erinnern und an alle die anderen welche unter der vermeintlichen ausgestreckten hand des senats und deren willigen zu leiden hatten.<\/p>\n<p>1 mai an allen tagen- feuer und flamme f\u00fcr diesen staat!<br \/>\nautonome gruppen<\/p>\n<p>Quelle: Interim<\/p>\n<hr>\n<p>Die Profiteure des staatlichen Rassismus angreifen<br \/>\nBerlin 7-8. Mai 2008<\/p>\n<p>In der Nacht vom 7 auf den 8 Mai 2008 haben wir beim Landesverband Berlin der AWO am Halleschen Ufer das T\u00fcrschloss verklebt, Scheiben eingeworfen und.Farbeier gegen die Fassade geworfen. Eine Woche sp\u00e4ter besuchten wir den Sitz des Bundesverbandes der AWO, schmissen auch hier Scheiben ein, verklebten das Schloss, f\u00fcllten den Briefkasten mit Bauschaum und versch\u00f6nerten die Fassade mit Farbe.<\/p>\n<p>Wir wollen, mit unseren Aktionen die antirassistische .\u201eDefence &#8211; Kampagne\u201c unterst\u00fctzen und fordern die endg\u00fcltige Schlie\u00dfung des Abschiebelagers in der Motardstrasse in Berlin Spandau.<\/p>\n<p>In der Motardstrasse werden Migrantlnnen, die mit dem Status einer Duldung leben m\u00fcssen und beispielsweise aufgrund eines fehlenden Dokumentes nicht abgeschoben werden k\u00f6nnen, durch furchtbare Lebensbedingungen und Isolation am Rande de Stadt zur \u201efreiwilligen\u201c Ausreise gezwungen.<\/p>\n<p>Am Leben der Insasslnnen hinter Stacheldraht in Mehrbettzimmern, mit 50\u20ac Taschengeld monatlich und in kakerlakenverseuchten Unterk\u00fcnften verdient die AWO 17,50\u20ac t\u00e4glich pro Person. Au\u00dferdem profitiert der Dussmann Konzern durch das schlechte Essen von der Situation der Bewohnerlnnen. Gerade wir als radikale Linke sollten uns zu diesen Zust\u00e4nden verhalten und zeigen, dass Solidarit\u00e4t nicht erst bei sozialen Bewegungen in anderen L\u00e4ndern anf\u00e4ngt.<\/p>\n<p>In diesem Zusammenhang haben wir uns sehr \u00fcber die Aktion von Antirassistlnnen in der Nacht vorn 4. auf den 5.Mai an der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde in der N\u00f6ldnerstrasse in Berlin gefreut. So weit uns bekannt ist, protestierten sie mit Farbe und Steinen gegen die Schreibtischt\u00e4terlnnen von der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde und brachten den sehr treffenden Satz \u201eWo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht!\u201c an der Fassade an. \u2018 \u201a<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen sowohl die Linkspartei f\u00fcr die Einweisepraxis ihrer Sozialsenatorin Knake &#8211; Werner, als auch Profiteurlnnen wie Dussmann und AWO mit allen uns zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln unter Druck setzen!<\/p>\n<p>Das Lager in der Motardstr. schlie\u00dfen, Festung Europa angreifen!<\/p>\n<p>Quelle: Interim<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde<br \/>\nBerlin 6\/7. Mai 2008<\/p>\n<p>In der Nacht vom 6. auf den 7.5.08 haben einige AktivistInnen einen Farbanschlag auf die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde in Lichtenberg ver\u00fcbt. Wir haben einige Farbeier auf die Fassade geworfen und den Spruch \u201eWenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht\u201c vor den Eingang gespr\u00fcht. Auch wenn diese Beh\u00f6rde nicht als Ursache der inhumanen Migrationspolitik in Deutschland zu sehen ist, so ist sie doch ein Ort, an dem der institutioneller Rassismus tagt\u00e4glich Realit\u00e4t wird. Menschen, die nach Deutschland kommen, um Schutz zu suchen, oder sich einfach nur ein besseres Le4ben erhoffen, erfahren hier wenig bis gar keine Unterst\u00fctzung, sondern sind stattdessen der Willk\u00fcr einiger PolitikerInnen und SachbearbeiterInnen ausgeliefert.<\/p>\n<p>Exemplarisch f\u00fcr den menschenverachtenden Umgang mit MigrantInnen ist die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde am N\u00f6lderplatz. Hier wird in Massenabfertigung \u00fcber ihre weitere Zukunft entschieden und die M\u00f6glichkeiten, ihr Leben in Deutschland zu gestalten, stark beschnitten.<\/p>\n<p>So wird ihnen z.B. die Aufnahme legaler Arbeit verboten, wodurch viele gen\u00f6tigt werden, schwarz zu arbeiten. Dadurch haben sie keinerlei Rechte und sind vom guten Willen der Arbeitgeber vollkommen abh\u00e4ngig. Weitere Fakten, die eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben nahezu unm\u00f6glich machen, sind die Erteilung von Residenzpflicht (Aufenthaltsbeschr\u00e4nkung auf einen Landkreis), systematische Ausgrenzung und Entrechtung durch Ausreisezentren und Lager (z.B. Motardstr., Blankenburg) und die K\u00fcrzung von Sozialleistungen, wenn nach Meinung der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde die Mitwirkungspflicht nicht erf\u00fcllt wurde.<\/p>\n<p>Letztendlich entscheidet die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde auch \u00fcber die Abschiebung von Menschen. Oft werden Menschen direkt hier verhaftet und in Abschiebekn\u00e4ste oder direkt zum Flughafen gebracht. Zu diesen Zweck gibt es in der Beh\u00f6rde am N\u00f6ldnerplatz Plexiglaskabinen, in die sich die MigrantInnen begeben m\u00fcssen, um mit ihren SachbearbeiterInnen durch die Sprachl\u00f6cher einer Scheibe zu kommunizieren. Schon diese unpers\u00f6nliche Kommunikation durch eine Trennscheibe ist v\u00f6llig indiskutabel, doch als ob dies nicht schon geug sei, sind die Kabinen auf Knopfdruck der SachbearbeiterInnen abschlie\u00dfbar, so dass sie einer menschlichen Mausefalle gleichen. Das hat mit der angeblichen Unantastbarkeit der menschlichen W\u00fcrde nichts zu tun.<\/p>\n<p>Da den GestalterInnen der Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde anscheinend bewusst war, dass hier Menschen systematischen in die Verzeweiflung getrieben werden, wurden bauliche Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen zur Verhinderung von Selbstmorden ergriffen: so sind z. B. die Fenster abgeschlossen, und im Treppenhaus befinden sich Auffangnetze, um einen Sprung in den Tod zu verhindern.<\/p>\n<p>Dieser rassistische und menschenverachtende Umgang muss endlich gestoppt werden. Wir fordern, das jeder Mensch selbst bestimmen kann, wo er oder sie leben m\u00f6chte, unabh\u00e4ngig vom rechtlichen Status, vom Besitz eines Arbeitsplatzes, von Herrkunft, Bildung, Geschlecht usw.<\/p>\n<p>Es sollte selbstverst\u00e4ndlich sein, dass jeder Mensch die M\u00f6glichkeit auf eine garantierte Existenzsicherung sowie den Zugang zu Mobilit\u00e4t, Wohnung, Bildung und einer individuell bestimmen Teilnahme am gesellschaftlichen Leben hat.<\/p>\n<p>Daher ist es sehr wichtig, Menschen nicht alleine zu lassen, sondern sich mit ihnen auf vielf\u00e4ltige Weise zu solidarisieren. Helft denen, deren Stimmen nicht geh\u00f6rt werden!<\/p>\n<p>Feuer und Flamme den Abschiedbeh\u00f6rden!<\/p>\n<p>Kein Mensch ist illegal!<\/p>\n<hr>\n<p>Aktion gegen Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde<br \/>\nM\u00fcnchen 29 Juli 2008<\/p>\n<p>Seit mehreren Wochen ist die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde in der Boschetsriederstr. in M\u00fcnchen mit Farbei markiert. Dort untergebracht ist ebenfalls das B\u00fcro der Regierung von Oberbayern, bekannt f\u00fcr das rigorose Vorgehen gegen Fl\u00fcchtlinge.<br \/>\nNicht zuletzt w\u00e4hrend des Essenpaketboykotts machte diese Beh\u00f6rde auf sich aufmerksam. Als unmittelbare Verwaltung aller Lager in Bayern ist die Reg. Von Oberbayern f\u00fcr unmenschliche Unterk\u00fcnfte, Terror gegen die BewohnerInnen und Residenzpflicht vielen ein Begriff. Farbe und gesplitterte Scheiben scheinen wohl eine direkte Antwort auf die Herren und Damen Schreibtischt\u00e4terInnen gewesen zu sein. Vom 16.8.-24.8.08 findet in Hamburg ein bundesweites antirassistisches Camp statt. Beteiligt Euch!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Schnellrestaurant besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 6. Juli 2008<\/p>\n<p>Ein Unbekannter besch\u00e4digte in der vergangenen Nacht die Einrichtung eines Schnellrestaurants in Kreuzberg. Der maskierte T\u00e4ter hatte die Filiale in der Wrangelstra\u00dfe gegen 1 Uhr 10 betreten und mit einer Fl\u00fcssigkeit und Farbe Boden sowie Decke verschmutzt. Anschlie\u00dfend war der Unbekannte gefl\u00fcchtet. Ohne Erfolg versuchten Angestellte die Verschmutzungen zu entfernen. Die Polizei ermittelt wegen Sachbesch\u00e4digung. Quelle: Polizei Berlin.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Telekom<br \/>\nKonstanz 27 August 2008<\/p>\n<p>Auf ein Technikgeb\u00e4ude der Deutschen Telekom in Konstanz ist in der Nacht zum Mittwoch ein Brandanschlag ver\u00fcbt worden. Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilten, versuchten bislang unbekannte T\u00e4ter, ein Fenster zu zerst\u00f6ren und einen Molotow-Cocktail in das Geb\u00e4ude zu werfen. An einer Plakats\u00e4ule in der N\u00e4he wurde der Schriftzug &#8220;Unsere Antwort auf eure Politik&#8221; angebracht. Der Leitende Oberstaatsanwalt sagte, es spreche einiges f\u00fcr einen Zusammenhang mit den geplanten Callcenter-Schlie\u00dfungen bei der Telekom.<\/p>\n<p>Quelle: Die Zeit<\/p>\n<hr>\n<p>Brennender LKW<br \/>\nBerlin 23 August 2008<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter z\u00fcndeten heute fr\u00fch einen LKW in Friedrichshain an. Ein vorbeifahrender Zeuge bemerkte gegen 7 Uhr die Flammen und alarmierte Feuerwehr und Polizei in die Haasestra\u00dfe. Die Einsatzkr\u00e4fte l\u00f6schten die Flammen. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Laut Tagesspiegel geh\u00f6rte der Lkw einer Catering-Firma aus Hamburg, zur Tatzeit wurde er jedoch als Umzugswagen genutzt.<br \/>\nhttp:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/Friedrichshain;art270,2601488<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin \/ Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Autonome verw\u00fcsten Bezirksamt<br \/>\nHamburg 20 August 2008<\/p>\n<p>Sie zertr\u00fcmmerten mit einem Hammer neun Glast\u00fcren, rissen Computer von den Schreibtischen und verspr\u00fchten \u00fcberall rote Farbe: 30 Maskierte haben gestern Mittag die Ausl\u00e4nderabteilung des Bezirksamts Nord an der K\u00fcmmellstra\u00dfe (Eppendorf) \u00fcberfallen. Die Staatsschutz-Kripo pr\u00fcft Zusammenh\u00e4nge zum Klima- und Antirassismus-Camp in Lurup. Innensenator Christoph Ahlhaus (CDU) hat die Polizei angewiesen, ab sofort jedes Bezirksamt zu bewachen.<\/p>\n<p>Um 12.35 Uhr hatten die T\u00e4ter zugeschlagen: Sie st\u00fcrmten die Abteilung f\u00fcr Ausl\u00e4nderangelegenheiten, in der zu der Zeit kein Publikumsverkehr herrschte. Mit einem pr\u00e4parierten Feuerl\u00f6scher verspr\u00fchten sie \u00fcberall rote Farbe, warfen Akten auf den Boden, zerst\u00f6rten Telefone und Computer.<\/p>\n<p>Bezirksamts-Sprecher Peter Hansen: &#8220;Ein Mitarbeiter ist durch eine Glasscherbe leicht verletzt worden. Alle f\u00fcnf w\u00e4hrend des \u00dcberfalls anwesenden Kollegen sind schwer geschockt und wurden nach Hause geschickt&#8221;. Ob die Abteilung heute wieder \u00f6ffnen kann, ist fraglich.<\/p>\n<p>Die Polizei r\u00fcckte mit einem Gro\u00dfaufgebot an. Die Beamte fassten zwei Italiener (26\/40). Die anderen T\u00e4ter entkamen auf Fahrr\u00e4dern.<\/p>\n<p>Innensenator Ahlhaus: &#8220;In ihrer Zerst\u00f6rungswut nehmen es die Straft\u00e4ter in Kauf, dass Mitarbeiter verletzt werden &#8211; das ist einfach abscheulich. Hier sind Leute am Werk, die ideologisch beschr\u00e4nkt und verbohrt sind.&#8221;<\/p>\n<p>F\u00fcr Ahlhaus scheint der Zusammenhang der Attacke mit dem Klima-Camp erwiesen zu sein. Er forderte die Organisatoren eindringlich auf, sich &#8220;deutlich&#8221; von den Straftaten der vergangenen Tage zu distanzieren. &#8220;Staat und Polizei werden sich nicht auf der Nase herumtanzen lassen&#8221;, so Ahlhaus.<\/p>\n<p>Er wies die Polizei an, den Schutz gef\u00e4hrdeter Einrichtungen wie Bezirks\u00e4mter, Einwohner-Zentralamt und Flughafen zu verst\u00e4rken. Auch das Camp soll st\u00e4rker \u00fcberwacht werden. Ahlhaus: &#8220;F\u00fcr Chaoten gibt es in Hamburg kein Pardon.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Parolen in Knast-Denkmal gespr\u00fcht<br \/>\nBerlin 23 Oktober 2008<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung die uns zugeschickt wurde:<br \/>\n&#8220;Wir sind in der Nacht zu Donnerstag dem 23.Okt. in den ehemaligen Knast Moabit (1875 &#8211; 1989) eingestiegen, und haben diesen mit Farbe umgestaltet. Die Geschichte dieses Ortes ist vor allem w\u00e4hrend der Nazi-zeit von Verfolgung, Folter und Ermordung an politischen Gefangenen und somit antifaschistischen Widerstandsk\u00e4mpferInnen gepr\u00e4gt. Da die heute noch stehende Au\u00dfenmauer dieses Knastes als Denkmal an die schreckliche Vergangenheit dienen sollte, hielten wir es f\u00fcr angemessen die BesucherInnen dieses Ortes \u00fcber die heutigen Zust\u00e4nde in diesem Land aufzukl\u00e4ren.<br \/>\nDa AntifaschistInnen nach wie vor das Ziel staatlicher Repression sind und f\u00fcr ihre politische \u00dcberzeugung eingesperrt werden, haben wir dort folgende Parolen hinterlassen, &#8220;&#8230;und noch immer werden AntifaschistInnen kriminalisiert und eingesperrt&#8221;, &#8220;Freiheit f\u00fcr Andrea und Christian&#8221;, &#8220;Kn\u00e4ste zu Baul\u00fccken&#8221; sowie die Angabe der Internetseiten von den beiden Gefangenen (www.freeandrea.de.vu \/www.freechristian.de.vu).<\/p>\n<p>FREIHEIT F\u00dcR ALLE&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Knastbesuch in Pankow<br \/>\nBerlin 14 Oktober 2008<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung die uns zugeschickt wurde:<br \/>\n&#8220;am 14.10.2008 haben wir die ordnung und sicherheit der jva pankow mit obst und gem\u00fcse gest\u00f6rt und dieses in den innenhof geworfen, sowie die triste und graue knastmauer mit spr\u00fcchen verziert.<\/p>\n<p>wir haben uns die jva pankow ausgesucht, da in ihr zur zeit andrea n. weggeknastet wird, dr\u00fccken jedoch unsere solidarit\u00e4t mit allen gefangenen aus. die aktion hat tags\u00fcber stattgefunden, da wir uns nicht wie die bullen codiert und mit per\u00fccken verstecken m\u00fcssen, wie dies beim kommenden prozess gegen andrea der fall sein wird. am tag auch deshalb weil wir ein zeichen setzen wollen, die menschen sollten uns sehen.<\/p>\n<p>andrea k\u00e4mpft politisch weiter und verweigert die arbeit hinter gittern. dies ist anlass f\u00fcr die jva, sie weiter unter druck zu setzten und ihr beispielsweise n\u00f6tige medikamente und untersuchungen zu verweigern. ausserdem ist ihr die m\u00f6gichkeit genommen sich ausreichend zu ern\u00e4hren, da sie durch die arbeitsverweigerung nicht im knastladen einkaufen darf. und da wir niemanden im knast h\u00e4ngen lassen, bringen wir das essen halt selber vorbei.<\/p>\n<p>wir werden immer die arbeitsverweigerung unterst\u00fctzen! auch deshalb, weil beispielsweise die schmutzige w\u00e4sche von grossunternehmen wie dem hilton hotel und der sicherheitsfirma der o2 arena hinter gittern in pl\u00f6tzensee unter bedingungen der lohnsklaverei von gefangenen gewaschen wird. dies einfache beispiel zeigt, wie kapitalismus funktioniert und wie grossunternehmen die ausbeutung von menschen weiter vorantreiben um noch mehr profit zu schlagen.<\/p>\n<p>der slogan \u201efreiheit f\u00fcr andrea, christian und raf! tot den bullen!\u201c ziert nun die mauer der jva pankow. tot den bullen deshalb, weil sie aktiv den kapitalismus und das kapital sch\u00fctzen und dies mit allen mitteln.<\/p>\n<p>freiheit f\u00fcr andrea, christian und die gefangenen der raf!<br \/>\nkn\u00e4ste zu baul\u00fccken! das system knast zerst\u00f6ren!<\/p>\n<p>a&#8230; baba und die 40 r\u00e4uber&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>&#8220;Haeftling&#8221; angegriffen<br \/>\nBerlin 1 September 2008<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung die uns zugeschickt wurde:<br \/>\n&#8220;In der Nacht zum Montag 1. September haben wir die Schaufenster des Haeftling-Ladens mit Farbflaschen und Steine versch\u00f6nert. Haeftling ist ein yuppie-Kleidungsunternehmen in Berlin das direkt von Gefangene und Knast profitiert &#8211; es beutet Gefangene aus (alle producken werden in den Kn\u00e4sten gemacht) und f\u00f6rdert Verhaftungen als Positiv und begehrenswert. Die Tat gegen Haeftling wurde in Solidarit\u00e4t mit den angeklagten Anarchist_innen und Indigene in Neuseeland gemacht (am 1. September beginnt die Vorverhandlung &#8211; mehr infos unter www.october15thsolidarity.info ), sowie Gefangene \u00fcberall.<br \/>\nF\u00fcr eine Welt ohne Rassismus, Sexismus, Kolonialismus und Unterdr\u00fcckung<br \/>\nKn\u00e4ste zu Baul\u00fccken!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antirepression<\/strong>:<\/p>\n<p>Militante Aktionen zum 18.M\u00e4rz in Berlin<br \/>\nBerlin 18 M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>In Berlin gab es im Zusammenhang mit dem Kampftag f\u00fcr revolution\u00e4re Gefangene mindestens zwei militante Aktionen von klandestinen Gruppierungen.<\/p>\n<p>Der 18. M\u00e4rz, der von der Internationalen Roten Hilfe (IHR) in den 20er Jahren des 20 Jh. eingef\u00fchrte Tag f\u00fcr die revolution\u00e4ren Gefangenen wurde in Berlin auf unterschiedliche und gleichzeitig sich erg\u00e4nzende Art und Weise begangenen. Neben dem gut besuchten Kongress im Stadthaus B\u00f6cklerpark am 18.3. gab es bereits in den Tagen zuvor militante Aktionen. Diese Aktionen bezogen sich auf den 18. M\u00e4rz und thematisierten u.a. den (derzeit ausgesetzten) Todesfastenwiderstand in der T\u00fcrkei bzw. die Verhaftungswelle in Italien gegen vermeintliche AktivistInnen aus kommunistischen Gruppierungen (BR\/PCC u.a.).<br \/>\nIn der Nacht zum 16. M\u00e4rz 07 erfolgte ein Brand- und Farbanschlag auf ein B\u00fcrokomplex in Berlin-Mitte, indem sich u.a. die italienische Handelskammer und der t\u00fcrkische Unternehmer- und Industriellenverband (T\u00dcSIAD) befinden. Dabei wurde der Eingangsbereich durch die Brandwirkung stark besch\u00e4digt, Farbeier an die Fassade geworfen und Parolen gespr\u00fcht, die den Zusammenahng zu Gefangenen in der T\u00fcrkei und Italien darlegen. Zu dieser Aktion hat sich in einem &#8220;mg-express&#8221; die militante gruppe (mg) bekannt.<br \/>\nIn den fr\u00fchren Morgenstunden des 18. M\u00e4rz kam es zu einem weiteren Brandanschlag auf Fahrzeuge einer Reanault-Niederlassung in Berlin-Tempelhof. Dabei brannten 5 Transporter, 5 weitere Fahrzeuge wurden z.T. stark besch\u00e4digt. Zudem zersprangen aufgrund der Hitzewirkung Scheiben des Niederlassungsgeb\u00e4udes. Diese Aktion steht vermutlich im Kontext der z.T. seit 20 Jahren einsitzenden Gefangenen aus der Action Direkte (AD). Zu dieser Aktion gibt es bislang, soweit ich wei\u00df, kein eindeutiges Bekenntnis, das einer bestimmten klandestinen Gruppe zugeordnet werden kann. In der Berliner Presse wurde auch hier spekuliert, dass die mg dahinter stecken k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr alle revolution\u00e4ren Gefangenen weltweit!<br \/>\nDie Internationale Rote Hilfe aufbauen!<br \/>\nF\u00fcr einen starken 18. M\u00e4rz 2008!<\/p>\n<p>Quelle: indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Bus von Bundespolizei abgefackelt<br \/>\nFrankfurt 7 Oktober 2008<\/p>\n<p>Auf dem Betriebsgel\u00e4nde eines Frankfurter Busunternehmens hat es in der Nacht zum Dienstag gebrannt. Es entstand ein Sachschaden von etwa 650.000 Euro.<\/p>\n<p>Der Brand wurde der Feuerwehr gegen ein Uhr in der Nacht gemeldet. Als die Einsatzkr\u00e4fte am Ungl\u00fccksort im Stadtteil Fechenheim eintrafen, standen bei dem Bus-Reparaturunternehmen bereits zwei Busse und zwei Autos in Flammen. Einer der Busse geh\u00f6rte der Bundespolizei.<br \/>\nDie Feuerwehr konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen. Nach Angaben der Polizei bestand zu keiner Zeit die Gefahr, dass das Feuer auf angrenzende Geb\u00e4ude \u00fcbergreift.<\/p>\n<p>Brandstifung vermutet<\/p>\n<p>Menschen kamen bei dem Ungl\u00fcck nicht zu schaden. Die Ursache f\u00fcr das Feuer steht noch nicht fest. Die Polizei vermutet aber Brandstiftung.<\/p>\n<p>Quelle: hr-online.de<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise steht der Anschlag im Zusammenhang mit der Frankfurter Nachttanzdemo vom 2.Oktober, mehr Infos hier: http:\/\/de.indymedia.org\/2008\/10\/230143.shtml<\/p>\n<hr>\n<p>Farbflaschenw\u00fcrfe gegen Amtsgericht Tiergarten<br \/>\nBerlin 24 September 2008<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der vergangenen Nacht vier mit Farbe gef\u00fcllte Flaschen gegen die Fassade des Amtsgerichts Tiergarten geworfen. Ein Angeh\u00f6riger des Wachschutzes stellte gegen 1 Uhr 45 gelbe und schwarze Farbe an den Mauern des Eingangs in der Turmstra\u00dfe und auf dem Gehweg davor fest. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<br \/>\nQuelle: Polizei Berlin<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung die uns dazu erreichte:<br \/>\n&#8220;am donnerstag, 25. september, beginnt vor dem kriminalgericht in berlin-moabit der prozess gegen oliver, axel und florian wegen dem vorwurf der mitgliedschaft in der militanten gruppe sowie des versuchs von zerst\u00f6rung von bundeswehrfahrzeugen.<\/p>\n<p>wir erkl\u00e4ren unsere solidarit\u00e4t mit den angeklagten indem wir in der nacht vom 23. zum 24. september das gericht in der turmstrasse mit farbe beworfen haben.<\/p>\n<p>den staat und seine schergen angreifen!<br \/>\nsmash capitalism!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel auf Polizeipr\u00e4sidium<br \/>\nBochum 24 Dezember 2008<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung die uns zugeschickt wurde:<br \/>\n&#8220;In der Nacht zum 24.12. haben wir das Polizeipr\u00e4sidium Bochum in<br \/>\nder Schillerstra\u00dfe w\u00e4hrend des laufenden Betriebs mit Farbbeuteln<br \/>\nangegriffen.<\/p>\n<p>Mit dieser symbolischen Aktion verleihen wir unserem Wut \u00fcber den<br \/>\nMord an dem 15-j\u00e4hrigen Alexandros Grigoropoulos durch Bullenhand<br \/>\nam 6. Dezember in Athen Ausdruck. Zudem richtet sich unsere kleine<br \/>\nVersch\u00f6nerungs-Ma\u00dfnahme gegen die polizeilichen \u00dcbergriffe auf eine<br \/>\nGruppe anarchistischer FlugblattverteilerInnen auf dem Bochumer<br \/>\nWeihnachtsmarkt am vergangenen Samstag. Wir werden derartige<br \/>\nProvokationen nicht l\u00e4nger hinnehmen!<\/p>\n<p>F\u00fcr ein selbstbestimmtes Leben!<br \/>\nBullenstaat und Kapital zerschlagen!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe auf Polizeiwache<br \/>\nMannheim 17 Dezember 2008<\/p>\n<p>In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde eine Polizeiwache in der Mannheimer Innenstadt symbolisch angegriffen. Auf die Fassade wurden Farbbeutel geworfen und Parolen wie &#8220;Polizeistaat angreifen&#8221; und &#8220;Athen ist \u00fcberall&#8221; gespr\u00fcht. In einem uns vorliegenden Bekennerschreiben hei\u00dft es dazu: &#8220;Um unserer Wut \u00fcber die Ermordung unseres Genossen Alexandros Ausdruck zu verleihen haben wir die Bullenwache in den A-Quadraten angegriffen. Weiterhin richtet sich die Aktion gegen jede Form von Polizeigewalt,gegen die geplante Versch\u00e4rfung des Versammlungsgesetzes in Baden-W\u00fcrttemberg und gegen die Freispr\u00fcche f\u00fcr die f\u00fcr den Tod von Oury Jalloh verantwortlichen Bullen.&#8221; Abschliessend steht in dem Schreiben: &#8220;Alexandros lebt in unserem Kampf f\u00fcr eine klassenlose Gesellschaft weiter!! Hoch die internationale Solidarit\u00e4t!! Freiheit f\u00fcr alle politischen Gefangenen!!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeirevier angegriffen<br \/>\nBerlin 16 Dezember 2008<\/p>\n<p>Eine Erkl\u00e4rung die bei uns eingegangen ist:<\/p>\n<p>&#8220;der unbeschreiblichen wut ausdruck verleihen!<\/p>\n<p>in den morgenstunden des 16. dezember 2008 haben wir in berlin-treptow in der bulgarischen strasse ein bullerevier und die davor parkenden fahrzeuge mit steinen und farbflaschen attackiert. diese aktion haben wir angesichts des laufenden verfahrens gegen drei angebliche mitglieder der militante gruppe, den verhaftungen von aktivistinnen in frankreich anfang november, der ermordung von alexandros durch bullen am 6. dezember in athen und der freispr\u00fcche der bullen am 8. dezember, welche f\u00fcr den tod von oury jalloh verantwortlich sind durchgef\u00fchrt.<\/p>\n<p>seit dem 25. september 2008 findet vor dem berliner kammergericht der prozess gegen axel, florian und oli statt. sie sollen als mitglieder der militanten gruppe am 31. juli 2007 in brandenburg an der havel versucht haben mittels brandz\u00fcndern fahrzeuge der bundeswehr zu zerst\u00f6ren. unser beitrag zum weltweiten aktionstag in solidarit\u00e4t mit den drei angeklagten am 13. dezember.<\/p>\n<p>in den morgenstunden des 11. november 2008 wurden in frankreich mehrere aktivistinnen von den franz\u00f6sischen bullen unter dem vorwurf des terrorismus inhaftiert, sie sollen eine kriminelle vereinigung gegr\u00fcndet haben und militante anschl\u00e4ge mit bezug zum castortransport durchgef\u00fchrt haben, zum teil drohen lange haftstrafen. freiheit f\u00fcr die inhaftierten!<\/p>\n<p>in den abendstunden des 6. dezember 2008 wurde der 15-j\u00e4hrige alexandros grigoropoulos in athen gezielt von bullen erschossen. unsere wut und trauer lassen wir durch taten sprechen. f\u00fcr den 20. dezember wird zu einem weltweiten aktionstag aufgrufen &#8211; wir unterst\u00fctzen diesen aktiv!<\/p>\n<p>am 7. januar verbrannte oury jalloh in einer zelle im bullenrevier in dessau. die am diesem tag diensthabenden bullen wurden am 8. dezember 2008 vom vorwurf der k\u00f6rperverletzung mit todesfolge und fahrl\u00e4ssige t\u00f6tung freigesprochen, damit wurde wieder einmal ein eindeutiges zeichen gesetzt auf welche seite die gerechtigkeit steht.<\/p>\n<p>gegen bullen, staat und kapital!<\/p>\n<p>ag im gedenken an alexandros&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Polizeiwagen<br \/>\nBerlin 28. Februar 2008<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben in der Nacht zu Mittwoch versucht, zwei Polizeiwagen in Brand zu setzen. Ein Beamter entdeckte die Brands\u00e4tze bevor das Feuer auf die Einsatzwagen \u00fcbergriff, und l\u00f6schte diese.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Polizeiauto<br \/>\nBerlin 24. April 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<br \/>\n&#8220;In der Nacht vom 23. zum 24.4.2008 haben wir das Maifeuer er\u00f6ffnet. Zum einen w\u00fcnschen wir uns den ganzen Mai und \u00fcber den Mai hinaus Chaos zu stiften in Berlin und \u00fcberall gegen Bullengewalt, gegen \u00dcberwachung. gegen die, die unsere Freir\u00e4ume nehmen, gegen die, die das Kapital sch\u00fctzen und verwalten, gegen die die uns unsere Freiheit nehmen wollen.. Lasst das Chaos zum Alltag werden gegen das, was wir hassen. Macht Kaputt was euch kaputt macht. Unsere Aktion in der oben besagten Nacht galt denen, die wir am meisten hassen. Wir haben zwei Bullenautos hochgehen lassen. Warum der Hass?<\/p>\n<p>Weil: sie M\u00f6rder sind &#8211; Oury Jalloh in Dessau und Laye Conde in Bremen.<\/p>\n<p>Weil: sie rassistische Schl\u00e4ger sind- Erdal in Berlin<\/p>\n<p>Weil: sie, wenn die M\u00f6glichkeit besteht, foltern, qu\u00e4len und schikanieren<\/p>\n<p>Weil: sie als bezahlte Schl\u00e4ger bei keiner Demo ihre Pr\u00fcgeleins\u00e4tze auslassen, Leuten die Ohren abschlagen, die R\u00fccken und Nasen f\u00fcrs Leben kaputtschlagen<\/p>\n<p>Weil: sie uns mit ihren Auflagen, ihrer Begleitung, Kamera\u00fcberwachung etc bei Demos nerven.<\/p>\n<p>Weil: sie die Reichen und Kapitalisten sch\u00fctzen und uns unsere Freir\u00e4ume nehmen<\/p>\n<p>Weil: sie ihr Bullensystem in die Welt exportieren .<\/p>\n<p>Weil: sie uns einsperren, unsere Freiheit nehmen<\/p>\n<p>Weil:.. hier k\u00f6nnt ihr noch Eure Weils eingeben, die Liste k\u00f6nnte sich endlos weiterf\u00fchren lassen . . .<\/p>\n<p>Bullen Passt auf, wir Schlagen zur\u00fcck, wir werden Euch keine Ruhe lassen. Es reicht!!!<\/p>\n<p>Feuer und Flamme f\u00fcr alle Polizeilichen Beh\u00f6rden!! !!!<\/p>\n<p>Flammende Gr\u00fcsse von xxx&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: interim<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeibeamte mit Steinen und Flaschen beworfen<br \/>\nBerlin 12 Mai 2008<\/p>\n<p>Etwa hundert Personen randalierten heute fr\u00fch im Kreuzberger Viktoriapark. Die Menge hatte sich gegen 1 Uhr 20 dort versammelt und fiel durch aggressives Verhalten auf, Au\u00dferdem wurden Flaschen geworfen. Beamte einer Direktionshundertschaft forderten die Gruppe auf, sich aufzul\u00f6sen. Als die Polizisten damit begannen, die Ansammlung in Richtung Kreuzbergstra\u00dfe abzudr\u00e4ngen, wurden ihre Fahrzeuge aus der Menge heraus vereinzelt mit Steinen und Flaschen beworfen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag und Spr\u00fcherei in N\u00fcrnberg<br \/>\nN\u00fcrnberg 6. Mai 2008<\/p>\n<p>Heute (06. Mai) konnte mensch als Spazierg\u00e4nger in N\u00fcrnberg zwei nette Sachen betrachten. Offenbar letzte Nacht haben AktivistInnen eine Parole am Rathenauplatz auf das Geb\u00e4ude der bayrischen Beamtenversicherung gespr\u00fcht. Dort stand zu lesen: 1. Mai Nazis laufen dank Bullen und Stadt. Au\u00dferdem war die N\u00fcrnberger SPD-Zentrale Ziel eines Farbanschlags geworden, der auch das Glas der T\u00fcr nicht ganz lie\u00df.<\/p>\n<p>in der N\u00e4he fand sich ein Flugblatt:<\/p>\n<p>In der Nacht vom 5. auf den 6. Mai haben wir an dem Geb\u00e4ude der bayrischen Beamtenversicherung am Rathenauplatz die Parole: &#8220;1.MAI NAZIS LAUFEN- DANK STADT UND BULLEN&#8221; hinterlassen; au\u00dferdem haben wir das SPD- Haus mit Farbflaschen angegriffen.<\/p>\n<p>Und zwar aus folgenden Gr\u00fcnden:<br \/>\nAm 1. Mai fand in N\u00fcrnberg der bis dahin der gr\u00f6\u00dfte Naziaufmarsch statt. 1500 Neonazis marschierten zum ersten Mal ungest\u00f6rt durch die Stadt. Viele Tausend N\u00fcrnbergerInnen und Zugereiste waren dazu bereit, sich den Faschisten in den Weg zu stellen. Die NPD-Demo konnte stattfinden, weil ihr Aufmarschgebiet von der Polizei gro\u00dfr\u00e4umig abgesperrt wurde. Ganze Stadtviertel waren unzug\u00e4nglich. F\u00fcr AnwohnerInnen gab es erhebliche Behinderungen.<br \/>\nDoch damit nicht genug. Die Polizei gab sich nicht damit zufrieden, den Aufmarsch der Nazis gegen erheblichen politischen Widerstand durchzusetzen; vielmehr verpr\u00fcgelte sie AntifaschistInnen, die Absperrungen \u00fcberwinden wollten. Zahlreiche DemonstrantInnen wurden verletzt; ein Lautsprecherwagen gest\u00fcrmt und demoliert.<br \/>\nDie politische Verantwortlichkeit f\u00fcr das Handeln der Staatsdiener ist u.a. bei der<br \/>\nSPD\/Maly regierten Stadtspitze zu finden, die mit dem Konzept des aktiven Ignorierens &#8211; diesmal unter dem Schlagwort &#8220;die kalte Schulter zeigen&#8221; &#8211; propagierte, wegzusehen und somit Neo-Naziaufm\u00e4rsche zu tolerieren. Mehr noch: Fernab des Geschehens hielt die SPD\/Stadt Nbg. eine Veranstaltung ab, auf der sie Engagement gegen Nazis heuchelten und die f\u00fcr alle, die sich dort einlullen lie\u00dfen, zur Beruhigung des Gewissen taugte. Der Gipfel war dann die Einladung des Rassisten G\u00fcnther Beckstein; der keine Gelegenheit ausl\u00e4\u00dft mit seiner Hetze rechtes Gedankengut zu verbreiten und somit den N\u00e4hrboden f\u00fcr Nazis schafft.<br \/>\nDas Ignoranzkonzept der Stadt ist einmal mehr ein klares Signal an die Polizei, wie mit aktiven AntifaschistInnen umgegangen werden soll. Die Nazis werden in ihrem Denken und Handeln best\u00e4rkt, wenn sie auf keinerlei Widerstand sto\u00dfen. Wohin solch ein Vorgehen f\u00fchrt, zeigt ein Blick in die Geschichtsb\u00fccher.<\/p>\n<p>Nicht vorbeigeschaut haben wir diesmal bei den N\u00fcrnberger Nachrichten, die mit ihrem widerlichen und heuchlerischen Gew\u00e4sch letztendlich jeden konsequenten Widerstand delegitimierten und das Ignoranzkonzept propagierten.<\/p>\n<p>Gruppe B.L.O.C.K.A.D.E. &#8220;wir.sind.sauer&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Justizgeb\u00e4ude<br \/>\nHanau 27. Juni 2008<\/p>\n<p>Hanau (ddp-hes). Ein unbekannter T\u00e4ter hat in der Nacht zu Freitag<br \/>\neinen Brandanschlag auf ein Hanauer Justizgeb\u00e4ude ver\u00fcbt. Wie die<br \/>\nStaatsanwaltschaft Hanau am Freitag mitteilte, hatten Anwohner gegen<br \/>\n2.30 Uhr einen lauten Schlag und Stichflammen aus zwei Kellerfenstern<br \/>\ngemeldet. In dem Geb\u00e4ude sind das Amtsgericht Hanau und die<br \/>\nStaatsanwaltschaft untergebracht.<\/p>\n<p>Die nur Minuten nach dem Anschlag eingetroffene Feuerwehr hatte<br \/>\ndas durch einen Brandbeschleuniger verursachte Feuer schnell<br \/>\ngel\u00f6scht. Die H\u00f6he des Schadens an Fenstern und Kellersch\u00e4chten k\u00f6nne<br \/>\nnoch nicht beziffert werden, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p>Quelle 110<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben beim Verfassungsschutz eingeworfen<br \/>\nBerlin 16.Juni 2008<\/p>\n<p>Sch\u00f6neberg &#8211; Unbekannte haben am Wochenende Scheiben am Dienstgeb\u00e4ude des Berliner Verfassungsschutzes in Sch\u00f6neberg eingeworfen. Konkrete Hinweise auf eine politisch motivierte Tat gebe es nicht, der Polizeiliche Staatsschutz ermittele aber, teilte die Polizei mit. In dem Haus an der Potsdamer Stra\u00dfe ist unter anderem auch das Berufsinformationszentrum der Berliner Polizei untergebracht.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Polizeistation<br \/>\nBerlin 30 August 2008<\/p>\n<p>Auf eine Dienststelle der Berliner Polizei ist ein Brandanschlag ver\u00fcbt worden. Wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte, hatten unbekannte T\u00e4ter in der Nacht zwei Brands\u00e4tze gegen die Fassade des Geb\u00e4udes der Polizeiwache in der Eberswalder Stra\u00dfe im Bezirk Pankow geworfen. Einer der Brands\u00e4tze hat sich entz\u00fcndet. Die Fassade und zwei Fahrr\u00e4der sind besch\u00e4digt worden. Die Flammen konnten von Polizisten gel\u00f6scht werden. Hinweise auf die T\u00e4ter lagen zun\u00e4chst nicht vor. Zur Art der Brands\u00e4tze machte der Sprecher keine Angaben. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktionen die im Jahr 2008 bundesweit stattfanden und sich gegen soziale Kontrolle und Repression richten. Soziale Kontrolle beschreibt hier jegliche Handlung von verschiedenen Akteuren um &#8220;die Bev\u00f6lkerung&#8221; in irgendeiner Art und Weise zu drangsalieren. Die Aktionen richten sich demnach zb. gegen Kn\u00e4ste (in dehnen ja nicht nur &#8220;klassische politische&#8221; sitzen), Sicherheitsunternehmen, &#8220;Ausl\u00e4nder&#8221;beh\u00f6rden usw. 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