{"id":11859,"date":"2015-01-01T00:00:00","date_gmt":"2014-12-31T22:00:00","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11859"},"modified":"2015-01-01T00:00:00","modified_gmt":"2014-12-31T22:00:00","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2008-teil-1-antimilitarismus-und-antifaschismus","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11859","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2008 Teil 1 Antimilitarismus und Antifaschismus"},"content":{"rendered":"<p>Aktionen die im Jahr 2008 Bundesweit stattfanden und aus antimilitaristischer und antifaschistischer Motivation ausgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p>Zurzeit sind die Texte noch auf directactionde.blogspot.de zur Verf\u00fcgung. Weshalb wir uns dennoch bem\u00fchen hier eine Art Mirror zu erzeugen, kann man in unserem ersten Artikel lesen. Die Gr\u00fcnde f\u00fcr die gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftige nichtordnung dieses Artikels sind dort ebenfalls zu finden.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antimilitarismus<\/strong>:<\/p>\n<p>Kriegerintellektuelle ausgesperrt<br \/>\nBerlin 1. September 2008<\/p>\n<p>Heute am Antikriegstag (1.September 2008) haben AntimilitaristInnen die Eingangst\u00fcren des zentralen DGB-Geb\u00e4udes in Berlin mit Kette, Schl\u00f6ssern und Transparenten dicht gemacht. Unter der Parole \u201eKeine Diskussion mit Kriegerintellektuellen und Kriegstreibern &#8211; Governance ist Krieg\u201c wurde der Zugang zu einer Veranstaltung versperrt.<\/p>\n<p>\u201eDer Einsatz von Milit\u00e4r kann keine L\u00f6sung sein!\u201c postuliert der DGB Berlin-Brandenburg zum Weltfriedenstag, um gleichzeitg im n\u00e4chsten Schritt Kriegstreibern ein Forum zu bieten: Afghanistan-Referatsleiter R\u00fcdiger K\u00f6nig vom Ausw\u00e4rtigen Amt und Jan Koehler vom Sonderforschungsbereich (SFB) 700, FU Berlin, d\u00fcrfen in der DBG-Zentrale neue Ideen intensivierter Kriegsf\u00fchrung gegen die afghanische Bev\u00f6lkerung darlegen. Nicht \u201eStop dem Krieg\u201c, sondern \u201eWie wird dieser effektiviert?\u201c war als Thema des Abends vorgesehen.<br \/>\nIm Schutz des Scheins wissenschaftlicher Objektivit\u00e4t und Neutralit\u00e4t werden Krieg und Beherrschbarkeit (Governance) intensiviert. SFB 700 angreifen! Durch die engere, effektiviere Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Milit\u00e4r und sozialen Organisationen soll kapitalistische und patriarchale Herrschaft weltweit durchgesetzt und trotz Widerspr\u00fcchen kontrollierbar gemacht werden. Keine Diskussion mit Warrior-Intellectuals!<\/p>\n<p>Keine Diskussion mit Kriegerintellektuellen!<br \/>\nGovernance ist Krieg. Die Warrior-Intellectuals vom SFB 700 stoppen.<\/p>\n<p>Es gibt nichts zu diskutieren, weder mit den Warrior-Intellectuals vom SFB 700 noch mit den Kriegsbetreibern vom Ausw\u00e4rtigen Amt. Es braucht jedoch eine kritische Diskussion \u00fcber die neue Offensivausrichtung der Bundeswehr auf globale milit\u00e4rische Interventionen und \u00fcber die Zusammenarbeit zwischen Milit\u00e4r und Sozialforschern f\u00fcr die soziale und kulturelle Durchdringung in den Interventionsgebieten. Und es braucht Widerstand dagegen.<br \/>\nDer Sonderforschungsbereich 700 tr\u00e4gt den Titel \u201eGovernance in R\u00e4umen begrenzter Staatlichkeit\u201c und ist ein Kooperationsprojekt der FU Berlin mit der Uni Potsdam, dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), der Hertie School of Governance sowie dem European University Institute Florenz, finanziert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Ihr Forschungsgebiet ist nach eigenen Angaben zwei Drittel der Welt. Ihre Frage ist wie Regierbarkeit \u2013 Ruhe und Ordnung, Sicherheit f\u00fcr Investitionen, Handel und Ressourcenzugriff \u2013 hergestellt werden kann unter Bedingungen unzureichender oder unzuverl\u00e4ssiger Staatlichkeit. Es geht um Wissen f\u00fcr die Weltbeherrschung: Kapitalinteressen, westliche Werte und patriarchale Herrschaft soll bis in die letzten Ecken des Globus und bis in die Tiefen der sozialen Gef\u00fcge durch den \u201eSoldat als Sozialarbeiter\u201c und Sozial-arbeiter und -forscher in Milit\u00e4r-Strategien durchgesetzt werden. Die Wissenschaftler arbeiten der Bundeswehr zu. Unter dem Deckmantel vermeintlicher Neutralit\u00e4t der Wissenschaft wird militarisiertes Governance verfeinert und legitimiert.<\/p>\n<p>Unternehmerische, politische und milit\u00e4rische Logiken werden verbunden. Dabei wird der Warlord zum Vorbild des Staatlichkeitsunternehmers. Genauso kritiklos kn\u00fcpft der SFB 700 an die Erfahrungen des Kolonialismus an, um diese in modernisierter Form heute umzusetzen. Kolonialunternehmen wie den Ostindischen Handelskampagnien, die eine Doppelrolle als Gesch\u00e4fts-unternehmen und Staatsmacht aus\u00fcbten, werden zu Vorbildern. Wirtschaftsunternehmen bekommen wieder Aufgaben der Herstellung einer Ordnung in Nachkriegsgesellschaften &#8211; heute unter dem Namen \u201eCorporate Security Responsibility\u201c. Krieg ist nicht nur eine wirtschaftlich attraktive Unternehmung, sondern auch eine Voraussetzung f\u00fcr die unternehmerische Durchdringung sogenannter blockierter Gesellschaften.<\/p>\n<p>Sicherheitspolitik und Entwicklungshilfe werden miteinander verkn\u00fcpft, Entwicklungs-NGOs werden in zivil-milit\u00e4rische Kriegs- und Governanceprojekte eingebunden, Entwicklungshilfe-Etats werden f\u00fcr milit\u00e4rische Projekte verwendet. Hilfegelder und -personal werden f\u00fcr das politisch-milit\u00e4rische Ziel funktionalisiert und folgerichtig stellen auch die SFB 700-Forscher fest, dass Entwicklungshilfe einen positiven Einfluss auf die Haltung der Bev\u00f6lkerung gegen\u00fcber den Besatzungstruppen bewirkt. Im Vordergrund stehen die Sicherheit und die Legitimation des zivil-milit\u00e4rischen Interventionsprojektes und nicht die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnissse der Menschen. Die SFB-Studie, die in der deutschen Besatzungszone im Norden Afghanistans durchgef\u00fchrt wurde, dient letztendlich dazu eine zustimmende Haltung in der Bev\u00f6lkerung zum Bundeswehreinsatz herzustellen \u2013 in Afghanistan und auch hier in der BRD. Die Erhebung der Einstellungen der Menschen, ihrer sozialen und kulturellen Eigenheiten und der m\u00f6glichen Widerspr\u00fcche erm\u00f6glicht eine Verfeinerung der milit\u00e4rischen und wirtschaftlichen Durchdringung. Mit der Studie und der entsprechenden PR-Arbeit wird die milit\u00e4rische Intervention legitimiert, da \u201edie Afghanen\u201c ihre Sicherheit durch den Einsatz verbessert sehen w\u00fcrden. Letztendlich geht es um den materiellen und sozialen Zugriff und die neokoloniale Kontrolle der Bev\u00f6lkerung durch neue Methoden des Regierens.<\/p>\n<p>Bei begrenzter Staatlichkeit wie in Afghanistan ist laut SFB 700 ein offenes Einbeziehen m\u00f6glicher Regelungsformen orientiert am Governance Konzept in Kooperation privater und staatlicher Akteure n\u00f6tig. Das schlie\u00dft internationales Milit\u00e4r, internationale Institutionen wie z.B. die WTO, internationale und lokale NGOs, transnationale Wirtschaftsunternehmen, Warlords und andere lokale Machthaber mit ein. Und damit diese zivil-milit\u00e4rische und \u00f6ffentlich-private Kooperation besser funktioniert und Legitimation erh\u00e4lt wird weiter geforscht.<\/p>\n<p>Das Protektorat Afghanistan ist ein neokoloniales zivil-milit\u00e4risches Interventionsprojekt. Es geht um eine neue Qualit\u00e4t von Kriegsf\u00fchrung, die scheinbar sanft vorgeht, jedoch eine enorme Aggressivit\u00e4t hat im tiefen Zugriff auf die Bev\u00f6lkerung. Eingriffe werden feiner justiert im Interesse der Zurichtung der gesamten Welt f\u00fcr die kapitalistische Verwertung.<\/p>\n<p>Neokoloniale Protektorate beenden. Globale Interventionskriege stoppen. Keine BW in Afghanistan und nirgendwo. BW aufl\u00f6sen. NATO aufl\u00f6sen. F\u00fcr eine Welt ohne Krieg und Milit\u00e4r. Eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung aufbauen.<\/p>\n<p>Quelle: indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe auf Kreiswehrersatzamt<br \/>\nM\u00fcnchen 25 Dezember 2008<\/p>\n<p>Die Bundeswehr ist stark um ihr Image bem\u00fcht und in Zeiten der globalen Krise ist sie im Moment stark am werben, egal ob auf Schulen oder in Arbeits\u00e4mtern. In M\u00fcnchen gab es Ende Dezember eine Aktion gegen das Kreiswehrersatzamt.<br \/>\nEnde Dezember wurde das Kreiswehrersatzamt in Muenchen mit roter Frabe angegriffen. In Muenchen kursiert mittlerweile ein Schreiben, indem sich die AutorInnen gegen die Kriege der deutschen Regierung und anderen Nato-Staaten u.a. anderem in Afghanistan wenden<br \/>\n(nachzulesen in Neujahres-Interim). Zudem wird betont, dass dem Versuch der Bundeswehr nach mehr gesellschaftlichen Einfluss (an Schulen, Arbeitsaemtern &#8230;) offensiv begegnet werden sollte. In den Schreiben wird zur Teilnahme an den Protesten in Muenchen zur NATO-Sicherheitskonferenz (6.-7.Feb. 2009) und anlaesslich des 60.Geburtstag der NATO am 3.4. und 4.4.09 in Strasbourg aufgerufen.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Panzer umgestaltet<br \/>\nColbitz-Letzinger Heide 17 Dezember 2008<\/p>\n<p>In der &#8220;Naturr\u00e4umlichen Haupteinheit D29 Wendland und Altmark&#8221; (Colbitz-Letzinger Heide), zwischen Magdeburg und Stendal, entsteht zur Zeit der gr\u00f6\u00dfte Truppen\u00fcbungsplatz Europas. Seit 1943 wird der gr\u00f6\u00dfte zusammenh\u00e4ngende Lindenwald &#8216;schlands milit\u00e4risch genutzt. Bis heute befindet sich auf der gr\u00f6\u00dften nicht landwirtschaftlich genutzten Fl\u00e4che dieses Landes ein Truppen\u00fcbungsplatz (oder wie es die M\u00f6rder in Flecktarn bezeichen: Tr\u00fcbPl). T\u00e4glich fahren dort Panzer und andere Milit\u00e4rvehikel durch diesen Naturraum und zerst\u00f6ren die Natur. Vielleicht wurde das Panzerdenkmal ( 52821&#8217;9.67&#8243;N 11831&#8217;25.19&#8243;E) deshalb dort aufgestellt, um an den fortw\u00e4hrenden Zerst\u00f6rungsprozess des Milit\u00e4rs an der Natur zu erinnern und den zuf\u00e4llig vorbei kommenden Zivil-B\u00fcrger zu zeigen, dass das Milit\u00e4r nicht mehr erw\u00fcnscht ist? Oder vielleicht auch nicht&#8230;<\/p>\n<p>Einige Anti-Militaristen aus der n\u00e4heren Umgebung haben dieses sog. Denkmal bei einem ihrer Montags-Spazierg\u00e4nge am Dienstag entdeckt. Aus moralischen und \u00e4sthetischen Gr\u00fcnden sahen sie sich im Zugzwang. Es musste gehandelt werden!<br \/>\nUm 01:35 Uhr machten sich die Maler an ihr Werk und verpassten dem Panzer einen neuen Anstrich. Ihr d\u00fcrft raten&#8230;die Farbe der Stunde: PINK &#8211; Nach knapp 2678 Sekunden erstrahlte das Denkmal in einem in die Nacht leuchtenden Pink. Nun konnten die Friedensaktivisten zu Teil II der Umgestaltungsma\u00dfnahme \u00fcbergehen und noch einige Details hinzuf\u00fcgen. So wurden unter anderem zwei Wahlspr\u00fcche platziert.<\/p>\n<p>&#8220;Panzer zu Suppenkesseln&#8221; &amp; &#8220;Solidarit\u00e4t mit Milit. Gruppe&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Sabotage von Bundeswehrfahrzeugen<br \/>\nMagdeburg\/Diesdorf 15 Dezember 2008<\/p>\n<p>Sonntagnacht f\u00fchrten wir eine Sabotageaktion auf dem Bundeswehrgel\u00e4nde in Magdeburg \/ Diesdorf durch.<br \/>\nDabei besch\u00e4digten wir die auf dem unbewachten Gel\u00e4nde parkenden Bundeswehrfahrzeuge (einen LKW, eine Kleinbus und einen PKW). Es wurden Reifen zerstochen, Schl\u00f6sser verklebt und die Geb\u00e4udew\u00e4nde mit verschiedenen Spr\u00fcchen wie &#8216;Soldaten sind M\u00f6rder&#8217; bespr\u00fcht. Die Fahrzeuge bekamen auch ordentlich Farbe ab.<br \/>\nHiermit bekunden wir unsere Solidarit\u00e4t mit den inhaftierten Antimilitaristen in Berlin.<br \/>\nDirekte Aktionen gegen Milit\u00e4reinrichtungen und andere Institutionen staatlicher Gewaltaus\u00fcbung sind legitim und notwendig im Kampf f\u00fcr eine herrschaftsfreie Gesellschaft.<\/p>\n<p>Sind wir nicht alle ein biszchen militante gruppe?<\/p>\n<p>kommando schwarzer salzstreuer<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Hannover Soldatendenkm\u00e4ler mit Farbe verziert<\/p>\n<p>Hannover 22. April 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;Heute verabschiedete der nieders\u00e4chsische Landtag die SoldatInnen der 1. Panzerdivision in ihre Auslandseins\u00e4tze. Die folgende Erkl\u00e4rung ist von antimilitarismus.blogsport.de , der Seite f\u00fcr den antimilitaristischen Widerstand in Hannover, kopiert.<\/p>\n<p>\u201cAnl\u00e4sslich der Verabschiedung der SoldatInnen der 1. Panzerdivision Hannover am heutigen Tag im nieders\u00e4chsischen Landtag, haben wir in der Nacht von Montag, den 21.04., auf Dienstag, den 22.04., vier Soldatendenkm\u00e4ler in Hannover mit Farbe verziert.<br \/>\nWir taten dies um gegen die Kriegsseins\u00e4tze der Bundeswehr zu protestieren. Insbesondere protestieren wir gegen die Entsendung weiterer SoldatInnen nach Afghanistan. Wir w\u00e4hlten die Denkm\u00e4ler f\u00fcr Soldaten der Wehrmacht um darauf aufmerksam zu machen, dass erst die mangelnde Aufarbeitung des von Deutschland begonnen zweiten Weltkrieges und der von der Wehrmacht begangenen Verbrechen, die Kriegseins\u00e4tze der Bundeswehr erm\u00f6glichen.<br \/>\nAnstatt den elementaren Schluss \u201cNie wieder Krieg\u201d, der nach Beendigung des deutschen Faschismus gezogen wurde ernst zu nehmen, schwadroniert z.B. das sog. \u201cVerteidigungsministerium\u201d im 2006 vorgelegten \u201cWei\u00dfbuch der Bundeswehr\u201d von einer Armee die weltweit im Einsatz ist um deutsche Interessen an Rohstoffen und M\u00e4rkten durchzusetzen. Wir wollen dieser chauvinistischen und nach Macht strebenden Kriegspolitik Deutschlands nicht mehr l\u00e4nger zuschauen.<\/p>\n<p>Die Soldaten der Wehrmacht waren M\u00f6rder, keine Helden!<br \/>\nDie Soldaten der Bundeswehr sind M\u00f6rder, keine Helden!<\/p>\n<p>Zwei der betroffenen Denkm\u00e4ler befinden sich in der Eilenriede, zwei weitere im Georgengarten.<br \/>\n1.Bernadottealle Ecke Walderseestr.<br \/>\n2. Am Bauerngraben (Parallelweg zur Fritz-Behrens-Allee)<br \/>\n3. J\u00e4gerstr. Ecke Wickopweg<br \/>\n4. Weg gegen\u00fcber des Leibnitztempels<\/p>\n<p>Kriegseins\u00e4tze beenden!<\/p>\n<p>Bundeswehr abschaffen!<\/p>\n<p>Aktionsgruppe \u201cSoldaten sind M\u00f6rder, keine Helden!&#8221;&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Antimilitaristische Aktion gegen R\u00fcstungsproduktion und Kriegseins\u00e4tze in H\u00f6vel\/Hannover<br \/>\nHannover 7. Apri1 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;Manch eineR wird sich wundern, wenn jetzt im \u00f6den hannoverschen Umland der Privatbesitz einer harmlosen Firma in Flammen aufgeht.<\/p>\n<p>Nun Privatbesitz ist unsere Sache nicht. Und harmlos d\u00fcrfen HAKO\/Multicar nur diejenigen demagogischen Hirngespinsten Glauben schenken, Bundeswehr in zig L\u00e4ndern w\u00e4ren humanit\u00e4re Auslandsbesuche im Geiste von Frieden und Menschenrechten.<\/p>\n<p>Da sind wir auch schon mittendrin, z.B. in Afghanistan, wo die Bundeswehr in wenigen Wochen einen norwegischen Kanpfverband der \u201eQuick Reaction Fomes\u201c im Norden des Landes ersetzen. Ebenfalls in Afghanistan im Einsatz sind die sogenannten \u201eMungos\u201c, milit\u00e4rische Kleintranzporter f\u00fcr den taktischen Kampfeinsatz. Und schon sind wir wieder im \u00f6den hannoverschen Umland und bei der Firma HAKO\/Multicar angelangt, die seit 2004 in Kooperation mit der R\u00fcstungsfirma Krauss-Maffei Wegmann diese \u201eMungos\u201c baut.<\/p>\n<p>Harmlos? Auch ein kleiner Profiteur ist ein gemeiner Profiteur, lie\u00dfe sich kalauern, wenn das nicht zynisch w\u00e4re. Leider gibt es aber viel zu viele kleine und gro\u00dfe Profiteure des Kriegs. Und in der BRD hat das Gesch\u00e4ft mit dem Tod nicht nur eine blutige Tradition, sondern auch in den letzten Jahren einen wachsenden Anteil am Bruttoinlandsprodukt wie auch am Au\u00dfenhandels\u00fcberschu\u00df. Der Umbau der Bundeswehr zu einer modernen \u201eArmee im internationalen Einsatz\u201c als \u00fcberzeugendes Argument bei der \u201eSicherung deutscher Interessen\u201c l\u00e4\u00dft die Kassen der R\u00fcstungsindustrie klingeln. Die neuen \u201easymmetrischen\u201c Kriege erfordern neue und modernisierte Waffen. Nicht weniger lukrativ sind die Bestellungen der NATO Partner und die Exporte von Waffen in die ganze Welt. Diese Waffenexporte sind die Voraussetzung f\u00fcr regionale Kriege und B\u00fcrgerkriege und liefern dadurch gleich noch die Begr\u00fcndungen f\u00fcr milit\u00e4rische EU-, NATO- oder UN-Interventionen gegen unliebsame Regime.<\/p>\n<p>HERRschaft f\u00fcr alle Menschen. Deshalb finden wir es richtig und mehr als notwendig, mit einer gro\u00dfen Bandbreite an Mitteln und auf allen Ebenen der linksradikalen Kritik und Praxis die Themen Krieg und Militarismus aufzugreifen. Die Ausgangspunkte eines radikalen Antimilitarismus sind sehr unterschiedlich. Kritik am Hegemoniebestreben des wiedervereinigten Deutschland vor dem Hintergrund zweier Weltkriege, die durch deutsche Gro\u00dfmachtall\u00fcren angezettelt wurden: der Versuch, den Zusammenhang von globalen Krieg und globalen Kapitalismus sichtbar zu machen; die antikapitalistische Analyse der verheerenden Folgen der zunehmenden gesellschaftlichen Militarisierung; der unmittelbare Zusammenhang zwischen Krieg und weltweiter Migration,\u2026<\/p>\n<p>An welchen Ausgangspunkten wir auch ansetzen, eine umfassende Vorstellung von Befreiung l\u00e4sst sich nur denken, wenn der permanente Kriegszustand mitgedacht wird. Durch Krieg und den Einsatz milit\u00e4rischer Gewalt wird der Charakter des kapitalistischen Systems und seiner Folgen am deutlichsten sichtbar.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund von Krieg und milit\u00e4rischer Gewalt ist aber auch die Diskussion um die Mittel des Widerstands f\u00fcr uns schnell beendet. Selbstorganisierte Abr\u00fcstung durch feurige Sachbesch\u00e4digung ist eine ad\u00e4quate Form des Ungehorsams. Unsere Aktion ist also ein kleiner Beitrag zum vielf\u00e4ltigen Widerstand gegen die deutsche Kriegspolitik und ein feuriger Gru\u00df an die Genossen in Berlin, die auf ihren Prozess wegen eines versuchten Brandanschlag auf Bundeswehr LKW in Brandenburg warten. Unsere Aktion ist auch ein Zeichen der Solidarit\u00e4t mit den Betroffenen des \u00a7 129 Verfahrens wegen Brandanschl\u00e4ge auf R\u00fcstungsfirmen und Bundeswehrfahrzeuge zwischen 2002 und 2006. In diesem Verfahren werden u. a. auch Brandanschl\u00e4ge auf HAKO\/Multicar in Bad Oldesloe und Brandenburg aus dem Jahr 2004 kriminalisiert.<\/p>\n<p>R\u00fcstungsproduktion ist aktive Kriegsunterst\u00fctzung!<\/p>\n<p>Abr\u00fcstung von unten ist machbar!<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit den kriminalisierten Antimilitaristen!<\/p>\n<p>auch Hierzulande Abr\u00fcstung Konstruktiv Organisieren (HAKO)&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Interim<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antifaschismus<\/strong>:<\/p>\n<p>&#8220;Tohr Steinar-Zivi&#8221; angegriffen<br \/>\nBerlin 9 November 2008<\/p>\n<p>Die Berliner Polizei hat gegen einen Zivilbeamten ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Nach Angaben der Polizei vom Dienstag trug der Mann bei einem Einsatz am Rande der Demonstration &#8220;70 Jahre nach der Reichspogromnacht\/Gegen Antisemitismus&#8221; als Zivilbeamter Kleidung der Marke &#8220;Thor Steinar&#8221;. Die Marke wird bevorzugt in der rechten Szene getragen.<\/p>\n<p>Nach Darstellung der Einsatzkr\u00e4fte ging aus einer etwa 50-k\u00f6pfigen Personengruppe heraus ein Demonstrant auf den Zivilpolizisten zu und schlug ihm mit der Faust gegen den Oberk\u00f6rper. Die Festnahme des Angreifers wurde von der Personengruppe verhindert. Dabei wurden der 29-J\u00e4hrige sowie ein weiterer Zivilbeamter durch Faustschl\u00e4ge und Fu\u00dftritte attackiert. Der Tatverd\u00e4chtige konnte unerkannt entkommen.<br \/>\nDie beiden Zivilbeamten mussten durch uniformierte Kr\u00e4fte in Sicherheit gebracht werden. Es wurde eine Strafanzeige wegen Verdachts des besonders schweren Landfriedensbruchs erstattet. Nach diesem Vorfall teilte der Versammlungsleiter dem Einsatzleiter der Polizei mit, dass der 29-j\u00e4hrige Zivilbeamte Kleidung der Marke &#8220;Thor Steinar&#8221; unter seinem beim Einschreiten ge\u00f6ffneten Parka trug.<\/p>\n<p>Quelle: Taz<\/p>\n<hr>\n<p>mehrere Aktionen gegen NPD Veranstaltung<br \/>\nBerlin 6 September<\/p>\n<p>Aktivit\u00e4ten im Vorfeld<\/p>\n<p>In den Tagen vor der Veranstaltung der NPD, bzw. des &#8220;Rings Nationaler Frauen&#8221; in der Volkshochschule &#8220;Otto Suhr&#8221;, kam es zu vielf\u00e4ltigen Antifa-Aktionen.<br \/>\nKurz nach dem Bekanntwerden des Veranstaltungsortes wurden Plakate und Flugbl\u00e4tter produziert, die von Neuk\u00f6llner_innen gr\u00f6\u00dftenteils in Eigenregie hergestellt und verteilt wurden. So gelang es trotz der kurzen Zeit viele Menschen zu informieren und f\u00fcr die Gegenproteste zu gewinnen.<br \/>\nIn der Nacht zu Freitag gab es zudem laut Medienberichten (u.A. Morgenpost, Berliner Kurier, Berliner Zeitung etc.) mehrere Anschl\u00e4ge. Bei diesen wurde die Eingangst\u00fcr des Veranstaltungsortes besch\u00e4digt, die Fassade mit Parolen versch\u00f6nert und das Haus von Neuk\u00f6llns B\u00fcrgermeister Heinz Buschkowsky mit roten und schwarzen Farbflaschen beworfen. Nach Angaben des Tagesspiegels, liegt der Zeitung ein Selbstbezichtigungsschreiben vor, indem sich ein &#8220;Kommando Otto Suhr&#8221; zu der Tat bekennt. Die T\u00e4ter_innen sollen Buschkowsky in dem Schreiben beschimpfen und von einem &#8220;Vorgeschmack&#8221; sprechen.<\/p>\n<p>Die Aktionen am Freitag<\/p>\n<p>Bereits bei der Anreise zu der Veranstaltung wurden laut unterschiedlichen Berichten die Neonazis direkt mit antifaschistischem Protest konfrontiert. Eine k\u00f6rperliche Auseinandersetzung im Boddin-Kiez endete mit mehreren verletzten Rechten, die &#8220;zusammengeschlagen und ausgeraubt&#8221; wurden (Zitat: Stella H\u00e4hnel NPD\/ RNF). Passant_innen berichteten von fl\u00fcchtenden Neonazis auf der Karl-Marx-Stra\u00dfe. Weitere zehn NPDler, die mit dem Bus aus Richtung Treptow kamen, wurden von 15 Bullen in einem Wanderkessel durch den Kiez geschleust und mussten sich dem lautstarken Unmut der Neuk\u00f6llner Bev\u00f6lkerung aussetzen.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>&#8220;Thor Steinar&#8221; Shop angegriffen<br \/>\nChemnitz 3 Oktober 2008<\/p>\n<p>In der Chemnitzer Innenstadt haben am Freitag etwa 60 offenbar linksgerichtete Jugendliche randaliert. Wie die Polizei am Sonnabend mitteilte, seien 48 Jugendliche vorl\u00e4ufig festgenommen worden. Gegen die 16- bis 23-J\u00e4hrigen werde wegen Landfriedensbruch ermittelt. Sie befinden sich allerdings wieder auf freiem Fu\u00df.<br \/>\nDie zum Teil vermummten T\u00e4ter warfen unter anderem einen Gullydeckel auf ein Rolltor aus Metall und zerst\u00f6rten die Eingangst\u00fcr eines \u201cThor Steinar\u201d-Ladens. Das Gesch\u00e4ft verkauft Kleidung, die von Anh\u00e4ngern der rechten Szene bevorzugt wird. Um das Bekleidungsgesch\u00e4ft der Marke \u201cThor Steinar\u201d gibt es seit Jahren Streit. Erst im Juni 2008 hatten 400 Demonstranten gegen die Er\u00f6ffnung des Chemnitzer Gesch\u00e4fts demonstriert.<\/p>\n<p>Quelle: stopthorsteinar.blogsport.de<\/p>\n<hr>\n<p>Auto von Nazi zertr\u00fcmmert<br \/>\nAschaffenburg (Bayern) 18 September 2008<\/p>\n<p>Rund 20 Personen aus dem linken Spektrum haben am Mittwochabend das Auto eines Angeh\u00f6rigen einer rechten Partei demoliert. Der entstandene Schaden bel\u00e4uft sich auf rund 500 Euro. Drei Verd\u00e4chtige wurden vorl\u00e4ufig festgenommen, sie befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fu\u00df. Die Kripo Aschaffenburg hat die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Gegen 20.15 Uhr hatten sich mehrere Angeh\u00f6rige einer rechten Partei in einer Gastst\u00e4tte in der M\u00fchlstra\u00dfe getroffen. Davon hatten mehrere Angeh\u00f6rige aus dem linken Lager Wind bekommen. Schwarz gekleidet und teils vermummt trafen sie sich vor dem Wirtshaus und besch\u00e4digten einen \u00e4lteren Pkw eines Rechten. Nachdem sie ihn zun\u00e4chst mit einem Gullydeckel demoliert hatten, warfen sie den BMW kurzerhand um. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Bayern<\/p>\n<hr>\n<p>Aktionen gegen den &#8220;Anti-Islam-Kongress&#8221;<br \/>\nK\u00f6ln 19-20 September 2008<\/p>\n<p>Freitag 19.11<\/p>\n<p>+++ Pressekonferenz ins Wasser gefallen +++ ein \u201epro K\u00f6ln\u201c-Bus nach antifaschistischer Intervention bereits auf dem Heim weg (ohne Fracht) +++ Schiff, das Presse und pro K\u00f6ln zur Pressekonferenz bringen soll, erleidet Steinschlag +++ treibt fahrunt\u00fcchtig auf dem Rhein +++ Kapit\u00e4n weigert sich aus Angst vor weiteren Sch\u00e4den, den Hafen anzulaufen +++<\/p>\n<p>10 Uhr Die Pressekonferenz von \u201ePro K\u00f6ln\u201c wurde kurzfristig in den K\u00f6lner Vorort Rodenkirchen ins Bezirksrathaus verlegt.<\/p>\n<p>12 Uhr Nach einer Kundgebung von rund 40 \u201ePro-K\u00f6ln\u201c Anh\u00e4ngerInnen in Leverkusen wurden \u00fcber 100 GegendemonstrantInnen eingekesselt. Bernd Sch\u00f6ppe, ein Ratsherr von \u201ePro K\u00f6ln\u201c, wurde von einem Stein am Kopf getroffen, es flogen Farbbeutel und Eier.<\/p>\n<p>14 Uhr Das von \u201ePro K\u00f6ln\u201c gecharterte Schiff \u201eMoby Dick\u201c wurde teilweise von Antifas entglast. Der Kapit\u00e4n legte panisch ab, nicht alle anwesenden Mitglieder von \u201ePro K\u00f6ln\u201c schafften es an Bord zu kommen. Das Schiff, auf dem sich auch Presse befand, versuchte fast zwei Stunden eine Anlegestelle am Rheinufer zu finden. Die Rheinbr\u00fccken wurden weitgehend durch die Bullen abgeriegelt. Die Bullen versuchten, Passagiere der \u201eMoby Dick\u201c auf Polizeiboote zu verladen.<\/p>\n<p>16 Uhr Die als \u201eRechtsanwaltstreffen in netter Gesellschaft\u201c getarnte \u201ePro K\u00f6ln\u201c-Schiffstour auf dem Rhein endete nach f\u00fcnf Stunden n\u00f6rdlich der Zoobr\u00fccke auf der linken Rheinseite. Eine von \u201ePro K\u00f6ln\u201c geplante Bustour wurde von den Bullen aus Angst vor weiteren antifaschistischen Angriffen verboten.<\/p>\n<p>18 Uhr Nachdem die auf der \u201eMoby Dick\u201c reisenden \u201ePro K\u00f6ln\u201c-Leute an der Zoobr\u00fccke mit Platzverweisen belegt wurden, gab es eine Sitzblockade von rund 40 Antifas an der Tiergartenstra\u00dfe. Am Nachmittag besuchten etwa 30 Soldaten der Clownsarmee die Kollegen im K\u00f6lner Polizeipr\u00e4sidium.<\/p>\n<p>20 Uhr K\u00f6lns Bus- und Taxifahrer mieden den ganzen Tag \u00fcber die Braunen. Getarnt als Geburtstagsgesellschaft versuchte \u201ePro K\u00f6ln\u201c im Yachthafen Porz einen Empfang abzuhalten. Die Nazis wurden allerdings enttarnt und rausgeworfen. Ihre Hotelzimmer im Holiday Inn wurden ihnen von Hiltrud gek\u00fcndigt. Am Hauptbahnhof versammelten sich rund 2.000 AntifaschistInnen zur Vorabenddemo: \u201eJetzt geht\u2019s los!\u201c<\/p>\n<p>22 Uhr Die antifaschistische Demonstration konnte kraftvoll \u00fcber den Friesenplatz, den Z\u00fclpicherplatz und den Barbarossaplatz bis zum Heumarkt \u2014 in Sichtweite des Maritimhotels \u2014 laufen. Hier wurde die Demo um 22:35 Uhr in \u201eentspannter Atmosph\u00e4re\u201c aufgel\u00f6st. Gute Nacht \u201ePro K\u00f6ln\u201c\u2026<\/p>\n<p>24 Uhr Anschlie\u00dfend wurden Farbbeutel auf die Bullen geworfen und ein regelrechter Hagel richtete sich gegen die Ausl\u00e4nderbeh\u00f6rde, Feuerwerk und Bengalos wurden gez\u00fcndet. Nach dem Aufl\u00f6sen der Demo gab es eine Nachdemo in der Innenstadt. Eine Menge Autos Schaufensterscheiben gingen kaputt, 100 Antifas wurden gekesselt.<\/p>\n<p>-quelle: antifa.sozialbetrug<\/p>\n<p>Brandstifter stoppten Zugverkehr<\/p>\n<p>Durch das Feuer kam es auf der S-Bahn-Strecke, die von rechten Funktion\u00e4ren zur Anreise nach K\u00f6ln genutzt werden sollte, zu Behinderungen. Die Polizei will nun pr\u00fcfen, ob autonome Gewaltt\u00e4ter f\u00fcr den Brandanschlag in Frage kommen. Wegen des Brandes musste nach Angaben der Bahn die Strecke ab 5.10 Uhr gesperrt werden. Dies habe auch Auswirkungen auf die ICE-Schnellfahrstrecke zwischen K\u00f6ln und Frankfurt gehabt.<\/p>\n<p>Samstag 20.11<\/p>\n<p>8.00 Uhr: In der vergangenen Nacht hatten Gegner des &#8220;Anti-Islamisierungskongresses&#8221; versucht, den Heumarkt zu besetzen. Dieser war von Hundertschaften der Polizei allerdings abgeriegelt worden. Mit mehreren hundert Einsatzkr\u00e4ften war die Polizei in der Nacht auf dem Heumarkt vertreten. Insgesamt wurden 30 Verwarnungen ausgesprochen, festgenommen wurde niemand. Einige Feuerwerksk\u00f6rper wurden geworfen, Glasscheiben gingen zu Bruch.<\/p>\n<p>10.30 Uhr, Heumarkt: In die Versammlung der linken Demonstranten auf dem Heumarkt kommt Bewegung. Alle Zug\u00e4nge zum Platz werden inzwischen von ihnen versperrt. Die Stra\u00dfenbahnlinien von Deutz in Richtung Heumarkt werden ebenfalls von linken Protestlern blockiert. An der Rheinuferstra\u00dfe, in H\u00f6he des Maritims, treffen sich vermummte Mitglieder des Schwarzen Blocks. Die Polizei ist mit Reiterstaffeln und Wasserwerfern vor Ort.<\/p>\n<p>11.00 Uhr, Heumarkt: Die Stimmung in der Innenstadt heizt sich auf, es kommt zu ersten gewaltt\u00e4tigen \u00dcbergriffen. Linke Demonstranten versuchen am Heumarkt und an der Deutzer Br\u00fccke, Absperrgitter zu entfernen. Vor dem Maritim werden Beamte durch Linksautonome mit Knallk\u00f6rpern beworfen, dabei wird ein Polizist im Gesicht verletzt und muss sich ambulant behandeln lassen. In Deutz haben Protestler Pflastersteine gesammelt, offenbar aber noch nicht geworfen. In der Markmannsgasse in Rheinn\u00e4he haben Demonstranten versucht, an die Waffen der dort eingesetzten Polizisten zu gelangen. Die Beamten setzten daraufhin Schlagst\u00f6cke ein<\/p>\n<p>12.10 Uhr: Die K\u00f6lner Polizei untersagt die Kundgebung auf dem Heumarkt. &#8220;Denn die Sicherheit der K\u00f6lnerinnen und K\u00f6lner hat oberste Priorit\u00e4t&#8221;, hei\u00dft es in der Pressemitteilung, die die Redaktion erreicht. &#8220;Polizeisprecher Wolfgang Baldes: &#8220;Es h\u00e4tte eines gro\u00dfen und massiven Einsatzes der Polizei bedurft, die Sicherheit der Bev\u00f6lkerung zu gew\u00e4hrleisten. In diesem Zusammenhang mussten wir bewerten, ob diese Veranstaltung um jeden Preis stattfinden muss.&#8221;<\/p>\n<p>18 Uhr, Polizeipr\u00e4sidium: Sechs verletzte Polizisten, 15 Festnahmen und rund 500 Linksautonome in Polizeigewahrsam &#8211; dies ist die Zwischenbilanz nach den ersten beiden Tagen der so genannten &#8220;Anti-Islamisierungs-Konferenz&#8221; rechtsextremer Gruppierungen in K\u00f6ln. Die Polizei hatte Schwierigkeiten, die Lage unter Kontrolle zu behalten und Ausschreitungen zu verhindern. Rund um den Heumarkt, wo die Kundgebung der Rechten geplant war, sind nach Angaben von Polizeipr\u00e4sident Klaus Steffenhagen M\u00fcllcontainer in Brand gesteckt, Scheiben eingeworfen und Bushaltestellen zerst\u00f6rt worden.<br \/>\nQuelle: K\u00f6lner Stadtanzeiger<\/p>\n<p>Mehr Infos unter http:\/\/de.indymedia.org\/2008\/07\/221707.shtml<\/p>\n<hr>\n<p>Aktion gegen FANARENA (ehem. Nazikneipe)<br \/>\nM\u00fcnchen 15 November 2008<\/p>\n<p>IM VORFELD DES HELDENGEDENKEN WURDE DIE FANARENA IN DER NACHT MIT FARBE EINGEDECKT. WIR FORDERN EUCH DAZU AUF DIESE TAT ALS BEISPIEL ZU NEHMEN. ES GIBT GENUG ZIELE. LASST EUCH NICHT ERWISCHEN!<\/p>\n<p>FANARENA MUSS WEG!<br \/>\nNAZIAUFMARSCH VERHINDERN!<br \/>\nANTIFA HEISST ANGRIFF<\/p>\n<p>Quelle: Indy<\/p>\n<hr>\n<p>Proteste gegen Nazi-Aufmarsch &#8211; M\u00fcllcontainer brannten und ein Nazi-Auto wurde abgefackelt<br \/>\nK\u00f6nigs Wusterhausen 4 Oktober 2008<\/p>\n<p>Der Aufmarsch<\/p>\n<p>Gegen 11:30 begannen die Neonazis sich auf dem Bahnhofsvorplatz zu versammeln. Als sie gegen 13:15 vollst\u00e4ndig waren, setzten sie sich samt eines Lautsprecherwagens in Bewegung in Richtung der ersten Zwischenkundgebung auf der Erich-Weinert Stra\u00dfe gegen\u00fcber des Lokals \u201eM\u00e4rkischer Hof\u201c, welches in der Vergangenheit mehrmals von sich Reden machte, als Treffpunkt und R\u00fcckzugsort f\u00fcr Neonazis. Zeitgleich brannten in der Umgebung Autoreifen und M\u00fcllcontainer. Im Vorgarten des organisierten Neonazis Mike W. brannte ein Laubhaufen.<\/p>\n<p>Um 14:10 setzen die Neonazis den Aufmarsch fort, \u00fcber die Heinirch-von-Kleist Stra\u00dfe bis zur Rosa-Luxemburg Stra\u00dfe, wo sie vor dem Fitness-Center Atlantis eine zweite Kundgebung abhielten. Am Rande wurde versucht eine vermeintliche Antifaschistin anzugreifen. Nach Ende der Kundgebung bewegten der Aufzug sich weiter durch das Neubaugebiet und bog gegen 15:20 in die Luckenwalder Stra\u00dfe ein. Autonome errichteten zeitgleich auf der Aufmarschroute, H\u00f6he Wiesen Stra\u00dfe, mehrere Materialbarrikaden.<\/p>\n<p>Auf H\u00f6he der st\u00e4dtischen Veranstaltung hielten die Neonazis die letzte Zwischenkungebung ab. W\u00e4hrenddessen brannten in der n\u00e4heren Umgebung Autoreifen und im Neubaugebiet ging ein mit Thor Steinar-Aufklebern verzierter VW-Bus in Flammen auf.<\/p>\n<p>Der Aufmarsch bewegte sich zur\u00fcck zum Bahnhof, wo die Anh\u00e4ngerInnen von NPD und \u201eFreien Kr\u00e4ften\u201c bis 16:30 eine Endkundgebung abhielten. W\u00e4hrend die ausw\u00e4rtigen Neonazis sich zu den \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel bzw. PKWs begaben, wurden ca. 30 lokale Neonazis von Gruppenwagen der Polizei bis zu ihren Haust\u00fcren eskortiert.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>NPD-Stand verw\u00fcstet<br \/>\nKappeln (Kreis Schleswig-Flensburg) 25 Oktober 2008<\/p>\n<p>Mehr als 20 maskierte Autonome sind mit Kn\u00fcppeln auf einen NPD-Stand losgegangen. Dabei wurden zwei NPD-Mitglieder verletzt. Einer der Autonomen wurde festgenommen.<\/p>\n<p>Mit Masken und Kn\u00fcppeln gegen die NPD: Mehr als 20 Autonome haben am Sonnabendvormittag einen NPD-Stand in Kappeln gest\u00fcrmt. Die Autonomen rissen Plakate ab und warfen aufgestellte Tische um. Von den sechs Standbetreibern der NPD erlitten zwei leichte Verletzungen. Polizisten waren schon in der Innenstadt anwesend und konnten einen der Angreifer sofort festnehmen, die \u00fcbrigen Personen fl\u00fcchteten in alle Richtungen.<\/p>\n<p>Der weitere Veranstaltungsverlauf, der von etwa 15 friedlichen Gegendemonstranten begleitet wird, verlief ohne weitere Zwischenf\u00e4lle. Die Polizei hat die Pr\u00e4senz vor Ort verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Der Stand wurde nach dem Angriff wieder aufgestellt. Die NPD hatte den vom Kreis Schleswig-Flensburg genehmigten Infostand um 10 Uhr in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone aufgebaut, so die Kappelner Polizei. Die Tische standen direkt vor dem Redaktionsgeb\u00e4ude des &#8220;Schlei-Boten&#8221; errichtet und Plakate an der Hauswand befestigt &#8211; ohne Einverst\u00e4ndnis des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z), zu dem der &#8220;Schlei-Bote&#8221; geh\u00f6rt. Der Zeitungsverlag, der von dem Zwischenfall \u00fcberrascht wurde, war weder vom Kreis, noch von der Stadt oder der NPD \u00fcber die Aktion unterrichtet worden.<\/p>\n<p>Quelle: shz.de<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschl\u00e4ge auf NPD-Fahrzeuge<br \/>\nRostock 8 September<\/p>\n<p>Bereits in der Nacht zum Sonntag ereigneten sich zwei Brandanschl\u00e4ge, die sich offensichtlich gegen Rechtsextremisten richteten. Die Fahrzeuge des MdL L\u00fcssow, sowie einer Mitarbeiterin der NPD wurden dabei v\u00f6llig zerst\u00f6rt. Die Polizei geht von politisch motivierten Anschl\u00e4gen aus und hat eine eigene Ermittlungsgruppe gebildet.<br \/>\nWohl nahezu zeitgleich sollen die beiden Fahrzeugen in Brand gesetzt worden sein. Eines in Elmenhorst, das andere in Rostock \/ Gehlsdorf. Birger L\u00fcssow hatte sich bei den hiesigen Antifaschisten nicht nur allein aufgrund seiner Parteizugeh\u00f6rigkeit unbeliebt gemacht. Mit seinem finanziellen Engagement im &#8216;East Coast Corner&#8217; verhinderte er schlie\u00dflich dessen fr\u00fchzeitige Schlie\u00dfung.<br \/>\nWie die Polizei erkl\u00e4rt, hat zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr f\u00fcr Leib und Leben bestanden. Gegenteiliges behauptet die NPD: &#8220;Mindestens bei dem Anschlag auf das Fahrzeug von Birger L\u00fcssow wurde in Kauf genommen, dass Menschen h\u00e4tten get\u00f6tet werden k\u00f6nnen&#8221;. Mecklenburg &#8211; Vorpommerns Innenminister Caffier (CDU) k\u00fcndigte unterdessen eine konsequente Verfolgung der Straftaten an.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Anschlag auf Haus von Neonazi-Anwalt J\u00fcrgen Rieger<br \/>\nHamburg 27 November 2008<\/p>\n<p>Erneut wurde das Haus des bekannten Neonazi-Awalts J\u00fcrgen Rieger attackiert.<br \/>\nIn der Nacht zum Mittwoch haben vermutlich antifaschistisch gesinnte T\u00e4ter das Haus mit Farbbomben eingedeckt. Augenscheinlich sind mehrere Scheiben dabei zu Bruch gegangen.<br \/>\nDieser direkte Angriff steht in einer langen Reihe von Angriffen gegen Riegers Hab und Gut.<\/p>\n<p>Schon im August 2008 wurde sein Haus mit Farbbomben eingedeckt, auch damals gingen einige Scheiben zu Bruch.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Auto eines Neonazis brannte<br \/>\nBerlin 10 Oktober 2008<\/p>\n<p>Linke bekennen sich zu Anschlag<\/p>\n<p>Linksextremisten haben in Lichtenberg offenbar ein Auto von Neonazis angez\u00fcndet. Gegen 22 Uhr brannte am Donnerstag in der L\u00fcckstra\u00dfe der Opel der Lebensgef\u00e4hrtin von Bj\u00f6rn W. An zwei daneben geparkten Autos verursachte der Brand Lacksch\u00e4den. Die Polizei vermutete zun\u00e4chst einen privaten Streit als Hintergrund.<\/p>\n<p>Als dann am Freitagnachmittag ein Bekennerschreiben einging, \u00fcbernahm der Staatsschutz die Ermittlungen. Mit dem Auto seiner Freundin seien Bj\u00f6rn W. und seine \u201eFaschistenfreude\u201c immer wieder unterwegs gewesen, um Linke oder Migranten aufzusuchen, \u201eum sie dann zusammenzuschlagen\u201c, behaupten die Verfasser des Schreibens. Bei Bj\u00f6rn W., Mitgr\u00fcnder der inzwischen verbotenen \u201eKameradschaft Tor\u201c, hatte es erst am Morgen eine Durchsuchung der Polizei gegeben. Er soll Verbindungen zur \u201eHeimattreuen Deutschen Jugend\u201c haben, dessen Verbot der Bund gerade pr\u00fcft.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf PKW von Petereit (NPD)<br \/>\nRostock 28 November 2008<\/p>\n<p>In der Nacht des 28. November zwischen 0:00 Uhr und 04:00 Uhr wurde auf den PKW Opel Astra des stellvertretenden Landesvorsitzenden der NPD Mecklenburg-Vorpommern, David Petereit, von Unbekannten ein Brandanschlag ver\u00fcbt.<\/p>\n<p>Nach derzeitigem Ermittlungsstand wird ein technischer Defekt als Ursache ausgeschlossen, berichtet \u201eMVregio\u201c. Am Fahrzeug entstand ein Totalschaden. Da an der Brandstelle ein Brandbeschleuniger gefunden wurde, geht die Polizei derzeit von vors\u00e4tzlicher Brandstiftung aus. Der polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen \u00fcbernommen, da ein politischer Hintergrund vermutet wird. Petereit ist neben seiner Funktion im NPD-Landesvorstand, Wahlkreismitarbeiter des NPD-Landtagsabgeordneten Birger L\u00fcssow und trat des \u00d6fteren bei Ausschreitungen um das nationale Bekleidungsgesch\u00e4ft \u201eECC\/ Dickkoepp\u201c in Erscheinung.<\/p>\n<p>Quelle: Endstation Rechts<\/p>\n<hr>\n<p>Antisemiten-Treffen gest\u00fcrmt<br \/>\nK\u00f6ln 26 September 2008<\/p>\n<p>Heute wollte der \u201eDeutschland Stammtisch\u201c im Restaurant Sch\u00fctzenheim (D\u00fcnnwalder Mauspfad 436) in K\u00f6ln-D\u00fcnnwald einen Vortrag \u00fcber die \u201eGERMANISCHENEUE MEDIZIN von Dr. med. Ryke Geerd Hamer\u201c h\u00f6ren. Referent war Helmut Pilhar, der immer wieder durch antisemitische Ausf\u00e4lle von sich reden macht und auch gerne mal bei Neonazis seine Vortr\u00e4ge h\u00e4lt.<br \/>\nKurz nach Beginn der Veranstaltung kam aber alles anders als die 30 Leute vom \u201eDeutschland Stammtisch\u201c es sich h\u00e4tte tr\u00e4umen lassen. 15 entschlossen AntifaschistInnen st\u00fcrmten kurzerhand die Gastst\u00e4tte und verlasen eine kurze Erkl\u00e4rung, in der sinngem\u00e4\u00df erkl\u00e4rt wurde, dass \u201eAntisemiten in K\u00f6ln\u201c kein leichtes Leben haben. W\u00e4hrend der Verlesung der Erkl\u00e4rung wurden 30 B\u00fccher \u00fcber die \u201eneue germanische Medizin\u201c und andere Organisations-Notizb\u00fccher beschlagnahmt (B\u00fccher sind inzwischen vernichtet worden) und der Laptop sowie Beamer wurden abgebaut.<\/p>\n<p>Nach kurzer Schubserei war klar, dass diese Antisemiten Veranstaltung nicht weiter laufen w\u00fcrde und die AntifaschistInnen verschwanden im Dunkel der Nacht.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Anschl\u00e4ge behindern Anreise der Rechtsextremen zum &#8220;Fest der V\u00f6lker&#8221;<br \/>\nGera\/Altenburg 14 September 2008<\/p>\n<p>Bereits am Sonnabendmorgen waren auf das Bahnstellwerk in Gera drei Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt worden, die offenbar im Zusammenhang mit dem NPD-Treffen standen. Wie die Bundespolizei MDR 1 RADIO TH\u00dcRINGEN best\u00e4tigte, wurden Signalgeber mit Brands\u00e4tzen au\u00dfer Gefecht gesetzt. Der Zugverkehr von Gera nach Altenburg fiel aus. Ein Teil der Rechtsextremen musste auf bereitgestellte Busse ausweichen. Bei den Anschl\u00e4gen war ein Schaden von 100.000 Euro entstanden.<\/p>\n<p>Quelle: MDR.de<\/p>\n<hr>\n<p>Proteste gegen Naziaufmarsch<br \/>\nBerlin 6 Dezember 2008<\/p>\n<p>Trotz (oder geraden wegen?) der verbotenen Gegenveranstaltungen kamen insgesamt rund 1500 Gegendemonstrant_innen nach Berlin-Lichtenberg um ein deutliches Zeichen gegen den rechtsextremen Aufmarsch zu setzen. Die Anlaufpunkte in der n\u00e4he des Neonazi-Auftaktortes waren gegen 11 Uhr bereits gut besucht: W\u00e4hrend im Kulturhaus 300 Leute und im UJZ 500 Leute waren, gab es weiter n\u00f6rdlich im Kiez bereits erste Blockadeversuche auf der Route.<br \/>\nAls kurz nach 10 Uhr eine S-Bahn mit rund 250 Antifas in Karlshorst ankam, wurde versucht, den Bahnhof zu blockieren. Bereits hier ging die Bundespolizei brutal mit Schlagst\u00f6cken gegen die Leute vor und dr\u00e4ngte sie s\u00fcdlich vom Bahnhof ab. Es gab mehrere Verletzte. Am Tierpark versuchten die Bullen gr\u00f6\u00dfere Ansammlungen durch Platzverweise zu zerstreuen, scheiterten jedoch entg\u00fcltig gegen 11:30 Uhr als 100 Leute eine erste Menschen- und Materialblockade an der Sewanstra\u00dfe\/Erieseestra\u00dfe bildeten. Wenig sp\u00e4ter wuchs die Blockade auf 400 Leute an. Als sich die Nazis n\u00e4herten, drohte die Polizei gegen die Blockierer mit \u201eeinfacher k\u00f6rperlicher Gewalt\u201c vorzugehen. Davon lie\u00dfen sich diese aber nicht irritieren und beharrten auf ihrem Recht (\u201eNazis blockieren ist unser Recht\u201c).<br \/>\nW\u00e4hrend die Nazis am U-Bahnhof Tierpark warten mussten, begann die R\u00e4umung der Blockade, die sich f\u00fcr die Polizei offenbar als schwieriger herausstellte als geplant. Mit teilweise \u00e4u\u00dferster Brutalit\u00e4t wurden die Menschen von der Stra\u00dfe gedr\u00e4ngt und z.T. in Gewahrsam genommen.<br \/>\nBereits zu diesem Zeitpunkt wurden weiter westlich im Kiez Barrikaden aus Baumaterial auf der Sewanstra\u00dfe errichtet und z.T. angez\u00fcndet. Die Polizei meldete auch Angriffe auf ihre Fahrzeuge.<\/p>\n<p>Festzustellen bleibt: Der Weitlingkiez war schon jetzt Antifa-Area und sollte es noch eine Weile bleiben. Die n\u00e4chste gr\u00f6\u00dfere Blockade wurde an der Ecke Sewanstra\u00dfe\/Volkradstra\u00dfe gebildet. Hier stellten sich 600 Menschen den Nazis in den Weg. Auch hier stellte die Polizei wieder Ultimaten und drohte mit Gewalt und Wasserwerfer. Auch in diesem Fall liessen sich die Leute nicht einsch\u00fcchtern und blieben auf der Stra\u00dfe. In der ersten Reihe stand die Bezirksb\u00fcrgermeistern Christina Emmrich (Linke). Sie wird, wie die meisten Blockierer im vorderen Bereich nach einer Stunde durch die Polizei von der Stra\u00dfe ger\u00e4umt und festgenommen.<br \/>\nAuch diesmal geht die Berliner Polizei mit \u00fcberm\u00e4\u00dfiger H\u00e4rte gegen die Menschen vor und sorgt somit f\u00fcr eine Eskalation der Situation, dessen Kontrolle sie nunmehr vollends verliert: Als sich die Gegendemonstranten gegen das brutale Vorgehen zur Wehr setzen, geht die Polizei mit Wasserwerfern gegen die Antifas vor. Diese beginnen in der Sewanstra\u00dfe mit Barrikadenbau und werden dabei von den Wasserwerfern bis zur Weitlingstra\u00dfe gejagt. Ab diesem Punkt str\u00f6men die Menschen n\u00f6rdlich in den Kiez Richtung Nazis. Hinter sich machen sie die Stra\u00dfen mit teilweise brennenden Barrikaden dicht um die Verfolger im Wasserwerfer loszuwerden.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser Szenarien entscheidet die Polizeif\u00fchrung den Aufmarsch abzuk\u00fcrzen und umzuleiten. Die Nazis sollen jetzt nur noch sicher zum Bahnhof Friedrichsfelde Ost eskortiert werden. Auch das gelingt ihnen nicht: Gr\u00f6\u00dfere Gruppen Antifas schaffen es bereits an der Volkradstra\u00dfe direkt an den Naziaufmarsch heran und attackieren diesen mit diversen Wurfgeschossen.<br \/>\nDie Polizei kann zu diesem Zeitpunkt nichts an der Lage \u00e4ndern und zieht mit den Nazis so schnell wie m\u00f6glich Richtung Norden. An der Ecke Alt Friedrichsfelde \/ Am Tierpark gelingt es ihr Einheiten zu sammeln und die Gegendemonstranten von den Nazis abzudr\u00e4ngen. Auf der Kreuzung halten die Nazis gegen 17 Uhr ihre Abschlusskundgebung ab. Rund 20 Minuten vorher startete am Bahnhof Lichtenberg eine Antifa-Demo mit knapp 250 Leuten, u.A. vorbei an der Nazikneipe \u201eJ\u00e4gerheim\u201c, die im Verlauf des Tages mehrfach mit Steinen und Flaschen<br \/>\nangegriffen worden war.<\/p>\n<p>Den ganzen Artikel hier lesen: http:\/\/de.indymedia.org\/2008\/12\/234974.shtml<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Naziladen<br \/>\nRostock 23 Dezember 2008<\/p>\n<p>In der Nacht vom 23. zum 24. Dezember wurde in Rostock der Naziladen Dickkoepp (ehemalig E.C.C.) angegriffen. Dabei gingen Rolll\u00e4den und eine Scheibe zu Bruch, zudem wurde die somit entstandene \u00d6ffnung als Farbbomben-Eingang genutzt. Es liegen leider noch keine Bilder vor, bitte hiermit das \u00fcber Kommentare noch hinzuzuf\u00fcgen, sofern m\u00f6glich.<\/p>\n<p>An alle denen dieser Laden ein Dorn im Auge ist, lasst es nicht dabei bleiben, solchen Aktionen zeigen das es m\u00f6glich ist was zu tun, startet weitere Demos und Kreativeres, lasst es nicht ruhig werden um diesen, wie um jeden anderen Naziladen egal wo.<\/p>\n<p>(An die schwarz gekleideten Gestalten die am fr\u00fchen Morgen wohl mit Schadensbegrenzung besch\u00e4ftigt waren: frohe Weihnachten!)<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Naziladen<br \/>\nN\u00fcrnberg 18 Dezember 2008<\/p>\n<p>Freude f\u00fcr alle in der Weihnachtszeit?<br \/>\nF\u00fcr die Nazis, die den T\u00f8nsberg Laden (siehe: http:\/\/de.indymedia.org\/2008\/12\/236419.shtml) in N\u00fcrnberg betreiben sicher nicht. Daf\u00fcr umso mehr bei AntifaschistInnen.<br \/>\nAm Mittwoch morgen sah die Fassade des Thor-Steinar Markenshops gar nicht gut aus.<\/p>\n<p>Acht gro\u00dfe schwarze Flecken waren auf Fenstern, Wand und Eingang verteilt. Noch dazu handelte es sich dabei um Teerfarbe (Bitumen), die extrem schwer zu entfernen ist.<br \/>\nDen ganzen Donnerstag bis in den Abend war eine Reinigungsfirma mit der Entfernung besch\u00e4ftigt. Morgens einmal anger\u00fcckt, mussten sie nochmal kommen, um Spezial-Ausr\u00fcstung zu holen.<br \/>\nIn einem uns vorliegenden BekennerInnenschreiben hei\u00dft es zu dem Anschlag:<br \/>\n\u201eProtest gegen Nazil\u00e4den wie den T\u00f8nsberg ist sinnvoll und wichtig. Wir meinen jedoch, das dies nicht ausreicht. Man muss den Nazis auch mit direkten Aktionen das Leben \u2013 auch finanziell &#8211; schwer machen und ihnen zeigen: Nazil\u00e4den lohnen sich nicht. Da es auf der rechtlichen Ebene schwer und langwierig ist, Faschostrukturen wieder loszuwerden, rufen wir dazu auf sich dem Problem auch militant anzunehmen.\u201c Weiter lassen die AktivistInnen verlauten: \u201eTrotz mehrerer Streifenw\u00e4gen, die in der Nacht in der Innenstadt unterwegs waren, war es m\u00f6glich eine ruhige Minute abzupassen. Man darf sich nicht einsch\u00fcchtern lassen.\u201c<br \/>\nWar diese Aktion zwar der bisherige H\u00f6hepunkt des direkten Aktivismus gegen den Nazishop, sollten dennoch die vielen kleinen Aktionen nicht vergessen werden. Verschiedene Firmen (PC-Doktor bis DixieKlos) wollten schon vergeblich etwas abliefern.<br \/>\nEinmal wurde \u2013 leider zu schnell geputzt \u2013 die Scheibe mit \u201eNazis raus\u201c bespr\u00fcht.<br \/>\nImmer wieder kam es zu umfangreichen \u201eT\u00f8nsberg = M\u00fclldeponie\u201c Aktivit\u00e4ten<br \/>\nAuch soll sich VertreterInnen des Partyvolks zufolge eine \u00f6ffentliche Toilette direkt im Eingang des Ladens befinden.<br \/>\nImmer wieder kam es zu Verunreinigungen der Scheiben durch Haarlack und diverse Hygieneartikel.<\/p>\n<p>Diese Aufz\u00e4hlung ist sicher nicht vollst\u00e4ndig und kann gerne noch erg\u00e4nzt werden.<br \/>\nAlso Leute auf geht\u2019s:<br \/>\nAm Samstag auf die Demo (Facts: siehe redside.antifa.net) und ansonsten auf in ein k\u00e4mpferisches 2009; hoffentlich bald ohne Tonsberg&#8230;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Auto von Neo-Nazi angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 21. Februar 2007<\/p>\n<p>Auf einem Parplatz in der Kiefholzstrasse in Treptow ist es am gestrigen Morgen zu einem Brandanschlag gekommen. Der besitzer des Autos ist ein bekannter Aktivist der Berliner Nazi-szene, weshalb die Polizei die T\u00e4ter im links-autonomen Spektrum vermutet.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Proteste gegen \u201eThor Steinar\u201c gehen weiter<br \/>\nBerlin 20. Februar 2008<\/p>\n<p>Erneut flogen in der Nacht zu Montag Steine und Farbflaschen auf den Nazi-Laden \u201eTonsberg\u201c.Dabei wurde eine Schaufensterscheibe zertr\u00fcmmert und die Fassade mit Farbe beschmiert.<\/p>\n<p>Quelle: Junge Welt<\/p>\n<hr>\n<p>Dem braunen mob offensiv entgegentreten!<br \/>\nBerlin 17. Februar 2008<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung:<\/p>\n<p>&#8220;in der nacht vom 17.2. auf den 18.2 haben wir bei 5 funktion\u00e4ren<\/p>\n<p>archibal felsch, vogesenstr.12<\/p>\n<p>franz senftleben saselweg 12b<\/p>\n<p>helmut d\u00f6rlitz wexstr.26<\/p>\n<p>gunter schlemer trommelstr. 27<\/p>\n<p>manfred beyer bachstr. 101<\/p>\n<p>oswald dannenberg windloh 8<\/p>\n<p>der faschistischen dvu unseren widerstand gegen deren umtriebe zum ausdruck gebracht.<\/p>\n<p>die dvu ist die extreme auspr\u00e4gung des rassistischen grundkonsens und law+order mentalit\u00e4t mit ihrer anti-moschee-kampgne kn\u00fcpfen dvu+npd direkt an die von den etablierten parteien gesch\u00fcrten ressentiment an.<\/p>\n<p>welche die rassistischen Ausf\u00e4lle der dvu+npd nutzen um ihre sicherheits- und ordnungspolitik weiter zu versch\u00e4rfen (kasanierung von fl\u00fcchtlingen in lagern, knast f\u00fcr jugendliche).<\/p>\n<p>dvu+npd sind durch ihre extreme propaganda stichwortgeber \u00fcr zahlreiche \u00fcberf\u00e4lle. Nachdem sich dvu+npd im \u201edeutschlandpakt\u201c sich gegenseitig unterst\u00fctzen droht der einzug der dvu in diverse bezirksparlamente.<\/p>\n<p>Dem braunen mob offensiv entgegentreten!<\/p>\n<p>Verhindert den naziumzug am 1. mai in barmbeck<\/p>\n<p>no nation \/ no border \/ fight the system&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Interim<\/p>\n<hr>\n<p>Tonsberg in Berlin-Mitte mit Farbbeutel beworfen<br \/>\nBerlin 7. Februar 2008<\/p>\n<p>In der Nacht zum 7.2 wurde der Laden \u201eTonsberg\u201c in der Rosa-Luxemburgstrasse von unbekannten mit Farbbeutel beworfen. Der Laden verkauft Haupts\u00e4chlich die von Nazis betriebene Marke Thor Steiner, und wurde erst Anfang Februar er\u00f6ffnet.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf berliner Naziladen &#8220;T\u00f6nsberg&#8221;<br \/>\nBerlin 14 M\u00e4rz 2008<\/p>\n<p>Stein-und Farbhagel auf &#8220;T\u00f6nsberg&#8221;,auch Gefangenenshop &#8220;H\u00e4ftling&#8221; attackiert<\/p>\n<p>Heute kam es in Berin-Mitte zu einem Angriff von rund 50 schwarz-gekleideten Personen auf den Naziladen &#8220;T\u00f6nsberg&#8221; und den Gefangenenshop &#8220;H\u00e4ftling&#8221;.<br \/>\nEtwa gegen 19.20Uhr tauchten die Vermummten in der Rosa-Luxemburg-Stra\u00dfe auf und attackierten den Laden massiv mit Steinen und Farbe.Die etwa eine Minute dauernde Aktion richtete sich ebenfalls gegen den Laden &#8220;H\u00e4ftling&#8221;,der Kleidung im Rude-Stil verkauft, die zu schlechtesten Bedingungen von Gefangenen der JVA Berlin-Tegel hergestellt werden.<\/p>\n<p>Der heutige Angriff war der bisher gr\u00f6\u00dfte seiner Art und es bleibt zu hoffen, dass es nicht der letzte war.<\/p>\n<p>Thor Steinar stoppen!<br \/>\nT\u00f6nsberg dichtmachen!<br \/>\nNazistrukturen zerschlagen!<\/p>\n<p>KEINE GESCH\u00c4FTE MIT NAZIS!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>In Dessau brennt&#8230;<br \/>\nDessau 20. Mai 2008<\/p>\n<p>Nach eigenen Recherchen, gab es in der Nacht von Donnerstag zu Freitag einen Brandanschlag auf das Auto eines bekannten Neonazi Aktivisten aus Dessau.<\/p>\n<p>In dem Polizeibericht aus der MZ (Mitteldeutsche Zeitung) vom 16.02.2008 war lediglich die Rede von einem brennenden Auto, was vermutlich von Brandstiftern angez\u00fcndet wurde, von einer politisch motivierten Tat war jedoch nichts zu lesen.<br \/>\nGanz anders berichten, die \u00d6rtlichen Rechtsextremen Internetseiten.<\/p>\n<p>So zum Beispiel fing der Bericht der NPD mit der \u00dcberschrift<br \/>\n\u201eBrandanschlag ein Mittel der politischen Auseinandersetzung?\u201c an.<br \/>\nWeitere Zitate des Berichts:<br \/>\n\u201eIn der Nacht zum 16.05.2008 wurde in Dessau das Auto eines Mitglieds der Freien Nationalisten in Brand gesteckt.\u201c<br \/>\n\u201eDas Fahrzeug wurde von der Polizei sichergestellt, weil ein Anschlag von Linksextremen vermutet wird.\u201c<\/p>\n<p>Nun zu dem Bericht auf der Internetseite \u201eNationaler Beobachter\u201c.<br \/>\nDieser begann mit der \u00dcberschrift:<br \/>\n\u201eKurzmeldung: Rotfaschisten brennen Auto ab.\u201c<br \/>\nWeitere Zitate des Berichts:<br \/>\n\u201eGewalt ist die letzte Zuflucht des Unf\u00e4higen.\u201c &#8211; Wenn Argumentation und Rhetorik versagen, dann greifen bestimmte Kreise in der brD zu anderen Mitteln; J\u00fcngste Beispiele sind die Krawalle in Hamburg am ersten Mai. Autos brannten lichterloh, Busse wurden regelrecht gepl\u00fcndert und entglast, Steine hagelten auf nationale Aktivisten. All das ist weit weg, m\u00f6chte man meinen. Jedoch ist die Gewalt auch bei uns angekommen.\u201c<br \/>\n\u201eLetzte Nacht kam es zu einem Vorfall in Dessau, der den Szenen aus Hamburg gleicht. Ein \u2013 auch auf vielen Antifa-Seiten geouteter- nationaler Aktivist wurde ca. 2:30 Uhr von Polizisten aus dem Schlaf gerissen. Begr\u00fcndung: sein Auto fackelt ab.\u201c<br \/>\n\u201eFest steht jedoch, dass sich dieser Anschlag in eine Serie von rotfaschistischer Gewalt einreiht. Angefangen von Spr\u00fchereien, \u00f6ffentlichen Outings und Diffamierungen bis hin zu offener Gewalt\u201c<\/p>\n<p>Nach langer Zeit sieht man wieder politisches leben in Dessau, was auch hoffentlich so bleibt.<br \/>\nIn diesem Sinne:<\/p>\n<p>ANTIFA HEI\u00dfT ANGRIFF<br \/>\nFIGHT FASCISM<br \/>\nSUPPORT YOUR LOCAL ANTIFA<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Lindhorster &#8216;Nazi-Haus&#8217;<br \/>\nLindhorst (Schaumburg) 19.Juni 2008<\/p>\n<p>Anschlag mit schwarzer Farbe auf &#8220;Nazi-WG&#8221; in Lindhorst (Schaumburg) +++ Hauseigent\u00fcmer zurzeit in Haft +++ Haus dient als regionaler Treffpunkt der Szene +++ Noch keine Reaktionen seitens der Neofaschisten<\/p>\n<p>Da wird Marcus Winter, der sich zurzeit um das Lindhorster Haus, das als &#8220;Nazi-WG&#8221; bekannt wurde, k\u00fcmmert, vor Wut kochen. In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde das Haus, dessen Fassade eigentlich in einem sauberen hellen Ton erscheint, vermutlich von AntifaschistInnen mit schwarzer Farbe beworfen und so verschmutzt.<br \/>\nNoch gestern wurde Winter beobachtet, wie er am Nachmittag verschwitzt die Hecke schnitt. Heute ist auf der einen Wand ein riesiger Farbfleck, der durch zwei &#8220;Farb-Geschosse&#8221; entstanden sein muss, zu sehen. Zudem ist am Fenster Farbe gelandet.<br \/>\nWinter ist als &#8220;Hausmeister&#8221; eingesprungen, da Hauseigent\u00fcmer Arwid Christoph Strelow zurzeit eine Haftstrafe absitzt. Strelow erbte das Haus von seiner Gro\u00dfmutter.<br \/>\nDie schaumburger Neonazi-Bande, die gr\u00f6\u00dftenteils nach Ostwestfalen-Lippe (OWL) umgezogen ist, und damit ins Staatsschutzgebiet Bielefeld f\u00e4llt, trifft sich in dem Haus in der Sch\u00f6ttlinger Stra\u00dfe h\u00e4ufig. Die Gruppe um die offiziell aufgel\u00f6ste &#8220;Nationale Offensive Schaumburg&#8221; gilt als \u00e4u\u00dferst militant.<br \/>\nWinter ist in j\u00fcngster Vergangenheit h\u00e4ufig durch Gewalttaten aufgefallen. Am vergangenen Donnerstag war er offenbar an einem versuchten Anschlag auf AntifaschistInnen in Wunstorf beteiligt.<br \/>\nWinter wohnt zurzeit in Minden (OWL), ebenso Marco Siedb\u00fcrger, der ebenfalls am vergangenen Donnerstag durch mehrere militante Aktionen auffiel.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Direkte Aktionen gegen Nazis!<br \/>\nM\u00fcnchen 29 Juli 2008<\/p>\n<p>Seit Jahresbeginn gab es unterschiedliche direkte Aktionen gegen Neonanzis in M\u00fcnchen. Dieser Artikel besch\u00e4ftigt sich mit der Notwendigkeit Nazis niemals in Ruhe zu lassen. Den Ereignissen von Passau, den zahlreichen \u00dcbergriffen der Faschisten bundesweit in den vergangenen Monaten sollte offensiv begegnet werden. Denn eins ist sicher: Von alleine werden sie nicht verschwinden.<br \/>\nIm Januar wurde bei dem BIA-Vorsitzenden Karl Richter in der Falkenstr. gespr\u00fcht. Die Parolen machten die Umgebung darauf aufmerksam, dass in der Au, nicht weit entfernt vom Kolumbusplatz ein militanter Neonazis mit besten Kontakten zur Bundes-NPD wohnt. Die Parolen wurden von der Hausverwaltung wieder entfernt. Vor dem Aufmarschversuch am 13.6.08 gegen das Kafe Marat bekam das Wohnhaus aber wieder Farbe (siehe Foto). Wer dort vorbeigeht kann noch heute den Spruch \u201eNazis angreifen! Karl Richter halt\u00b4s Maul!\u201c lesen. Solche n\u00e4chtlichen Outing-Aktionen machen Sinn, sie vergegenw\u00e4rtigen allen AnwohnerInnen was f\u00fcr Nachbarn sie haben. Zudem erh\u00f6ht es den Druck auf die Nazis selbst und schw\u00e4cht ihren Stand gegen\u00fcber der Hausverwaltung und MitbewohnerInnen. Zus\u00e4tzlich kann es den Effekt haben, dass nun Wissende direkt gegen die Nazis auf unterschiedlichen Ebenen vorgehen. \u00c4hnliche Outingaktionen m\u00fcssen nicht in der Nacht stattfinden. Bei Norman Bording gab es eine Outing-Aktion am hellen Tag, vor einigen Wochen wurden zeitgleich 7 bekannte Neonazis in Bayern geoutet. Flugl\u00e4tter mit Namen und Adressen von bayerischen und m\u00fcnchner Neonazis liegen an mehreren Stellen aus und bis zu den Landtagswahlen in Bayern sollten diese Adressen genutzt werden. Der Phantasie sind dabei nat\u00fcrlich keine Grenzen gesetzt &#8230; Ende Mai wurde die DVU-Zentrale zweimal mit Steinen attackiert. Selbst die DVU zollt den WerferInnen Respekt: \u201eHatten die Steine beim letzten Mal noch eine Kantenl\u00e4nge von etwas mehr als 5 Zentimetern, griff man diesmal auf ein gr\u00f6\u00dferes Kaliber \u2013 mehr als 10 Zentimeter \u2013 zur\u00fcck und zerst\u00f6rte damit einen Rollladen und eine Sicherheitsscheibe. Auf rund zehn Meter Distanz erforderte das Vorgehen einen treffsicheren Kugelsto\u00dfer. Bei der DVU will man ihm den sportlichen Respekt nicht vorenthalten &#8230;\u201c Bei so viel Aufmunterung ist es nur eine Frage der Zeit bis die n\u00e4chsten sich sportlich messen wollen &#8230; Am 12.Juli hetzten ein Dutzend Neonazis gegen den Christopher-Street-Day. Einen von ihnen erwischte es im Untergescho\u00df. Dieser bekam F\u00e4uste und Flaschen zu sp\u00fcren. Leider scheint es hier zu einigen Festnahmen gekommen zu sein. Der Druck auf die Faschsiten sollte in den kommenden Wochen weiter intensiviert wird. Infost\u00e4nde, Wohnungen und Arbeitspl\u00e4tze bieten eine gute Interventionsm\u00f6glichkeit f\u00fcr unterschiedlichste Aktionen. Nazi-Sein sollte verst\u00e4rkt zum unkalkulierbaren Risiko werden. Die etwas geringe Anzahl von aktiven Neonazis in M\u00fcnchen sollte kein Hinderni\u00df, sondern eine Herausforderung bedeuten. Umso gr\u00f6\u00dfer werden die Chancen f\u00fcr einen Erfolg. Eine Ausdehnung auf rechtskonserative Burschenschaften, CSU, DVU ist sinnvoll. In diesem Sinne: Nazis angreifen!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Auto von NPD-Funktion\u00e4r &#8211; Farbe gegen Nazi L\u00e4den<br \/>\nBiesenthal (Brandenburg) 28 August 2008<\/p>\n<p>Autonome bekennen sich zu Anschlag auf Autos eines NPD-Funktion\u00e4rs Frankfurt (Oder) Nach einem Anschlag auf zwei Autos eines NPD-Funktion\u00e4rs in Biesenthal im Landkreis Barnim ermittelt die Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder) wegen Verdachts der Brandstiftung. Es gebe ein Bekennerschreiben, das auf einen politischen Hintergrund schlie\u00dfen lasse, sagte Staatsanwalt Ulrich Scherding am Donnerstag. Als Grund f\u00fcr die Tat werde in dem Schreiben angef\u00fchrt, dass der NPD-Kandidat f\u00fcr die Kommunalwahl die Fahrzeuge zu Wahlkampfzwecken f\u00fcr die rechtsextreme Partei benutze. Den Angaben zufolge bekannten sich die Verfasser au\u00dferdem zu Farbschmierereien an zwei Gastst\u00e4tten in K\u00f6nigs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) und Sch\u00f6now (Barnim). Zur Begr\u00fcndung hie\u00df es, dass Neonazis dort Veranstaltungen abhielten. Die Staatsanwaltschaft ermittelt deshalb auch wegen Sachbesch\u00e4digung gegen unbekannt. Laut Polizei bezeichneten sich die Bekenner als \u00abautonome Gruppen aus Brandenburg\u00bb. In der Nacht zum Dienstag waren in Biesenthal gegen 3.00 Uhr der Stellplatz sowie zwei Autos des ehemaligen NPD-Kreisvorsitzenden abgebrannt. Das Wohnhaus sei weit genug entfernt gewesen, sagte ein Polizeisprecher. Es habe keine Gefahr f\u00fcr die in dem Haus schlafende Familie bestanden. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an. Auch zur H\u00f6he des Sachschadens konnte der Sprecher zun\u00e4chst keine Angaben machen.<\/p>\n<p>Quelle: Berlin Online<\/p>\n<hr>\n<p>Proteste gegen NPD-Demo &#8211; Auto mit &#8220;Thor Steinar&#8221; Sticker angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 25 August 2008<\/p>\n<p>Rund 800 Menschen gingen unter dem Motto \u00bbNein zum Naziaufmarsch \u2013 Gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung\u00ab gegen den braunen Mob auf die Stra\u00dfe. Etwa 500 beteiligten sich an einer Gegendemonstration, zu der unter anderem Die Linke, Gr\u00fcne, SPD, DKP, VVN\u2013BdA, das Antifaschistische B\u00fcndnis S\u00fcd-Ost (ABSO) und die Autonome Neuk\u00f6llner Antifa (ANA) aufgerufen hatten. Mehreren hundert Antifaschisten gelang es, an die Route der Rechten zu gelangen und ihnen mit Sprechch\u00f6ren und Trillerpfeifen direkt Paroli zu bieten. Versuche, die Demonstration der Neonazis zu blockieren, wurden durch ein massives Polizeiaufgebot aus 800 Beamten zum Teil mit Schlagstockeinsatz unterbunden. Vereinzelt brannten M\u00fclltonnen auf der Wegstrecke der Neonazis, au\u00dferdem \u2013 in einer Seitenstra\u00dfe \u2013 ein Auto, auf dem ein Aufkleber der bei Neonazis beliebten Kleidungsmarke \u00bbThor Steinar\u00ab angebracht war.<\/p>\n<p>Quelle: Junge Welt<\/p>\n<hr>\n<p>&#8220;Pro K\u00f6ln&#8221; Infostand angegriffen<br \/>\nK\u00f6ln 23 August 2008<\/p>\n<p>Hans-Martin Breninek, Fraktionsmitglied der rechtsextremen Partei &#8220;Pro K\u00f6ln&#8221;, ist am Freitagnachmittag auf der Schildergasse niedergeschlagen worden.<br \/>\nBreninek hatte an einem Info-Stand Flugbl\u00e4tter verteilt. Dort kam es zu einer Auseinandersetzung. Nach Polizeiangaben wird nach drei personen gefahndet.<\/p>\n<p>Quelle: express.de<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Auto eines Rechtsradikalen<br \/>\nHamburg 18 August 2008<\/p>\n<p>Mysteri\u00f6ser Brandanschlag auf einen am Stra\u00dfenrand abgestellten Luxuswagen in Steilshoop. Unbekannte sch\u00fctteten brennbare Fl\u00fcssigkeit auf das Dach des Jaguar, schlugen anschlie\u00dfend die Scheiben ein. Ein Teil der brennenden Fl\u00fcssigkeit drang in das Wageninnere, richtete dort wie auch an Lack und Karosserie schwere Sch\u00e4den an.<\/p>\n<p>Sonntagmorgen: Gegen drei Uhr bemerkten Anwohner Feuerschein auf der Stra\u00dfe. Sie alarmierten die Feuerwehr, konnten den Brand aber weitgehend selbst l\u00f6schen. Der \u00e4ltere Jaguar, der mit roten Kennzeichen ausgestattet war, soll einem bekennenden Neonazi (39) geh\u00f6ren. Die Polizei schlie\u00dft deshalb einen politischen Hintergrund nicht aus. Die Staatsschutzabteilung der Kripo hat die Ermittlungen \u00fcbernommen. Ein Bekennerschreiben oder Hinweise auf die T\u00e4ter gibt es bisher nicht. Zusammenh\u00e4nge mit zur\u00fcckliegenden Brandanschl\u00e4gen auf Autos von Wirtschaftsbossen und Politikern sieht die Polizei bislang jedoch nicht.<\/p>\n<p>Quelle: Hamburger Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p>Datenantifas haben zugeschlagen<br \/>\nWWW 13 August 2008<\/p>\n<p>Wie ich eben entdeckt habe, hat die Datenantifa, drei Seiten defaced.<\/p>\n<p>hv-rohr.de\/cms<br \/>\nSchnauze voll von Spekulanten! hallo Suitbert Beulker und Oliver Rohr. letzte warnung, wer spekuliert spielt mit dem feuer und seinen daten. rigaer94 und liebing14 bleiben! schwarzer kanal, liebing34, linie206 und alle anderen bleiben auch. !berlin bleibt dreckig und rebelliert \u2013 wir bleiben alle!<\/p>\n<p>pro-erfurt.org<\/p>\n<p>WE ARE WATCHING YOU NICHTMAL DEINE EIGENEN KAMERADEN HABEN NOCH LUST AUF DICH UND WIR SCHON GAR NICHT KEIN SCHRITT IM REALLIFE DEN WIR NICHT BEOBACHTEN : KEIN KLICK IM WELTNETZ DEN WIR UNKOMMENTIERT LASSEN ANTIFA IS WATCHING YOU<\/p>\n<p>www.republikaner-essen.de<br \/>\nHacked Off! Werte Damen und Herren, Die Republikaner sind eine ekelhafte Schnittstelle zwischen Neonazis und CDU-Parteibonzen. Das stinkt uns an. Sch\u00f6n gemeinsame Sache mit Pro-NRW machen und die Weltelite der Ethnopluralisten f\u00fcr September einladen? Forget it! Salop gesagt: Wir Ficken Euer Leben!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Steine und Farbe gegen &#8220;pro K\u00f6ln<br \/>\nK\u00f6ln 13 August 2008<\/p>\n<p>Kleiner Vorgeschmack auf den 20. September: Steine und Farbe gegen das B\u00fcro von &#8220;pro K\u00f6ln&#8221;<br \/>\nIn der Nacht vom 12. auf den 13. August gab es f\u00fcr die extrem rechte &#8220;B\u00fcrgerbewegung pro K\u00f6ln&#8221; schonmal einen kleinen Vorgeschmack auf ihren so genannten &#8220;Anti-Islamisierungs-Kongre\u00df&#8221; vom 19. bis 21. September. Das B\u00fcro von &#8220;pro K\u00f6ln&#8221; in der K\u00f6lner Innenstadt bekam jede Menge Steine und Farbe ab. Seit Jahren versucht sich &#8220;pro K\u00f6ln&#8221; mit rassistische und extrem rechter Hetze in K\u00f6ln und auch \u00fcberregional zu etablieren. Im September wollen die Rassisten ihren Kongre\u00df mit internationaler Beteiligung in K\u00f6ln abhalten.<\/p>\n<p>&#8220;pro K\u00f6ln&#8221; dazu:<br \/>\n&#8220;In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde ein Anschlag auf das B\u00fcro der Fraktion pro K\u00f6ln ver\u00fcbt. Mehrere Fensterscheiben wurden mit faustgro\u00dfen Steinen eingeworfen und ein gro\u00dfer Teil der Hausfassade wurde mit Farbbomben verunstaltet. Der Zusammenhang dieser Sachbesch\u00e4digungen mit dem Anti-Islamisierungskongre\u00df der B\u00fcrgerbewegung pro K\u00f6ln am 19. bis 21. September 2008 ist offensichtlich.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktionen die im Jahr 2008 Bundesweit stattfanden und aus antimilitaristischer und antifaschistischer Motivation ausgef\u00fchrt wurden. 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