{"id":11853,"date":"2015-01-01T00:00:29","date_gmt":"2014-12-31T22:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11853"},"modified":"2015-01-01T00:00:29","modified_gmt":"2014-12-31T22:00:29","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2010-teil-3-oekologische-kaempfe-und-antigentrification","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11853","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2010 Teil 3 \u00d6kologische K\u00e4mpfe und Antigentrification"},"content":{"rendered":"<p>Hier ein weiterer Teil unserer Dokumentation und digitaler Sicherung von vergangenen Aktionen. Diesmal geht es um die \u00d6kologischen K\u00e4mpfe und Antigentrification.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antigentrification:<\/strong><\/p>\n<p>Farbanschlag auf EnbW (Energie Baden-W\u00fcrttemberg)<br \/>\nKirchheim\/Teck 7. November 2010<\/p>\n<p>Wir haben das EnBW-Werk in Kirchheim\/Teck mit Farbbeuteln angegriffen.Mit dieser farblichen Versch\u00f6nerungsaktion wollen wir auf die Verbrechen der Energiekonzerne hinweisen.<br \/>\nDie L\u00fcgen der Atomkonzerne haben wir satt!<\/p>\n<p>Keiner wei\u00df genau was mit dem strahlenden M\u00fcll in den kommenden Millionen Jahren passieren soll. Die Lagerung ist weder sicher noch gekl\u00e4rt.<br \/>\nAtomkraft sichert zwar eine g\u00fcnstige Produktion von Strom, die Gewinne flie\u00dfen allerdings einzig und allein in die Geldbeutel der Konzerne.<\/p>\n<p>Tagt\u00e4glich geht Strahlung von den 17 Atomkraftwerken in der BRD aus, und viele Menschen m\u00fcssen darunter leiden.Damit steigt zum Beispiel das Leuk\u00e4mierisiko f\u00fcr kleine Kinder mit der r\u00e4umlichen N\u00e4he zu einem Atomkraftwerk.Das Risiko von einem GAU besteht immer, so dass viele Millionen Menschenleben f\u00fcr Profite auf&#8217;s Spiel gesetzt werden.Der Uranabbau(vorallem in Afrika) ist weder sozial noch \u00f6kologisch fair. Die dortigen Artbeitsbedingungen tragen ein gro\u00dfes Leid mit sich. Viele der ArbeiterInnen wissen nicht,dass sie mit strahlenden Substanzen arbeiten. Der Abbau zerst\u00f6rt die Natur und das Lebensumfeld der Menschen.<\/p>\n<p>EnBW und die anderen Atomkonzerne haben kein Herz!<br \/>\nDer Tunnelblick der Konzerne richtet sich nur auf den Profit ohne an die Menschen zu denken!<br \/>\nWir werden die Konzerne mit ihrer menschenfeindlichen Politik nicht in Ruhe ihre Profite schreiben lassen.<\/p>\n<p>Es war wieder so weit. Der Castortransport nach Gorleben!<br \/>\nWir haben uns \u00fcber einen breiten Protest gegen den Castortransport gefreut und w\u00fcnschen uns weitere kreative Formen des Widerstandes. Wir werden uns weder durch Bullen oder \u00dcberwachung davon abbringen lassen gegen Ausbeutung und f\u00fcr ein sch\u00f6nes und sicheres Leben f\u00fcr alle zu k\u00e4mpfen!<br \/>\nGemeinsam gegen die Macht der Konzerne und kapitalistischen Verwertungswahn!<\/p>\n<p>F\u00fcr die soziale Revolution!<\/p>\n<p>Gruppe \u201cF\u00fcr ein menschenw\u00fcrdiges Leben f\u00fcr Alle\u201c<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Vattenfall-Transporter abgefackelt<br \/>\nBerlin 30. Juli 2010<\/p>\n<p>In der Paul-Junius-Stra\u00dfe haben vermutlich jugendliche T\u00e4ter einen Transporter von Vattenfall angez\u00fcndet. Anwohner wurden auf das brennende Fahrzeug aufmerksam und sahen noch zwei Jugendliche wegrennen. Die Feuerwehr l\u00f6schte die Flammen, konnte ein \u00dcbergreifen auf einen vor dem Transporter stehenden Renault jedoch nicht verhindern.<\/p>\n<p>Beide Fahrzeuge wurden v\u00f6llig zerst\u00f6rt, ein weiteres Auto durch die W\u00e4rmestrahlung besch\u00e4digt. Die T\u00e4ter konnten bisher nicht ermittelt werden.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Auto der Deutschen Bahn entglast<br \/>\nBerlin 2. Oktober 2010<\/p>\n<p>Mehrere Zeugen alarmierten vergangene Nacht die Polizei zu einem Parkplatz in Friedrichshain. Auf einem Abstellgel\u00e4nde f\u00fcr \u201eCar-Sharing\u201c am Warschauer Platz Ecke Rudolfstra\u00dfe hatten Vermummte kurz nach 1 Uhr einen dort geparkten \u201eFord\u201c mit Tritten gegen die Au\u00dfenspiegel und Pflastersteinw\u00fcrfen gegen die Verglasung stark besch\u00e4digt. Die T\u00e4ter entkamen danach unerkannt, das Fahrzeug wurde sichergestellt. Ein Kommissariat beim Polizeilichen Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschl\u00e4ge gegen Vattenfall<br \/>\nBerlin 22. Oktober 2010<\/p>\n<p>&#8220;Aktion gegen Vattenfall<\/p>\n<p>Aktionsgruppe heisser Herbst 22.10.2010 15:49 Themen: Atom<br \/>\nIn der Nacht zum 22.10.2010 haben wir 5 Vattenfall-Geb\u00e4ude in Berlin versch\u00f6nert!<br \/>\nIn der Nacht zum 22.10.2010 haben wir 5 Vattenfall-Geb\u00e4ude in Berlin versch\u00f6nert!<br \/>\nDiese Aktion richtet sich gegen Vattenfall als einen der Hauptakteure im dreckigen Atomgesch\u00e4ft und Hauptprofiteure von der Verl\u00e4ngerung der sowieso schon viel zu langen Laufzeiten der AKWs. Die aktuelle schwarz-gelbe Regierung macht den Kuschelkurs zwischen Politik und (Atom-) Wirtschaft,der schon unter rot-gr\u00fcn gef\u00fchrt wurde, offensichtlich.<br \/>\nDiese Aktion sehen wir als einen Teil der vielf\u00e4ltigen Mobilisierung gegen den Cstortransport nach Gorleben Anfang November. In diesem Sinne<br \/>\nDEMONSTRIEREN! BLOCKIEREN! SABOTIEREN!<\/p>\n<p>Atomstaat zerschlagen, Kapitalismus Abschaffen!<\/p>\n<p>aktionsgruppe heisser herbst&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>B\u00fcrogeb\u00e4ude mit Farbbeuteln beworfen<br \/>\nBerlin<br \/>\nUnbekannte T\u00e4ter haben zwei B\u00fcrogeb\u00e4ude desselben Unternehmens in Marzahn und Alt-Treptow mit Farbbeuteln beworfen. Gestern Abend stellte ein Mitarbeiter des Konzerns gegen 19 Uhr die beschmutzte Hausfassade des Geb\u00e4udes in der Puschkinallee fest und alarmierte die Polizei. Heute fr\u00fch entdeckten Passanten in der Marzahner Rhinstra\u00dfe die mit dunkler Farbe beworfene Hauswand eines Wirtschaftsgeb\u00e4udes der Firma. Ob beide Sachbesch\u00e4digungen von denselben T\u00e4tern begangen wurden, ist Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei.<\/p>\n<p>Weitere Firmengeb\u00e4ude beschmutzt<\/p>\n<p>Neben den Geb\u00e4uden in Marzahn und Alt-Treptow beschmutzten unbekannte T\u00e4ter in der vergangenen Nacht zwei weitere Objekte desselben Unternehmens in Charlottenburg und Mitte.<br \/>\nEine Mitarbeiterin der Firma entdeckte gegen 7 Uhr 20 schwarze Farbe an den Fenstern und der Fassade des Geb\u00e4udes in der N\u00fcrnberger Stra\u00dfe. Bei der Beschmutzung durch Unbekannte wurde auch das Logo einer benachbarten Bank in Mitleidenschaft gezogen.<br \/>\nDer Schichtf\u00fchrer eines Heizkraftwerks in der K\u00f6penicker Stra\u00dfe stellte bei einem Rundgang gegen 11 Uhr drei schwarze Teerflecke an einem auf dem Gel\u00e4nde befindlichen Kunstwerk fest.<br \/>\nDie Ermittlungen der Kriminalpolizei wegen Sachbesch\u00e4digung, bei denen auch der Zusammenhang zu den anderen Taten gepr\u00fcft wird, dauern an.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Fassaden an Bundesministerien beschmiert<br \/>\nBerlin 23. Oktober 2010<\/p>\n<p>An den Bundesministerien f\u00fcr Wirtschaft und Technologie sowie f\u00fcr Verkehr, Bau- und Stadtentwicklung wurden heute fr\u00fch und heute Vormittag Farbschmierereien festgestellt. Gegen 8 Uhr 40 entdeckte ein Wachmann an der Umfriedung des Bundeswirtschaftsministeriums in der Scharnhorststra\u00dfe, dass Unbekannte sechs Betonpfeiler sowie einen Stromverteiler auf dem Gehweg mit gr\u00fcner Farbe bespr\u00fcht hatten. Die T\u00e4ter lie\u00dfen am Ort eine gr\u00fcne Farbspr\u00fchdose zur\u00fcck.<br \/>\nEine \u00e4hnliche Entdeckung machte gegen 11 Uhr 30 ein Wachmann des Bundesverkehrsministeriums in der Invalidenstra\u00dfe. Unbekannte T\u00e4ter hatten die Hausfassade einschlie\u00dflich einer Fensterscheibe sowie einer Ampelanlage mit politischen Parolen beschmiert hatten.<\/p>\n<p>Das Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Pharmakonzern AstraZeneca<br \/>\nWedel 10. Dezember 2010<\/p>\n<p>Brandanschlag auf das Geb\u00e4ude des Pharmakonzerns AstraZeneca in Wedel: In der Nacht zu Donnerstag haben Unbekannte mehrere Brands\u00e4tze an der Fassade der Firma am Tinsdaler Weg platziert. Um kurz vor 2 Uhr l\u00f6sten sie aus und setzten die Fassade in Brand. Nur dank der Brandmeldeanlage und des schnellen Einsatzes der Wedeler Feuerwehr konnte ein gro\u00dfer Schaden verhindert werden. M\u00f6glicherweise waren militante Tiersch\u00fctzer am Werk.<\/p>\n<p>Als die Feuerwehrleute eintrafen, standen Teile der Fassade in Flammen. Auch war bereits Rauch in das Geb\u00e4ude gezogen. Den 42 eingesetzten Brandsch\u00fctzern gelang es in letzter Sekunde, den Brand zu l\u00f6schen, ehe er in die Isolierung der Fassaden eindringen konnte. Noch in der Nacht wurden Experten des Kampfmittelr\u00e4umdienstes aus Kiel hinzugezogen, die die Brands\u00e4tze bergen mussten.<\/p>\n<p>Die Hintergr\u00fcnde des Anschlags sind noch v\u00f6llig unklar. Die Ermittlungen hat das Staatsschutz-Kommissariat der Bezirkskriminalinspektion Itzehoe \u00fcbernommen. &#8220;Einer der selbstgebauten Brands\u00e4tze konnte sichergestellt werden und wird jetzt kriminaltechnisch untersucht&#8221;, erl\u00e4utert Bki-Sprecher Holger Fenske. Dazu wurden auch Spezialisten des Landeskriminalamtes hinzugezogen. Die Experten sollen kl\u00e4ren, welche Bauteile verwendet worden sind und ob derartige Brands\u00e4tze bereits bei anderen Taten verwendet wurden.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise wurde der Anschlag von militanten Tiersch\u00fctzern ver\u00fcbt. AstraZeneca ist seit l\u00e4ngerem im Visier verschiedener Gruppen, weil der Konzern als Kunde des britischen Tierversuchslabors Huntington Life Science gilt. Die selbst ernannten Tiersch\u00fctzer haben bereits mehrere Brandschl\u00e4ge auf andere Firmen, die mit diesem Labor zusammen arbeiten, ver\u00fcbt. So brannte etwa im vorigen Jahr das Ferienhaus von Novartis-Chef Daniel Vasella in \u00d6sterreich nieder. Zu dieser Tat bekannte sich die Organisation MFAH (Militant Forces Against Huntington Life Science). Zum Anschlag in Wedel lag bis Redaktionsschluss noch kein Bekennerschreiben vor. Vor einem Jahr hatten mehrmals Tiersch\u00fctzer vor den Werkstoren von AstraZeneca protestiert. Sie stammten von der &#8220;Veganarchista conspiracy&#8221;, Ortsgruppe Hamburg. Damals blieb alles friedlich.<\/p>\n<p>Eine Unternehmenssprecherin des Pharmakonzerns h\u00e4lt sich bedeckt. &#8220;Es besteht der Verdacht, dass Brandstiftung Ursache f\u00fcr das Feuer war. Personen sind nicht zu Schaden gekommen. Die Brandmeldeanlage hat fr\u00fchzeitig die Feuerwehr alarmiert, das Geb\u00e4ude hat geringen Schaden genommen. Feuerwehr und Polizei waren vor Ort. In dem Geb\u00e4ude arbeiten aktuell keine Personen. Die Kriminalpolizei Itzehoe f\u00fchrt die laufende Untersuchung durch&#8221;, hei\u00dft es in der Mitteilung. Auf Nachfrage, ob eventuell militante Tiersch\u00fctzer verantwortlich sein k\u00f6nnten, sagte die Unternehmenssprecherin, dass sie sich an Spekulationen nicht beteilige wolle. Bereits gestern Nachmittag war mit Ausbesserungsarbeiten an der Fassade begonnen worden.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p>Auto der Deutschen Bahn angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 21. Juni 2010<\/p>\n<p>In Alt-Hohensch\u00f6nhausen wurde gestern Abend ein Fahrzeug angez\u00fcndet und dadurch besch\u00e4digt. Ein Anwohner alarmierte gegen 21 Uhr 20 die Feuerwehr in die Landsberger Allee, als er die Flammen an einem \u201eIveco\u201c-Transportfahrzeug mit dem Firmenlogo der Deutschen Bahn entdeckte. Noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr erloschen die Flammen von selbst.<\/p>\n<p>Menschen wurden nicht verletzt. Da eine politische Tatmotivation derzeit nicht ausgeschlossen werden kann, hat der Polizeiliche Staatsschutz der Berliner Polizei die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Autos der Deutschen Bahn abgefackelt<br \/>\nBerlin 16. Juni 2010<\/p>\n<p>In der Nacht zu Mittwoch haben in der Alten Jakobstra\u00dfe zwei Autos der Bahn gebrannt.<\/p>\n<p>Wieder brannten Autos in der Nacht: Ein geparkter Opel Astra der Deutschen Bahn ist am fr\u00fchen Mittwochmorgen in Kreuzberg von Unbekannten angez\u00fcndet worden. Ein nebenstehender VW Caddy wurde dadurch in der Alte Jakobstra\u00dfe besch\u00e4digt, wie die Polizei mitteilte.<\/p>\n<p>Trotz sofortiger Absuche der Polizei im Umfeld des Tatortes, konnte die Polizei keinen Tatverd\u00e4chtigen ermitteln. Da ein politisches Motiv f\u00fcr die Brandstiftung nicht ausgeschlossen ist, hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Vattenfall-Auto und weitere Fahrzeuge abgefackelt<br \/>\nHamburg 27. Juli 2010<\/p>\n<p>Im Hamburger Stadtteil Borgfelde sind in der Nacht zum Dienstag sechs parkende Autos &#8211; darunter ein Vattenfall-Fahrzeug &#8211; in Flammen aufgegangen.<\/p>\n<p>Anwohner waren durch einen lauten Knall auf den Brand aufmerksam geworden. Sie alarmierten daraufhin die Feuerwehr, wie die Polizei am Dienstagmorgen mitteilte. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konnte den Brand innerhalb einer halben Stunde l\u00f6schen. Zur Brandursache und zum entstandenen Schaden konnten Feuerwehr und Polizei zun\u00e4chst keine Angaben machen.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Nerzbefreiung und Sachbesch\u00e4digung auf \u201ePelzfarm\u201c<br \/>\nFrankenf\u00f6rde 17. M\u00e4rz 2010<\/p>\n<p>Schreiben des TSEK<br \/>\nLaut dem Schreiben des TSEK sei das Farmtor ge\u00f6ffnet worden und ca. 2500 Nerze aus ihren K\u00e4figen befreit worden. Rund 100 K\u00e4fige seien zerst\u00f6rt worden, die Wasserversorgung der Farm sei besch\u00e4digt worden, ein Antriebswagen und ein H\u00e4cksler, der zum Zerst\u00fcckeln der geh\u00e4uteten Nerzkadaver verwendet werde, seien ebenso wie weitere kleine Maschinen zerst\u00f6rt worden.<\/p>\n<p>Sabotageakte gegen \u201ePelzfarmen\u201c<br \/>\nIn Deutschland gibt es seit den 80er Jahren Sabotageakte gegen<br \/>\n\u201ePelzfarmen\u201c, insbesondere gegen Nerzfarmen. Die Argumente, die in Bekennerschreiben daf\u00fcr angegeben werden, sind meist wie folgt: Die Gewalt und das Leid, das Tiere auf \u201ePelzfarmen\u201c erleiden, ist derart immens, dass illegale direkte Aktionen als legitim angesehen werden. Nerze, die in Freiheit quadratkilometergro\u00dfe Reviere durchstreifen, werden auf Farmen zu Zehntausenden in winzigen Drahtgitterk\u00e4figen gefangengehalten, mehrere pro K\u00e4fig, was zu schweren physischen und psychischen Leiden f\u00fchrt. Am Ende ihres kurzen Lebens auf der Farm werden sie umgebracht. W\u00e4hrend allen Tieren auf einer Farm so der sichere Tod bevorsteht, kann ein gewisser Teil der Tiere nach einer Befreiungsaktion \u00fcberleben (Wildbiologen sprechen meist von 10% \u2013 20%) und weiterleben. Zus\u00e4tzlich bedeuten diese Aktionen einen hohen Schaden f\u00fcr den Farmer. Sachbesch\u00e4digung wird von vielen illegal agierenden Gruppen ebenfalls angewandt, einerseits, um Leiden verursachende Gegenst\u00e4nde zu zerst\u00f6ren, andererseits, um die Farm wirtschaftlich zu treffen, da das Geld einer Farm auf dem R\u00fccken und mit dem Leben von gequ\u00e4lten Tieren \u201eerwirtschaftet\u201c wird.<\/p>\n<p>Vergangene Aktionen gegen den Farmbesitzer Alfons Grosser<br \/>\nTierausbeuter Alfons Grosser, Vorsitzender des in Hannover ans\u00e4ssigen Zentralverbandes Deutscher Pelztierz\u00fcchter e.V., besitzt mehrere Nerzfarmen in West- und Ost-Deutschland, so auch die Farm in Frankenf\u00f6rde. Auf seiner Farm in Melle bei Osnabr\u00fcck wurden Ende Januar 2007 mehr als 700 vor\u00fcbergehend leerstehende K\u00e4fige zerst\u00f6rt, auf seiner Farm in Grabow bei Burg wurden Ende Oktober 2007 rund 10.000 Tiere befreit. Zu beiden Aktionen hatte sich damals die Animal Liberation Front bekannt.<\/p>\n<p>Quelle: tierbefreier.de<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Eon-Verwaltung<br \/>\nHerford 7. April 2010<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der Nacht zu Mittwoch einen Brandanschlag auf den Eon-Sitz ver\u00fcbt. Au\u00dferdem wurden zwei Geb\u00e4ude des Energieversorgers mit Anti-Atomkraft-Parolen beschmiert.<\/p>\n<p>Die Polizei vermutet, dass die T\u00e4ter zwischen 20 Uhr am Dienstagabend und 5.30 Uhr am Mittwochmorgen zugeschlagen haben. Ein M\u00e4dchen, das in unmittelbarer Nachbarschaft wohnt, berichtete, dass sie von einem \u00bblauten Bumm\u00ab in den fr\u00fchen Morgenstunden aufgewacht sei. Der Molotow-Cocktail &#8211; eine gr\u00fcne Weinflasche mit brennbarer Fl\u00fcssigkeit &#8211; verfehlte die T\u00fcr des Eon-Verwaltungsgeb\u00e4udes an der Bielefelder Stra\u00dfe 3 nur knapp, in dem tags\u00fcber 250 Angestellte arbeiten. Der Brandsatz zerschellte an der Hauswand und erlosch. Zur\u00fcck blieben Ru\u00dfspuren und Glasscherben.<\/p>\n<p>Bielefelder Beamte der Spurensicherung und des Staatsschutzes stellten gestern die Umgebung auf den Kopf. Der Eingangsbereich wurde mit Polizeiband abgesperrt, Nachbarn wurden befragt. Gesehen hatte jedoch niemand etwas. Zwei Sp\u00fcrhunde suchten nach Hinweisen. Doch auch die Partner mit der feinen Nase brachten die Ermittler nicht weiter. Von den T\u00e4tern fehlt jede Spur.<\/p>\n<p>In unmittelbarer N\u00e4he zur Brandstelle wurden die Schriftz\u00fcge \u00bbAtomkraft &#8211; Nein Danke\u00ab und \u00bbAKW? NEE!!\u00ab mit schwarzer Farbe in Blockschrift aufgespr\u00fcht. An einem weiteren Eon-Geb\u00e4ude, Unter den Linden 50, etwa 150 Meter entfernt, wurden der Schriftzug \u00bbA im Kreis\u00ab und eine Ver\u00e4nderung des Warnschildes \u00bbVorsicht bissiger Hund\u00ab in \u00bbVorsicht bissiger Bonze\u00ab festgestellt. Der Schaden betr\u00e4gt etwa 1300 Euro. \u00bbAufgrund der Sachbesch\u00e4digung haben wir Anzeige erstattet.<\/p>\n<p>Quelle: Westfalen-Blatt<\/p>\n<hr>\n<p>Galgenraten: L\u00f6sung an Vattenfall-Geb\u00e4ude<br \/>\nBerlin 22. April 2010<\/p>\n<p>Folgende Mitteilung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Hallo Presse,<\/p>\n<p>Das Spiel ist aus \u2013 ihr habt verloren.<\/p>\n<p>Wir haben in den letzten Wochen in Berlin Galgenraten gespielt. Gespr\u00fcht haben wir auf dem Alex und dem Potsdamer Platz, ans Wirtschaftsministerium, ans Axel-Springer-Geb\u00e4ude, an ein VW-Autohaus, ans Haus der deutschen Wirtschaft und an die Postbank-Zentrale. Heute hat es zum Abschluss das Vattenfall-Geb\u00e4ude am Treptower Park erwischt.<\/p>\n<p>Damit ist das R\u00e4tsel gel\u00f6st: KLIMACHAOTEN ist das Wort.<\/p>\n<p>Das Wort \u201eKlimachaoten\u201c benennt den Umgang der herrschenden Politik und Wirtschaft mit dem Klima. Der Kapitalismus interessiert sich nur f\u00fcr Profit und Kapitalakkumulation. Notwendigerweise sind ihm andere Dinge egal. Folgerichtig ist der Klimagipfel von Kopenhagen gescheitert. Die Zerst\u00f6rung des Klimas geht munter weiter.<\/p>\n<p>Chaoten ist der gebr\u00e4uchliche Begriff in den dominierenden Medien f\u00fcr politische AktivistInnen. Ihnen soll es angeblich um nichts anderes gehen als um stumpfen Vandalismus. Nun fragen wir uns, was der gr\u00f6\u00dfere Vandalismus ist: Eine Farbversch\u00f6nerung oder die nachhaltige St\u00f6rung des Erdklimas?! Das ist ein weiteres R\u00e4tsel, das es zu l\u00f6sen gilt.<\/p>\n<p>Die Antwort der Herrschenden kennen wir schon. Die Zunahme linker Aktionen zeigt, dass mehr und mehr Menschen diese Antwort nicht anerkennen. Wir hoffen, mit dieser kleinen Aktionsreihe einen weiteren Ansto\u00df gegeben zu haben, die kapitalistischen Chaoten, Zerst\u00f6rer und Vandalen zu stoppen!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandstiftung bei McDonald\u2019s<br \/>\nHalberstadt 5. Mai 2010<\/p>\n<p>Am Mittwoch, dem 05.05.2010, wurde das Fastfood-Restaurant McDonald\u2019s in der Stra\u00dfe \u201eIm S\u00fclzeteiche\u201c durch Brandeinwirkung besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Nach gegenw\u00e4rtigem Ermittlungs- und Erkenntnisstand wurde gegen 03:15 Uhr festgestellt, dass die Eingangst\u00fcr und ein Fenster durch die Brandeinwirkung in Form von Ru\u00dfspuren in Mitleidenschaft gezogen wurden sind. Des Weiteren wurde das Eingangsschild an der Einfahrt zum Restaurant gewaltsam umgebogen. Neben mehreren Glasscherben sicherten Kriminaltechniker des Kriminaldauerdienstes zwei angebrannte Stoffreste.<\/p>\n<p>Es ist ein Ermittlungsverfahren wegen versuchter vors\u00e4tzlicher Brandstiftung eingeleitet worden.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei<\/p>\n<hr>\n<p>Vattenfall-Transporter abgefackelt<br \/>\nBerlin 28. Februar 2009<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben ein Firmen-Fahrzeug des Energieunternehmens Vattenfall in Brand gesteckt. Wie die Polizei mitteilte, bemerkten Passanten in der Meeraner Stra\u00dfe den ausgebrannten Transporter. Derzeit gehen die Ermittler nicht von einem politischen Motiv aus. Die Kriminalpolizei ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle: faktuell<\/p>\n<hr>\n<p>Bergwerk Gorleben besetzt &#8211; Pf\u00f6rtnerhaus entglast<br \/>\nGorleben 24. Mai 2010<\/p>\n<p>Atomkraft-Gegner sind am Pfingstmontag auf das Gel\u00e4nde des Salzstocks Gorleben eingedrungen. Etwa 60 teilweise vermummte Aktivisten h\u00e4tten gewaltsam zwei Tore aufgebrochen und seien mit Leitern auf das Pf\u00f6rtnerhaus gestiegen, sagte Polizeisprecher Ulrich Constabel. Die Verglasung des Hauses sei mit Vorschlagh\u00e4mmern eingeschlagen worden. Anschlie\u00dfend hatten die Gorleben-Gegner die Zufahrtsstra\u00dfe besetzt und eine Barrikade errichtet. Nach knapp zwei Stunden sei der Polizeieinsatz weitgehend beendet gewesen, sagte Constabel. Die Demonstranten seien abgezogen.<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgerinitiative Umweltschutz L\u00fcchow-Dannenberg e.V. bef\u00fcrchtet nach eigenen Angaben, dass das Gel\u00e4nde wieder mit Stacheldraht umz\u00e4unt werden soll. Es seien bereits entsprechende \u201eReiter installiert, sagte Wolfgang Ehmke von der B\u00fcrgerinitiative. \u201eDie Wiederaufnahme der Bauma\u00dfnahmen in Gorleben werfen ihren Stacheldraht-Schatten auf das umstrittene Projekt.\u201c Nach seinen Angaben versammelten sich am Montag bis zu 200 Gorleben-Gegner.<\/p>\n<p>Ehmke k\u00fcndigte weitere Proteste an: Vom 4. bis 6. Juni werde es ein Informations- und Aktionswochenende in Gorleben geben. Vor 30 Jahren, am 4. Juni 1980, wurde das H\u00fcttendorf, die Republik Freies Wendland, nach sechsw\u00f6chiger Besetzung von Polizei und Bundesgrenzschutz dem Erdboden gleich gemacht. F\u00fcr die B\u00fcrgerinitiative werde das Wochenende der Auftakt f\u00fcr die Mobilisierung sein, \u201eum im Herbst beim n\u00e4chsten Castortransport Schwarz-Gelb die rote Karte in Sachen Atomkraft und Gorleben zu zeigen&#8221;.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr Pause rollt in diesem November wieder ein Atomm\u00fcll-Transport aus Frankreich ins Zwischenlager Gorleben. Das Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz genehmigte die Fahrt der elf Beh\u00e4lter mit Resten von abgebrannten Brennelementen aus deutschen Atomkraftwerken. Niedersachsens Innenminister Uwe Sch\u00fcnemann (CDU) hat bereits angek\u00fcndigt, mit starker Polizei-Pr\u00e4senz vor Ort zu sein. Er rechne damit, dass Atomkraftgegner aus ganz Deutschland und auch mehr Anh\u00e4nger der linksextremen und gewaltbereiten Szene ins Wendland reisten.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<p>Hintergr\u00fcnde: http:\/\/www.contratom.de\/2.0\/index.php<\/p>\n<hr>\n<p>Bauplatz des Schlachthofs Wietze besetzt<br \/>\nWietze 24. Mai 2010<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>\u201eWir sind hier, um den Schlachthof zu verhindern!\u201c<\/p>\n<p>Aktivist*innen besetzen zuk\u00fcnftigen Bauplatz des Schlachthofs Wietze<\/p>\n<p>Tierrechts- und Umweltaktivist*innen halten seit heute Nacht eine Ackerfl\u00e4che in Wietze (Celle) mit einem 10m hohen Holzturm und Ankettvorrichtungen besetzt, auf der der Bau eines Gefl\u00fcgelschlachthofes geplant ist. \u201eWir sind hier, um den Schlachthof zu verhindern!\u201c so Claudia Kunze, eine der Besetzerinnen.<\/p>\n<p>\u201eWir stellen uns entschlossen dagegen, dass Tiere zu Produktions- und Lebensmitteln gemacht werden.\u201c Mit 27.000 H\u00e4hnchen, die pro Stunde geschlachtet werden sollen, wird die 20 Hektar gro\u00dfe Anlage die gr\u00f6\u00dfte Europas. 420 neue Mastanlagen sollen in 100 km Umkreis als Zulieferer gebaut werden. Dabei ist der Bedarf an Fleisch in Deutschland schon zu<br \/>\nmehr als 100 Prozent gedeckt.<\/p>\n<p>Die Tierrechtler*innen kritisieren die massiven Negativauswirkungen der Fleischindustrie auf die Umwelt, wie Wasserverschwendung, Boden- und Gew\u00e4sserverschmutzung durch G\u00fclle und Futtermittelproduktion in Monokultur. Laut Studien produziert Tierhaltung mindestens 18 Prozent der Treibhausgase \u2013 und ist somit klimasch\u00e4dlicher als der gesamte Personenverkehr, einschlie\u00dflich Flugverkehr. Claudia Kunze f\u00fcgt hinzu: \u201eTierhaltung ist nicht nur \u00f6kologisch gesehen eine Katastrophe. Fleischkonsum geht einher mit Hunger und Ausbeutung im globalen S\u00fcden.\u201c<\/p>\n<p>Die Besetzer*innen fordern den sofortigen Stopp der Baupl\u00e4ne. Sie treten ein f\u00fcr eine regionale, klimagerechte, nichtindustrielle und unkommerzielle, vegane Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Interessierte sind herzlich auf die Besetzung eingeladen.<\/p>\n<p>F\u00fcr R\u00fcckfragen und Interviews stehen wir ihnen unter 01749119468 zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Weitere Informationen erhalten Sie unter: antiindustryfarm.blogsport.de<\/p>\n<p>Die Besetzung finden Sie am westlichen Ortsausgang von Wietzt in der Nienburger Stra\u00dfe, direkt am Kreisel.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Haus von Vorstandschef der Landhof AG<br \/>\nDemmin 12. M\u00e4rz 2010<\/p>\n<p>Wilfried Kosalla, Vorstandschef der Daberkower Landhof AG bei Demmin, wurde Opfer einer Farb-Attacke. Kosalla erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt gegen unbekannt.<\/p>\n<p>Wilfried Kosalla bem\u00fcht sich um Gelassenheit, doch er ist besorgt. Der Vorstandschef der Daberkower Landhof AG bei Demmin entdeckte gestern an seinem Privathaus Flecken von gr\u00fcner Farbe. Nach einem anonymen Bekennerschreiben, das im Internet kursiert und der OSTSEE-ZEITUNG zuging, handelt es sich bei der Farb-Attacke um Proteste von Gegnern der in Alt Tellin geplanten Ferkelaufzuchtanlage. Kosalla erstattete Anzeige, die Polizei ermittelt gegen unbekannt.<\/p>\n<p>Obwohl der aktuelle Schaden an seinem Haus gering sei, meint der 55-J\u00e4hrige: \u201eDas ist jetzt langsam kein Spa\u00df mehr.\u201c Im Januar hatte es einen Brandanschlag auf eine Lagerhalle des Agrarbetriebs bei Brook gegeben, zu dem sich im Internet ebenfalls eine Gruppe von radikalen Massentierhaltungs-Gegnern bekannte. Gl\u00fccklicherweise sei das Feuer schnell entdeckt worden, so dass es bei einem Schaden von rund 20 000 Euro blieb. \u201eAber in der N\u00e4he stehen H\u00e4user, es h\u00e4tte viel schlimmer ausgehen k\u00f6nnen\u201c, sagt Kosalla.<\/p>\n<p>Mit den Attacken wollen die Akteure nach eigenen Angaben erreichen, dass die Landhof AG keine Fl\u00e4chen an den holl\u00e4ndischen Investor Straathof verkauft, der in Alt Tellin eine der gr\u00f6\u00dften Schweinezuchtanlagen Deutschlands bauen will. \u201eDie Flurst\u00fccke sind aber bereits vor einem Jahr verkauft worden\u201c, sagt Kosalla. Den gr\u00f6\u00dften Teil der Fl\u00e4chen habe sich Straathof bei der bundeseigenen Bodengesellschaft BVVG gesichert.<\/p>\n<p>Die Landhof AG, deren Tochterfirmen rund 10 000 Hektar Acker und Gr\u00fcnland bearbeiten, will Straathof zudem G\u00e4rr\u00fcckst\u00e4nde aus dessen geplanter Biogasanlage abnehmen und auf ihren Feldern ausbringen. Schon im Sommer 2009 hatten Tierschutz-Aktivisten den Daberkower Agrarbetrieb belagert. Kosalla: \u201eWir wollten mit den jungen Leute reden, aber f\u00fcr die ist jeder ein M\u00f6rder, der Fleisch isst.\u201c Postkarten und Faxe gegen die Ferkelfabrik habe sein Betrieb an Straathof weitergeleitet.<\/p>\n<p>Auch vor Ort protestiert eine B\u00fcrgerinitiative gegen die Ferkelanlage. Anwohner bef\u00fcrchten Geruchs- und L\u00e4rmbel\u00e4stigung und sorgen sich um den Tourismus im Tollensetal.<\/p>\n<p>Quelle: Ostsee Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag gegen EnbW (Energie Baden-W\u00fcrttemberg)<br \/>\nKarlsruhe 16. Oktober 2010<\/p>\n<p>&#8220;In Karlsruhe wurde heute Nacht von uns die EnbW-Filiale in der Brauerstr. gro\u00dffl\u00e4chig mit goldener Farbe bet\u00fcncht. Diese Aktion steht im Zusammenhang mit dem bevorstehenden Castortransport nach Gorleben.<br \/>\nDie EnbW ist eine der vier Atomkonzerne, deren goldende Zeiten auch in Zukunft dank dieser Regierung gesichert sind.<br \/>\nWir haben erlebt, da\u00df monatelanger, 1000facher friedlicher Protest diese Regierung v\u00f6llig kalt l\u00e4\u00dft.<br \/>\nDarum schalten wir nun um von Protest zum Widerstand.<\/p>\n<p>Auf nach Gorleben und an die Castorstrecke &#8211; demonstrieren, sabotieren, blockieren!<\/p>\n<p>No pasaran.<br \/>\nAtomausstieg ist Handarbeit<\/p>\n<p>Frau Meier und Herr Schulze von nebenan&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Deutsche Bahn und Siemens<br \/>\nBerlin 1. November 2010<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;wir haben in der nacht auf den 01. november 2010 ein kabel der deutschen bahn in berlin in flammen gesetzt und ein \u00fcber das kennzeichen erkennbares fahrzeug des konzerns siemens in berlin-sch\u00f6neberg den flammen \u00fcbergeben. wir wollen damit klar machen, dass sich gro\u00dfkonzerne nicht dem protest der strasse entziehen k\u00f6nnen und wenn wir wollen ein posten in der jahresbilanz beziehen k\u00f6nnen. wir werden euch angreifen, unvermittelt dort wo ihr es am wenigsten vermutet.<br \/>\nder fl\u00e4chendeckende ausfall des unternehmens deutsche bahn war geplant und sollte zeigen, dass die profiteure der atommafia kein ruhiges hinterland haben. weder im wendland, noch in den gro\u00dfst\u00e4dten. die verl\u00e4ngerung der atomlaufzeiten, sind f\u00fcr uns noch ein weiteres zeichen das wir weiter ins mark der unternehmen und der bundesregierung eindringen m\u00fcssen, bis zu vollst\u00e4ndigen l\u00e4hmung dieser profiteure und hinaus.<\/p>\n<p>auch nach dem castor werden wir der industrie und den verantworlichen einheizen. den scheinheiligen demokraten rot, gr\u00fcn, schwarz gelb oder braun werden wir aufzeigen, das ihre demokratischen machenschaften hinterschaut sind, der parlamentarismus f\u00fcr uns l\u00e4ngst eine abgegessene sache ist! es lebe die revolte! machen wir uns nichts vor, langfristig m\u00fcssen wir auch \u00fcber den transport hinaus die unternehmen und deren politischen lobbyisten zur direkten verantwortung ziehen. den profit den sie auf kosten unserer gesundheit erwirtschaften, werden wir auf kosten ihrer gesundheit austragen!<\/p>\n<p>bullen, handlangern, atomlobby und parlamentarien in den r\u00fccken fallen!<\/p>\n<p>f\u00fcr den anarchismus!<\/p>\n<p>kommando s\u00e9bastien briard&#8221;<\/p>\n<p>Presse<\/p>\n<p>http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/verkehr\/s-bahn-chaos-linke-bekennen-si&#8230;<\/p>\n<p>http:\/\/www.morgenpost.de\/berlin-aktuell\/article1439654\/AKW-Gegner-bekenn&#8230;<\/p>\n<p>http:\/\/taz.de\/1\/politik\/deutschland\/artikel\/1\/brandanschlag-von-akw-gegn&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antigentrification<\/strong>:<\/p>\n<p>Auto von Star Architekt angez\u00fcndet<br \/>\nHamburg 22. November 2010<\/p>\n<p>In Hamburg haben in der Nacht zum Montag zwei parkende Autos in den Stadtteilen Uhlenhorst und Kirchwerder gebrannt.<\/p>\n<p>Hier brennt der Porsche von Hadi Teherani. Europa-Passage, Berliner Bogen, Dockland \u2013 Hadi Teherani ist Hamburgs bekanntester Architekt.<\/p>\n<p>In der Nacht zum Montag wurde der 56-J\u00e4hrige Opfer der Autobrandstifter. Die T\u00e4ter steckten seinen Porsche Cayenne auf der Uhlenhorst an. Kurz nach Mitternacht brannte der schwere Gel\u00e4ndewagen lichterloh. Die Feuerwehr konnte das Fahrzeug nicht mehr retten.<\/p>\n<p>Zudem wurde ein dritter, benachbarter Wagen durch die Hitze der Flammen besch\u00e4digt, sagte ein Polizeisprecher am Montagmorgen. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen davon aus, dass es zwischen den beiden Taten keinen direkten Zusammenhang gibt. Von m\u00f6glichen T\u00e4tern fehlte zun\u00e4chst jede Spur.<\/p>\n<p>Bereits in der Nacht zum Sonntag hatte an der Glacischaussee ein Auto gebrannt. Neben dem Fahrzeugwrack war ein Brandsatz gefunden worden. Bei den beiden F\u00e4llen in der Nacht zum Montag fehlten nach Polizeiangaben derartige Spuren.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Steinw\u00fcrfe auf Immobilienb\u00fcro<br \/>\nBerlin 24. September 2010<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der vergangenen Nacht mehrere Steine gegen die Fensterscheiben eines Immobilienb\u00fcros in Prenzlauer Berg geworfen und diese besch\u00e4digt. Eine Mitarbeiterin der Immobilienfirma in der Kollwitzstra\u00dfe alarmierte gegen 10 Uhr die Polizei, nachdem sie mehrere Einschl\u00e4ge an zwei Fensterscheiben festgestellt hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz der Berliner Polizei hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen Hausverwaltung<br \/>\nBerlin 30. September 2010<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Mit gro\u00dfer Freude haben wir die Einladung zu den Herbstaktionstagen &#8220;Berlinonsale &#8211; Nicht mit uns!&#8221; angenommen. Mit uns n\u00e4mlich auch nicht. Deshalb haben wir uns mit einem &#8220;bunten Farbabend&#8221; f\u00fcr Investor_innen und profitorientierten Eigentumsfetischist_innen &#8211; unter anderem die T. Akar Hausverwaltung, die momentan versucht in der Adalbertstra\u00dfe 6 in Berlin Kreuzberg die Leute rauszuschmei\u00dfen und damit ein seit 30 Jahre bestehendes Projekt zu zerst\u00f6ren &#8211; an den Aktionstagen beteiligt.<\/p>\n<p>Ob in Mitte, Kreuzberg, Neuk\u00f6lln, Wedding, Prenzlauer Berg oder woauchimmer. Der Ausverkauf der Stadt hei\u00dft steigende Mieten f\u00fcr die einen und satte Gewinne f\u00fcr die andern. Wir meinen, alle haben das Recht, dort zu wohnen, wo sie wollen. Niemand hat das Recht, daraus Profit zu schlagen. Es ist ja schon viel gesagt worden zur fehlenden Wohnungsbaupolitik in dieser Stadt, zu explodierenden Mieten und Vertreibung, zu Eigentumsf\u00f6rderung statt Sozialem Wohnungsbau. Es ist auch viel demonstriert, viele Podiumsdiskussionen sind gef\u00fchrt worden und viele Mieter_inneninitiativen k\u00e4mpfen tagt\u00e4glich gegen diese Entwicklung. Wir sind Teil davon. Dienstag Nacht haben wir einfach mal unsere Wut sprechen lassen.<\/p>\n<p>W\u00fctende Nachtaktive&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Steinw\u00fcrfe auf Immobilienb\u00fcro<br \/>\nBerlin 7. Oktober 2010<\/p>\n<p>Unbekannte haben heute fr\u00fch mehrere Steine gegen die Schaufensterscheiben eines Immobilienb\u00fcros in Prenzlauer Berg geworfen und diese dadurch besch\u00e4digt.<br \/>\nEine Mitarbeiterin alarmierte gegen 9 Uhr die Polizei in die Kollwitzstra\u00dfe, nachdem sie zwei besch\u00e4digte Schaufensterscheiben und eine zerst\u00f6rte Abdeckplatte an der Fassade des B\u00fcros bemerkt hatte. Der Polizeiliche Staatsschutz der Berliner Polizei pr\u00fcft, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung mit Steinen angegriffen<br \/>\nBerlin 22. Oktober 2010<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben in der nacht vom 21. zum 22.10. die berliner senatsverwaltung f\u00fcr stadtentwicklung mit steinen angegriffen.<br \/>\ndabei haben wir bewusst die seite des geb\u00e4udes gew\u00e4hlt um den anwesenden pf\u00f6rtner nicht zu gef\u00e4hrden.<br \/>\nin der senatsverwaltung f\u00fcr stadtenwicklung werden die rahmenbedingungen f\u00fcr die entwicklung dieser stadt gesetzt. dabei wird keine r\u00fccksicht auf die hier lebenden menschen genommen sondern im interesse des kapitals und des eigenen geldbeutels agiert. der prozess der in den bezirken stattfindet wird im allgemeinen als gentrifizierung bezeichnet und ist sp\u00e4testens seit der militanten gruppe kein unbekannter begriff.<\/p>\n<p>er beschreibt u.a. die soziale entmischung von stadtbezirken was deutlich wird an der vertreibung finanzschwacher, unangepasster und anderer (sozial) diskriminierter bev\u00f6lkerungsschichten. profiteure dieses prozesses sind spekulanten sowie die herrschende politik. w\u00e4hrend bei erstgenannten der antrieb der zu erwartende profit ist, versucht der senat durch den verkauf von kommunalem wohneigentum den haushalt zu konsolidieren. obwohl die berliner cdu\/spd f\u00fcr die desolate haushaltslage als verantwortliche zu benennen sind (siehe berliner bankenskandal), trifft es die finanziellschwachen also diejenigen, die sich am wenigsten wehren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>durch umfangreiche privatisierungen und dem darauf folgenden sanierungswahn bzw. dem neubau von so genanntem hochwertigem wohnraum, werden h\u00e4user, bl\u00f6cke und ganze viertel aufgewertet. der daraus resultierende mietspiegel und die sich daran orientierenden mietenforderungen sind dann f\u00fcr die meisten menschen, die in diesen kiezen wohnen unerschwinglich. die erh\u00f6hung der mieten bei dem verbliebenen kommunalen wohneigentum f\u00fchrt so den mietspiegel ad absurdum.<\/p>\n<p>die bei neuvermietungen explodierenden mietpreise st\u00f6ren den senat nicht und er sieht sich gleichzeitig au\u00dfer stande diese zu verhindern oder auch nur im rahmen gesetzlicher bestimmungen zu lassen. stattdessen verkauft Ingeborg Junge-Reyer landeseigene grundst\u00fccke zu -vorsichtshalber- nicht ver\u00f6ffentlichten preisen, damit investoren an dieser stelle stadtvillen bauen k\u00f6nnen. wer dort wohnen soll\/kann wird ohne scham auch gleich definiert: menschen die nicht erwerbslos sind und sich die mieten auch in den kommenden jahren leisten k\u00f6nnen. ein &#8220;gutes&#8221; quartier nach meinung von Ingeborg Junge-Reyer. gemeint ist der alte schlachthof im friedrichshain &#8211; ein bezirk der bereits seit jahren \u00fcber die zunehmende gentrifizierung klagt.<br \/>\nin berlin werden aber auch vermeintliche freir\u00e4ume mittlerweile durch private sicherheitsdienste in &#8220;\u00fcberwachte auslaufgebiete&#8221; umgewandelt, w\u00e4hrend luxusneubauten in form von stadtvillen oder townhouses schon in planung sind (etwa im mauerpark oder auf dem tempelhofer feld).<br \/>\nnebenbei werden ganze wohngebiete aus wirtschaftlichem kalk\u00fcl dem abriss preis gegeben, damit etwa die teuerste und k\u00fcrzeste autobahn deutschlands entstehen kann (a100) oder ein ehemaliger politiker der gr\u00fcnen und heutiger neu-investor sich seine taschen f\u00fcllen kann.<\/p>\n<p>da offensichtlich weder hundertfaches flambiern von hochwertigen luxuskarossen, zahlreiche angriffe auf luxusbauten -etwa das carloft in kreuzberg- und unz\u00e4hlige demonstrationen, friedlich und militant noch vielf\u00e4ltigste friedliche mittel (etwa der volksentscheid zu mediaspree) den senat zum \u00fcberdenken seiner politik veranlassen konnten, werden wir in zukunft die entscheidungstr\u00e4ger, egal aus welcher partei oder wirtschaftlichen branche, direkt an ihre verantwortung erinnern:<br \/>\nvon der arbeitsstelle bis zum privat pkw, die konsequenzen m\u00fcssen f\u00fcr die verantwortlichen deutlich und schmerzhaft werden.<br \/>\nwir haben gerade erst angefangen.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Audi von Inhaber einer Baubetreuungs GmbH abgefackelt<br \/>\nBerlin 29. November 2010<\/p>\n<p>Linksextremisten fackeln in Friedrichshain nicht mehr wahllos Autos ab. Zu sehr hatte es in der letzten Zeit szene-interne Kritik gegeben, weil Unbeteiligte gesch\u00e4digt wurden &#8211; was der linken Sache abtr\u00e4glich sei. Daf\u00fcr richten die T\u00e4ter ihre Anschl\u00e4ge zunehmend gegen Entscheidungstr\u00e4ger aus Politik und Wirtschaft und suchen sie immer \u00f6fter an ihren Wohnorten auf. Etwa in Zehlendorf.<\/p>\n<p>Der Audi, der am 29. November in Schlachtensee angez\u00fcndet wurde, geh\u00f6rt nach Informationen der Berliner Zeitung dem Inhaber einer Baubetreuungs GmbH. Und der Porsche, der neun Tage zuvor in Dahlem ausbrannte, geh\u00f6rt einer Rechtsanw\u00e4ltin. In beiden F\u00e4llen ermittelt der Staatsschutz. Bereits am 11. November hatte in Schlachtensee der Mercedes des Vorsitzenden des CDU-Forums f\u00fcr Bau, Stadtplanung und Verkehr gebrannt.<\/p>\n<p>Als am 1. November ein Anschlag die Berliner S-Bahn lahmlegte und ein Siemens-Auto in Flammen aufging, bekannten sich Linksextreme zu der Tat und drohten, Unternehmen und deren politische Lobbyisten direkt zur Verantwortung zu ziehen. \u00c4hnliche Erkl\u00e4rungen gab es in letzter Zeit auch nach anderen Anschl\u00e4gen. &#8220;Wir stellen fest, dass Gewalttaten gezielter gegen\u00fcber bestimmten Institutionen begangen werden, wie auch die Steinw\u00fcrfe auf das Haus der Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung zeigen&#8221;, sagte die Chefin des Berliner Verfassungsschutzes, Claudia Schmid, gestern im Verfassungsschutzausschuss.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend es 2009 noch 296 politisch motivierte Brandanschl\u00e4ge auf Autos gab, z\u00e4hlte die Polizei in diesem Jahr nur 41 mit 51 &#8220;direkt angegriffenen&#8221; Autos. &#8220;Das hat mit einer Diskussion in der Szene zu tun, wonach Brandstiftungen etwa am Mercedes eines t\u00fcrkischen Mitb\u00fcrgers, der sich den Wagen m\u00fchsam erspart hat, nicht zu vermitteln sind&#8221;, so Innensenator Ehrhart K\u00f6rting (SPD).<\/p>\n<p>F\u00fcr den CDU-Abgeordneten Sven Rissmann sind linke Anschl\u00e4ge inzwischen allt\u00e4glich. Sebastian Kluckert (FDP) wirft den Ermittlungsbeh\u00f6rden eine &#8220;sehr geringe Erfolgsbilanz&#8221; vor. Unter anderem bereitet den Beh\u00f6rden die konspirativ hergestellte linksextremistische Untergrundzeitschrift &#8220;Interim&#8221; Sorgen. Sie ver\u00f6ffentlichte Bauanleitungen zur Herstellung von Spreng- und Brands\u00e4tzen. In der Hoffnung, R\u00fcckschl\u00fcsse auf die Macher zu erhalten, gab es mehrere Razzien in linken Buchl\u00e4den, die letzte in November &#8211; jedoch vergeblich. Danach ver\u00fcbte eine Gruppe namens &#8220;Revolution\u00e4re Aktionszellen&#8221; aus Rache am 18. November einen Brandanschlag auf die Bundesakademie f\u00fcr Verwaltung in Wilmersdorf, die zum Bundesinnenministerium geh\u00f6rt. K\u00f6rting r\u00e4umte ein: &#8220;Auch mir ist es in all meinen Dienstjahren nicht gelungen, die Interim-Hersteller zu finden.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen GSW &#8211; Gesch\u00e4ftsstelle<br \/>\nBerlin 19. Juni 2010<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;in der nacht vom 18.6 zum 19.6 haben wir die schaufensterscheiben der GSW-gesch\u00e4ftsstelle in der westerwaldstra\u00dfe ecke pionierstra\u00dfe in berlin spandau mit steinen angegriffen und mit farbe versch\u00f6nert.<\/p>\n<p>wir m\u00f6chten auf die in berlin und bundesweite soziale verdr\u00e4ngung, an der GSW beteiligt ist hinweisen.<br \/>\nals im fr\u00fchjahr 2010 unter anderem die linkspartei berlin (!) der privatisierung der GSW zustimmte, wurde die ohnehin teilprivatisierte GSW nun komplett in us-finanzspekulantenh\u00e4nde \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>nicht nur mit unserem wohnraum wird an der b\u00f6rse gespielt, sondern redet die GSW ganz offen davon, dass eines ihrer ziele die aufwertung von zum beispiel b\u00fcrogeb\u00e4uden und wohnh\u00e4usern und die damit verbundenen mietsteigerungen, im zuge des sogenannten &#8221;property management&#8221;, ist. da eine privatisierte GSW auf dem freien markt konkurrenzf\u00e4hig bleiben muss wird die wohnungsbaugesellschaft zwangsl\u00e4ufig mieterh\u00f6hungen durchsetzen und an allen ecken und enden sparen, was sich weiterhin erheblich auf die bereits niedrige wohnqualit\u00e4t auswirken wird.<br \/>\ndie GSW ist also in den gentrifizierungsprozess verstickt und wurde deswegen angegriffen!<\/p>\n<p>gegen soziale verdr\u00e4ngung, egal wo!<br \/>\nfinger weg von der liebig 14!<br \/>\nverdr\u00e4ngungsakteure angreifen!<\/p>\n<p>ein paar nette autonome&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Lofts mit Farbeiern beworfen<br \/>\nBerlin 12. Juni 2010<\/p>\n<p>In der vergangenen Nacht haben Unbekannte mehrere Farbeier gegen die Hausfassade eines Wohngeb\u00e4udes in Kreuzberg geworfen. Anwohner der Fichtestra\u00dfe h\u00f6rten gegen 23 Uhr die \u201eklatschenden\u201c Ger\u00e4usche, sahen die beworfene Fassade und alarmierten die Polizei.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen TV-Produktionsfirma<br \/>\nBerlin 4. Juni 2010<\/p>\n<p>Mehrere Unbekannte besch\u00e4digten in der vergangenen Nacht in Friedrichshain die Fassade eines Werftgeb\u00e4udes an der Stralauer Allee.<br \/>\nEin 32-j\u00e4hriger Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma wurde kurz nach 2 Uhr auf die T\u00e4ter aufmerksam, nachdem diese gro\u00dffl\u00e4chig die Fenster- und Natursteinfassade einer Fernsehproduktionsfirma mit einer teerartigen Substanz beschmiert hatten. Alarmierte Polizeibeamte fanden in unmittelbarer N\u00e4he mehrere herausgel\u00f6ste Kleinpflastersteine und zerbrochene Glasflaschen mit Resten einer teerartigen Substanz. Die T\u00e4ter konnten entkommen. Derzeit ist ein Zusammenhang mit Protesten gegen die Ufernutzungspl\u00e4ne in diesem Bezirk nicht auszuschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Investoren Outing; Scheiben eingehauen und Parolen gespr\u00fcht<br \/>\nBerlin 27. M\u00e4rz 2010<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben und Foto wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>Klaus Wagner<\/p>\n<p>&#8220;Militantes Outing von Investoren<br \/>\nMitte M\u00e4rz gab es n\u00e4chtliche Besuche bei den Investoren des RAW Gel\u00e4ndes in Berlin-Friedrichshain.<br \/>\nKlaus Wagner, Bl\u00fccherstr. 32 in Kreuzberg, von der R.E.D. Berlin Development GmbH und Wagner Immobilien GmbH ist der neue Besitzer des Gel\u00e4ndes,<br \/>\nMoritz M\u00fcller, Bleibtreustrasse 39, Charlottenburg, als Projektentwickler der R.E.D. ist Teilhaber Wagners.<br \/>\nBeide geh\u00f6ren bundesweit zu den \u00fcbelsten Spekulanten \u00fcber die in K\u00fcrze noch mehr ver\u00f6ffentlicht wird.<br \/>\nBei unseren Outing Besuchen gingen Scheiben der Haust\u00fcren zu Bruch, die Nachbarn wurden durch gespr\u00fchte Parolen informiert.<\/p>\n<p>Wagner und M\u00fcller wollen in Friedrichshain die Ans\u00e4tze von alternativen Kulturprojekten vernichten um damit den S\u00fcdkiez weiter zu kommerzialisieren und zu bereinigen. Das RAW Gel\u00e4nde ist als neuer Beton- und Glaspalast f\u00fcr die Angestellten der Mediaspree Projekte verplant.<br \/>\nDamit es dazu nicht kommt sind Aktionen gegen die R.E.D. Development erw\u00fcnscht. Unser Outing war nur der Anfang.<br \/>\nAG Investorenschreck&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Luxus-Wohnanlage<br \/>\nBerlin 19. M\u00e4rz 2010<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Hier in Kreuzberg l\u00e4uft der Hase anders Immobilienfirma Haese!<\/p>\n<p>Einige Kommentare von uns zu Zitaten aus der &#8220;Anpreisung der Lofts am Paul Linke Ufer&#8221; von der Immobilienfirma Haese .<\/p>\n<p>Jawohl!<\/p>\n<p>&#8220;Der an historischen Vorbildern orientierte Neubau liegt in einem der sch\u00f6nsten Teile des Bezirkes Kreuzberg direkt am Landwehrkanal. Hier entstehen 26 gro\u00dfz\u00fcgige Wohnungen mit Gr\u00f6\u00dfen von 100 bis 213m\u00b2;Jede Wohnung erh\u00e4lt einen Stellplatz in der Tiefgarage bzw. auf dem Grundst\u00fcck. Von den nach s\u00fcdwesten ausgerichteten Balkonen hat man einen direkten Blick auf den Landwehrkanal.&#8221;<\/p>\n<p>Das sind genau 26 Wohnungen zu wenig f\u00fcr die Menschen die hier leben und vertrieben werden, weil sie sich die Mieten nicht leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&#8220;Nach Jahren der Stagnation bzw. r\u00fcckl\u00e4ufiger Preis geht es wieder nach<br \/>\noben. Berlin ist &#8220;arm aber sexy&#8221;.Anziehungspunkt f\u00fcr K\u00fcnstler, Designer,<br \/>\nMuskimacher und andere Kreative. Seit ihrer Gr\u00fcndung im 13. Jahrhundert steht diese unverwechselbare Stadt im Brennpunkt einer h\u00f6chst wechselvollen Entwicklung.&#8221;<\/p>\n<p>Im Brennpunkt sind nun auch die Haese-Lofts gekommen. Wir haben in der Nacht vom18.\/19. M\u00e4rz 2010 versucht die HaeseLofts am Paul Linke Ufer abzufackeln.<\/p>\n<p>&#8220;Kaum eine andere Metropole war so oft grundlegenden Ver\u00e4nderungen unterworfen und hat ihr Gesicht so h\u00e4ufig ver\u00e4ndert.&#8221;<\/p>\n<p>Die Ver\u00e4nderungen versuchen wir durch unsere Aktion mitzubestimmen. Unserer Ver\u00e4nderungsvorschlag:Keine Yuppies im Kiez.<\/p>\n<p>&#8220;Nirgendwo sonst wohnt und lebt Gro\u00df und Klein so tolerant nebeneinander &#8211; ganz so als w\u00fcrde immer noch der Spruch vom Alten Fritz gelten: &#8220;Jeder nach seiner Facon&#8221;. Und das ist gut so.&#8221;<\/p>\n<p>Jawohl. Das ist gut so und bleibt auch gut so. Wir wollen hier noch mal klarstellen, dass Yuppies und Eigent\u00fcmer nicht anstatt von Gross und Klein in diesem Stadtbezirk leben sollen.<\/p>\n<p>&#8220;Kreuzberg, der westliche Ortsteil des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg galt lange als Weltanschauung. Von drei Seiten von der Berliner Mauer umschlossen entwickelte sich hier eine besondere Kultur, die durch die die 68er-Bewegung, Studentenaufst\u00e4nde, Hausbesetzer, aber auch durch die Kneipenszene bekannt wurde. Heute bietet der Stadtteil eine bunte Mischung an unterschiedlichen multikulturellen Lebensformen und hat ein ganz besonderes Flair.&#8221;<\/p>\n<p>Diesem Flair haben wir mit unserer Aktion noch einmal Nachdruck verliehen.<\/p>\n<p>&#8220;Die hohe Arbeitslosigkeit und das damit verbundene niedrige Einkommen machen den Ortsteil zu einem der problematischsten Berlins. Eine Aufwertung durch aktuelle Bauprojekte erleben jedoch die Bereiche Kreuzbergs, die zum Regierungsviertel geh\u00f6ren.&#8221;<\/p>\n<p>Wir haben mit unserer Aktion hoffentlich f\u00fcr eine Abwertung gesorgt und hoffen das die Immobilienfirma Haese vielleicht Ihr Prestige Objekt nochmals \u00fcberdenkt und die zuk\u00fcnftigen gedachten Bewohnerinnen sich ausdr\u00fccklich nicht erw\u00fcnscht f\u00fchlen.<\/p>\n<p>Gegen Gentrifikation \u00fcberall! Flammende Gr\u00fcsse an die k\u00fcrzlich<br \/>\nteilger\u00e4umte B\u00f6di! Ihr bestimmt die Zeit und wir den Preis! Liebig 14<br \/>\nbleibt!&#8221;<\/p>\n<p>Presse: Brandstifter haben vor einer Luxuswohnanlage in Kreuzberg Baumaterialen angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Erneuter Brandanschlag auf eine Luxuswohnanlage in Kreuzberg. Ein oder mehrere T\u00e4ter z\u00fcndeten am Paul-Linke-Ufer Baumaterialen an, die an der Hausfassade lagerten. Das Haus wird derzeit luxusrenoviert und ist einger\u00fcstet. Die Feuerwehr r\u00fcckte an und konnte den Brand schnell l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Eine sofort ausgel\u00f6ste Fahnung der Polizei in der n\u00e4heren Umgebung nach den Brandstiftern blieb erfolglos. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Farbflaschen gegen Luxuslofts geworfen<br \/>\nBerlin 21. M\u00e4rz 2010<\/p>\n<p>Unbekannte haben Sonntagfr\u00fch mit Farbe gef\u00fcllte Gl\u00e4ser gegen die Hauswand eines Luxuslofts in Kreuzberg geworfen. Ein Anwohner riefen die Polizei gegen 4.30 Uhr in die Fichtestra\u00dfe, nachdem er das Ger\u00e4usch von zerspringendem Glas und einen lauten Knall geh\u00f6rt hatte. Da eine politische Tatmotivation nicht ausgeschlossen werden kann, hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen wegen Sachbesch\u00e4digung \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Vergangenes Jahr hatte an dem Bauprojekt bereits ein Bauger\u00fcst gebrannt. Anwohner bemerkten die Flammen mitten in der Nacht und alarmierten die Feuerwehr, die den Brand l\u00f6schte. Verletzt wurde niemand.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Fahrzeuge des Immobilienunternehmens GSW<br \/>\nBerlin 6. April 2010<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung erreichte uns:<\/p>\n<p>&#8220;Widerstand ist machbar herr nachbar<br \/>\nAm wochenende gab es in der stadt viele mutmachende aktionen von menschen, die sich gegen verdr\u00e4ngung aus der innenstadt (belzigerstra\u00dfe sch\u00f6neberg) oder privatisierung von \u00f6ffentlichem raum (uferweg am griebnitzsee) aktiv und kreativ zur wehr setzen. Diese k\u00e4mpfe wollen wir mit unserer militanten intevention bei der gsw in berlin wittenau vom 5.4. auf 6.4. 2010 unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen militanten 1. mai!<br \/>\nF\u00fcr die soziale revolution- f\u00fcr den kommunismus!<\/p>\n<p>-ring militanter autonomer- r.m.a..&#8221;<\/p>\n<p>Presse: Vier Fahrzeuge sind am sp\u00e4ten Montagabend durch Brandstiftung in Wittenau besch\u00e4digt worden. Die Autos waren auf dem Parkplatz eines Immobilienunternehmens in der Blunckstra\u00dfe geparkt, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Zwei Firmenfahrzeuge brannten vollst\u00e4ndig aus, ein weiteres sowie ein Privatauto wurden besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Da ein politisches Motiv f\u00fcr die Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann, hat der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf M\u00e4lzers &#8220;Bullerei&#8221;<br \/>\nHamburg 7. April 2010<\/p>\n<p>Farbanschlag auf M\u00e4lzers &#8220;Bullerei&#8221;<br \/>\nAuf das ber\u00fchmte Restaurant von TV-Koch Tim M\u00e4lzer, die &#8220;Bullerei&#8221;, wurde ein Farbanschlag ver\u00fcbt. Die Fassade wurde beschmiert. Jetzt ermittelt der Staatsschutz.<\/p>\n<p>Der Laden brummt. Seit TV-Koch Tim M\u00e4lzer (38) vor neun Monaten in der Schanze sein Restaurant &#8220;Bullerei&#8221; er\u00f6ffnet hat, ist es Abend f\u00fcr Abend voll. Doch das gef\u00e4llt offenbar nicht jedem. In der Nacht zu Dienstag flogen Farbeier gegen die Fassade des Restaurants. Die Staatsschutzkripo des Landeskriminalamts (LKA) ermittelt.<\/p>\n<p>Gestern fr\u00fch hatte die Besatzung eines Streifenwagens den Farbanschlag an der Lagerstra\u00dfe beim S-Bahnhof Sternschanze bemerkt. Polizeisprecher Holger Vehren: &#8220;In etwa f\u00fcnf Metern H\u00f6he haben wir vier gelbe, rote und orangefarbene Farbflecken festgestellt.&#8221; Die T\u00e4ter hatten die Fassade mit Farbbeuteln oder Farbeiern beworfen.<\/p>\n<p>Bereits kurz nach der Er\u00f6ffnung der Bullerei im Sommer 2009 hatte es Hinweise auf einen geplanten Anschlag aus der linken Szene auf das Lokal gegeben. Die Polizei fuhr Sonderstreifen, doch es geschah nichts. M\u00e4lzer hatte immer Wert darauf gelegt, ein Lokal zu er\u00f6ffnen, das in die Schanze<br \/>\npasst: &#8220;Wir wollen keinen Edel-Fress-Tempel mit Schwellenangst.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben bei Ausstellungshaus f\u00fcr Luxuswohnanlage eingeschlagen<br \/>\nBerlin 21. Februar 2010<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben Sonntagmorgen zwei Schaufensterscheiben eines Ausstellungshauses des Wohnprojektes &#8220;Kastanieng\u00e4rten&#8221; in Prenzlauer Berg besch\u00e4digt. Eine Anwohnerin rief gegen 10.45 Uhr die Polizei in die Schwedter Stra\u00dfe, als sie die besch\u00e4digten Scheiben sah.<\/p>\n<p>In der Vergangenheit hatte es bereits mehrere Anschl\u00e4ge auf Luxuswohnprojekte in Berlin gegeben. Vor allem Steine und Farbbeutel flogen. Das Wohnprojekt Carloft in Kreuzberg wurde sogar mehrfach Ziel von Angriffen.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Auto von Eiskunstl\u00e4ufer und Soldaten &#8220;Rene Lohse&#8221; angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 10. Mai 2010<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;In den Morgenstunden des 10.05.10 gegen 01.00 Uhr wurde in Berlin Friedrichshain,im Bereich von neu errichteten &#8220;Town Houses&#8221; ein Mittelklassewagen der Marke Toyota kontrolliert abgebrannt.<\/p>\n<p>Diese neu errichteten &#8220;Town Houses&#8221; stellen einen direkten Beitrag zur Gentrifizierung in Berlin dar.Dort ist ersichtlich wie sich gesellschaftliche Eliten die Lebensstruktur im Innerst\u00e4dtischen Bereich in Zukunft vorstellen.<\/p>\n<p>In einer architektonisch aufgepeppten Form werden dort Besser-und Mittelverdienende Menschen angesiedelt,die auch sozial dem kleinb\u00fcrgerlichen Modell der &#8220;schw\u00e4bischen Reihenhaussiedlung&#8221; entsprechen.<br \/>\nW\u00e4hrend &#8220;sozial Schwache&#8221;,Anders Lebende,selbstbestimmt lebende Wohnprojekte und Kritikerinnen dieser Politik aus heterogenen und sozial gewachsenen Strukturen durch diese &#8220;Gentrifikationsgewalt&#8221; vertrieben werden, da durch Luxussanierungen und Mietspiegelerh\u00f6hung reell die M\u00f6glichkeit f\u00fcr diese, weiter in &#8220;Ihren&#8221; Stadtteilen zu leben, auch jetzt schon fast unm\u00f6glich wird, wird diese Politik strukturell \u00fcber die K\u00f6pfe der BewohnerInnen durchgesetzt.<\/p>\n<p>Aber dieses Auto war nicht allein deshalb Ziel dieser Aktion!<\/p>\n<p>Dieses Auto wurde von einem Soldaten genutzt.<\/p>\n<p>Rene Lohse ist erfolgreicher Eiskunstl\u00e4ufer und diplomierter Reise-und Verkehrskaufmann.<br \/>\nSeit 1996 ist Lohse auch Soldat!Als Teil der Bundeswehr Sport F\u00f6rdergruppe,erf\u00fcllt er Propagandaaktivit\u00e4ten f\u00fcr die Bundeswehr und stellt sich somit aktiv auch hinter die Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr.<br \/>\nLohse unternimmt durch seine prominente Anteilnahme auch Verantwortung f\u00fcr diese Politik und auch die Opfer dieser Kriege!<\/p>\n<p>Stop Gentrifikation!<\/p>\n<p>Nie wieder Faschismus!Nie wieder Krieg!<\/p>\n<p>Autonome Gruppe f\u00fcr Abr\u00fcstung&#8221;<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>In einem Neubauviertel in Friedrichshain brannte am Morgen ein Kombi vor einem Townhouse.<br \/>\nDie Feuerwehr war schnell vor Ort, konnte das Ausbrennen des Toyota-Kombi aber nicht verhindern. Am Auto entstand Totalschaden. Es war in einem Neubauviertel geparkt, in dem sogenannte Townhouses entstehen.<\/p>\n<p>Eine sofort eingeleitete Fahndung nach den T\u00e4tern blieb erfolglos.<\/p>\n<p>Auch in K\u00f6penick brannte ein Fahrzeug aus. In beiden F\u00e4llen wird kein politisches Motiv hinter den Taten vermutet. Die Polizei ermittelt weiter.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Postbank und Sparkasse mit Steinen angegriffen<br \/>\nSpeyer 28. Mai 2010<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben heute als Reaktion auf das Verbot der Speyerer Bullen f\u00fcr die Party von &#8220;Infra Speyer&#8221; am Dom die Postbank so wie eine Sparkasse mit Steinen angegriffen.<\/p>\n<p>Wenn die Bullen unsere Partys angreifen, greifen wir das an, worauf das Hauptaugenmerk des Schutzes der Bullen liegt: Erhaltung des menschenverachtenden und unethischen Kapitalismus, der die Welt t\u00e4glich weiter in die Schei\u00dfe reitet.<\/p>\n<p>Diese Aktion ist als kleiner Schu\u00df vor den Bug zu sehen, wir sind durchaus im Stande, bei gleichbleibend geringem Risiko weitaus h\u00f6heren Sachschaden zu verursachen. Auch der Heuchelei der B\u00fcrgermeisterkandidaten, die zur Selbstdarstellung den Kampf f\u00fcr Freir\u00e4ume in ihr Programm aufgenommen haben, sei angesagt: Wir schei\u00dfen auf euer leeres Gelaber, wir trauen nur uns selbst, auch wenn der gr\u00fcne Arbeiterverr\u00e4ter Jaberg auf unseren Partys auftaucht und so tut, als geh\u00f6re er zu uns.<\/p>\n<p>Freir\u00e4ume erk\u00e4mpfen, Kapitalismus abschaffen<\/p>\n<p>F\u00fcr die soziale Revolution!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Loft-Baustelle<br \/>\nBerlin 12. M\u00e4rz 2010<\/p>\n<p>Im gesamten Kreuzberger Bereich testeten Brandstifter die Reaktionszeit der Polizei und Feuerwehr. Gleich neun mal musste die Polizei zu Br\u00e4nden in Kreuzberg ausr\u00fccken. Immer wieder brannten M\u00fclltonnen, Dixiklos und Baustellenmaterialien an Luxuslofts.<\/p>\n<p>Mit dem einsetzenden Schneefall war der Spuk vorbei. Autos brannten nicht, verletzt wurde niemand.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Steine gegen Immobilienb\u00fcro<br \/>\nBerlin 15. Oktober 2010<\/p>\n<p>Ein Mitarbeiter einer Immobilienfirma in Prenzlauer Berg bemerkte gestern Vormittag, dass zwei Scheiben sowie eine Abdeckplane des B\u00fcros in der Kollwitzstra\u00dfe besch\u00e4digt worden waren und alarmierte die Polizei. Wie bereits in der vergangenen Woche hatten Unbekannte in der Nacht mehrere Kleinpflastersteine gegen die Schaufensterscheibe des Gesch\u00e4ftes geworfen.<br \/>\nDer Polizeiliche Staatsschutz der Berliner Polizei pr\u00fcft, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Berlin<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier ein weiterer Teil unserer Dokumentation und digitaler Sicherung von vergangenen Aktionen. Diesmal geht es um die \u00d6kologischen K\u00e4mpfe und Antigentrification. Antigentrification: Farbanschlag auf EnbW (Energie Baden-W\u00fcrttemberg) Kirchheim\/Teck 7. November 2010 Wir haben das EnBW-Werk in Kirchheim\/Teck mit Farbbeuteln angegriffen.Mit dieser farblichen Versch\u00f6nerungsaktion wollen wir auf die Verbrechen der Energiekonzerne hinweisen. 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