{"id":11843,"date":"2015-01-01T00:00:26","date_gmt":"2014-12-31T22:00:26","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11843"},"modified":"2015-01-01T00:00:26","modified_gmt":"2014-12-31T22:00:26","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2011-teil-4-gemischte-aktionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11843","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2011 Teil 4 Gemischte Aktionen"},"content":{"rendered":"<p>Der letzte Dokumentationsteil zum Jahr 2011 befasst sich mit gemischten Aktionen.<\/p>\n<p>Auch wenn es sein kann, dass manche Aktionen nicht als &#8220;gemischt&#8221; angesehen werden, sondern z.b. in \u00d6kologische K\u00e4mpfe eingeordnet werden k\u00f6nnten, werden wir diese Ordnung nicht vornehmen. Insofern ist &#8220;gemischt&#8221; ein Sammelbegriff f\u00fcr viele Aktionen, die aber weder &#8220;schlecht&#8221; noch ohne Zusammenhang sind. Diese Einordnung entsteht allein aufgrund der Struktur wie wir den Mirror von directaction erstellt hatten und weiterhin erstellen.<\/p>\n<p>Die Dokumentation von &#8220;einfacher Autobrandstiftung&#8221; stellen wir im Jahr 2011 ein, da diese Aktionsform (&#8220;unpolitische&#8221; Autobrandstiftung), massiv aufgegriffen wurde und dadurch zum Teil politisch &#8220;verwaschen&#8221; wurde. Uns ist klar, dass wir dadurch auch Aktionen dokumentarisch leider nicht erfassen, die durchaus gut waren. Eine Einordnung der politischen Qualit\u00e4t solcher Aktionen wurde bereits vorgenommen bzw. mu\u00df immer wieder neuverhandelt werden, wir sehen uns nur als kleine Dokumentationsgruppe und verweisen bei gennauem Interesse auf den (noch) bestehenden altblog http:\/\/directactionde.blogspot.ca<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Gemischte Aktionen:<\/strong><\/p>\n<p>CDU-Kreisverbandsstelle angegriffen<br \/>\nBerlin 18. September 2011<\/p>\n<p>Sachbesch\u00e4digungen mit politischem Hintergrund: Unbekannte griffen den CDU-Kreisverband in Kreuzberg an.<br \/>\nDer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des CDU-Kreisverbandes alarmierte am Sonntagvormittag die Polizei in die Markgrafenstra\u00dfe in Kreuzberg zu einer Sachbesch\u00e4digung. Unbekannte hatten das Schild des Kreisverbandes aus der Verankerung in der Hauswand gerissen und wollten es verbrennen. Neben dem besch\u00e4digten Schild hinterlie\u00dfen die Unbekannten eine rote Fahne. Es gab keine Verletzen.<\/p>\n<p>Zu einem weiteren Zwischenfall kam es am Sonnabend in Steglitz: Vier Unbekannte hatten gegen 17.40 Uhr einen Wahlkampfstand in der Schlo\u00df- Ecke Deitmerstra\u00dfe attackiert. Die Randalierer warfen Aufsteller und Fahnen um und fl\u00fcchteten anschlie\u00dfend. Verletzt wurde niemand. Die Gegenst\u00e4nde wurden nicht besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>CDU B\u00fcro angegriffen<br \/>\nBerlin 28. September 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht von gestern auf heute haben wir das B\u00fcro der CDU in der Berliner Markgrafenstra\u00dfe mit Feuerl\u00f6schern und Farbe angegriffen und mit dem Schriftzug &#8220;Klasse gegen Klasse&#8221; versehen. Wir begreifen diese Aktion als Auftakt zu einer bis zum 15. Oktober, dem internationalen Aktionstag gegen die kapitalistische Krise, andauernden Kampagne. Wir wollen so die Politik der BRD-Regierung, die im Dienst der deutschen Banken und Konzerne die eigene Bev\u00f6lkerung ausnimmt und die anderer L\u00e4nder ihrem Diktat unterwirft, f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit sichtbar machen. Bringt den \u00fcberall in Europa bereits aufflammenden Widerstand auch nach Deutschland und greift die Profiteure der Krise an!<\/p>\n<p>F\u00fcr den Kommunismus!<br \/>\nF\u00fcr einen revolution\u00e4ren Aufbauprozess!<br \/>\nF\u00fcr mehr militante Propaganda!<br \/>\nPeoples of Europe rise up!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/47721<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Auto und Haus von SPD-Politiker<br \/>\nHamburg 08. Oktober 2011<\/p>\n<p>Zerst\u00f6rte Windschutzscheibe, Schmierereien und mehr &#8211; Falko Dro\u00dfmann (SPD) wird auch zum Ziel anonymer Attacken.<\/p>\n<p>Den umstrittenen Stahlzaun unter der Kersten-Miles-Br\u00fccke unweit der Landungsbr\u00fccken hat Mitte-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD) bereits am vergangenen Freitag wieder abbauen lassen. Doch die Hetzjagd auf Schreiber, dessen Einfamilienhaus inzwischen nachts von der Polizei bewacht wird, und sein Umfeld hat seitdem erst richtig begonnen. Nun kam es zur Eskalation: Auf das Auto von SPD-Fraktionschef Falko Dro\u00dfmann wurde in St. Georg in der Nacht zu Donnerstag ein Anschlag ver\u00fcbt.<\/p>\n<p>Die Windschutzscheibe des Smart wurde eingeschlagen, am Auto prangten Aufkleber mit der Aufschrift &#8220;Der Zaun ist weg &#8211; jetzt Schreiber abs\u00e4gen.&#8221; Au\u00dferdem wurde die Wand des Mehrfamilienhauses, in dem der Bezirkspolitiker lebt, mit den Worten: &#8220;Armut ist keine Schande, aber richtig Sei\u00dfe&#8221; bespr\u00fcht &#8211; wobei die Unbekannten die Buchstaben &#8220;ch&#8221; offensichtlich vergessen hatten.<\/p>\n<p>Die Vorg\u00e4nge best\u00e4tigte Falko Dro\u00dfmann gegen\u00fcber dem Abendblatt und sagte: &#8220;Der Staatsschutz ist bereits eingeschaltet und ermittelt. Ich war im ersten Moment einfach nur schockiert, werde mich aber nicht einsch\u00fcchtern lassen.&#8221; Der 37-J\u00e4hrige hatte in einer Fernsehsendung gesagt, dass auch seine Fraktion den Aufbau des Zauns mitgetragen habe, aber zugegeben, dass es ein &#8220;falsches Symbol&#8221; war.<\/p>\n<p>Es war aber nicht der erste Vorfall. Dro\u00dfmann, der sich wie Schreiber f\u00fcr die R\u00e4umung des illegal eingenommenen Bauwagenplatzes Zomia in Wilhelmsburg ausspricht, hatte vor einigen Wochen Hundekot im Briefkasten und dar\u00fcber einen Flyer mit der Aufschrift Zomia bleibt. Au\u00dferdem spr\u00fchten Unbekannte eine &#8220;brennbare Fl\u00fcssigkeit&#8221; durch den Briefschlitz seiner Wohnung. &#8220;Das passierte an dem Abend, als der Hauptausschuss der Bezirksversammlung sich mit einem SPD-Antrag bez\u00fcglich der Zomia-R\u00e4umung befasste&#8221;, sagte Dro\u00dfmann. Schreiber reagierte best\u00fcrzt auf den Autoanschlag: &#8220;Dieser Vorfall ist einfach nur schlimm und macht Angst. Daf\u00fcr gibt es keine Rechtfertigung, das hat mit einer gesunden Streitkultur nichts mehr zu tun.&#8221;<\/p>\n<p>Erst am Sonntag hatte es vor dem Einfamilienhaus von Schreiber eine unangemeldete Demonstration mit etwa 30 Teilnehmern gegeben. Diese hatten ein diffamierendes Transparent aufgeh\u00e4ngt und Flugbl\u00e4tter verteilt. Au\u00dferdem wurde eine Figur, die Schreiber darstellen sollte, in seinen Vorgarten gekippt, um seine Entthronung zu symbolisieren. Der Bezirksamtschef sagte: &#8220;Die Situation ist besonders f\u00fcr meine Familie unertr\u00e4glich. Denn meine Frau und meine Tochter haben nichts mit meiner Arbeit zu tun, werden aber miteinbezogen, wenn man bis in unsere Privatsph\u00e4re vordringt.&#8221;<\/p>\n<p>Schreiber r\u00e4umte ein: &#8220;Ich h\u00e4tte nie geglaubt, dass es Gruppierungen gibt, die diesen Zaun als Anlass zu einer Jagd auf mich und mein Umfeld nutzen.&#8221; Er habe nur f\u00fcr Recht und Ordnung eintreten wollen und nie erwartet, dass er sich dadurch f\u00fcr bestimmte Personen zu einer Hassfigur entwickle.<\/p>\n<p>Der Bezirksamtschef hatte den Zaun vor zweieinhalb Wochen an der Kersten-Miles-Br\u00fccke an der Helgol\u00e4nder Allee errichten lassen. Mit dem 18 000-Euro-Bau wollte er verhindern, dass sich dort Obdachlose niederlassen. Die Bezirksversammlung Mitte hatte bereits im November mit den Stimmen der SPD und GAL einen Umbau unter der Br\u00fccke beschlossen &#8211; mit demselben Ziel. Es hatten sich Anwohner, Passanten, aber auch Mitarbeiter des Bezirksamtes \u00fcber die Verm\u00fcllung beschwert. Auch hatte es unter der Br\u00fccke eine Vergewaltigung und sogar eine K\u00f6rperverletzung mit Todesfolge gegeben. F\u00fcr 100 000 Euro wurden der dortige Bunker abgerissen und Steine verlegt. Erst als das erfolglos blieb, entschied sich Schreiber im Alleingang f\u00fcr den Zaun.<\/p>\n<p>Dieser l\u00f6ste anschlie\u00dfend gro\u00dfe Emp\u00f6rung aus. Nur wenige Tage nach dem Aufstellen kam es zu einer Demonstration. Und kurz darauf wandten sich auch Parteigenossen von Schreiber ab. Auf der Sitzung der SPD-B\u00fcrgerschaftsfraktion, an der auch B\u00fcrgermeister Olaf Scholz und Sozialsenator Detlef Scheele teilnahmen, wurde ein Schlichtungsverfahren beschlossen. Sozialsenator Scheele sagte bereits in dieser Sitzung und kurz darauf auch \u00f6ffentlich in der B\u00fcrgerschaft, dass am Ende der Schlichtung eine L\u00f6sung ohne Zaun stehen m\u00fcsse. Schreiber gab zu, den Zaun &#8220;als Symbol untersch\u00e4tzt&#8221; zu haben.<\/p>\n<p>Quelle: abendblatt.de<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Auto und Haus von Senatorin Blankau<br \/>\nHamburg 10. Oktober 2011<\/p>\n<p>Unbekannte haben vergangene Nacht einen Farbanschlag auf das Wohnhaus und das Auto von Hamburgs Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD) in Alsterdorf ver\u00fcbt. Die T\u00e4ter beschmierten die Eingangst\u00fcr und das Fahrzeug. &#8220;Um 2.55 Uhr entdeckten Beamte eines Streifenwagens die Schmierereien&#8221;, sagt Polizeisprecherin Ulrike Sweden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.<\/p>\n<p>Bereits im Mai war Senatorin Blankau zum Opfer eines Farbanschlages geworden. Unbekannte hatten damals nachts Farbgl\u00e4ser gegen ihren Wagen, der im Carport des Hauses parkte, und den Eingangsbereich geschleudert. Jutta Blankau war durch den L\u00e4rm wach geworden und schaute nach, bemerkte zun\u00e4chst jedoch nichts. Erst am Morgen stellte die Senatorin fest, dass ihr blauer VW Beetle Cabrio mit gr\u00fcner Farbe beschmiert war. Zudem hatten die Unbekannten zwei Reifen zerstochen.<br \/>\nBei der &#8220;taz&#8221; ging sp\u00e4ter eine Bekenner-Mail ein. Darin begr\u00fcndete eine unbekannte Gruppe die Tat mit der Wohnungsnot in Hamburg und warf der Senatorin die &#8220;Verh\u00f6hnung der Notlage der Wohnungssuchenden&#8221; vor. Die Gruppe bekannte sich au\u00dferdem zu Brandanschl\u00e4gen auf Autos einer Grundst\u00fccksverwaltung, die im Schanzenviertel mehrere H\u00e4user besitzt.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen SPD-B\u00fcro<br \/>\nHamburg 29. Oktober 2011<\/p>\n<p>4000 Menschen protestierten gegen zu hohe Mieten. Bei Ausschreitungen wurde das SPD-Parteib\u00fcro mit farbgef\u00fcllten Flaschen beworfen.<\/p>\n<p>In Hamburg haben am Sonnabend mehr als 4000 Menschen gegen hohe Mieten und Wohnungsmangel demonstriert. Nach Polizeiangaben nahmen in Spitzenzeiten bis zu 4400 Demonstranten teil, darunter auch rund 550 aus dem linksautonomen Spektrum. Unter dem Motto \u201eMietenwahnsinn stoppen\u201c bewegte sich der Protestzug vom Stadtteil St. Pauli nach Ottensen.<\/p>\n<p>Die Demonstranten forderten unter anderem eine Mietenobergrenze, die weit unter der jetzigen Durchschnittsmiete liegt, sowie eine Vergesellschaftung von Wohnraum. Die Mieten stiegen stadtweit auf unertr\u00e4gliche H\u00f6hen, oftmals als Folge von Umstrukturierungsprozessen, hie\u00df es. Doch w\u00e4hrend der Bedarf an g\u00fcnstigem, zentralem Wohnraum weiter zunehme, w\u00fcrden nur hochpreisige Miet- und Eigentumswohnungen gebaut, kritisierten die Protestler.<\/p>\n<p>Am Rande der Demonstration kam es nach Polizeiangaben vereinzelt zu Ausschreitungen. So wurde ein Geb\u00e4ude, in dem sich ein SPD-Parteib\u00fcro befindet, mit farbgef\u00fcllten Flaschen beworfen. Bei einem dort abgestellten Auto wurde zudem die Seitenscheibe eingeschlagen. Nicht weit weg wurde au\u00dferdem ein Auto zerkratzt. Bei einzelnen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei setzten die Beamten Pfefferspray ein. Insgesamt waren 1500 Polizisten aus Hamburg und Schleswig-Holstein im Einsatz.<\/p>\n<p>SPD-Fraktionschef Andreas Dressel hat daraufhin am Sonntag eine Absage an gewaltsame Proteste gefordert. &#8220;Viele der Anliegen sind berechtigt &#8211; wer aber Gewalt akzeptiert oder duldet, schadet diesen Anliegen\u201c, sagte Dressel.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p>B\u00fcro von Justizsenator mit Zwille beschossen<br \/>\nBerlin 5. Dezember 2011<\/p>\n<p>Steinwurf-Attacke auf den Amtssitz des neuen Berliner Justizsenators in der Salzburger Stra\u00dfe (Sch\u00f6neberg). Je zwei Fenster im Vor- und im Amtszimmer des Politikers wurden durchschlagen. Die Polizei stellte Montag Kieselsteine als Wurfgeschosse sicher. Der polizeiliche Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Das Ziel des Anschlags bleibt jedoch gelassen. Senator Michael Braun (55, CDU) Montag zur B.Z.: \u201eIch lasse mich von Steinewerfern nicht einsch\u00fcchtern.\u201c<\/p>\n<p>Wie er von der Attacke erfuhr? Braun, Vater zweier Kinder: \u201eIch war kurz vor 8 Uhr auf dem Weg in B\u00fcro, als mich meine Mitarbeiter anriefen und sagten, was passiert ist. Als ich ankam, war die Polizei schon da und sicherte die Spuren.\u201c<\/p>\n<p>Die Zimmer liegen in der zweiten Etage. \u201eIch habe von au\u00dfen erst gar nichts bemerkt\u201c, so Braun weiter. \u201eDann habe ich aber vor dem Schreibtisch die Splitter und einen Stein gesehen. Der war etwas kleiner als ein Pingpong-Ball. Vermutlich von einer Hand-Steinschleuder abgefeuert.\u201c<\/p>\n<p>Glasscherben wurden beseitigt, die Fenster noch im Laufe des Tages ausgebessert. Sp\u00e4ter sollen sie erneuert werden. Die Polizei geht davon aus, dass die Tat in der Nacht zu Sonntag begangen wurde, als das Geb\u00e4ude unbesetzt war. Braun best\u00e4tigt die Vermutung: \u201eAls ich am Sonnabend gegen 19 Uhr im B\u00fcro etwas zu erledigen hatte, war noch alles in Ordnung.\u201c<\/p>\n<p>Dem Vernehmen nach war das Geb\u00e4ude schon bei Brauns Amtsvorg\u00e4ngern \u00f6fter Ziel von Attacken, meistens aber nur harmlose Schmierereien.<\/p>\n<p>Dass die j\u00fcngsten Vorw\u00fcrfe gegen ihn bei den Steinw\u00fcrfen eine Rolle gespielt haben, glaubt der Senator nicht. Die Notarkammer hatte alle Verd\u00e4chtigungen als haltlos entkr\u00e4ftet, Braun habe an \u00fcberteuerten Immobilien mitverdient und Anteil daran haben, dass K\u00e4ufer \u00fcber den Tisch gezogen wurden.<\/p>\n<p>Braun: \u201eIch bin kein Makler, habe nichts mit Immobilien zu tun und bin gehalten, rechtlich nur korrekte Vertr\u00e4ge zu machen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kampagne gegen mich Ausl\u00f6ser f\u00fcr die Straftat war.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Briefbomben-Attrappe f\u00fcr Frank Henkel (CDU)<br \/>\nBerlin 20. August 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben heute dem Spitzenkandidaten der CDU, Frank Henkel, Friedrichsgracht 56, 10178 Berlin, eine Briefbombe geschickt. Die Sprengladung haben wir so dosiert, dass t\u00f6dliche Verletzungen ausgeschlossen sind. Die Vorrichtung kann nicht versehentlich auf dem Postweg explodieren.<\/p>\n<p>Frank Henkel wird mit dieser drastischen Ma\u00dfnahme bedacht weil er ein geistiger Brandstifter ist, der mit seiner Hetze andere dazu ermutigt Rassismus, Sozialdarwinismus und militanten Antikommunismus in brutaler Weise auszuleben.<\/p>\n<p>Ein beliebtes Thema Henkels sind angeblich integrationsunwillige Migranten, die dem deutschen Sozialstaat auf der Tasche liegen w\u00fcrden. Damit liefert Henkel rechtsradikalen Schl\u00e4gern die Legitimation f\u00fcr Angriffe auf &#8220;ausl\u00e4ndisch&#8221; wirkende Menschen. Im gleichen Ton hetzt Henkel gegen Sinti und Roma, deren Aufenthalt in Berlin er neulich auf einer Wahlkampfveranstaltung als &#8220;Zigeunerproblem&#8221; bezeichnet hat. Seine Affinit\u00e4t zu rechtsextremen Positionen findet sich aktuell auch in seinen Stellungnahmen zu den Autobr\u00e4nden wieder. In Frank Henkels Welt m\u00fcssen gesellschaftliche Konflikte mit aller Macht unterdr\u00fcckt werden, selbst B\u00fcrgerwehren sind ihm daf\u00fcr recht.<\/p>\n<p>Frank Henkel w\u00e4re mit diesen Positionen nur einer der vielen ungl\u00fccklichen deutschen Spie\u00dfb\u00fcrger dieser Stadt, wenn er nicht im Verdacht stehen w\u00fcrde durch die Angst der W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hler tats\u00e4chlich Regierungschef von Berlin zu werden. Seine Wahl h\u00e4tte schlimme Folgen f\u00fcr diejenigen Personengruppen, die er im Wahlkampf zum Abschuss freigibt. Die Polizei w\u00fcrde unter einem Henkel &#8211; Senat noch rabiater gegen Menschen ohne deutschen Pass vorgehen und den Kampf gegen antifaschistische und autonome Freir\u00e4ume auf ein milit\u00e4risches Niveau heben.<br \/>\nDurch unsere kleine Briefbombe wird Frank Henkel sich die Finger verbrennen und hoffentlich realisieren, dass Personen auf der ganz rechten Spur immer ein Ziel des antifaschistischen Widerstands sein werden.<br \/>\nIn keiner Weise wollen wir mit unserer Aktion Partei f\u00fcr den uns\u00e4glichen Kandidaten der SPD ergreifen. Von Henkel geht jedoch vor allem dadurch eine h\u00f6here Gefahr aus, weil seine Anh\u00e4nger eine wesentlich h\u00f6here Gewaltbereitschaft besitzen als der Durchschnittsberliner. Die CDU setzt sich immer noch aus alten Frontstadt K\u00e4mpfern zusammen, die auch lange nach dem Untergang der DDR weiterhin einen Abwehrkampf gegen vermeintliche Bedrohungen von Aussen f\u00fchren. Das typische Klientel der Henkel Fraktion w\u00fcrde am liebsten in Form einer neuen Freiwilligen Polizeireserve die t\u00e4gliche Jagd auf Bettler, Graffitispr\u00fchet und Chaoten betreiben. Unterst\u00fctzt wird dieses Spektrum von einer militanten Mittelschicht, die panische Angst vor dem sozialen Abstieg hat. Um diese Mittelschicht zu binden hat Henkel viele Mitglieder studentischer Burschenschaften in sein Team geholt.<br \/>\nNeben brutaler Polizeigewalt w\u00fcrde eine Regierung unter Henkel verst\u00e4rkt auf den Hang der Bev\u00f6lkerung zum Denunziantentum bauen. Das gegenseitige Bespitzeln und Melden selbst kleinster Verfehlungen w\u00e4re eine wesentliche St\u00fctze einer Regierung, die durchgehend die Menschen gegeneinander aufhetzt um von den eigenen Fehlern und dem Griff in die Kassen abzulenken. So beabsichtigt Frank Henkel, angeblich um die Sicherheit in U-Bahnen besorgt, mehr \u00dcberwachung in Bahnh\u00f6fen und Z\u00fcgen. Erwischt werden dann noch mehr Schwarzfahrer w\u00e4hrend seine Freunde im BVG Vorstand sich kr\u00e4ftig die Bez\u00fcge erh\u00f6hen werden.<\/p>\n<p>Unsere Genossen in Griechenland haben mit \u00e4hnlichen Briefbomben die Feinde einer Libert\u00e4ten Gesellschaft markiert. Sie haben dabei nicht vor Grenzen halt gemacht und einen wertvollen Beitrag zur Verunsicherung der Eliten geleistet. Die Aktionsform des besonders knalligen Briefes wollen wir auch unter dem Aspekt vorstellen, das die Autobrandstiftungen angeblich nur die &#8220;normalen Leute&#8221; treffen w\u00fcrden, mithin unpolitisch w\u00e4ren. Durch die individuelle Zustellung des Protestbriefs r\u00fccken wir einen Schritt n\u00e4her an die Entscheidungstr\u00e4ger einer verantwortungslosen Politik heran.<\/p>\n<p>Nihilistische Tendenz der autonomen Gruppen&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbeierangriff auf Abgeordnetenb\u00fcro der CDU<br \/>\nBerlin 29. Januar 2011<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Erkl\u00e4rung zu Farbeierangriff auf Abgeordnetenb\u00fcro.<\/p>\n<p>Wir haben heute Nacht das B\u00fcrgerb\u00fcro des Bundestagsabgeordneten Kai Wegner von der CDU in Spandau Hoher Steinweg 4 mit Farbeiern beworfen und den Schriftzug: Kriegstreiber! sowie &#8220;Bundeswehr raus aus Afghanistan&#8221; an der Fassade hinterlassen. Kai Wegner hat f\u00fcr den Kriegseinsatz gestimmt und wurde deshalb von uns ausgew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Am 28.01.2011 hat eine Mehrheit der Abgeordneten des Bundestages ein weiteres Mal dem Kriegseinsatz der Bundeswehr in Afghanistan zugestimmt. Das Leid der afghanischen Bev\u00f6lerkung geht somit weiter. Die Bundeswehr setzt als Teil der Nato-Besatzer die westlichen Interessen in der Region durch und geht f\u00fcr den Profit \u00fcber Leichen.<\/p>\n<p>Wir setzen uns der Kriegspolitik von BRD und Nato grunds\u00e4tzlich entgegen und k\u00e4mpfen f\u00fcr einen sofortigen Abzug aller ausl\u00e4ndischen Truppen. Unsere Aktion will ein Zeichen gegen die Kriegstreiber im Bundestag setzen und deutlich machen , wer mit verantwortlich f\u00fcr die Kriege der BRD ist.<\/p>\n<p>Gegen Krieg und Kapital! F\u00fcr einen revolution\u00e4ren Aufbauprozess! F\u00fcr den Kommunismus!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbeier f\u00fcr CDU-Fraktionssprechers Thomas Bahr<br \/>\nDortmund 4. Februar 2011<\/p>\n<p>In der Nacht vom 03. auf den 04. Februar haben wir die Wohnung des im Bezirksrat der Dortmunder Nordstadt sitzenden CDU-Fraktionssprechers Thomas Bahr mit einer Welle von roten Farbeiern eingedeckt. Thomas Bahr hatte sich in der vergangenen Woche zur Situation in der Nordstadt zu Wort gemeldet und von &#8220;verkl\u00e4render Multi-Kulti-Romantik&#8221; und &#8220;kriminellen Existenzen&#8221; gesprochen.<\/p>\n<p>Den Vogel abgeschossen hat er dann, als er forderte, die Nordstadt d\u00fcrfe nicht &#8220;Sammelbecken und Auffangstation f\u00fcr kriminelle Elemente und menschenverachtende Lebensformen von Randexistenzen aus ganz Europa (&#8230;) werden&#8221;. Als sei das nicht genug, bem\u00fcht er zum Schluss noch den eigentlich auf den deutschen Nationalsozialismus gem\u00fcnzte Ausspruch &#8220;Wehret den Anf\u00e4ngen!&#8221; &#8211; und meint damit nicht etwa die von Stadt und Polizei jahrelang verharmloste Neonaziszene in Dortmund, sondern die von seinem eigenen Politikverst\u00e4ndnis der Ausgrenzung, Konkurrenz und des Rassismus verursachte Vertreibung \u00f6konomisch Schwacher und gesellschaftlich Ausgegrenzter wie Migrantinnen und Migranten und Drogenkranke in Ballungsr\u00e4umen wie die Nordstadt.<\/p>\n<p>Thomas Bahr benutzt damit ein Vokabular, das die Grenzen des Rechtspopulismus entg\u00fcltig \u00fcberschreitet und im W\u00f6rterbuch des NS angesiedelt ist. Ausspr\u00fcche von dieser Qualit\u00e4t hatte man in den letzten Jahren im Ruhrgebiet nur von parteifreien Neonazis und der NPD geh\u00f6rt. Aus diesem Grund legen wir Thomas Bahr den Beitritt in die NPD nahe und haben ihm dazu einige Aufnahmeantr\u00e4ge der Bundespartei der NPD, ausgef\u00fcllt mit seinen Daten und Foto, an sein Wohnhaus in der Lessingstra\u00dfe 18 plakatiert und per Briefkasten eingeworfen. Er muss nur noch unterschreiben und abschicken.<\/p>\n<p>Nach der Scherbendemo vom Vorabend wegen der Liebig14-R\u00e4umung (02.02.), bei der die schei\u00df Bullen, das Ordnungsamt und erneut das B\u00fcro des Kinderschutzbundes die ihnen geb\u00fchrende Klatsche bekommen haben und dem Freundlichkeitsbesuch beim KSB von letzter Woche machen wir so nocheinmal deutlich, dass sich die Stadt neben den &#8220;Problemen&#8221;, die sie mit den Menschen in der Nordstadt hat, noch ein Problem herangezogen hat: Uns. Viel zu lange haben wir uns mit dem Dortmunder Naziproblem herumgeschlagen und wurden dabei von der Stadt allein gelassen, viel zu oft haben wir dabei die \u00dcbergriffe, Respektlosigkeiten und Ignoranz der Dortmunder Polizei und Justiz ertragen, viel zu oft haben wir uns vom rechtspopulistischen Mist der &#8220;Nordstadteltern&#8221; nerven lassen. Jetzt bekommt ihr&#8217;s mit den Nordstadtkids zu tun. Wir sind ausger\u00fcstet mit Farbeiern, Pflastersteinen, sportlichen Schuhen, einer vorlauten Fresse und haben uns in letzter Zeit auch \u00fcber die Gesamtheit der gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse, ihre kapitalistische Verwertungslogik, ihre gewaltt\u00e4tige Strukturiertheit, ihr Ausbeutungsprinzip und dessen ideologische Verschleiertheit in ihrer Totalit\u00e4t Gedanken gemacht.<\/p>\n<p>Noch ein paar Worte zum Kinderschutzbund: Wenn die Vorsitzende des KSB nun in der \u00d6ffentlichkeit rumheult, wie schlimm die Attacken f\u00fcr ihre ach so tolle Arbeit seien, setzen wir dem entgegen: Ihr seid nicht auf der &#8220;Helferseite&#8221;, auch wenn ihr euch das so einredet. Ihr steht auf der Seite derer, die aus dem Kapitalismus einen sch\u00f6neren Kapitalismus machen wollen. Gewalt und Armut gegen Kinder sind keine Fehler im System, die man durch ein bisschen Bet\u00fcddelung beheben k\u00f6nnte. Es ist die kapitalistische Einrichtung der Gesellschaft selbst, die ein Aufwachsen in Gewalt und Armut zur Notwendigkeit macht, weil sie darauf basiert, dass Menschen von materiellem Reichtum, rational eingerichteter gesellschaftlicher Bildung und gesellschafticher Teilhabe ausgegrenzt sind. Auch wir sind in diesen Verh\u00e4ltnissen aufgewachsen. Die Zumutungen, die wir dabei erleben mussten, auch die konkrete Gewalt unserer (Nordstadt)eltern, die Traumata, die das bei uns hinterlassen hat, schlagen nun auf euch zur\u00fcck.<br \/>\nNichtsdestotrotz dienten die Attacken gegen den Kinderschutzbund nur als Symbol der Solidarit\u00e4t mit unseren Freundinnen und Freunden in Berlin und als B\u00fchne unserer Kritik. Sie zielen nicht auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des KSB im Speziellen. Wir haben kein Interesse daran, Menschen in einer Form in Angst zu versetzen, wir es nun vonseiten der Betreiberinnen und Betreiber heisst.<\/p>\n<p>Wider die rassistische Hetze, wider die rassistische Gesellschaft !<br \/>\nSolidarit\u00e4t mit den ehemaligen Bewohnerinnen und Bewohnern der Liebig14 !<br \/>\nSch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe an Kirsten Gilakis und und Gerda Horitzky !<br \/>\nF\u00fcr einen sportlichen Kiez !<br \/>\nIhr h\u00f6rt von uns !<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/33413\/unfold\/all<\/p>\n<hr>\n<p>Flora-Demo: Baustelle und Prestige-Projekte angegriffen, BW-Auto angez\u00fcndet<br \/>\nHamburg 30. April 2011<\/p>\n<p>4000 Leute auf Flora Demo. Glasfassade des Astraturms und des Empire Riverside Hotels mit Farbe und Steinen von der Demo angegriffen. Bundeswehrauto w\u00e4hrend der Demo angez\u00fcndet. Baustelle von Ikea angegriffen, Bullen und deren Autos mit Steinen und Flaschen beworfen. Kretschmars Nobelrestaurant Riverkasematten von 100 Menschen mit Steinen angegriffen. 35 Scheiben des Bezirksamts Eimsb\u00fcttel entglast. Architekturb\u00fcro, 3 Banken und Mobilfunkladen entglast. 16 Autos gehen in der Nacht in Flammen auf &#8230;<\/p>\n<p>Damit hatten weder Polizei noch Veranstalter gerechnet: Zur Demonstration der Kampagne \u201eStadt selber machen\u201c kamen am Sonnabendnachmittag rund 4000 Protestler (darunter 1000 Krawallmacher). Angemeldet war nicht mal die H\u00e4lfte. Es war eine der gr\u00f6\u00dften Schanzen-Demos der vergangenen Jahre.<\/p>\n<p>Bereits w\u00e4hrend des Marsches kam es zu Randale, in Altona wurde die Ikea-Baustelle angegriffen. Die ersten B\u00f6ller flogen schon, als sich die Protestler noch am Schulterblatt (Sternschanze) versammelten. Zwei Vermummte standen mit bengalischen Feuern auf dem Dach der Roten Flora.<\/p>\n<p>Unter dem Motto \u201eF\u00fcr das Recht auf Stadt! Rote Flora und Bauwagenplatz Zomia verteidigen!\u201c marschierten die Teilnehmer gegen 17.05 Uhr mit knapp einer halben Stunde Versp\u00e4tung los. Sie hatten Plakate (\u201eWas schafft ihr als n\u00e4chstes ab?\u201c oder \u201eRote Flora bleibt\u201c) dabei.<\/p>\n<p>Es ging durch die Schanze bis zum Neuen Pferdemarkt. Dort wurde der Aufzug von der Polizei gestoppt, da sich viele der Teilnehmer vermummt hatten. Wenig sp\u00e4ter ging es weiter durch St. Pauli. Dort steckten Vermummte gegen 18.40 Uhr einen Opel Astra der Bundeswehr an der Bernhard-Nocht-Stra\u00dfe an. Zudem flogen Steine und Flaschen gegen die Glasfassade des Empire Riverside Hotels und gegen den Astraturm.<\/p>\n<p>Nach einer Zwischenkundgebung an der Kreuzung Reeperbahn\/Holstenstra\u00dfe ging es weiter bis zur Gro\u00dfen Bergstra\u00dfe. Kaum war die Demo gegen 19.30 Uhr f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt, kam es vor der Ikea-Baustelle zu Krawallen.<\/p>\n<p>Rund 250 Vermummte griffen pl\u00f6tzlich den Bauplatz an. Der Zaun wurde eingerissen, Beamte mit Flaschen, Steinen und B\u00f6llern beworfen. Die Polizisten vertrieben die Angreifer mit Schlagst\u00f6cken und Wasserwerfern. Mehrere Beamte sollen dabei verletzt worden sein.<\/p>\n<p>Vermummte besch\u00e4digten laut Polizei Scheiben von Autos und Geb\u00e4uden. Zudem wurden M\u00fcllcontainer angez\u00fcndet. Vier Polizeifahrzeuge wurden durch Steinbew\u00fcrfe besch\u00e4digt. Vereinzelt wurden Beamte aus einem Park im Umfeld der Roten Flora mit B\u00f6llern, Steinen und Flaschen beworfen.<\/p>\n<p>In der Nacht von Samstag, dem 30. April 2011 auf Sonntag, dem 1. Mai 2011 wurden die Riverkasematten in Hamburg von einem Mob von \u00fcber 100 Menschen angegriffen. Die Riverkasematten, eine Mischung aus Bar, Lounge und Restaurant f\u00fcr gut betuchte G\u00e4ste geh\u00f6ren dem Immobilien-Hai Klausmartin Kretschmer, der auch Eigent\u00fcmer der Roten Flora ist.<br \/>\nBei dem Angriff ging mindestens eine Glasscheibe am Restaurant, diverses Kleinzeug wie Deko usw. und ein paar Nobelkarren, die davor parkten zu Bruch. Neben dem Personal und Sicherheitsleuten waren auch die ca. 30 G\u00e4ste sichtlich erschrocken beim Anblick des vermummten Mobs, der mit Parolen wie &#8220;Kretschmer Kretschmer aus der Traum, bald liegst du im Kofferraum&#8221; oder &#8220;Spekulieren wird jetzt bitter &#8211; Autonome Jediritter&#8221; an ihnen vorbei zog. Dabei kam es auch zu kleineren Rangeleien zwischen \u00fcbermotivierten Angestellten und vermeintichen Angreifern.<\/p>\n<p>In der Schanze selbst formierte sich kleine Kundgebung: &#8220;Ganz Hamburg hasst die Polizei&#8221;, und B\u00f6ller und Leuchtraketen gez\u00fcndet wurden, wurden die Wasserwerfer auch eingesetzt.<\/p>\n<p>Mehrere Stunden dauerte dieses Katz und Maus-Spiel, bevor um ein Uhr nachts die Polizei begann, die Stra\u00dfe Schulterblatt zwischen Flora und Piazza mit Sondereinheiten zu r\u00e4umen. Dabei kam es zu Rangeleien &#8211; gegen zwei Uhr nachts kehrte dann Ruhe ein.<\/p>\n<p>Parallel zu den Ereignissen auf der Schanze wurden beim Bezirksamt Eimsb\u00fcttel 35 Scheiben durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digt. Beim Restaurant Riverkasematten am St.Pauli Fischmarkt, das dem Rote Flora-Eigent\u00fcmer Klausmartin Kretschmer geh\u00f6rt, wurden Scheiben mit einem Gullydeckel eingeworfen. Ein Mitarbeiter wurde verletzt.<\/p>\n<p>In Hamburg sind in der Nacht wieder Autos angez\u00fcndet worden. Zwischen 1.20 und 6 Uhr gingen nach Polizeiangaben insgesamt 16 Autos in den Stadtteilen Niendorf, Bahrenfeld, Barmbek, Stellingen, St. Pauli, Horn, Billbrook, Alsterdorf und Volksdorf in Flammen auf. In Niendorf, Bahrenfeld, Stellingen, St. Pauli, Barmbek, Billbrook und Horn brannte jeweils ein Wagen, in Alsterdorf brannten f\u00fcnf und in Volksdorf vier. Bei der anschlie\u00dfenden Fahndung nahmen die Beamten einen m\u00f6glichen Tatverd\u00e4chtigen fest. Einen Zusammenhang mit einer Demonstration der linken Szene im Schanzenviertel konnte die Polizei am Morgen zun\u00e4chst nicht best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt.de, mopo.de, de.indymedia.org<\/p>\n<hr>\n<p>Kukutza-Sponti: Bullen angegriffen, Nobel-Restaurant entglast<br \/>\nHamburg 21. September 2011<\/p>\n<p>Gestern Abend (Mittwoch, der 21.09.2011) fand gegen 20:30 Uhr eine unangemeldete Demonstration in Solidarit\u00e4t mit dem am Morgen ger\u00e4umten Kukutza III Gaztetxea (Bilbo\/Baskenland\/span. Staat) in Hamburg-Ottensen statt. Die rund 250 TeilnehmerInnen f\u00fchrten erfolgreich eine lautstarke und unkontrollierbare Demonstration trotz vorheriger massiver Polizeipr\u00e4sens im Stadtteil durch. Dabei kam es zu mehreren Angriffen auf Bullen mit Pyrotechnik, Steinen, Flaschen und Bierb\u00e4nken sowie einigen Sachbesch\u00e4digungen. Am sp\u00e4teren Abend attackierten bis zu 60 Menschen in Hamburg-St. Pauli die Riverkasematten, eine \u201eRestaurant-Lounge\u201c des \u201eEigent\u00fcmers\u201c der Roten Flora, Klausmartin Kretschmer. Die Cops nahmen vier GenossInnen vorl\u00e4ufig fest, und erteilten 22 Platzverweise.<br \/>\nAm Morgen des gestrigen Mittwoch (21.09.2011) verbreitete sich wie ein Lauffeuer in ganz Hamburg die schockierende Nachricht vom brutalen Angriff auf unsere GenossInnen im Baskenland und der anschlie\u00dfenden R\u00e4umung und Zerst\u00f6rung des besetzten autonomen Stadtteilkulturzentrums Kukutza III Gaztetxea in Bilbo durch die baskischen Bullen. (1)<\/p>\n<p>Das bereits seit mehreren Wochen akut r\u00e4umungsgef\u00e4hrdete autonome Projekt hatte in einer internationalen Kampagne zu Solidarit\u00e4t aufgerufen. (2) Internationale Brigaden aus aller Welt kamen nach Bilbo, um die BesetzerInnen aktiv zu unterst\u00fctzen. (3) Auch au\u00dferhalb des Baskenlandes gingen GenossInnen in Solidarit\u00e4t mit dem Kukutza auf die Stra\u00dfe. So demonstrierten bereits vergangen Samstag (17.09.2011) ca. 50 GenossInnen unangemeldet durch die Hamburger Innenstadt (4).<\/p>\n<p>Seit \u00fcber einer Woche kursierte in Hamburg der Aufruf zu einer unangemeldeten Soli-Demo am Tag X der R\u00e4umung des Kukutza in Hamburg-Ottensen. (5) Dieser wurde auch von der Autonomen Vollversammlung (AVV) sowie der Flora-bleibt-Kampagne \u00f6ffentlich unterst\u00fctzt. (6)<\/p>\n<p>Als die R\u00e4umung des Kukutza traurige Gewissheit war, versammelten sich gegen 20 Uhr immer mehr Menschen auf dem Spritzenplatz, mit dem Wunsch ihrer Fassungslosigkeit und Wut Ausdruck zu verleihen. Die Bullen zeigten bereits Stunden zuvor nerv\u00f6se Pr\u00e4senz im Stadtteil und umstellten den Spritzenplatz an allen Zug\u00e4ngen mit mehreren Trupps Bereitschaftspolizei. Auf die hilflosen Versuche des Bullen-Einsatzleiters, eine anmeldende Person zu finden, wurde mit Spott reagiert.<\/p>\n<p>Um 20:30 Uhr formierte sich aus der wartenden Menge ein Demonstrationszug mit Transparenten (\u201eKukutza bleibt \u2013 Freir\u00e4ume verteidigen &#8211; Weltweit\u201c) und machte Anstalten in die Ottensener Hauptstra\u00dfe Richtung Bahnhof Altona zu ziehen, worauf eine Bullenkette versuchte den Weg zu versperren, dabei aber netterweise den Weg in die Bahrenfelder Stra\u00dfe \u00f6ffnete. W\u00e4hrenddessen wurden Flyer zur Situation des Kukutza verteilt. Unter lautstarken Parolen traf der Demozug auf die Kette, wobei es zu Rangeleien und Handgreiflichkeiten mit den sichtlich \u00fcberforderten Bullen kam. Als diese von hinten weitere behelmte Unterst\u00fctzung bekamen, wandte sich die Spitze der Demonstration \u00fcberraschend in die Bahrenfelder Stra\u00dfe und lie\u00df die verdutzten Bullen hinter sich. Die gr\u00f6\u00dftenteils vermummten DemonstrantInnen zogen entschlossen mit viel Pyrotechnikeinsatz \u00fcber den Alma-Wartenberg-Platz bis in die Friedensallee. Dabei wurde ein Streifenwagen und ein Bullenmotorrad attackiert und besch\u00e4digt. An der Kreuzung Friedensallee\/Behringstra\u00dfe \u00fcberholte eine Bulleneinheit die Demonstrationsspitze an der Seite und versuchte sich vor diese zu setzen, was mit gezielten B\u00f6ller-, Flaschen- und Steinw\u00fcrfen beantwortet wurde. Dabei traf eine Flasche eine behelmte Polizistin am Kopf, diese wurde leichtverletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Demonstration drehte um, und zog in die Barner Stra\u00dfe, wobei einige Bullen Steine und B\u00f6ller fra\u00dfen, M\u00fcllcontainer auf die Stra\u00dfe gezogen und ein Wagen der Hambuger Hochbahn angegriffen und besch\u00e4digt wurde. An der Kreuzung Bahrenfelder Stra\u00dfe\/Barner Stra\u00dfe zog die Demo wieder \u00fcber die Bahrenfelder Stra\u00dfe, wo DemonstrantInnen eine einzelne Wanne der Bereitschaftspolizei mit Tritten, F\u00e4usten und Bierb\u00e4nken attackierten, \u00fcber den Alma-Wartenberg-Platz in die N\u00f6ltingstra\u00dfe. In der N\u00f6ltingstra\u00dfe bogen die Demonstrierenden in einen Innenhof, und tauchten pl\u00f6tzlich als wieder konzentrierte Menge durch eine Unterf\u00fchrung in der Ottensener Hauptstra\u00dfe auf. Wieder am Spritzenplatz angekommen, empfingen die DemonstrantInnen die verbliebenen Bullen mit Steinen und Flaschen, wobei sich ein Bulle an der Hand verletzte. Hier begann sich der Demozug in verschiedene Gruppen zu teilen, welche in unterschiedliche Richtungen in den noch jungen Abend verschwanden. Im Nachhinein erteilten die Bullen im ganzen Stadtteil 22 Platzverweise.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4teren Abend lie\u00dfen \u00fcber 60 GenossInnen den \u201eEigent\u00fcmer\u201c der Roten Flora, Klausmartin Kretschmer stellvertretend f\u00fcr alle mit autonomen und besetzten Projekten spekulierende Kapitalisten wissen, dass die R\u00e4umung des Kukutza ein Angriff auf uns alle ist, und deshalb auch \u00fcberall beantwortet wird. Die sog. \u201eRestaurant-Lounge\u201c Riverkasematten, ein prestigetr\u00e4chtiges Luxusobjekt des Immobilienhais Kretschmer im von Gentrifizierung stark betroffenen Stadtteil St. Pauli wurde mit Steinen, B\u00f6llern und hauseigenem Inventar angegriffen und besch\u00e4digt. Kurz danach gingen mehrere Scheiben eines Bonzen-Cafes zu Bruch. Eine sich anschlie\u00dfend formierende zwanzig-k\u00f6pfige Demo lief mit einem Transparent auf die Reeperbahn und wurde dort zerstreut, wobei vier GenossInnen vorl\u00e4ufig wegen Verdachts auf schweren Landfriedensbruch festgenommen wurden. Drei von ihnen wurden ED-behandelt, alle vier kamen in der Nacht raus.<\/p>\n<p>Analysiert, erg\u00e4nzt, verbessert!<\/p>\n<p>Freir\u00e4ume verteidigen weltweit!<\/p>\n<p>H\u00e4user besetzen!<\/p>\n<p>Kukutza aurrera! Flora bleibt!<\/p>\n<hr>\n<p>Flaschenw\u00fcrfe und brennende Autos<br \/>\nHamburg 23. September 2011<\/p>\n<p>Heftiger Gegenwind f\u00fcr Mitte-Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD): Am Freitagabend demonstrierten nach dem St. Pauli-Spiel 1.200 Protestler gegen seinen \u201eAnti-Obdachlosen-Zaun\u201c an der Helgol\u00e4nder Allee. Die Polizei war mit 960 Beamten vor Ort, nahm vier Personen fest. Es kam zu vereinzelten Flaschenw\u00fcrfen. Die Demonstranten skandierten: \u201eDieser Zaun ist eine Schande, dieser Zaun muss weg!\u201c<\/p>\n<p>Die Feuewehr l\u00f6schte kleinere Br\u00e4nde. Auch Autos brannten.<\/p>\n<p>Um 21:30 Uhr waren die Schreiber-Gegner an dem umstrittenen Zaun direkt aufmarschiert. Aufgerufen zu der Demo hatten St .Pauli Fanclubs, Kiez-Anwohner und Stadtteilinitiativen. Das Motto der Demo lautete: \u201eMarkus Schreiber abschreiben\u201c.<\/p>\n<p>Quelle: abendblatt.de, mopo.de<\/p>\n<hr>\n<p>Spontandemo &#8211; Schlecker und Sparkasse besch\u00e4digt, Stra\u00dfe blockiert<br \/>\nBerlin 7. November 2011<\/p>\n<p>In der Nacht vom 07. zum 08.11 versammelte sich spontan eine illustre Gruppe von ca. 60 Menschen am Weinbergsweg in Berlin Mitte und liefen mit Transparenten und Feuerwerk Richtung Prenzlauer Berg in die Kastanienallee.<\/p>\n<p>Der Anlass war, deutlich zu h\u00f6ren, die angek\u00fcnigten R\u00e4umungen des Linienhofes und des Bauwagenplatzes Zomia in Hamburg.<br \/>\nDie entschlossene Demo lief bis zur Sch\u00f6nhauser Allee, auf dem Weg wurden Baustellen auf die Strasse verlagert und ein Immobilienwerbeschild mit Farbe versch\u00f6nert.<br \/>\nAn der Ecke Sch\u00f6nhauser Allee wurde noch die Sparkasse besucht, doch als dann die Bullen eintrudelten, waren alle Menschen wie vom Erdboden verschluckt.<\/p>\n<p>Allerdings haben sich anscheinend auch 2 ungebetene G\u00e4ste an der Aktion beteiligt.<br \/>\nAuch wenn wir es sehr begr\u00fcssen wenn Bullen ihr Leben \u00fcberdenken und anfangen zu randalieren&#8230;<br \/>\nZIVIS RAUS AUS UNSEREN STRUKTUREN!<\/p>\n<p>LINIENHOF UND ZOMIA BLEIBT ONE STRUGGLE ONE FIGHT !<\/p>\n<p>Quelle: Linksunten.indymedia<\/p>\n<p>Bullenpresse:<\/p>\n<p>Randalierer legten Stra\u00dfenbahn kurzzeitig lahm<br \/>\nPankow<\/p>\n<p># 4108<\/p>\n<p>Unbekannte Randalierer haben gestern Abend den Stra\u00dfenbahnverkehr in Prenzlauer Berg kurzzeitig zum Erliegen gebracht. Passanten und Anwohner alarmierten gegen 21 Uhr die Polizei, weil sie mehrere Personen in der Kastanienallee beim Randalieren beobachtet hatten. Ihren Angaben zufolge warfen Unbekannte aus einer etwa 20 bis 30-k\u00f6pfigen Gruppe mehrere Absperrbaken und Ger\u00fcstteile in das Gleisbett. Als die Polizisten kurz danach eintrafen, waren laut Aussagen der Zeugen, die Vermummten in Richtung Sch\u00f6nhauser Allee gefl\u00fcchtet.<br \/>\nBei der Absuche der Umgebung stellten die Beamten zwei M\u00e4nner und eine Frau fest, die zu der Personengruppe geh\u00f6rt haben k\u00f6nnten. Sie konnten ihren Weg nach erfolgter Personalienfeststellung fortsetzen.<br \/>\nGegen 21 Uhr 45 hatte ein Passant die Polizei zu einem Drogeriemarkt in die Sch\u00f6nhauser Allee gerufen. Hier hatten Unbekannte mit Pflastersteinen drei gro\u00dfe Schaufensterscheiben eingeworfen. Die Sicherung des Gesch\u00e4ftes \u00fcbernahm anschlie\u00dfend ein Securityunternehmen.<\/p>\n<hr>\n<p>Unangemeldete Demonstration in Gedenken an Carlo Guiliani \u2013 Barrikaden, Stein- und Flaschenw\u00fcrfe auf Bullen<br \/>\nBerlin 16. Juli 2011<\/p>\n<p>Autonome, anarchistische und linksradikale Gruppen hatten bundesweit zu einer Demonstration in Gedenken an den beim G8-Gipfel 2001in Genua\/Italien, von Carabinieri erschossenen Carlo Guiliani aufgerufen. Diese Demonstration sollte bewusst ohne Anmeldung stattfinden, da gerade solch ein Anlass keine Kooperation mit den Beh\u00f6rden, von denen jene Gewalt ausgeht, zul\u00e4sst. Im voraus der Demo gab es viele Graffittis, unterschiedlichste Poster, Texte und Wandbilder, die f\u00fcr eine autonome und w\u00fctende Demonstration am 16. Juli um 22 Uhr am Lausitzer Platz\/Berlin mobilisierten.<br \/>\nAm Tag der Demonstration selbst, sammelten sich einige hundert TeilnehmerInnen in den umliegenden Stra\u00dfen am Lausitzer Platz, bis etwa 150 schwarz gekleidete, vermummte und mit Bannern und Pyrotechnik best\u00fcckte Personen geschlossen und z\u00fcgig aus dem nahe gelegenen G\u00f6rlitzer Park str\u00f6mten und die Spitze der Demonstration bildeten, wobei die ersten 20 Reihen ein Seil, zum Schutz vor Angriffen seitens der Bullen, an den Seiten trugen. Begleitet von B\u00f6llern, Bengalischen Lichtern und Rauchbomben zog die ca. 1000 Personen starke Demo Parolen-rufend am Lausitzer Platz vorbei, \u00fcber die Waldemar- und Manteuffelstra\u00dfe bis zur Oranienstra\u00dfe, wo sie erstmals auf einige Polizeifahrzeuge traf. Die Spitze entschloss sich diese Barriere durch zu brechen, was ihnen mit Erfolg gelang, wobei der Rest der Demo anfing die Bullen mit Pyrotechnik, Steinen und Flaschen anzugreifen.<\/p>\n<p>Diese 500-800 Personen liefen dann \u00fcber die Naunynstra\u00dfe Richtung Mariannenplatz, wo einige entschieden zu verweilen, wobei andere zum Heinrichplatz \u00fcber die Oranienstra\u00dfe, danach Adalbertstra\u00dfe zum Carlo Guiliani-Park am Bethaniendamm zogen. Die Demospitze lief \u00fcber die Skalitzer Stra\u00dfe in die Reichenberger Stra\u00dfe bis sie wieder in der n\u00e4heren Umgebung der Oranienstra\u00dfe war. Einige hundert zogen vom Bethaniendamm in Richtung Michael-Kirchplatz, wo unterwegs immer wieder Barrikaden errichten wurden und am Michael-Kirchplatz selbst, ein Polizeifahrzeug mit Steinen attackiert wurde. Dieser Mob zerstreute sich in alle Richtungen, wobei Kleingruppen Barrikaden auf der K\u00f6penicker Stra\u00dfe errichteten. Viele der DemonstrantInnen zog es in Richtung Heinrichplatz, wo es zu kleineren Scharm\u00fctzeln mit der Polizei kam und immer wieder ein Bauzaun in der Mariannenstra\u00dfe als Barrikade herhalten musste. Kurz vor 0 Uhr sammelten sich abermals ca. 300 Menschen im Schutze der Dunkelheit am Mariannenplatz und fingen an einen Zug der Bereitschaftspolizei von mehreren Seiten mit Steinen, Flaschen und Pyrotechnik anzugreifen. Auf herbei eilende PolizistInnen wurde ein Molotov Cocktail geworfen, der nur knapp sein Ziel verfehlte und am Bethaniendamm, sowie auf der Mariannestra\u00dfe wurden die Einsatzfahrzeuge plus bereitstehende Polizei-Z\u00fcge massiv attackiert, woraufhin ein Wasserwerfer aufgefahren wurde, der aber aufgrund von fortw\u00e4hrenden Angriffen seitens der Ex-DemonstrantInnen abgezogen wurde.<br \/>\nBis ca. 1:30Uhr zogen immer wieder Mobs zwischen 50 und 150 Personen durch die Stra\u00dfen Kreuzbergs, wie der Skalitzer Stra\u00dfe, Oranienstra\u00dfe\/Heinrichplatz, Lausitzer Platz, Bethaniendamm\/Mariannenplatz, K\u00f6penickerstra\u00dfe, Admiralbr\u00fccke und Kottbusser Tor, um allgemeines Chaos zu stiften und um Parolen-rufend auf die t\u00f6dlichen Sch\u00fcsse von Genua von vor 10 Jahren aufmerksam zu machen. Immer wieder gab es kleine Scharm\u00fctzel mit den Bullen und am Kottbusser Tor wurden mehrere Scheiben einer Bank eingeworfen. Selbigen Glasbruch erlitt auch die Sparkasse am Lausitzer Platz.<br \/>\nEinige Leute zog es sp\u00e4ter in das Autonome Zentrum \u201eK\u00f6pi\u201c in der K\u00f6penicker Stra\u00dfe, von wo aus ein ziviles Einsatzfahrzeug und mehrere Polizeiwannen, sowie Insassen, mit Steinen und Flaschen traktiert wurden. Auch Zwillen wurden eingesetzt. Gegen 3 Uhr beruhigte sich die Lage in Kreuzberg.<br \/>\nZusammenfassend eine sehr kraftvolle und w\u00fctende Demonstration, sowie ein w\u00fcrdiges Gedenken an Carlo und all die anderen Menschen, die durch Polizeigewalt ihr Leben verloren haben. 33 Personen wurden festgenommen und 34 PolizistInnen erlitten Verletzungen.<\/p>\n<p>Presse:<br \/>\nhttp:\/\/www.bz-berlin.de\/bezirk\/kreuzberg\/krawalle-nach-demo-in-kreuzberg&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-justiz\/polizisten-mit-brandsat&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.morgenpost.de\/berlin-aktuell\/article1704308\/34-verletzte-Poli&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/taz.de\/1\/berlin\/artikel\/1\/die-angeheizte-stimmung\/<\/p>\n<p>Videos:<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"ANTIFA DEMO Lausitzer Platz Berlin KREUZBERG 16.07.2011\" width=\"620\" height=\"349\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BToHzLenCaM?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><br \/>\nhttp:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ywkQGJ57BDw<br \/>\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Schwere Krawalle in Kreuzberg- Bulle fliegt auf die FRESSE!!!  - Sonntag, 17.07.2011\" width=\"620\" height=\"349\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/ocnSgfDd3LI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/rachefuercarlo.blogsport.de<\/p>\n<p>Eine erste Einsch\u00e4tzung<\/p>\n<p>Als Kleingruppe, die viel Energien und Hoffnung in die Gedenkdemo f\u00fcr Carlo gesteckt hat, wollen wir hiermit eine kurze Bewertung der Geschehnisse ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Neben dem f\u00fcr viele Menschen wichtigen Gedenken an die Ereignisse vor 10 Jahren in Genua war es uns unter anderem ein Anliegen, die vorherrschende Ordnung anzugreifen. Nicht nur die kapitalistische Logik hat sich in der Gesellschaft festgesetzt sondern auch der antikapitalistische Aktivismus der linken Szene folgt mittlerweile in vielen Punkten festgefahrenen und von der Staatsmacht auferzwungenen Mustern. Dass das eine das andere bedingt, versteht sich von selbst. Daher m\u00fcssen wir es uns zum Ziel setzen, die Kontrollierbarkeit und Friedfertigkeit an den Ber\u00fchrungspunkten mit dem Staat abzulegen. Auf Demonstrationen ist dies die Polizei. Durch ihre beinahe vollendeten Konzepte der Crowd-Control versteht sie es, das Entstehen einer Bewegung von unten wie dies in so vielen Gegenden der Erde zur Zeit passiert \u2013 zu verhindern.<\/p>\n<p>Mit der Demonstration am 16.07. sollte unserer Meinung nach gezeigt werden:<\/p>\n<p>-wir k\u00f6nnen auch ohne Kooperation mit der Polizei demonstrieren<br \/>\n-wir haben der Staatsgewalt die unsere entgegenzusetzen<br \/>\n-wir wollen durch unseren offensiven Kampf wieder zu einer autonomen Bewegung werden<\/p>\n<p>Von den Resultaten waren wir durchaus begeistert:<br \/>\nSo p\u00fcnktlich wie angek\u00fcndigt zog eine Masse an entschlossenen Menschen vom Lausitzer Platz los. Die Stimmung, die sich sofort breit machte, haben wir lange nicht erlebt. Feuerwerk, Sprechch\u00f6re, ein Seil um die Demospitze und die Motivation der Teilnehmer_innen haben das \u00fcbliche Ma\u00df weit \u00fcberschritten. Wir hatten das Gef\u00fchl, dass viele Menschen nur darauf gewartet haben derart in die Offensive zu gehen.<br \/>\nDass der geschlossene Demonstrationszug nur einige hundert Meter weit laufen konnte, ist zwar irgendwie schade und einzig dem Angriff der Polizei geschuldet, in unseren Augen dennoch nicht weiter schlimm. Im folgenden hat Kreuzberg einige Stunden erlebt, die sicherlich f\u00fcr Viele Hoffnungen wach werden lassen. W\u00e4hrend sich auf der Oranienstra\u00dfe die Kneipenbesucher dem Protest gegen die Polizeipr\u00e4senz anschlossen und auch immer wieder Slogans f\u00fcr Carlo riefen, wurden die Festnahmeeinheiten und deren Fahrzeuge rund um den Mariannenplatz angegriffen. Immer wieder formierten sich spontane Demonstrationen durch den Kiez, die entweder der Polizei auswichen oder diese angriffen. Letztendlich konnten Dank des Demonstrationscharakters mehrere tausend Personen am Gedenken an Carlo Giuliani teilnehmen. Eine angemeldete Demonstration h\u00e4tte das nicht vollbracht.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir auf der Stra\u00dfe waren, waren wir in Gedanken bei den K\u00e4mpfern aus Genua; unsere Herzen sind aber auch bei all den anderen Opfern der blutigen Polizei- und Staatsgewalt. Tagt\u00e4glich werden Menschen gefoltert und get\u00f6tet in Kn\u00e4sten, in der Arbeit, auf der Stra\u00dfe. Christy Schwundek, Dennis J., Slieman Hamade, Oury Jalloh und die unz\u00e4hligen Anonymen mahnen uns zum Kampf.<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/rachefuercarlo.blogsport.de<\/p>\n<p>Auswertung Genua Demo \/ Berlin<\/p>\n<p>efunden auf de.indymedia.org:<\/p>\n<p>Dies ist ein vorl\u00e4ufiger Auswertungstext von einigen, die die Demo am 16.Juli in Kreuzberg mit vorbereitet haben.<br \/>\nDer Schu\u00df des Polizeibeamten Kurras auf den Demonstranten Benno Ohnesorg am 2.Juni 1967 in Berlin wurde von der damaligen Protestbewegung als absoluter Tabubruch aufgenommen.<br \/>\nF\u00fcr die \u00fcberwiegend jugendliche APO war es bis dahin unvorstellbar, dass die Generation ihrer V\u00e4ter, die das Hitlerregime milit\u00e4risch und polizeilich erm\u00f6glicht hatte, nun die Waffe auf einen bis dahin friedlichen Widerstand richtete. Der Tod von Ohnesorg wurde vom Staat bewu\u00dft symbolisch inszeniert; in aller \u00d6ffentlichkeit wurde bei einer Demonstration, die von der Springer Presse zum Abschu\u00df freigegeben war, die Hinrichtung vollstreckt.<br \/>\nDie Bewegung nahm die Kriegserkl\u00e4rung an, die Demonstrationen wurden militanter und Stadtguerillas formierten sich. Eine von diesen Gruppen f\u00fchrte das Datum vom Mord an Ohnesorg im Namen, auch um die Herrschenden zu zwingen immer wieder den Ausl\u00f6ser f\u00fcr den bewaffneten Kampf zu erw\u00e4hnen.<\/p>\n<p>In den folgenden Jahrzehnten starben in Westeuropa regelm\u00e4\u00dfig Menschen bei Demonstrationen, jedoch meistens durch Ausraster einzelner Beamter und nicht im politischen Kalk\u00fcl der jeweiligen Staaten. Diese wollten den Gebrauch von Schusswaffen vermeiden um ihr demokratisches Gesicht gegen\u00fcber den Beherrschten nicht zu verlieren.<\/p>\n<p>Die Bewegung, die im Sommer 2001 unter dem Namen \u201eAntiglobalisierung\u201c ins Rampenlicht geriet, war ebenfalls sehr jung. In vielen L\u00e4ndern hatte ein Generationswechsel stattgefunden, die meisten Autonomen der 80er Jahre hatten sich ins Privatleben verabschiedet und auch die Depression der 90er war vorbei.<br \/>\nF\u00fcr diese neue Generation schienen alle T\u00fcren offen zustehen, der Kapitalismus anf\u00e4llig wie kaum zuvor, die M\u00f6glichkeiten der internationalen Vernetzung einfacher denn je.<br \/>\nSp\u00e4testens nach Seattle und Prag schrillten in den B\u00fcros der Sicherheitsbeh\u00f6rden die Alarmglocken.<br \/>\nNach den Sch\u00fcssen von G\u00f6teburg war die autonome\/linksradikale Bewegung, die zu internationalen Gipfeln fuhr nicht vor Angst erstarrt. Im Gegenteil, Genua wurde zum gr\u00f6ssten Treffen der Militanten und Friedlichen seit langem.<\/p>\n<p>So war es Berlusconi, der in seinen Medien die DemonstrantInnen d\u00e4monisierte und durch seine Carabinieri einen erneuten Tabubruch vollzog. Der Mord an Carlo wurde \u00e4hnlich wie der an Ohnesorg \u00f6ffentlich inszeniert, vor den Kameras der ganzen Welt.<br \/>\nDie Reaktion aus dem radikalen Widerstand und dem liberale\/b\u00fcrgerlichen Lager fiel jedoch anders als 1967 aus.<br \/>\nZwar war die \u00d6ffentlichkeit weitaus schockierter als nach dem Schah Besuch in Berlin, fand jedoch genauso wie die Militanten keine Zeit zur Reaktion nach einem l\u00e4ngeren Diskurs:<br \/>\nder 11.September machte die Aufarbeitung von Genua zu einem Nischenprojekt.<\/p>\n<p>Die autonome Bewegung fand keine Linie zum Gedenken an Genua. Zwar gab es immer wieder an Jahrestagen militante Aktionen, die jedoch nicht mehr als ein Katalysator von Hass und Wut f\u00fcr wenige zu sein schienen.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund tauchte vor einiger Zeit die Frage nach dem Begehen des 10. Jahrestages auf. Einige Strukturen, die angesprochen wurden reagierten kaum bis verhalten.<br \/>\nAndere hielten ein Konzept f\u00fcr gut, an dem sich viele Menschen beteiligen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der erste Aufruf vom 9.Juni trug die Aufforderung sich selbst mit eigenen Texten und Aktionen zu beteiligen, das Word Rache kam darin nicht vor:<br \/>\nhttp:\/\/rachefuercarlo.blogsport.de\/2011\/06\/09\/carlo-giuliani-demo-am-16-&#8230;<\/p>\n<p>Ein weiterer Aufruf verzichtet ebenfalls auf Rache, zeigt aber ein entsprechendes Graffiti:<br \/>\nhttp:\/\/rachefuercarlo.blogsport.de\/2011\/06\/09\/remember-carlo-giuliani\/<\/p>\n<p>Am 19.Juni folgte ein weiterer Aufruf sich selbst, autonom, zu beteiligen:<br \/>\nhttp:\/\/rachefuercarlo.blogsport.de\/2011\/06\/19\/neues-zur-genua-demo-am-16&#8230;<\/p>\n<p>Autonom entstand auch der Blog, der alle ver\u00f6ffentlichten Texte zusammen stellte. Dieser Blog tr\u00e4gt allerdings das Wort Rache im Namen, das weiterhin auch als Graffiti gespr\u00fcht wurde.<br \/>\nIn der Vorbereitung der Demo und der entsprechenden Mobilisierung wurden leider nur wenig eigene Initiativen von anderen \u00fcbernommen. Der Blog wurde von 30 verschiedenen Gruppen verlinkt, die damit den Aufruf unterst\u00fctzten. Lediglich an dem Begriff der Rache entstand eine Diskussion.<br \/>\nAlle Strukturen, Gruppen und Einzelpersonen hatten ausreichend Gelegenheit die Demonstration oder etwas anderes mit zugestalten und selbstst\u00e4ndig dazu (oder dagegen) zu mobilisieren. So haben wir das Konzept der Demo als stillen Konsens aufgefasst.<\/p>\n<p>Die Demonstration verlief aus unserer Sicht sehr erfolgreich. Wir sind mit fast 1000 Menschen zusammen gekommen und wie angek\u00fcndigt p\u00fcnktlich vom Lausitzer Platz gestartet.<br \/>\nSo schlecht kann die inhaltliche Vermittlung im Vorfeld nicht gewesen sein, denn selten erhielt eine vermummte, autonome Demo in letzter Zeit so viel Zeichen der Zustimmung von AnwohnerInnen und Publikum wie diese.<br \/>\nLeider flogen am Anfang B\u00f6ller zwischen Passanten und in eigene Reihen, was ein dummes Ph\u00e4nomen der letzten Zeit ist. Welchem Zweck B\u00f6ller dienen sollte eigentlich bekannt sein.<\/p>\n<p>Die Polizei hatte einerseits die Zugf\u00e4higkeit des Themas untersch\u00e4tzt und wollte anscheinend auch nicht durch ein zu gro\u00dfes Aufgebot die Touris ver\u00e4ngstigen. Am Anfang sah es also so aus als w\u00fcrde ausnahmsweise Vernunft bei der Einsatzleitung regieren.<br \/>\nAn der Kreuzung Manteuffel\/ Skalitzer Stra\u00dfe versuchten jedoch einige Wannen unmotiviert den Aufzug zu stoppen oder die Spitze abzuschneiden. Diese Wannen wurden etwas beworfen und hielten sich danch auch zur\u00fcck, durch den Gebrauch von Rauchbomben z\u00f6gerte aber ein grosser Teil der Demo und lief danach als eigene Demo weitgehend unbehelligt Richtung Carlo Giuliani Park.<br \/>\nDie Spitze wurde dann an der Ecke Mariannenstra\u00dfe erneut angegangen und l\u00f6ste sich in der Reichenberger auf.<\/p>\n<p>F\u00fcr diesen Fall war ein Plan B angek\u00fcndigt worden, der anscheinend auch erfolgreich verbreitet wurde. Eine Stunde nach dem Aufl\u00f6sen sammelten sich erneut mehrere hundert Menschen in einem dunklen Teil vom Mariannenplatz und griffen nun die Polizei an, die bei der Verfolgung ehemaliger DemoteinehmerInnen durch den Kiez kurvte.<br \/>\n\u00dcberraschend viele Menschen aus Bars und Wohnh\u00e4usern sowie Jugendliche griffen in den n\u00e4chsten Stunden die Polizei in SO 36 an und bauten Barrikaden.<br \/>\nDie Parole \u201eGanz Berlin hasst die Polizei\u201c scheint jedenfalls eine gewisse Substanz zu besitzen, so unterschiedlichen Spektren geh\u00f6rten die Leute an, die eine deutlich sichbare Ablehnung der Polizei demonstrierten.<\/p>\n<p>Als Teil des Konzepts der dezentralen Aktion http:\/\/rachefuercarlo.blogsport.de\/2011\/07\/13\/dezentrale-aktionen-oder-d&#8230;<br \/>\nwurden sp\u00e4ter noch Polizeikr\u00e4fte in der K\u00f6penicker Stra\u00dfe angegriffen und eine Bank am Kotti entglast. Zu unserer Freude gab es die ganze Nacht \u00fcber keine Aktionen, die falsche Ziele trafen.<\/p>\n<p>Im Anschlu\u00df gab es vereinzelt kritische Stimmen, das nur mit einer Fokussierung auf Carlo ein M\u00e4rtyrerkult betrieben w\u00fcrde und die im \u00fcbrigen berechtigte Kritik am kapitalistischen System und seinem Auftritt in Genua, nicht r\u00fcbergebracht worden sei.<br \/>\nZum ersten: Wir wollten zeigen das wir den Mord an Carlo nicht vergessen werden und wir wollten die Medien dazu zwingen den Anla\u00df f\u00fcr unseren Protest immer wieder zu erw\u00e4hnen. Weiterhin wollten wir allen, die das \u00e4hnlich sehen, die M\u00f6glichkeit geben Wut und Hass beim richtigen Adressaten abzuliefern. Das ist uns gelungen.<\/p>\n<p>Einen tiefrgreifenden Diskurs \u00fcber alles andere loszutreten war nicht unser Anspruch, wir w\u00fcrden aber vielleicht Initiativen dazu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Als Fazit bleibt festzustellen:<br \/>\nVor einigen Jahren setzte in Berlin eine Welle von Repression selbst gegen die kleinsten Antifademo ein. Es gab Festnahmen und Hausdurchsuchungen f\u00fcr Springerstiefel auf Demos und f\u00fcr Seitentranspis. Es gab aufs Maul f\u00fcr Sonnenbrille plus Tuch und Vorschriften wo genau es langgehen darf.<br \/>\nDas diese ganze Kooperation mit der Polizei nicht n\u00f6tig ist und das wir keine Angst haben sollten wenn wir unser Anliegen auf die Strasse tragen, haben wir am Samstag bewiesen.<br \/>\nDas Mittel der Demonstration muss nicht Frust und Langeweile bedeuten. F\u00fcr das polizeiliche Agieren in urbanen R\u00e4umen gibt es Grenzen, die wir ihnen aufzeigen k\u00f6nnen wenn wir nicht hierarchisch handeln, eben autonom.<\/p>\n<p>Checkt weiterhin den Blog f\u00fcr Infos.<br \/>\nhttp:\/\/rachefuercarlo.blogsport.de<\/p>\n<p>[Anmerkung: Wir haben das Funkprotokoll gel\u00f6scht, da es zu viel Platz weggenommen hat. Autonome Gruppen]<\/p>\n<hr>\n<p>Ausschreitungen nach Demo gegen IMK<br \/>\nFrankfurt 22. Juni 2011<\/p>\n<p>An der k\u00e4mpferischen und offenen Demo gegen die Innenministerkonferenz (IMK) am 22. Juni in Frankfurt am Main beteiligten sich \u00fcber 2000 Leute. Im Anschluss an die Demo kam es in der Nacht zu teilweise schweren Ausschreitungen dabei verbarrikadierte sich die Polizei hinter ihren Schilderen und versuchte mithilfe von Tr\u00e4nengasgranaten (!) die Lage unter Kontrolle zu bringen.<\/p>\n<p>zur Demo:<\/p>\n<p>Auf der Demo selbst wurde das zuvor angek\u00fcndigte offene und informative Konzept umgesetzt ( http:\/\/imkaufloesen.blogsport.de\/demo\/). Mit Flyern, Redebeitr\u00e4gen, etc. wurde versucht die inhaltliche Kritik an der IMK zu vermitteln. Dabei stand die Kriminalisierung sozialer Konflikte im Vordergrund (\u201eSo stehen die Staaten heute vor der Aufgabe, sich in der versch\u00e4rften Weltmarktkonkurrenz Ressourcen und Absatzm\u00e4rkte zu sichern, sich als attraktiver Wirtschaftsstandort zu behaupten und gleichzeitig die Folgen dieser Entwicklungen zu bearbeiten: Migration muss kontrolliert, die Bev\u00f6lkerung muss diszipliniert und f\u00fcr die Weltmarktkonkurrenz aktiviert, eventuell erstarkende soziale Bewegungen m\u00fcssen niedergehalten werden \u2013 dies sind wesentliche Aufgaben, mit denen sich die Innenministerien besch\u00e4ftigen.\u201c http:\/\/imkaufloesen.blogsport.de\/aufruf\/aufruf-krisenbuendnis\/) . Bereits im Vorfeld wurde die inhaltliche Kritik an der IMK mittels einer gefakten \u201eFrankfurter Rundschau\u201c, der \u201eFrankfurter Schundschau\u201c, r\u00fcbergebracht. Die \u201eFrankfurter Schundschau&#8221; hatte eine 20000er Auflage und wurde in ganz Frankfurt verteilt.<\/p>\n<p>Hier ein kurze Videos von der Bengalo-Action bei der Demo und Demo selbst: http:\/\/vimeo.com\/25516299 , http:\/\/vimeo.com\/25555542 , http:\/\/cxkl.blogsport.de\/2011\/06\/23\/frankfurt-22-juni-2011-bericht\/<br \/>\nDanke an die agFreiburg f\u00fcr die sch\u00f6nen Fotos (von den die meisten ihr sind): http:\/\/www.flickr.com\/photos\/agfreiburg\/sets\/72157627033333192\/<\/p>\n<p>zu den Ausschreitungen:<\/p>\n<p>W\u00e4hrend Abends die Demo weitestgehend friedlich verlief und sich die Polizei anfangs \u2013 f\u00fcr ihre Verh\u00e4ltnisse &#8211; noch zur\u00fcck hielt &#8211; kam es Nachts zu schweren Ausschreitungen. Motiviert waren diese wohl offensichtlich von der Wut \u00fcber die Repression und Einsch\u00fcchterungsversuche im Vorfeld der Proteste durch Hausdurchungen, Festnahmen und mediale Hetze (z.B. http:\/\/www.antifa-frankfurt.org\/nachrichten-repression.html, http:\/\/imkaufloesen.blogsport.de\/2011\/06\/19\/buendnis-gegen-die-innenmini&#8230;, http:\/\/de.indymedia.org\/2011\/06\/310377.shtml usw.). Neben teilweise absurden Anzeigen wurden \u00fcber die bekannten Beispiele hinaus anscheinend auch organisiert Jagd auf Menschen gemacht, die plakatierten, oder Aufkleber verbreiteten.<br \/>\nNeben der Repression war vermutlich der Hass auf die Beschl\u00fcsse die auf der IMK selbst getroffen wurden (die nachmittags vorbei war) ein Grund f\u00fcr die Riots. So best\u00e4tigte die IMK auf vielf\u00e4ltige Weise ihre Linie: autorit\u00e4re L\u00f6sungen sozialer und politischer Konflikte, von Vorratsdatenspeicherung \u00fcber die Restrukturierung von BKA und Bundespolizei bis zur \u201eExtremismusbek\u00e4mpfung\u201c. W\u00e4hrend beispielsweise im Mittelmeer die Fl\u00fcchtlinge zu tausenden ersaufen sinnierten die Innenminister auf der IMK wie (und nicht ob) die Grenzen der Festung Europas am besten \u201eeffektiviert\u201c werden k\u00f6nnten.<br \/>\nSeit der Weltwirtschaftskrise 2008, die die seit Jahrzehnten bestehenden Verwertungsprobleme des Kapitals sichtbar werden lie\u00df, sind die Innenministerien verst\u00e4rkt gefordert, ihr repressives Instrumentarium auszubauen und diskutieren auch \u00fcber Aufstandsbef\u00e4mpfungen um die zuk\u00fcnftig notwendigen \u201esozialen Einschnitte\u201c durchzusetzen.<\/p>\n<p>Zu den Riots selbst: Die Bullen wurden mit Flaschen, Steinen, Bengalos, Leuchtspur und sogar mit Feuerl\u00f6schern vom Campus aus angegriffen. Die Bullen verbarrikadierten sich hinter ihren Schildern und schossen \u2013 f\u00fcr deutsche Bullen sehr ungew\u00f6hnlich \u2013 Tr\u00e4nengasgranten (!) in die Menge, w\u00e4hrend sie in mehren gr\u00f6\u00dferen Wellen angegriffen wurden. Die Bullen trauten sich den ganzen Abend nicht auf den Campus und es wurde eine Barrikade aus Absperrgittern und brennenden M\u00fclleimern gebaut.( Ein ausf\u00fchrlichen Erlebnisbericht: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/42097 )<br \/>\nDie Ausschreitungen waren also alles andere als eine unpolitische Angelegenheit. Vielmehr waren sie das laute NEIN gegen diese gewaltt\u00e4tigen Verh\u00e4ltnisse die Menschen in \u201en\u00fctzliche\u201c und \u201enutzlose\u201c sortieren, und gegen die Institution IMK, die diese Zust\u00e4nde noch brutalisiert.<\/p>\n<p>Leider gab es neben den Ingewahrsamnahmen im Vorfeld der Demo auch einige am 22.06. selbst. Seid solidarisch, lasst euch nicht spalten \u2013 Solidarit\u00e4t ist eine Waffe!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Barrikaden angez\u00fcndet, Bank und Bullen angegriffen<br \/>\nHamburg 20. August 2011<\/p>\n<p>Erneut ist es in Hamburg nach einem friedlichen Schanzenfest in der Nacht zum Sonntag zu Ausschreitungen gekommen. Dabei wurden Polizeiangaben zufolge zwei Beamte leicht verletzt. 30 Randalierer wurden vorl\u00e4ufig festgenommen, zehn kamen in Polizeigewahrsam.<\/p>\n<p>Gegen 22.30 Uhr warfen laut Polizei zun\u00e4chst einige Jugendliche vor dem linksalternativen Szenetreff &#8220;Rote Flora&#8221; B\u00f6ller und z\u00fcndeten M\u00fclls\u00e4cke auf der Stra\u00dfe an. Passanten l\u00f6schten das Feuer zun\u00e4chst, Unbekannte entfachten es jedoch wieder, indem sie Sperrm\u00fcll in die Flammen warfen. Wenig sp\u00e4ter versuchten mehrere vermummte Randalierer mit einem Rammbock und einem Hammer die T\u00fcren und Scheiben der Hamburger-Sparkassen-Filiale am Schulterblatt einzuschlagen. Au\u00dferdem legten sie Feuer im Eingangsbereich.<\/p>\n<p>Bis zum Angriff auf die Bank-Filiale hatte sich die Polizei zur\u00fcckgehalten und keine Pr\u00e4senz gezeigt. Als die Beamten schlie\u00dflich anr\u00fcckten, wurden sie mit Flaschen und Steinen und Knallk\u00f6rpern beworfen. Daraufhin kamen Wasserwerfer zum Einsatz, die die Feuer l\u00f6schten und die Menge auseinandertrieben. Insgesamt befanden sich zu dieser Zeit noch mehrere Tausend Menschen auf der Stra\u00dfe. Bis in die fr\u00fchen Morgenstunden kam es immer wieder zu Rangeleien zwischen Randalierern und Polizei. Vier Einsatzwagen wurden besch\u00e4digt, in der Virchowstra\u00dfe setzten Unbekannte einen Pkw in Brand.<\/p>\n<p>Das Quartier war f\u00fcr die Zeit von Sonnabend, 23 Uhr, bis Sonntagmorgen, 5 Uhr, zum &#8220;Gefahrengebiet&#8221; erkl\u00e4rt worden. In dem so ausgewiesenen Bereich waren Personenkontrollen auch ohne Verdachtsmoment m\u00f6glich und Platzverweise leichter zu erteilen. Die Gefahrengebiet-Regelung galt im Schanzenviertel und den umliegenden Stra\u00dfenz\u00fcgen.<\/p>\n<p>Die Hamburger Polizei wurde nach Angaben von Lenders unter anderem von Einheiten aus Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen unterst\u00fctzt. Nach Sch\u00e4tzungen der Polizeigewerkschaft kostete der gesamte Polizeieinsatz rund um das Schanzenfest rund 750.000 Euro. Die Summe beinhalte unter anderem die Kosten f\u00fcr die Unterbringung und Verpflegung der zus\u00e4tzlich angeforderten Einsatzkr\u00e4fte aus anderen Bundesl\u00e4ndern sowie die Kosten f\u00fcr die \u00dcberstunden der Hamburger Polizisten.<\/p>\n<p>Quelle: NDR.de<\/p>\n<hr>\n<p>Militante Sponti und Angriff auf Luxusimmobilie<br \/>\nLeipzig 22. August 2011<\/p>\n<p>In der Nacht von Sonntag zu Montag (ca. 22:30 Uhr) trugen Demonstranten ihre Wut auf die Stra\u00dfe. Parolen wie &#8220;Wir sind au\u00dfer Rand und Band &#8211; dank dem Polizeinotstand !&#8221; und &#8220;Wir sind alle 129 a !&#8221; &#8211; rufend und B\u00f6ller werfend bewegten sie sich die Wolfgang-Heinze-Str. hoch, Richtung Kreuz.<br \/>\nAm neu sanierten Haus der Kiezkiller &#8220;Hildebrand und J\u00fcrgens&#8221;<br \/>\n( http:\/\/www.hildebrand-juergens.de) entlud sich die Wut und es gab m\u00e4chtig Glasbruch.<\/p>\n<p>Da sich die Bullen nicht allein zu solchen Eins\u00e4tzen trauen und es relativ lange dauerte, bis gen\u00fcgend Kr\u00e4fte zusammengezogen wurden (Polizeinotstand ? :-)) gab es (vermutlich) keine Festnahmen.<\/p>\n<p>http:\/\/leipziglive.bild.de\/webreporter\/angela_wittig<\/p>\n<p>Erst vor wenigen Wochen wurde dieses Objekt mit einem Feuerl\u00f6scher voller schwarzer Farbe angegriffen.<br \/>\n\u00c4hnliche Aktionen gibt es eigendlich die ganze Zeit.<br \/>\nWarum dar\u00fcber weder in der LVZ, der l-iz, der Bullenpresse, auf Indy u.s.w. berichtet wird ist mir ein R\u00e4tzel.<br \/>\nDie Gentifizierung greift (auch) hier im Kiez rasend schnell um sich. Widerstand &#8211; in Form von schlechten Spr\u00fcherein, Hundeschei\u00dfe, lauter Musik, Farbbomben und Steinen &#8211; ist da.<\/p>\n<p>Presse:<br \/>\nhttp:\/\/www.bild.de\/regional\/leipzig\/leipzig\/warum-verkommt-connewitz-189&#8230;<\/p>\n<p>Indymedia-Artikel dazu:<\/p>\n<p>Connewitzer H\u00e4userkampf<\/p>\n<p>&#8220;B\u00f6ller krachen, glei\u00dfendes Licht erhellt die Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe, Staccato-Rufe zerschneiden die Luft: \u201eHass, Hass, Hass wie noch nie\u201c, \u201eA.C.A.B.\u201c, \u201eDie ganze Welt hasst die Polizei\u201c. In Leipzig Connewitz deutet am Sonntag, 21.08.2011, gegen 22.30 Uhr alles auf eine Spontandemo hin. Ein Dutzend sportlich schwarz Gekleideter machen Druck. Der Abend ist warm, entsprechend viele Leute sitzen noch bei Bier und Wein vor dem Le Cygne und verrenken sich kurz die H\u00e4lse, um zu sehen, was da im Dunkel losbricht. Wenige Meter von ihnen entfernt zeigt sich, dass es keine einfache Spontandemo ist. Die Teilnehmer bewerfen einen renovierten, noch unbezogenen Altbau, Wolfgang-Heinze-, Ecke Mathildenstra\u00dfe, mit Pflastersteinen, nicht zum ersten Mal, aber zum ersten Mal derart demonstrativ.<\/p>\n<p>Die Leute vorm Le Cygne bedenken das halbstarke Schauspiel weder mit Applaus noch mit Buh-Rufen, sondern konzentrieren sich wieder auf Gespr\u00e4ch und Getr\u00e4nk. Vielleicht haben sie Angst, vielleicht sympathisieren sie, jedenfalls demonstrieren sie Coolness. Steine prallen von Fenstern und Hauswand ab. \u201eWir haben noch Zeit\u201c, ruft ein Angreifer. Nur aus einem Fenster tief in der Herderstra\u00dfe, die auf die Mathildenstra\u00dfe zulauft, ein Logenplatz, br\u00fcllt eine Anwohnerin entnervt: \u201eAufh\u00f6ren!\u201c Aus dem Herderpark, der den R\u00fcckzug sichert, schallt ein \u201eSchnauze\u201c zur\u00fcck. Die Frau telefoniert schon, mit der Polizei. Wieso sie das tut, wird sie vermutlich selbst nicht wissen. In Connewitz beginnen die Probleme gew\u00f6hnlich erst mit der Polizei. Der Kiez braucht keine Ordnungsh\u00fcter, er ist friedlicher und sicherer als der Rest der Stadt. Doch er ist bedroht von einer Politik, die eine Stadtteilentwicklung praktiziert, die an den Bed\u00fcrfnissen vieler Bewohner vorbei geht.<\/p>\n<p>Wo vor Jahren noch ein Wagenplatz war, prunkt heute das \u201eWindscheidpalais\u201c der GRK Holding AG, mit roten L\u00e4ufern im Treppenhaus und Saunalandschaft im Untergeschoss. Wo vor Jahren das Tabo-Verges g\u00fcnstigen Wohnraum bot, verkauft Netto nun Lebensmittel. Mit fortschreitender Sanierung steigen Mieten und schwinden Freir\u00e4ume, in Baul\u00fccken werden festungsartige Stadtvillen errichtet. Dort ziehen Bewohner mit Angst um ihre Besitzt\u00fcmer und mit Sinn f\u00fcr Ruhe und Ordnung ein. Immobilien-Dealer bewerben Connewitz als \u201egute Wohn- und Gesch\u00e4ftslage in gefragtem Szeneviertel\u201c und als \u201ePerle des S\u00fcdens\u201c, die sich auszeichne durch \u201eabwechslungsreiche Gastronomie und Kulturzene\u201c. Das linksalternative Selbstverst\u00e4ndnis, das sich in Hausprojekten, im Fu\u00dfballverein Roter Stern, in Spontandemos gegen Repression, in der Solidarit\u00e4t mit der zwischenzeitlich ger\u00e4umten Liebig 14 und in vielem mehr \u00e4u\u00dfert, wird verschwiegen. \u201eEine brennende Stadt = eine wachsende Blume\u201c sprayte jemand an die Auerbachstra\u00dfe 2. K\u00fcrzlich noch bunt bev\u00f6lkert, wurde das Haus saniert und mit Fahrstuhl versehen. Nun werden K\u00e4ufer f\u00fcr Eigentumswohnungen gesucht. Dem Rest der Auerbachstra\u00dfe geht es \u00e4hnlich. Hinzugezogene wehren sich inzwischen mit Hilfe der BILD gegen linke Ruhest\u00f6rer. Doch was haben sie eigentlich erwartet?<\/p>\n<p>Der \u201eRote Platz\u201c neben der Stockartstra\u00dfe wich 2008 einer Kindertagesst\u00e4tte, einer integrativen Kita, eigentlich wunderbar, und doch Teil der Verdr\u00e4ngung, die in vollem Gange ist. Zu sehr weichen die alten Anwohner in Verhalten und Erscheinung von den neuen ab, schon jetzt t\u00f6nt Streit durch die Stra\u00dfen. Wo die Dichte unangeleinter Hunde besonders hoch ist, da richte man eine Kindertagesst\u00e4tte ein \u2013 und jeder wird einsehen, dass Handlungsbedarf bestehe. Wird das Ordnungsamt demn\u00e4chst unter Polizeischutz Leinen- und Maulkorbzwang durchsetzen?<\/p>\n<p>Un- und teilsanierten H\u00e4user verschwinden, Bewohnermilieus wechseln. G\u00fcnstiger Wohnraum, selbstbestimmtes Leben, Nonchalance bleiben auf der Strecke. B\u00fcrgerlicher Normendruck zieht ein. Mit jedem Stadthaus, dessen Eigent\u00fcmer \u00fcber Schmierereien klagen, erhalten Verwaltung und Polizei mehr Legitimation, einzugreifen. Sah man vor Jahren so gut wie nie Polizei auf den Stra\u00dfen, so wird seit einiger Zeit regelrecht patrouilliert. Connewitz verliert rasant an Lebensqualit\u00e4t. Ist das der Grund, warum sich \u201eHass, Hass, Hass wie noch nie\u201c an einem sanierten Haus entl\u00e4dt? Das Haus selbst war schon viele Jahre unbewohnt, zerfallen, fast abgebrannt. Es liegt direkt an einer lauten Stra\u00dfe, unmittelbar an einer Stra\u00dfenbahnhaltestelle. Es taugt nicht wirklich als Hassobjekt, der Bautr\u00e4ger Hildebrandt &amp; J\u00fcrgens dagegen schon, ein \u201eKiezkiller\u201c, hei\u00dft es. Dabei ist die Stadt der eigentliche Kiezkiller. Die Stadtverwaltung k\u00f6nnte das Viertel mit den Bewohnern entwickeln statt gegen sie. Sie k\u00f6nnte den Weg frei machen f\u00fcr Hausprojekte und bezahlbaren Wohnraum, f\u00fcr Freiraum statt f\u00fcr abgezirkelte Spekulationsfl\u00e4che. Sie tut es nicht.<\/p>\n<p>Letztlich schaden Attacken wie die von Sonntag dem Kiez. Sie ziehen Polizei an, provozieren Hetzartikel in der BILD, animieren Politiker, sich zu profilieren. Potentielle Mieter und K\u00e4ufer schrecken sie dagegen nicht ab, denn die kriegen die Stimmung in Connewitz nicht mal mit. Wenn schon eine Drohkulisse aufgebaut werden soll, dann muss dies au\u00dferhalb des Viertels geschehen, mit der Ansage: Frieden gegen Frieden, Unfrieden gegen Unfrieden. Erfolg wird der Protest nur haben, wenn sich der Hass in Kommunikation und Kreativit\u00e4t umwandelt. Wenn sich in Leipzig ein \u201eRecht auf Stadt\u201c-B\u00fcndnis gr\u00fcndete, w\u00e4re eine Basis geschaffen. So lange Aktionen nur \u00e4ngstliches Wegschauen, \u201eAufh\u00f6ren\u201c-Rufe und Polizeieins\u00e4tze provozieren, sind sie unn\u00fctz. Das Dorf niederbrennen, damit es nicht dem Feind in die H\u00e4nde f\u00e4llt, ist keine L\u00f6sung.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Militante Solidemo f\u00fcr die Liebig 14<br \/>\nLeipzig 28. Januar 2011<\/p>\n<p>Am Freitagabend kam es in Leipzig (Connewitz) zu einer Solidemo f\u00fcr die Liebig 14. Ca. 70-80 Menschen zogen unter dem Motto: &#8220;Keine R\u00e4umung ohne uns! &#8211; Linke Freir\u00e4ume verteidigen&#8221;, begleitet mit viel Feuerwerk, durch die Stra\u00dfen.<br \/>\nLos ging es mit der Parole: &#8220;Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!&#8221; um im verschlafenen Connewitz auf die kommende R\u00e4umung in Berlin aufmerksam zu machen. Die Demo lief \u00fcber die Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe bis zum Connewitzer Kreuz und dann in die Bornaische Stra\u00dfe. Die Demo erhielt nicht wenig Zuspruch von AnwohnerInnen, die aus den Fenstern schauten. Im Anschluss versuchten noch einige den Kiez von l\u00e4stigen Kameras zu befreien und entglasten das B\u00fcrgeramt der Stadt Leipzig. Laut LVZ beziffert sich der Schaden auf 18000 Euro.<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Leipzig. Etwa 18.000 Euro Schaden sind das Ergebnis einer nicht angemeldeten Demonstration der linken Szene in Leipzig gegen die geplante R\u00e4umung eines besetzten Hauses in Berlin. Nach Angaben der Polizei am Sonnabend hatten sich etwa 80 teils vermummte Demonstranten am Freitagabend am Connewitzer Kreuz zusammengefunden und zogen dann stadtausw\u00e4rts.<\/p>\n<p>Am B\u00fcrgeramt in der Wiedebachpassage gingen neun Fensterscheiben durch Steinw\u00fcrfe zu Bruch. Auch eine T\u00fcr und zwei Marmorfensterb\u00e4nke wurden besch\u00e4digt. Festnahmen gab es nicht, wie Polizeisprecherin Birgit H\u00f6hn am Samstag sagte. Nach einer Stunde sei die Aktion gegen 21.15 Uhr vorbei gewesen.<\/p>\n<p>Quelle: LVZ<\/p>\n<hr>\n<p>3000 auf Liebig-solidemo &#8211; massive Angriffe auf Bullen<br \/>\nBerlin 29. Januar 2011<\/p>\n<p>Artikel aus dem Tagesspiegel:<\/p>\n<p>Steine, B\u00f6ller, Farbbeutel: Gewaltausbruch in Friedrichshain<\/p>\n<p>Bei einer Demonstration in Kreuzberg und Friedrichshain f\u00fcr den Erhalt des Wohnprojektes Liebigstra\u00dfe 14 kam es zu heftigen, gewaltt\u00e4tigen Ausschreitungen. Autonome warfen mit Pflastersteinen. Zahlreiche Polizisten wurden verletzt.<\/p>\n<p>Die Demonstration f\u00fcr den Erhalt des linken Hausprojektes Liebigstra\u00dfe 14 in Friedrichshain endete am Samstagabend in einer Orgie der Gewalt. Vermummte Protestler zerst\u00f6rten zun\u00e4chst die Schaufenster eines Ladenlokals auf der anderen Stra\u00dfenseite des vor der R\u00e4umung stehenden Hauses, dann griffen sie mit einem Hagel aus Pflastersteinen die eingesetzten Polizeibeamten an. Zudem wurden zahlreiche B\u00f6ller in die Reihen der Beamten geworfen, von den D\u00e4chern der H\u00e4user in der Rigaer Stra\u00dfe und der Liebigstra\u00dfe wurde Silvesterfeuerwerk abgebrannt, von dort flogen auch Farbeier. Die Zahl der Festnahmen und Verletzten blieb gestern Abend unklar.<\/p>\n<p>Die Polizei berichtete von vielen leicht- und einigen schwerverletzten Kollegen. Auch mindestens zwei Journalisten wurden von Steinen getroffen, ein Rettungswagen brachte den Mitarbeiter einer Nachrichtenagentur ins Krankenhaus. Zahlreiche Gewaltt\u00e4ter, nach Angaben von Beobachtern und der linken Szene mindestens zwei Dutzend, wurden festgenommen, am Bersarinplatz standen nach Ende der Demo Gefangenentransporter der Polizei, die Randalierer zu den Wachen brachten. Seit dem 1. Mai 2009 hat es ein solches Ausma\u00df an Gewalt in Berlin nicht mehr gegeben.<\/p>\n<p>Begonnen hatte die Demonstration gegen 15.30 Uhr am Kottbusser Tor in Kreuzberg mit etwa 1000 Teilnehmern zun\u00e4chst friedlich. Auf Transparenten hie\u00df es \u201eLiebigstra\u00dfe 14 verteidigen &#8211; Wir bleiben alle\u201c oder \u201eSteigende Mieten stoppen\u201c. Die ersten Flaschen und B\u00f6ller flogen dann vor dem Sitz des Liegenschaftsfonds am U-Bahnhof Warschauer Stra\u00dfe. Der Fond soll im Auftrag des Senates leerstehende landeseigene Geb\u00e4ude verkaufen, er gilt in der Szene als Wegbereiter der verhassten Gentrifizierung. Danach heizte sich die Stimmung auf.<\/p>\n<p>Vor allem gewaltbereite Autonome mischten sich erst jetzt in den Zug, da sie so die Kontrollen der Polizei am Kottbusser Tor umgehen konnten. Diese hatte bis dahin schon diverse Pyrotechnik beschlagnahmt. Letztlich waren es nach Polizeiangaben 2000 Teilnehmer, die linke Szene sprach von 3000. Die Polizei, die bis zum Bersarinplatz mit etwa 700 Beamten die Demonstranten dicht begleitet hatte, zog sich am Bersarinplatz dann \u00fcberraschend v\u00f6llig zur\u00fcck \u2013 was Beobachtern als taktischer Fehler erschien.<\/p>\n<p>Die Gewaltt\u00e4ter konnten sich unbeobachtet in \u201eihrem\u201c Kiez auf der Kreuzung Liebig- und Rigaer Stra\u00dfe formieren und zun\u00e4chst ein Ladenlokal zerst\u00f6ren. Dieses geh\u00f6rt wie das Haus \u201eLiebig 14\u201c dem gleichen Eigent\u00fcmer. Erst nach etwa einer halben Stunde ebbte der Gewaltausbruch ab, die meisten T\u00e4ter konnten in der Demonstration untertauchen. Als die Polizei anr\u00fcckte, wurden die Beamten minutenlang von einem starken Laserpointer geblendet, einem verbotenen Ger\u00e4t, dass zu Augenverletzungen f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Ein Polizeisprecher sagte, die Beamten h\u00e4tten sich aus \u201etaktischen Gr\u00fcnden\u201c in der engen Rigaer Stra\u00dfe zur\u00fcckgezogen, damit die Demonstranten unter sich blieben und die Gewalt \u201eins Leere laufe\u201c. Nach dem Exzess l\u00f6ste die Polizei die Demo auf. Am Frankfurter Tor standen Wasserwerfer in Bereitschaft, um neue Ansammlungen zu verhindern. Bis sp\u00e4tnachts wurden umherstreifende Gruppen von Autonomen kontrolliert.<\/p>\n<p>Am 13. November 2009 hatten die Bewohner der \u201eLiebig 14\u201c den allerletzten Prozess um ihre Mietvertr\u00e4ge verloren. Seitdem stand fest: Die Leute m\u00fcssen raus aus dem Altbau. Vor drei Wochen ist f\u00fcr alle Wohnungen des Hausprojektes der schriftliche R\u00e4umungsbescheid eingegangen, der am 2. Februar um 8 Uhr zur Vollstreckung angesetzt worden ist.<\/p>\n<p>Das zu DDR-Zeiten heruntergekommene Haus war 1990 besetzt worden, 1992 hatten die Bewohner Mietvertr\u00e4ge mit der Wohnungsbaugesellschaft des Bezirks geschlossen. Vor zw\u00f6lf Jahren kauften zwei Privatleute dieses Haus und weitere an dieser Ecke. Wegen eigenm\u00e4chtiger Mietminderungen und der von den ersten Besetzern eingebauten T\u00fcr im Treppenhaus k\u00fcndigten die Eigent\u00fcmer die Vertr\u00e4ge.<\/p>\n<p>Nach der Niederlage vor Gericht war vergeblich eine politische L\u00f6sung am Runden Tisch versucht worden. Doch die Eigent\u00fcmer boykottierten die Vermittlungsbem\u00fchungen. Und die Bewohner waren kompromisslos: Sie lehnten angebotene Ersatzwohnungen sowie ein ganzes Haus in Wei\u00dfensee, das man ihnen offerierte, ab. Wei\u00dfensee war ihnen zu weit weg.<\/p>\n<p>RBB<br \/>\n-Abendschau 29.01<br \/>\n&#8211; Abendschau 30.01<\/p>\n<hr>\n<p>Unruhen in Berlin wegen Hausr\u00e4umung: Militante Demos, Sabotage und unz\u00e4hlige Angriffe auf Bullen, Staat und Kapital<\/p>\n<p>Berlin 2\/3. Februar 2011<\/p>\n<p>Diese chronologische \u00dcbersicht zu den direkten Aktionen in den Stunden rund um die R\u00e4umung der \u201eLiebig14\u201c hat keinen Anspruch auf vollst\u00e4ndigkeit. Um die Geschehnisse im Detail zu Erfahren verweisen wir auf den Aktionsticker unter: http:\/\/l14soli.blogsport.de oder den Blog der Kampagne \u201eWir bleiben Alle\u201c<\/p>\n<p>+++Carloft attackiert<\/p>\n<p>Das Luxushaus Car-Loft wurde aus einer Gruppe von ca. Leuten heraus mit Flaschen und Farbe attackiert.<\/p>\n<p>+++Farbbomben wurden auf das B\u00fcrgeramt Moabit geworfen<\/p>\n<p>+++Steine gegen Luxus-Supermarkt<\/p>\n<p>Heute Nacht wurde das Frischeparadies auf dem Schlachthofgel\u00e4nde (Spezialmarkt und Lieferant f\u00fcr feinste Lebensmittel) durch Steineinschl\u00e4ge versch\u00f6nert!!!<\/p>\n<p>+++Farbe gegen WaDeWe und Rathaus<\/p>\n<p>Heute morgen um 3.50 Uhr wurde Farbe aufs KaDeWe geworfen und Farbe auf das Sch\u00f6neberger Rathaus<\/p>\n<p>+++Besetzung in der M\u00fchlenstr.<\/p>\n<p>Transparente mit dem Schild BESETZT\u201c (gegen\u00fcber vom Ostbahnhof)<\/p>\n<p>+++Ampeln sabotiert<\/p>\n<p>4.15 Uhr ++ Am Ernst-Reuter-Platz, am Gro\u00dfen Stern und an der Kreuzung Potsdamerstra\u00dfe\/Sch\u00f6neberger Ufer sind Ampeln ausgefallen, nachdem sie zuvor besch\u00e4digt worden waren. Ob das in Zusammenhang mit der R\u00e4umung des Hauses Liebigstra\u00dfe 14 steht, ist zun\u00e4chst unklar. Die Polizei ermittelt.<\/p>\n<p>+++Sparkasse angegriffen<\/p>\n<p>Heute morgen gegen 5 Uhr haben Aktivist_innen die Berliner Sparkassenfiliale an der Stargader Stra\u00dfe Ecke Prenzlauer Allee angegriffen. S\u00e4mtliche Scheiben gingen zu bruch, innen wurden die Bildschirme der Automaten zum Teil unbrauchbar gemacht. Farbflaschen flogen in den Innenraum und an die Fassade wurde \u201eL14 bleibt\u201c gespr\u00fcht. Zum Abschied gab es eine Rauchbombe sowie kleinere Barrikaden mit Bauz\u00e4unen.<br \/>\nAlle Aktivist_innen sind weggekommen.<\/p>\n<p>Rigaerstr\/Liebig bleibt \u2013 one struggle one fight !<\/p>\n<p>+++Strassenbarrikade<\/p>\n<p>Aus Solidarit\u00e4t mit der Liebig 14 haben Aktivist_innen heute morgen um 6 Uhr Bauz\u00e4une und Gehwegplatten am Sbahnhof Yorckstra\u00dfe auf die Stra\u00dfe gezogen.<\/p>\n<p>+++Brennende Autoreifen als Strassensperre<\/p>\n<p>In den Morgenstunden des 2.2. gab es eine Barrikade aus brennenden Autoreifen in der Strasse Am Treptower Park. Um den morgendlichen Berufsverkehr zu behindern. Um die Stadt ins Chaos zu st\u00fcrzen und den Preis der R\u00e4umung in die H\u00f6he zu treiben.<\/p>\n<p>+++Strasse durch Eisenkette und Transparente gesperrt<\/p>\n<p>Heute Morgen 8 Uhr wurde die Osloer Stra\u00dfe in Richtung Seestra\u00dfe mit einer 15m langen Eisenkette abgesperrt. Die Kette wurde jeweils an den Ampeln festgeschlossen. Solitranspis f\u00fcr die Liebig wurden zur\u00fcckgelassen. Alle Aktivist_Innen konnten entkommen.<\/p>\n<p>+++Landsberger Allee 77 scheinbesetzt<\/p>\n<p>+++Sparkasse zerlegt<\/p>\n<p>Sparkasse wurde zerlegt (Frankfurter Allee) Menschen werden die Frankfurter Allee entlanggejagt<\/p>\n<p>+++Commerzbank attackiert<\/p>\n<p>Scheiben einer Commerzbank Kottbusser Damm\/ Ecke Sanderstra\u00dfe aus Solidarit\u00e4t mit der Liebig 14 eingeschlagen.<\/p>\n<p>Die R\u00e4umung wird teuer !<\/p>\n<p>+++Bullen mit Steinen beworfen<\/p>\n<p>8:58 Uhr ++ Der Polizist wurde durch einen Stein verletzt. Im Kiez um die Liebigstra\u00dfe sind an die 100 gewaltbereite R\u00e4umungsgegner in mehreren kleinen Gruppen unterwegs, greifen immer wieder Polizisten an und werfen mit Steinen.<\/p>\n<p>+++Bahnanlagen angegriffen<\/p>\n<p>Es wurde ein Anschlag auf Bahnanlagen ver\u00fcbt. Kabelbr\u00e4nde haben ein Gleis au\u00dfer Betrieb gesetzt. Bullen und Bahn waren gerade vor Ort. Gegend war ungef\u00e4hr Autobahnausfahrt H\u00fcttenweg. Die R\u00e4umung wird teuer!!!Liebig14bleibt!<\/p>\n<p>\u201eAm 2.Feb.2011 wollen die Bullen, beauftragt vom Investror Lila GbR und mit Einverst\u00e4ndnis des Berliner Senats, die BewonerInnen des Hauses Liebig Str. 14 gewaltsam ihres Hauses berauben. Zum Einsatz werden von Seiten der Bullen automatische Waffen, Panzer und sonstiges schweres Ger\u00e4t kommen.<br \/>\nDieser Angrgiff des Staates gilt jedoch nicht nur der BewonerInnenschaft. Angegriffen k\u00f6nnen sich alle f\u00fchlen, denen das Geld fehlt, die steigenden Mieten zu bezahlen. Alle, die kollektives Miteinander dem Gegeneinander der Vereinzelung entgegensetzen. Alle, die keine oder nicht die richtigen Papiere besitzen und deshalb von Staat und EU rassistisch verfolgt werden.<br \/>\nSo wie all die Menschen, die wegen kleiner und gro\u00dfer Probleme nicht in das kapitalistische Verwertungsschema passen oder passen wollen. Diese R\u00e4umung kann als versp\u00e4tete Kriegserkl\u00e4rung gewertet werden, f\u00fcr einen Krieg gegen die sozialen Unterschichten, der schon vor langer Zeit begonnen hat.<br \/>\nDie bewaffnete Eskallation dieses Krieges fand auch schon Jahre zuvor statt. In Juguslawien, Somalia oder Afganistan versuchen deutsche Truppen schon seit Jahren kapitalistische Marktlogik in die K\u00f6pfe der Menschen zu bomben. Nun ist der soziale Krieg auch hier ausgebrochen und wir alle sind betroffen. Wir sind jedoch Menschen, die die Chance besitzen sich zu wehren! Menschen, die sich zusammenschlie\u00dfen k\u00f6nnen und so eine Kraft stellen, dem Staat etwas entgegen zu setzen trotz seines Monopols auf Gewalt.<\/p>\n<p>Deshalb haben wir heute in aller Fr\u00fche gro\u00dfe Teile des \u00f6ffentlichen Nahverkehrs lahmgelegt.<\/p>\n<p>Wir kennen eure Schw\u00e4chen und wir schlagen zu wann und wo wir es wollen!<\/p>\n<p>Aktion schwarze Katze\u201c<\/p>\n<p>+++Stra\u00dfe blockiert<\/p>\n<p>ca.9.00 gab es eine Blockade in der Heinrich-Heine-Str. mit Hilfe von Zusammengehaltenen Einkaufswagen ca.30Menschen<\/p>\n<p>+++Farbe und Steine gegen Lofts<\/p>\n<p>Am Michaelkirchplatz in Berlin-Kreuzberg wurde am Morgen des 2. Februar ein Geb\u00e4ude<br \/>\nmit Loftwohnungen mit Steinen und Farbe angegriffen.<\/p>\n<p>Wir bleiben alle!<\/p>\n<p>+++1500 Leute blockieren Stra\u00dfe<\/p>\n<p>9:17 Uhr ++ Etwa 1000-1500 Demonstranten am Frankfurter Tor blockieren die Kreuzung.<\/p>\n<p>+++Strassenblockade &#8211; Porsche besch\u00e4digt<\/p>\n<p>kurze Materialblockade auf der Frankfurter Allee, Porsche wurde im S\u00fcdkiez stark besch\u00e4digt<\/p>\n<p>+++Verkehr blockiert<\/p>\n<p>Skalitzer h\u00f6he Wiener Str. , Menschen sind auf der Stra\u00dfe und rufe Solidarit\u00e4tsparolen \u2013 Verkehr wird behindert<\/p>\n<p>+++Fahrkartenautomaten U-Boddinstr. besch\u00e4digt<\/p>\n<p>+++Strassenkreuzung blockiert<\/p>\n<p>Ca. 50 Menschen versammeln sich auf der Kreuzung<br \/>\nSeestra\u00dfe\/M\u00fcllerstra\u00dfe. Transpis, Sprechch\u00f6re und B\u00f6ller. Keine Cops nirgends.<br \/>\nNichts geht mehr in alle Richtungen\u2026<\/p>\n<p>+++Scheinbesetzung<\/p>\n<p>es h\u00e4ngen Transpis mit \u201ebesetzt\u201c in dem Haus Neue Bahnhofsstr. 19 \u2013 auf zu Besetzungen \u2013 one strugle one fight<br \/>\n-Warschauer Br\u00fccke wurde ein Bullenauto entglast<\/p>\n<p>+++Bundeszentrale der Jungen Union angegriffen<\/p>\n<p>Kurz nach der R\u00e4umung des Hausprojekts Liebig14 kam es am Mittwoch in Mitte zu einer Solidarit\u00e4tsaktion, bei der die Bundeszentrale der CDU-Jugendorganisation &#8220;Junge Union&#8221; mit Steinen und Farbe attackiert wurde.<br \/>\nAls am Mittwochmittag in Berlin-Friedrichshain ein martialisches Bullenaufgebot die R\u00e4umung der Liebig14 vollzogen hatte, wollten einige Leute offenbar ihrer Emp\u00f6rung \u00fcber die Polizeiaktion ganz praktisch Ausdruck verleihen. Ziel war die Bundeszentrale der &#8220;Jungen Union&#8221; (der Jugendorganisation der CDU) in der Inselstra\u00dfe 18 in Mitte.<\/p>\n<p>Ein Passant der die Aktion beobachtete gab an: &#8220;Wie aus dem nichts kam am pl\u00f6tzlich eine Gruppe Schwarzvermummter vor das Haus gerannt und warf die Scheiben ein.&#8221; Zudem sind offensichtlich auch Farbbomben gegen die Fassade geworfen worden.<\/p>\n<p>+++Scheinbesetzung<\/p>\n<p>Besetzung K\u00f6thener Str. (n\u00e4he M\u00f6ckernbr\u00fccke) Transpis\u201c besetzt\u201c und \u201eL14 bleibt\u201c<\/p>\n<p>+++Demo mit 600-700 Menschen<\/p>\n<p>Demo zur\u00fcck am Herfurthplatz. 600-700 Menschen sind laut in Neuk\u00f6lln unterwegs. Es wird geb\u00f6llert und es gibt ein Spalier.<\/p>\n<p>+++Scheinbesetzung<\/p>\n<p>Die Weisestra\u00dfe wurde (Schein)besetzt die Bullen sind aber schon vor Ort. Keine R\u00e4umung bleibt unbeantwortet!<\/p>\n<p>+++Bullen angegriffen<\/p>\n<p>16:20 Uhr +++ Auf der Kreutziger Stra\u00dfe in Friedrichshain ist es zu offenbar zu den ersten Gewaltattacken der linken Szene als Reaktion auf die R\u00e4umung gekommen. 50 Autonome griffen die Polizei mit Flaschen, Steinen und Pyrotechnik an.<\/p>\n<p>+++19 Uhr DEMO mit ca: 3000 TeilnehmerInnen.<\/p>\n<p>+++ 20:17 Uhr +++ Der Anmelder hat die Veranstaltung f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt &#8211; aufgrund der zahlreichen gez\u00fcndeten Feuerwerksk\u00f6rper. Die Polizei best\u00e4tigt den Vorgang, bewacht die Lage und bringt vorsorglich Wasserwerfer in Stellung.<\/p>\n<p>Die Randalierer verteilten sich von der Warschauer Stra\u00dfe aus an verschiedene Orte in Mitte und Friedrichshain &#8211; die Polizei rechnete die ganze Nacht mit Gewalt.<\/p>\n<p>+++ 20:26 Uhr +++ Es kommt zu Rangeleien, vereinzelt fliegen Flaschen und Steine. Die Polizei holt gezielt St\u00f6rer aus der Menge. Der gro\u00dfe Pulk soll in Richtung Kreuzberg abgedr\u00e4ngt werden. An der Kreuzung Warschauer und Kopernikusstra\u00dfe sind zwei Wasserwerfer aufgefahren. Es gibt Festnahmen und einige verletzte Beamte, Zahlen liegen noch nicht vor.<\/p>\n<p>+++Angriffe auf Bullen, Banken und Gesch\u00e4fte<\/p>\n<p>20:49 Uhr +++ Nach dem Abbruch der Demonstration entl\u00e4dt sich die Wut einiger Teilnehmer in Stein- und Flaschenw\u00fcrfen auf Polizisten und gegen Geb\u00e4ude. Dabei gingen auch die Scheiben einer Sparkassenfiliale zu Bruch. Die Warschauer Stra\u00dfe ist komplett abgeriegelt, die Polizei hat inzwischen einen Hubschrauber im Einsatz, der \u00fcber dem Geschehen kreist. Die Stimmung ist weiterhin sehr aufgeheizt.<\/p>\n<p>+++O2 World aus einer Menge von 500 Menschen mit Steinen angegriffen<\/p>\n<p>21:10 Uhr +++ Stralauer Richtung o2 World: 500 Menschen bewegen sich auf die O2 World zu . Die O2 World wird gerade angegriffen, im Hintergrund unseres Informanten h\u00f6rte man Ger\u00e4usche von Pflastersteinen, die mit Glas kolidieren<\/p>\n<p>+++Sparkasse angegriffen<\/p>\n<p>Nachdem die Bullen die Demo am 02.02. aufgel\u00f6st haben, wurde zeitgleich zur action am Ostbahnhof die noch intakte Glasfront der Sparkasse in der Muskauer Strasse in Kreuzberg zerlegt.<\/p>\n<p>IN OFFENER FEINDSCHAFT<\/p>\n<p>+++Barrikade errichtet<\/p>\n<p>21:20 Uhr +++ An der Frankfurter Allee \/Ecke Samariterstra\u00dfe werden von Vermummten Gegenst\u00e4nde auf die Fahrbahn gebracht, um eine Barrikade zu errichten. Der Verkehr kommt kurzzeitig zum Erliegen, bis die Polizei die Stra\u00dfe r\u00e4umt.<\/p>\n<p>+++Spontandemo am Ostbahnhof &#8211; Scheiben von Gesch\u00e4ten werden eingeworfen<\/p>\n<p>21:35 Uhr +++ Am Ostbahnhof versammelt sich eine Gruppe von Autonomen zu einer Spontan-Demo. Gesch\u00e4fte werden mit Steinen angegriffen. Es kommt zu Festnahmen durch die Bundespolizei.<\/p>\n<p>+++Kleingruppen attackieren Polize und Gesch\u00e4fte<\/p>\n<p>21:40 Uhr +++ An mehreren Orten in Mitte und Friedrichshain r\u00fcckt die Polizei mit weiteren Kr\u00e4ften an. Inzwischen sind in beide Bezirken nach Angaben eines Polizeisprechers kleiner Gruppen von Demonstranten unterwegs. Es kommt immer wieder zu Stein- und Flaschenw\u00fcrfen gegen Polizisten und auf Geb\u00e4ude. Die Polizei rechnet mit weiteren Aktionen dieser Art w\u00e4hrend der gesamten Nacht.<\/p>\n<p>+++ 22:35 Uhr +++ In Friedrichshain sind immer noch zahlreiche Kleingruppen unterwegs und liefern sich weiterhin Scharm\u00fctzel mit der Polizei. An der Revaler Stra\u00dfe haben Autonome versucht, sich im Gleisbett der Stra\u00dfenbahn mit Nachschub an Steinen zu versorgen, die hinzukommende Polizei wurde attackiert, bekam die Lage aber schnell unter Kontrolle. An mehreren Orten wurden Baustellen gepl\u00fcndert, um mit dem Material Barrikaden zu errichten. Bislang ist es der Polizei gelungen, dies kurzfristig zu unterbinden.<\/p>\n<p>+++Angriff auf LKA Geb\u00e4ude<\/p>\n<p>Wir haben gestern Abend zeitgleich zur Demonstration gegen die<br \/>\nR\u00e4umung der Liebig 14 das LKA Geb\u00e4ude an der Bulgarischen-Stra\u00dfe in<br \/>\nBerlin Treptow angegriffen. Etliche Fenster wurden entglast und<br \/>\nFarbe an die Hausfassade geworfen. Diese Aktion ist als Antwort auf<br \/>\ndie gewaltsame R\u00e4umung des Hausprojektes zu verstehen, aber auch<br \/>\nTeil der in den letzten Tagen sichtbar gewordenen militanten<br \/>\nBewegung, welche sich gegen die Herrschaft von Staat und Kapital im<br \/>\nallgemeinen richtet.<\/p>\n<p>F\u00fcr die sofortige Freilassung aller Gefangenen der letzten Tage!<br \/>\nF\u00fcr die soziale Revolte! Wir werden noch lange keine Ruhe geben.<\/p>\n<p>+++Schlo\u00dfstr. in Steglitz Forum H&amp;M \/Telecom\/Pimki und Jack&amp;Jones Steine und Farbbeutel<\/p>\n<p>+++Steine gegen Loft &#8211; Auto von Coca-Cola abgefackelt<\/p>\n<p>In der Nacht nach der Liebig R\u00e4umung haben wir in Prenzlauer Berg eine Aktion im Rahmen der 1 Millionen Schaden Kampagne durchgef\u00fchrt. Das neue Luxus Loft in der Gleimstra\u00dfe 40 wurde eingeworfen und in einem davor parkenden Promotion Jeep von Coca Cola haben wir ein Feuerchen gemacht.<\/p>\n<p>ein Mob von vielen<\/p>\n<p>+++Vekehr durch Bombenattrappe lahmgelegt<\/p>\n<p>Der Nachbau einer Sprengvorrichtung hat am Mittwochabend den Stra\u00dfenverkehr in Berlin-Karlshorst teilweise zum Erliegen gebracht. Drei M\u00e4nner hatten gegen 17.30 Uhr auf der Treskowallee in H\u00f6he Sewanstra\u00dfe Polizisten angesprochen und gaben an, einen Koffer in der Ringbahn der S-Bahn-Linie 41 gefunden zu haben. Sie \u00f6ffneten das Gep\u00e4ckst\u00fcck und entdeckten darin diverse Kabel. Alarmierten Spezialisten der Kriminaltechnik stellten jedoch fest, dass es sich lediglich um den Nachbau eines Sprengsatzes handelte. Gegen 20 Uhr wurden s\u00e4mtliche Sperrungen aufgehoben. W\u00e4hrend des Einsatzes war auch der Stra\u00dfenbahnverkehr unterbrochen.<br \/>\nPech hatte einer der drei M\u00e4nner, gegen den ein Haftbefehl bestand. Ihn nahmen die Polizisten fest.<br \/>\nM\u00f6glicherweise steht die Bombenattrappe im Zusammenhang mit den Protesten gegen die R\u00e4umung des linksalternativen Wohnprojektes in der Liebigstra\u00dfe 14. Eine Gruppe von Sympathisanten hatte angedroht, den Berliner Nahverkehr lahmzulegen.<\/p>\n<p>+++Bombendrohung gegen Axel-Springer Verlag<\/p>\n<p>uns erreichte grade die Nachricht, dass es eine Bombendrohung gegen das Geb\u00e4ude des Axel-Springer-Verlags gibt.<br \/>\nDieses sowie das gegen\u00fcberliegende JobCenter Friedrichshain-Kreuzberg in der Rudi-Dutschke-Str. werden grade ger\u00e4umt, die Stra\u00dfe ist abgesperrt.<br \/>\nWeitere Hintergr\u00fcnde sind derzeit noch nicht bekannt.<\/p>\n<p>+++Hausbesetzung<\/p>\n<p>gestern wurde in den fr\u00fchen morgenstunden das ehemalige krankenhaus in der in<br \/>\nBerlin Neuk\u00f6lln (mariendorfer weg) aus solidarit\u00e4t mit dem ger\u00e4umten projekt<br \/>\nliebig 14 besetzt.<br \/>\nes wurde gestern im laufe des vormittags panisch von der Polzei durchsucht. es<br \/>\nkam zu keinen festnahmen.<\/p>\n<p>+++Kunstgalerie versch\u00f6nert<\/p>\n<p>Wir haben gestern Nacht die Schaufenster der schickimicki Kunstgalerien in der Schererstra\u00dfe in Berlin-Wedding gro\u00dffl\u00e4chig versch\u00f6nert!<br \/>\nL14 FOREVER!<\/p>\n<p>+++101 Websites defaced<\/p>\n<p>Im Rahmen der Soli-Aktionen haben wir in dieser Nacht auf 101 Internetseiten einen Text plaziert um auf die R\u00e4umung der Liebig 14 hinzuweisen und um klarzumachen das wir auf allen Ebenen k\u00e4mpfen werden!<br \/>\nDas wird nicht die letzte Aktion sein!<br \/>\nWir solidarisieren uns mit den (nun leider ehemaligen) Bewohner_innen und Unterst\u00fctzer_innen der Liebig14 und allen anderen alternativen Wohnprojekten!<\/p>\n<p>One Struggle, one Fight!<\/p>\n<p>Quelle: Liebig14-Soliticker, Morgenpost, e-mails, Indymedia<\/p>\n<p>Indymedia: http:\/\/de.indymedia.org\/2011\/02\/299288.shtml<\/p>\n<p>Polizeiticker:<br \/>\n2. Feb. Sachbesch\u00e4digungen<br \/>\n2. Feb. Autos brannten<br \/>\n3. Feb. Bilanz der Eins\u00e4tze im Zusammenhang mit der R\u00e4umung Liebigstra\u00dfe 14<\/p>\n<p>Presseartikel:<\/p>\n<p>http:\/\/taz.de\/1\/berlin\/artikel\/1\/schlimmer-als-am-1-mai\/<br \/>\nhttp:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-spricht-von-millionenschaden\/3&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.taz.de\/1\/berlin\/artikel\/1\/das-nachspiel-der-nacht\/<br \/>\nhttp:\/\/mobil.morgenpost.de\/berlin\/article1532529\/Liebig-14-Polizei-nimmt&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.bz-berlin.de\/bezirk\/friedrichshain\/die-bilanz-der-liebig-kraw&#8230;<\/p>\n<p>RBB Abendaschau: http:\/\/www.rbb-online.de\/abendschau\/archiv\/archiv.media.!etc!medialib!rbb!rbb!abendschau!abendschau_20110203_bilanz.html<\/p>\n<hr>\n<p>Spontandemos und Sachschaden<br \/>\nHamburg 4. Februar 2011<\/p>\n<p>Heute abend fanden in der Hamburger Innenstatt 2 Weitere Unangemeldete Sehr Aussagekr\u00e4ftige Liebig 14 Soli Demos In Hamburg mit ca 250 \/ 90 Menschen Statt.<br \/>\nNach der Ersten Demo am Mittwoch mit ca 470 Menschen, siehe hier<br \/>\n( http:\/\/de.indymedia.org\/2011\/02\/299445.shtml ) und hier,( http:\/\/de.indymedia.org\/2011\/02\/299409.shtml )<br \/>\nFanden heute abend in der Hamburger Innenstadt 2 weiter Liebig 14 Soli Demos Statt,<\/p>\n<p>Los ging es gegen 19:15 ca 250 Menschen (Laut bullen Presse) versammelten sich auf dem G\u00e4nsemarkt, dort tauchte gerademal 1 Streifenwagen auf und ein paar Zivis, nach einer Weile zog die Sponti Unangemeldet von dort unter laufenden Pyro einsatz und parolenrufen Wie &#8220;Liebig 14 , Flora Bleibt, One struggle one fight&#8221; und &#8220;Kein Gott, kein Staat, kein Mietvertrag&#8221; \u00fcber die Gerhofstr. ,Poststr.los richtung Rathausmarkt, wo dann auch schon die ersten Behelmten Bullen auftauchten, bishierher lief die Sponti Komplett ohne Begleitung, diese konnten 2 Menschen Festsetzen ein kurzer Befreiungsversuch scheiterte an den kn\u00fcppelden bullen. Die durchgehend sehr laute und schnelle Sponti wendete sich dann richtung Jungfernstieg wo erste barries uas Baustellenmaterial gebaut worden und ein paar Luxuskarossen etwas litten und zog dann weiter Pyro werfend \u00fcber die M\u00f6nckebergstr. wo einige Wahlplakate der CDU leiden Mussten! Einmal um Karstadt herum und schliesslich rein, der \u00fcberfordete wachmann versuchte dies ergebnislos zu verhindern. Nach kurzem besuch der Parf\u00fcmerie in Karstadt ging es wieder auf die M\u00f6ncke wo die leute sich aufteilten.<\/p>\n<p>2. Sponti:<\/p>\n<p>Durch mund zu mund Propaganda und andere wege wurde nun zur Hafenstrasse Mobilisiert.<br \/>\nUm Ca 21:20 Sammelten sich dort dann auch wieder ca. 60 Menschen und liefen wiederum Parolen rufend und von Feuerwerk begleitet los!<\/p>\n<p>Derweil zogen auf der Reperbahn 3 WAWE\u00b4s und ca 25 Wannen auf Und F\u00fchrten Polizei-Ballett auf.<\/p>\n<p>Verlauf der Demo hier Unbekannt Jedoch Wurden immer wieder Pyros geh\u00f6rt und die Bullen Fuhren richtung Altona, wo in der Grossen-Bergstrasse. Einige Werbetafeln und so manche Schaufensterscheibe zu bruch gingen. \u00dcberall in der Umgebung verteilt Mini Barris bestehend aus blumenk\u00fcbeln und bauz\u00e4unen Insgesamt nochmal ca 8 Pers von bullen festgehalten weiteres unbekannt!<\/p>\n<p>Links:<\/p>\n<p>http:\/\/l14soli.blogsport.de\/2011\/02\/04\/demo-hamburg\/<br \/>\nhttp:\/\/www.abendblatt.de\/hamburg\/article1778251\/250-Menschen-demonstrier&#8230;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Scherbendemo &#8211; 30 Gesch\u00e4fte attackiert<br \/>\nBerlin 4. Februar 2011<\/p>\n<p>Erneut gab es in der Nacht zu Sonnabend in Berlin linksextreme Randale wegen der R\u00e4umung des Wohnprojekts Liebig 14. In der N\u00e4he des Hackeschen Marktes wurden Scheiben von Boutiquen zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Anlass ist die R\u00e4umung des von Linken bewohnten Hauses in der Liebigstra\u00dfe 14 am vergangenen Mittwoch. Am Freitagabend hatten sich zun\u00e4chst gegen 21 Uhr bis zu 200 Sympathisanten in der Revaler Stra\u00dfe in Friedrichshain versammelt. Zuvor war im Internet zu der Kundgebung mobilisiert worden.<\/p>\n<p>Nach Polizeiangaben \u00fcberpr\u00fcften Beamte mehrere Personen und stellte Vermummungsutensilien sicher, auch Messer sollen gefunden worden sein. In der autonomen Szene wird letzteres bezweifelt.<\/p>\n<p>Die Polizei erkl\u00e4rte die unangemeldete Versammlung gegen 21.30 Uhr f\u00fcr beendet, es wurden Platzverweise ausgesprochen. Die Linken verteilten sich in Kleingruppen.<\/p>\n<p>Fast zeitgleich zogen Passanten zufolge rund f\u00fcnfzig Vermummte in Mitte von der Alten Sch\u00f6nhauser Stra\u00dfe \u00fcber die Weinmeisterstra\u00dfe in die Rochstra\u00dfe. Sie warfen bei fast 30 Gesch\u00e4ften die Scheiben und besch\u00e4digten Autos. Bevor Einsatzkr\u00e4fte eintrafen, floh die Gruppe. Der Staatsschutz ermittelt wegen schweren Landfriedensbruchs.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Nacht zu Sonntag werden weitere Proteste erwartet \u2013 die Bewohner des Hauses in der Liebigstra\u00dfe 14 hatten dazu aufgerufen, die R\u00e4umung so teuer wie m\u00f6glich werden zu lassen. Erst am Mittwochabend hatte es Randale in Friedrichshain gegeben.<\/p>\n<p>Auch drei Tage nach der R\u00e4umung des in der linken Szene weit \u00fcber Berlin hinaus bekannten Hauses demonstrierten Autonome auch in Hamburg und Kopenhagen ihre Solidarit\u00e4t. In beiden St\u00e4dten lieferten sich Linksradikale in der Nacht zum Sonnabend massive Auseinandersetzungen mit der Polizei. In beiden St\u00e4dten gibt es traditionell eine gro\u00dfe autonome Szene, Linke aus Norddeutschland und D\u00e4nemark nehmen regelm\u00e4\u00dfig an Protesten in Berlin teil. In den Hamburger Stadtteilen St. Pauli und Altona flogen Steine und Flaschen auf Einsatzkr\u00e4fte. Vor dem Rathaus trieben Polizisten die Linken mit Schlagst\u00f6cken und Pfefferspray auseinander.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<p>Fotostrecke: http:\/\/www.flickr.com\/photos\/mikaelzellmann\/sets\/72157625852671785\/<\/p>\n<p>Taz: http:\/\/taz.de\/1\/berlin\/artikel\/1\/randale-ohne-ende\/<\/p>\n<hr>\n<p>Spontandemo wegen Brandanschl\u00e4ge von Nazis &#8211; Schlecker und Bank besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 27. April 2011<\/p>\n<p>Wegen zwei Brandanschl\u00e4gen in Greifswald auf alternative Wohnprojekte, versammelten sich am Abend des 27.04.2011 in Berlin-Neuk\u00f6lln ca. 70 Menschen und protestierten gegen die Angriffe von Neonazis. Dabei gingen Scheiben von Schlecker M\u00e4rkten und einer Filiale der Deutschen Bank zu bruch. Alle TeilnehmerInnen entkamen unerkannt, bevor Kr\u00e4fte der Berliner Polizei eintrafen.<\/p>\n<p>Bilder: http:\/\/www.flickr.com\/photos\/andreas-potzlow\/sets\/72157626595640384\/<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Im Anschluss an eine Spontandemonstration in Neuk\u00f6lln haben mehrere Personen randaliert. Eine gr\u00f6\u00dfere Personengruppe zog gegen 21.30 Uhr kurzfristig \u00fcber die Karl-Marx-Stra\u00dfe bis zum U-Bahnhof Neuk\u00f6lln. Im Verlauf der Wegstrecke warfen Personen Steine auf die Fensterscheiben von zwei Drogeriem\u00e4rkten sowie einer Bank in der Karl-Marx-Stra\u00dfe und brannten Feuerwerk ab.<\/p>\n<p>Nachdem ein Gro\u00dfteil der Personen in den U-Bahnhof Neuk\u00f6lln lief, um mit der U-Bahn der Linie U 7 zu fl\u00fcchten, wurde der Bahnverkehr unterbrochen. Alarmierte Beamte der Bereitschaftspolizei \u00fcberpr\u00fcften in der Karl-Marx- Ecke Ganghoferstra\u00dfe neun Personen und stellten deren Identit\u00e4t fest. Ob die Personengruppe im Zusammenhang mit den begangenen Sachbesch\u00e4digungen steht, ist Gegenstand der Ermittlungen, die der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt \u00fcbernommen hat.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Spontane Demonstration und Glasbruch bei Sparkasse<br \/>\nBerlin 24. September 2011<\/p>\n<p>folgender Beitrag wurde bei indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>Am Abend des 24.09.2011 tauchte kurz nach 22.00 Uhr eine Demonstration in der Mariannenstrasse in Berlin Kreuzberg auf. Ungef\u00e4hr 40 Leute zogen, gr\u00f6\u00dftenteils maskiert, hinter einem Transparent her, auf dem sich mit dem ger\u00e4umten Zentrum Kukatza in Bilbo solidarisiert wurde. Die Mariannenstrasse wurde hinter der Demo durch einen auf die Strasse gezogenen Bauzaun blockiert, \u00fcber den Heini ging es die Oranienstrasse hinunter. Hier schlossen sich weitere Menschen spontan an, sodass ca. 60 Leute \u00fcber die Manteuffelstrasse und Waldemarstrasse zum Lausitzer Platz zogen.<\/p>\n<p>Es wurden Parolen zur Freilassung gefangener GenossInnen gerufen. Am Lausitzer Platz wurde die Sparkasse komplett entglast, danach l\u00f6ste sich die Demo auf. Die Polizei, die in den letzten Tagen erh\u00f6hte Pr\u00e4senz im Kiez gezeigt hatte, kam zu sp\u00e4t, es wurden wohl keine Leute festgenommen.<\/p>\n<p>Polizeipresse:<\/p>\n<p>Fenster einer Bankfiliale besch\u00e4digt<\/p>\n<p>Unbekannte besch\u00e4digten gestern Abend mehrere Fenster eines Geldinstituts in Kreuzberg. Beamte einer Einsatzhundertschaft stellten die besch\u00e4digten Glasscheiben der Bank gegen 22 Uhr 20 an der Ecke Muskauer Stra\u00dfe\/Eisenbahnstra\u00dfe fest. Nach Zeugenaussagen h\u00e4tten sich gegen 22 Uhr etwa 30 bis 40 schwarz gekleidete Personen vor dem Geldinstitut aufgestellt und Pflastersteine gegen die Schaufenster geworfen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<hr>\n<p>Syrische Vertretungen von Demonstranten gest\u00fcrmt<br \/>\nGenf, Wien, Hamburg und Berlin 8. Oktober 2011<\/p>\n<p>Nach der Ermordung des kurdisch-syrischen Regimegegners Maschaal Tammo in seiner Wohnung in der Stadt Kamischli durch maskierte Unbekannte, kamen zehntausende Menschen zu seiner Beisetzung. Dies war die bisher gr\u00f6sste kurdische Mobilisierung seit Beginn des Aufstandes in Syrien.<\/p>\n<p>Die Massen machten, ebenso wie die kurdischen Organisationen ( z.B. das Koordinationskomitee der kurdischen Jugend in einer ersten Stellungnahme), das Regime f\u00fcr diesen Mord verantwortlich.<br \/>\nHeckensch\u00fctzen schossen in den Trauerzug, der immer wieder \u201eAssad hau ab\u201c skandierte. Es gab viele Verletzte und mindestens f\u00fcnf Tote.<br \/>\nTammo hatte die kurdische Zukunftspartei im neu gegr\u00fcndeten oppositionellen Syrischen Nationalrat vertreten und war auch Mitglied des Generalsekretariats des Nationalrats. Bereits im August hatte man versucht, ihn umzubringen.<br \/>\nDie verschiedenen kurdisch-syrischen Gruppen hatten sich von Anfang an an den Protesten gegen das Assad Regime beteiligt. Sie hatten dabei immer betont, dass sie keinen eigenen Staat schaffen wollen, sondern im Rahmen einer Demokratisierung mehr Autonomie anstreben.<br \/>\nIn Solidarit\u00e4t wurden am Samstagnachmitag\/abend syrische Vertretungen in Wien, Genf, Berlin und Hamburg von kurdisch\/syrischen Aktivisten gest\u00fcrmt.<br \/>\nIn Genf versammelten sich ca. 40 Menschen vor der syrischen UN-Mission. F\u00fcnf Aktivisten st\u00fcrmten das B\u00fcro, warfen Dokumente aus dem Fenster und schwenkten die syrische Fahne.<br \/>\nIn Wien nahmen ebenfalls ca. 40 Menschen an der Aktion teil, die H\u00e4lfte von ihnen drang in die syrische Vertretung ein, die Bullen sprechen von Sachbesch\u00e4digungen in der Botschaft. 11 Menschen wurden festgenommen, allen anderen gelang die Flucht vor den eintreffenden Bullen.<br \/>\nIn Berlin wurde die syrische Botschaft von ca. 30 Menschen gest\u00fcrmt, nachdem das Tor des Sicherheitszauns aufgebrochen wurde. Farbbeutel wurden an die Fassade geworfen, Parolen in arabisch und englisch gespr\u00fcht. 24 Menschen wurden festgenommen. Ein Aktivist befindet sich weiterhin in Haft, die Bullen sprechen von einem offenen Haftbefehl. Ob ihm eine Abschiebung drohen k\u00f6nnte, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht klar.<br \/>\nDas Honorarkonsulats Syriens in Hamburg wurde ebenfalls von einer gr\u00f6sseren Gruppe gest\u00fcrmt. Die Eingangst\u00fcr und Fenster des Geb\u00e4udes wurden eingeschlagen, Solidarit\u00e4tstransparente aufgehangen. Es gab vier Festnahmen.<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/uprising.blogsport.de\/<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen griechisches Konsulat<br \/>\nBerlin 27. Mai 2011<\/p>\n<p>Auf linksunten.indymedia.org gefunden:<\/p>\n<p>&#8220;wir, einige anarchisten, haben in den fr\u00fchen morgenstunden des 27 mai das griechischen konsulat und ein assoziiertes reiseb\u00fcro am wittenbergplatz in berlin mit farbe und steinen angegriffen. wir wollen mit dieser symbolischen aktion ein konkretes zeichen der solidarit\u00e4t setzen. solidarit\u00e4t mit all denjenigen , die in den letzten tagen den m\u00f6rderischen attacken des staates und ihrer faschistischen arme ausgesetzt waren, in athen und dar\u00fcber hinaus . wir wollen auch an diejenigen erinnern, die sich im kampf dagegen stellen. sie sind nicht alleine, wir k\u00e4mpfen an ihrer seite.<\/p>\n<p>an dieser stelle unserer geschichte, ist es schwierig f\u00fcr das kapital, sich selbst zu reproduzieren. um sich abzusichern, muss es eine &#8220;krise&#8221; herbeizaubern, die sich automatisch durch das blut jedes sozialen bereiches n\u00e4hrt. das kapital, in seiner zerst\u00f6rerischen weise, reicht in alle unsere lebensbereiche. diese historisch vorhersehbare &#8220;krise&#8221; verst\u00e4rkt diesen prozess lediglich.<br \/>\nin dieser sich zuspitzenden situation treten faschistische kr\u00e4fte auf, ermorden einen migranten aus bangladesch, verpr\u00fcgeln dutzende weitere migranten und greifen besetzte h\u00e4user im zentrum athens an. dies geschieht mit der tolerrierung und auch teilweise kooperation der athener polizei. w\u00e4hrend des generalstreiks am 11. mai, der sich ebenfalls in diesen tagen abspielte, greifen die repressiven organe des staates wiederum demonstranten lebensgef\u00e4hrlich an und schlagen einen von ihnen mit starken kopfverletzungen ins koma.<br \/>\nes wird uns klar, dass die zusammenarbeit zwischen staat und faschisten eng im sozialen gef\u00fcge verankert ist und diese reproduziert. mit anderen worten, die herauf beschworene &#8220;krise&#8221; bringt faschistische progrome hervor, und profitiert gleichzeitig von ihnen.<br \/>\neine fortschreitende entfremdung des lebens im kapitalismus schafft ein klima des terrors, das wiederum gleichzeitig jeden widerstand gegen herrschende verh\u00e4ltnisse unterdr\u00fcckt. gegen angst und resignation setzen wir auf soziale gegenangriffe gegen die kapitalistische verwertungslogik und ihre materiellen manifestierungen. autonome organisierung, gegenseitige unterst\u00fctzung und solidarit\u00e4t ist eine machbare gegenoffensive.<br \/>\nwas an berichten aus griechenland, das chaos auf den strassen, wie auch das chaos der wirtschaft betreffend zu uns her\u00fcber dringt, ist n\u00e4her als wir denken. auch hier wie vor zwei wochen, geschehen angriffe von neo-nazis auf migranten und linke projekte. auch hier schaut die polizei zu und kooperiert m\u00f6glicherweise, das bleibt noch etwas im dunkeln.<br \/>\nhier wie dort zeigen das kapital und die repressiven organe des staates ihre fiese fratze. unsere einzige chance heisst widerstand. in diesem sinne richtet sich unser widerstand gegen den griechischen statt, sowie allen staaten und gegen jegliche form von faschismus weltweit. &#8221;<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Eine Gruppe Unbekannter hat in der Nacht zu Freitag das Griechische Generalkonsulat am Wittenbergplatz in Sch\u00f6neberg mit Pflastersteinen und Farbbeuteln angegriffen und Sachschaden angerichtet. Verletzt wurde niemand, der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Gegen 2.55 Uhr hatte ein Fensterputzer beobachtet, wie eine Gruppe von etwa zw\u00f6lf vermummten Radfahrern vor der Vertretung auf Kommando eines R\u00e4delsf\u00fchrers gehalten hatte und auf ein weiteres Kommando hin Gegenst\u00e4nde auf das Geb\u00e4ude geschleudert wurden. Wenig sp\u00e4ter h\u00f6rte der Zeuge zersplitterndes Glas, Sekunden sp\u00e4ter fl\u00fcchteten die Unbekannten in Richtung Lietzenburger Stra\u00dfe. Eine Sofortfahndung der alarmierten Polizei blieb erfolglos.<\/p>\n<p>Bei einer Inaugenscheinnahme wurden 15 Farbkleckse auf der Au\u00dfenfassade der Generalvertretung entdeckt, auf dem Gehweg lagen zahlreiche Pflastersteine unterschiedlicher Gr\u00f6\u00dfe. Mehrere Fensterscheiben sowie die gl\u00e4serne Eingangst\u00fcr eines dort ans\u00e4ssigen Fremdenverkehrsb\u00fcros waren zerst\u00f6rt. Die Beamten stellten neben diversen T\u00fcten, in denen sich offenbar die Steine und Farbbeutel befunden hatten, auch mehrere Papierbl\u00e4tter sicher, auf denen sich politische Botschaften bisher unbekannten Tenors befanden. Nach Informationen von Morgenpost Online soll sich in diesen Zeilen aber niemand konkret zu der Aktion bekannt haben, die Spuren werden jetzt ausgewertet. Hinweise nimmt jede Polizeidienststelle entgegen.<\/p>\n<p>Nach Angaben eines Ermittlers wird vermutet, dass deutsche T\u00e4ter f\u00fcr den Angriff verantwortlich sind, die die Finanzhilfen Deutschlands f\u00fcr das verschuldete Griechenland kritisieren. Mit reiner Fremdenfeindlichkeit k\u00f6nne die Tat nichts zu tun haben, weil gezielt ein Geb\u00e4ude zu einer Zeit angegriffen worden war, zu der sich Menschen normalerweise nicht auf der Stra\u00dfe befinden. Die Ermittlungen dauern an.<\/p>\n<p>Au\u00dfenminister Guido Westerwelle verurteilte die Tat. In einem Telefonat mit seinem griechischen Amtskollegen Dimitris Droutsas dr\u00fcckte der FDP-Politiker sein pers\u00f6nliches Bedauern \u00fcber den Vorfall aus. Westerwelle sagte: \u201eDiese Tat st\u00f6\u00dft nicht nur in der Bundesregierung, sondern auch in der deutschen Bev\u00f6lkerung auf Emp\u00f6rung.\u201c Er betonte, dass \u201edie deutschen Sicherheitskr\u00e4fte weiterhin alles Erforderliche tun werden, um die diplomatischen und konsularischen Vertretungen in Deutschland zu sch\u00fctzen\u201c. Quelle: morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel auf italienische Botschaft<br \/>\nBerlin 28. Mai 2011<\/p>\n<p>Nach dem griechischen Generalkonsulat in Berlin ist am Samstag auch die italienische Botschaft in der Hiroshimastra\u00dfe angegriffen worden.<br \/>\nUnbekannte h\u00e4tten am Samstagmorgen mehrere Farbbeutel an die Fassade des Geb\u00e4udes geworfen, teilte die Polizei mit. Das Landeskriminalamt \u00fcbernahm die Ermittlungen. Erst am Freitag hatte eine Gruppe von etwa zw\u00f6lf Vermummten Farbbeutel und Pflastersteine auf das griechische Generalkonsulat geworfen.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Farbeier gegen Botschaft der Republik Syrien geworfen<br \/>\nBerlin 1. Juni 2011<\/p>\n<p>Die Botschaft der Republik Syrien in Tiergarten ist heute fr\u00fch mit Farbeiern beworfen worden. Die T\u00e4ter sind unbekannt.<br \/>\nEine Objektschutz-Streife der Polizei sah am Mittwoch fr\u00fch gegen vier Uhr, dass die Hauswand der Botschaft der Arabischen Republik Syrien in der Rauchstra\u00dfe besch\u00e4digt worden war. Unbekannte hatten mehrere Farbeier gegen das Geb\u00e4ude geworfen. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Citro\u00ebn-Autohaus<br \/>\nBerlin 12. Juni 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Brief an unsere griechischen GenossInnen und Anschlagserkl\u00e4rung<\/p>\n<p>Wir haben vor einigen Wochen den Text &#8220;Dringender Aufruf f\u00fcr internationale Solidarit\u00e4t!&#8221; von libert\u00e4ren Kommunisten aus Athen gelesen. F\u00fcr den gemeinsamen Kampf gegen den Terror der EU und der Troika sowie ihrer Polizeiarmeen, die schon lange in enger Abstimmung zusammen arbeiten, w\u00fcrden wir mehr solcher klaren Worte aus Griechenland begr\u00fc\u00dfen.<br \/>\nDie Zusammenarbeit antagonistischer Projekte und klandestiner Strukturen in Europa ist nicht so sehr auf pers\u00f6nliche Bekanntschaft angewiesen, wie auf Kenntnis der gegenseitigen Bed\u00fcrfnisse und strategischen Ziele.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bewegung in Griechenland bedeutet das, dass bei uns zum Beispiel keine Klarheit besteht f\u00fcr welches Niveau von Militanz nach dem Desaster in der Marfin Bank inzwischen wieder Akzeptanz besteht und welche Formen von internationaler Solidarit\u00e4t erw\u00fcnscht sind. Aus der kulturellen und menschlichen H\u00f6lle der Barbarei in Deutschland ist es vor diesem Hintergrund nicht einfach die sozialen oder antisozialen K\u00e4mpfe in Griechenland zu unterst\u00fctzen. Je klarer die W\u00fcnsche formuliert werden, desto einfacher lassen sich in der Ferne Schl\u00e4ge gegen den gemeinsamen Feind f\u00fchren. Deshalb haben wir uns \u00fcber diesen Aufruf gefreut; wir erwarten immer klare Worte in unseren internationalen Beziehungen.<\/p>\n<p>Ausdr\u00fccklich solidarisieren wir uns mit den nicht-reformistischen Protesten der griechischen Bev\u00f6lkerung gegen die Diktatur der Banken und ihrer parlamentarischen Marionetten. Wir fordern Freiheit f\u00fcr die Gefangenen aus den bewaffneten Gruppen, f\u00fcr die Gefangenen der anarchistischen Bewegung und f\u00fcr die sozialen Gefangenen in den griechischen Kn\u00e4sten. Ihren Kampf gegen die M\u00f6rder der MAT und Geheimpolizei, gegen den Terror der Faschisten und diverser Sondereinheiten wie DELTA, wollen wir unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Am 13. Juni haben wir also in Berlin-Lichtenberg einen Citro\u00ebn H\u00e4ndler mit Brands\u00e4tzen angegriffen. Dabei wurden zehn Autos zerst\u00f6rt. Wir haben uns f\u00fcr Citro\u00ebn entschieden, weil dieser franz\u00f6sische Konzern Fahrzeuge an die griechische Polizei liefert. Griechische Bullen machen mit Streifenwagen von Citro\u00ebn Jagd auf Migranten und nutzen die Technik dieser Firma zur Unterdr\u00fcckung sozialer Spannungen. Mit unserem Angriff auf einen Berliner Citro\u00ebn H\u00e4ndler zeigen wir den Profiteuren des inneren Krieges, dass es keine klare Front gibt. Was in Athen Bullen zu ihren Eins\u00e4tzen transportiert kann in Berlin schon mal brennen.<\/p>\n<p>Autonome Gruppe &#8220;Christos Tsoutsouvis&#8221;<\/p>\n<p>Prsse: Zehn Fahrzeuge in Berliner Autohaus zerst\u00f6rt<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der Nacht zu Montag auf dem Gel\u00e4nde eines Citro\u00ebn-Autohauses in Berlin-Lichtenberg Feuer gelegt. Bei dem Brand in der Stra\u00dfe Alt Friedrichsfelde wurden insgesamt zehn Fahrzeuge zerst\u00f6rt, wie die Polizei mitteilte. Die Flammen waren gegen 3 Uhr bemerkt worden. Der Staatsschutz ermittelt, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann. Es entstand hoher Sachschaden.<\/p>\n<p>Feuerteufel waren in der Nacht auch in Kreuzberg und Adlershof unterwegs. Hier beobachteten Anwohner an der Baruther Stra\u00dfe gegen 3.30 Uhr einen Mann, wie er von einem geparkten Auto weglief. Kurz darauf entdeckten sie ein kleines Feuer an dem Wagen und konnten es l\u00f6schen. Au\u00dferdem ging ein ohne Kennzeichen in der Wassermannstra\u00dfe in Adlershof abgestelltes Autowrack in Flammen auf. In beiden F\u00e4llen ermittelt ein Brandkommissariat.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Deutsche Bank<br \/>\nBerlin 6. Dezember 2011<\/p>\n<p>&#8220;Am Abend des 6.12.2011 haben wir in Gedenken an den 2008 in Athen von Bullen ermordeten Alexandros Grigoropoulos die Deutsche Bank angegriffen.<br \/>\nDie Bank am U- Bahnhof Karl Marx Stra\u00dfe haben wir bespr\u00fcht, mit Farbe beworfen und die Scheiben eingeschlagen.<br \/>\nZum gegenw\u00e4rtigen Zeitpunkt werden der griechischen Bev\u00f6lkerung drastische Sparprogramme auferlegt, um unter anderem Kredite der Deutschen Bank zu bezahlen.<\/p>\n<p>Sie ist eine von vielen Profiteur_innen der derzeitigen Griechenland-&#8220;krise&#8221;.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit den griechischen K\u00e4mpfen.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/51600<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen Sparkasse<br \/>\nBerlin 14. August 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht des 14. Augusts zerschlugen wir die Fenster der Sparkasse an der Heinrich-Heine-Stra\u00dfe. Auf das Fenster spr\u00fchten wir: &#8216;UK brennt&#8217;. Dies geschah in solidarit\u00e4t mit den k\u00fcrzlichen Erhebungen in England und all denjenigen, die nun Repressionen zu erwarten haben.<\/p>\n<p>Verbreite den Aufstand!<br \/>\nSolidarit\u00e4t aus Berlin.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Molli gegen Rathaus geworfen<br \/>\nBerlin 11. Januar 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Wie bereits am 30. April 2010, haben wir in der vergangenen Nacht einen Molli auf das Rathaus Friedrichshain geworfen. Der R\u00e4umungsbescheid f\u00fcr die Liebig14 ist ein klares Signal, dass wir verstanden haben. Beulker, jetzt gibt&#8217;s Beule! Sollte es zur R\u00e4umung der Liebig14 kommen, darfst du Schulze, dich schon mal nach einer neuen B\u00fcroeinrichtung umsehen und schau \u00f6fter mal unter dein Auto, aber das kennst du ja bereits!<\/p>\n<p>Keinen Meter mehr zur\u00fcck!<br \/>\nWir rufen eine Zahl in die Runde: 1 Million Sachschaden f\u00fcr Berlin bei R\u00e4umung!<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr Marco, Silvia, Billy und Costantino!<br \/>\nFreiheit fur die Beschuldigten der Conspiracy of Cells of Fire<\/p>\n<p>Autonome Gruppe&#8221;<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>&#8211; http:\/\/www.taz.de\/1\/berlin\/artikel\/1\/autonome-drohen-buergermeister\/<br \/>\n&#8211; http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-justiz\/militante-linke-bedrohe&#8230;<br \/>\n&#8211; http:\/\/www.morgenpost.de\/berlin-aktuell\/article1508201\/Autonome-verueben&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen Kinderschutzbund<br \/>\nDortmund 28. Januar 2011<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 27. auf den 28.1. hat es in der Dortmunder Nordstadt eine Soli-Aktion mit dem r\u00e4umungsbedrohten Hausprojekt Liebig 14 in Berlin gegeben.<\/p>\n<p>Eine Woche vor dem angesetzten R\u00e4umungstermin wird so nochmal der politische Druck auf Senat und Eigent\u00fcmer erh\u00f6ht. Der Kampf um den Erhalt des Projektes erregt mittlerweile bundesweite Aufmerksamkeit und provoziert an vielen Orten mehr oder weniger handfeste Solidarit\u00e4tsbekundungen.<\/p>\n<p>Auch in Dortmund mangelt es bekannterma\u00dfen an R\u00e4umlichkeiten zur emanzipatorischen Selbstentfaltung. Nicht ohne guten Grund: Sie k\u00f6nnen ein erster Schritt auf dem Weg zur \u00dcberwindung der bestehenden Gesellschaftsordnung sein, die anstelle ihrer rationalen Einrichtung die marktvermittelte Interessensverfolgung ihrer Mitglieder setzt. Eben dieser Interessensverfolgung des Herrn Edwin Th\u00f6ne, Besitzer der Liebig 14 und Vorsitzender des Kinderschutzbundes aus dem benachbarten Unna, wurde daher ein symbolischer Strich durch die Rechnung gemacht.<\/p>\n<p>Das B\u00fcro des Dortmunder Kinderschutzbundes e.V. an der Lambachstr. Ecke M\u00fcnsterstr. d\u00fcrfte heute fr\u00fch aufgrund eines technischen Problems mit einer Frontscheibe auch bei aufgedrehter Heizung nicht mehr warm geworden sein. An der anderen Fensterscheibe die Erkl\u00e4rung in pinker Farbe: &#8220;An Edwin Th\u00f6ne: Keine R\u00e4umung der Liebig 14 in Berlin !&#8221;<\/p>\n<p>Mal schauen, ob die Pfeifen vom polizeilichen Pressedienst auch noch was schreiben.<\/p>\n<p>R\u00e4umt ihr unsere H\u00e4user, kommen wir bei euch vorbei !&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/32942<\/p>\n<hr>\n<p>Bundesweite Soliaktionen f\u00fcr die Liebig14<br \/>\nBundesweit 2\/3. Februar 2011<\/p>\n<p>Halle\/Saale: Solidemo mit 40 Leuten gegen die R\u00e4umung und in Solidarit\u00e4t mit den Gefangenen<\/p>\n<p>Frankfurt: Gestern abend gab es auch in Frankfurt-Bockenheim eine spontan Demo gegen die R\u00e4umung der Liebig 14 in Berlin. Rund 60 Leute zogen teilweise vermummt die Leipzigerstra\u00dfe runter, die Bullen kammen weitgehend zu sp\u00e4t. Mit lautstarken Parolen und einigem Feuerwerk machten die Leute ihre Unmut luft. Auch einige M\u00fcllcontainer haben wohl gebrannt. Bis zum Kirchplatz l\u00f6sste sich die Demo dann auf. Von Festnahmen hab ich nix mitbekommen.<\/p>\n<p>Potsdam: brennende M\u00fcllcontainer und Grafittis<\/p>\n<p>K\u00f6ln: Reclaim the Liebigstreet- Soliaktion f\u00fcr Liebig 14 in der Liebigstra\u00dfe in K\u00f6ln mit anschlie\u00dfender Demo Am Mittwoch, den 2.2.2011 um 16:00 Uhr fand in K\u00f6ln eine Soliaktion f\u00fcr die, von R\u00e4umung betroffene, Liebig 14 in Berlin statt.<br \/>\nRund 50 AktivistInnen fanden sich um 16:00 Uhr an der Liebigstra\u00dfe in K\u00f6ln zusammen, um mit der Sambaband &#8220;Rhythms of Resistance&#8221;, Transpi, Jonglage und Rufen, wie &#8220;Ob Ehrenfeld, ob Friedrichshain, Liebigstra\u00dfe ist nicht allein!&#8221; und &#8220;Schei\u00df auf R\u00e4umung-schei\u00df drauf&#8221; ihre Wut und ihren Frust \u00fcber die R\u00e4umung und ihre Solidarit\u00e4t mit den Ger\u00e4umten kund zu tun.<br \/>\nNach ca. 45 Minuten bewegten sich die Menschen mit Flyern und Musik bewaffnet durch Ehrenfeld und um 17:30 Uhr wurde die Spontandemo dann von der Polizei durch Kesseln, Handgreiflichkeiten und vereinzelten Personalienkontrollen aufgel\u00f6st.<\/p>\n<p>SOLIDARIT\u00c4T MIT ALLEN BESETZER_INNEN DER LIEBIG 14 UND DER GANZEN WELT!<\/p>\n<p>Hamburg: Unter dem Motto &#8221; One Struggle, one Fight Liebstr. 14 bleibt&#8221; zogen etwas 400 Menschen aus dem Hamburger Schazenviertel zur Hafenstra\u00dfe<br \/>\nUnter dem Motto &#8221; One Struggle, one Fight, Liebstr. 14 bleibt&#8221; zogen etwas 400 Menschen aus dem Hamburger Schazenviertel zur Hafenstra\u00dfe.<br \/>\nDie Solidemo begann um 20 Uhr vor der Roten Flora, als sich bis 20:30 Uhr klein Anmelder fand, formierte sich die Demo und ging spontan los. Die hamurger Bullen hielten den Auzug nach wenigen Meter auf. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten und die Bullen wurden mit Pyro und Falschen angegriffen. Weitere, halbherzige Versuche die Bullensperre zu durchbrechen, scheiterten.<br \/>\nNach 20 Minuten fand sich dann doch ein Anmelder und eine kraftvolle Demo zog unter &#8220;Miete verweigern, K\u00fcndigung ins Klo, H\u00e4user besetzen sowieso&#8221; &#8220;Bambule&#8221; &#8220;One Struggle, one Fight, Liebstr. 14\/ Rote Flora bleibt&#8221; nach St.Pauli.<\/p>\n<p>Auf der Reeperbahn, sollte die Demo direkt zur HAfenstr. f\u00fchren, jedoch l\u00f6sste sich aus der Demo einige Teilnehmer und lief die Reeperbahn runter. Die Planlosen Bullen, versuchten hektisch dies zu unterbinden, bekammen den w\u00fctenden Mob nicht mehr unter Kontrolle. Der zog dann durch mehrere Stra\u00dfen selbstst\u00e4ndig Richtung Hafenstr.<br \/>\nDort wurden BArris gebaut und das ein oder andere Feuer loderte auf.<br \/>\nBis 22 Uhr waren immer wiedr Kleingruppen unterwegs, dass ein oder andere soll wohl noch zu Bruch gegangen sein.<\/p>\n<p>Soligr\u00fc\u00dfe nach Berlin!!<\/p>\n<p>http:\/\/www.mopo.de\/hamburg\/panorama\/-\/5067140\/7150050\/-\/item\/0\/-\/index.html<\/p>\n<p>Freiburg: Gegen 18 Uhr trafen sich rund 50 Menschen an der besetzten Gartenstra\u00dfe 19 und zogen laute Parolen rufend, Flyer verteilend und durch Pyrotechnik unterst\u00fctzt durch die noch gut besuchte Freiburger Innenstadt. Erst nach einer Weile tauchte wohl eher aus Zufall ein Streifenwagen hinter der Demonstration auf. Vor dem Polizeirevier Nord wurde eine Feuerwerksbatterie gez\u00fcndet.Als die Demonstrant_innen die Kronenbr\u00fccke erreichten, schossen aus dem Nichts mehrere Streifenwagen und zwei Wanne auf die Demonstrant_innen zu, mit Helm und Schlagstock ausgestattete Streifenbullen sprangen aus ihren Fahrzeugen, kontrollierten die Personalien von mindestens einer Person und begannen zu Filmen. \u201eIm Gr\u00fcn\u201c kam es noch zu P\u00f6beleien gegen zu aufdringliche Polizist_innen, welche Anstalten machten, das Grethergel\u00e4nde zu betreten.<\/p>\n<p>Bielefeld: Bielefeld: Heute Abend gegen 19:00 gab es in Bielefeld eine Solisponti mit 30-50 Leuten. Ging durch die Innenstadt zum AJZ. Lautstark mit B\u00f6llern und Leuchtmitteln. Flyer wurden am Rande verteilt.<\/p>\n<p>Polizei-B\u00fcro in Bielefeld-Schildesche wird verw\u00fcstet &#8211; Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen<br \/>\nSchildesche.<br \/>\nIm Laufe der Nacht, nach ersten Zeugenaussagen gegen 02.00 Uhr,<br \/>\nwurden zwei Fensterscheiben des B\u00fcros mit vier Pflastersteinen<br \/>\neingeworfen und die Eingangst\u00fcr besch\u00e4digt.<br \/>\nDesweiteren wurden vier Farbbeutel gegen die Fassade geworfen.<\/p>\n<p>Rostock: Gestern abend 21 Uhr zogen 50 AktivistInnen aus Rostock durch die Rostocker Innenstadt, um ihre Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung f\u00fcr die BewohnerInnen der Liebig 14 in Berlin!<br \/>\n50 aktivistinnen zogen vom Saarplatz Rostock aus in die Innenstadt und bekundeten mit Sprechch\u00f6ren wie &#8220;Kein Gott, Kein Staat, KeiN mietvertrag&#8221; und &#8220;Die H\u00e4user denen, die drin wohnen&#8221; ihre Solidarit\u00e4t und Unterst\u00fctzung f\u00fcr das alternative Wohnprojekt Liebig 14 und alle weiteren alternativen Wohnprojekte \u00fcberhaupt! Es ging etwas Feuerwerk hoch und ein Funkwagen der Polizei nahm Rei\u00dfaus, als die Demo sich n\u00e4herte.<br \/>\nKurz nach 22 Uhr spr\u00fchten offenbar einige der Demonstranten schwarze Farbe gro\u00dffl\u00e4chig gegen die Eingangst\u00fcr und umliegende Wandbereiche der Oberfinanzdirektion. Der Zentrale Kriminaldienst sicherte Spuren am Tatort und die Kriminalpolizei nahm die Ermittlungen auf.<\/p>\n<p>Laut Zeugenaussagen wurde gegen 2.30 Uhr auf dem Parkplatz hinter dem Rostocker Rathaus ein VW-Transporter angez\u00fcndet. Das Fahrzeug der Stadtverwaltung brannte v\u00f6llig aus. Derzeit wird es kriminaltechnisch untersucht.<\/p>\n<p>Siebenlehn: gerade in siebenlehn bei freiberg in sachsen eine sparkasse gesmasht<br \/>\nsolidarische gr\u00fc\u00dfe an die liebig14 und alle leute die vor ort sind<\/p>\n<p>Dortmund: Dortmund. Aus einer Gruppe von zum gro\u00dfen Teil vermummter Linksautonomer ist die Polizei am Mittwochabend in der Nordstadt angegriffen worden. Hintergrund k\u00f6nnte die Berliner Haus-R\u00e4umung in der Liebigstra\u00dfe sein, dem Inhaber wurde schon in Dortmund gedroht.<\/p>\n<p>Aus noch nicht best\u00e4tigtem Anlass, zumindest wollte sich die Polizei dazu noch nicht \u00e4u\u00dfern, hatten sich 30 bis 50 Demonstranten zu einer spontanen Demo entschlossen, die ihren Ausgang gegen 19.15 Uhr an der Leopoldstra\u00dfe in Dortmunds Nordstadt nahm. Aus den Reihen der schwarz gekleideten und vermummten Demonstranten, die mit Transparenten loszogen und mehrere Sachbesch\u00e4digungen begangen, flogen Steine, unter anderem in Richtung Polizei. Zudem gingen Scheiben von Gesch\u00e4ften zu Bruch. Zwei Streifenwagen wurden durch Steinw\u00fcrfe und Farbschmierereien teilweise erheblich besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>http:\/\/www.derwesten.de\/staedte\/dortmund\/Vermummte-werfen-Steine-auf-Pol&#8230;<\/p>\n<p>Hannover: Krawalle schwarz vermummter Jungendlicher in der Nordstadt Hannover. Polizei startet Grosseinsatz. Jugendliche Gruppierungen wurden gegen 21:22 Uhr auf dem Engelbosteler Damm bei Randalieren und Sprech- Ch\u00f6ren durch die Polizei gest\u00f6rt und nahm die Verfolgung auf.<\/p>\n<p>Bremen: Heute Abend fand im Bremer Viertel eine kleine, aber laute Solidarit\u00e4tsdemo f\u00fcr die ger\u00e4umte Liebig14 in Berlin statt.<br \/>\nEtwa 100 Menschen nahmen an der spontanen, unangemeldeten und lediglich szeneintern mobilisierten Solidarit\u00e4tsdemonstration teil, die gegen 18.30 Uhr durchs Bremer Viertel lief. Die Demonstration lief ohne Polizeibegleitung aus Richtung St. J\u00fcrgens Str. \u00fcber Vor dem Steintor zur Sielwallkreuzung. Hierbei wurden Parolen, wie &#8220;Miete verweigern, K\u00fcndigung ins Klo, H\u00e4user besetzen sowieso!&#8221; gerufen, B\u00f6ller gez\u00fcndet und Pyrotechnik abgebrannt. Nachdem die Demonstration in Richtung Am Dobben abgebogen war, traf die Bremer Bereitschaftspolizei ein, verlie\u00df ihre Fahrzeuge mit dem Befehl &#8220;Helm auf&#8221; und versuchte die Demonstration in H\u00f6he Humboldtstr. zu kesseln. Die DemonstrationsteilnehmerInnen konnten aber zum Gro\u00dfteil in verschiedene Richtungen auseinanderlaufen, sodass am Ende nur etwa 15 Personen von der Polizei gestellt wurden. Ingewahrsamnahmen konnten nicht beobachtet werden, evtl. kam es zu Personalienfeststellungen.<br \/>\nNach der Demonstration wurde die Sielwallkreuzung von mehreren Polizeifahrzeugen &#8220;gesichert&#8221; und das Viertel wird zur Zeit intensiv von Einsatz- und Zivilfahrzeugen bestreift.<\/p>\n<p>Kiel: Eine Gruppe von 20 bis 30 Demonstranten der autonomen Szene hat am Mittwochabend in der Kieler Innenstadt randaliert. Die Gruppe zog kurz nach 18 Uhr \u00fcber den Asmus-Bremer-Platz und durch die Holstenstra\u00dfe. Dabei brannten bengalische Feuer ab. Vereinzelt wurden Feuerwerksk\u00f6rper und Farbbeutel geworfen. Bei der Commerzbank gingen nach Polizeiangaben zwei Schaufenster und ein Glaskasten zu Bruch. Die Kieler Polizei reagierte sofort und zog Kr\u00e4fte in der Innenstadt zusammen. Einzelne Personen wurden \u00fcberpr\u00fcft, zu Festnahmen kam es nicht. Offenbar bezog sich der Protest auf die R\u00e4umung eines der letzten besetzten H\u00e4user in der Berliner Liebigstra\u00dfe. Einige der Randalierer riefen den Stra\u00dfennamen.<\/p>\n<p>G\u00f6ttingen: Circa 150 Menschen beteiligten sich in G\u00f6ttingen an einer spontanen Solidemo, begleitet von sch\u00f6nem Feuerwerk und massiver Bullenpr\u00e4senz.<\/p>\n<p>Gie\u00dfen: lief gerade ne Solidemo, rund 70 Leute, 3 Transparente, Redebeitr\u00e4ge \u00fcber Mega und Flugbl\u00e4tter. Viele Vermummt und entschlossen, inkl. Feuerwerk und B\u00f6ller. Als die Bullen massiver aufgetreten sind wurde aufgel\u00f6st und zerstreut. Man munkelt, dies war erst der Anfang\u2026\u00dcberall sind Kleingruppen unterwegs und der Abend f\u00e4ngt erst an\u2026<\/p>\n<p>Hildesheim: Soli-Besetzung f\u00fcr Liebig14<br \/>\nAktivisten und Aktivistinnen besetzten am 01.Februar gegen 24:00 Uhr ein Haus in der Hildesheimer Nordstadt am Friedrich-Naemsch-Park. Grund daf\u00fcr ist die heute bevorstehende R\u00e4umung des links-alternativen Wohnprojekts Liebig 14 in Berlin. Die Besetzer_innen wollen mit dieser Aktion den dortigen Bewohner_innen ihre Solidarit\u00e4t ausdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Weilheim i. Ob: +++Bullenwache mit Farbe und Steinen angegriffen+++Bullenautos beschmiert+++Automaten mit Farbe beschmiert+++<\/p>\n<p>http:\/\/www.merkur-online.de\/lokales\/weilheim\/protest-gegen-berliner-haus&#8230;<\/p>\n<p>Osnabr\u00fcck: Randalierer attackieren Polizei Osnabr\u00fcck mit Feuerwerksk\u00f6rpern und Steinen &#8211; Eingang der<br \/>\nPolizeidirektion besch\u00e4digt<\/p>\n<p>Bei einer unangemeldeten Demonstration von 50 Personen aus der linken Szene wurde am Mittwochabend in Osnabr\u00fcck ein Streifenwagen mit einem Feuerwerksk\u00f6rper attackiert. Am Donnerstagmorgen entdeckten Beamten zudem, dass Randalierer den Eingangsbereich ihres Reviers mit Steinen und Feuerwerksk\u00f6rpern besch\u00e4digt hatten.<\/p>\n<p>Am Donnerstagmorgen mussten Beamte der Polizeidirektion Osnabr\u00fcck am Heger-Tor-Wall feststellen, dass Unbekannte die Haupteingangst\u00fcr zum Geb\u00e4ude besch\u00e4digt hatten. Randalierer hatten offenbar Steine und Feuerwerksk\u00f6rper gegen die T\u00fcr geworfen und so einen Schaden am Sicherheitsglas verursacht. Die Sachbesch\u00e4digung wurde offensichtlich zwischen 17 Uhr am Mittwoch und 05.40 Uhr am Donnerstagmorgen ver\u00fcbt.<\/p>\n<p>Die Polizei wei\u00df nicht, ob es einen Zusammenhang zu einer unangemeldeten Demonstration am Mittwochabend gibt, bei der ein Feuerwerksk\u00f6rper nach einem Streifenwagen geworfen worden war. Etwa 50 Demonstranten, \u00fcberwiegend Jugendliche und junge Erwachsene aus der linken Szene, hatten sich am Mittwochabend gegen 18 Uhr auf dem Nikolaiort zusammengefunden, um spontan gegen die R\u00e4umung des letzten besetzten Hauses an der Liebigstra\u00dfe 14 in Berlin zu protestieren.<\/p>\n<p>https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/33331<\/p>\n<p>Gelsenkirchen: +++Bezirksdienststelle der Polizei und Arbeitsgericht beschmiert.<\/p>\n<p>Bislang unbekannte T\u00e4ter beschmierten in der Nacht zu Donnerstag an der Bochumer Stra\u00dfe im Ortsteil \u00dcckendorf sowohl die Bezirksdienststelle der Polizei wie auch das schr\u00e4g gegen\u00fcber liegende Arbeitsgericht. Die Glasfront der Bezirksdienststelle beschmierten sie in silberner Farbe mit den Schriftz\u00fcgen &#8220;Liebig 14 und ACAB&#8221;. Die Fenster in der Parterre sowie der Eingangsbereich des Arbeitsgerichtes beschmierten sie augenscheinlich mit der gleichen Farbe. Auch hier hinterlie\u00dfen sie den Schriftzug &#8220;Liebig 14&#8221; sowie ein Antifa Symbol. Dar\u00fcber hinaus wurde die \u00e4u\u00dfere Scheibe einer Doppelverglasung an einem Fenster eingeschlagen. Offensichtlich handelt es sich bei den T\u00e4tern um Sympathisanten der Hausbesetzerszene Liebigstra\u00dfe in Berlin. Das Kommissariat Staatsschutz ist eingeschaltet.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Gelsenkirchen<\/p>\n<hr>\n<p>Geldautomaten angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 20. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Um unsere Solidarit\u00e4t mit den K\u00e4mpfen in Griechenland auszudr\u00fccken und jenen, die dort f\u00fcr ihre Zugeh\u00f6rigkeit zur anarchistischen Bewegung im Knast sitzen, mitzuteilen, dass unser gemeinsamer Kampf unabh\u00e4ngig von staatlicher Repression immer weitergehen wird, waren wir am Abend des 20.M\u00e4rz in Berlin-Neuk\u00f6lln unterwegs. Im U-Bahnhof Leinestrasse legten wir einen Beutel Pattex auf die Tastatur eines Geldautomaten und z\u00fcndeten damit dieses Symbol des Kapitalismus an.<\/p>\n<p>Worum es geht wurde auch als kurzer Slogan daneben gespr\u00fcht.<br \/>\nWir gr\u00fcssen damit die Gefangenen, die wegen &#8220;Verschw\u00f6rung der Feuerzellen&#8221; vor Gericht stehen, die Gefangenen, die wegen &#8220;Revolution\u00e4rer Kampf&#8221; im Knast sitzen, den anarchistischen Gefangenen Giannis Skouloudis und Simos Seisidis. F\u00fcr ihre Freiheit sollen noch viele Sachen in den Herzen der Bestie brennen!<\/p>\n<p>Autonome Zelle LAMBROS FOUNTAS&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>15000 auf revolution\u00e4ren 1.Mai Demo Berlin &#8211; Gesch\u00e4fte und Bullen angegriffen<br \/>\nBerlin 1.Mai 2011<\/p>\n<p>Zwischen 10000 und 15000 Menschen zogen am 1.Mai unter dem Motto &#8220;f\u00fcr die soziale Revolution weltweit&#8221; von Kreuzberg nach Neuk\u00f6lln. Bereits am Hermannplatz wurden die Bullen welche den Platz absperrten mit B\u00f6ller und Feuerwerk beworfen. Im weitern Verlauf der Demonstration wurden entlang der Wegstrecke drei Bankfilialen, ein Einkaufszentrum, Woole, Kik, Polizeifahrzeuge und eine Polizeiwache mit Steinen angegriffen und entglast.<br \/>\nErste Versuche der Polizei den Demonstrationszug zu st\u00fcrmen konnten mit Hilfe von Steinen abgewehrt werden. Erst als die Demospitze die Karl-Marx-Stra\u00dfe erreichte gelang es den Bullen den Zug zu stoppen, und wiederum unter Beschuss von Steinen und B\u00f6ller, einige Festnahmen durchzuf\u00fchren. Kurz darauf wurde die Demo offiziell f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend einige TeilnehmmerInnen die Gegend verliessen zog ein Gro\u00dfteil der Leute geschlossen weiter Richtung Herrmannplatz. Dort kam es erneut zu angriffen auf die Polizei, welche mit Schlagst\u00f6cken und Pfefferspray antwortete. Im laufe des Abends verschob sich das ganze zur\u00fcck nach Kreuzberg wo es am Kottbusser Tor immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Festbesuchern und Polizei kam.<\/p>\n<p>Brandanschl\u00e4ge auf Autos<\/p>\n<p>In der Nacht nach dem 1. Mai haben Unbekannte in den Berliner Stadtteilen Kreuzberg und Spandau Autos angez\u00fcndet. An der K\u00f6penicker Stra\u00dfe in Kreuzberg brannte ein Kleintransporter. Polizisten konnten die Flammen mit einem Feuerl\u00f6scher schnell ersticken. Ebenfalls in Kreuzberg an der Ecke Wiener\/Glogauer Stra\u00dfe entdeckten Beamte Brands\u00e4tze an zwei Fahrzeugen. Einer der Brands\u00e4tze war entz\u00fcndet, konnte aber rechtzeitig gel\u00f6scht werden, wie die Polizei berichtete.<\/p>\n<p>Totalschaden entstand hingegen in Spandau an der Obstallee. Ein Mercedes auf einem Mieterparkplatz ging in Flammen auf. Ein danebenstehendes Auto wurde leicht besch\u00e4digt. Die T\u00e4ter sind in allen F\u00e4llen fl\u00fcchtig.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Zwei Bankfilialen entglast &#8211; Autos angez\u00fcndet<br \/>\nBremen 2. Mai 2011<\/p>\n<p>Dabei wurden die Scheiben von zwei Banken in der Neustadt entglast und eingef\u00e4rbt. Die Polizei spricht von einer \u201eGruppe von ca. zehn schwarzgekleideten Personen \u2013 offensichtlich Autonome\u201c, die gegen Mitternacht die Fensterfronten einer Deutsche Bank Filiale und einer Filiale des Bankhaus Neelmeyer mit Granitsteinen eingeworfen h\u00e4tten. \u201c Bei dieser Aktion wurden sieben geparkte PKW in Mitleidenschaft gezogen.\u201c<\/p>\n<p>Um 5 Uhr wurden dann im Bremer Viertel, Im Krummen Arm\/Ecke Linienstra\u00dfe, ein PKW angez\u00fcndet. Das Feuer griff auf zwei weitere Autos \u00fcber. Trotz anr\u00fcckender Feuerwehr konnte nicht verhindert werden, dass zwei Fahrzeuge direkt ausbrannten. Es gab mehrere Detonationen durch platzende Reifen und Benzintanks. Laut Bullen bel\u00e4uft sich der Sachschaden auf rund 20.000 Euro.<\/p>\n<p>Ob die Anschl\u00e4ge mit dem Kampf um die Flora in Hamburg oder mit dem Naziaufmarsch am vergangenen Samstag in Zusammenhang stehen, ist nicht klar.<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/endofroad.blogsport.de\/<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben von Bankfilialen besch\u00e4digt<br \/>\nAschaffenburg 10. Mai 2011<\/p>\n<p>Mehrere Scheiben an zwei Bankfilialen in Aschaffenburg haben Unbekannte in der Nacht zum Sonntag eingeworfen. Die Kosten f\u00fcr Reparatur belaufen sich nach ersten vorsichtigen Sch\u00e4tzungen auf mindestens 25.000 Euro. Die T\u00e4ter d\u00fcrften auf Grund der bislang gewonnenen Erkenntnisse dem linken Spektrum zuzuordnen sein. Die weiteren Ermittlungen f\u00fchrt die Kriminalpolizei Aschaffenburg.<\/p>\n<p>Zuerst hatten es die Unbekannten auf eine Fensterfront einer Filiale der HypoVereinsbank in der Wei\u00dfenburger Stra\u00dfe abgesehen. Dort hatten die T\u00e4ter gegen 02.30 Uhr mit Steinen die Fensterfront eingeworfen, wobei offensichtlich auch ein Holzstock und eine Bierflasche zum Einsatz kamen. Es entstanden gr\u00f6\u00dfere L\u00f6cher sowie Risse \u00fcber drei Scheiben hinweg. Der Innenraum des Geldinstituts blieb unversehrt. Allein hier belaufen sich die Sch\u00e4den auf etwa 20.000 Euro.<\/p>\n<p>Gegen 04.40 Uhr wurden dann mehrere Scheiben einer Sparkassenfiliale in der Friedrichstra\u00dfe eingeworfen. Die Bilder von \u00dcberwachungskameras zeigen hier u. a. eine dunkel gekleidete Person mit kurzer Hose und Kapuzenjacke\/-pulli, die einen Stein in ein Schaufenster in den Durchgang der Sparkasse wirft. An diesem Objekt wurden vier Scheiben besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Bei seinen weiteren Ermittlungen pr\u00fcft der Sachbearbeiter der Kripo Aschaffenburg jetzt, ob die beiden Sachbesch\u00e4digungen im Zusammenhang mit einer in der gleichen Nacht stattfindenden Veranstaltung im JugendKulturZentrum stehen. Auf Grund der an den Tatorten sichergestellten Beweismittel liegt der Verdacht nahe, dass die noch unbekannten T\u00e4ter aus der linken Szene stammen.<\/p>\n<p>Quelle: main-netz<\/p>\n<hr>\n<p>Bullen w\u00e4hrend Hoffest angegriffen &#8211; Roller von Neumieter der Liebig14 brennt<br \/>\nBerlin 28. August 2011<\/p>\n<p>Etwa 100 Leute haben am Samstagabend in der Rigaer Stra\u00dfe randaliert. Rund um ein Hoffest kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei.<\/p>\n<p>Nach Polizeiangaben z\u00fcndeten die Partyg\u00e4ste nicht nur Feuerwerksk\u00f6rper, sondern auch eine M\u00fclltonne und einen Motorroller an. Einige der Unruhestifter attackierten die anwesenden Polizisten mit Laserpointern und Steinschleudern. 24 Beamte wurden leicht verletzt. Die Polizei leitete 17 Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und Sachbesch\u00e4digung. Die Unruhen dauerten laut einem Polizeisprecher von 22 Uhr bis 4 Uhr morgens.<\/p>\n<p>Ganz in der N\u00e4he, in der Liebig- und der Rigaer Stra\u00dfe hatten Unbekannte schon vor 22 Uhr mehrere Stra\u00dfenlampen besch\u00e4digt, so dass die Laternen ausfielen. Am Frankfurter Tor stand gegen 2 Uhr ein Toilettenhaus in Flammen.<\/p>\n<p>Mehrere Polizeibeamte konnten verhindern, dass der Brand auf einen daneben stehenden Autoanh\u00e4nger \u00fcbergriff.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen nahm die Polizei zudem einen stark alkoholisierten Mann fest. Der 23-J\u00e4hrige war von den Beamten dabei erwischt worden, wie er die Fassade eines Bekleidungsgesch\u00e4ftes in der Petersburger Stra\u00dfe mit einer Eisenstange bearbeitete.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;beulkers freunde brauchen keine roller!<\/p>\n<p>wer nach den ereignissen um die r\u00e4umung der liebig 14 so ignorant ist, nun ausgerechnet in diesem haus wohnen zu wollen, muss bek\u00e4mpft werden.<br \/>\nwer beulker f\u00fcr die r\u00e4umung belohnt soll verschwinden.<br \/>\nwir haben den roller unserer gegner aus dem 2. stock der liebig 14 den flammen \u00fcbergeben.<br \/>\nzischt endlich ab, sonnst habt ihr keine ruhige Minute mehr.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Autobr\u00e4nde &amp; Krawalle<br \/>\nBremen 04. September 2011<\/p>\n<p>Ver\u00adletz\u00adte Be\u00adam\u00adte und bren\u00adnen\u00adde Autos in der Nacht<\/p>\n<p>In der Nacht zu Sonn\u00adtag ist es im Vier\u00adtel zu Aus\u00adschrei\u00adtun\u00adgen ge\u00adkom\u00admen, bei denen Po\u00adli\u00adzei\u00adbe\u00adam\u00adte ver\u00adletzt wor\u00adden sind. Zudem hat es in der Neu\u00adstadt meh\u00adre\u00adre Au\u00adto\u00adbr\u00e4n\u00adde ge\u00adge\u00adben. Auch in der Con\u00adtre\u00adscar\u00adpe habe ein Pkw ge\u00adbrannt, sagt die Po\u00adli\u00adzei am Sonn\u00adtag\u00admor\u00adgen.<\/p>\n<p>In der Nacht zu Sonntag eskalierte die Situation im Ostertor-Viertel zum wiederholten Mal, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Polizisten, die das Fu\u00dfballspielen auf der Stra\u00dfe beenden wollten, seien aus der Menschenmenge mit Flaschen und Steinen beworfen worden. Vier Beamte wurden leicht verletzt, zehn mutma\u00dfliche T\u00e4ter in Gewahrsam genommen. Danach sei im Grunde Ruhe eingekehrt, hei\u00dft es von der Polizei.<\/p>\n<p>In dem Szene-Viertel treffen sich an Wochenenden immer wieder gewaltbereite Randalierer aus dem linken Spektrum, um auf einer Kreuzung Fu\u00dfball zu spielen und so den Verkehr zu blockieren.<\/p>\n<p>Brennende Autos in der Neustadt<\/p>\n<p>Au\u00dferdem z\u00fcndeten unbekannte Brandstifter in der Nacht acht Autos in Bremen an. In Woltmershausen wurden zwei Pkw und ein Lkw-Anh\u00e4nger in Brand gesetzt. In der N\u00e4he brannten zeitnah weitere vier Autos in verschiedenen Stra\u00dfen der Bremer Neustadt. Polizeiberichten zufolge ist niemand verletzt worden.<\/p>\n<p>Kurz nach 6 Uhr meldeten Passanten au\u00dferdem ein brennendes Fahrzeug in der Contrescarpe. Bei dem angez\u00fcndeten Pkw in der Innenstadt k\u00f6nnte es sich um eine politisch motivierte Tat handeln, \u00e4hnlich wie bei den Hamburger oder Berliner Autobr\u00e4nden. Die H\u00f6he des Sachschadens ist noch unklar.<\/p>\n<p>Quelle: de.indymedia.org<\/p>\n<hr>\n<p>Institut f\u00fcr Weltwirtschaft (IFW) mit Farbe und Steinen attackiert<br \/>\nKiel 7. September 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;DU BIST UND BLEIBST EIN KAPITALISTENSCHWEIN, SNOWER!&#8221;<br \/>\n(MILITANTER AKTIVIST NACH EIERWURF AUF DEN IFW-PR\u00c4SIDENTEN DR. DENNIS SNOWER AM 7.9.09 IM VORFELD DES GES IN PL\u00d6N)<\/p>\n<p>WIR HABEN IN DER NACHT VOM 6. AUF DEN 7. SEPTEMBER 2011 DEN SITZ DES &#8220;INSTITUTS F\u00dcR WELTWIRTSCHAFT&#8221; (IFW) IN KIEL-D\u00dcSTERNBROOK MIT ROTER FARBE MARKIERT, SEINE GLASFASSADE MIT STEINEN DURCHL\u00d6CHERT UND EIN P\u00c4CKCHEN MIT DIESEM SCHREIBEN UND EINER WUNDERT\u00dcTE HINTERLASSEN.<\/p>\n<p>DAS IFW STELLT EINEN DER RENOMIERTESTEN DEUTSCHEN THINKTANKS KAPITALISTISCHER IDEOLOGIE UND DIESER FOLGENDEN PRAXIS DAR UND TRITT ALS INITIATOR UND HAUPTAUSRICHTER DES &#8220;GLOBAL ECONOMIC SYMPOSIUM&#8221; (GES) AUF. DIESES PLANT ZUM VIERTEN JAHR IN FOLGE, JEDOCH ERSTMALIG IN KIEL VOM 4.-6. OKTOBER 2011 IM &#8220;ATLANTIC HOTEL&#8221; ZUSAMMEN ZU KOMMEN. HUNDERTE MAL MEHR, MAL WENIGER PROMINENTE, GR\u00d6\u00dfTENTEILS INTERNATIONALE TEILNEHMER_INNEN AUS POLITIK, WIRTSCHAFT UND WISSENSCHAFT TREFFEN SICH DORT UM &#8220;DIE PROBLEME DIESER WELT HANDLUNGSORIENTIERT L\u00d6SEN&#8221; ZU WOLLEN. DABEI GIBT SICH DAS GES EIN OFFENES, UNKONVENTIONELLES, FAST ALTERNATIVES IMAGE UND SETZT UNTER ANDEREM AUF DIE INTEGRATION VON ELITEN SOGENANNTER SCHWELLENL\u00c4NDER. ZUDEM KOMMT DIE EINBINDUNG &#8220;ZIVILGESELLSCHAFTLICHER&#8221; KR\u00c4FTE, ETWA DER GR\u00dcNEN &#8220;HEINRICH-B\u00d6LL-STIFTUNG&#8221;, WELCHE SICH NOCH VOR ZWEI JAHREN IN ABGRENZUNG ZUM GES POSITIONIERTE UND NUN AKTIV AN DIESEM BETEILIGT IST.<\/p>\n<p>DAS GES UND ALL SEINE TEILNEHMENDEN MIT IHRER IN KAPITALISTISCH-IDEOLOGISCHER LOGIK EINGEZW\u00c4NGTEN WELTSICHT IST NICHT ETWA L\u00d6SUNG DER &#8220;PROBLEME DIESER WELT&#8221;, SONDERN TEIL EBEN DIESER. EINE BETRACHTUNG DER AGENDA DES GES, AUF WELCHER U.A. DIE<br \/>\nOPTIMIERUNG VERWERTUNGSORIENTIERTER MIGRATIONSKONTROLLE ODER DIE KRIEGERISCHE &#8220;SICHERUNG DER SEEWEGE&#8221; ALS TOP-THEMEN ZU FINDEN SIND, UNTERSTREICHT DIES. DAS GES, UNABH\u00c4NGIG DAVON WOF\u00dcR SICH SEINE TEILNEHMER_INNEN IM EINZELNEN HALTEN M\u00d6GEN, KANN NUR DIE STABILISIERUNG UND DEN ERHALT DER MENSCHENFEINDLICHEN KAPITALISTISCHEN WELTORDNUNG ZUM ZIEL HABEN, INBEGRIFFEN DER UNTERWERFUNG VON ALLEM UND JEDEM_R UNTER IHRE DIKTATUR DES SACHZWANGES UND DER PROFITMAXIMIERUNG. ES WILL DIE URSACHE ALL DER KRIEGE, DES HUNGERS UND DER ARMUT NICHT BESEITIGEN, SONDERN IHREN SICH UNENTWEGT VER\u00c4NDERNDEN HERAUSFORDERUNGEN ANPASSEN.<\/p>\n<p>WIR DAGEGEN WOLLEN DIESE GLOBALE KATASTROPHE DER AUSBEUTUNG UND UNTERDR\u00dcCKUNG BESSER JETZT ALS SP\u00c4TER BEENDEN UND ENDLICH DIE SOLIDARIT\u00c4T, DIE GLEICHHEIT UND DIE INDIVIDUELLE FREIHEIT ALLER MENSCHEN IN DEN MITTELPUNKT DER ORGANISIERUNG DES SOZIALEN ZUSAMMENLEBENS R\u00dcCKEN. WIR DENUNZIEREN MIT UNSERER AKTION DAS IFW UND DAS GES ALS DIE FALSCHE SEITE DER BARRIKADE UND SEHEN IN UNSEREM HANDELN DEN VERSUCH DIESEM ZIEL EINEN SCHRITT N\u00c4HER ZU KOMMEN. WIR W\u00c4HNEN UNS IN DIESEM KAMPF AN DER SEITE ALL DERER, DIE VON KAIRO BIS LONDON UND WEIT DAR\u00dcBER HINAUS TAGT\u00c4GLICH IN<br \/>\nVIELF\u00c4LTIGER WEISE F\u00dcR IHRE EMANZIPATION UND W\u00dcRDE AUFBEGEHREN.<\/p>\n<p>WIR UNTERST\u00dcTZEN DIE MOBILISIERUNG GEGEN DIE LEBENSERHALTENDE MA\u00dfNAHME DES KAPITALISMUS GES VOM 4.-6. OKTOBER 2011 IN KIEL UND RUFEN ZU SEINER \u00d6FFENTLICHKEITSWIRKSAMEN KRITIK UND ST\u00d6RUNG AUF.<\/p>\n<p>ENDLICH RAUS AUS DER GES-AMTSCHEI\u00dfE!<br \/>\nF\u00dcR DIE SOZIALE REVOLUTION UND EIN GANZ ANDERES GANZES!<\/p>\n<p>UNBELEHRBARE ANTIKAPITALIST_INNEN &#8220;LET THE SNOW MELT!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf militanten Aktivb\u00fcrger<br \/>\nFreiburg 18. September 2011<\/p>\n<p>folgendes Schreiben wurde bei Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;Als am 3. August, der Vornacht zur R\u00e4umung des Wagenplatzes Kommando Rhino, einige Aktivisten im Begriff waren, Barrikaden an der Merzhauser Str. zu errichten, wurden diese von einem Besitzer des Quad-Ladens &#8220;BlackForestQuad&#8221;, mit Sitz in der Oltmannsstr. 30, mit vorgehaltener Waffe bedroht, sie konnten fl\u00fcchten, der Schock sitzt tief.<br \/>\nAls Reaktion auf diese Bedrohung haben wir heute, in der Nacht zum 18. September, die Scheiben des Gesch\u00e4ftsgeb\u00e4udes der Herren Hug und Philipp entglast und ihr Gesch\u00e4ftsfahrzeug den Flammen \u00fcbergeben.<\/p>\n<p>Wenn einzelne Personen der b\u00fcrgerlichen Mitte beginnen, mit Waffen auf Menschen zu zielen, ist dies nicht zuletzt auf die Hetze der b\u00fcrgerlichen Presse zur\u00fcckzuf\u00fchren, die mit ihrer einseitigen &#8220;Law-and-Order&#8221;-Rhetorik zur Radikalisierung dieser Menschen beitr\u00e4gt. Das Attentat auf Rudi Dutschke hat gezeigt wohin dies f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Die Badische Zeitung wurde wegen der einseitigen Berichterstattung nach der Rhino-R\u00e4umung mehrfach aufgefordet, zu ihrer Verantwortung als vierte Gewalt zur\u00fcckzukehren, sollte dies nicht erfolgen, werden wir die Sprache der Gewalt erheben, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen.<\/p>\n<p>Werdet aktiv, bildet Gruppen, vernetzt euch!<\/p>\n<p>F\u00fcr eine militante perspektive!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Fenster eines &#8220;San Francisco Cafes&#8221; zerst\u00f6rt<br \/>\nFreiburg 25. September 2011<\/p>\n<p>Folgnendes Schreiben wurde im Netz ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht auf den 25.9 haben wir Fenster und Einrichtung eines San Francisco Cafes mit Steinen zerst\u00f6rt.<br \/>\nWir griffen den Laden als Symbol dieser Gesellschaft an. Einer Gesellschaft die sich selbst feiert und im Konsum verwirklichen will.<br \/>\nEiner Gesellschaftsordnung die ihre eigene Unterdr\u00fcckung reproduziert und akzeptiert, in der es unm\u00f6glich ist sich frei zu entfalten. Solch eine Ordnung finden wir absto\u00dfend.<br \/>\nWas uns hier geboten wird, wollen wir ganz einfach nicht. Die &#8220;Freiheit&#8221; vor dem Warenregal zu stehen und dem Konsum zu verfallen ist f\u00fcr uns nicht hinnehmbar.<br \/>\nWir haben uns diesen Moment unseres Lebens zur\u00fcckgenommen, in dem wir uns fernab von Gesetzen, Moralvorstellungen und uns aufgezwungenen Regeln und Grenzen bewegten und somit eine St\u00fcck Freiheit versp\u00fcrten.<\/p>\n<p>Gegen die Gesellschaft des Spektakels!<br \/>\nGegen diese heuchlerische Freiheit!<br \/>\nGegen jeden Staat und jeden Knast!<\/p>\n<p>Hiermit erkl\u00e4ren wir uns als Mitt\u00e4ter_Innen bei dem Angriff auf das Ostkreuz in Berlin und dem angez\u00fcndeten Bundeswehrjeep in M\u00fcnchen!<br \/>\nHoffentlich finden wir mit unserer Aktion auch Menschen die sich als unsere Kompliz_Innen begreifen!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/47604<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschl\u00e4ge auf Bahn und Telekommunikation<br \/>\nBerlin 10. Oktober 2011<\/p>\n<p>Am Morgen des 10. Oktobers kam es zu einem Brandanschlag auf einen Kabelkanal der Deutschen Bahn, welcher zur Folge hatte das die Strecke Berlin-Hamburg f\u00fcr mehrere Stunden gesperrt werden musste. Darauf folgte ein BekennerInnenschreiben (siehe unten) in dem eine Gruppe die Verantwortung f\u00fcr diesen Anschlag \u00fcbernahm. In den folgenden Tagen wurden dutzende weitere Brans\u00e4tze an Bahnanlagen gefunden welche offensichtlich nicht gez\u00fcndet hatten, was jeweils zu massiven Zugausf\u00e4llen an neuralgischen Punkten wie z.b. dem Berliner Hauptbahnhof f\u00fchrte. Ob die gefundenen Brands\u00e4tze alle im Zusammenhang mit dem Schreiben stehen ist unklar.<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben dazu wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>Presseerkl\u00e4rung zu den Brandanschl\u00e4gen auf Bahn und Telekommunikation wegen 10 Jahre Afghanistan<\/p>\n<p>Rien ne va plus ! Heute geht nicht viel!<\/p>\n<p>Viele Nah- u. Fernz\u00fcge, aber auch S-Bahnen, fahren nicht oder unp\u00fcnktlich. Kommunikationssysteme sind gest\u00f6rt. Sabotagehandlungen an mehreren Kabelsch\u00e4chten mit der Bahn zwingen die Hauptstadt Berlin in den Pausenmodus. Dazu haben wir Brandbeschleuniger und elektronische Zeitgeber verwendet. Deutsche Soldaten morden weltweit. Seit 10 Jahren f\u00fchrt die Bundeswehr Krieg in Afghanistan \u2013 ohne Zustimmung der Bev\u00f6lkerung. Anlass genug, dass heute nichts so richtig funktioniert. Wir sorgten heute Morgen f\u00fcr eine Entschleunigung der Hauptstadt als Global Player des R\u00fcstungsexportes. Denn hier m\u00fcssen sich grunds\u00e4tzlich die Bedingungen \u00e4ndern, um Kriege zu verhindern. Freiheit f\u00fcr Bradley Manning! Soldat der US-Armee im Irak-Krieg, der den Krieg sabotierte.<\/p>\n<p>\u201eIch will, dass die Leute die Wahrheit erfahren, egal wer sie sind. Weil die \u00d6ffentlichkeit ohne Informationen nicht in Kenntnis der Lage entscheiden kann.\u201c (Bradley Manning)<\/p>\n<p>P.S.: Unsere Aktion zielt nicht darauf, Menschen zu gef\u00e4hrden. Das haben wir bestm\u00f6glich ausgeschlossen. Die Terrorismuskeule sollten die Politiker_innen, Polizei und einige Medien also besser in der Tasche lassen. Denn terroristisch ist, wer Waffen baut, Geld daran verdient und beabsichtigt, Menschen damit umzubringen oder umbringen zu lassen.<\/p>\n<p>Langfassung der Erkl\u00e4rung<\/p>\n<p>An RBB, TAZ, SZ, ARD, INDYMEDIA LINKS UNTEN, ANLAYSE &amp; KRITIK, TAGESSPIEGEL, BERLINER ZEITUNG, BERLINER KURIER, FRITZ RADIO, EDP, DPA, NEUES DEUTSCHLAND, JUNGE WELT, M\u00c4RKISCHE ODER ZEITUNG, SPIEGEL ONLINE, FR und andere<\/p>\n<p>Rien ne va plus !<\/p>\n<p>Die Z\u00fcge kommen nicht, das Handy schweigt, auch das Internet braucht heute sehr lange. Der Chef muss warten, ob er will oder nicht. Na und? Der Ministerialbeamte aus Bonn bleibt im ICE h\u00e4ngen. Gut so. Der Hausmeister kann nicht aufschlie\u00dfen. Ausgerechnet heute, wo die Konferenz beginnt. Shoppen gehen? Geld ausgeben? Nicht heute. Mit dem Auto kommst Du auch nirgendwo hin. \u201eNein, ich kann leider nicht&#8230; Gut. Dann morgen.\u201c Vielleicht &#8230;<br \/>\nRaum entsteht, wenn die Mobilit\u00e4t zur Ruhe kommt. Wenn das Handy nicht nervt. Denn heute funktioniert nichts so richtig &#8230; Der Tag geh\u00f6rt Dir.<br \/>\nDie Stadt h\u00e4lt den Atem an, verlangsamt ihr Tempo, vielleicht h\u00e4lt sie inne. Entschleunigung.<\/p>\n<p>Wir haben diese Metropole in einem bescheidenen Umfang in den Pausenmodus umgeschaltet.<br \/>\nDazu haben wir heute an verschiedenen Kabelsch\u00e4chten der Bahn Feuer mit elektronischen Zeitgebern und Brandbeschleuniger gelegt.<\/p>\n<p>Der Anlass<\/p>\n<p>Warum das alles? Warum ausgerechnet heute?<br \/>\nJeder Tag w\u00e4re der richtige Tag f\u00fcr eine Sabotage, denn jeder Tag bietet so viele Anl\u00e4sse f\u00fcr radikales Eingreifen in den \u00fcblichen, tagt\u00e4glichen Ablauf, dass es keinen falschen gibt.<br \/>\nZum Beispiel j\u00e4hrt sich gerade der Angriff auf Afghanistan zum zehnten Mal. Das nehmen wir zum Anlass zu bekr\u00e4ftigen, dass sich an den Verh\u00e4ltnissen gr\u00fcndlich etwas \u00e4ndern muss. Die Gewohnheit, mit der hier jede Schei\u00dfe hingenommen oder durchgesetzt wird, muss durchbrochen werden. Angeblich sind 70 Prozent der deutschen Bev\u00f6lkerung gegen den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr. Trotzdem morden die Soldat_innen, der Waffenhandel floriert, die Aktien der Kriegsindustrie steigen. Der relative Reichtum hier begr\u00fcndet sich jeden Tag aufs Neue durch Krieg anderswo \u2013 durch Ressourcenklau und internationale Machtdemonstrationen. Jeden Tag wird aus Deutschland Kriegsmaterial in die Welt exportiert. Jeder Tag ist Kriegstag.<\/p>\n<p>Trotz gro\u00dfer Ablehnung in der Bev\u00f6lkerung weitet die Bundeswehr ihre Kriegseins\u00e4tze aus. Die Lieferungen der Leopard 2 Panzer nach Saudi Arabien sind nur eine Spitze des Eisberges. T\u00e4glich liefert dieses Land Waffen in alle Teile der Welt. Patrouillenboote der Marine versuchen, in der N\u00e4he zu Somalia die Piraterie zu bek\u00e4mpfen, damit die Verschiffung billiger Konsumg\u00fcter wie geschmiert l\u00e4uft \u2013 w\u00e4hrend die Bev\u00f6lkerung am Horn von Afrika hungert (\u00fcber 700.000 Menschen in Somalia drohen zu verhungern). Beim Aufbau in Libyen ist man jetzt gerne wieder dabei, denn klar, da gibt es \u00d6l, Einfluss und Auftr\u00e4ge zu holen. Und wie die deutschen \u201eKleinwaffen\u201c in Gaddafis Arsenal kamen, wei\u00df nicht mal Waffenproduzent \u201eHeckler &amp; Koch\u201c \u2013 angeblich.<br \/>\nJa, es gibt jeden Tag gen\u00fcgend Anl\u00e4sse, das, was f\u00fcr normal gehalten wird, aktiv in Frage zu stellen, zu sabotieren, zur\u00fcck zu weisen.<\/p>\n<p>Jeden Tag&#8230;<\/p>\n<p>Jeden Tag werden \u00fcber die Schienen Waffen und Kriegslogistik transportiert. Mit unseren Tickets finanzieren wir dies mit.<br \/>\nJeden Tag werden in der europ\u00e4ischen Hauptstadt Gesch\u00e4fte abgeschlossen, die den Hunger und die weltweite Verelendung verl\u00e4ngern und vergr\u00f6\u00dfern. W\u00e4hrend eine Milliarde Menschen hungern wird dazu gepflegt gefeiert.<br \/>\nJeden Tag werden Menschen, meist Frauen und Kinder, vergewaltigt. Meistens von M\u00e4nnern. In Kriegen immer.<br \/>\nDas hat nichts mit Dir zu tun?<br \/>\nJeden Tag ist jedes f\u00fcnfte Kind in Berlin von Armut bedroht. Normal.<br \/>\nJeden Tag zerbrechen Menschen am Leistungsdruck und Arbeitszwang. Burn Out.<br \/>\nJeden Tag landen Schwarzfahrer_innen im Knast, weil sie sich die kostenlose Bef\u00f6rderung \u201eerschlichen\u201c haben. In Berlin sind 60% der Ersatzfreiheitsstrafe Absitzenden Schwarzfahrer_innen.<br \/>\nJeden Tag werden Hartz IV-Bez\u00fcge gek\u00fcrzt, w\u00e4hrend Menschen die M\u00fclltonnen nach Verwertbaren durchsuchen. Alltag.<br \/>\nJeden Tag l\u00e4uft was grunds\u00e4tzlich falsch.<\/p>\n<p>Alternativlos<\/p>\n<p>Zur pr\u00e4genden Kategorie dieses Alltags wird die \u201eAlternativlosigkeit\u201c.<br \/>\nDie Energieversorgung der Metropole, ob sie nun atomare Verseuchung oder den Kollaps des Weltklimas mit sich bringt, sei alternativlos. Die Abschottung Europas gegen diejenigen, die am Reichtum teilhaben wollen, die Angriffe auf die erk\u00e4mpften sozialen Standards, die Privatisierungen: alternativlos. Drei Jobs gleichzeitig und das Geld reicht trotzdem nicht: alternativlos.<br \/>\nIn der Finanz- und Schuldenkrise scheint die Alternativlosigkeit zum Dogma geworden zu sein. Die M\u00e4rkte als \u00fcberm\u00e4chtiges Gef\u00fcge, dessen Vorgaben zu erf\u00fcllen alternativlos sei &#8230;<br \/>\nDie Funktionsf\u00e4higkeit dieser Gesellschaft aufrecht zu erhalten, bedeutet die Katastrophe, auf die diese Gesellschaft hinausl\u00e4uft, alternativlos zu machen. In diesem Sinne ist die Krise keine Krise und die Katastrophe gar keine Katastrophe. Krise und Katastrophe sind der Normalzustand in einer Gesellschaft, in der Krisen und Katastrophen als alternativlos gelten.<\/p>\n<p>Wo es keine Alternative gibt, gibt es nichts mehr zu diskutieren oder einzufordern.<br \/>\nWenn der Krieg ein Dauerzustand ist, ein permanentes Mittel, um die Sicherheit aufrecht zu erhalten, macht es keinen Sinn mehr, den Abzug aus einem Land xy zu fordern.<br \/>\nWenn die Nutzung fossiler Energietr\u00e4ger alternativlos ist, macht es keinen Sinn, Klimaschutz zu fordern. Wenn die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Standorts alternativlos ist, macht es keinen Sinn mehr, soziale Gerechtigkeit zu fordern.<br \/>\nUnd so wird deutlich, dass es keine einzufordernden Alternativen unter den herrschenden Bedingungen geben kann. Innerhalb eines Systems der Alternativlosigkeit sind diese nicht zu haben.<\/p>\n<p>Aber Menschen geben Antworten auf die ihnen vor die F\u00fc\u00dfe geknallten Alternativlosigkeiten. Wenn das Hungern der Menschen in Somalia, wenn eine profitorientierte globale Ordnung alternativlos ist, ist auf der anderen Seite eine Umverteilung in Form von Piraterie die alternativlose Antwort. Wenn soziale Verelendung im Kampf um die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des Standortes alternativlos ist, h\u00f6ren die Ausgegrenzten eben auf, ein Recht auf Karriere zu fordern und fangen, wie in London, an zu pl\u00fcndern. Wenn die von westlichen Demokratien gest\u00fctzten Despoten eine Gesellschaft unterdr\u00fccken, dann werden die Pl\u00e4tze besetzt; Sei es in Tunesien oder \u00c4gypten. Oder es wird in Griechenland das Parlament blockiert. In Lampedusa rebellieren die Fl\u00fcchtlinge gegen ihre Unterbringung in Lagern und in Israel k\u00e4mpft die Bev\u00f6lkerung gegen hohe Lebenshaltungskosten und f\u00fcr bezahlbaren Mietraum.<\/p>\n<p>Die Alternativlosigkeit f\u00fchrt zu einem Ende der Forderungen und zu einer Zeit des selbsterm\u00e4chtigten Handelns.<br \/>\nWir erm\u00e4chtigen uns.<br \/>\nEs ist nicht mehr Zeit zu warten, auf irgendetwas; ein Almosen, bessere Politiker_innen oder ein Wunder. Alles wird unter diesen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben wie es ist, denn es ist alternativlos. Wir m\u00fcssen die Bedingungen \u00e4ndern.<br \/>\nWenn die Signalkabel kaputt sind, f\u00e4hrt eben kein Zug mehr. Wenn mal kein Strom da ist, wird eben nicht produziert. Wenn kein Nachschub kommt, ger\u00e4t eben ein Krieg ins Stocken.<br \/>\nWie die Interventionen im Einzelnen aussehen, ist Sache derer, die Handeln \u2013 damit zu beginnen ist alternativlos.<\/p>\n<p>Terror ist &#8230;<\/p>\n<p>Vielleicht wird die Sabotage der Hauptstadt als das Werk von Idioten oder von Terroristen gebrandmarkt \u2013 oder als das von terroristischen Idioten. Wir sagen: L\u00e4cherlich! Die Terrorist_innen sitzen in den Regierungen, den Aufsichtsr\u00e4ten und Chefetagen, zerst\u00f6ren die Lebensgrundlagen auf dem Planeten und schenken den Banken Milliarden w\u00e4hrend sie die \u00c4rmsten verhungern lassen.<\/p>\n<p>Wir sind normale Menschen. Wir liefern keine Waffen, wir bauen sie auch nicht \u2013 wir unterbrechen nur die Funktionsf\u00e4higkeit einer kriegswichtigen europ\u00e4ischen Hauptstadt und r\u00fctteln damit bewusst am Schleier des Allt\u00e4glichen. Die Hauptstadt \u2013 das sind nicht nur die Politiker_innen, die B\u00e4nker_innen, die Manager_innen und jene, die das Kriegsgesch\u00e4ft sonst noch betreiben als Zulieferer, als Soldat_innen, als Schreibtischt\u00e4ter_innen. Die Hauptstadt, das sind wir alle. Funktioniert die Hauptstadt, greift die Profitlogik, dann brummt auch der R\u00fcstungsexport. Der Betrieb eben dieser Hauptstadt sorgt f\u00fcr Hunger, Verelendung, Tod &#8211; t\u00e4glich und weltweit. F\u00fcr ganz normal wird das gehalten, obwohl jedes Kind die Zusammenh\u00e4nge sehen und verstehen kann.<br \/>\nWenn die Metropolen des Westens funktionieren, dann steht auch ihre \u00f6konomische und milit\u00e4rische Dominanz stabil da. Funktionierende Metropolen machen Aufst\u00e4nde oder gar Revolutionen in anderen Teilen der Erde unm\u00f6glich. Auch heute entscheiden zum Beispiel zwei Milliarden j\u00e4hrliche Milit\u00e4rhilfe der USA f\u00fcr die \u00e4gyptische Regierung dar\u00fcber, dass trotz Revolte keine Freiheit in Sicht ist. Wenn hier die Metropole also f\u00fcr ein paar Stunden stillsteht und einiges nicht funktioniert, die einhegende Kontrollfunktion von hier aus schlechter ausge\u00fcbt werden kann, dann ist das nur gut f\u00fcr die Menschen auf den Pl\u00e4tzen dieser Welt und ihre Versuche, etwas von unten zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Die Anma\u00dfung<\/p>\n<p>Nimm es nicht pers\u00f6nlich. Vielleicht h\u00e4ltst Du es f\u00fcr anma\u00dfend, dass wir diesen Eingriff in Deinen Alltag herbeigef\u00fchrt haben. Sicher, Du hast recht \u2013 das ist anma\u00dfend. Aber wie viel anma\u00dfender w\u00e4re es, nicht gehandelt zu haben? Und dem Treiben weiter zuzuschauen? Oder zu resignieren, sich kaputt zu saufen oder alles in sich reinzufressen? Oder zynisch zu werden? Oder in Depression zu versinken? Oder das gierige Spiel mitzuspielen? Oder? Aussteigen geht nicht.<\/p>\n<p>Du bist unsicher oder findest es daneben, was wir gemacht haben. Das k\u00f6nnen wir verstehen. Das akzeptieren wir. Wir k\u00f6nnten uns auch etwas Sch\u00f6neres vorstellen, als sehr viel Zeit und Energie in ein Werk der Entschleunigung zu investieren. Aber wir wollen nicht gezwungener Ma\u00dfen weiter zu \u201eKollaborateur_innen\u201c gemacht werden. Wer einmal in einem Kriegsgebiet war, wer gesehen hat, wie Menschen sterben, und wer nicht bereit war, das T\u00f6ten auf beiden Seiten zu akzeptieren, der\/die wei\u00df wovon wir reden. Aber jede\/r ist daf\u00fcr verantwortlich, wie die Welt ist und dass sie sich \u00e4ndert. Ein jeder Mensch kann sich entscheiden, immer wieder entscheiden, in das m\u00f6rderische Spektakel einzugreifen, es anzuhalten. Wir mit unseren Mitteln. Mit unseren M\u00f6glichkeiten.<br \/>\nDenn solange auch nur ein Mensch unfrei ist, ist kein Mensch frei und bleibt das Hinnehmen dieser Unfreiheit die ma\u00dfgebliche Anma\u00dfung.<\/p>\n<p>Innere Reibung<\/p>\n<p>Immer \u00fcberall erreichbar, immer alles erreichbar. Immer auf ein Ziel zu. Eilend, hastend, rastlos. Menschen sind in dieser Gesellschaft reduziert auf ihren Materialcharakter. Sie m\u00fcssen zeit- und passgenau funktionieren, die ihnen zugewiesenen Rollen ausf\u00fcllen. Wir sind alle in die technischen Netze eingebaut. Ihre Zw\u00e4nge beherrschen uns. Aber wir k\u00f6nnen innere Reibung und damit Standortschaden erzeugen. Virulente innere Reibung k\u00f6nnte f\u00fcr die vernetzte Gesellschaft das werden, was der massenhafte Streik f\u00fcr das Industriezeitalter war.<br \/>\nInnere Reibung, durch militante Strukturen immer wieder an verschiedenen Stellen zielgerichtet verursacht, ergibt \u00e4hnliche Effekte wie die Generalstreiks der vergangenen Verwertungsepoche. Wenn auch deren Widerstandserfahrungen und -formen nicht sozial \u00fcbertragbar sind, so \u00e4hneln sie sich in ihren Effekten. Volkswirtschaftlicher Schaden und Besch\u00e4digung des Standort-Images werden zum Preis f\u00fcr Sozialabbau, Atomkraft, Krieg, Klimakatastrophe.<br \/>\nnnere Reibung k\u00f6nnen wir, so wie heute, \u00fcberall dort verursachen, wo wir &#8211; vor allem als Stadtbewohner_innen &#8211; Teil einer gigantischen Verkehrs- und Datenmaschine geworden sind. Das Hirn sagt \u201eDanke f\u00fcr den Anschluss\u201c und \u201ezum Gl\u00fcck muss ich nicht warten\u201c. Anschluss wohin? Warum nicht warten und mal \u00fcberlegen, wie tief das von oben geregelte Funktionieren uns schon in Fleisch und Blut \u00fcbergegangen ist?<br \/>\nDu schickst Deiner\/m Liebsten eine sms, ben\u00fctzt und bezahlst dabei Datenbahnen, die Dich kontrollierbar machen. Du lernst Regeln der Kommunikation, die Dir von Softwarefirmen auferlegt werden. Du kommunizierst mittels Substanzen, die z.B. im Kongokrieg, Vergewaltigung und Landenteignung voraussetzen (Coltan). H\u00e4ltst dabei ein praktisches kleines Ding in der Hand, welches Dir ein soziales Verh\u00e4ltnis vorgaukelt oder Dir Geborgenheit gibt. Oder so tut. Man vermittelt uns, wir m\u00fcssen und d\u00fcrfen diese Dinge haben, weil wir sonst ausgeschlossen sind. Dabei sollen wir uns einfach an Ersatzschei\u00dfe gew\u00f6hnen, die zwischen uns Menschen installiert wird: Eben Handys, I-Phone, Internet, Mobilit\u00e4t. Man sagt Dir, Du h\u00e4ttest die freie Wahl. Zwischen den Zeilen hei\u00dft das: Du musst, sonst bist Du niemand.<br \/>\nWir denken, auch diese Dimension des Seins muss heute als Kampfzone bezeichnet werden. Denn Krieg hei\u00dft auch, einen Zustand zu verk\u00f6rpern und zu verinnerlichen, den die herrschende Politik ben\u00f6tigt, um ihre Projekte durchzusetzen. \u00dcber andere verf\u00fcgen &#8211; \u00fcber sich selbst verf\u00fcgen lassen. Aber gerade weil wir alle da drin stecken, ist es auch jederzeit m\u00f6glich, kleinste Schritte von Systemsabotage zu begehen. Irritationen herstellen, Verlangsamung erreichen, sich dem Geltungswettbewerb verweigern &#8211; oder gezielt und geplant technologische Lebensverwaltungssysteme zerst\u00f6ren. Mit der Erm\u00e4chtigung, die Metropole zu entschleunigen und ihre Produktionsmittel und Infrastruktur lahmzulegen, stehen wir einer Realit\u00e4t gegen\u00fcber, in der in ihr zum Beispiel millionenfach Computer in Millisekunden \u00fcber den Kauf und Verkauf von Aktien an den B\u00f6rsen entscheiden. Denn jede Sekunde z\u00e4hlt im \u00f6konomischen Verwertungsprozess.<\/p>\n<p>Jede Sekunde, die wir uns diesem System entziehen, ist eine Sekunde wiedergewonnenen Lebens. Die Wiederaneignung der Zeit, der Bewegungsfreiheit, des Lebens als Gr\u00f6\u00dfe, die wir selber bestimmen und der perspektivische Zusammenbruch der Verwertungsabl\u00e4ufe der Metropolen, \u2013 das ist die Absicht unserer Intervention.<br \/>\nDie Stunden geh\u00f6ren denen, die nicht mehr passiv zuschauen, wie dieser Planet zugrunde gerichtet und jeder Winkel der Erde verwertet wird, jeder Mensch, jede Beziehung, jedes Tier, jede Pflanze bis ins kleinste Molek\u00fcl zerlegt und entlang einer Nutzen-Kosten-Rechnung verarbeitet wird.<\/p>\n<p>Zustimmung<\/p>\n<p>Wir handeln mit unserer Aktion gegen den Mainstream. Unser Handeln ist nicht in erster Linie darauf ausgerichtet eine breite Zustimmung zur St\u00f6rung des Alltages zu erheischen.<\/p>\n<p>Die Gruppe \u201eDas Grollen des Eyjafjallaj\u00f6kull\u201c mit ihrer gelungenen Aktion gegen die Funktionalit\u00e4t der Metropole (Ostkreuz-Kabelbrand) hat uns inspiriert.<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/node\/40279<\/p>\n<p>Einige Ideen haben wir inhaltlich aufgegriffen. Die Gruppe unterliegt aber einem Irrtum, wenn sie sich vor einem Vermittlungsproblem sieht.<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/node\/45572<\/p>\n<p>Die Presse hat sich bem\u00fcht, ein Vermittlungsproblem herzustellen \u2013 das stimmt. Aber die Aktion hat sich im Rahmen der Anti-Atompolitik durchaus vermittelt. Sie hat getroffen. Gut so. Dar\u00fcberhinaus: Wenn es ans Eingemachte geht, dann endet zun\u00e4chst die Zustimmung zu solchen Interventionen und Forderungen nach Ver\u00e4nderungen. Wenn diese das eigene Leben betreffen, die Ver\u00e4nderungen unbequem zu werden drohen \u2013 dann doch lieber keine Ver\u00e4nderungen. Doch das kann kein Ma\u00dfstab sein.<\/p>\n<p>M\u00fcnchen, Frankfurt, Berlin, Hamburg, Stuttgart 21, Paris, Br\u00fcssel, Wien, Mailand, London, Z\u00fcrich, Madrid &#8230; lahmlegen! Die Funktionsf\u00e4higkeit der Metropolen und die Kriegshauptstadt Berlin bis zum Stillstand sabotieren \u2013 bis kein Kriegsgesch\u00e4ft mehr get\u00e4tigt wird, kein Befehl mehr erteilt wird, kein Geld mehr mit dem Tod oder der Bedrohung von Menschen verdient werden kann!<\/p>\n<p>Das Grauen ist dem Normalzustand immanent geworden. Wir meinen, dass die Normalit\u00e4t des Grauens nur durch das Infragestellen des Normalen durchbrochen werden kann \u2013 dann erst wird die Hoffnung, die im Unnormalen liegt, sichtbar. Alles geht anders. Wir freuen uns darauf.<\/p>\n<p>Wir widmen unsere Aktion Bradley Manning, Soldat der US-Armee im Irak-Krieg, der den Krieg sabotierte, indem er vertrauliche Dokumente \u00fcber die Realit\u00e4t des Krieges ver\u00f6ffentlichte. Diesem mutigen Menschen drohen 52 Jahre Haft oder die Todesstrafe.<br \/>\n\u201eIch habe immer alles hinterfragt, versucht die Wahrheit zu vermitteln. Aber nun war ich Teil von etwas. Ich war aktiv beteiligt an etwas, das ich total ablehne. Aber ich war ein Teil davon. Und v\u00f6llig hilflos. (\u2026) Ich will, dass die Leute die Wahrheit erfahren, egal wer sie sind. Weil die \u00d6ffentlichkeit ohne Informationen nicht in Kenntnis der Lage entscheiden kann.\u201c (Bradley Manning)<br \/>\nFreiheit f\u00fcr Bradley Manning!<\/p>\n<p>Das Hekla-Empfangskommitee \u2013 Initiative f\u00fcr mehr gesellschaftliche Eruptionen<\/p>\n<p>(In Anlehnung an die isl\u00e4ndischen Vulkane, die uns hoffentlich noch viel Freude bereiten werden, indem sie hin und wieder die europ\u00e4ischen Wirtschaftsabl\u00e4ufe ausbremsen. Hekla ist so einer \u2013 und sein Ausbruch ist l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llig, sagen die Vulkanolog_innen \u2026)<\/p>\n<p>Pressespiegel:<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/48415<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/48394<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/48385<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/48557<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/48504<\/p>\n<p>Folgende Erg\u00e4nzung wurde nach der Pressehetze bei Indymedia Linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>Richtigstellungen zur Medienberichterstattung zu den Brands\u00e4tzen an Kabelsch\u00e4chten der Bahn:<\/p>\n<p>1. Medien behaupteten, wir h\u00e4tten Brands\u00e4tze im Tunnelschacht des Hauptbahnhofes deponiert.<\/p>\n<p>Die Brands\u00e4tze lagen in allen F\u00e4llen im Freien und mit ausreichend Abstand zum Tunnel. Ein Brand im Tunnel war ausgeschlossen.<\/p>\n<p>2. Die Brands\u00e4tze wurden in einigen Medien als Sprengs\u00e4tze bezeichnet. Von Explosionen ist die Rede.<\/p>\n<p>Die Brands\u00e4tze sind Brands\u00e4tze, alleinig mit dem Ziel gelegt, Signal- und Datenkommunikationen zu unterbrechen.<\/p>\n<p>Von \u201eExplosionen\u201c phantasierende Schreiberlinge machen die Angstpolitik diverser Innensenatoren mit. Selbst die Sprecher der Bundespolizei bleiben da wesentlich sachlicher in Form und Inhalt.<\/p>\n<p>3. Die Polizei behauptet \u00fcber die Medien, sie h\u00e4tte einige Anschl\u00e4ge in letzter Minute vereiteln k\u00f6nnen. Das ist Wunschdenken.<\/p>\n<p>Zum Zeitpunkt der Entdeckung aller Brands\u00e4tze (elektronische Zeitgeber mit drei Batterien und Flaschen mit Brandbeschleuniger) waren diese nicht mehr aktiv! Und somit nicht z\u00fcndf\u00e4hig.<\/p>\n<p>4. Einige Politiker und Medien (Springer u.a.) suggerieren eine Gefahr f\u00fcr Menschenleben durch die Brands\u00e4tze. Indem z.B. Innensenator K\u00f6rting Zugentgleisungen als m\u00f6glich behautptet, agiert er als Charaktermaske und erf\u00fcllt seine politische Funktion als Scharfmacher. Er funktionalisiert die Angst der Menschen bewu\u00dft.<\/p>\n<p>Es bestand weder bei den aktiven noch besteht bei den nicht aktiven Brands\u00e4tzen eine Gefahr f\u00fcr Menschen. Kabelbr\u00e4nde k\u00f6nnen nicht zu Zugentgleisungen oder \u00e4hnlichem f\u00fchren. Jeder Bahnexperte wird das best\u00e4tigen. Gerd Neubeck, Leiter der Konzernsicherheit der Bahn, best\u00e4tigte im rbb spezial schon gleich am 11.10.11, dass durch die Brands\u00e4tze keine Menschen gef\u00e4hrdet waren. Burkhard Ahlert, Bahnsprecher Berlin, wiederholte das ausf\u00fchrlich im rbb Spezial am 12.10.11 auf die Frage nach der Gef\u00e4hrdung von Menschen: \u201eSo wie in diesem Fall bleiben die Z\u00fcge stehen, die Signale fallen auf Rot, die Z\u00fcge bleiben stehen und dann beginnt eben die Disposition. Es ist also nicht so, dass da in irgend einer Weise eine Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Reisenden auftreten kann. Die Z\u00fcge werden sofort abgebremst, bleiben stehen, und dann beginnt ja erst die Arbeit, die Disposition f\u00fcr die Kolleginnen und Kollegen.\u201c Auffahrende Z\u00fcge sind bei dieser Sabotageform ausgeschlossen! Die Aktionen zielten nie drauf ab, Menschen zu gef\u00e4hrden.<\/p>\n<p>5. Einige Politiker, Polizei und Medien reden im Zusammenhang mit den Anschl\u00e4gen auf die Kabelsch\u00e4chte von \u201eTerrorismus\u201c.<\/p>\n<p>Terroristisch ist, wer Waffen baut, Geld daran verdient und beabsichtigt, Menschen umzubringen oder umbringen l\u00e4sst. Verantwortungslos, kriminell und menschenverachtend ist, wer die Infrastruktur daf\u00fcr stellt.<\/p>\n<p>Wir rufen die Bev\u00f6lkerung auf, sich nicht f\u00fcr bl\u00f6d verkaufen zu lassen. Urteilen Sie nach dem Lesen unserer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/48377<\/p>\n<p>Lassen Sie sich bei \u201elinksunten\u201c nicht von unseri\u00f6sen Kommentaren und Hasstiraden verwirren. Mit den konstruktiven und kritischen Beitr\u00e4gen dort und anderswo werden wir uns besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p>Seit 10 Jahren f\u00fchrt die Bundeswehr Krieg in Afghanistan \u2013 ohne Zustimmung der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Anlass genug f\u00fcr unseren Versuch: Die Entschleunigung der Hauptstadt als Global Player des R\u00fcstungsexportes. Denn hier m\u00fcssen sich grunds\u00e4tzlich die Bedingungen \u00e4ndern um Kriege zu verhindern.<\/p>\n<p>Das Hekla-Empfangskommitee \u2013 Initiative f\u00fcr mehr gesellschaftliche Eruptionen<\/p>\n<hr>\n<p>Fahrkartenautomaten der U12 lahmgelegt<br \/>\nBerlin 31. Oktober 2011<\/p>\n<p>Die BVG bedankt sich!<\/p>\n<p>An diesem Wochenende bedankte sich die BVG auf ganz besondere Art und Weise. Nicht nur das sie immer als eine gute Ausrede herhalten muss, \u201eSorry Chef_in mein Hemd ist so zerknittert die U-Bahn war zu voll\u201c oder \u201eSorry dass ich mal wieder zu sp\u00e4t komm aber die Bahn fuhr mal wieder nicht\u201c. Nein diesmal muss mensch sich gar nicht erst auf den Weg zur Lohnarbeit bewegen um die Fr\u00fcchte eines ausgebauten Nahverkehrsnetz nutzen zu k\u00f6nnen. An diesem Wochenende wurden die Fahrkartenautomaten der U Bahnlinie 12 lahmgelegt.<\/p>\n<p>Die BVG m\u00f6chte sich damit bei allen Fahrgesten f\u00fcr Ihre Verst\u00e4ndnis bez\u00fcglich der allgemeinen Repression mittels Sicherheitspersonal und Fahrkartenkontrolleur_innen bedanken. Auch will sie einen Schritt auf die Hartz IV Empf\u00e4nger_innen zugehen. Da den Hartz IV Empf\u00e4nger_Innen nur 22,78\u20ac pro Monat (4,28\u20ac pro Woche) f\u00fcr den Kostenpunkt Verkehr zu Verf\u00fcgung steht, das Sozialticket aber 33,80\u20ac kostet, hat die BVG sich entschieden die U12 f\u00fcr alle Menschen kostenlos zur Verf\u00fcgung zu stellen.<\/p>\n<p>Ein ausgebauter Nahverkehr kann nicht wie eine Ware behandelt werden. Mobilit\u00e4t stellt ein Grundbed\u00fcrfnis der meisten Menschen in einer Millionenstadt wie Berlin dar. Dass diese Abh\u00e4ngigkeit benutzt wird um damit Profite zu erwirtschaften, geht somit auf Kosten jener Menschen die darauf angewiesen sind. Menschen m\u00fcssen einen erheblichen Teil ihres Einkommens daf\u00fcr aufwenden um \u00fcberhaupt zur Arbeitsstelle zu gelangen. Andere k\u00f6nnen sich ein Ticket gar nicht erst leisten. Somit werden sie dazu gezwungen ohne g\u00fcltigen Fahrausweis zu fahren und reihen sich dann in die kapitalistische Trag\u00f6die der \u201eLeistungserschleichung\u201c ein, die dazu f\u00fchrt das ein Drittel der Knastinsass_innen in Berlin Pl\u00f6tzensee deswegen sitzen.<\/p>\n<p>Berlin f\u00fcr alle!<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Bahninfrastruktur &#8211; \u00d6ffentlicher Verkehr und Kommunikationssystem lahmgelegt<br \/>\nBerlin 23. Mai 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Wir streiken!<\/p>\n<p>Deshalb haben wir heute einen Teil der Bahninfrastruktur am Ostkreuz, einem zentralen Verkehrsknotenpunkt der deutschen Hauptstadt, sabotiert: An einer Kabelbr\u00fccke haben wir die Schutzgitter unterhalb der T\u00fcren durchtrennt und Feuer gelegt, um damit etwa einhundert Signal-, Telekommunikations- und Stromkabel kurz zu schlie\u00dfen. Dabei haben wir die Gef\u00e4hrdung von Menschen nach bestem Wissen ausgeschlossen. Die f\u00fcr den Fahrbetrieb relevanten Sicherheitssysteme der Deutschen Bahn sind mehrfach ausgelegt.<\/p>\n<p>Unsere Aktion ist ein Haltesignal. Wir haben die Schnauze voll!<\/p>\n<p>Berlin ist Hauptstadt eines der f\u00fchrenden Waffenexporteure, Berlin ist Hauptstadt des m\u00e4chtigsten EU-Staates. In Berlin wurde ein \u201eAusstieg\u201c aus der Atomenergienutzung mit langen Restlaufzeiten beschlossen, aus dem dann ausgestiegen wurde, um nun erneut in einen \u201eschnellst m\u00f6glichen\u201c Pseudo-Ausstieg einzusteigen.<br \/>\nAlle haben Verantwortung f\u00fcr das, was geschieht. Alle haben die M\u00f6glichkeit, zu sagen: Stopp! Nicht mit uns. Wir bestreiken die qu\u00e4lende und m\u00f6rderische Normalit\u00e4t. Es muss sich was \u00e4ndern. Grundlegend.<\/p>\n<p>Mobilit\u00e4t garantiert das reibungslose Funktionieren zur Aufrechterhaltung eben jener Normalit\u00e4t. Diese zu unterbrechen, wenn auch nur in bescheidenem Umfang, ist unsere Absicht. Diese Art von Mobilit\u00e4t hat nichts mit Freiheit oder Bewegungsfreiheit zu tun.<br \/>\nDie Bewegungsfreiheit existiert nicht f\u00fcr alle Menschen dieser Erde. Fl\u00fcchtlingen an den EU-Au\u00dfengrenzen wird diese nicht zugestanden.<br \/>\nNach all den Katastrophen haben wir die Schnauze voll. \u00dcber den sofortigen Ausstieg aus der Atomtechnologie gibt es nichts mehr zu verhandeln. Wir spielen nicht mehr mit.<br \/>\nDie Bilder von Fukushima, die hilflosen Ingenieure, die vertuschte Kernschmelze, die Zwangsumsiedlung der Strahlenopfer und das Verheizen der Leiharbeiter in den Atomruinen sind eindeutig. Diese Technologie ist abzuschalten. Durch alle, die nicht mehr bereit sind, sich den Profitinteressen der Energiekonzerne zu opfern. Sofort.<br \/>\nExpertenrat, Ethikkommission, Reaktorsicherheitskommission \u2013 alles Augenwischerei: Atomausstieg sofort! Niemand sollte sein Leben den wirtschaftsdienenden PolitikerInnen anvertrauen. Die Bevormundung und Beherrschung der Menschen ist der eigentliche St\u00f6rfall in der Menschheitsgeschichte. Keine Regierung ist uns gerade recht.<br \/>\n\u00dcber die Schienen der Deutschen Bahn werden Atomtechnik und Atomm\u00fcll transportiert. Beides sichert den Weiterbetrieb der Reaktoren. Beides gew\u00e4hrleistet der Atomlobby und der Industrie hohe Profite.<br \/>\nSeit Beginn der Anti-AKW-Bewegung wurde die Atompolitik mit aller Gewalt durchgesetzt, vielfach gegen den Bev\u00f6lkerungswillen.<br \/>\nSelbst wenn der n\u00e4chste Castor sein Ziel erreichen sollte \u2013 er ist politisch nicht mehr durchsetzbar. Da helfen keine Bullen. Auch kein Milit\u00e4r. Das wird zum Aufstand f\u00fchren!<br \/>\n\u00dcber die staatseigene Deutsche Bahn AG werden deutsche Waffensysteme zu den H\u00e4fen und Flugpl\u00e4tzen transportiert und von dort in die weltweiten Kriege geschickt. Herrschaftsverh\u00e4ltnisse wurden mit diesen Waffen u.a. in \u00c4gypten, Tunesien, Libyen abgesichert. Auch zur Abwehr von Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men wurden Hubschrauber, Waffen und \u00dcberwachungstechnik z.B. bis vor kurzem an Libyen geliefert. Deutschland ist einer der f\u00fchrenden Waffenexporteure der Welt. Deutschland verdient gut an diesem Gesch\u00e4ft. Und es f\u00fchrt dann Krieg, wenn es um die eigenen Interessen geht. Zum Beispiel um Energieressourcen. Berlin ist die Hauptstadt des Krieg f\u00fchrenden Deutschlands.<br \/>\nDie gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse sind nicht zu erdulden. Sie m\u00fcssen ver\u00e4ndert werden. Sofort. Durch alle, die die Schnauze voll haben. Ohne St\u00f6rung der Normalit\u00e4t, ohne eine Absetzung der herrschenden Klasse gibt es keine friedliche Gesellschaft. Die Ohnmacht vieler Demonstrationen ist offenkundig. Warum nicht die Arbeit der Energiekonzerne st\u00f6ren? Die Zufahrtswege blockieren. Die Arbeitsst\u00e4tten besetzen. Die Normalit\u00e4t des Arbeitens, des Konsumierens, des Buckelns, des Profitierens, des Resignierens bestreiken! Sabotage ist eine Form des Streiks. Sie ist eine Form der Verweigerung, die den beschissenen Alltag aus dem Tritt bringt. Wo er nicht mehr wie gewohnt l\u00e4uft, wird anderes m\u00f6glich. Sollen die Arbeitgeber ruhig auf uns warten &#8230;<\/p>\n<p>Eine Gesellschaft ohne Herrschaft ist m\u00f6glich!<\/p>\n<p>Wir gehen in Streik und sabotieren den zerst\u00f6rerischen Trott!<br \/>\nAtomreaktoren abschalten \u2013 sofort und endg\u00fcltig! Weltweit!<br \/>\nEnergiekonzerne und Waffenfabriken zerschlagen, Waffen und ihre Transportwege zerst\u00f6ren!<br \/>\nOffene Grenzen f\u00fcr alle Fl\u00fcchtlinge!<\/p>\n<p>Gez.: Das Grollen des Eyjafjallaj\u00f6kull<\/p>\n<p>Vor einem Jahr \u201ebestreikte\u201c der isl\u00e4ndische Vulkan das europ\u00e4ische Wirtschaftsleben. Nach anf\u00e4nglichem Grollen spie der Vulkan bis zum 22.5.2010 so viel Asche, dass der gesamte europ\u00e4ische Luftverkehr f\u00fcr sieben Tage zum Erliegen kam \u2013 lucky strike!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen Bankfiliale der UBS<br \/>\nD\u00fcsseldorf 10. November 2011<\/p>\n<p>Wir haben in der Nacht vom 9.11 auf den 10.11.2011 die Fassade der UBS (http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ubs) in D\u00fcsseldorf mit roter Farbe versch\u00f6nert. Dies ist unsere Antwort auf die Repressionswelle gegen revolution\u00e4re Kr\u00e4fte in Europa.<\/p>\n<p>In Zeiten der Krise zeigt sich die wahre Fratze des Kapitalismus besonders gut. Die Banken und Konzerne erhalten staatliche Zusch\u00fcsse w\u00e4hrend die Sozialleistungen weiter gek\u00fcrzt werden, weil ja gespart werden m\u00fcsse.<br \/>\nSparen und K\u00fcrzen auf dem Buckel der Werkt\u00e4tigen; das ist Kapitalismus.<\/p>\n<p>Die Wut der Menschen ist gro\u00df, weltweit gehen die Leute auf die Stra\u00dfe und k\u00e4mpfen.<br \/>\nDies versucht der Staat mit allen ihm zur Verf\u00fcgung stehenden Mitteln zu verhindern.<br \/>\nSomit ist es nicht verwunderlich, dass genau jetzt politische Prozesse gegen KommunistInnen gef\u00fchrt werden.<br \/>\nDie Linke soll gespalten und die AktivistInnen abgeschreckt werden &#8211; dies geschieht durch Haftstrafen von x Jahren, wie z.B. das Urteil von gestern gegen die Schweizer Genossin Andi.<\/p>\n<p>In der gleichen Woche hatten auch zwei Schweizer Jugendliche einen Prozess wegen eines Farbanschlages vom Jahre 2009 gegen die UBS Z\u00fcrich.<br \/>\nDie Beiden haben sich von der Justiz nicht unterkriegen lassen und wurden freigesprochen.<\/p>\n<p>Wir fordern Freiheit f\u00fcr Andi und alle politischen Gefangenenweltweit.<\/p>\n<p>Banken und Justiz vor&#8217;s Gericht, denn sie sind die wahren \u00dcbelt\u00e4ter! Wir lassen uns nicht einsch\u00fcchtern oder weg sperren!<br \/>\nDrinnen und drau\u00dfen ein Kampf!<br \/>\nF\u00fcr eine revolution\u00e4re Bewegung.<\/p>\n<hr>\n<p>Fensterscheiben bei Finanzamt eingeworfen<br \/>\nBerlin 28. Februar 2011<\/p>\n<p>Heute fr\u00fch meldeten Mitarbeiter des Finanzamts in Lichtenberg eine Sachbesch\u00e4digung. Gegen 5 Uhr wurde entdeckt, dass unbekannte T\u00e4ter am Finanzamtsgeb\u00e4ude f\u00fcr K\u00f6rperschaften in der Magdalenenstra\u00dfe insgesamt vier Fenster mit Doppelverglasung eingeworfen und weitere besch\u00e4digt wurden. Als Tatmittel wurden Kleinpflastersteine benutzt. Die Ermittlungen wurden vom Polizeiabschnitt 64 \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Brennende Stra\u00dfenbarrikade errichtet<br \/>\nBerlin 28. Mai 2011<\/p>\n<p>In der Nacht auf Samstag haben mehrere Unbekannte in den Stra\u00dfen von Berlin randaliert. In der K\u00f6penicker Stra\u00dfe haben bis zu 20 vermummte Ruhest\u00f6rer versucht, eine brennende Stra\u00dfenbarrikade zu errichten.<\/p>\n<p>In der K\u00f6penicker Stra\u00dfe hat am fr\u00fchen Samstagmorgen eine gro\u00dfe Gruppe Unruhestifter auf der Stra\u00dfe randaliert und mitten auf der Fahrbahn ein Feuer gelegt. Ein Zeuge rief gegen halb vier Uhr morgens die Polizei. Die schwarz gekleideten und vermummten T\u00e4ter hatten eine M\u00fclltonne angez\u00fcndet. Holzbohlen, Baustellenschilder, Autoreifen und Abflussrohre von einer nahe gelegenen Baustelle dienten als weitere Utensilien f\u00fcr eine Stra\u00dfenbarrikade. Daneben hatten die T\u00e4ter Papierstapel angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die restlichen Randalierer fl\u00fcchteten in das linke Wohnprojekt \u201eK\u00f6pi\u201c. Aus \u201eEigenschutzgr\u00fcnden\u201c seien sie von den Beamten nicht ins Haus verfolgt, sagte eine Sprecherin.<\/p>\n<p>Die Beamten konnten eine 20-J\u00e4hrige fassen. Sie wurde vor\u00fcbergehend festgenommen.<\/p>\n<p>Der Staatschutz hat die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel gegen Hessische Landesvertretung<br \/>\nBerlin 2. Juni 2011<\/p>\n<p>Farbbeutel gegen Hessische Landesvertretung am Brandenburger Tor &#8211; Reaktion auf Repression und Polizeigewalt im Vorfeld der Innenministerkonferenz in Frankfurt\/Main?<br \/>\nWie die Berliner Zeitung heute berichtet, wurden gestern abend mehrere Farbbeutel auf die Hessische Landesvertretung in der Stra\u00dfe &#8220;in den Ministerg\u00e4rten&#8221; in Berlin-Mitte geworfen.<\/p>\n<p>Ein Zusammenhang mit der Innenministerkonferenz 2011 in Frankfurt\/Main, bei der traditionell die Versch\u00e4rfung der inneren Sicherheit verhandelt wird, wird nicht erw\u00e4hnt, ist aber zu vermuten. In Frankfurt war es in der letzten Woche zu einem brutalen Polizeieinsatz und einer rechtswidrigen Hausdurchsuchung im Rahmen der IMK gekommen. Vielleicht war das eine von vielen kleinen Raktionen auf staatliche Einsch\u00fcchterungsversuche und Repressionsma\u00dfnahmen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne: IMK ist \u00fcberall &#8211; ihr auch!<br \/>\nFace the Players, fight the Game!<\/p>\n<p>Der Artikel:<\/p>\n<p>Landesvertretung mit Farbbeuteln beworfen<br \/>\nBerlin &#8211; Unbekannte haben am Mittwochabend mehrere Farbbeutel gegen die Hessische Landesvertretung in Berlin-Mitte geworfen. Wie die Polizei mitteilte, landeten mehrere Beutel gegen 23.00 Uhr auf der Fassade des Geb\u00e4udes in der Stra\u00dfe In den Ministerg\u00e4rten. Die T\u00e4ter entkamen unerkannt. Der Staatsschutz ermittelt, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann.<\/p>\n<p>( http:\/\/www.berlinonline.de\/berliner-zeitung\/berlin\/detail_dpa_30702366.php)<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen Bankfilialen geworfen<br \/>\nBremen 3. Juni 2011<\/p>\n<p>Auf das Postbank-Finanzcenter an der Brunnenstra\u00dfe und die Filiale der Sparkasse an der Ecke Vor dem Steintor\/L\u00fcneburger Stra\u00dfe sind in der Nacht zum Sonntag gezielte Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt worden. Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund und hat Ermittlungen gegen Unbekannt wegen schwerer Sachbesch\u00e4digung aufgenommen. Der entstandene Schaden d\u00fcrfte mehrere Tausend Euro betragen.<\/p>\n<p>Gegen 23.44 Uhr alarmierte der erste Anrufer die Polizei. Nachbarn des Postbank-Finanzcenters hatten beobachtet, wie mehrere vermummte Jugendliche, die Kapuzenpullover getragen h\u00e4tten, den ersten Anschlag ver\u00fcbten. Mit Steinen wurde versucht, die Scheibe der Eingangst\u00fcr und ein Fenster zu zerst\u00f6ren. Au\u00dferdem flogen gr\u00fcne Farbbeutel gegen das Geb\u00e4ude und den Geldautomaten. Dann liefen die T\u00e4ter davon.<\/p>\n<p>Kurze Zeit sp\u00e4ter, genau vier Minuten nach Mitternacht, wurden wenige hundert Meter weiter die Nachbarn der Sparkassen-Filiale durch einen lauten Knall aufgeschreckt. Auch in diesem Bankgeb\u00e4ude ging eine Scheibe zu Bruch, nachdem ein Ytong-Stein geworfen worden war.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter konnten in einem roten Kleinwagen fl\u00fcchten, wie Nachbarn gesehen haben wollen. &#8220;Banken sind M\u00f6rder&#8221; (Postfiliale Brunnenstra\u00dfe) und &#8220;smash G8&#8221; (Sparkasse) lassen den R\u00fcckschluss zu, dass vermutlich Mitglieder der autonomen Szene f\u00fcr die Sachbesch\u00e4digungen verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Die Polizei kam in dieser Nacht nicht zur Ruhe. Gegen 2 Uhr wurden die Beamten zum Sielwall gerufen, weil sich dort rund 150 Personen aufhielten und auf der Kreuzung Fu\u00dfball spielten. Als Polizeikr\u00e4fte den Kreuzungsbereich r\u00e4umen wollten, wurden die Beamten mit Flaschen beworfen und beschimpft.<\/p>\n<p>Wie im Hauptteil unserer Zeitung berichtet, tat sich ein 26 Jahre alter Mann dabei besonders hervor. Er konnte nach kurzer Flucht gestellt werden und musste sich einer Blutentnahme unterziehen. Den Mann erwarten jetzt Strafanzeigen wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und schwerem Landfriedensbruch.<\/p>\n<p>Die Postfiliale an der Brunnenstra\u00dfe ist schon seit Jahren wiederholt das Ziel von Farbanschl\u00e4gen und Sachbesch\u00e4digungen. Ein Nachbar findet daf\u00fcr diese Worte: &#8220;Einfach nur destruktiv und bekloppt.&#8221; Und eine Postbank-Kundin, die Geld aus dem Automaten ziehen will, der vollkommen beschmiert ist, ist ebenfalls genervt von dem Vandalismus: &#8220;Das ist eklig, einfach nur widerlich.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Weser Kurier<\/p>\n<hr>\n<p>Fahrkartenautomaten sabotiert<br \/>\nBerlin 11. Dezember 2011<\/p>\n<p>&#8220;P\u00fcnktlich zur Fahrkartenpreiserh\u00f6hung haben wir heute morgen zwei Fahrkartenautomaten mit Farbe, Kleber und Steinen unsch\u00e4dlich gemacht. Wir haben diese Logik satt, in der mensch nur noch Ware ist; in der menschliche Bed\u00fcrfnisse nur noch als Markt gesehen werden.<\/p>\n<p>Mobilit\u00e4t f\u00fcr Alle! Alles f\u00fcr Alle!<br \/>\nFahrkartenautomaten entwerten!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/51808<\/p>\n<hr>\n<p>Kunst gegen Kunst<br \/>\nKonstanz 14. Dezember 2011<\/p>\n<p>Was auf dem Gel\u00e4nde der Uni Konstanz stattfindet, das ist nichts anderes als der allt\u00e4gliche Zeichenkrieg und dennoch eine Ausnahme. Es ist der Punkt an dem wir, Gammler und Tr\u00e4umer, das Wort Krieg in den Mund nehmen, ihn erkl\u00e4ren und schlie\u00dflich auch f\u00fchren. Man hat es erwartet, wie konnte man es auch nicht, nat\u00fcrlich wurden letztendlich die einigen wenigen Graffitis \u00fcberpinselt, die den Bau weniger schm\u00fcckten, als ihn vielmehr schamvoll seiner Nacktheit \u00fcberf\u00fchrten. Diese dauernden Denunzianten, die schwach, hilflos und unendlich einsamen unsere Sprache sprachen, die umgeben von der grauen Masse aus Beton, Stahl und Glas unsere Klagen klagten und f\u00fcr die meisten doch nichts weiter als unsichtbare Makel waren, sind nun im Zuge einer S\u00e4uberungsaktion entfernt worden. Die Begehung der Uni f\u00fcr die Exzellenzinitiative 2012 stand an.<\/p>\n<p>Das \u201eKunst gegen Kunst\u201c Kollektiv Konstanz sagt: Solange noch ein einziges unserer Zeichen Gefahr laufen muss \u00fcberpinselt zu werden, darf sich Kunst am Bau nicht mehr sicher f\u00fchlen. Dahrendorf in Bronze (http:\/\/www.bertrand-freiesleben.com\/news\/universitaet-konstanz) musste als erstes daran glauben, weitere folgen bei Bedarf. Dabei f\u00fchlen wir uns kein bisschen schlecht &#8211; Fuzzikunst liegt uns ebensowenig am Herzen wie euch unsere Kunst am Herzen liegt. Fuzzikunst spricht nicht unsere Sprache, sie spricht die Sprache des Geldes und des Patriarchates, die der Exzellenz und des Professionalismus.<\/p>\n<p>Wer hier Sturm und Drang wittert dem sei gesagt: Unsere Guerillataktik ist das Prinzip des Verzweifelten, des notorisch Unterlegenen und daher w\u00fctend Tr\u00e4umerischen. \u201eWir sind eine Armee der Tr\u00e4umer und deshalb sind wir unbesiegbar.\u201c Klar, wir m\u00fcssen nicht wie Subcomandante Marcos, von dem dieser Spruch stammt, ums nackte \u00dcberleben k\u00e4mpfen und tun es hier dennoch, denn aus was sind wir modernen Studenten denn schon gemacht wenn nicht aus Symbolen &#8211; stofflich sind wir jedenfalls schon lange nicht mehr.<\/p>\n<p>Das Bekennerschreiben:<\/p>\n<p>&#8220;Kunst gegen Kunst, Auge um Auge, Zahn um Zahn.<\/p>\n<p>Ihr \u00fcberpinselt Graffitis f\u00fcr die Exzellenz. Unsere Antwort: ARTCRIME.<\/p>\n<p>Letzten Montag trudelte eine Mail von R\u00fcdiger ein: \u201eAm vergangenen Donnerstag und Freitag fand die Vor Ort-Begutachtung im Rahmen der Exzellenzinitiative an unserer Universit\u00e4t statt&#8230;der Campus, die Geb\u00e4ude und die Technik waren in einem tollen Zustand\u201c<br \/>\nWelchen Zustand meint der Physiker hier. Experimentalbedingungen etwa? Uni ist Lebensraum tausender Studenten\u2013 kein wei\u00df get\u00fcnchter Showroom. Es ist eine bodenlose Unversch\u00e4mtheit die gesamte Uni f\u00fcr eine paar Fuzzis zu sterilisieren, die nach ein paar Stunden nie wieder ein Fu\u00df hierein setzen werden.<br \/>\nDaran, dass s\u00e4mtliche Graffitis\/Streetart der letzten Jahre entfernt wurden, \u00e4ndern auch m\u00f6gliche Exzellenzgelder nichts. Jegliche Kunst am Bau die dadurch finanziert wird ist nicht unsere Kunst und wird es niemals sein. Sie spricht nicht unsere Sprache.<br \/>\nDaher erkl\u00e4ren wir den Krieg der Zeichen, bis die W\u00e4nde wieder frei sprechen d\u00fcrfen. Solange die hygienischen Ma\u00dfnahmen, S\u00e4uberungsaktionen und Zeichenpolitik kein Ende finden, wird die Kunst am Bau demontiert, beschmiert, gesch\u00e4ndet. Denn wer so dummdreist ist, die zarten und dazu harmlosen Pfl\u00e4nzchen des \u201eAndersdenkens\u201c mit wei\u00dfer Farbe zu ersticken, der muss mit Dornen rechnen.<\/p>\n<p>Gez.: Kunst vs. Kunst<\/p>\n<p>PS: Lasst tausend Blumen bl\u00fchen!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/51978<\/p>\n<hr>\n<p>Steine gegen Bankfilialen, Kaisers und DHL-Packstation &#8211; Porsche angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 29. Januar 2011<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben am Abend des 28. Januar die Sparkasse in der Muskauer Stra\u00dfe, die Sparkasse an der Heinrich-Heine-Str.\/Annenstra\u00dfe sowie die gegen\u00fcberliegende Kaisersfiliale und DHL Pack-Station mit Steinen, sowie ein in der Annenstra\u00dfe abgeparkter Porsche mit Feuer angegriffen. Flyers mit folgendem Text haben wir vor Ort hinterlassen:<\/p>\n<p>&#8220;In offener Feindschaft mit Staat und Kapital, sowie seinen W\u00e4chtern und Vertretern. Lasst uns die Welt der Waren zerst\u00f6ren um ein Leben in Freiheit zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Polizeikongress angreifen &#8211; Liebig 14 Verteidigen&#8221;<\/p>\n<p>Autonome Gruppen&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Barrikaden errichtet und Security angegriffen<br \/>\nBerlin 1. Februar 2011<\/p>\n<p>Unbekannte bewarfen gestern Abend einen Wachmann in Kreuzberg, der bei dem \u00dcbergriff aufgrund seiner schnellen Reaktion gl\u00fccklicherweise unverletzt blieb. Der 34-J\u00e4hrige hatte gegen 21 Uhr 30 die Polizei zur Kreuzung Kommandanten- Ecke Alte-Jakob-Stra\u00dfe alarmiert, weil rund 30 Personen Baustellenabsperrungen auf die Fahrbahn gezogen hatten. Von der zuvor gesicherten Baustelle sammelte die schwarz gekleidete Gruppe Kleinpflastersteine auf und trug sie in den gegen\u00fcber liegenden Waldeckpark.<\/p>\n<p>Als der Wachmann zu seinem Aufenthaltscontainer ging, bemerkten ihn die Vermummten und warfen die Steine in dessen Richtung. Blitzschnell rannte der Angegriffene in seinen Unterstand und verhinderte damit Verletzungen. Kurz danach fl\u00fcchtete die Gruppe unerkannt. Als die Polizisten die Umgebung absuchten, trafen sie auf zwei 15- und 18-j\u00e4hrige Jugendliche, die nach einer Personalienfeststellung ihren Weg fortsetzen konnten. Die weitere Bearbeitung des eingeleiteten Ermittlungsverfahrens wegen besonders schweren Landfriedensbruch hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Modegesch\u00e4fte attackiert und Barrikaden gebaut &#8211; Streifenwagen angegriffen<br \/>\nBerlin 30. Januar 2011<\/p>\n<p>Gegen 21 Uhr 15 rief ein Passant die Polizei, nachdem er eine Gruppe von 30 bis 50 Vermummten beim Werfen von Pflastersteinen auf die Schaufenster eines Modegesch\u00e4ftes in der Neuen Sch\u00f6nhauser Stra\u00dfe in Mitte beobachtet hatte. Die Unbekannten hatten zudem mit Farbe gef\u00fcllte Kartons an die Hauswand geworfen. Vermutlich dieselben T\u00e4ter zerst\u00f6rten unmittelbar danach eine Schaufensterscheibe eines Gesch\u00e4fts in der Linienstra\u00dfe und warfen Verkehrszeichen und Warnbaken auf die Fahrbahn der Almstadtstra\u00dfe. Beim Eintreffen der alarmierten Polizisten hatten sich die Randalierer bereits entfernt.<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise unverletzt blieben heute fr\u00fch zwei Polizisten w\u00e4hrend einer Streifenfahrt durch Friedrichshain bei einem \u00dcbergriff von Vermummten. Die Unbekannten bewarfen gegen 2 Uhr 20 in der Revaler Stra\u00dfe das Einsatzfahrzeug der Polizisten mit Pflastersteinen, wobei mehrere Autoscheiben zu Bruch gingen. Zudem wies das Fahrzeug diverse Einschlagspuren auf.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Weitere Aktionen wegen Hausr\u00e4umung<br \/>\nBerlin 4\/5. Februar 2011<\/p>\n<p>+++BVG-Fahrkartenautomaten und Vattenfall-Auto zerst\u00f6rt<\/p>\n<p>In Wedding wurde letzte Nacht ein Servicewagen des Atomstromkonzerns Vattenfall entglast und mit der Parole \u201eEine Million reicht noch nicht \u2013 L14? bespr\u00fcht. Au\u00dferdem wurden im Stadtgebiet mehrere BVG-Fahrkartenautomaten unbrauchbar gemacht.<\/p>\n<p>+++Farbe gegen Townhouses<\/p>\n<p>uns erreichte folgende Nachricht:<\/p>\n<p>Habe an der Stra\u00dfe \u201eNeue Welt\u201c am S-Bahnhof Storkower Str. mehrere H\u00e4user gesehen, die mit Farbbomben versch\u00f6nert wurden.<br \/>\nAu\u00dferdem ein Transpi mit der Aufschrift \u201eTr\u00e4ume brauchen Freir\u00e4ume \u2013 Solidarit\u00e4t mit der Liebig 14?<\/p>\n<p>+++Arbeitsamt angegriffen<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der vergangenen Nacht gegen 2 Uhr die Glast\u00fcr der Bundesagentur f\u00fcr Arbeit in der M\u00fcllerstra\u00dfe in Wedding besch\u00e4digt. Eine Funkwagenbesatzung fand vor dem Geb\u00e4ude mehrere Kleinpflastersteine. Ferner entdeckten die Beamten an der Fassade eine Farbschmiererei mit Bezug zur Liebigstra\u00dfe 14.<\/p>\n<p>Gleiches wurde auch heute morgen an der s\u00b4Sparkasse am Hackeschen gesehen.<\/p>\n<p>+++ neue Besetzung Holteistr\/Boxhagener Str. in Friedrichshain<\/p>\n<p>+++Jobcenter angegriffen &#8211; M\u00fclltonnen angez\u00fcndet<\/p>\n<p>Nach der R\u00e4umung des linken Wohnprojektes in Friedrichshain am Mittwoch war es in der Innenstadt auch am Samstag immer wieder zu spontanen Protesten gekommen. Nach Mitternacht warfen Unbekannte die Scheiben der Agentur f\u00fcr Arbeit in der Gotlindestra\u00dfe in Lichtenberg ein. Gegen 2.30 Uhr versuchten drei Unbekannte in der Pettenkofer Stra\u00dfe in Friedrichshain M\u00fclltonnen auf die Stra\u00dfe zu ziehen und anzuz\u00fcnden.<\/p>\n<hr>\n<p>Bank angegriffen<br \/>\nHamburg 5. Februar 2011<\/p>\n<p>Um 23:44 Uhr schlugen Unbekannte mehrere Scheiben einer Bankfiliale in der Osterstra\u00dfe ein. Zeugen beobachteten 10 Personen, die im Anschluss in Richtung Emilienstra\u00dfe fl\u00fcchteten.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeipresse Portal Hamburg<\/p>\n<hr>\n<p>Geldautomat abgefackelt<br \/>\nBerlin 6. Februar 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben erreichte uns:<\/p>\n<p>&#8220;Ein Geldautomat in der Gormannstra\u00dfe in Berlin-Mitte wurde mit voller Absicht, am fr\u00fchen Sonntag (06.02.) in Brand gesetzt. Nach dem Glasbruch der vergangenen Tage und den unz\u00e4hligen Banken die angegriffen wurden, waren wir der Meinung, dass es das beste ist wenn es gar keine M\u00f6glichkeit gibt, Geld aus einem Automaten zu bekommen. Holt es euch bei denen, die es haben und bunkern! Bei der R\u00e4umung der Liebig14 wurden die kapitalistischen Interessen von Beulker und Th\u00f6ne mit aller Gewalt durchgesetzt. Wir stellen diese Gewalt mit einfachen Mitteln in Frage. Wir tauchen aus dem Nichts auf, attackieren, verschwinden!<\/p>\n<p>linke Chaoten &#8211; Ortsgruppe Bodo Pfalzgraf&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine Gegen Bankfiliale<br \/>\nBerlin 20. Februar 2011<\/p>\n<p>Gegen 5 Uhr 30 stellte ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes eines Geldinstitutes in der Marktstra\u00dfe fest, dass Unbekannte einen Farbbeutel mit roter Farbe gegen die Eingangst\u00fcr geworfen hatten. Au\u00dferdem wurden die Scheiben der Filiale durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben an Uni zerst\u00f6rt<br \/>\nHannover 8. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>\u201eAn\u00adl\u00e4ss\u00adlich des in\u00adter\u00adna\u00adtio\u00adna\u00adlen Frau\u00aden\u00adkampf\u00adta\u00adges am 8.M\u00e4rz, haben wir Glas\u00adschei\u00adben, die f\u00fcr Bau\u00adma\u00df\u00adnah\u00admen an der Uni\u00adver\u00adsi\u00adt\u00e4t Han\u00adno\u00adver vor\u00adge\u00adse\u00adhen waren, zer\u00adst\u00f6rt.<br \/>\nNicht nur, weil die Uni, zu\u00admin\u00addest in den F\u00fch\u00adrungs\u00adgre\u00admi\u00aden von M\u00e4n\u00adnern do\u00admo\u00adniert ist, son\u00addern auch weil die Uni Han\u00adno\u00adver sich mit der Ab\u00adschaf\u00adfung des Stu\u00addi\u00aden\u00adgan\u00adges \u201eGen\u00adder Stu\u00addies\u201c von einer kri\u00adti\u00adschen Aus\u00adein\u00adan\u00adder\u00adset\u00adzung mit dem herr\u00adschen\u00adden Ge\u00adschlech\u00adter\u00adver\u00adh\u00e4lt\u00adnis ver\u00adab\u00adschie\u00addet.<br \/>\nDie Ab\u00adschaf\u00adfung die\u00adses Stu\u00addi\u00aden\u00adgan\u00adges ist aber auch die Kon\u00adse\u00adquenz einer, immer mehr auf Ver\u00adwer\u00adtung aus\u00adge\u00adrich\u00adte\u00adten, For\u00adschung und Lehre.<\/p>\n<p>Statt einer Kri\u00adti\u00adschen Aus\u00adein\u00adan\u00adder\u00adset\u00adzung mit ge\u00adsell\u00adschaft\u00adli\u00adchen Macht\u00adstruk\u00adtu\u00adren, geht es im Uni\u00adbe\u00adtrieb immer mehr um Herr\u00adschafts\u00adab\u00adsi\u00adche\u00adrung und Kriegs\u00advor\u00adbe\u00adrei\u00adtung.<br \/>\nEin Bei\u00adspiel daf\u00fcr ist die so\u00adge\u00adnann\u00adte Si\u00adcher\u00adheits\u00adfor\u00adschung, mit einem Etat von j\u00e4hr\u00adlich \u00fcber 6 Mio Euro. Mit der Summe k\u00f6nn\u00adte das Fort\u00adbe\u00adste\u00adhen kri\u00adti\u00adscher Wis\u00adsen\u00adschaf\u00adten \u00fcber Jahre ge\u00adsi\u00adchert wer\u00adden!<br \/>\nIns\u00adge\u00adsamt wirds wohl auch noch f\u00fcr neue Schei\u00adben rei\u00adchen. In\u00adso\u00adfern \u00e4n\u00addert un\u00adse\u00adre Ak\u00adti\u00adon nichts. Sie ist aber Aus\u00addruck einer Wut die zu Un\u00adsi\u00adcher\u00adheits\u00adfak\u00adtor wird\u2026Wir for\u00addern nichts von der Uni, son\u00addern k\u00fcn\u00addi\u00adgen an das un\u00adse\u00adre Wut nicht klei\u00adner wird,wenn wir als Stu\u00adden\u00adtinn\u00adnen, Ar\u00adbei\u00adte\u00adrin\u00adnen, Pre\u00adk\u00e4\u00adre, Hart\u00adz4 Emp\u00adf\u00e4n\u00adge\u00adrin\u00adnen, Mi\u00adgran\u00adtin\u00adnen nur noch po\u00adten\u00adzi\u00adell ver\u00adwert\u00adba\u00adre Fak\u00adto\u00adren sind.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen mi\u00adli\u00adtan\u00adten Fe\u00admi\u00adnis\u00admus!\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen zwei H&amp;M-Filialen<br \/>\nBerlin 7. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Folgende Mitteilung erreichte uns:<\/p>\n<p>&#8220;Anl\u00e4sslich des Internationalen Frauenkampftages haben wir heute die Eingangsbereiche der H&amp;M-Filialen in der Karl-Marx- und der Friedrichstra\u00dfe Berlin mit gro\u00dfen Pf\u00fctzen roter Farbe markiert.<br \/>\nMit dieser Aktion gegen das Textilunternehmen wollten wir symbolisch das sichtbar machen, was beim Kauf der g\u00fcnstigen Kleidung hinter der glitzernden, modischen Fassade der H&amp;M-Gesch\u00e4fte im Verborgenen bleibt: die blutigen Arbeitsbedingungen, unter denen Textilarbeiterinnen in L\u00e4ndern wie Bangladesh, Indonesien oder Thailand die Produkte f\u00fcr den Moderiesen anfertigen m\u00fcssen. Blutig im wahrsten Sinne des Wortes, wie das Beispiel Bangladesch zeigt:<\/p>\n<p>Nach mehreren Br\u00e4nden in der Fabrik des Textilherstellers Garib&amp;Garib, dessen Hauptabnehmer H&amp;M ist, haben im April 2010 tausende Textilarbeiterinnen den Arbeitskampf aufgenommen. Sie streikten und demonstrierten gegen Hungerl\u00f6hne, gegen den Zwang zu unbezahlten \u00dcberstunden, gegen Arbeitstage von bis zu 14 Stunden, gegen das Ausbleiben von Arbeitsvertr\u00e4gen, gegen Sicherheitsm\u00e4ngel in den Fabriken sowie gegen Beschimpfungen, k\u00f6rperliche Gewalt und sexuelle \u00dcbergriffe seitens der Vorarbeiter.<br \/>\nDie Auseinandersetzungen zwischen Arbeiterinnen und Sicherheitskr\u00e4ften forderten Verletzte und Tote; hunderte Arbeiterinnen wurden entlassen und festgenommen; viele GewerkschafterInnen mussten untertauchen. Als Folge der Proteste wurde der Lohn von 19 Euro monatlich auf 31 Euro angehoben \u2013 eine Entscheidung, die bei den meisten Arbeiterinnen auf Unzufriedenheit stie\u00df, da ihre Forderungen nach einem Lohn von 51 Euro und der reellen Verbesserung der Arbeitsbedingungen unerf\u00fcllt blieben.<br \/>\nSeitdem gehen die Proteste f\u00fcr h\u00f6here L\u00f6hne und sichere Arbeitsbedingungen weiter \u2013 Grund dazu gibt es genug: der immer noch viel zu niedrige Mindestlohn wird in zahlreichen Fabriken nicht ausgezahlt, erneut sind Textilarbeiterinnen bei einem Fabrikbrand zu Tode gekommen und noch immer wird gegen die Protestierenden mit harter Repression vorgegangen. W\u00e4hrenddessen profitiert H&amp;M als eines von vielen Textilunternehmen weiterhin von der unter menschenunw\u00fcrdigen Arbeitsbedingungen billig gefertigten Ware und w\u00e4scht sich seine Weste rein, indem es den Zulieferbetrieben die Schuld zuschreibt.<br \/>\nDass diese vorgeblich reine Weste in Wirklichkeit mit Blut besudelt ist, sollte durch die Aktion f\u00fcr alle sichtbar sein!<br \/>\nIm Rahmen des Internationalen Frauenkampftages rufen wir zum vielf\u00e4ltigen und solidarischen Protest gegen kapitalistische, patriarchale und rassistische Herrschaftsverh\u00e4ltnisse auf, welche die beschriebene Ausbeutung in Bangladesch und weltweit erst erm\u00f6glichen!&#8221;<\/p>\n<p>Polizeiticker dazu:<\/p>\n<p>Niederlassungen von Textilgesch\u00e4ft mit Farbe besch\u00e4digt<\/p>\n<p>Unbekannte haben gestern Nachmittag zwei Textilgesch\u00e4fte in Neuk\u00f6lln und Mitte durch Farbe verunreinigt. Die T\u00e4ter kippten gegen 16 Uhr 45 rote Farbe in die Gesch\u00e4ftseing\u00e4nge in der Karl-Marx-Stra\u00dfe und der Friedrichstra\u00dfe, wodurch auch Kleidungsst\u00fccke besch\u00e4digt wurden. Die Ermittlungen zu den Hintergr\u00fcnden der Tat hat die Kriminalpolizei \u00fcbernommen.<\/p>\n<hr>\n<p>Anschlag auf Undine-Apotheke<br \/>\nBerlin 8.M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 7. auf den 8. M\u00e4rz haben wir als Beitrag zum internationalen Frauenkampftag die Undine-Apotheke an der Friedelstr. Ecke B\u00fcrknerstr. umgestaltet. Dabei gingen einige Scheiben zu Bruch und die Fassade wurde mit anti-patriarchalen Symbolen geschm\u00fcckt.<br \/>\nDie Undine-Apotheke vertritt ein versch\u00e4rftes Bild einer patriarchalen Gesellschaft, da dort weder die Pille-danach, noch die Spirale zum Verkauf stehen. Selbst bei Kondomen und anderen Verh\u00fctungsmitteln legt der Besitzer der Apotheke einen Zettel mit fundamentalistisch religi\u00f6sen Texten bei. Diese richten sich gegen die Selbstbestimmung von Frauen und appelieren f\u00fcr ein Bewusstwerden von Frauen in der von ihnen gesellschaftlich erwarteten Rolle.<\/p>\n<p>Wir verurteilen die Bevormundung von Menschen aufgrund ihres ansozialisierten Geschlechts und fordern eine Gleichbehandlung aller Menschen jenseits von konstruierten Normen, wie Herkunft, Aussehen, Gender und anderen normativen Einschr\u00e4nkungen.<\/p>\n<p>Smash patriarchism !<\/p>\n<p>Herrschaftsverh\u00e4ltnisse angreifen,<br \/>\nam 8.M\u00e4rz, immer und \u00fcberall !!!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Zwei Bankfilialen entglast und M\u00fcllcontainer angez\u00fcndet<br \/>\nWeimar 17. April 2011<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom vergangenen Samstag (16.04.2011) auf Sonntag (17.04.2011) wurden in Weimar 16 M\u00fcllcontainer in Brand gesetzt, sowie zwei Bankfilialen entglast. Laut einer Tageszeitung, welche sich auf Polizeiangaben beruft, beziffert sich der entstandene Sachschaden auf rund 15.500 \u20ac. An mehreren Tatorten wurden diverse Botschaften hinterlassen, die einen Zusammenhang zur R\u00e4umung des besetzten Haus Erfurt\/Topf &amp; S\u00f6hne-Gel\u00e4nde vor zwei Jahren herstellen.<\/p>\n<p>Seit jener R\u00e4umung r\u00fcckt diese Thematik immer wieder ins Licht der \u00d6ffentlichkeit, durch Demonstrationen, Veranstaltungen und kreative Aktionen, die jedoch nur tempor\u00e4r Aufmerksamkeit erregen.<br \/>\nWir sind immer noch von Hass erf\u00fcllt, dass das besetzte Haus Erfurt platt gemacht wurde, dass uns unser Freiraum entrissen wurde, dass Menschen die sich f\u00fcr ein selbstbestimmtes Leben entschieden hatten, nicht mehr so leben k\u00f6nnen wie sie wollen. Das k\u00f6nnen und wollen wir, selbst 2 Jahre danach, NICHT hinnehmen!!! Mit jedem Angriff wird unser Streben nach einer libert\u00e4ren und herrschaftsfreien Gesellschaft und unsere Entschlossenheit gr\u00f6\u00dfer, dem kapitalistischen System den Kampf anzusagen.<br \/>\nWir hielten es f\u00fcr notwendig unserer Wut freien Lauf zu lassen, um die Thematik fehlender Freir\u00e4ume in den Fokus der \u00d6ffentlichkeit zu r\u00fccken. Ob Erfurt oder anderswo, jede Stadt braucht ein autonomes Zentrum.<br \/>\nAb 02.00 Uhr zogen wir durch die Stra\u00dfen der Stadt, und brachten Licht ins Dunkel. An vielen Orten gleichzeitig gingen Container in Flammen auf. Des Weiteren wurden von uns zwei Banken angegriffen, und wir hinterlie\u00dfen Graffitis mit folgenden Botschaften: \u201efight for topf squat\u201c und \u201etopf squat r\u00e4chen\u201c.<br \/>\nDer Kampf geht weiter, denn jede R\u00e4umung bleibt nicht ohne Konsequenzen!!!<br \/>\nUnsere Solidarit\u00e4t gilt allen autonomen Zentren und Wohnprojekten, sei es hier oder anderswo auf der Welt und wir stellen uns Seite an Seite, wenn es darum geht dem gro\u00dfen Ziel einer befreiten Gesellschaft n\u00e4her zu kommen.<\/p>\n<p>SQUAT THE WORLD !!!<\/p>\n<p>NIEMALS VERGESSEN, NIEMALS VERGEBEN !!!<\/p>\n<p>A.C.A.B&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia linksunten<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>http:\/\/www.mdr.de\/thueringen\/mitte-west-thueringen\/8486278.html<br \/>\nhttp:\/\/weimar.thueringer-allgemeine.de\/web\/weimar\/startseite\/detail\/-\/sp&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/weimar.tlz.de\/web\/weimar\/startseite\/detail\/-\/specific\/Lieberknech&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.otz.de\/startseite\/detail\/-\/specific\/Brennende-Muelltonnen-Ans&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p>Haus der Wirtschaft mit Steinen und Farbe angegriffen<br \/>\nBerlin 28. April 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;In nur wenigen Tagen wird es wieder tausende von w\u00fctenden Menschen zum 1. Mai auf die Stra\u00dfe treiben, deshalb haben wir als Vorboten schonmal in der Nacht vom 27. zum 28. April das Haus der Wirtschaft besucht und mit Farbe versch\u00f6nert, bzw. mit Steinen bel\u00fcftet.<br \/>\nDas HDW ist nicht nur ein Symbol der kapitalistischen Verwertungsmachinerie, sondern ist auch die Schaltzentrale dessen. Das umfasst nicht nur die Ausbeutung von Lohnabh\u00e4ngigen, sondern auch Erwerbslosen, die dem permantenten Druck der Beh\u00f6rden ausgesetzt sind. Im HDW werden so zusagen die F\u00e4den mitgezogen, die am Ende ihre Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt sowie auf die &#8220;Politik&#8221; in den Jobcentern hat.<\/p>\n<p>Auch der Super-Gau in Japan hat uns auf ein Neues best\u00e4tigt, dass im Sinne von Profit, \u00fcber Leichen gegangen wird und gezielte Panikmache der Atomlobby nur den Zweck verfolgt, ihre milliardenschweren Gesch\u00e4fte durch Atomenergie nicht zu gef\u00e4hrden.<br \/>\nDer BDI-Chef Hans Peter Keitel, dessen Verband (Bund deutscher Industrie), neben den dt. Arbeitgeberverband und der dt. Industrie-und Handelskammer, im Haus der Wirtschaft vertreten ist, hat im &#8220;Stern&#8221; am 30. M\u00e4rz 2011 verlauten lassen, dass &#8220;ein vorschneller Ausstieg aus der Atomenergie den Wohlstand gef\u00e4hrden k\u00f6nnte&#8221;. Was er damit wahrscheinlich meint, ist der Wohlstand der Kriegs-und Atomlobby, der Bosse und ManagerInnen.<br \/>\nAn dieser Stelle wird wieder mal deutlich, dass Kapitalinteressen, sei es in Form von Atompolitik oder Kriegspolitik, mit aller Macht durchgedr\u00fcckt werden. Au\u00dfenpolitisch sind es M\u00f6rder in Armee-Uniform und innenpolitisch jene gut bezahlte Pr\u00fcgelspezialisten in gr\u00fcn oder schwarz, die den routinem\u00e4\u00dfigen, geregelten Verlauf der Kapitalmaximierung gew\u00e4hrleisten sollen.<br \/>\nIm Bezug auf den letzten Punkt, den Einsatz der Bullenarmeen, m\u00f6chten wir hier auch einen dicken, solidarischen Gru\u00df an die autonomen AkteurInnen senden, die die Bullenwache in Friedrichshain angegriffen hatten. Das war mehr als gerechtfertigt und wie wir denken mehr als \u00fcberf\u00e4llig.<\/p>\n<p>Wir sehen jeden Angriff auf Staat und Kapital, sowohl am 1. Mai als auch an allen anderen Tagen, als notwendigen Schritt in Richtung einer befreiten Gesellschaft.<\/p>\n<p>Krawalle waren gestern, sind heute und werden auch noch morgen sein!<\/p>\n<p>Autonome Gruppen&#8221;<\/p>\n<p>Bilder: http:\/\/www.flickr.com\/photos\/kietzmann\/sets\/72157626603485328\/<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Tagesspiegel: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/38381<br \/>\nBZ: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/38373<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben einer Bankfiliale eingeworfen<br \/>\nBerlin 29. April 2011<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der Nacht zum Freitag die Scheiben einer Bankfiliale am Kurf\u00fcrstendamm eingeworfen. Ein Mitarbeiter einer Sicherheitsfirma entdeckte dies gegen 3 Uhr und alarmierte die Polizei. Bislang gibt es keine Hinweise auf die T\u00e4ter. Der polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der letzte Dokumentationsteil zum Jahr 2011 befasst sich mit gemischten Aktionen. Auch wenn es sein kann, dass manche Aktionen nicht als &#8220;gemischt&#8221; angesehen werden, sondern z.b. in \u00d6kologische K\u00e4mpfe eingeordnet werden k\u00f6nnten, werden wir diese Ordnung nicht vornehmen. Insofern ist &#8220;gemischt&#8221; ein Sammelbegriff f\u00fcr viele Aktionen, die aber weder &#8220;schlecht&#8221; noch ohne Zusammenhang sind. 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