{"id":11779,"date":"2015-01-01T00:00:29","date_gmt":"2014-12-31T22:00:29","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11776"},"modified":"2015-01-01T00:00:29","modified_gmt":"2014-12-31T22:00:29","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2011-teil-2-oekologische-kaempfe-und-antigentrification","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11779","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2011 Teil 2, \u00d6kologische K\u00e4mpfe und Antigentrification"},"content":{"rendered":"<p>Hier der inzwischen 10te Teil unserer Dokumentationsreihe zu Aktionen die in der Vergangenheit Bundesweit stattgefunden haben und auf dem directactionde. Blog, vor seinem Abschalten, dokumentiert wurden. Diesmal geht es um Aktionen f\u00fcr die Umwelt und gegen Gentrification.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>\u00d6kologische K\u00e4mpfe:<\/strong><\/p>\n<p>Farbe und Steine gegen Vattenfall-Geb\u00e4ude<br \/>\nBerlin 14. Mai 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia ver\u00f6ffentlicht;<\/p>\n<p>&#8220;Steine und Farbe f\u00fcr Vattenfall-Zentrale: Atomindustrie stilllegen! Energieriesen zu Fall bringen!<\/p>\n<p>Mit freude beteiligen wir uns an der kampagne \u201eAtomindustrie stilllegen! Energieriesen zu Fall bringen!\u201c. Als autonome aus berlin m\u00f6chten wir einen militanten beitrag zum sofortigen Ausstieg aus dem dreckigen atomgesch\u00e4ft leisten und haben in der nacht zu samstag die vattenfall-zentrale in berlin-treptow mit steinen und farbe beschmissen. Die gr\u00fcnde gegen die atomlobby aktiv zu werden, sind f\u00fcr uns sind vielf\u00e4ltig. Anlass f\u00fcr unsere Aktion ist das uns\u00e4gliche Treffen der verantwortlichen atommanager_innen im bcc in Berlin.<\/p>\n<p>Das atomforum, die atomlobby aus dem in- und ausland, trifft sich unger\u00fchrt von 25 jahren tschernobyl und fuskushima \u2013 direkt vor unser haust\u00fcr. zu ihrer \u201eJahrestagung- Kerntechnik\u201c treffen sich alle &#8211; von atomkraftwerksbetreibern e.on, vattenfall, enbw, rwe \u00fcber politische lobbyist_innen bis hin zu den zulieferfirmen wie areva oder siemens. Grund genug, die versammelten, alleine rendite- und machtorientierten unternehmen und organisationen des t\u00f6dlichen atomgesch\u00e4fts geb\u00fchrend zu begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>vattenfall als atomstrom-hauptversorgerin in berlin verdient dabei unsere besondere aufmerksamkeit. Neben ihrer rolle als betreiberin von atomkraftwerken macht sich vattenfall auch stark f\u00fcr den ausbau und neubau von stein- und kohlekraftwerken und f\u00fcr die erforschung der sogenannten ccs-technologie \u2013 die investionen in regenerative energieformen wie die stromgewinnung aus wind und sonne bleiben weiterhin verschwindend gering. \u00dcber den protest vieler menschen hinweg hat das unternehmen zusammen u. a. mit dem geoforschungszentrum (gfz) in potsdam am 4. mai 2011 die ccs-forschungsanlage in ketzin in brandenburg in betrieb genommen. Hier wird jetzt fl\u00fcssiges co2 aus dem dreckigen vattenfall kohlekraftwerk schwarze pumpe aus der lausitz verpresst. Risiken wie gesteinsverschiebungen, grundwasservergiftung oder entweichen von co2 in die umwelt sind f\u00fcr die betreiber kein problem, denn laut vattenfall ist ja alles sicher \u2013 so sicher wie atomkraftwerke.<\/p>\n<p>sicherheit spielt f\u00fcr die atomunternehmen dennoch eine gro\u00dfe rolle. Doch im gegensatz zu den 2\/3 der menschen in deutschland, die aus der atomkraft aussteigen wollen und den hunderttausenden, die immer wieder f\u00fcr den sofortigen ausstieg aus der atomkraft demonstrieren gehen, geht es den deutschen atomunternehmen um die sicherung ihrer atomprofite, also ihrer atomkraftwerke als geldruckmaschinen. Ihnen geht es um die sicherung der laufzeiten, der extra-profite aus abgeschriebenen kraftwerke, der renditen, dividenden und um macht und einfluss in der politik, denn momentan haben sie mit m\u00e4chtig gegenwind von der strasse zu k\u00e4mpfen. Die atomunternehmen wollen einen m\u00f6glichst ungehemmten kapitalismus und eine freie marktwirtschaft ohne politische einflussnahme auf ihre unternehmensf\u00fchrung.<\/p>\n<p>die podien der atomlobby werden \u201enoch sichere\u201c techniken anpreisen, die atomkraft als notwendige \u00f6kologische br\u00fcckentechnologie zurechtl\u00fcgen und profitable investitionen in atomkraftwerksneubauten in anderen staaten erw\u00e4gen. Im bcc werden atom-ideen entwickelt, verbindungen hergestellt, projekte angesto\u00dfen, vorangetrieben und das gesch\u00e4ft mit dem atomtod betrieben. So wissen wir schon jetzt, dass auf der jahrestagung weder \u00fcber ausstieg oder risiken geredet wird, ausser vielleicht mit schweissperlen auf der stirn am rande der veranstaltung, weil drau\u00dfen vor der kongre\u00dft\u00fcr w\u00fctende menschen immer w\u00fctender werden und die feinen herren und damen sich anfangen zu sorgen, wie sie durch den demonstrierenden mob wieder in ihr angenehmes hotelzimmer kommen.<\/p>\n<p>Uns reicht es \u2013 sowohl mit der atomenergie, gegen die wir seit jahren protestieren, als auch mit dem kapitalismus, der seit den anf\u00e4ngen auf ausbeutung, umweltzerst\u00f6rung und herrschaft, rassismus und sexismus beruht. Die atomkonzerne und ihre monopole geh\u00f6ren zerschlagen, denn sie handeln unverantwortlich und nur im sinne der kapitalistischen vermehrung des gewinns. Eine andere stromversorgung ist m\u00f6glich: \u00fcber netze in dezentralem eigentum und durch lokale und regionale stromproduzenten, deren betrieb sich den \u00f6rtlichen gegebenheiten anpasst und durch transparenz und verantwortlichkeit gegen\u00fcber nat\u00fcrlichen lebensgrundlagen und menschen auszeichnet. &#8221;<\/p>\n<p>Presse:<br \/>\nhttp:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-justiz\/anschlaege-auf-vattenfa&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Vattenfall &#8211; Farbe gegen Villa von Ausrichter des Atomforums<br \/>\nBerlin 14. Mai 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;wir haben in der nacht vom 13. auf den 14. mai mit einem feurigen angriff vattenfall in charlottenburg an der sch\u00f6nen spree einen besuch abgestattet. auf dem weg dorthin nahmen wir auch gleich noch an der villa von cpo in der paulsbornerstr. dem ausrichter des atomforums eine farbliche umgestaltung vor.<\/p>\n<p>mit unserer symbolischen markierung bzw unserem &#8220;branding&#8221; wollen wir den akteuren und nutznie\u00dfern der atomwirtschaft signalisieren das sie angreifbar sind und sich unser widerstand nicht nur in staatlich gelenkten bahnen in form von paecigen demonstrationen und &#8220;we want democracy&#8221;-parolen widerfindet. wir k\u00fcndigen uns auch schon mal an: wir werden die ganz dreisten repr\u00e4sentanten der konzerne und regierung demn\u00e4chst mal pers\u00f6nlich besuchen. der ber\u00fchmte schlag auf den hinterkopf scheint uns hier mehr angebracht als farbkleckse an firmengeb\u00e4uden und worte in unseren flyern.<\/p>\n<p>in kapitalistischen verh\u00e4ltnissen verursachen menschen seit jeher \u00f6kologische katastrophen wie zueletzt in fukushima, kriege, hunger und armut. bereichert haben sich daran immer regierungen, konzerne und investoren. der ignoranz mit der die herrschende klasse sich die gewinne auf kosten von umwelt und menschheit einstreicht wollen wir mit unseren beiden kleinen aktionen entgegentreten.<\/p>\n<p>wir wissen selbst das ein engagement gegen kernkraft immer nur ein teilbereichskampf der radikalen linken sein kann. schlie\u00dflich steht auf unserer to-do-list langfristig die \u00fcberwindung der hiesigen gesellschaftsordnung. aus dem grund begr\u00fc\u00dfen wir auch die aktionen der raz sowie der autonomen gruppen in den letzten wochen und senden solidarische gr\u00fc\u00dfe an euch alle.<\/p>\n<p>f\u00fcr mehr organisierte militanz! f\u00fcr mehr organisierte solidarit\u00e4t!<\/p>\n<p>gruppe [berlin hit and run]&#8221;<\/p>\n<p>Presse:<br \/>\nhttp:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-justiz\/anschlaege-auf-vattenfa&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen Vattenfall-Besucherzentrum<br \/>\nBerlin 16. Mai 2011<\/p>\n<p>Unbekannte bewarfen in der vergangenen Nacht das Besucherzentrum einer Firma in Mitte mit Farbbeuteln. Eine Farbmischung aus f\u00fcnf roten und einer schwarzen Kolorierung wurde vermutlich mit am Tatort hinterlassenen Kunststoffpackungen gegen die Fassade in der K\u00f6penicker Stra\u00dfe geschleudert und besch\u00e4digten das Geb\u00e4ude. Ein Mitarbeiter des Wachschutzes bemerkte gegen 1 Uhr 30 den besch\u00e4digten Geb\u00e4udeteil und alarmierte die Polizei.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Firmenautos abgefackelt<br \/>\nBerlin 18. Mai 2011<\/p>\n<p>Bei Indymedia gefunden:<\/p>\n<p>&#8220;in der nacht vom 17.05. zum 18.05. haben wir in sch\u00f6neberg und treptow zwei firmenautos, eines von der DEUTSCHEN BAHN und eines von SIEMENS abgefackelt.<\/p>\n<p>anla\u00df war das gleichzeitig stattfindende treffen der atommafia in berlin. DEUTSCHE BAHN und SIEMENS werden erst auf das gesch\u00e4ft mit der kernenergie verzichten, wenn der wirtschaftliche schaden nachhaltig ist. um diese nachhaltigkeit bem\u00fchen sich militante gruppen seit jahren. beide konzerne sind so vielf\u00e4ltig im alltag pr\u00e4sent, das wir jetzt zu ihrer v\u00f6lligen abwrackung aufrufen m\u00f6chten:<\/p>\n<p>bis zum ausstieg aus der atomkraft &#8211; zerst\u00f6rt SIEMENS!<\/p>\n<p>zerst\u00f6rt die DEUTSCHE BAHN! der n\u00e4chste castor kommt nicht durch!<\/p>\n<p>autonome gruppen&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Maststall<br \/>\nMehrum 8. Oktober 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde im Internet ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201ewir sind w\u00fctend! tiere werden ausgebeutet, eingesperrt, gequ\u00e4lt und ermordet.deshalb haben wir in der nacht auf den 8.oktober feuer an dem im bau befindlichen h\u00fchnermaststall bei mehrum gelegt. dass massentierhaltung mit tierqu\u00e4lerei verbunden ist, wissen die meisten menschen. uns ist wichtig, dass die verwerflichkeit von nutztierhaltung an sich erkannt und gegen diese direkt vorgegangen wird. wir m\u00fcssen uns aus der ohnmacht befreien, die uns durch legalit\u00e4tsdenken auferlegt wird. aktiver widerstand ist wichtig, m\u00f6glich und n\u00f6tig. allen landwirt_innen raten wir: finger weg von mastanlagen! sie brennen leicht ab&#8230; f\u00fcr die befreiung aller tiere. alf (animal liberation front)\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen Vattenfall<br \/>\nBerlin 3. November 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben erreichte uns:<\/p>\n<p>&#8220;Angesichts der durchsichtigen Versuche, der vermeintlichen Energiewende einen \u00f6kologischen Anstrich zu geben, haben wir uns in der vergangenen Nacht konstruktiv in die Debatte eingemischt und den Energieriesen Vattenfall ganz im Zeitgeist gr\u00fcn eingef\u00e4rbt. Wir verstehen diese Aktion als direkte Aufforderung an den Konzern, endlich und tats\u00e4chlich aus der Atomenergie auszusteigen.<\/p>\n<p>In Deutschland betreibt das Unternehmen die seit 2007 abgeschalteten und gesundheitsgef\u00e4hrdenden Pannenmeiler Kr\u00fcmmel und Brunsb\u00fcttel und h\u00e4lt weiterhin 20 Prozent Anteile am AKW Brokdorf, das nach den bisherigen Pl\u00e4nen noch weitere zehn Jahre am Netz h\u00e4ngen wird. Hierzulande bekr\u00e4ftigt das Unternehmen zwar, in AKW-Neubauten keine \u201elohnende Investition\u201c mehr zu sehen. In Schweden aber, wo Vattenfall die AKW Forsmark und Ringhals betreibt, hat der Konzern den Ausbau nach eigenen Worten nicht nur entscheidend vorangetrieben, sondern sieht zudem \u201eneue M\u00f6glichkeiten\u201c f\u00fcr weitere AKW, nachdem Schweden das Verbot aufgehoben hat. Auch weltweit und besonders in den L\u00e4ndern des S\u00fcdens sieht Vattenfall weiterhin \u201egro\u00dfe Entwicklungschancen\u201c. Es ist also mitnichten Schluss f\u00fcr den Konzern im Gesch\u00e4ft mit der Atomenergie. Der Widerstand gegen die Atomindustrie endet jedoch f\u00fcr uns nicht an irgendwelchen bescheuerten nationalen Grenzen und schon gar nicht vor unserer Haust\u00fcr.<\/p>\n<p>Vattenfall ist auch im Gesch\u00e4ft mit den hohen CO2-Verursachern: den Kohlekraftwerken und da besonders mit den Kraftwerken J\u00e4nschwalde und Boxberg. Seit das CCS-Gesetz im Bundesrat im September diesen Jahres gescheitert ist \u2013 vorl\u00e4ufig \u2013 l\u00e4uft das alles mit der Profitmaximierung nicht mehr so. Jetzt denkt Vattenfall scheinbar \u00fcber einen Ausstieg bei den Lausitzer Braunkohlebergwerken nach und Kr\u00fcmmel und Brokdorf w\u00fcrden sie am liebsten einer staatlichen Stiftung zum R\u00fcckbau \u00fcberhelfen.<\/p>\n<p>Wir wollen ihnen mit unserer Aktion eine Entscheidungshilfe anbieten: Raus aus der Atomkraft, raus aus den Kohlekraftwerken und deren Braunkohletagebau. \u00dcberhaupt k\u00f6nnen wir auf die gro\u00dfen Energiekonzerne zuk\u00fcnftig sehr gut verzichten. Dezentrale, basisdemokratisch organisierte Energieversorgung braucht diese gewinnmaximierenden Ungeheuer nicht, die nur wenigen viel Geld einbringen.<\/p>\n<p>Lasst uns die Atomriesen zu Fall bringen!<\/p>\n<p>Zugleich senden wir solidarische Gr\u00fc\u00dfe an die beiden RZlerInnen, deren militante Haltung gegen eben diese Atomindustrie die Regierung auch nach Jahrzehnten noch verfolgen will.<\/p>\n<p>Atomstaat stilllegen. Weitr\u00e4umig, Unkontrollierbr, Renitent!<\/p>\n<p>\u00dcbrigens \u2013 der Castor f\u00e4hrt am 24. November \u2013 see you in the fields!<\/p>\n<p>AG Nix da Castor&#8221;<\/p>\n<p>Polizeiticker:<\/p>\n<p>Geb\u00e4ude eines Stromversorgers nachts farblich umgestaltet Pankow<\/p>\n<p># 4045<\/p>\n<p>Unbekannte bespr\u00fchten in der vergangenen Nacht das Geb\u00e4ude eines Energieunternehmens in Wilhelmsruh gro\u00dffl\u00e4chig mit Farbe. Ein Autofahrer hatte gegen 3 Uhr eine Gruppe von 15 bis 20 Personen und zwei Feuerl\u00f6scher auf dem Gehweg der Kopenhagener Stra\u00dfe festgestellt und die Polizei alarmiert. Als die Beamten eintrafen, war die Gruppe bereits gefl\u00fcchtet. Die Polizisten stellten fest, dass offenbar mit pr\u00e4parierten Feuerl\u00f6schern rund 50 Quadratmeter der Fassade, 13 Fenster und der Gehweg mit Farbe bespr\u00fcht worden waren. Dar\u00fcber hinaus waren die Haupteingangst\u00fcren mit einem Kettenschloss verriegelt und zwei Fenster auf der Geb\u00e4uder\u00fcckseite durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digt worden. Der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<hr>\n<p>Siemens-Transporter abgefackelt<br \/>\nWuppertal 11. November 2011<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben in der Nacht vom 10.11 auf den 11.11 einen Lieferwagen der Siemens AG in der Rudolfstra\u00dfe mittels einfacher Grillbrickets abgefackelt.<br \/>\nSiemens behauptet, sie seien aus dem Gesch\u00e4ft mit der Atomkraft ausgestiegen. De Facto produzieren sie weiter flei\u00dfig Pumpen und anderes Material, was f\u00fcr AKWs und f\u00fcr Kraftwerke, die mit fossilen Brennstoffen laufen, genutzt wird.<\/p>\n<p>Dass beides eine Sauerei ist, muss hier nicht weiter erkl\u00e4rt werden. Unsere Aktion soll eine Ged\u00e4chtnisst\u00fctze f\u00fcr die Leute sein, die immer noch meinen, sie m\u00fcssten ihre Kohle mit solchen Technologien machen.<br \/>\nSiemens beteiligt sich auch weiterhin am Krieg, der \u00fcberall in der Welt auch mit in Deutschland produzierten Waffen gef\u00fchrt wird.<br \/>\nWir zitieren an dieser Stelle aus der Presseerkl\u00e4rung des Hekla-Empfangskomitees, was vor einiger Zeit Berlin entschleunigt hat: &#8220;Die Gewohnheit, mit der hier jede Schei\u00dfe hingenommen oder durchgesetzt wird, muss durchbrochen werden.<br \/>\nAngeblich sind 70% der deutschen Bev\u00f6lkerung gegen den Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr. Trotzdem morden die Soldat_innen, der Waffenhandel floriert, die Aktien der Kriegsindustrie steigen. Der relative Reichtum hier begr\u00fcndet sich jeden Tag aufs Neue durch Krieg anderswo &#8211; durch Ressourcenklau und internationale Machtdemonstrationen.<br \/>\nJeden Tag wird aus Deutschland Kriegsmaterial exportiert. Jeder Tag ist Kriegstag&#8221;<br \/>\nWir sehen die Aktion als Teil der Kampagnen &#8220;Atomstaat stillegen&#8221; und &#8220;War starts here&#8221;.<\/p>\n<p>Atomausstieg ist Handarbeit!<br \/>\nKrieg dem Krieg!<\/p>\n<p>AG W\u00e4rmeentwicklung&#8221;<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>http:\/\/www.wz-newsline.de\/lokales\/wuppertal\/stadtteile\/elberfeld-mitte-w&#8230;<\/p>\n<p>Opel-Transporterangesteckt: Kripo sucht Zeugen<\/p>\n<p>Elberfeld. Auf einem Firmengel\u00e4nde in der Rudolfstra\u00dfe ist in der Nacht auf Freitag ein neuwertiger Transporter in Flammen aufgegangen und teilweise ausgebrannt. Vermutlich waren Brandstifter am Werk.<br \/>\nGegen 1.45 Uhr wurde die Feuerwehr zum Einsatzort gerufen. Der vordere Bereich des Opel Vivaro stand zu diesem Zeitpunkt bereits in Flammen. Die Feuerwehr setzte Schaum, Wasser und Pulverl\u00f6scher ein und konnte so verhindern, dass die Flammen auch die Ladefl\u00e4che und die darauf befindlichen Maschinen zerst\u00f6rten. Der Einsatz dauerte etwa eineinhalb Stunden. Verletzt wurde niemand.<\/p>\n<hr>\n<p>Blockaden, Sabotage und Angriffe auf Polizei w\u00e4hrend Castortransport<br \/>\nWendland 25. &#8211; 28. November 2011<\/p>\n<p>Auch in diesem Jahr gab es wieder heftige Proteste im Wendland gegen den vorerst letzten Castortransport aus Frankreich nach Gorleben. Mehrere Tausend Menschen sorgten durch unterschiedlichste Aktionen f\u00fcr den l\u00e4ngsten Transtport der Geschichte. Ausf\u00fchrliche Infos und Hitergr\u00fcnde gibt es hier: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/50241<br \/>\nFolgend einige Ausschnitte aus dem Taz-Ticker zum Castor-Wochenende mit Berichten \u00fcber Aktionen, Blockaden, Sabotage und Angriffe auf die Polizei. Wenn ihr Erg\u00e4nzungen habt schickt uns diese.<\/p>\n<p>25.November<\/p>\n<p>7.50 Uhr: Zusammenst\u00f6\u00dfe zwischen Polizei und AktivistInnen<br \/>\nNach den gewaltsamen Zusammenst\u00f6\u00dfen bei Protesten gegen den Castor-Transport im Wendland ist es der Polizei zufolge in der Nacht ruhig geblieben. Dies teilte ein Sprecher der zust\u00e4ndigen Pressestelle L\u00fcneburg am Freitagmorgen mit. In dem nieders\u00e4chsischen Ort Metzingen hatten am Abend rund 800 Menschen gegen den vorerst letzten Castor-Transport aus Frankreich nach Gorleben protestiert.<br \/>\n500 bis 600 h\u00e4tten die Bundesstra\u00dfe versperrt. Die Polizei habe Wasserwerfer und Tr\u00e4nengas eingesetzt, um diese Blockade aufzul\u00f6sen. Acht Beamte seien durch Steinw\u00fcrfe der Atomkraftgegner verletzt worden. Zudem habe eine Demonstrantin Verletzungen davongetragen, h\u00f6chstwahrscheinlich ebenfalls durch Steinw\u00fcrfe.<br \/>\nEs wird erwartet, dass der Zug mit den elf Castor-Beh\u00e4ltern im Laufe des Freitags die deutsch-franz\u00f6sische Grenze passiert. Der Atomm\u00fclltransport ist der erste nach dem von der schwarz-gelben Bundesregierung beschlossenen Atomausstieg. Der insgesamt 13. Castor-Transport soll vorerst der letzte ins Zwischenlager in Gorleben sein. Im Wendland bef\u00fcrchten viele Menschen, dass mit den Atomm\u00fclltransporten ins Zwischenlager, wo bereits \u00fcber 100 Atomm\u00fcllbeh\u00e4lter stehen, auch eine Entscheidung f\u00fcr ein Endlager zementiert wird. (reuters)<\/p>\n<p>13.10 Uhr: Schottern in Dumstorf<br \/>\nDumstorf. In Dumstorf nahe Dahlenburg haben fast 100 Leute eine Schotteraktion gestartet; mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen schottert die Demonstranten. Vier bis f\u00fcnf Polizisten beobachten die Szene, greifen jedoch noch nicht ein. Bislang versuchen sie per Aufforderung die Schotterer abzuhalten. Es sieht danach aus, als w\u00fcrden sie Verst\u00e4rkung anfordern.<\/p>\n<p>14.05 Uhr: Brennendes Polizeiauto in G\u00f6hrde<br \/>\nLeitstade. Nach Angaben der Polizei brennen im Waldgebiet G\u00f6hrde Polizeifahrzeuge. In Leitstade und Tollendorf sei je ein Streifenwagen angez\u00fcndet worden, sagte ein Polizeisprecher in L\u00fcneburg. Zu Verletzten sei es nach bisherigen Erkenntnissen nicht gekommen.<\/p>\n<p>14.35 Uhr: Brandanschlag auf Kabelschacht<br \/>\nKassel. Auf der Bahnstrecke zwischen Kassel und Korbach hat es gestern Nachmittag einen Brandanschlag auf einen Kabelschacht gegeben. Wie ein Sprecher der Bundespolizei soeben der taz best\u00e4tigte, sei dabei vors\u00e4tzlich ein Glasfaserkabel in Brand gesteckt worden.<br \/>\n&#8220;Aufgrund der Tatbegehungsweise und entsprechender Ank\u00fcndigungen im Vorfeld gehen wir von einem Zusammenhang mit dem Castor-Transport aus&#8221;, sagte Bundespolizeisprecher Reza Ahmari. Konkretere Verdachtsmomente gibt es allerdings noch nicht.<br \/>\nDie Strecke war eine halbe Stunde f\u00fcr den Zugverkehr gesperrt, ist seitdem aber wieder befahrbar. Auswirkungen auf die Route des Castor-Zuges wird es daher nicht geben. Der Sachschaden bel\u00e4uft sich nach den Polizeiangaben auf 20.000 Euro.<\/p>\n<p>14.50 Uhr: Stra\u00dfenbarrikaden mit Baumst\u00e4mmen<br \/>\nGleisabschnitt 191. Auf der Lichtung stehen nur noch wenige DemonstrantInnen und Einsatzkr\u00e4fte. Die Lage hat sich beruhigt. Die DemonstrantInnen haben auf dem R\u00fcckweg zum Camp erneut Stra\u00dfenbarrikaden mit Baumst\u00e4mmen errichtet.<\/p>\n<p>15.03 Uhr: Molotowcocktail gegen Polizeiauto<br \/>\nBahn\u00fcbergang Gr\u00fcnhagen. W\u00e4hrend der Proteste wurde ein Polizeiwagen mit einem Molotowcocktail besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>15.50 Uhr: Noch mehr Barrikaden<br \/>\nTollendorf. Der Waldweg von der X-H\u00fctte bis nach Tollendorf ist mit unz\u00e4hligen Barrikaden versperrt. Teilweise sind sie \u00fcber einen Meter hoch.<\/p>\n<p>16:14: 150 Leute auf den Gleisen<br \/>\nBei Ha\u00dfloch haben etwa 150 Menschen die Gleise der Transportstrecke betreten. Die Polizei hat die Zufahrtswege gesperrt, die Fu\u00dfwege sind frei, meldet castorticker.de<\/p>\n<p>19.45 Uhr: Polizei kompromisslos<br \/>\nMetzingen\/B216. Die Polizei z\u00f6gert hier kaum und geht von Beginn an massiv gegen zun\u00e4chst friedlich umherstehende Demonstranten vor und setzt gro\u00dfz\u00fcgig Wasserwerfer ein. Die Situation eskaliert schnell. Nun vermummen sich erste Kleingruppen. Unter einen Polizeibus z\u00fcndet eine Nebelkerze. Auf der Stra\u00dfe ist nichts mehr zu erkennen, die Menschen fl\u00fcchten vor dem bei\u00dfenden Qualm. Die Polizei schie\u00dft dennoch weiter mit Wasserwerfern in die fortlaufende Menge. Immer wieder knallen B\u00f6ller auf, die geworfen wurden. Inzwischen sind drei Wasserwerfer aufgezogen.<\/p>\n<p>26. November<\/p>\n<p>0.30Uhr<br \/>\nMetzingen. W\u00e4hrend die Polizei sich \u00fcber die Bundesstra\u00dfe schrittweise zur\u00fcckzieht, fliegen von den H\u00fcgeln \u00fcber der Stra\u00dfe immer wieder Steine. Ein Vermummter schie\u00dft mit einer Steinschleuder.<br \/>\n1.15 Uhr: Polizei zieht ihre Bilanz an der B216<br \/>\nMetzingen. Sieben verletzte PolizistInnen durch Steinw\u00fcrfe und Pfefferspray nach dem Wasserwerfereinsatz auf der B216 bei Metzingen \u2013 das ist die Zwischenbilanz der Polizei. \u00dcber Verletzte auf Seite der Demonstranten wei\u00df der Sprecher nichts zu sagen. Die R\u00e4umung der Stra\u00dfe &#8220;durch Polizeieinsatz&#8221; sei unausweichlich gewesen, da die CastorgegnerInnen nach der Demo nicht haben weichen wollen. Beschwerden von Demonstranten, nach denen in den Wasserwerfern Reizstoffe beigemischt worden seien, dementiert die Polizei. &#8220;Im Wasserwerfer war nix beigemischt, das d\u00fcrfen wir gar nicht&#8221;, erkl\u00e4rt der Sprecher dazu.<\/p>\n<p>5.20 Uhr: Scherben als Zeugen<br \/>\nMetzingen. Ein Anh\u00e4nger blockiert den Ortseingang. Bei der Einfahrt zum Hof Timme zeugen Glasscherben von der n\u00e4chtlichen Konfrontation mit der Polizei.<\/p>\n<p>6.59 Uhr: Demonstranten blockieren Schiene<br \/>\nHebenshausen. S\u00fcdlich von G\u00f6ttingen versuchen 100 Leute die Gleise zu st\u00fcrmen. 20 Aktivisten sind bereits auf den Schienen.<\/p>\n<p>7.08 Uhr: Castorzug gestoppt<br \/>\nHebenshausen. Die rund 100 Demonstranten haben es auf die Gleise s\u00fcdlich von Friedland geschafft und blockieren sie komplett. Die Polizei ist in der Unterzahl, greift noch nicht ein. Im angrenzenden Wald werden Feuerwerksk\u00f6rper gez\u00fcndet.<\/p>\n<p>12.50 Uhr: Warten auf die Schotteroffensive<br \/>\nBahn\u00fcbergang Gr\u00fcnhagen. Hunderte Castor-Gegner warten im Wald s\u00fcdlich der Schienen auf den richtigen Moment f\u00fcr eine neue Schotteroffensive. \u00dcberall wurden Barrikaden errichtet, gegen die Polizeikr\u00e4fte sind Folien \u00fcber die Waldwege gespannt. Die Polizei beginnt, schweres Ger\u00e4t zusammen zu ziehen.<\/p>\n<p>13.15 Uhr: Zusammensto\u00df mit der Polizei<br \/>\nZwischen Gr\u00fcnhagen und Leitstade. Im unwegsamen Gel\u00e4nde haben hunderte Schotteter die Schienen erreicht. Bei einem Zusammensto\u00df mit der Polizei flogen B\u00f6ller, St\u00f6cke und Steine. Die Demonstranten mussten sich in den Wald zur\u00fcckziehen. Sie rufen nach der Freilassung offenbar Festgenommener<\/p>\n<p>15.19 Uhr: Sitzblockade<br \/>\nHalingen bei Hitzacker. Etwa 2000 Menschen haben die Gleise erobert und die Schienen besetzt. In Sprechch\u00f6ren skandieren sie: &#8220;Abschalten, abschalten!&#8221;, immer wieder h\u00f6rt man Jubelgeschrei aufgrund des eroberten Gleisabschnitts. Die Stimmung ist gut. Immer mehr Menschen str\u00f6men in Richtung Gleise.<\/p>\n<p>15.55 Uhr: Katz- und Mausspiel<br \/>\nGleisabschnitt 194. Katz- und Maus-Barrikaden-Spiel mit der Polizei. Die Demonstranten bauen auf, die Polizei baut wieder ab. Derweil sammelt sich die Polizei an einer Weggabelung. Polizisten patrouillieren mit Pferden. Im Wald sind vereinzelte Demonstranten zu sehen.<\/p>\n<p>19.10 Uhr: Bislang fast 150 Verletzte<br \/>\nDannenberg. Mehr als 100 Demonstranten und rund 35 Polizisten sollen bislang w\u00e4hrend der Proteste gegen den Castor-Transport im Wendland verletzt worden sein. Sanit\u00e4ter haben seit Beginn der Anti-Castor-Proteste am Donnerstag rund 110 Atomkraftgegner behandelt, sagte die Leiterin der Sanit\u00e4tszentrale am Samstag in Dannenberg. Viele Demonstranten erlitten Augenverletzungen durch Pfefferspray, andere Prellungen durch Schlagst\u00f6cke. Ein Sprecher der Polizei sprach von etwa 35 verletzten Beamten &#8211; die meisten durch Steine oder Tr\u00e4nengas der Atomkraftgegner.<br \/>\nDemonstranten haben laut Polizei bislang insgesamt 16 Polizeiautos besch\u00e4digt, unter anderem sieben durch Steinw\u00fcrfe, vier durch Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe an den Reifen und zwei durch Brands\u00e4tze wie Molotowcocktails. Die Festnahmen l\u00e4gen im unteren zweistelligen Bereich. Einige Verfahren seien eingeleitet worden, haupts\u00e4chlich wegen schweren Landfriedensbruchs.<\/p>\n<p>19.30 Uhr: Aktivisten ketten sich an Bahngleise<br \/>\nDannenberg. Wie die Umweltschutzorganisation Greenpeace in einer Pressemitteilung mitteilt, haben sich sieben ihrer Aktivisten gegen 19 Uhr an den Gleisen zwischen L\u00fcneburg und Dannenberg, nahe der Bundesstra\u00dfe 4, festgemacht. Zusammen mit einem dutzend weiterer Aktivisten fordern sie auf einem Banner: &#8220;Ausstieg aus Gorleben &#8211; Stopp Castor&#8221;.<\/p>\n<p>22.40 Uhr: Eine altbekannte Proteststrategie<br \/>\nW\u00e4hrend in Harlingen die gro\u00dfe Sitzblockade weiter w\u00e4chst, blockieren B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger der Region zahlreiche Zufahrtsstra\u00dfen rund um die Blockade. Das Ziel: Der Polizei soll die Verlagerung von Einsatzkr\u00e4ften deutlich erschwert werden. Zwischen dem \u00d6rtchen Pudripp und Neu Bellahn stehen rund ein dutzend Pkw mit Warnblinker auf der Stra\u00dfe und blockieren den Verkehr. Ihre Besitzer sind nicht zu sehen. Rund hundert Meter weiter s\u00fcdlich liegt ein gigantischer Haufen von Schottersteinen. Auch an zahlreichen anderen Stellen, etwa im Ort G\u00f6hrde, sollen Baumst\u00e4mme auf der Stra\u00dfe liegen.<\/p>\n<p>27. November<\/p>\n<p>2.50 Uhr: Aktivisten erneut ans Gleis gekettet<br \/>\nIm Radio &#8220;Freies Wendland&#8221; melden mehrere Anrufer, dass sich bei Barendorf, im S\u00fcdosten von L\u00fcneburg, mehrere Aktivisten an die Schiene Richtung Dannenberg gekettet h\u00e4tten. Polizei sei vor Ort.<\/p>\n<p>5.00 Uhr: Erneut Aktivisten angekettet<br \/>\nHarlingen. Mitten in der Blockade. Zwei Robin-Wood-Aktivisten haben sich an den Gleisen angekettet. Etwa auf gleicher H\u00f6he h\u00e4ngt eine Kletterin und ein Kletterer in den B\u00e4umen. Wahrscheinlich auch Robin-Wood-Aktivisten. Not\u00e4rzte sind inzwischen eingetroffen und sch\u00fctzen die Angeketteten gegen die K\u00e4lte.<\/p>\n<p>5.20 Uhr: Verbogenes Gleis<br \/>\nHarlingen. An einer Stelle der Blockade wurde offensichtlich mit Wagenhebern das Gleis angehoben &#8211; und zwar Samstagvormittag schon. Es ist eindeutig verbogen und es k\u00f6nnte sein, dass es ausgetauscht werden muss. Die Polizei will das nicht kommentieren. Das m\u00fcssten die Techniker kl\u00e4ren, so ein Beamter vor Ort.<\/p>\n<p>5.21 Uhr: Blockade zum Schottern genutzt<br \/>\nHarlingen. Auf dem freiger\u00e4umten Teil der Blockade wird jetzt sichtbar, dass bereits vor der Blockade ordentlich geschottert worden war. Auf einem Abschnitt von knapp acht Metern schweben die Schienen \u00fcber dem Boden.<\/p>\n<p>7.50 Uhr: Kletterer abgeseilt, Pyramide aufgestellt<br \/>\nIm Radio &#8220;Freies Wendland&#8221; wurde eben durchgesagt, dass eine traditionelle Betonpyramide jetzt auf dem Gleis bei Hitzacker aufgestellt worden sein soll mit jeweils einer Person pro Seite, die mit einer Hand in der Pyramide steckt.<\/p>\n<p>11.15 Uhr: Polizeipr\u00e4sident beklagt Gewaltbereitschaft<br \/>\nBerlin. Der L\u00fcneburger Polizeipr\u00e4sident Friedrich Nieh\u00f6rster hat die zunehmende Gewaltbereitschaft bei den Protesten gegen den Castor-Transport mit hochradioaktivem Atomm\u00fcll im Wendland beklagt. Der Welt am Sonntag zufolge berichtete der f\u00fcr den Transport verantwortliche Nieh\u00f6rster einer Gruppe nieders\u00e4chsischer Landtagsabgeordneter, dass Polizisten zum Beispiel mit Golfb\u00e4llen beworfen worden seien, die zuvor mit N\u00e4geln pr\u00e4pariert worden waren. In einem Waldst\u00fcck nahe Metzingen an der Stra\u00dfentransportstrecke sei eine Polizistin, die sich allein in einem Einsatzwagen befand, mit Molotowcocktails bedroht worden. Nieh\u00f6rster berichtete demnach auch von Brandanschl\u00e4gen auf Kabelsch\u00e4chte der Bahn und von anges\u00e4gten B\u00e4umen, die auf Polizeiautos gest\u00fcrzt werden sollten. Insgesamt gebe es in Teilen der Protestszene eine &#8220;exzessive Gewaltbereitschaft&#8221;, wird Nieh\u00f6rster weiter zitiert. Daf\u00fcr lie\u00dfen sich &#8220;offenbar immer mehr Menschen gewinnen&#8221;.<\/p>\n<p>11.20 Uhr: &#8220;Man wei\u00df ja nie, wie es drinnen aussieht&#8221;<br \/>\nHitzacker. Noch immer sind die Aktivisten mit der Pyramide verbunden. Polizeisprecher Michael D\u00fcker versichert aber, dass es allen gut gehe. Zur Frage wie lange es dauern wird, die Aktivisten frei zu bekommen mag er sich nicht festlegen. &#8220;Die Pyramide sieht zwar aus wie alle anderen, man wei\u00df ja aber nie, wie die drinnen aussieht&#8221;, sagt D\u00fcker. Er gehe davon aus, dass sich die Aktivisten im Notfall selbst l\u00f6sen k\u00f6nnen. Auch seien sie sehr gut vorbereitet.<\/p>\n<p>12.05 Uhr: Neuer Geschwindigkeitsrekord<br \/>\nBerlin. Der Castor-Transport ist inzwischen seit 92 Stunden unterwegs. Im vergangenen Jahr kam der Atomm\u00fcll aus dem franz\u00f6sischen La Hague nach rund 91 Stunden im Zwischenlager Gorleben an. Damit braucht der Castor-Transport in diesem Jahr l\u00e4nger als seine zw\u00f6lf Vorg\u00e4nger, die seit 1995 nach Gorleben transportiert worden sind.<\/p>\n<p>13.55 Uhr: &#8220;Entschlossen, nicht freiwillig zu weichen&#8221;<br \/>\nDannenberg. Wie die Initiative &#8220;X-tausendmal quer&#8221; in einer Pressemitteilung mitteilt, haben mehr als 1.000 Atomkraftgegner den Ortseingang von Gorleben (aus Richtung Laase) besetzt. Weitere Sitzblockierer sind noch unterwegs.<\/p>\n<p>15.05 Uhr: Autonome beschie\u00dfen Polizisten<br \/>\nMetzingen. Mehrere militante Castor-Gegner haben am Sonntag offenbar in einem Waldst\u00fcck bei Metzingen sowohl Polizisten als auch Journalisten mit Zwillen beschossen. Das berichtete ein dapd-Fotograf vor Ort. Die Polizei best\u00e4tigte dies und schickte am Nachmittag mehrere Hundertschaften los, um gegen die Angreifer vorzugehen. In einem Camp in Metzingen kommen zu Castor-Zeiten traditionell Autonome unter. Sie gerieten in den drei N\u00e4chten von Donnerstag bis Sonntag wiederholt mit den Beamten aneinander und bewarfen diese unter anderem mit Holzpf\u00e4hlen und B\u00f6llern. Die Polizei setzte ihrerseits Wasserwerfer, Pfefferspray und Schlagst\u00f6cke ein. (dapd)<\/p>\n<p>22.16 Uhr: Bauern beenden freiwillig ihre Blockade<br \/>\nHitzacker. Die vier Bauern, die seit den Morgenstunden in einer Betonpyramide angekettet die Gleise blockieren, geben ihre Blockade freiwillig auf. Ein Sprecher verlas eine Erkl\u00e4rung. Darin sagen sie unter anderem, dass durch das teilweise unbesonnene Vorgehen der Polizei ihre Sicherheit nicht mehr bew\u00e4hrleistet sei. Im Gegenzug f\u00fcr das freiwillige Ende ihrer Aktion forderten sie eine Erkl\u00e4rung der Polizei, die die Blockade anerkennend w\u00fcrdigt. Diese Mitteilung ist unterdessen ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>28. November<\/p>\n<p>1.25 Uhr: Stra\u00dfenblockaden mit Treckern<br \/>\nPudripp\/D\u00fcnsche. W\u00e4hrend die Polizei die Gleise bei Hitzacker r\u00e4umt und der Castorzug noch immer steht, beginnen auf den Stra\u00dfen bis zum Zwischenlager die Stra\u00dfenblockaden. Die Kollegen vom Castorticker berichten von 20 Treckern auf der Kreuzung in Pudripp. Auch in D\u00fcnsche finde derzeit eine &#8220;Landmaschinenausstellung&#8221; statt. Anderswo liegen Strohballen auf der Stra\u00dfe<\/p>\n<p>10.40 Uhr: Zwei Greenpeacer im Betonblock<br \/>\nS\u00fcdroute. Details zur Blockade: Am Ortsausgang Klein Gusborn auf der S\u00fcdroute parkt ein Transporter quer auf der Fahrbahn. Im Fahrzeug liegen zwei Greenpaeace-AktivistInnen, ein Mann und eine Frau. Ihre Arme befinden sich in einem Betonblock, der durch den Boden auf die Stra\u00dfe gelassen ist. Details zum Aufbau liegen noch nicht vor. Die Polizei schirmt das Fahrzeug vor Medien und Sympathisanten ab.<\/p>\n<p>14.40 Uhr: Zwischenbilanz der Proteste<br \/>\nDannenberg\/Gorleben. In einer Sondersendung von n.tv wird die bisherige Bilanz der Proteste mit 200 verletzten Demonstrierenden und \u00fcber f\u00fcnfzig verletzten PolizistInnen angegeben.<br \/>\nInsgesamt seien 19.000 Beamte im Einsatz. Die H\u00e4lfte davon sei laut Sch\u00e4tzungen rund um Gorleben und Dannenberg zusammengezogen.<\/p>\n<p>16.05 Uhr: AktivistInnen h\u00e4ngen \u00fcber der Stra\u00dfe<br \/>\nGorleben, Sitzblockade. \u00dcber der Stra\u00dfe h\u00e4ngen inzwischen drei Kletterer mit einem Banner: &#8220;Anarchie statt Atomkraft&#8221;. Darunter sitzt Felix Schnorr, die R\u00e4der seines Rollstuhls sind abgeschraubt. Das sei seine dritte Sitzblockade, erz\u00e4hlt er. Aufregend sei es aber immer noch.<\/p>\n<p>16.46 Uhr: R\u00e4umung der Holzbarrikaden schwierig<br \/>\nGorleben, Sitzblockade. Auf der Seite Richtung Laase haben SitzblockiererInnen zwei gro\u00dfe Holzburgen gebaut. Nachdem die erste problemlos von der Polizei ger\u00e4umt werden konnte, gestaltet sich das Vorhaben bei der zweiten schwierig: Zwei AktivistInnen haben sich in die Barrikade eingebaut und liegen unter dem Astwerk, teils unter schweren Baumst\u00e4mmen. Die Barrikaden messen etwa 8 mal 8 Meter und sind ungef\u00e4hr 1,50 Meter hoch. Derzeit ber\u00e4t die Polizei, wie sie die AktivistInnen und die Holzbarrikade wegr\u00e4umen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>17.59 Uhr: Wasserwerfer und brennende Strohballen<br \/>\nLaase, Musen-Palast. Neben der Transportstrecke kommt es zu heftigen Zusammenst\u00f6\u00dfen zwischen Demonstrierenden und der Polizei. Wasserwerfer, Greiftrupps und Reiterstaffeln sind im Einsatz. Die Polizei versucht, brennende Strohballen zu l\u00f6schen, die die Atomkraft-GegnerInnen in Brand gesteckt haben.<\/p>\n<p>18.05 Uhr: Reiterstaffel r\u00fcckt vor<br \/>\nLaase. Jetzt massiver Wasserwerfereinsatz gegen Kundgebungsteilnehmer, darunter kleine Kinder. Polizisten st\u00fcrmen in Menge, Reiterstaffel r\u00fcckt vor. Weitere Feuer angez\u00fcndet, einzelne B\u00f6llerw\u00fcrfe.<\/p>\n<p>20.20 Uhr: Schwerer Qualm in Laase<br \/>\nLaase. Der Castorzug r\u00fcckt n\u00e4her, die Demonstranten werden unruhig, Wasserwerfer r\u00fccken wieder vor, spritzen Wasser, immer wieder werden B\u00f6ller geworfen. &#8220;Wir haben alles Recht der Welt, hier zu sein&#8221;, ruft eine Rednerin des &#8220;Mobilen Musik Kampfwagens&#8221; am Rande der Kundgebung. &#8220;Passt auf euch auf!&#8221;<br \/>\n\u00dcber 1.000 Demonstranten warten inzwschen auf der Wiese s\u00fcdlich der Stra\u00dfe auf den Castortransport. Sechs Wasserwerfer und dichte Polizeketten schirmen noch immer die Stra\u00dfe ab. Qualmende Strohballen haben die ganze Gegend mit Rauch eingeh\u00fcllt, die Sicht ist sehr schlecht. Bengalische Feuer brennen.<\/p>\n<p>0.50 Uhr: Die Stra\u00dfen frei, die Betten voll \u2013 und in Gorleben wieder etwas mehr Atomm\u00fcll. Der Castortransport 2011 ist beendet. Nach knapp 126 Stunden hat der 13. Castortransport aus der franz\u00f6sischen Wiederaufbereitungslager in La Hague am Montagabend das oberirdische Zwischenlager in Gorleben erreicht. Damit geht nicht nur der l\u00e4ngste Castortransport der deutschen Geschichte zu Ende, sondern auch ein Wochenende mit einer deutlichen Botschaft: Der Atomausstiegsbeschluss der schwarz-gelben Bundesregierung hat den Widerstand gegen ein Endlager in Gorleben offenbar kaum beeindruckt.<\/p>\n<p>Quelle: Taz<\/p>\n<p>Videos:<\/p>\n<p>Pressespiegel:<br \/>\nhttp:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,800466,00.html<br \/>\nhttp:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/0,1518,800497,00.html<br \/>\nhttp:\/\/www.morgenpost.de\/printarchiv\/titelseite\/article1842372\/Polizei-e&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.jungewelt.de\/2011\/11-30\/038.php<br \/>\nhttp:\/\/www.focus.de\/panorama\/vermischtes\/castor-transport-der-letzte-lae&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.ndr.de\/regional\/niedersachsen\/heide\/castortransport\/castor174&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.bz-berlin.de\/aktuell\/deutschland\/castor-am-ziel-gewalt-am-pra&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/castor-transport-nach-langem-w&#8230;<br \/>\nhttp:\/\/www.bild.de\/politik\/inland\/castor-transport\/castor-transport-atom&#8230;<\/p>\n<p>Diskussionsbeitr\u00e4ge im Vorfeld der Proteste:<\/p>\n<p>&#8211; KlarsteIlung zur Vereinnahmung<br \/>\n&#8211; Antwort I auf die \u201cKlarstellung zur Vereinnahmung\u201d<br \/>\n&#8211; Antwort II auf die \u201cKlarstellung zur Vereinnahmung\u201d<\/p>\n<hr>\n<p>Sabotage an Bahnstrecke<\/p>\n<p>Hamburg\/Kiel 21. November 2011<\/p>\n<p>&#8220;Am Sonntag den 21.11.2011 wurde die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Kiel sabotiert. Durch einen Kurzschlu\u00df in den Oberleitungen der ICE-Strecke wurde der Verkehr lahmgelegt.<\/p>\n<p>Dies war ein gezielter Angriff gegen das Unternehmen Deutsche Bahn! Drei Tage vor dem Start des Castor-Transport aus der Wiederaufbereitungsanlage im franz\u00f6sischen La Hague in das Zwischenlager nach Gorleben, war das unser Startschu\u00df f\u00fcr den militanten Widerstand gegen den Atomtransport. Die R\u00e4ume des Widerstands erweitern, heisst f\u00fcr uns auch abseits der Transportstrecke die Atomlobby und ihre Akteure anzugreifen. Sei es die Deutsche Bahn, die vier Energieriesen EON, RWE, Vattenfall und EnbW oder die Bullen, die den Transport durchpr\u00fcgeln &#8211; alle sind angreifbar!<\/p>\n<p>Der Kampf gegen den Castor muss als Kampf gegen die Atomlobby verstanden werden, der Widerstand darf dementsprechend nicht nur auf vier Tage im Jahr begrenzt werden.<\/p>\n<p>Wen die DB durch die Transport von Atomm\u00fcll oder Kriegslogistik eine gezielte Gef\u00e4hrdung von Menschenleben in Kauf nimmt, wird deutlich das Profite mehr z\u00e4hlen als Menschenleben. Wer so denkt und handelt, muss IMMER und \u00dcBERALL mit Widerstand rechnen!<\/p>\n<p>Atomstaat stilllegen!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/50676<\/p>\n<hr>\n<p>&#8220;Hummer&#8221; und Auto von Vattenfall angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 30. Mai 2011<\/p>\n<p>Offenbar Linksradikale haben in der Nacht zu Montag in Alt-Hohensch\u00f6nhausen und Friedrichshain wieder Autos angez\u00fcndet. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Zun\u00e4chst brannte kurz vor ein Uhr ein geparktes Firmenfahrzeug des Energieversorgers &#8220;Vattenfall&#8221; in der Landsberger Allee. Dadurch, dass der &#8220;VW Crafter&#8221; in Flammen stand, entwickelte sich eine derartige Hitze, dass auch ein daneben stehender &#8220;Jeep Cherokee&#8221; in Mitleidenschaft gezogen wurde.<\/p>\n<p>Gegen 1.45 Uhr brannte ein hochwertiger Gel\u00e4ndewagen der Marke &#8220;Hummer&#8221; in der Pettenkofer Stra\u00dfe in Friedrichshain. Bei dem im vorderen Teil entstandenen Brand wurden keine weiteren Fahrzeuge besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>In beiden F\u00e4llen l\u00f6schte die Feuerwehr die Br\u00e4nde. Da politische Motive in Betracht zu ziehen sind, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Damit hat es bereits jetzt in diesem Jahr 53 politisch motivierten Brandanschl\u00e4ge auf Autos gegeben. Im Vergleich zum vorigen Jahr ein hoher Wert: Im gesamten vergangenen Jahr 2010 lag die Zahl bei 53 angez\u00fcndeten Autos in Berlin.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Bahnstrecke<br \/>\nKarst\u00e4dt\/Prignitz 26. November 2011<\/p>\n<p>Mit bis zu einer Stunde Versp\u00e4tung m\u00fcssen Reisende zwischen Berlin und Hamburg rechnen. Erneut haben Unbekannte dort einen Brandanschlag ver\u00fcbt.<\/p>\n<p>Auf die Bahnstrecke zwischen Berlin und Hamburg ist am Samstagmorgen von unbekannten T\u00e4tern ein Brandanschlag ver\u00fcbt worden. An der Schnellfahrstrecke bei Karst\u00e4dt in der Prignitz in Brandenburg sei am Morgen gegen 4.30 Uhr Brandstiftung an einem Kabelkanal entdeckt worden, wie Bundes- und Landespolizei am Samstag mitteilten. Eine politische Motivation des Anschlags m\u00f6glicherweise auch im Zusammenhang mit dem Castor-Transport nach Niedersachsen werde nicht ausgeschlossen, sagte ein Polizeisprecher in Potsdam.<\/p>\n<p>In den Kabelkanal war den Angaben zufolge eine brennbare Fl\u00fcssigkeit gegossen und angez\u00fcndet worden. Bei dem Brand wurden die in dem Schacht befindlichen Kabel teilweise zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Spurensicherungsarbeiten rund um den Brandort dauerten am Samstagvormittag an, sagte der Sprecher weiter.<\/p>\n<p>Der Streckenabschnitt ist befahrbar, aber nicht mit H\u00f6chstgeschwindigkeit. Reisende m\u00fcssen nach Angaben der Deutschen Bahn auf der Strecke mit Versp\u00e4tungen von bis zu 60 Minuten rechnen. In den vergangenen Monaten hatte es mehrfach Brandanschl\u00e4ge auf Bahnanlagen gegeben.<\/p>\n<p>Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen RWE-Kundenzentrum<br \/>\nBochum 16. November 2011<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht zu Mittwoch, dem 16. November 2011 haben wir das RWE-Kundenzentrum in der Wielandstra\u00dfe in Bochum-Zentrum mit Farbe markiert. RWE ist einer der gr\u00f6\u00dften Atomkraftwerksbetreiber in Deutschland und profitiert massiv von der lebensgef\u00e4hrlichen Atomtechnologie, die auch nach dem atomarem Super-GAU in Fukushima weltweit von dem Konzern vorangetrieben wird. Im Ausland plant RWE nach wie vor neue Atomkraftwerke zu bauen, in Europa beispielsweise in Gro\u00dfbritannien und den Niederlanden.<\/p>\n<p>RWE betreibt aggressive Atom- und Kohlepolitik zur Steigerung der Gewinne in dem unter anderem die t\u00f6dlichen Gefahren der Atomtechnologie systematisch verharmlost werden.<br \/>\nDurch das Betreiben von Atomkraftwerken sind alle Atomkonzerne und damit nat\u00fcrlich auch RWE daf\u00fcr verantwortlich, dass atomarer M\u00fcll entsteht dessen Entsorgung nach wie vor nicht l\u00f6sbar ist.<\/p>\n<p>Ende November diesen Jahres soll wieder ein Atomm\u00fclltransport ins norddeutsche Wendland stattfinden. Der diesj\u00e4hrige Transport aus der Wiederaufbereitungsanlage im franz\u00f6sischen La Hague soll das nieders\u00e4chsische Gorleben erreichen.<br \/>\nEs gibt auch dieses Jahr keinen Grund, die F\u00fc\u00dfe ruhig zu halten. Nach den Ereignissen in Fukushima im Februar diesen Jahres sah sich die Deutsche Regierung gezwungen, ihrer potenziellen W\u00e4hler_Innenschaft einen Atomausstieg vorzugaukeln, wie es bereits vor wenigen Jahren die rot-gr\u00fcne Regierung vorgemacht hatte. Mit der Abschaltung von acht Kraftwerken und dem Versprechen eines Atomausstiegs bis 2022 sollen alle Kritiker_Innen ruhig gestellt werden.<\/p>\n<p>Doch wir trauen keiner Regierung, wir lassen uns nicht befrieden und erst recht nicht mit faulen Kompromissen abspeisen.<br \/>\nEs kann f\u00fcr uns keine Alternative zur sofortigen Stilllegung aller Atomkraftwerke, zum sofortigen Produktionsstop von Brennelementen, zur sofortigen Beendigung des weltweiten Uranabbaus geben.<br \/>\nDer scheinbare Ausstieg bedeutet nichts als eine Sicherheit f\u00fcr die Betreiber, f\u00fcr mindestens elf weitere Jahre mit ihrer menschenverachtenden Technologie Gewinne zu erzielen. So werden Tag f\u00fcr Tag weitere Sch\u00e4den an Mensch und Natur in Kauf genommen.<\/p>\n<p>Mit der regierungsoffiziellen \u201eEnergiewende\u201c werden wir uns nie abfinden, denn in der kapitalistischen Gesellschaft werden nie die Bed\u00fcrfnisse der Menschen oder die Umweltvertr\u00e4glichkeit entscheidende Rollen spielen. Das ausschlaggebene Moment bleibt immer die H\u00f6he des Gewinns, ganz egal wie dick die gr\u00fcne Farbe auf den Werbetafeln (der Atomkonzerne) aufgetragen ist.<br \/>\nWir werden keinen Frieden finden mit diesem ausbeuterischem System, in dem wir uns in allen Lebenslagen den \u201cMechanismen des Marktes\u201d unterordnen sollen, anstatt in einer solidarischen Gemeinschaft verantwortungsvoll miteinander zu leben.<\/p>\n<p>Atomausstieg ist &amp; bleibt Handarbeit !<br \/>\nCastor stoppen !<br \/>\nAtomstaat stilllegen !<\/p>\n<p>Freundeskreis Atomfrei&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Vattenfall-Transporter angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 6. Juni 2011<\/p>\n<p>Nach einem Brandanschlag auf einen geparkten Transporter des Energiekonzerns Vattenfall in der Nacht zu Montag, hat die Feuerwehr eine Explosion verhindert. Der VW-Transporter hatte zwei Gasflaschen geladen, die durch die Hitze der Flammen beinahe detoniert w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Zeugen hatten das brennende Fahrzeug gegen 2 Uhr am Buckower Damm in Britz entdeckt und die Feuerwehr und die Polizei gerufen. W\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten bemerkten die Feuerwehrleute, dass auf der Ladefl\u00e4che zwei Gasdruckflaschen standen. Sie waren bereits erw\u00e4rmt, konnten von den Hilfskr\u00e4ften aber abgek\u00fchlt werden. Somit wurde eine Explosion verhindert. Da ein politisches Tatmotiv in Betracht gezogen wird, ermittelt der Staatsschutz.<\/p>\n<p>Vattenfall ist offenbar Ziel der linksextremen Szene, weil diese die Atompolitik des Konzerns ablehnt. Damit ist die Zahl der politisch motivierten Brandanschl\u00e4ge auf Fahrzeuge auf 65 in diesem Jahr gestiegen. Im gesamten vorigen Jahr hat die Polizei 53 gezielte Brandanschl\u00e4ge auf Fahrzeuge gez\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Auch am vergangenen Wochenende hatte es eine Serie von Brandanschl\u00e4gen auf geparkte Autos gegeben.<\/p>\n<hr>\n<p>Steine gegen Pelzgesch\u00e4ft<br \/>\nStuttgart 16. Juni 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 15. auf den 16. Juni wurden bei Max Mara in der Stuttgarter Innenstadt die Schl\u00f6sser verklebt, die Scheiben mit Steinen beworfen und folgende Botschaft hinterlassen: &#8220;Pelz =Mord! ALF&#8221;<\/p>\n<p>Der Max Mara Konzern ist das derzeitige Ziel der weltweiten Kampagne der Offensive gegen die Pelzindustrie (http:\/\/offensive-gegen-die-pelzindustrie.net).<\/p>\n<p>Max Mara weigert sich weiterhin aus dem tierausbeuterischen Gesch\u00e4ft der Pelzindustrie auszusteigen. Ein Ausstieg ist daher nur durch wirtschaftlichen Schaden und somit durch Direkte Aktionen zu erreichen. Dies wurde bereits bei vorherigen Kampagnenzielen wie ESCADA, P&amp;C. Galeria Kaufhof und 11 Weiteren deutlich.<br \/>\nEntgegen der Innenstadt, die auf den Gro\u00dfteil der Passant_innen gro\u00df, hell, glitzernd und zum Konsum einladend wirkt, haben Repressionen das Ziel, Aktivist_innen handlungsunf\u00e4hig zu machen, sozial auszugrenzen und soziale Bewegungen zu spalten.<\/p>\n<p>Diese Aktion ist als Antwort auf die allt\u00e4gliche Repression zu verstehen (http:\/\/totalliberation.blogsport.de) .<\/p>\n<p>Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt sowie Repression sind Teile des kapitalistischen Systems, das sich vor kurzem in Form des G8- Gipfels zeigte.<\/p>\n<p>Wir wollen uns nicht einsch\u00fcchtern lassen!<\/p>\n<p>Gegen Ausbeutung und Repression!<\/p>\n<p>ALF (http:\/\/animalliberationfront.com\/)&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf H\u00e4hnchenmastanlage<br \/>\nSchnega (L\u00fcchow-Dannenberg) 7. Dezember 2011<\/p>\n<p>Erneut ist ein Brandanschlag auf eine H\u00e4hnchenmastanlage ver\u00fcbt worden, die noch im Bau ist. Diesmal war ein Geb\u00e4ude in Schnega im Kreis L\u00fcchow-Dannenberg das Ziel, meldete die Polizei heute. Dort drangen unbekannte T\u00e4ter ein und legten in dem fast fertiggestellten Geb\u00e4ude an mehreren Stellen Feuer.<\/p>\n<p>Obwohl die Flammen wegen der feuchten Witterung von selbst erloschen, entstand ein Sachschaden von mehreren zehntausend Euro. Der umstrittene H\u00e4hnchenmaststall f\u00fcr fast 40.000 Tiere war erst im Mai genehmigt worden. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Sie pr\u00fcft auch einen m\u00f6glichen Zusammenhang mit \u00e4hnlichen Br\u00e4nden in Spr\u00f6tze im Kreis Harburg sowie in Alvesse und Mehrum im Kreis Peine.<\/p>\n<p>Bekennerschreiben der Animal Liberation Front<br \/>\nBei zwei Brandanschl\u00e4gen im Landkreis Peine, die in den letzten Monaten ver\u00fcbt wurden, liegt ein Bekennerschreiben der so genannten Animal Liberation Front vor. Diese Gruppe wird in den USA vom FBI als &#8220;terroristische Vereinigung&#8221; eingestuft. Diese Brandanschl\u00e4ge waren nicht die einzigen in den letzten Monaten. W\u00e4hrend des Drehs zu unserem aktuellen Video (siehe oben) erhielt Rainer Wendt, H\u00e4hnchenm\u00e4ster und Pr\u00e4sident des Bundesverbandes b\u00e4uerlicher H\u00e4hnchenerzeuger, einen Anruf, dass wieder versucht wurde, einen Stall in Brand zu setzen &#8211; ganz in der N\u00e4he. Es war der Brandanschlag, \u00fcber den die Polizei heute berichtet.<\/p>\n<p>M\u00e4ster verunsichert<\/p>\n<p>&#8220;Die M\u00e4ster sind in hohem Ma\u00dfe verunsichert&#8221;, berichtet Rainer Wendt im Gespr\u00e4ch mit agrarheute.com. Teilweise erhielten Landwirte sogar Morddrohungen, auch Familien und Kinder w\u00fcrden angegriffen. Wendt: &#8220;Das ist ein Punkt den ich verabscheue. Ich bin durchaus bereit, mich mit Leuten, die anders denken, auseinanderzusetzen. Aber ich bin nicht bereit, zu tolerieren, dass St\u00e4lle angez\u00fcndet und Mensch und Tier gef\u00e4hrdet wird.&#8221;<\/p>\n<p>Anwohner gegen neue Anlage, Konsum w\u00e4chst<\/p>\n<p>Durch neue Gro\u00dfschlachth\u00f6fe, die auf der Suche nach Lieferanten sind, wird die H\u00e4hnchenmast immer attraktiver. Zudem ist in einigen ackerbaulich gepr\u00e4gten Regionen die Wachstumsgrenze f\u00fcr Betriebe erreicht. Landwirte sind auf der Suche nach neuen Einkommensm\u00f6glichkeiten. Obwohl viele Anwohner den Bau neuer, moderner H\u00e4hnchenmastanlagen ablehnen, steigt die Nachfrage der Verbraucher nach H\u00e4hnchenfleisch weiter: Nach Berechnungen der Bonner Gefl\u00fcgelmarktexperten von der MEG ist ein Anstieg der Bruttoeigenerzeugung um fast f\u00fcnf Prozent auf 1,07 Millionen Tonnen zu erwarten. Unter Ber\u00fccksichtigung aller vorliegenden Daten errechne sich eine Zunahme des durchschnittlichen Pro-Kopf-Verbrauchs um 100 Gramm auf 11,5 Kilo, so die MEG.<\/p>\n<p>Quelle: agrarheute.com<\/p>\n<hr>\n<p>Auto eines Elektrokonzerns abgefackelt<br \/>\nBerlin 29. Dezember 2011<\/p>\n<p>Das Auto eines Elektrokonzerns ist am fr\u00fchen Donnerstagmorgen in der Lohm\u00fchlenstra\u00dfe in Berlin-Treptow von Unbekannten in Brand gesetzt worden. Der Wagen wurde vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt, wie die Polizei mitteilte. Zwei weitere Autos wurden von den Flammen erfasst und besch\u00e4digt. Verletzt wurde niemand. Da ein politisches Motiv f\u00fcr die Brandstiftung nicht auszuschlie\u00dfen sei, habe der Staatsschutz die Ermittlungen aufgenommen.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de<\/p>\n<hr>\n<p>Gentechnik-Versuchszentren zerst\u00f6rt und Dokumente geklaut<br \/>\nL\u00fcsewitz\/\u00dcplingen 11. Juli 2011<\/p>\n<p>Wachleute eingeschlossen, Feld zerst\u00f6rt. Jetzt kam heraus: Die Aktivisten lie\u00dfen auch Wachdienst-Dokumente mitgehen.<br \/>\nDie T\u00e4ter kamen nachts, und sie waren vermummt. Ihr Ziel: Die Versuchs- und Demonstrationsanlage f\u00fcr gentechnisch ver\u00e4nderte Pflanzen im sachsen-anhaltischen \u00dcplingen. Einmal auf dem Gel\u00e4nde, n\u00f6tigten sie laut Polizei einen Wachmann &#8220;unter Vorhalt von Pfefferspray&#8221;, sein Handy herauszugeben. Einen anderen W\u00e4chter sollen sie im Wachhaus bedroht haben &#8211; damit sie ungest\u00f6rt gentechnisch ver\u00e4nderte Kartoffel-, Weizen- und Maispflanzen aus dem Boden rei\u00dfen und niedertreten konnten.<\/p>\n<p>So geschehen in der Nacht zu Montag im &#8220;Schaugarten \u00dcplingen&#8221;, einem wissenschaftlichen Besuchsgarten, in dem Interessierte nach Darstellung der Betreiber &#8220;Pflanzenforschung erleben&#8221;, also gentechnisch ver\u00e4nderte Pflanzen anschauen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nun legen sie nach. In einem Bekennerschreiben und einer Dokumentensammlung, die der taz in Kopie vorliegen, dokumentieren die mutma\u00dflichen Feldzerst\u00f6rer die Fr\u00fcchte ihres Beutezugs. Demnach haben sie nicht nur \u2013 wie die Polizei zu Protokoll gab \u2013 670 Quadratmeter Boden von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen befreit, sondern bei ihrer Erst\u00fcrmung auch Dokumente des Wachdienstes abger\u00e4umt.<\/p>\n<p>Projektwerkstatt Saasen<\/p>\n<p>Diese anonym zugestellten Dokumentensammlung tauchte nun bei der sogenannten Projektwerkstatt Saasen auf, ein Haus- und Politikprojekt bei Gie\u00dfen, in dem sich politische Aktivisten wie der bundesweit bekannte Feldbefreier J\u00f6rg Bergstedt, die Politaktivistin Hanna Poddig sowie die als &#8220;Eichh\u00f6rnchen&#8221; bekannte Kletteraktivistin Cecile Lecomte vernetzen und organisieren.<\/p>\n<p>In dem Schreiben bedanken sich die Urheber des Bekennerschreibens f\u00fcr Vortr\u00e4ge der Initiative \u00fcber Verflechtungen zwischen Gentech-Konzernen und Genehmigungsbeh\u00f6rden \u2013 denn das bunte, anarchisch anmutende Haus in der kleinen Ortschaft ist so etwas wie die Zentrale der radikalen Feldbefreiung, seitdem der Gentechnikgegner Bergstedt vor Jahren mit \u00f6ffentlichen Protestaktionen, Gerichtsprozessen und bundesweiten Vortragstouren auf die Gefahren der umstrittenen Technologie hinweist.<\/p>\n<p>&#8220;wir.waren.entsetzt&#8221;, hei\u00dft es in dem Schreiben der mutma\u00dflichen Feldbefreier. &#8220;wir.haben.uns.um.das.handwerkliche.gekuemmert. m\u00f6gen.sie.ab.heute.jammern. (\u2026) wir.wollten.den.betr\u00fcger_INNEN.und.l\u00fcgner_INNEN.das.handwerk.legen.&#8221; Ihre Aktion sei &#8220;die.quittung.fuer.die.verbrecher_INNEN&#8221;, so hei\u00dft es darin weiter.<br \/>\n&#8220;ein.paar.vermummte.landwirt_INNEN.und.freund_INNEN&#8221;<\/p>\n<p>Auch zum Hintergrund der T\u00e4ter geben die Dokumente Hinweise. Die Absender bezeichnen sich als &#8220;ein.paar.vermummte.landwirt_INNEN.und.freund_INNEN&#8221;. Das passt zu der Tatsache, dass viele Bauern \u2013 vor allem biologisch wirtschaftende \u2013 Angst davor haben, gentechnisch ver\u00e4nderte Pflanzen k\u00f6nnten ihre Ernte verunreinigen. Der Kampf um das Gengut, er nimmt eine neue Qualit\u00e4t an.<\/p>\n<p>Auch \u00f6stlich von Rostock waren am Wochenende des Nachts mit sehr \u00e4hnlichen Mitteln Aktivisten organisiert gegen Wachleute und umstrittenes Saatgut vorgegangen. Die Polizei sprach daraufhin von einer neuen Qualit\u00e4t der Gewalt.<\/p>\n<p>Doch dass sie zu rabiat gegen die Wachleute vorgegangen sein k\u00f6nnten, das wollen die radikalen Feldbefreier nicht auf sich sitzen lassen. &#8220;wir.haben.alle.menschen.so.behandelt, da\u00df.ihnen.nichts.passiert.ist. uns.aber.auch.nicht&#8221;, hei\u00dft es in dem Bekennerschreiben. Dass bei den entschlossenen \u00dcbergriffen tats\u00e4chlich niemand verletzt worden war, hatte zuvor bereits die Polizei best\u00e4tigt.<br \/>\nBekennerschreiben wohl echt<\/p>\n<p>F\u00fcr die Echtheit des Bekennerschreibens spricht, dass es laut Projektwerkstatt in einem Briefumschlag mit weiteren Unterlagen kam, die sich leicht als mit hoher Wahrscheinlichkeit authentisch einstufen lassen: Dokumente des Wachdienstes, die die T\u00e4ter bei ihrer Aktion entwendet haben wollen. Diese Dokumente, die ebenfalls der taz vorliegen, enthalten beispielsweise eine Liste mit Festnetz- und Handynummern der Betreiber des Schaugartens.<\/p>\n<p>Eine Stichprobe der taz ergab, dass die hier dokumentierten Rufnummern mit den tats\u00e4chlichen \u00fcbereinstimmen. Die Polizei best\u00e4tigte indes, dass die Feldzerst\u00f6rer etwa das Dienstbuch der W\u00e4chter entwendet h\u00e4tten. Den der taz vorliegenden Unterlagen liegt eine Seite daraus bei.<\/p>\n<p>Die Papiere zeigen, dass die Gentech-Industrie ihre Gegner gezielt beobachtet. So lag den Wachleuten etwa ein Dossier \u00fcber den radikalen Feldbefreier J\u00f6rg Bergstedt vor. Darin dokumentiert: Fotos von Bergstedt, ein Wikipedia-Eintrag \u00fcber dessen Aktivit\u00e4ten und die Anweisung, sofort Alarm zu schlagen, falls Bergstedt &#8220;an dem Bewachungsobjekt auftaucht&#8221;.<\/p>\n<p>W\u00f6rtlich warnt die Zentrale der Firma ABS Sicherheitsdienst, die die Anlage in \u00dcplingen sch\u00fctzen soll: &#8220;Herr Bergstedt schreckt nicht vor Gewalt gegen\u00fcber dem Bewachungsobjekt oder dem Bewachungspersonal zur\u00fcck.&#8221; Hintergrund ist offenbar, dass Bergstedt rechtskr\u00e4ftig wegen einer Feldzerst\u00f6rung verurteilt wurde. Bergstedt selbst wundert sich \u00fcber diese Einordnung. Gegen\u00fcber der taz sagte er: &#8220;Es gibt keinen dokumentierten Vorgang, der belegt, dass ich jemals Wachm\u00e4nner angegriffen h\u00e4tte.&#8221;<br \/>\nBergstedt: &#8220;rechtfertigender Notstand&#8221;<\/p>\n<p>Doch auch Bergstedt ist kein Kind von Traurigkeit: &#8220;Radikal gewaltfrei bin ich auf keinen Fall&#8221;, sagte er der taz. &#8220;Wenn man das begr\u00fcndbare Ziel hat, eine effektive Feldbefreiung durchzuf\u00fchren, ist es nicht nur eine legitime Strategie, sondern schlichtweg eine Notwendigkeit, den Wachleuten die M\u00f6glichkeit zu nehmen, bei der Polizei anzurufen.&#8221; Der Aktivist begr\u00fcndet seine politischen Aktionen mit einem &#8220;rechtfertigenden Notstand&#8221; &#8211; weil seine moralische legitime Position einsam &#8220;dem kompletten Staatspotenzial&#8221; entgegenst\u00fcnde.<\/p>\n<p>Vor Gericht hatte diese Argumentation allerdings bislang noch nie Bestand. Gleichzeitig konnte Bergstedt aber auch nie gewaltt\u00e4tiges Verhalten nachgewiesen werden. Ein Urteil wegen K\u00f6rperverletzung eines Polizisten wurde 2007 vom Bundesverfassungsgericht kassiert. Ob er selbst an den letzten Aktionen beteiligt war, will Bergstedt nicht sagen, &#8220;um das Ermittlungsfeld f\u00fcr die Polizei nicht ohne Not einzuschr\u00e4nken&#8221;.<\/p>\n<p>Auch die ebenfalls im Umfeld der Saasener Projektwerkstatt aktive Hanna Poddig wollte sich von den Aktionen nicht distanzieren. &#8220;Ich freue mich \u00fcber die kaputten Felder&#8221;, sagte sie der taz. Auch sie sieht in den Feldbefreiungen des Wochenendes eine neue Qualit\u00e4t. &#8220;Die sehr organisierte Art des Angriffs auf die Felder habe ich in der Vergangenheit so noch nicht wahrgenommen.&#8221; Von einer Eskalation der Gewalt k\u00f6nne aber nicht gesprochen werden. Schlie\u00dflich sei niemandem etwas passiert.<br \/>\nStrategien der Betreiber<\/p>\n<p>Bei ihrem mutma\u00dflichen Beutezug in dem Wachh\u00e4uschen wollen die Feldzerst\u00f6rer auch Infomaterial der Sicherheitsfirma \u00fcber Demonstrationen von Gentechnik-kritischen Bauern gefunden haben. Zudem gew\u00e4hrt eine Dienstanweisung Einblicke in die Strategien der Betreiber, wie mit Besuchern und St\u00f6rern umzugehen sei.<\/p>\n<p>So unterteilt der Wachschutz die zu erwartenden Besucher des Gel\u00e4ndes in &#8220;am Thema Gentechnik interessierte Personen&#8221;, in &#8220;Personen mit ausgepr\u00e4gter Gentechnik-kritischer Einstellung&#8221; und &#8220;Personen mit militantem Verhalten und Zerst\u00f6rungsvorsatz&#8221;, auf die jeweils unterschiedlich zu reagieren sei. An &#8220;Interessierte&#8221; wie B\u00fcrgerinitiativen, Journalisten oder Kommunalpolitiker sollten die W\u00e4chter Infomaterial verteilen.<br \/>\nBei Gesichtsmaske: Polizei<\/p>\n<p>Sollten sich dagegen Gentechnikkritiker wie etwa Greenpeace-Mitglieder in verd\u00e4chtiger Weise dem Gel\u00e4nde n\u00e4hern, so m\u00fcsse die Polizei gerufen werden. Bei Militanten, die &#8220;mit gro\u00dfer Wahrscheinlichkeit nachts t\u00e4tig und mit Gesichtsmasken vermummt sind&#8221;, sollten sie &#8220;sofort die Polizei anfordern&#8221; und sich in ihrem Wachcontainer zur\u00fcckziehen. Denn: &#8220;Gewalt gegen Wachpersonal wird r\u00fccksichtslos eingesetzt&#8221;, hei\u00dft es da.<\/p>\n<p>Offen bleibt allerdings, was die Gentechnikgegner mit der Ver\u00f6ffentlichung der Dokumente bezwecken wollen. Denn die Dossiers und Warnungen, die sich aus Material aus \u00f6ffentlichen Quellen speisen, beschreiben, was der Ansturm auf das Gentechnikgel\u00e4nde in \u00dcplingen in der Nacht zu Sonntag mit sehr konkreten Fakten hinterlegt hat: Die Gentechnikgegner sind im Kommen. Und sie kommen auch nachts.<\/p>\n<p>Quelle: TAZ<\/p>\n<p>Die ausf\u00fchrliche Dokumentation dazu gibt es hier: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/43272<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Mastanlagenbrand Alvesse<br \/>\nAlvesse 16. Juli 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben in der Nacht zum 16.07.11 eine H\u00e4hnchenmastanlage zwischen Alvesse und \u00dcfingen in Brand gesetzt. Legaler Protest, sowie eine Besetzung der Baufl\u00e4che konnten den Bau der Anlage nicht stoppen, weswegen wir uns f\u00fcr diese Aktionsform entschieden haben, um die Inbetriebnahme direkt zu verhindern.<\/p>\n<p>Diese Mastanlage ist nur eine von vielen Institutionen, zu deren Verhinderung Sachbesch\u00e4digung notwendig und legitim ist. Wir haben uns f\u00fcr dieses Ziel entschieden, weil die Haltung und T\u00f6tung von Individuen und die \u00f6kologischen und sozialen Folgen &#8211; von Gen-Soja-Anbau mit Totalherbiziden und Regenwaldabholzung \u00fcber Grundwasserverseuchung zu subventionierten H\u00e4hnchenteil-Exporten &#8211; verhindert werden sollte.<\/p>\n<p>Es ist normal, dass die demokratisch legitimierten Stellvertreter_innen Entscheidungen so treffen, dass Privilegierte m\u00f6glichst viel Geld verdienen k\u00f6nnen, anstatt dass die Betroffenen miteinander Individuall\u00f6sungen koordinieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir finden direkte Aktionen wie z.B. die von uns durchgef\u00fchrte auch an anderen Orten, die der Emanzipation im Wege stehen, z.B. wo Tiere (Mensch=S\u00e4ugetier) verdinglicht werden, sehr zu begr\u00fcssen. Dabei sollte stets reflektiert werden, welche Aktionsform angemessen ist und wie Verletzungen von Lebewesen m\u00f6glichst ausgeschlossen werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Pr\u00e4zise gegen die Gesamtscheisse, widerst\u00e4ndig voran!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/44055<\/p>\n<hr>\n<p>Autos der Deutschen-Bahn abgefackelt<br \/>\nStuttgart 28. Juli 2011<\/p>\n<p>In der Landhausstra\u00dfe und in der Katzenbachstra\u00dfe in Stuttgart-Vaihingen sind Donnerstag fr\u00fch gegen 2.30 Uhr zwei Alfa Romeo MiTo des Carsharing-Projekts \u201eFlinkster\u201c der Deutsche Bahn AG angez\u00fcndet worden. Fast zeitgleich meldeten Zeugen einen<br \/>\nFahrzeugbrand in Vaihingen sowie ein brennendes Auto in Stuttgart-Ost.<\/p>\n<p>Wie die Polizei mitteilte, wurde der Carsharing-Wagen in der<br \/>\nLandhausstra\u00dfe stark besch\u00e4digt. Der gesamte Motorraum stand in Flammen, als die Zeugen die Rettungskr\u00e4fte alarmierten. Ein Taxifahrer bemerkte das in der Katzenbachstra\u00dfe abgestellte baugleiche Fahrzeug mit einem brennenden Reifen und verst\u00e4ndigte umgehend die Feuerwehr.<\/p>\n<p>Beim derzeitigen Stand der Ermittlungen geht die Kriminalpolizei von Brandstiftung aus. Laut Polizei ist auch ein Bezug zum Bahnprojekt Stuttgart 21 nicht auszuschlie\u00dfen. Die Ermittlungen dauern noch an. Der Gesamtschaden wird auf mindestens 10.000 Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<hr>\n<p>Hauptzentrale von RWE mit Steinen angegriffen<br \/>\nK\u00f6ln 09. August 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Nicht verzagen . Energiekonzerne zerschlagen! In der Nacht vom 08. auf den 09.08.11 haben wir die Fassade der Hauptverwaltung von RWE in K\u00f6ln zerdeppert.<\/p>\n<p>Es ist noch kein halbes Jahr her, dass der groesste anzunehmende Unfall (Supergau) in Fukushima die gesamte Region auf unabsehbare Zeit verstrahlen wird. Menschen werden verstrahlt &#8211; die Krebsrate und die Zahl der Kinder, die mit Missbildungen auf die Welt kommen, werden rapide steigen. Verseuchtes Trinkwasser und Lebensmittel befoerdern diese Prozesse.<\/p>\n<p>Nach dem Gau in Fukushima gingen in Deutschland Hunderttausende auf die Strasse und drueckten ihre Solidaritaet mit den Menschen in Japan und ihren Widerspruch zur herrschenden Atompolitik aus. Die Merkel\/Westerwelle Regierung musste eine Radikalisierung des Protestes fuerchten und nahm die vor kurzem noch durch sie beschlossene Laufzeitverlaengerung fuer Atomreaktoren zurueck.<\/p>\n<p>Seitdem ist das Thema weitgehend aus den Medien verschwunden. Fast koennte man meinen, alle seien sich einig, dass mit der beschlossenen Abschaltung von ein paar Kraftwerken der Sieg der Anti-Atom-Bewegung erreicht ist. Doch das ist ein ausschliesslich auf Deutschland verengter Blickwinkel. Die grossen Vier, RWE, Enbw,Vattenfall und EON kontrollieren gemeinsam mit franzoesischen und britischen Energierkonzernen laengst den europaeschen Strommmarkt. RWE ist unter anderem in Grossbritanien,den Beneluxstaaten und in Suedosteuropa taetig. Die Konzerne werden in der Energiepolitik jeweils das tun, wo der meiste Profit herauskommt und was politisch durchsetzbar erscheint. Die Atomtechnologie steht exemplarisch fuer die menschenverachtende und umweltzerstoerende Wirtschaftsweise des Kapitalismus. So kann in anderen Laendern weiter an AKWs gebaut werden, beispielsweise baut RWE einen Atomreaktor in den Niederlanden, waehrend hierzulande der Ausbau regenerativer Energien vorangetrieben wird, um auch diesen Markt zu monopolisieren.<\/p>\n<p>Und natuerlich soll die Brennenelementefabrik in Gronau weiter fuer den internationalen Markt produzieren. Es ist zu befuerchten, dass mit dem beschlossenen \u201cAusstieg\u201d im Ruecken versucht werden wird, ein Atommuellendlager durchzusetzen Deshalb ist klar, dass die Antiatombewegung erst gewonnen hat, wenn alle Atomanlagen weltweit abgeschafft sind.<\/p>\n<p>Was wir nicht verschweigen wollen ist, dass RWE und die drei anderen Konzerne ausser im Atomgeschaeft vor allem noch bei der Energiegewinnung durch fossile Brenstoffe taetig sind. Insbesondere bei der Braunkohleverstromung wird extrem viel co2 ausgestossen, was als Gau auf Raten bezeichnet werden muss. Diese Dreckschleudern muessen genau so weg wie die Atomkraftwerke. Es wird nichts anderes uebrig blieben, als RWE und co zu zerschlagen und fuer eine dezentrale, umweltfreundliche Energiegewinnung einzutreten.<\/p>\n<p>Wir stellen die Aktion in Zusammenhang mit der Kampagne \u201cantiatomare stolpersteine\u201d. Die Kampagne richtet sich gegen alle Profteure der Atomtechnologie. Es muss auch ausserhalb der Grossmobilisierungen und des wichtigen Widerstands im Wendland gegen den Castor Transport im Herbst Aktionen gegen die Atomindustrie und -politik geben. Deswegen hoffen wir auf weitere Aktionen wie gegen den Stromkonzern Vattenfall im Mai und Juni oder gegen die Brennelementefabrik Gronau im Juli. Wir traeumen von vielen kleinen und grossen, klitzekleinen und riesengrossen Aktionen,oeffentlichen und klandestinen, massenmilitanten und die, die heimlich in der Nacht laufen. Und natuerlich von allem, was dazwischen liegt.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Bahnstrecken sabotiert<br \/>\nMecklenburg-Vorpommern 12. Februar 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben erreichte uns:<\/p>\n<p>&#8220;Kein Castor ohne unseren Widerstand!<\/p>\n<p>Mitte Februar rollt(e) der n\u00e4chste Castor-Transport mit radioaktiven M\u00fcll aus der stillgelegten WAA Karlsruhe in das &#8220;Zwischenlager Nord&#8221; in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern). Dies ist nach dem Transport im vergangenen Dezember bereits der Zweite dieser Art, einige weitere sollen aus dem franz\u00f6sischen Cadarache folgen.<\/p>\n<p>Am 12.2.2011, dem bundesweiten Streckenaktionstag anl\u00e4sslich des bevorstehenden Castor-Transportes nach Lubmin, haben wir auf der Bahnstrecke zwischen Schwerin und Rostock und zwischen Schwerin und Ludwigslust, die eine m\u00f6gliche Transportroute ist, einen Kurzschluss an den Oberleitungen erzeugt. So wurde dem betroffenen Teilst\u00fcck f\u00fcr eine Zeit lang der Saft abgedreht und damit der Betrieb der Bahn gest\u00f6rt.<\/p>\n<p>Die Bahn AG ist Teil der Infrastruktur der Atomindustrie, sie stellt Strecken und Maschinen f\u00fcr die Castor-Transporte bereit und wird daf\u00fcr ausreichend entsch\u00e4digt. Kein Castor ohne die Deutsche Bahn AG. Mit unserer Aktion wollen wir deutlich machen, dass Profiteure und Beteiligte mit Angriffen zu rechnen haben, wenn sie sich am dreckigen Atomgesch\u00e4ft beteiligen.<\/p>\n<p>Unter dem Stichwort &#8220;Energiesicherheit&#8221; wurden im Herbst die Laufzeiten der AKW&#8217;s verl\u00e4ngert. &#8220;Sicher&#8221; soll dabei aber vor allem der unbegrenzte Zugang der BRD zu Energie und den ben\u00f6tigten Rohstoffen sein, um sich im kapitalistischen Konkurrenzkampf langfristig behaupten zu k\u00f6nnen. Das Gesch\u00e4ft mit dem Atomstrom ist profitabel und beinhaltet dar\u00fcber hinaus die potentielle Nutzung der Atomenergie f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke. Risiken und so &#8220;unbedeutende&#8221; Fragen wie die einer sicheren und verantwortbaren Endlagerung des anfallenden M\u00fclls werden von den Herrschenden bagatellisiert.<\/p>\n<p>Wir aber wollen keine Welt, in der Profite mehr z\u00e4hlen als Menschenleben. Wir tr\u00e4umen von einer Welt frei von der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen, frei von Existenz\u00e4ngsten und der Gefahr eines nuklearen GAU&#8217;s. Daf\u00fcr k\u00e4mpfen wir schon heute!<\/p>\n<p>F\u00fcr die sofortige Stillegung aller Atomanlagen weltweit!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel gegen Firmenzentrale von Eon<br \/>\nKassel 17. Februar 2011<\/p>\n<p>Mit Farbbeuteln haben Unbekannte am fr\u00fchen Montagmorgen die Firmenzentrale des Energieversorgers Eon Mitte in Kassel verunreinigt. An der Fassade des Geb\u00e4udes an der Monteverdistra\u00dfe waren danach zahlreiche rote und gelbe Farbflecken zu sehen.<\/p>\n<p>Auch ein auf dem Parkplatz abgestellter Firmenwagen sei mit Farbe besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>Nach bisherigen Erkenntnissen sch\u00e4tze werde der Schaden auf etwa 3000 Euro gesch\u00e4tzt, sagte Polizeisprecher Torsten Werner. Ermittelt werde wegen Sachbesch\u00e4digung.<\/p>\n<p>Gefilmt worden sie die Tat von einer \u00dcberwachungskamera. Danach habe sich der Anschlag am Montagmorgen gegen 3 Uhr ereignet. Unbekannte sollen mehrere mit Farbe gef\u00fcllte Luftballons gegen die zur Druseltalstra\u00dfe gelegene Hauswand und den von der Monteverdistra\u00dfe aus zu erreichenden Eingangsbereich geschleudert haben. Anschlie\u00dfend seien die T\u00e4ter in unbekannte Richtung geflohen.<\/p>\n<p>Quelle: hna.de<\/p>\n<hr>\n<p>Anschlag auf Gentechniklabor<br \/>\nGro\u00df L\u00fcsewitz (Landkreis Bad Doberan) 7. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter vermutlich aus den Reihen der Gentechnikgegner haben, wie erst jetzt bekannt wurde, Mitte voriger Woche einen Anschlag auf das Forschungszentrum in Gro\u00df L\u00fcsewitz (Landkreis Bad Doberan) ver\u00fcbt. Sie warfen mehr als 50 Glas Scheiben eines Gew\u00e4chshauses ein, wie die Polizei mitteilte. Zu der Tat habe sich in der Nacht zu gestern per E-Mail eine &#8220;autonome Aktionszelle Genstaat&#8221; bekannt.<\/p>\n<p>Die Absender verwiesen auf einen Gentechnikgegner, der zurzeit eine Haftstrafe verb\u00fc\u00dft. In Gro\u00df L\u00fcsewitz wird im so genannten Agrobiotechnikum unter anderem an gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen geforscht. Der Schaden, den der Anschlag verursachte, wurde mit rund 10 000 Euro angegeben.<\/p>\n<p>Quelle: nnn.de<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Auto der Deutschen Bahn<br \/>\nBerlin 10. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 9.3.11 auf den 10.3.11 haben wir, in Solidarit\u00e4t mit den streikenden Lockf\u00fchrerInnen der GDL, ein Auto der Deutschen Bahn niedergebrannt. Wir fordern gleichen Lohn f\u00fcr Alle, solange kapitalistische Verh\u00e4ltnisse nicht \u00fcberwunden sind. Wir lehnen dabei reaktion\u00e4re Gewerkschaften im Auftrag von Industrie und LobbyistInnen entschieden ab! Desweiteren wollen wir hiermit dem Kriegslogistiker und Atomprofiteur Deutsche Bahn etwas sagen: &#8220;Krieg der Atomindustrie und Krieg dem Krieg!&#8221;<\/p>\n<p>Generalstreik bis zum Systemsturz<br \/>\nViva la Liberta!<\/p>\n<p>GDL solidarische Anarchos&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Vattenfall-Besucherzentrum eingef\u00e4rbt<br \/>\nBerlin 20. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Folgende Erkl\u00e4rung erreichte uns:<\/p>\n<p>&#8220;Am sp\u00e4ten Abend des 20. M\u00e4rz 2011 haben wir das Vattenfall-Besucherzentrum und die B\u00fcro-R\u00e4ume von Vattenfall-Europe in Berlin in der K\u00f6penickerstr. mit zahlreichen Farbeiern eingedeckt. Dies ist erst der Anfang einer Reihe von unterschiedlichen militanten und nicht-militanten Aktionen gegen Atom-Staat und Atom-Konzerne.<br \/>\nVon Harrisburg, \u00fcber Tschernobyl bis jetzt zu Fukushima &#8211; Atomtechnologie ist nicht beherrschbar. Zudem verw\u00fcstet der Uranabbau ganze Landstriche, bis jetzt gibt es weltweit kein Endlager f\u00fcr radioaktiven M\u00fcll, die Gr\u00fcnde sind seit Jahrzehnten bekannt. Alles ist gesagt, diskutiert &#8211; unsere Argumente werden durch die brutale Realit\u00e4t in Japan, Majak\/Ru\u00dfland, Tschernobyl und an vielen strahlenverseuchten Orten in dieser Welt untermauert. Daher fodern wir nach wie vor:<\/p>\n<p>Stilllegung aller Atomanlagen sofort und zwar weltweit.<\/p>\n<p>Es ist zum Kotzen, wir gehen seit \u00fcber 35 Jahren gegen Atomkraft, gegen Atompolitik und Atomkonzerne auf die Barrikaden und protestieren gegen eine Politik, die allein kapitalistischen Interessen untergeordnet wird. Seit Jahrzehnten demonstrieren wir mit Hunderttausenden, stellen uns quer, machen Sitzblockaden, Schottern, setzen Hakenkrallen, Blockieren &#8211; unsere Aktionsformen sind so unterschiedlich wie auch die Menschen die gegen Atomkraft auf die Stra\u00dfe gehen. Nach dem Desaster in Japan werden wir noch w\u00fctender. Und das ist auch gut so, denn eine \u201eWende&#8221; in der Atompolitik kann nur von der Stra\u00dfe aus erreicht werden &#8211; so viel ist klar. Das haben wir in 35 Jahren Protest gelernt. Denn unsere sogenannte Demokratie wird von den poltitisch Verantwortlichen immer noch hinter den Interessen der Konzerne, der Atomlobby und den Zulieferfirmen gestellt. 2\/3 der Menschen in Deutschland sind gegen Atomenergie, so best\u00e4tigen uns die Umfragen der Meinungsforschungsinstitute jedes Jahr wieder &#8211; sch\u00f6n, aber die reale Politik der Parteien, egal welcher Coleur, sieht anders aus.<br \/>\nWir kriegen das W\u00fcrgen, wenn wir jetzt sehen wie sich Politikerinnen wie Claudia Roth, Siegmund Gabriel und Gesine L\u00f6tsch an die Spitze einer Anti-Atomkraft-Bewegung dr\u00e4ngeln und ihre politischen Machtspielchen zur Schau tragen.<br \/>\nAus gutem Grund hat sich die Anti-Atom-Bewegung daf\u00fcr entschieden, ohne Parteien ihre Proteste auf die Stra\u00dfe zu bringen. Sp\u00e4testens seit die Gr\u00fcnen und die SPD ihren Atomkompromiss mit der Atomwirtschaft ausgehandelt haben &#8211; und dies bewu\u00dft gegen die Anti-Atom-Bewegung, haben sich die Wege von Basisbewegungen und parlamentarischen M\u00f6chte-Gern-Aktivistinnen getrennt. Dies war ein bewu\u00dfter Schritt und den sollten wir immer noch ernst nehmen.<br \/>\nMit Entsetzen mu\u00dften wir sehen, dass die gro\u00dfen Protest- und Umweltorganisationen, wie Campact, Bund, Naturfreunde, etc. diesen Verr\u00e4terinnnen an der Bewegung jetzt Raum zur Verf\u00fcgung stellen, damit sie ihre wahltaktischen Man\u00f6ver im Namen einer Bewegung verbreiten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Politikerinnen &#8211; egal von welcher Partei- geh\u00f6ren nicht in eine Anti-Atom-Bewegung &#8211; BASTA.<\/p>\n<p>Die Oranisation von Gro\u00dfprotesten und Demonstrationen ist richtig und gut &#8211; daf\u00fcr sind wir auch dankbar, aber wir wollen unsere Proteste ohne ein Meer von Gr\u00fcnen-Fahnen und verlogenen Rednerinnen. Viele von uns Basisaktivistinnen haben gute und richtige Argumente und sind mitlerweile Spezialistinnen &#8211; diese Stimmen sollten Geh\u00f6r finden, zumal wir auch die besseren Argumente haben.<br \/>\nUnsere Aktion ist den Menschen in Japan gewidmet, die auf unabsehbare Zeit mit den Folgen einer unverantwortlichen und nicht beherrschbaren Atomenergie werden leben m\u00fcssen, den Strahlenopfern von Tschernobyl, den Menschen die in strahlenverseuchten Gebieten um Majak\/Ru\u00dfland leben, wo nach wie vor ein permanennter GAU stattfindet und den vielen Leuten weltweit unter dieser menschenverachtenen Technologie leiden. .<\/p>\n<p>F\u00fcr die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen weltweit.<\/p>\n<p>Es ist alles gesagt &#8211; jetzt beginnt die Zeit zum Handeln<\/p>\n<p>Autonome Gruppen&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Vattenfall-Wagen angez\u00fcndet<br \/>\nHamburg 26. April 2011<\/p>\n<p>Erneut haben in Hamburg Autobrandstifter zugeschlagen. Unbekannte z\u00fcndeten in der Nacht zu Montag einen an der Ebertallee geparkten Firmenwagen von Vattenfall an. Zeugen h\u00f6rten einen lauten Knall und riefen die Feuerwehr. Der Werkstattwagen, ein VW Caddy, brannte vollst\u00e4ndig aus.<\/p>\n<p>Durch die Flammen wurde ein weiteres Auto schwer besch\u00e4digt. Die Polizei geht von einer politisch motivierten Tat aus. Die Brandstifter konnten bislang nicht gefasst werden. Bislang sind in Hamburg in diesem Jahr bereits knapp 150 Autos in Flammen aufgegangen.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Auto der Deutschen Bahn angez\u00fcndet &#8211; weitere besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 28. April 2011<\/p>\n<p>Bei einem Brandanschlag sind in Prenzlauer Berg acht Fahrzeuge besch\u00e4digt worden. Passanten sahen in der Nacht zu Donnerstag brennende Wagen unter einer S-Bahnbr\u00fccke in der Norwegerstra\u00dfe und alarmierten die Polizei. Erste Ermittlungen ergaben, dass die T\u00e4ter ein Auto der Deutschen Bahn angez\u00fcndet hatten.<\/p>\n<p>Der Kleinwagen sowie ein daneben geparkter Wagen brannten vollst\u00e4ndig aus, teilte die Polizei mit. Durch die starke Hitzeentwicklung wurden sechs weitere Fahrzeuge besch\u00e4digt. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Autos angez\u00fcndet darunter auch zwei von Vattenfall<br \/>\nHamburg 29. April 2011<\/p>\n<p>Insgesamt neun Autos sind in der Nacht zu Freitag in Hamburg durch Flammen besch\u00e4digt worden. Die T\u00e4ter sind der Polizei noch nicht bekannt.<\/p>\n<p>In der Nacht zu Freitag sind in Hamburg erneut neun Autos besch\u00e4digt worden. Gebrannt habe es in den Stadtteilen Stellingen, Ottensen, Langenhorn und zweimal in Hamm, sagte ein Polizeisprecher. Dabei brannten sieben Fahrzeuge, zwei weitere wurden durch die starke Hitzeentwicklung und Flammen besch\u00e4digt. Unter den brennenden Autos in Hamm und Ottensen befanden sich auch je ein Auto des Energieversorgers Vattenfall. Ob sich hinter den Brandstiftungen politische Motive verbergen, ist noch unklar.<\/p>\n<p>Bereits kurz nach Mitternacht brannte im Stadtteil Stellingen der erste Pkw. Zwei Stunden sp\u00e4ter wurden ein Opel und ein BMW in den Stadtteilen Hamm und Langenhorn angesteckt. In Hamm brannte aufgrund der starken Flammenentwicklung das Tor einer Tiefgarage. Verletzt wurde bei den Br\u00e4nden niemand.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antigentrification:<\/strong><\/p>\n<p>Commerzbank und Bauunternehmen Hoch&amp;Tief mit Farbe und Steinen beworfen<br \/>\nBerlin 30. April 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben erreichte uns:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht zum 1 Mai 2011 wurde von uns die Commerzbank und das Bauunternehmen Hoch&amp;Tief auf dem Bayrischen Platz Berlin angegriffen.<\/p>\n<p>Die Commerzbank wurde als Ziel gew\u00e4hlt, da sie tragender Teil des Kapitalismus und zu dem Kriegstreiber ist. Sie steht hinter der Verdr\u00e4ngung des autonomen Projektes K\u00f6pi 137 als Zwangsverwalter.<\/p>\n<p>Hoch&amp;Tief ist nicht nur f\u00fcr den Bau von diversen Kn\u00e4sten verantwortlich. Das Unternehmen sorgt auf st\u00e4dtebaulicher Ebene f\u00fcr Verdr\u00e4ngung u.a. des ehemaligen Schwarzen Kanals, um dort ihren neuen Hauptsitz zu errichten.<\/p>\n<p>Die Aktion ist im Kontext des 1. Mai zu verstehen und soll Ausdruck unserer Wut gegen die kapitalistische Verwertungslogik sein!<\/p>\n<p>F\u00fcr die soziale Revolte!<br \/>\n-Autonome Gruppen-&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Autos von Stadtentwicklungssenatorin und Spekulant<br \/>\nHamburg 2. Mai 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Von Wohnungsnot kann nicht die Rede sein&#8221; &#8211; und die Erde ist eine Scheibe<\/p>\n<p>Wer am 31.M\u00e4rz die Zeitung aufschlug, dachte an einen verfr\u00fchten Aprilscherz. Die neue Hamburger Stadtentwicklungssenatorin Blankau verk\u00fcndete auf ihrer ersten gro\u00dfen Pressekonferenz, dass es in Hamburg gar keine Wohnungsnot g\u00e4be und diejenigen, die flexibel sind und sich in ganz Hamburg umschauen, immer noch ordentliche Wohnungen zu tragbaren Preisen f\u00e4nden. Der umgehend einsetzende Entr\u00fcstungssturm von Sozialverb\u00e4nden, Mietervereinen und Obdachlosenorganisationen konnte die Senatorin nicht von ihrer Position abbringen.<\/p>\n<p>Was hei\u00dft das schon, wenn<\/p>\n<p>&#8211; fast jeder zweite Haushalt in Hamburg Anspruch auf eine Sozialwohnung hat, es aber nur noch 100.000 \u00f6ffentlich gef\u00f6rderte Wohnungen gibt, von denen sich viele in den Hochhaussiedlungen am Stadtrand befinden. Mitte der 1970er waren es mal 400.000 Sozialwohnungen in Hamburg. Prognostiziert wird, dass in den n\u00e4chsten 10 Jahren weitere 40.000 wegfallen. In St.Pauli werden bis 2020 ein Drittel der Sozialwohnungen aus der Sozialbindung herausfallen.<\/p>\n<p>&#8211; die durchschnittliche Kaltmiete 10-11 Euro pro Quadratmeter betr\u00e4gt und viele 40-50% ihres Einkommens f\u00fcr die Miete aufbringen m\u00fcssen. (In den Mieterinnen- und H\u00e4userk\u00e4mpfen der 1970er lautete eine Forderung: 10% des Einkommens f\u00fcr die Miete)<\/p>\n<p>&#8211; 1,2 Millionen Quadratmeter B\u00fcrofl\u00e4chen leer stehen<\/p>\n<p>&#8211; z.B. im Schanzenviertel die Mietpreise seit 2005 um ein Drittel angestiegen sind (Preise f\u00fcr Eigentumswohnungen steigerten sich dort im letzten Jahr um 40%), in Wilhelmsburg sich die Mietpreise im gleichen Zeitraum um 25% erh\u00f6ht haben.<\/p>\n<p>&#8211; alle, aber auch alle Bekannten, Kolleg_innen und Freund_innen traurige Lieder von mitunter jahrelangen Odysseen auf der Suche nach akzeptablen Wohnungen, Besichtigungsterminen mit 100 Leuten, wahnsinnige Abstandsforderungen, Maklerprovisionen &#8230; singen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Diese Situation macht w\u00fctend und die Stellungnahmen von Blankau verh\u00f6hnen die Notlage der Wohnungssuchenden. Dass sich die Senatorin in einer Homestory f\u00fcrs Abendblatt nun auch noch als Leidtragende der Mietpreissteigerungen in Winterhude in den 1980ern pr\u00e4sentiert, die zu einem Umzug in ein Reihenhaus in Alsterdorf f\u00fchrten, ist geschmacklos. In den Zukunftszenarios der Wohnungseigent\u00fcmerverb\u00e4nde und der Stadtentwicklungsbeh\u00f6rde wird vorallem die Zielgruppe des Mittelstandes ins Auge gefasst. Eine F\u00f6rderung soll dieser Klientel, die sich Mieten von 11-13 Euro pro Quadratmeter nicht leisten k\u00f6nnen, ein &#8220;innerst\u00e4dtisches Wohnen erm\u00f6glichen&#8221;, Menschen ohne oder mit schmalem Geldbeutel spielen so gut wie keine Rolle mehr f\u00fcr die &#8220;Mischung&#8221; der innerst\u00e4dtischen Quartiere.<\/p>\n<p>Wir stimmen den Autor_innen des Mitmachkonzeptes &#8220;Zusammen k\u00e4mpfen gegen Vertreibung und Gentrifizierung&#8221; zu: We&#8217;re not gonna take it &#8230; anymore!<br \/>\nDarum haben wir Steine und Farbe auf das Haus und das Auto von Senatorin Blankau im Wilhelm Bock Weg 25 geworfen. Vor der Villa der Grundst\u00fccksverwaltung Landschulze in Marienthal sind zwei Fahrzeug des Familienclans angez\u00fcndet worden. Landschulze und seiner Familie geh\u00f6ren \u00fcber 20 H\u00e4user im Schanzenviertel und Umgebung. Viele Wohnungen stehen leer und verkommen. Ihm geh\u00f6rt das Eckhaus Schulterblatt\/Juliusstrasse, welches letztes Jahr besetzt und ger\u00e4umt wurde. Nach Sch\u00e4tzungen von Mieter_innenorganisationen befinden sich mehrere hundert Wohnungen im Besitz der Grundst\u00fccksverwaltung Landschulze. Eine wirkliche Verbesserung f\u00fcr Wohnungssuchende wird erst dann eintreten, wenn die Wohnungsfrage grundlegend und radikal angegangen wird, d.h. Enteignung der Wohnungs- und Hauseigent\u00fcmer_innen und Vergesellschaftung des Wohnraumes. Der von allen Parteien geforderte Bau von 6000 Wohnungen im Jahr w\u00e4re lediglich ein Tropfen auf den hei\u00dfen Stein &#8211; alle Expert_innen gehen sowieso davon aus, dass diese Forderung nicht umgesetzt wird. D.h. die Lage wird sich zuspitzen und eventuell eskalieren.<\/p>\n<p>Organisieren wir uns gegen Verdr\u00e4ngung und Vertreibung!<\/p>\n<p>F\u00fcr den Erhalt des Bauwagenplatzes Zomia!<\/p>\n<p>IBA angreifen!<\/p>\n<p>Rote Flora verteidigen!<\/p>\n<p>Hamburg, 2.5.2011&#8243;<\/p>\n<p>Presse: Erstmals Anschl\u00e4ge wegen Wohnungsnot<\/p>\n<p>Mit Farbanschl\u00e4gen auf das Auto und das Haus von Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Jutta Blankau (SPD) wollten die T\u00e4ter in der Nacht zu Montag laut Bekennerschreiben gegen die Aussage der Senatorin protestieren, in Hamburg k\u00f6nne von einer Wohnungsnot \u201enicht die Rede sein\u201c. Zeitgleich wurden zwei Autos des Immobilien-Spekulanten Landschulze und dessen Sohn Wolfgang (Mercedes S-Klasse und Porsche) angez\u00fcndet. Die Wagen standen vorm Privathaus des Immobilien-Besitzers in Marienthal.<\/p>\n<p>Es ist eine traurige Premiere in der Hamburger Geschichte: Erstmals sind wegen der akuten Wohnungsnot in der Hansestadt Anschl\u00e4ge ver\u00fcbt worden. Im Visier der T\u00e4ter: eine Senatorin und ein Immobilien-Spekulant. Unter dem Absender \u201eDave U. Random\u201c begr\u00fcndete die Gruppe die Taten mit der Wohnungsnot und der \u201eVerh\u00f6hnung der Notlage der Wohnungssuchenden\u201c.<\/p>\n<p>Um 14.28 Uhr ging bei der MOPO am Montag eine E-Mail ein. Betreff: \u201eErkl\u00e4rung zu Aktionen bei Blankau und Landschulze\u201c. Gemeint sind die Anschl\u00e4ge auf den Wagen und das Privathaus von Stadtentwicklungs- und Umweltsenatorin Jutta Blankau (56, SPD) sowie die Autos des Immobilien-Spekulanten Ernst-August Landschulze (89).<\/p>\n<p>Die Senatorin hatte Ende M\u00e4rz (bei ihrem ersten \u00f6ffentlichen Auftritt) die gewagte These aufgestellt, von Wohnungsnot k\u00f6nne in Hamburg \u201enicht die Rede sein\u201c. Eine Behauptung, die bei vielen Hamburgern f\u00fcr Emp\u00f6rung sorgte (MOPO berichtete). Die Gruppe um \u201eDave U. Random\u201c nahm die Aussage zum Anlass, in der Nacht zu Montag die Reifen von Blankaus VW-Beetle zu zerstechen sowie ihr Haus in Alsterdorf mit Steinen zu bewerfen und mit gr\u00fcner Farbe zu beschmieren. In dem Schreiben der Bekenner hei\u00dft es, der Mangel an bezahlbaren Wohnungen mache \u201ew\u00fctend\u201c, und \u201edie Stellungnahmen von Blankau verh\u00f6hnen die Notlage der Wohnungssuchenden\u201c. Jutta Blankau war w\u00e4hrend der Tat zu Hause und blieb unverletzt. \u00c4u\u00dfern wollte sie sich zu den Geschehnissen bislang nicht.<\/p>\n<p>Auch Ernst-August Landschulze wurde Opfer der Gruppe. Der 89-J\u00e4hrige besitzt mindestens 24 Mietsh\u00e4user in der Schanze, l\u00e4sst dort Dutzende von Wohnungen leerstehen. Bei den Mietervereinen sind die Landschulzes gut bekannt. Immer wieder hatten Mieter wegen miserabler Zust\u00e4nde geklagt. An der Ecke Schulterblatt\/Juliusstra\u00dfe kam es 2010 zur Besetzung eines leerstehenden Hauses der Landschulzes. Die Polizei r\u00e4umte das Geb\u00e4ude.<\/p>\n<p>Quelle: mopo.de<\/p>\n<hr>\n<p>Sabotage auf Baustelle der Liebig 14 &#8211; Wasserschaden und eingeworfene Fensterscheiben<br \/>\nBerlin 14.\/15. Mai 2011<\/p>\n<p>Erneut haben linksautonome Aktivisten das ehemals besetzte Haus in der Liebigstra\u00dfe 14 angegriffen und besch\u00e4digt. 20 vermummte Personen bewarfen die Fassade mit Pflastersteinen.<\/p>\n<p>Erst gestern waren Unbekannte \u00fcber das Dach in das im Februar von der Polizei ger\u00e4umte Geb\u00e4ude eingedrungen und hatten erheblichen Schaden angerichtet \u2013 auch im Nachbarhaus.<\/p>\n<p>20 vermummte Personen sollen am fr\u00fchen Sonntagmorgen mit mehreren Fahrzeugen vor der Liebig 14 Stellung bezogen haben. Wie die Polizei mitteilte, h\u00e4tten die Unbekannten die Fassade mit etlichen kleinen Pflastersteinen beworfen. Dabei seien mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Anschlie\u00dfend fl\u00fcchteten die T\u00e4ter unerkannt.<\/p>\n<p>Ein Sprecher der ehemaligen Bewohner der Liebig 14, die sich immer noch als Kollektiv bezeichnen und bis zuletzt f\u00fcr den Erhalt ihres Wohnprojektes k\u00e4mpften, wies gegen\u00fcber dem Tagesspiegel die Verantwortung f\u00fcr die Vorf\u00e4lle von sich. Bei den Angriffen handele es sich seinen Angaben zufolge nicht um eine neue Kampagne der Protestbewegung. &#8220;Das sind gezielte Aktionen, zu denen sich einzelne Menschen zusammenfinden, weil sie w\u00fctend \u00fcber Mietsteigerung und Vertreibung sind&#8221;, sagte der Sprecher. Bei der Polizei hat nun der Staatsschutz die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Auch in der Nacht zu Samstag waren die mutma\u00dflich linksautonomen Aktivisten der Polizei entkommen. Sie kletterten \u00fcber die D\u00e4cher der Nachbarh\u00e4user bis zur Liebig 14 und \u00f6ffneten gewaltsam eine Dachluke. Nachdem sie sich Zugang verschafft hatten, deckten sie das Dach ab, klauten Ziegel und verw\u00fcsteten den Dachstuhl. Dabei wurden mehrere tragende Balken anges\u00e4gt. So dass die Feuerwehr bis in die fr\u00fchen Morgenstunden mit Abst\u00fctzarbeiten besch\u00e4ftigt war.<\/p>\n<p>Weil der Dachboden mit den angrenzenden H\u00e4usern verbunden ist, kam es vor allem im Nachbarhaus der Rigaer Stra\u00dfe 96 zu erheblichen Sch\u00e4den. Die Einbrecher hatten mehrere Heizungsrohre kaputt getreten. Mehrere Hundert Liter Wasser str\u00f6mten in das Geb\u00e4ude und verursachten Wassersch\u00e4den in den oberen Stockwerken. Anwohner waren bis zum Morgen damit besch\u00e4ftigt ihre Sachen in Sicherheit zu bringen.<\/p>\n<p>Wie die Liebig 14 geh\u00f6rt auch das Haus in der Rigaer Stra\u00dfe 96 zur Lila GbR mit den beiden Gesellschaftern Suitbert Beulker und Edwin Th\u00f6ne. Die hatten die H\u00e4user im Januar 1999 erworben. Seitdem kam es immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen dem neuen Vermieter und den Bewohnern des Anfang der 90er Jahre besetzten Hauses in der Liebigstra\u00dfe. Der Streit fand seinen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt als die Bewohner vor der polizeilichen R\u00e4umung der Liebig 14 im Februar das Geb\u00e4ude komplett verw\u00fcsteten und verbarrikadierten.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel gegen B\u00fcro der Spekulantin und Politikerin Hetmeier geworfen<br \/>\nDortmund 15. Mai 2011<\/p>\n<p>&#8220;In der der Nacht von Samstag auf Sonntag, markierten Unbekannte das \u201eMaklerb\u00fcro Dr. Hetmeier\u201c in der Mallinckrodtstra\u00dfe in der Dortmunder Nordstadt.<br \/>\nAnlass war die Schlie\u00dfung des Stra\u00dfenstrichs in Dortmund, mit der die ganze Stadt zum Sperrbezirk erkl\u00e4rt wird. Damit wird ein sozialpolitisches Modellprojekt in Dortmund geschlossen.<\/p>\n<p>Der Stra\u00dfenstrich geriet in den letzten Monaten immer mehr in der Fokus der Politik und \u00d6ffentlichkeit. Ausl\u00f6ser war die Suche nach einem Umgang mit der gescheiterten Integration der Migrant_innen aus den neuen EU L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Diese hatten durch die eingeschr\u00e4nkte Freiz\u00fcgigkeit zwar Aufenthaltsrecht, aber nur eine eingeschr\u00e4nkte Arbeitserlaubnis. In dieser Debatte trat Frau Dr. Marita Hetmeier, Mitglied der SPD Ratsfraktion, besonders aggressiv und rassistisch auf. Sie agiert dabei extrem populistisch, indem sie beispielsweise nach dem Ratsbeschluss die Schlie\u00dfung des Stra\u00dfenstrichs mit einem Konzert unter dem Motto: \u201eWir blasen ohne Gummi\u201c vor Ort feierte. Au\u00dferdem begr\u00fc\u00dft sie die Entscheidung 200 zus\u00e4tzliche Einsatzkr\u00e4fte in der Nordstadt zu stationieren, mit den Worten: \u201eDie B\u00fcrger der Nordstadt freuen sich \u00fcber jeden zus\u00e4tzlichen Polizeibeamten, der ihnen ein St\u00fcck mehr Sicherheit bringt.\u201c<\/p>\n<p>Frau Hetmeier steht dabei stellvertretend f\u00fcr die Politik des \u201eeisernen Besens\u201c der Dortmunder SPD, einerseits und f\u00fcr die Interessen eines Teils der Hausbesitzer_innen der Nordstadt, andererseits. Sie selbst ist neben ihrer politischen T\u00e4tigkeit auch Maklerin und versucht aus der \u201eAufwertung\u201c der Nordstadt Kapital zu schlagen.<\/p>\n<p>Die Aktion zeigt, dass die Position von Frau Hetmeier nicht mehr unwidersprochen bleibt.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/39757<\/p>\n<hr>\n<p>Bagger auf Ex-Rhino-Gel\u00e4nde abgefackelt<br \/>\nFreiburg 31. August 2011<\/p>\n<p>&#8220;Nachdem das Stra\u00dfenfest am 27.08.2011 in der G19 von den Bullen blockiert und massiv eingeschr\u00e4nkt wurde, fand heute ein weiteres Fest in der Vaubanallee statt. Es wurde auf die Zerst\u00f6rung des Wagenkollektivs &#8220;Kommando Rhino&#8221;, das vor 4 Wochen von mehr als 1000 Bullen gewaltsam ger\u00e4umt wurde, Bezug genommen. So kam es dazu, dass kurz nach 18.00 Uhr die ersten Sofas auf der Stra\u00dfe der Vaubanallee standen und Menschen sich auf ein fr\u00f6hliches Stra\u00dfenfest freuten. Innerhalb kurzer Zeit kam eine Polizestreife, die eine Person kontrollierte. Weitere Personen n\u00e4herten sich der Kontrolle. Daraufhin wollte einer der Bullen die Personalien einer weiteren Person kontrollieren. Ein heftiges Gerangel entstand.<\/p>\n<p>Der Jungbulle, der unter Einsatz seiner unversehrten Gesundheit weiterhin die Personenkontrolle durchf\u00fchren wollte, schlug wild um sich. Mehrere Aktivst_innen wurden dadurch leicht verletzt. Wildrut Hildesmut dazu: &#8220;Schei\u00df Bullenschwein! Hoffentlich ist deine Hand gebrochen und beim n\u00e4chsten Mal brechen wir dich!&#8221;<\/p>\n<p>Trotz des unangenehmen Starts lief das Fest in der Vaubanallee sehr gut. Essen, Trinken und gute Musik. Nichtdestotrotz haben wir Hass in unseren Hinterk\u00f6pfen. Die R\u00e4umung des Freiraumes Kommando Rhino, was \u00fcber 2 Jahre bestand, der Angriff auf die KTS und die Schikanen des Ordnungsamtes gegen\u00fcber der G19, l\u00e4sst uns zu radikaleren Mitteln greifen. So haben sich Menschen entschlossen diese Gesamtschei\u00dfe anzugreifen, den Bagger auf M1 zu entglasen und das teure Bohrfahrzeug in Flammen zu setzen. Das bedeutete zwar das Ende des Stra\u00dfenfestes, doch l\u00e4ngst nicht das Ende unseres Hasses! Auch wenn mit dem September die Sonne nicht mehr so auf Uniformen brennt, wir sorgen f\u00fcr Hitze!<\/p>\n<p>Bunt, friedlich, weltoffen -wir wollen M1 kaputt machen!<\/p>\n<p>Die wilden 23er<\/p>\n<p>Quelle:<br \/>\nhttp:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/46076<br \/>\nBilder: http:\/\/www.flickr.com\/photos\/agfreiburg\/<\/p>\n<hr>\n<p>Hausbesetzung und brennende Barrikaden<br \/>\nBerlin 4. September 2011<\/p>\n<p>&#8220;Wir sind zu\u00adr\u00fcck und wir wer\u00adden blei\u00adben!<\/p>\n<p>Wir haben heute am Sonn\u00adtag den 4.?9.?2011 zum zwei\u00adten Mal das Haus Schle\u00adsi\u00adsche Stra\u00ad\u00dfe 25 be\u00adsetzt. Mit 22 An\u00adde\u00adren wurde es der GSW 1993 kos\u00adten\u00adlos vom Be\u00adzirks\u00adamt Kreuz\u00adberg \u00fcber\u00adtra\u00adgen. Die GSW ent\u00admie\u00adte\u00adte es sys\u00adte\u00adma\u00adtisch. Von 33 Woh\u00adnun\u00adgen sind nur noch zwei be\u00adwohnt. Gleich\u00adzei\u00adtig sind im Wran\u00adgel\u00adkiez die Men\u00adschen mit nied\u00adri\u00adgem Ein\u00adkom\u00admen von Mietstei\u00adge\u00adrun\u00adgen und Ver\u00addr\u00e4n\u00adgung be\u00addroht. Des\u00adhalb wurde das Haus am 30.5. auch von An\u00adwoh\u00adner_in\u00adnen be\u00adsetzt. Am sel\u00adben Tag noch lie\u00df die GSW es po\u00adli\u00adzei\u00adlich r\u00e4u\u00admen um es zwei Tage sp\u00e4\u00adter an einen In\u00adves\u00adtor zu ver\u00adkau\u00adfen.<\/p>\n<p>Mit der Be\u00adset\u00adzung heute ent\u00adzie\u00adhen wir das Haus Schle\u00adsi\u00adsche Stra\u00ad\u00dfe 25 kur\u00adzer\u00adhand der Im\u00admo\u00adbi\u00adli\u00aden\u00adspe\u00adku\u00adla\u00adti\u00adon.<br \/>\nMit der Be\u00adset\u00adzung heute ver\u00adlei\u00adhen wir aber auch einer wei\u00adte\u00adren For\u00adde\u00adrung Nach\u00addruck: die GSW hat das Haus kos\u00adten\u00adlos be\u00adkom\u00admen. Wir neh\u00admen es uns kos\u00adten\u00adlos zu\u00adr\u00fcck. Wir for\u00addern aber nicht nur die\u00adses Haus: Wir for\u00addern die \u00dcber\u00adga\u00adbe aller 23 an die GSW ver\u00adschleu\u00adder\u00adten H\u00e4u\u00adser an die Men\u00adschen, die drin woh\u00adnen und an die, die drin woh\u00adnen wol\u00adlen!<\/p>\n<p>Als die 23 H\u00e4u\u00adser vom Be\u00adzirks\u00adamt Kreuz\u00adberg an die GSW \u00fcber\u00adge\u00adben wur\u00adden, ge\u00adschah dies unter be\u00adstimm\u00adten Auf\u00adla\u00adgen (siehe Ein\u00adbrin\u00adgungs\u00adver\u00adtrag als PDF-?Do\u00adku\u00adment):<\/p>\n<p>&#8211; mie\u00adter_in\u00adnen\u00adfreund\u00adlich soll\u00adten sie in\u00adstand\u00adge\u00adsetzt wer\u00adden<\/p>\n<p>&#8211; die Mieth\u00f6\u00adhe soll\u00adte ge\u00adde\u00adckelt blei\u00adben<\/p>\n<p>&#8211; die In\u00adstand\u00adhal\u00adtungs\u00adar\u00adbei\u00adten soll\u00adten bin\u00adnen einen Jah\u00adres be\u00ad gonnen wer\u00adden und bin\u00adnen 10 Jah\u00adren ab\u00adge\u00adschlos\u00adsen sein<\/p>\n<p>&#8211; grund\u00ads\u00e4tz\u00adlich wurde ein Wei\u00adter\u00adver\u00adkauf der H\u00e4u\u00adser un\u00adter\u00adsagt. Nur im ge\u00adson\u00addert zu pr\u00fc\u00adfen\u00adden Fall h\u00e4t\u00adten die H\u00e4u\u00adser wei\u00adter\u00adver\u00adkauft wer\u00adden d\u00fcr\u00adfen. Dann aber h\u00e4tte der ge\u00adsam\u00adte Erl\u00f6s des Ver\u00adkaufs an das Land Ber\u00adlin \u00fcber\u00adge\u00adben wer\u00adden m\u00fcs\u00adsen.<\/p>\n<p>Die GSW hielt sich an keine die\u00adser Ver\u00adtrags\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen. Dies konn\u00adte aber nur ge\u00adsche\u00adhen, weil Senat wie Be\u00adzirk die ehe\u00adma\u00adli\u00adge lan\u00addes\u00adei\u00adge\u00adne Woh\u00adnungs\u00adbau\u00adge\u00adsell\u00adschaft ge\u00adw\u00e4h\u00adren lie\u00ad\u00dfen. Weder Senat noch Be\u00adzirk kamen n\u00e4m\u00adlich ihrer Ver\u00adpflich\u00adtung nach, die Ein\u00adhal\u00adtung des Ver\u00adtra\u00adges und sei\u00adner Auf\u00adla\u00adgen zu kon\u00adtrol\u00adlie\u00adren. Im Ge\u00adgen\u00adteil: mit dem Ver\u00adkauf der GSW an die In\u00adves\u00adto\u00adren\u00adgrup\u00adpe um Cer\u00adbe\u00adrus lie\u00df der Senat sein R\u00fcck\u00adfor\u00adde\u00adrungs\u00adrecht be\u00adz\u00fcg\u00adlich der 23 H\u00e4u\u00adser in einem Ge\u00adheim\u00adver\u00adtrag strei\u00adchen. Was je\u00addoch bis heute noch G\u00fcl\u00adtig\u00adkeit be\u00adhielt ist das Be\u00adle\u00adgungs\u00adrecht auf Sei\u00adten des Lan\u00addes.<\/p>\n<p>Um die Di\u00admen\u00adsi\u00adon, in wel\u00adcher sich die Pro\u00adfi\u00adte der GSW be\u00adwe\u00adgen, auf\u00adzu\u00adzei\u00adgen: f\u00fcr l\u00e4\u00adcher\u00adli\u00adche 405 Mio Euro wur\u00adden 2004 48.?000 Wohn\u00adein\u00adhei\u00adten von der In\u00adves\u00adto\u00adren\u00adgrup\u00adpe Cer\u00adbe\u00adrus auf\u00adge\u00adkauft. Der durch\u00adschnitt\u00adli\u00adche Rein\u00adge\u00adwinn der mitt\u00adler\u00adwei\u00adle b\u00f6r\u00adsen\u00adno\u00adtier\u00adten Ge\u00adsell\u00adschaft be\u00adtr\u00e4gt j\u00e4hr\u00adlich im Schnitt 50 Mio Euro. Vor we\u00adni\u00adgen Tagen be\u00adka\u00admen 15.?000 Mie\u00adter_in\u00adnen die An\u00adk\u00fcn\u00addi\u00adgung f\u00fcr die n\u00e4chs\u00adte Mie\u00adter\u00adh\u00f6\u00adhung.<\/p>\n<p>Nach der Be\u00adset\u00adzung der Schle\u00adsi\u00adschen Stra\u00ad\u00dfe 25 am 30.5., und der For\u00adde\u00adrung der Be\u00adset\u00adzer_in\u00adnen, das Haus an in\u00adter\u00ades\u00adsier\u00adte An\u00adwoh\u00adner_in\u00adnen kos\u00adten\u00adlos zu\u00adr\u00fcck\u00adzu\u00adge\u00adben, gab es von Sei\u00adten des Be\u00adzirks\u00adb\u00fcr\u00adger\u00admeis\u00adters Schulz die \u00fcb\u00adli\u00adchen Ver\u00adspre\u00adchen. Er wolle sich um den il\u00adle\u00adga\u00adlen Wei\u00adter\u00adver\u00adkauf der H\u00e4u\u00adser k\u00fcm\u00admern. Dass nichts von Sei\u00adten der Po\u00adli\u00adtik dies\u00adbe\u00adz\u00fcg\u00adlich ge\u00adschah \u00fcber\u00adrasch\u00adte wohl nie\u00adman\u00adden. Die Ohn\u00admacht, in wel\u00adcher sich Schulz beim letz\u00adten \u201eRun\u00adden Tisch\u201c im Wran\u00adgel\u00adkiez dar\u00adstell\u00adte k\u00f6nn\u00adte schon bei\u00adna\u00adhe Mit\u00adleid er\u00adre\u00adgen, w\u00e4ren da nicht die L\u00fcgen, die er mit sei\u00adnem Auf\u00adtritt zu ka\u00adschie\u00adren such\u00adte: der Senat habe die \u00dcber\u00adtra\u00adgung an die GSW an\u00adge\u00adord\u00adnet, dem Be\u00adzirk seien die H\u00e4nde ge\u00adbun\u00adden ge\u00adwe\u00adsen. Dreist ist da zu\u00adn\u00e4chst die ge\u00adspiel\u00adte Un\u00adwis\u00adsen\u00adheit, ja die Un\u00adschuld, die er in Sa\u00adchen der ver\u00adschleu\u00adder\u00adten H\u00e4u\u00adser immer wie\u00adder zur Schau stellt, war doch nie\u00admand an\u00adde\u00adres als er selbst 1993 Frak\u00adti\u00adons\u00advor\u00adsit\u00adzen\u00adder der Gr\u00fc\u00adnen in der BVV Kreuz\u00adberg und damit unter an\u00adde\u00adrem Ver\u00adant\u00adwort\u00adlich f\u00fcr<br \/>\ndie \u00dcber\u00adtra\u00adgung der H\u00e4u\u00adser an die GSW. Ein Ein\u00adspruchs\u00adrecht sei\u00adtens des Be\u00adzirks, das auch Schulz in die\u00adsem Sach\u00adver\u00adhalt zu\u00adge\u00adstan\u00adden h\u00e4tte, nahm er wie selbst\u00adver\u00adst\u00e4nd\u00adlich nicht wahr.<\/p>\n<p>Das ganze Aus\u00adma\u00df all die\u00adser be\u00adwusst her\u00adbei\u00adge\u00adf\u00fchr\u00adten Wi\u00adder\u00adw\u00e4r\u00adtig\u00adkei\u00adten wurde al\u00adler\u00addings erst deut\u00adlich, als Mie\u00adter_in\u00adnen der 23 ver\u00adschleu\u00adder\u00adten H\u00e4u\u00adser an\u00adfin\u00adgen, sich \u00fcber ihre ak\u00adtu\u00adel\u00adlen Miet- und Woh\u00adnungs\u00adbe\u00addin\u00adgun\u00adgen aus\u00adzu\u00adtau\u00adschen. Im Fol\u00adgen\u00adden eine kurze Liste, die die mas\u00adsi\u00adven Pro\u00adble\u00adme der Mie\u00adter_in\u00adnen in den H\u00e4u\u00adsern nur an\u00adrei\u00ad\u00dfen kann, eine Liste, die sei\u00adten\u00adwei\u00adse fort\u00adge\u00adsetzt wer\u00adden k\u00f6nn\u00adte:<\/p>\n<p>&#8211; Mietstei\u00adge\u00adrun\u00adgen um \u00fcber 50% in der Mark\u00adgra\u00adfen\u00adstra\u00ad\u00dfe 85 und 86, dar\u00adauf\u00adhin die Auf\u00adfor\u00adde\u00adrung sei\u00adtens des Job\u00adcen\u00adters an alle Hart\u00adz4-? Be\u00adzie\u00adher_in\u00adnen und Be\u00adzie\u00adher_in\u00adnen von Grund\u00adsi\u00adche\u00adrung die in den bei\u00adden H\u00e4u\u00adsern woh\u00adnen, die Miete zu sen\u00adken, was frei\u00adlich nichts an\u00adde\u00adres be\u00addeu\u00adte\u00adte als weg\u00adzie\u00adhen zu m\u00fcs\u00adsen<\/p>\n<p>&#8211; Be\u00addro\u00adhung durch Teil\u00ada\u00adbriss nach dem Ver\u00adkauf des Hau\u00adses En\u00adke\u00adstra\u00ad\u00dfe 4 an einen ita\u00adlie\u00adni\u00adschen In\u00adves\u00adtor<\/p>\n<p>&#8211; Ver\u00adkauf des Hau\u00adses Wil\u00adhelm\u00adstra\u00ad\u00dfe 7 und ge\u00adplan\u00adter Wei\u00adter\u00adver\u00adkauf der ein\u00adzel\u00adnen Woh\u00adnun\u00adgen als Ei\u00adgen\u00adtums\u00adwoh\u00adnun\u00adgen nach Lu\u00adxus\u00admo\u00adder\u00adni\u00adsie\u00adrung<\/p>\n<p>&#8211; Mo\u00adder\u00adni\u00adsie\u00adrung des Hau\u00adses Be\u00adven\u00adstra\u00ad\u00dfe 2 nach Ver\u00adkauf an einen In\u00adves\u00adtor mit an\u00adschlie\u00ad\u00dfen\u00adder Ver\u00addrei\u00adfa\u00adchung der Miete<\/p>\n<p>&#8211; R\u00e4u\u00admung des \u00fcber ein\u00adein\u00adhalb Jahre still be\u00adsetz\u00adten Sei\u00adten\u00adfl\u00fc\u00adgels in der Man\u00adteu\u00adf\u00adfel\u00adstra\u00ad\u00dfe 7 und Ver\u00adrot\u00adten\u00adlas\u00adsen der lee\u00adren Woh\u00adnun\u00adgen bis diese bis zur Un\u00adbe\u00adwohn\u00adbar\u00adkeit ver\u00adschim\u00admel\u00adten: die Sch\u00e4\u00adden hier sind ir\u00adre\u00adpa\u00adra\u00adbel, was der GSW gut in den Kram zu pas\u00adsen scheint, ist doch das Haus bei einem ak\u00adtu\u00adel\u00adlen Be\u00adbau\u00adungs\u00adplan der Ecke Man\u00adteu\u00adf\u00adfel-?\/ K\u00f6\u00adpe\u00adni\u00adcker\u00adstra\u00ad\u00dfe gar nicht mehr vor\u00adhan\u00adden.<\/p>\n<p>Sie sol\u00adlen uns blo\u00df nicht er\u00adz\u00e4h\u00adlen, es g\u00e4be keine Al\u00adter\u00adna\u00adti\u00adven!<\/p>\n<p>Be\u00adreits am zwei\u00adten \u201eRun\u00adden Tisch\u201c im Wran\u00adgel\u00adkiez im Juni die\u00adsen Jah\u00adres wurde dem Be\u00adzirks\u00adb\u00fcr\u00adger\u00admeis\u00adter, wie dem Neu\u00adei\u00adgen\u00adt\u00fc\u00admer der Schle\u00adsi\u00adschen Stra\u00ad\u00dfe 25 ein Kon\u00adzept zu einer voll\u00adkom\u00admen an\u00adde\u00adren Nut\u00adzung des Hau\u00adses vor\u00adge\u00adlegt, das eine Lu\u00adxus\u00admo\u00adder\u00adni\u00adsie\u00adrung ver\u00adhin\u00addern soll\u00adte. Unter an\u00adde\u00adrem war da, neben bil\u00adli\u00adgen Woh\u00adnun\u00adgen f\u00fcr Leute mit nied\u00adri\u00adgem Ein\u00adkom\u00admen ein Kiez\u00adtreff\u00adpunkt vor\u00adge\u00adse\u00adhen. Der Ei\u00adgen\u00adt\u00fc\u00admer, ein ge\u00adwis\u00adser Herr Matt\u00adhi\u00adas Bahr und seine \u201eSchle\u00adsi\u00adsche Stra\u00ad\u00dfe 25 Pro\u00adjekt GmbH &amp; Co Kg.\u201c ver\u00adwei\u00adger\u00adten sich aber jeg\u00adli\u00adcher Ver\u00adhand\u00adlung.<\/p>\n<p>Glaubt blo\u00df nicht, dass wir bet\u00adteln!<\/p>\n<p>Wir neh\u00admen uns das Haus kos\u00adten\u00adlos zu\u00adr\u00fcck, die Schle\u00adsi\u00adsche Stra\u00ad\u00dfe 25. Alle an\u00adde\u00adren 22 von Senat und Be\u00adzirks\u00adamt Kreuz\u00adberg an die GSW ver\u00adschleu\u00adder\u00adten H\u00e4u\u00adser wol\u00adlen wir auch! Wir wol\u00adlen die H\u00e4u\u00adser zu\u00adr\u00fcck f\u00fcr bil\u00adli\u00adgen Wohn\u00adraum! Wir wol\u00adlen die H\u00e4u\u00adser zu\u00adr\u00fcck um ge\u00adziel\u00adten Leer\u00adstand zu ver\u00adhin\u00addern! Wir wol\u00adlen die H\u00e4u\u00adser zu\u00adr\u00fcck f\u00fcr Leute, die von Ver\u00addr\u00e4n\u00adgung be\u00addroht sind! Wir wol\u00adlen die H\u00e4u\u00adser zu\u00adr\u00fcck f\u00fcr Men\u00adschen, die von Pl\u00e4t\u00adzen und H\u00f6fen ver\u00adtrie\u00adben wer\u00adden! Wir wol\u00adlen die H\u00e4u\u00adser als Treff\u00adpunk\u00adte im Kiez! Wir wol\u00adlen die H\u00e4u\u00adser als Treff\u00adpunk\u00adte f\u00fcr den Wi\u00adder\u00adstand gegen ka\u00adpi\u00adta\u00adlis\u00adti\u00adschen Woh\u00adnungs\u00adpro\u00adfit\u00admarkt! Wie das g\u00fcl\u00adti\u00adge Be\u00adle\u00adgungs\u00adrecht auch aus\u00adge\u00adstal\u00adtet ist: wir neh\u00admen es jetzt selbst in die Hand!<\/p>\n<p>Die H\u00e4u\u00adser denen, die drin woh\u00adnen und denen, die drin woh\u00adnen wol\u00adlen!<br \/>\nWohn\u00adraum f\u00fcr alle \u2013 immer und \u00fcber\u00adall!<br \/>\nSchluss mit dem Dieb\u00adstahl den sie Miete nen\u00adnen!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Auto von Ex-Liebig14 Neubewohner abgefackelt<br \/>\nBerlin 27. September 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;wir haben am dienstag, dem 27.09.2011 einem der neuen liebig 14 bewohner die karre abgebrannt. sein opel stand in der rigaer stra\u00dfe.<br \/>\nunser willkommensgru\u00df an den aufstrebenden quedlinburger mittelschicht-yuppie: wer menschen aus lebensr\u00e4umen vertreibt und nutzen aus brutalen bulleneins\u00e4tzen zieht, muss mit konsequenzen rechnen.<br \/>\ndie neuen bewohner tragen eine mitverantwortung an der r\u00e4umung der L14 und der wachsenden aufwertung des friedrichshainer kiezes.<br \/>\nwir freuen uns \u00fcber die zunehmenden brandstiftungen im zusammenhang mit der rhino r\u00e4umung in freiburg.<\/p>\n<p>feuer und flamme den bonzen und yuppieschweinen&#8221;<\/p>\n<p>das sagt der bullenticker:<br \/>\n&#8220;Eingabe: 27.09.2011 &#8211; 14:15 Uhr<br \/>\nFlammen in der Dunkelheit<br \/>\nFriedrichshain-Kreuzberg\/Pankow<\/p>\n<p>In der vergangenen Nacht und heute fr\u00fch brannten in Friedrichshain und Wei\u00dfensee zwei Fahrzeuge.<\/p>\n<p># 3573<br \/>\nZun\u00e4chst stand ein \u201eOpel Corsa\u201c gegen 1 Uhr 40 in der Rigaer Stra\u00dfe in Flammen. Anwohner bemerkten den Feuerschein und meldeten die Beobachtungen dem Notruf. Einsatzkr\u00e4fte der Feuerwehr l\u00f6schten den Brand, bei dem niemand verletzt wurde. Der Wagen wurde an der Front erheblich besch\u00e4digt. Auch ein daneben geparkter \u201eOpel Astra\u201c \u00e4lteren Baujahrs wurde durch die Hitzestrahlung in Mitleidenschaft gezogen.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Neubau angegriffen<br \/>\nHamburg 22. Oktober 2011<\/p>\n<p>Unbekannte ver\u00fcben Anschlag auf Neubau im Schanzenviertel<br \/>\nVermummte werfen Fensterscheiben in Biomarkt ein<\/p>\n<p>Die Scheiben sind zersplittert, die Fassade mit gelber und roter Farbe beschmiert: Der Neubau an der Ecke Altonaer Stra\u00dfe\/Schanzenstra\u00dfe ist erneut Ziel eines Anschlags geworden. Die T\u00e4ter wollten so offenbar gegen vermeintliche Verdr\u00e4ngungsprobleme im Schanzenviertels protestieren.<\/p>\n<p>Gegen 1.30 Uhr in der Nacht zum Sonnabend warfen die Unbekannten faustgro\u00dfe Steine gegen die Fenster des Biomarktes im Erdgeschoss, die nach Angaben der Polizei alle besch\u00e4digt wurden. Zus\u00e4tzlich schmissen sie mit Farbe gef\u00fcllte Gl\u00e4ser gegen die Fassade des Mehrfamilienhauses. Auch Scheiben in den oberen Geschossen bekamen Farbe ab. Anschlie\u00dfend steckten die T\u00e4ter zwei Autoreifen auf der Altonaer Stra\u00dfe in Brand. &#8220;Ein Zeuge hat zehn bis 14 schwarz gekleidete und vermummte Personen beobachtet&#8221;, sagte Polizeisprecher Holger Vehren. Die T\u00e4ter seien gr\u00f6\u00dftenteils in Richtung Weidenallee gefl\u00fcchtet. Vor Ort fanden die Beamten Flugbl\u00e4tter, auf denen &#8220;Stadt selbst machen&#8221; gestanden habe. &#8220;Der Staatschutz ermittelt&#8221;, sagte Vehren. Die Feuerwehr musste Sonnabendnacht ebenfalls anr\u00fccken, um die brennenden Reifen zu l\u00f6schen.<\/p>\n<p>Es ist nicht das erste Mal, dass der Neubau Ziel eines Anschlags wurde. Bereits am Pfingstwochenende im Juni hatte eine Gruppe von 15 zum Teil vermummten Personen 24 Scheiben an dem damals noch unbewohnten Geb\u00e4uden eingeworfen. Zudem hatten sie Beutel mit gelber, roter und gr\u00fcner Farbe an die Fassade des Mehrfamilienhauses geschmissen, die bis in den dritten Stock des Neubaus flogen. Auch die Fensterscheiben des damals j\u00fcngst er\u00f6ffneten Bioladens im Erdgeschoss waren zu Bruch gegangen. Wie auch am vergangenen Wochenende hatten die T\u00e4ter auf der Kreuzung zwei Autoreifen angez\u00fcndet. In einem Bekennerschreiben gaben die T\u00e4ter sp\u00e4ter an, mit der Aktion &#8220;gemeinsam gegen Verdr\u00e4ngung und Gentrifizierung k\u00e4mpfen&#8221; zu wollen. Nur knapp zwei Monate sp\u00e4ter hatten Unbekannte Steine und Farbbeutel auf das neue Wohnhaus am Kleinen Sch\u00e4ferkamp geworfen.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p>Autos angez\u00fcndet, Glasbruch und Farbangriffe<br \/>\nHamburg 27. Oktober 2011<\/p>\n<p>Der Protest gegen Wohnungsnot und steigende Mieten hat eine neue, radikale Qualit\u00e4t erreicht. In einem Bekennerschreiben, das bei der MOPO einging, br\u00fcstet sich eine anonyme Gruppe damit, ihrer \u201eWut\u201c auf die \u201eVerantwortlichen f\u00fcr Gentrifizierung und Mietenterror\u201c mit f\u00fcnf Anschl\u00e4gen Ausdruck verliehen zu haben. Zu den Opfern geh\u00f6ren unter anderen Star-Architekt Hadi Teherani und Stadtentwicklungs-Senatorin Jutta Blankau (SPD).<\/p>\n<p>10.10 Jutta Blankau: die T\u00e4ter demolierten vorm Alsterdorfer Reihenhaus der Senatorin f\u00fcr Stadtentwicklung und Umwelt den Dienst-Mercedes und die Haust\u00fcr, versch\u00fctteten Farbe. Erst im Mai hatte es bereits einen \u00e4hnlichen Anschlag auf das Haus der SPD-Politikerin gegeben.<\/p>\n<p>20.10. Isabell Feest: Die T\u00e4ter warfen Steine und Farbbeutel gegen das Architektenb\u00fcro Dinse, Feest, Zurl an der Klopstockstra\u00dfe (Ottensen). Die Architekten haben den Ikea-Bau in Altona entworfen.<\/p>\n<p>24.10. Heinrich St\u00fcven: Vorsitzender des Grundeigent\u00fcmer-Verbandes. Die T\u00e4ter warfen vor seinem Haus in Harburg Scheiben seines Autos ein, sch\u00fctteten Farbe rein.<\/p>\n<p>26.10. Hadi Teherani: Unbekannte versch\u00fctteten am Architektenb\u00fcro Bothe, Richter, Teherani am Elbberg (Altona) Farbe und warfen Steine gegen die Fassade.<\/p>\n<p>26.10. Strabag AG: In der Nacht zum vergangenen Mittwoch gingen an der Schl\u00fcterstra\u00dfe (Rotherbaum) zwei Firmenwagen der Strabag AG in Flammen auf. Der Multi ist unter anderem an dem Bau der Elbphilharmonie beteiligt.<\/p>\n<p>Sie k\u00e4mpfen gegen Wohnungsmangel, Gentrifizierung und steigende Mieten \u2013 wenn\u2019s sein muss, auch mit Gewalt. In ihrem sachlich geschriebenen, dreiseitigen Bekennerschreiben prangern die Autoren die Stadtentwicklungspolitik des Senats an. Es geht um den Mangel bezahlbarer Wohnungen und nicht eingehaltene Versprechen der Politik. Die Stadt tue zu wenig, um die Wohnungsnot und die steigenden Mieten wirksam zu bek\u00e4mpfen. Um ihrer \u201eWut\u201c dar\u00fcber Luft zu machen, ver\u00fcbte die Gruppe nach eigenem Bekunden zwischen dem 10. und 26. Oktober f\u00fcnf Anschl\u00e4ge.<br \/>\nAusz\u00fcge aus dem Bekennerschreiben<\/p>\n<p>\u201e\u2026 An vielen Punkten zeigt sich Widerstand gegen die kapitalistische Stadt, gegen Verdr\u00e4ngung und Mietenwahnsinn; f\u00fcr die Aneignung der Pl\u00e4tze, Stra\u00dfen und H\u00e4user, um sich ein besseres Leben zu organisieren oder zumindest sich nicht unwidersprochen wegjagen zu lassen\u2026Es liegt auf der Hand, dass die fehlenden Wohnungen, v.a. Wohnungen f\u00fcr Menschen mit geringem oder gar keinem Einkommen, durch die Senatspl\u00e4ne nicht geschaffen werden\u2026Au\u00dfer vagen Absichtserkl\u00e4rungen, sch\u00f6nen Worten und hei\u00dfer Luft gab es nichts Greifbares\u2026Wir sollten an der Potenzierung unseres Widerstandes arbeiten und \u00fcber die Aneignung bzw. Enteignung an der Elbchaussee, Bellevue und dem Harvestehuder Weg nachdenken. \u00dcber Nacht w\u00e4re das Problem der Wohnungsnot gel\u00f6st. Uns geh\u00f6rt die Stadt und wir werden diesem Senat [\u2026] nicht wirkliches Interesse an der L\u00f6sung der Wohnungsnot abnehmen \u2026\u201c<\/p>\n<p>Zu den Opfern geh\u00f6rt unter anderen Star-Architekt Hadi Teherani, dessen B\u00fcro am Elbberg (Altona) am Mittwoch mit Steinen und Farbe beworfen worden war. Auch Jutta Blankau (SPD), Senatorin f\u00fcr Stadtentwicklung und Umwelt, wurde von den Angreifern heimgesucht: Mitte Oktober waren ihr Dienstwagen und ihre Haust\u00fcr mit Farbe beschmiert worden. Au\u00dferdem bekennt sich die Gruppe zu Farbanschl\u00e4gen auf ein Architektenb\u00fcro, das an der Planung des Ikea in Altona beteiligt ist, sowie auf den Wagen des Vorsitzenden des Hamburger Grundeigent\u00fcmer-Verbandes. Des Weiteren behauptet die Gruppe, f\u00fcr die Brandstiftungen an zwei Firmenwagen der Strabag AG am vergangenen Mittwoch verantwortlich zu sein. Die Taten h\u00e4tte man bewusst im Vorfeld der morgigen Demo mit dem Titel \u201eMietenwahnsinn stoppen\u201c begangen, hei\u00dft es.<\/p>\n<p>Um 13 Uhr treffen sich morgen am Millerntorplatz mehrere tausend Menschen, um gegen die Wohnungsnot in Hamburg zu demonstrieren. Daran beteiligen sich insgesamt 83 Initiativen: Von Parteien, Gewerkschaften und Mietervereinen bis hin zu Aktivisten der \u201eRoten Flora\u201c. Der Umzug bewegt sich \u00fcber die Schanze bis nach Ottensen (Ende 19 Uhr). Die Polizei rechnet mit einer \u201efriedlichen Veranstaltung\u201c.<br \/>\nVon den Autoren des Bekennerschreibens fehlt bislang jede Spur. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Sachbesch\u00e4digung an Edeka-Markt<br \/>\nFreiburg 3. November 2011<\/p>\n<p>Neuer Edeka-Markt beschmiert \u2013 linke Szene bekennt sich<\/p>\n<p>Unbekannte haben den neuen Edeka-Markt in der L\u00f6rracher Stra\u00dfe in Freiburg mit Farbe und einer granulatartigen Substanz beschmiert und Scheiben besch\u00e4digt. Im Internet kursiert ein Bekennerschreiben aus der linken Szene.<\/p>\n<p>Die Sachbesch\u00e4digung fand in der Nacht zum Donnerstag statt, berichtet die Polizei Freiburg. Sie sch\u00e4tzt den Schaden auf mehrere Tausend Euro. Der Markt mit 2500 Quadratmetern Verkaufsfl\u00e4che ist am Donnerstag er\u00f6ffnet werden. Dem Andrang am Er\u00f6ffnungstag tat die Attacke keinen Abbruch. Schon vormittags herrschte viel Betrieb.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Neubau wurde das W\u00fcba-Hochhaus an der L\u00f6rracher Stra\u00dfe abgerissen, in dessen Erdgeschoss der Markt vorher zu Hause war. W\u00e4hrend der 14-monatigen Bauzeit zog Edeka in einen Zeltbau auf dem gegen\u00fcberliegenden fr\u00fcheren Areal von G\u00f6tz und Moritz.<\/p>\n<p>Linkes Bekennerschreiben<\/p>\n<p>Auf einer linken Internetplattform haben sich Unbekannte zu der Sachbesch\u00e4digung bekannt: &#8220;Wir vergessen nicht, dass vor dem hundertprozentig auf Gewinn ausgerichteten Gesch\u00e4ftsbau mal ein Hochhaus stand, in dem erschwingliche Wohnungen angeboten werden konnten. Direkt gegen\u00fcber stehen weiterhin die H\u00e4user des alten Gel\u00e4ndes der Firma G\u00f6tz und Moritz ungenutzt leer.&#8221; Zudem wird in dem Schreiben ein Zusammenhang zur ger\u00e4umten Wagenburg im Stadtteil Vauban hergestellt.<\/p>\n<p>Quelle: Badische Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Brennende Sta\u00dfenbarrikade vor Luxusbaustelle errichtet<br \/>\nBerlin 4. November 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia Linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben in der Nacht zum 4\/11\/2011 die Neue Bahnhofstra\u00dfe in Berlin &#8211; Friedrichshain mit brennenden M\u00fclltonnen und Baustellenkram einer Luxussanierung gesperrt. Zus\u00e4tzlich wurde ein Fahrzeug der Polizei durch Kr\u00e4henf\u00fcsse ausser Gefecht gesetzt.<\/p>\n<p>Freiheit F\u00fcr Tobias<\/p>\n<p>Seit Jahren l\u00e4sst sich ein Trend erkennen, dem nach die Berliner Stadtbezirke von der Mitte zum Stadtrand hin, systematisch aufgewertet werden.<br \/>\nMit dieser Aufwertung soll auch ein &#8220;Austausch&#8221; der BewonerInnen der Bezirke erreicht werden. Bei kontinuierlichem Lohnr\u00fcckgang werden Mieten exorbitant angehoben um die Wohnungen und H\u00e4user zu &#8220;entmieten&#8221;, zu Sanieren und dann f\u00fcr ein Vielfaches neu zu vermieten bzw. als Eigentumswohnungen zu Verkaufen.<\/p>\n<p>Diese Mietspekulation ist nichts Neues und Teil einer urbanen Gentrifizierung, wie mensch sie in jeder Gro\u00dfstadt findet.<br \/>\nWas noch vor wenigen Jahren ein Inbegriff f\u00fcr &#8220;ArbeiterInnenbezirke&#8221; war, wie z.B. Prenzlauer Berg oder Neuk\u00f6lln ist nun Tummelplatz f\u00fcr neureiche K\u00fcnstler oder StudentInnen die dem Ruf der Partykieze folgen.<br \/>\nAusgestattet mit dem Geld von Mama und Papa, aus dem Verkauf von Waffen oder aus Aktiengesch\u00e4ften k\u00f6nnen Mieten gezahlt werden die das Budge einer\/eines &#8220;Durchschnittsverdienerin\/Durchschnittsverdieners&#8221; doch weit \u00fcbersteigen.<br \/>\nDamit nat\u00fcrlich nicht genug. Durch den Zuzug finanzkr\u00e4ftiger Schwaben u.a. ziehen auch alle anderen Gewerbe ihre Preise an&#8230; JedeR will halt ein St\u00fcck vom Kuchen.<br \/>\nWer sich nun gegen diesen Trend zur Wehr setzten m\u00f6chte, wird sofort mit der vollen H\u00e4rte des Gesetzes (und nat\u00fcrlich auch au\u00dferhalb der Gesetze) bestraft.<br \/>\nBestraft von einer Regierung, die vorgibt die Interessen der Bev\u00f6lkerung zu vertreten aber&#8230; wie das der Macht imanent ist&#8230; nur ihre eigenen Interessen und die des Systems vertritt.<br \/>\nDas einzige was dagegen getan werden kann, ist der Absolution von Oben die kollektive Selbstorganisation entgegenzusetzen.<br \/>\nSich Organisieren und gegen das t\u00e4gliche Voranschreiten der Gentrifizierung aktiv werden.<br \/>\nEs wird viel gestritten, ob das Anz\u00fcnden von Autos derer die von der Verdr\u00e4ngungspolitik profitieren bzw. sie betreiben, das Mittel der Wahl ist im Kampf um unser \u00dcberleben, klar ist aber, dass es der einzige Aufschrei ist, den die Geselschaft bis jetzt wargenommen hat.<br \/>\nUnser Freund Tobias sitzt nun schon seit \u00fcber einem Monat im Knast. Die Verantwortlichen f\u00fcr die Vertreibung hunderter aus ihren Wohnungen und die, die dann vollkommen ignorant einziehen und das Spiel so erst rentabel machen scheffeln indes Millionen.<br \/>\nDie Hetzkampagne von CDU und Springer gegen vermeintliche &#8220;Hassbrenner&#8221; f\u00fcrt zur Aufstellung von B\u00fcrgerwehren die an die SA der Nazis erinnern und das, obwohl ein Hass auf diese Verh\u00e4ltnisse vollkommen nachvollziebar ist.<br \/>\nIn diesem Winter werden wieder weit unter -10\u00b0C erwartet. Den Yuppie mit seinem Audi TT wird das wohl nicht weiter k\u00fcmmern, aber was ist mit all denen, die eine Mietsteigerung von 200% nicht bezahlen k\u00f6nnen?<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr Tobias!<br \/>\nFreiheit f\u00fcr alle Gefangenen!<br \/>\nF\u00fcr die Anarchie!&#8221;<\/p>\n<p>Polizeiticker dazu:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nachtzu Freitag haben Unbekannte in Friedrichshain Hindernisse auf eine Fahrbahn gelegt und angez\u00fcndet. Kurz nach 2 Uhr hielt ein Autofahrer eine Funkstreifenbesatzung an der Einm\u00fcndung Neue Bahnhof- Ecke Weserstra\u00dfe an und teilte mit, dass er an der Kreuzung Neue Bahnhof- Ecke Boxhagener Stra\u00dfe mehrere schwarz gekleidete, maskierte Personen beobachtet hatte, die Paletten, diverses Baumaterial und zwei M\u00fclltonnen auf der Fahrbahn in Brand gesetzt hatten. Als die Beamten am Ort eintrafen, waren die T\u00e4ter bereits entkommen. Die Flammen wurden von den Polizisten mit einem eigenen Feuerl\u00f6scher erstickt. Bei der weiteren Absuche durch angeforderte Unterst\u00fctzungskr\u00e4fte wurden an einem Einsatzfahrzeug in Tatortn\u00e4he, an der Einm\u00fcndung Weser Stra\u00dfe\/Jessnerstra\u00dfe, zwei Reifen durch ausgelegte Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfe zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamts hat die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel gegen Wohnungsbaugeselllschaft<br \/>\nBerlin 26. Mai 2011<\/p>\n<p>Unbekannte haben heute fr\u00fch in Neuk\u00f6lln mehrere Farbbeutel gegen die Fassade eines Wohnhauses, in dem sich B\u00fcros einer Wohnungsbaugeselllschaft befinden, geworfen.<br \/>\nEin Mieter des Hauses in der Hermannstra\u00dfe alarmierte die Polizei, nachdem er die rote Farbe an seinem Fenster entdeckte. Vier weitere Farbbeutel warfen die Unbekannten gegen das mit Glas verkleidete Treppenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt pr\u00fcft, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Haus und B\u00fcro besetzt &#8211; Mietspiegel-Pressekonferenz gest\u00f6rt<br \/>\nBerlin 30. Mai 2011<\/p>\n<p>Besetzung Schlesische Str. 25 Berlin<br \/>\nPressemitteilung \/\/ Mo. 30.05.2011<\/p>\n<p>Hausbesetzung Schlesische Stra\u00dfe 25, Berlin-Kreuzberg<br \/>\nWir haben heute, Mo. 30.05.2011, 16 Uhr, das Haus Schlesische Stra\u00dfe 25 in Berlin-Kreuzberg besetzt. Das Haus wurde 1993 mit 22 weiteren H\u00e4usern vom Bezirksamt Kreuzberg der GSW kostenlos \u00fcbergeben. Die GSW war verpflichtet das Haus instandzusetzten. Das tat sie nicht, stattdessen entmietete sie es und will es nun verkaufen. 2 Wohnungen sind vermietet, 33 stehen leer. Gleichzeitig sind im Wrangelkiez viele Menschen mit geringem Einkommen von Mietsteigerungen und Verdr\u00e4ngung bedroht. Die GSW hat das Haus kostenlos bekommen \u2013 wir wollen das Haus kostenlos zur\u00fcck! F\u00fcr uns und die Menschen aus dem Kiez!<\/p>\n<p>Das Haus Schlesische Stra\u00dfe 25 und die anderen 22 verschleuderten Kreuzberger H\u00e4user<br \/>\nEnde 1993 \u00fcberlie\u00df das Land Berlin, vertreten durch das Bezirksamt Kreuzberg, das Eigentum an 23 H\u00e4usern, darunter auch die Schlesische Stra\u00dfe 25, der GSW (damals noch die \u00f6ffentliche \u201eGemeinn\u00fctzige Siedlungs- und Wohnungsbaugesellschaft\u201c). Dass der GSW auch in anderen Bezirken H\u00e4user geschenkt wurden ist wahrscheinlich.<br \/>\nDie \u00dcbergabe der H\u00e4user erfolgte unter Auflagen: kein Verkauf der H\u00e4user ohne Zustimmung des Senates, und wenn dann muss der Kaufpreis an das Land Berlin \u00fcbergeben werden. Keine Umwandlung in Eigentumswohnungen, Instandhaltung, Instandsetzung innerhalb von 10 Jahren, mieter_innenfreundliche Modernisierung (keine Luxusmodernisierung, nur kostendeckende Miete), Belegungsrecht etc.. F\u00fcr die Schlesische Stra\u00dfe 25 nahm der Bezirk das Belegungsrecht wahr. Die Instandhaltung war mangelhaft, instandgesetzt wurde schon gar nicht aber die Miete blieb billig.<br \/>\nDie Privatisierung der GSW und die wenig wundersame Verwandlung \u00f6ffentlichen Eigentums in private Gewinne<br \/>\n2004 wurde die GSW mit 60.000 Wohnungen f\u00fcr 405 Mio. Euro an den Immobilieninvestor Cerberus u.a. verkauft. Seitdem fliessen die Gewinne (seit 2004 ungef\u00e4hr 700 Mio. Euro Profit). Die GSW ging im April 2011 an die B\u00f6rse, den Investoren wurde ein Reinprofit von 50 Mio. Euro j\u00e4hrlich versprochen, bezahlt von den Mieterinnen und Mietern.<br \/>\nOb die Privatisierung der GSW den relativ mieter_innenfreundlichen Vertrag des Landes Berlin mit der GSW \u00fcber die 23 Kreuzberger H\u00e4user hinf\u00e4llig werden lie\u00df ist ungewi\u00df. Gewi\u00df ist zwei H\u00e4user (Friedrichstr. 17, Enckestr. 4-4a) sind verkauft, eines (Wilhelmstr. 7) steht fast leer, einige sind instandgesetzt andere nicht.<br \/>\nIn der Schlesischen Stra\u00dfe 25 gab es 2008 eine Modernisierungsank\u00fcndigung, deren Folge hohe Mietsteigerungen gewesen w\u00e4ren. Mit dieser Drohung und dem Angebot von Ersatzwohnungen gelang es der GSW, dass die Mieter_innen nach und nach auszogen. Von 35 Wohnungen stehen 33 leer und werden auch nicht vermietet. Das Haus soll verkauft werden und leere H\u00e4user lassen sich besser und teurer verkaufen. F\u00fcr die privatisierte GSW ein doppelt und dreifacher Gewinn: das Haus kostenlos bekommen, nicht instandgesetzt und noch die Wertsteigerung durch den Immobilienboom in der Innenstadt mitgenommen. Und den Boom damit weiter angeheizt, auf dass sich die Mietspirale weiter nach oben dreht und wenige Investoren fette Profite machen \u2013 bezahlt von den Mieter_innen.<br \/>\nDie GSW hat das Haus kostenlos bekommen \u2013 wir wollen es kostenlos zur\u00fcck! Gemeinsam und konsequent gegen Mietsteigerung und Verdr\u00e4ngung!<br \/>\nZu steigenden Mieten und Verdr\u00e4ngung gibt es mittlerweile unz\u00e4hlige Medienberichte und Studien. Der heute ver\u00f6ffentlichte Mietspiegel hat sie wieder einmal best\u00e4tigt \u2013 trotz der Beschwichtigungen der Politiker_innen. Von Politiker_innen haben wir nichts zu erwarten, sie haben die Entwicklung von steigenden Mieten und Verdr\u00e4ngung entweder tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt oder ignoriert. Jetzt vor den Wahlen im Herbst interessieren sie sich pl\u00f6tzlich f\u00fcr die Belange der Mieter_innen. Aber leider k\u00f6nnen sie, wie sie selbst sagen, nichts tun \u2013 das ist halt der Immobilienmarkt.<br \/>\nAber der Markt: die Profite weniger auf Kosten der Mieter_innen, geht uns am Arsch vorbei. Deshalb haben wir heute das Haus Schlesische Stra\u00dfe 25 der Immobilienspekulation entzogen. Das ist ein kleiner Schritt um der Verdr\u00e4ngung von Menschen mit geringem Einkommen oder HartzIV aus ihrem sozialen Umfeld im Wrangelkiez etwas entgegenzusetzen.<\/p>\n<p>Die GSW hat das Haus kostenlos bekommen \u2013 wir wollen es kostenlos zur\u00fcck! F\u00fcr gute und billige Wohnungen, f\u00fcr einen Umsonstladen und als selbstorganisierten Kieztreffpunkt!<\/p>\n<p>Anwohnerinnen und Anwohner und ihre Freundinnen und Freunde<\/p>\n<p>Im Anhang: Der Vertrag zwischen dem Land Berlin und der GSW, sowie eine Karte der Kreuzberger GSW-H\u00e4user<\/p>\n<p>Pressemitteilung zur Besetzung des B\u00fcros von Bezirksb\u00fcrgermeister Franz Schulz<\/p>\n<p>Montag 30.05.2011<br \/>\nB\u00fcro des B\u00fcrgermeisters von Friedrichshain-Kreuzberg Franz Schulz besetzt<br \/>\nAus Solidarit\u00e4t mit den Besetzer_innen der Schlesischen Stra\u00dfe 25 haben wir heute, am Montag, den 30.05.2011, um 16.30 Uhr das B\u00fcro des Friedrichshain-Kreuzberger Bezirksb\u00fcrgermeisters Franz Schulz besetzt.<br \/>\nAls Anwohnerinnen und Anwohner des Wrangelkiezes kennen wir das Problem der steigenden Mieten und die daraus resultierende Verdr\u00e4ngung von Menschen mit geringem Einkommen nur zu gut.<br \/>\nDiese Entwicklung hat die Bezirkspolitik mit der Aufwertung des Kiezes und dem Gro\u00dfprojekt MediaSpree mit vorangetrieben. Aufwertung ist aber in einem Wirtschaftssystem, das allein auf Profit basiert und in dem Wohnen nur eine Ware ist, ohne steigende Mieten nicht zu haben. Und steigende Mieten bedeuten f\u00fcr Menschen mit geringen Einkommen oder HartzIV letzendlich die Verdr\u00e4ngung aus ihrer Nachbarschaft.<br \/>\nDer Bezirk hat 1993 das Haus Schlesische Stra\u00dfe 25 mit 22 weiteren Kreuzberger H\u00e4usern kostenlos der GSW \u00fcbergeben. Das Ergebnis: Privatisierung, Leerstand und Wenige machen fette Profite mit ehemals \u00f6ffentlichem Eigentum.<\/p>\n<p>Nicht mit uns! Wir unterst\u00fctzen die Forderungen der Besetzer_innen:<\/p>\n<p>Die GSW hat das Haus kostenlos bekommen \u2013 sie soll es kostenlos zur\u00fcckgeben!<br \/>\nF\u00fcr gute und billige Wohnungen!<br \/>\nF\u00fcr einen Umsonstladen und selbstorganisierten Kieztreffpunkt!<\/p>\n<p>Anwohnerinnen und Anwohner<br \/>\nund Freundinnen und Freunde der Besetzerinnen und Besetzer der Schlesischen Stra\u00dfe 25<\/p>\n<p>Mietspiegel Pressekonferenz<\/p>\n<p>Die Vorstellung des Berliner Mietspiegel wird zum Desaster. 17% Mietsteigerung in 2 Jahren. Verschiedene St\u00f6raktionen. Pressemitteilungen.<br \/>\nHeute wurde von der Stadtentwicklungssenatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) der neue Berliner Mietspiegel vorgestellt. Die Pressekonferenz wurde von verschiedenen Gruppen in das richtige Licht ger\u00fcckt. Kurz nach Beginn der Pressekonferenz st\u00fcrmten die \u00dcBERFL\u00dcSSIGEN den Saal und wiesen alle Beteiligten darauf hin, dass die Stadt den Menschen und nicht den Investoren geh\u00f6rt. Dazu wurden Flugbl\u00e4tter verteilt. Dies war in diesem Rahmen dringend n\u00f6tig, hatte sich doch Junge-Reyer auf das ewige &#8220;Es-ist-doch-alles-gut&#8221;-bla-bla eingeschossen.<\/p>\n<p>Nach den \u00dcBERFL\u00dcSSIGEN setzte die Stadtentwicklungssenatorin gebetsm\u00fchlenartig die Show fort, beschwerte sich aber noch \u00fcber die Masken der Aktivist_innen. W\u00e4ren die nicht gewesen, h\u00e4tte ja eine Diskussion auf Augenh\u00f6he stattfinden k\u00f6nnen. Diesem Angebot kam wenig sp\u00e4ter eine im Publikum versammelte Gruppe selbstorganisierter Mieterinnen und Mieter nach, in dem Sie Pressemitteilungen verteilten, Transparente aufhingen und in einer kleinen Rede die Senatorin mit ihrer fatalen Politik des Rot-Roten Senats der letzten 9 Jahre konfrontierte. Nach f\u00fcnf Minuten war auch diese Intervention beendet und die Mieter_innen wollten den Saal verlassen. Daran wurden sie durch die l\u00e4ngst eingetroffene Polizei (Streifenbullen, Zivibullen, Riotbullen) gehindert. Aus dieser aggressiven Anwendung des Hausrechts entstanden mitunter tumultartige Szenen, Mieter_innen wurden von Schlipstr\u00e4gern als Linksfaschisten oder als dumm bezeichnet und der Haus und Grund Vertreter legte sich mit dem rbb an. Die Veranstaltung war somit bis zum Ende unterhaltsam und bot nicht das von Ingeborg angestrebte Bild der heilen Mieterwelt Berlin.<\/p>\n<p>Wir dokumentieren hier die PM der selbstorganisierten Mieter_innen und bitten um Erg\u00e4nzungen.<\/p>\n<p>PM:<br \/>\nMietspiegel ist Mieterh\u00f6hungsspiegel!<\/p>\n<p>Extreme Mietsteigerungen durch neuen Mietspiegel m\u00f6glich \u2013 Rot-Rot tr\u00e4gt politische Verantwortung &#8211; Mieter_innen rufen zu Demonstration am 03.09.2011 auf<\/p>\n<p>Der heute ver\u00f6ffentlichte Mietspiegel bildet die drastische Verschlechterung der Situation der Mieter_innen in Berlin ab und kann getrost als Mieterh\u00f6hungsspiegel bezeichnet werden. Insbesondere f\u00fcr einkommensschwache Menschen sind die Wohnkosten eine kaum mehr zu ertragende Belastung. Mietsteigerungen von mehr als 17% in Halbstandardwohnungen seit 2009 bewirken die Verdr\u00e4ngung von \u00c4rmeren aus ihrem Wohnumfeld. Dabei dokumentiert der Mieterh\u00f6hungsspiegel nicht nur die verschlechterte Situation auf dem Wohnungsmarkt. Auch tr\u00e4gt er in Zukunft aktiv dazu bei, den Zugang zu g\u00fcnstigem Wohnraum weiter zu erschweren. Die politische Verantwortung f\u00fcr diese Entwicklung tr\u00e4gt zu gro\u00dfen Teilen der rot-rote Senat. Organisierte Mieter_innen rufen daher zu einer Demonstration im Vorfeld der Berliner Wahlen im September auf, um zu zeigen, dass sie die Profitmaximierung der Hauseigent\u00fcmer_innen auf Kosten der Mieter_innen nicht mehr l\u00e4nger dulden werden.<\/p>\n<p>Ergebnisse des Mieterh\u00f6hungsspiegels 2011<\/p>\n<p>Der durchschnittliche Mietspiegelwert ist in den vergangenen zwei Jahren um 6% auf nun 5,20\u20ac\/qm gestiegen. In der in Berlin am h\u00e4ufigsten vertretenen Baualtersklasse hat sich der Mietspiegelwert sogar um ca. 10% erh\u00f6ht. In Halbstandardwohnungen stiegen die Mieten durchschnittlich um mehr als 17%. Gerade diese Wohnungen werden haupts\u00e4chlich von Mieter_innen mit geringen Einkommen bewohnt. Diese Menschen haben ohnehin l\u00e4ngst eine enorme Mietbelastung und k\u00f6nnen sich weitere Mieterh\u00f6hungen nicht leisten. Der aktuelle Mieterh\u00f6hungsspiegel best\u00e4tigt damit, was Mieter_innen und Wohnungssuchende l\u00e4ngst wissen und was seit Jahren in diversen Gutachten immer wieder festgestellt und prognostiziert wird: Wohnraum wird in den Berliner Innenstadtbezirken knapp und f\u00fcr \u00c4rmere unbezahlbar. Menschen, deren Einkommen seit Jahren real sinkt, k\u00f6nnen sich solche Steigerungen der Mietbelastung nicht leisten und werden an die R\u00e4nder der Stadt verdr\u00e4ngt. Die Innenstadt wird zur Hartz IV-freien Zone, weil hier kaum noch Wohnraum im Rahmen der vom Senat festgelegten Richts\u00e4tze vermietet wird.<\/p>\n<p>Rot-Rot tr\u00e4gt Verantwortung<\/p>\n<p>Der rot-rote Senat hat die unsoziale Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt mit verursacht: Die Regierenden haben in den letzten neun Jahren 150 000 \u00f6ffentliche Wohnungen privatisiert. Der staatliche Neubau von Wohnungen wurde komplett eingestellt. Der Ausstieg aus der Anschlussf\u00f6rderung im Sozialen Wohnungsbau erm\u00f6glicht extreme Mietsteigerungen in diesem Bereich. Ebenso steigen die Sozialmieten in den verbleibenden Sozialwohnungen. Die st\u00e4dtischen Wohnungsbaugesellschaften wurden durch den Zwang zur Renditeorientierung zu Mietpreistreiberinnen verwandelt. Zahlreiche Regulierungsm\u00f6glichkeiten wie das Zweckentfremdungsverbot oder die Milieuschutzgebiete wurden ungenutzt gelassen.<\/p>\n<p>Mietspiegel ist Mieterh\u00f6hungspiegel<\/p>\n<p>Die Folgen dieser Politik sind im heute ver\u00f6ffentlichten Mieterh\u00f6hungsspiegel abzulesen. Hinzu kommt, dass der Mieterh\u00f6hungsspiegel selbst ein Instrument zur weiteren Mietsteigerung ist. Die aktuell im Mieterh\u00f6hungsspiegel erfassten Mieterh\u00f6hungen bestimmen die rechtlichen M\u00f6glichkeiten der Eigent\u00fcmer_innen, zuk\u00fcnftig die Miete steigern zu k\u00f6nnen: Die 10% Mietsteigerung im Altbau sind ab heute legale Grundlage f\u00fcr die Eigent\u00fcmer_innen, ihre Miete um dementsprechende Werte zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Selbstorganisation der Mieter_innen statt Parteienblabla<\/p>\n<p>Angesichts der dramatischen Situation auf dem Berliner Wohnungsmarkt organisieren sich immer mehr Mieter_innen in Stadtteilgruppen. Ihr Protest richtet sich gegen die Politik des Senats und der Bezirksregierungen, aber auch gegen die rapiden Mietsteigerungen und Schikanen seitens der Eigent\u00fcmer_innen, Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienfirmen. Dabei geht es auch um die klare Abwendung von der Hoffnung auf eine L\u00f6sung des Problems durch die Regierenden. Auf die angeblich sozialen Parteien, so Anja Munk, in einer Hausgemeinschaft organisierte Mieterin in Berlin-Neuk\u00f6lln, sei kein Verlass: \u201eWowereit findet, dass steigende Mieten ein gutes Zeichen f\u00fcr die Stadt sind, die Linke stimmte vor kurzem dem B\u00f6rsengang der privatisierten GSW zu und die Gr\u00fcnen k\u00fcmmern sich vor allem um ihre eigentumsf\u00e4hige Mittelschichtsklientel \u2013 wir m\u00fcssen uns daher selbst organisieren, um unsere Forderungen nach Wohnraum f\u00fcr alle und \u00fcberall in der Stadt zu verwirklichen.\u201c Dar\u00fcber hinaus stellt sie den Wohnungsmarkt selbst infrage: \u201eDas System ist ganz klar gegen uns. Solange Wohnraum als Ware am Markt gehandelt wird, zahlen die Mieter_innen den Profit der Eigent\u00fcmer_innen und Immobilienfirmen. Die Wohnungen m\u00fcssen stattdessen denen geh\u00f6ren, die sie brauchen.\u201c<\/p>\n<p>Gegen die Politik der steigenden Mieten von Senat und Hauseigent\u00fcmer_innen findet heute um 16 Uhr eine Kundgebung vor der GSW-Zentrale statt. F\u00fcr den 3. September rufen Stadtteilgruppen und Mieter_innenorganisationen zu einer gro\u00dfen und entschlossenen Demonstration gegen (steigende) Mieten und Verdr\u00e4ngung der Armen aus der Innenstadt auf.<\/p>\n<p>Organisierte Mieter_innen und Stadtteilgruppen aus Berlin<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeistelle und Senatsverwaltung f\u00fcr Wirtschaft, Senatsgeb\u00e4ude f\u00fcr Stadtentwicklung und die Immobilienfirma Tarsap mit Farbe und Steine beworfen<br \/>\nBerlin 31. Mai 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht auf Dienstag wurden die Polizeistelle und Senatsverwaltung f\u00fcr Wirtschaft in Sch\u00f6neberg, das Senatsgeb\u00e4ude f\u00fcr Stadtentwicklung in Mitte und die Immobilienfirma Tarsap am Britzer Damm (Neuk\u00f6lln), die auf die Inwertsetzung von &#8220;Immobilien mit Investtionsr\u00fcckstau&#8221; spezialisiert ist und vor allem im Neuk\u00f6llner Schillerkiez einkommensschwache Mieter_innen schikaniert und verdr\u00e4ngt, mit Farbe und Steinen angegriffen.<\/p>\n<p>Gestern wurde der neue Mietspiegel f\u00fcr Berlin ver\u00f6ffentlicht. W\u00e4hrend sich die Wohnungssituation f\u00fcr arme Menschen zuspitzt, feiert die Investorenbranche die hohen Profite, die mit dem Wohnraum erzielt werden. Die Mieten steigen weiter. Entgegen aller Behauptungen des Senats ist die Privatisierug von \u00f6ffentlichem Baugrund keine Hilfe &#8211; im Gegenteil. Anstatt g\u00fcnstiges und gutes Wohnen in Berlin zu schaffen, verscherbelt die Politik unsere Lebensgrundlagen an profitorientierte Investor_innen!<br \/>\nWenn dann Leute selbstorganisiert Leerstand nutzbar machen, so wie gestern bei der Besetzung der Schlesischen Stra\u00dfe 25 in Kreuzberg, wirft die Staatsgewalt ihre Maschine an und pr\u00fcgelt die Leute aus den H\u00e4usern. Denn Wohnraum ist f\u00fcr Spekulation und Profitmaximierung da und nicht f\u00fcr die Menschen, die ihn brauchen. Auf so eine Schweinerei kann es von uns nur eine Antwort geben. Wir k\u00e4mpfen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Ihr habt die Macht, uns geh\u00f6rt die Nacht.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Ex-Liebig 14 mit Zwille beschossen<br \/>\nBerlin 25. August 2011<\/p>\n<p>Erneut besch\u00e4digten Unbekannte in der vergangenen Nacht mehrere Fensterscheiben eines Wohnhauses in Friedrichshain. Ein Anwohner bemerkte gegen 23 Uhr 40 die drei defekten Scheiben in der zweiten Etage des Geb\u00e4udes in der Liebigstra\u00dfe, die kreisrunde L\u00f6cher aufwiesen. Die alarmierten Beamten entdeckten in einem der R\u00e4ume eine Stahlkugel, die vermutlich f\u00fcr die Besch\u00e4digung urs\u00e4chlich ist, und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbesch\u00e4digung ein.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Ex-Liebig 14 mit Farbe und Steinen angegriffen<br \/>\nBerlin 10. Juni 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;in den letzten tagen wurden in der liebigstra\u00dfe in berlin-friedrichshain mehrere wohlhabende personen gesichtet, die an wohnungsbesichtungen in der liebig 14 teilnahmen. das ger\u00e4umte projekt wird momentan von unterbezahlten arbeitern luxussaniert. suitbert beulker plant die wohnungen im juli zu vermieten. da er mit widerstand rechnet wurden bereits fenster aus panzerglas eingesetzt und in unregelm\u00e4\u00dfigen abst\u00e4nden bel\u00e4stigt sein sicherheitsdienst die menschen am dorfplatz.<\/p>\n<p>am abend des 9.juni haben wir die liebig 14 mit steinen und farbflaschen angegriffen. dabei z\u00fcndetetn wir eine rauchbombe um den zahlreichen aktivb\u00fcrgern in dem ebenfalls luxussanierten haus gegen\u00fcber die sicht zu erschweren. auf den balkonen sitzende yuppies rufen von dort beinah t\u00e4glich die polizei; wegen ruhest\u00f6rung, graffiti, verd\u00e4chtigen ansammlungen oder einfach nur weil sie sich an den martialischen polizeieins\u00e4tzen gegen das alternative publikum am dorfplatz erfreuen. wir m\u00f6chten an dieser stelle eindringlich vor dem anmieten von wohnungen in der liebig 14 warnen! wer dort einzieht wird sich ungl\u00fccklich machen. das verkraftet kein geldbeutel, bezahlt keine versicherung und wird in abh\u00e4ngikeit von antidepressiva enden!<\/p>\n<p>anti-beulker front&#8221;<\/p>\n<p>Tagesspiegel dazu:<\/p>\n<p>Liebig 14 mit Steinen attackiert<\/p>\n<p>Vermummte haben in der Nacht zum Freitag Steine und mit schwarzer Farbe gef\u00fcllte Gl\u00e4ser gegen ein ehemals besetztes Haus in Friedrichshain geschleudert.<\/p>\n<p>Mehrere Scheiben des Hauses in der Liebigstra\u00dfe 14 seien eingeworfen worden, teilte die Polizei mit. Verletzt worden sei niemand. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Anwohner hatten die Polizei alarmiert, weil etwa zehn Vermummte die Gegenst\u00e4nde gegen die Hauswand warfen. Bei ihrer Flucht in Richtung Frankfurter Allee z\u00fcndeten die T\u00e4ter zudem eine Rauchbombe. Sie seien unerkannt entkommen, hie\u00df es weiter. Ein alternatives Projekt in dem Haus in der Liebigstra\u00dfe 14 war Anfang Februar ger\u00e4umt worden. Seitdem gibt es immer wieder Attacken gegen das Geb\u00e4ude.<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf ex-Liebig 14<br \/>\nBerlin 11. Juni 2011<\/p>\n<p>In der Nacht zu Sonnabend haben Unbekannte auf dem ehemals besetzten Haus an der Liebigstra\u00dfe 14 ein Feuer gelegt. Die Feuerwehr r\u00fcckte mit f\u00fcnf L\u00f6schz\u00fcgen an, Hubschrauber waren \u00fcber Friedrichshain auf T\u00e4tersuche im Einsatz.<\/p>\n<p>In der Nacht zum Samstag alarmierten gegen 1 Uhr Anwohner der Liebigstra\u00dfe in Friedrichshain die Feuerwehr. Sie hatten einen Brand auf dem Dach des fr\u00fcher besetzten Hauses Liebigstra\u00dfe 14 entdeckt.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Feuerwehrl\u00f6schz\u00fcge r\u00fcckten an, der Brand konnte nach einer halben Stunde unter Kontrolle gebracht und gel\u00f6scht werden. Die Polizei sperrte die umliegenden Stra\u00dfen f\u00fcr den Autoverkehr. Ein Hubschrauber kreiste \u00fcber Friedrichshain. Nach Informationen von Morgenpost Online hatten die Nachbarn beim Notruf auch von mehreren vermummten Personen auf dem Dach von Liebig14 berichtet. Das Haus wird derzeit f\u00fcr den Bezug saniert.<\/p>\n<p>Die Suche nach den zuvor auf dem Dach bemerkten Personen blieb trotz Einsatz eines Hubschraubers erfolglos. Der Staatsschutz ermittelt, da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann. Zum Schaden kann die Polizei derzeit noch nichts sagen.<\/p>\n<p>Der Altbau in der Liebigstra\u00dfe 14 war im Jahr 1990 besetzt worden. Zeitweise hatten die Bewohner Mietvertr\u00e4ge, die aber gek\u00fcndigt wurden, als das Haus Ende der 90er Jahre von zwei Privatpersonen gekauft worden war.<\/p>\n<p>Bei der R\u00e4umung durch den Gerichtsvollzieher am 2. Februar 2011 war ein Gro\u00dfaufgebot der Polizei von 2500 Mann im Einsatz. Bei den anschlie\u00dfenden Kundgebungen kam es zu Ausschreitungen, bei denen 61 Polizeibeamte leicht verletzt wurden. 82 Personen wurden vorl\u00e4ufig festgenommen. Nach Angaben eines Justizsprechers hat die Staatsanwaltschaft bisher gegen 16 Personen Anklage erhoben.<\/p>\n<p>Seitdem kam es immer wieder zu Vorf\u00e4llen. Schon im Februar wurde ein Brandanschlag auf das Geb\u00e4ude aus ge\u00fcbt. Nach Polizeiangaben fuhren vor wenigen Wochen etwa 20 vermummte Personen in mehreren Fahrzeugen vor, warfen Pflastersteine gegen die Hausfassade und fl\u00fcchteten. Mehrere Scheiben wurden besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Auf der von der radikalen Szene gern genutzten Internetseite Indymedia hie\u00df es j\u00fcngst: \u201eWir geben erst Ruhe, wenn Suitbert B. (einer der Eigent\u00fcmer; die Red.) ruht, das Haus unvermietbar als Baul\u00fccke einen neuen Wagenplatz erm\u00f6glicht oder der ganze Kiez an seiner eigenen Yuppie-Sch\u2026 erstickt\u201c.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Neubau mit Farbe und Steinen attackiert<br \/>\nHamburg 13. Juni 2011<\/p>\n<p>Der Bio-Markt im Luxus-Neubau an der Schanzenstra\u00dfe\/Ecke Altonaer Stra\u00dfe hatte erst vor Kurzem er\u00f6ffnet \u2013 nun sind alle Scheiben zertr\u00fcmmert. Etwa 15 Personen haben in der Nacht zum Sonntag schwere Sch\u00e4den an dem Geb\u00e4ude angerichtet.<\/p>\n<p>Um 1.31 Uhr wurden Anwohner durch Scheibenklirren wach und alarmierten sofort die Polizei. Die herbeigeeilten Beamten stellten fest, dass insgesamt 24 Scheiben zertr\u00fcmmert und die Fassade mit farbgef\u00fcllten Marmeladengl\u00e4sern beworfen worden war. Au\u00dferdem brannten auf der Stra\u00dfe zwei Autoreifen. Die Polizei konnte vor Ort ein Bekennerschreiben mit der \u00dcberschrift: \u201eGegen Verdr\u00e4ngung k\u00e4mpfen\u201c sicherstellen.<\/p>\n<p>An der Ecke Altonaer Stra\u00dfe, wo jetzt das Neubauprojekt \u201eFrieda Schanze\u201c entsteht, gab es bis 2009 die Kultkneipe \u201eMachwitz\u201c. Die Eigentumswohnungen, die fast bezugsfertig sind, kosten bis zu 500000 Euro.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>IBA-Dock mit Farbe beworfen<br \/>\nHamburg 17. Dezember 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Im Rahmen des &#8220;access all areas&#8221; Aktionstages wurde in den fr\u00fchen<br \/>\nMorgenstunden des 17.12.11 das IBA-Dock &#8211; die Gesch\u00e4ftsstelle des f\u00fcr die Aufwertung Wilhelmsburgs zust\u00e4ndigen st\u00e4dtischen Betriebes &#8211; mit Farbe beworfen.&#8221;<\/p>\n<p>Glasbruch an der ex-Lieibg 14<br \/>\nBerlin 08. August 2011<\/p>\n<p>Zum wiederholten Mal besch\u00e4digten Unbekannte gestern Nachmittag ein ehemals besetztes Szeneobjekt in Friedrichshain. Der Eigent\u00fcmer berichtete der Polizei gestern Abend, dass neben zwei Fensterscheiben auch das Klingeltableau des in der Liebig- Ecke Rigaer Stra\u00dfe stehenden Hauses besch\u00e4digt worden waren.<br \/>\nDa eine politisch motivierte Tatbegehung in Betracht zu ziehen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Und wieder zerst\u00f6rte Scheiben an der ex-Liebig 14<br \/>\nBerlin 09. August 2011<\/p>\n<p>Ein Mieter in der Friedrichshainer Liebigstra\u00dfe alarmierte in der vergangenen Nacht die Polizei, da Unbekannte von der Stra\u00dfenseite aus drei seiner Wohnungsfenster zerst\u00f6rt hatten. Zwei der Scheiben waren gegen 1 Uhr zersplittert, eine dritte wies ein kreisrundes Loch auf. Da eine politische Tatmotivation in Betracht zu ziehen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt die Ermittlungen wegen Sachbesch\u00e4digung \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Steine und Farbe auf Neubau im Schanzenviertel<br \/>\nHamburg 16. August 2011<\/p>\n<p>Unbekannte warfen Steine und Farbbeutel auf das Wohnhaus am Kleinen Sch\u00e4ferkamp. Protest gegen Ver\u00e4nderungen in der Schanze?<\/p>\n<p>In der Nacht zum Montag haben unbekannte T\u00e4ter mit Lackfarbe gef\u00fcllte Gurkengl\u00e4ser und Steine gegen die Fassade des Wohnhauses geworfen. Die gro\u00dfen Scheiben im Eingangsbereich zersplitterten, Lackfarbe lief die Scheiben und Hauswand hinunter und spritzte zudem auf zwei parkende Autos. &#8220;Zivilfahnder haben um 0.08 Uhr vier Tatverd\u00e4chtige beobachtet&#8221;, sagt Polizeisprecherin Ulrike Sweden. Doch den M\u00e4nnern gelang es zu fl\u00fcchten. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Ein lautes Klirren rei\u00dft Hanne Sch\u00f6ppner gegen Mitternacht aus dem Schlaf. Sie schreckt hoch und denkt zun\u00e4chst an einen Unfall unten auf der Stra\u00dfe am Kleinen Sch\u00e4ferkamp. Der Freund der 25-J\u00e4hrigen verl\u00e4sst die gemeinsame Eigentumswohnung im zweiten Stock des Neubaus, um dem Ger\u00e4usch auf den Grund zu gehen. Im Hausflur entdeckt er die zerst\u00f6rten und mit rotbrauner Farbe beschmierten Glasscheiben. &#8220;Richtig schlafen konnten wir danach nicht mehr&#8221;, sagt die junge Frau am n\u00e4chsten Morgen. &#8220;Es ist beunruhigend und erschreckend, den Hass einer kleinen Gruppe abzubekommen.&#8221;<\/p>\n<p>Ein Bekennerschreiben gibt es laut Polizei noch nicht &#8211; anders als bei dem Anschlag auf den Neubau an der Ecke Altonaer Stra\u00dfe\/Schanzenstra\u00dfe Mitte Juni, bei dem Scheiben des noch unbewohnten Geb\u00e4udes und des Bioladens im Erdgeschoss eingeworfen worden waren. Ob es sich bei dem aktuellen Anschlag ebenfalls um einen gewaltt\u00e4tigen Protest gegen die Gentrifizierung des Schanzenviertels handelt, sei somit noch Spekulation. Auff\u00e4llig ist jedoch, dass die T\u00e4ter ausgerechnet eine Woche vor dem Schanzenfest am 20. August, bei dem mit gewaltt\u00e4tigen Ausschreitungen gerechnet wird, das Geb\u00e4ude mit Steinen und Farbgl\u00e4sern besch\u00e4digten. Zum Schanzenfest sagt Ulrike Sweden: &#8220;Die Lagebewertung ist noch nicht abgeschlossen.&#8221; Deshalb sei auch noch keine Entscheidung \u00fcber die Einrichtung eines Gefahrengebietes getroffen worden.<\/p>\n<p>Fest steht: Es ist nicht das erste Mal, dass der Neubau mit den Eigentumswohnungen am Kleinen Sch\u00e4ferkamp Ziel eines Anschlags wurde. &#8220;Bereits Ende 2010 haben Unbekannte mit Steinen geworfen&#8221;, sagt Hanne Sch\u00f6ppner, die seit April in dem Haus lebt. Damals h\u00e4tten es die T\u00e4ter auch auf die Fenster in den oberen Geschossen abgesehen. &#8220;Dass Neubauten in der Schanze bei gewissen Leuten nicht gut ankommen, das hat uns der Makler damals schon prophezeit&#8221;, sagt die Jurastudentin. Aber Steine gegen ein Wohnhaus zu werfen sei eben etwas anderes, als Graffiti an die Wand zu spr\u00fchen. &#8220;Bei den Bewohnern sorgt das f\u00fcr Ratlosigkeit und Unverst\u00e4ndnis &#8211; und ein bisschen Angst, dass es schlimmer werden k\u00f6nnte.&#8221; Sie schlie\u00dfe nicht aus, dass das Haus erneut angegriffen werden k\u00f6nnte. &#8220;Diese sinnlose Gewalt ist unheimlich.&#8221; Sie w\u00fcnsche sich, dass die Menschen stattdessen das Gespr\u00e4ch suchten. &#8220;Wir wollen hier schlie\u00dflich nur friedlich leben.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt.de<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben der ex-Liebig14 zerst\u00f6rt<br \/>\nBerlin 16. August<\/p>\n<p>Unbekannte besch\u00e4digten gestern Nachmittag drei Fensterscheiben eines Wohnhauses in der Friedrichshainer Liebigstra\u00dfe. Eine Anwohnerin alarmierte gegen 17 Uhr 30 die Polizei, nachdem sie die defekten Glasscheiben in der vierten Etage entdeckt hatte. Den ersten Erkenntnissen zufolge hatten Unbekannte mit Stahlkugeln die kreisrunden L\u00f6cher verursacht. Da eine politische Tatmotivation in Betracht zu ziehen ist, hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes die weiteren Ermittlungen wegen Sachbesch\u00e4digung \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle:Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Scheinbesetzung<br \/>\nBerlin 24. Januar 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>Scheinbesetzung der Chausseestrasse 49 !<\/p>\n<p>Am Sonntag dem 23.01.2011 um ca. 22.30 Uhr haben wir um unsere Wut \u00fcber die angek\u00fcndigte r\u00e4umung der Liebig 14 Ausdruck zu verleihen, dem leerstehenden Haus in der Chausseestrasse 49 wieder Leben eingehaucht.<\/p>\n<p>Die Chausseestrasse ist eine &#8220;schillerndes&#8221; Beispiel f\u00fcr die bl\u00f6dsinnige Leerstandspolitik. W\u00e4hrend gegen\u00fcber auf einer riesen Baustelle, die schon jetzt einem Hochsicherheitstrakt \u00e4hnelt, die neue BND-Zentrale aus dem Boden gestampft wird, stehen unter Anderem in der Chausseestrasse mehrere H\u00e4user leer und verfallen. Gleichzeitig haben tausende Menschen kein Dach \u00fcber dem Kopf.<br \/>\nUnd selbst wenn sie eins haben wird es ihnen mit Bullengewalt genommen.<\/p>\n<p>Dieser Zustand kotzt uns an. Um dies in die K\u00f6pfe zur\u00fcckzuholen haben wir die Chausseestrasse 49 scheinbesetzt.<\/p>\n<p>LIEBIG 14 VERTEIDIGEN!<br \/>\nSTEIGENDE MIETEN STOPPEN!<br \/>\n1 MILLIONEN + X<\/p>\n<p>WIR TR\u00c4UMEN VON EINER ANDEREN REALIT\u00c4T-<br \/>\nKommando Tom Ate<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Lofts, Ordnungsamt, SPD-B\u00fcro und Ligenschaftsfonds<br \/>\nBerlin 24. Januar 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Seit Bekanntgabe des R\u00e4umungstermins f\u00fcr das alternative Hausprojekt Liebig14 wurden in Berlin schon so einige fade Fassaden mit Farbe versch\u00f6nert.<br \/>\nSo wurden unter anderen das Ordnungsamt Neuk\u00f6lln, sowie das Neuk\u00f6llner SPD-B\u00fcro, der Lifo in der Warschauer Strasse und auch Treptower und Friedrichshainer Lofts mit Farbe beworfen bzw. beschriftet.<br \/>\nAll diese Aktionen waren klar und deutlich als Solidarit\u00e4tsaktionen f\u00fcr die Liebig14 gekennzeichnet, fanden jedoch wundersamer Weise nie ihren Weg in den Polizeiticker. Auch in der Presse sind keine Berichte zu diesen stattgefundenen Soliaktionen zu finden.<br \/>\nDie Aktionen sind als eine w\u00fctende Reaktion auf die drohende R\u00e4umung der Liebig14, die allt\u00e4gliche Verdr\u00e4ngung durch Gentrifizierung und unsoziale Stadtpolitik,die wir nicht nur in Berlin erleben,zu verstehen.<\/p>\n<p>Liebig14 verteidigen!<br \/>\nSteigende Mieten stoppen!<br \/>\nF\u00fcr eine freie Wahl des Wohnorts!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Bagger und Auto angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 21. August 2011<\/p>\n<p>Auch in der Nacht zum Sonntag sind in Berlin wieder Fahrzeuge in Flammen aufgegangen. Unbekannte z\u00fcndeten einen Motorroller in Neu-Hohensch\u00f6nhausen, ein Auto in Charlottenburg-Nord und ein Baufahrzeug in Friedrichshain an.<\/p>\n<p>Passanten alarmierten gegen 23 Uhr die Polizei in die Ribnitzer Stra\u00dfe, nachdem sie Flammen auf der Sitzbank eines Motorrollers entdeckt hatten. Die Feuerwehr l\u00f6schte das Feuer an dem Fahrzeug, das unmittelbar neben dem Eingang eines Mehrfamilienhauses abgestellt worden war. Ein Brandkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Polizisten sahen gegen 1.40 Uhr am Heilmannring an einem geparkten &#8220;Mercedes&#8221; Rauch und Flammen emporsteigen und l\u00f6schten den Brand. Das Feuer besch\u00e4digte den Wagen an der vorderen rechten Seite. An der Stra\u00dfe waren in den vergangenen tagen mehrere Fahrzeuge in Flammen aufgegangen.<\/p>\n<p>Auf ein Baufahrzeug in der Revaler Stra\u00dfe hatten es bislang unbekannte T\u00e4ter abgesehen. Ein Passant alarmierte gegen 2.20 Uhr die Feuerwehr, nachdem er auf einer Baustelle den brennenden Bagger entdeckt hatte. Die Einsatzkr\u00e4fte l\u00f6schten den Brand, durch den die Fahrerkabine vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt worden war.<\/p>\n<p>Ob bei den Taten im Heilmannring und in der Revaler Stra\u00dfe politische Tatmotive in Betracht kommen, pr\u00fcft derzeit der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben bei Immobilienb\u00fcro eingeworfen<br \/>\nBerlin 8. Januar 2011<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben vergangene Nacht mehrere Fensterscheiben eines Immobilienb\u00fcros im Legiendamm in Mitte eingeworfen. Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens entdeckten gegen 4 Uhr die sechs besch\u00e4digten Schaufenster zu einem Showroom des Unternehmens und alarmierten die Polizei. Ob eine politische Tatmotivation vorliegen k\u00f6nnte, pr\u00fcft nun das zust\u00e4ndige Kommissariat beim Landeskriminalamt.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Rathaus, Senatsverwaltung und Immobilienb\u00fcro<br \/>\nBerlin 24. Januar 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht von Sonntag auf Montag warfen wir vier Farbbomben mit gelbgr\u00fcner Farbe auf das rote Rathaus. (zwei davon in Tomatensafttetrapacks).<\/p>\n<p>Au\u00dferdem attackierten wir am Dienstag voriger Woche die Senatsverwaltung f\u00fcr Stadtentwicklung mit zwei Farbbomben und am Freitag vor zwei Wochen ein Immobilenb\u00fcro in Mitte mit einem Hammer.<\/p>\n<p>Die neoliberale Stadtumstrukturierung f\u00fchrt zu Verdr\u00e4ngung und Ausgrenzung. Die herrschende Politik unterst\u00fctzt diese Entwicklung.<\/p>\n<p>Die drohende R\u00e4umung der Liebig.14 ist ein Teil dieser Strategie. Wir richten uns gegen die Organisationsform des Wohnungsmarkts, der dem kapitalistischen Zweck der Verwertung gehorcht.<\/p>\n<p>Staat.Kapital.Wohnungsmarkt.Angriff!<\/p>\n<p>Die Verteidigung der Liebig 14 kann nur der erste Schritt sein in einem Kampf gegen den kapitalistischen Angriff auf unsere Wohnverh\u00e4ltnisse.<\/p>\n<p>Liebig.14 bleibt.<br \/>\nAktionsgruppe.Stadt&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>B\u00fcro von Gerichtsvollzieher und Anwaltskanzlei mit Farbe und Steinen angegriffen<br \/>\nBerlin 28. Januar 2010<\/p>\n<p>Gerichtsvollzieher R\u00e4umen!<\/p>\n<p>&#8220;Donnerstag Nacht wurde dem B\u00fcro (Kernhoferstr. 9) des Gerichtsvollziehers, der die R\u00e4umung der Liebig14 vollstrecken will, ein Besuch abgestattet.<\/p>\n<p>Das B\u00fcro wurde entglast und mit Farbe versch\u00f6nert. Eine kleine Nachricht wurde auch hinterlassen.<br \/>\nDie bevorstehende R\u00e4umung der Liebig14 werden wir nicht hinnehmen. Wir werden die R\u00e4umung, sollte sie stattfinden, so teuer wie m\u00f6glich machen. Treffen wir die Verantwortlichen dort, wo wir nur k\u00f6nnen!<br \/>\nLasst uns in den kommenden Tagen ein Zuspitzung voran treiben, die Berlin bisher noch nicht erlebt hat. Lasst die Aufwerter_innen sp\u00fcren, dass sie Ihre Pl\u00e4ne ohne uns gemacht haben- denn Berlin ist und bleibt Risikokapital!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle:http:\/\/l14soli.blogsport.de\/<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Anh\u00e4nger des vor der R\u00e4umung stehenden Hauses in der Liebigstra\u00dfe 14 haben vergangene Nacht Farbbeutel auf zwei Geb\u00e4ude geschleudert. In Rummelsburg bemerkte ein Passant gegen 23:45 Uhr vier schwarz gekleidete Personen, die mehrere Farbbeutel gegen die Fassade des Hauses in der Kernhofer Stra\u00dfe warfen. Anschlie\u00dfend schlugen die Vermummten sechs Fensterscheiben im Erdgeschoss ein und schmierten den Schriftzug &#8220;L14 verteidigen&#8221; mit Farbe an die Hauswand. Die Abk\u00fcrzung steht f\u00fcr das linksautonome Wohnprojekt Liebig 14, das am 2. Februar Zwangsger\u00e4umt werden soll.<\/p>\n<p>Auch in der Lauenburger Stra\u00dfe in Steglitz wurde eine Rechtsanwaltskanzlei, die die Eigent\u00fcmer des Hauses in der Liebigstra\u00dfe vertritt, mit Farbbeuteln beworfen und Solidarit\u00e4tsspr\u00fcche f\u00fcr die Liebig 14 gespr\u00fcht.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Umschau\/Bild<\/p>\n<hr>\n<p>Immobilienb\u00fcro, Loft und Landesamt mit Farbe und Steinen angegriffen<br \/>\nBerlin 31. Januar 2011<\/p>\n<p>-\u201eKapitalismus wegschrotten<\/p>\n<p>In der Nacht von Sonntag auf Montag wurde in Solidarit\u00e4t mit der Liebig 14 das Immobilienb\u00fcro Engelg\u00e4rten, die den fiesen Slogan \u201eFreir\u00e4ume f\u00fcr Tr\u00e4ume\u201c tragen, und ein Loft in der Glogauer Str. mit Farbe angegriffen und Glas zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Gegen steigende Mieten, Stadtumstrukturierung und Verdr\u00e4ngung und f\u00fcr selbstbestimmte Freir\u00e4ume.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/l14soli.blogsport.de\/<\/p>\n<p>-\u201eIn der Nacht [gemeint ist die Nacht vom 30.1. auf den 31.1.] flogen dann in Kreuzberg Steine und mit Farbe gef\u00fcllte Flaschen gegen die Fassade des Landesamts zur Regelung offener Verm\u00f6gensfragen in der Adalbertstra\u00dfe.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Scheiben gingen zu Bruch. Die T\u00e4ter konnten unerkannt entkommen, eine sofortige Fahndung der Polizei blieb erfolglos. Polizisten sicherten vor Ort Spuren und nahmen die Ermittlungen auf. Auch diese Flaschenw\u00fcrfe richteten sich laut Polizei gegen die R\u00e4umung des linksautonomen Wohnprojekts Liebigstra\u00dfe 14.\u201c<\/p>\n<p>Quelle B.Z.<\/p>\n<p>RBB Abendschau 31.Jan<\/p>\n<hr>\n<p>Luxuswohnungen angegriffen<br \/>\nHamburg 11. Februar 2011<\/p>\n<p>Am Kleinen Sch\u00e4ferkamp 33 ist ein Neubaukomplex entstanden. Alle bis zu 500000 Euro teuren Wohnungen sind bereits verkauft. Nun wurden die gro\u00dfen Scheiben im Erdgeschoss zertr\u00fcmmert. Offenbar ein Protest gegen die \u201eLuxuswohnungen\u201c.<\/p>\n<p>Polizeisprecher Andreas Sch\u00f6pflin: \u201eAuch Scheiben von Geldinstituten und Gesch\u00e4fte sind zerst\u00f6rt worden. Aus polizeilicher Sicht ist es in Sternschanze ruhiger geworden, doch im Hinblick auf die Wahl kommt es offenbar wieder zu einem Anstieg von Sachbesch\u00e4digungen.\u201c<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Bagger angez\u00fcndet<br \/>\nHamburg 14. Februar 2011<\/p>\n<p>Mit Feuer gegen die Investoren<\/p>\n<p>Seit Monaten gibt es Zoff um das Bernhard-Nocht-Quartier auf St. Pauli. Die Investoren \u201eK\u00f6hler und von Bargen\u201c haben 13 H\u00e4user gekauft, in denen unter anderem Eigentumswohnungen entstehen sollen. Nun haben die Proteste eine neue Qualit\u00e4t erreicht: In der Nacht zu Montag schlugen Brandstifter zu.<\/p>\n<p>Bernhard-Nocht-Stra\u00dfe, 1.45 Uhr: Ein Bagger auf einer Baustelle des Quartiers steht in Flammen.<\/p>\n<p>Knapp 20 Feuerwehrm\u00e4nner sind im Einsatz, um den Brand zu l\u00f6schen. Schnell ist klar: Es handelt sich um eine politische Tat. Denn der Feuerteufel hat mit schwarzer Farbe \u201eWir k\u00f6nnen auch anders\u201c auf einen nahestehenden H\u00e4nger gespr\u00fcht. Auch Spr\u00fcche wie \u201eHaut ab\u201c und \u201eVerpisst euch\u201c soll er hinterlassen haben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen. \u201eZu der Brandstiftung werden wir uns nicht \u00e4u\u00dfern. Nur so viel: Es zeigt, wie w\u00fctend manche \u00fcber die Bauarbeiten sind\u201c, sagt ein Mitglied der Anwohner-Initiative \u201eNo BNQ\u201c.<\/p>\n<p>Nun traf ein Bekennerschreiben ein. Es ist als \u201eOffener Brief\u201c an die Investoren K\u00f6hler &amp; von Bargen gerichtet und beginnt mit \u201eWerte Spekulanten\u201c.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter nehmen Bezug auf die Geschichte der besetzten H\u00e4user an der Hafenstra\u00dfe und rechtfertigen Gewalt als eine Form des Widerstands, die zum Erfolg f\u00fchrt. Besonders dreist: Die T\u00e4ter filmten den brennenden Bagger und stellten ein Video ins Internet.<\/p>\n<p>Das Bekennerschreiben<\/p>\n<p>Werte Spekulanten,<\/p>\n<p>In der Nacht zum Montag (&#8230;) brannte in der Bernhard-Nocht-Stra\u00dfe ein Bagger. Wir wissen, das ist nicht die feinsinnigste Art des Protests. Wie Sie der Geschichte dieser Stra\u00dfe entnehmen k\u00f6nnen, aber eine wirksame.(&#8230;)<br \/>\nWir BewohnerInnen St. Paulis und anderer Viertel sehen immer weniger ein, warum das einzige Qualifikationskriterium f\u00fcr die Gestaltungshoheit ganzer Stadtteile eine dicke Brieftasche sein soll. Wenns denn also sein muss: Wir k\u00f6nnen auch anders und wir sind viele.<\/p>\n<p>Den Investoren werfen die Briefschreiber vor, gegen\u00fcber den Interessen der Bewohner taub zu sein. Ein Vorwurf, den Bauherr Helmut K\u00f6hler (40) zur\u00fcckweist: \u201eDer Brief strotzt nur so vor L\u00fcgen und Unwahrheiten. Wir waren und sind gespr\u00e4chsbereit.\u201c<\/p>\n<p>Worum geht es bei dem umstrittenen Bauprojekt \u00fcberhaupt? Um 13 teils abrissreife Altbauten zwischen Bernhard-Nocht-Stra\u00dfe und Erichstra\u00dfe. Die geh\u00f6rten einst dem ber\u00fcchtigten Investor Burim Osmani. Der wollte alles plattmachen und teure Eigentumswohnungen errichten. Dann landete Osmani im Knast und K\u00f6hler &amp; von Bargen \u00fcbernahmen das Projekt. In Verhandlungen mit dem Bezirk wurde der Anteil der Mietwohnungen erh\u00f6ht und immer mehr Altbauten erhalten. Aktuell sollen sogar ausschlie\u00dflich 140 Mietwohnungen gebaut werden. Die H\u00e4lfte ist \u00f6ffentlich gef\u00f6rdert und bezahlbar.<\/p>\n<p>Diese Parole hinterlie\u00dfen die T\u00e4ter am Tatort.<\/p>\n<p>Doch eine Initiative \u201eNO BNQ\u201c k\u00e4mpft gegen den Neubau. Es gab sogar das Angebot der Initiative an K\u00f6hler &amp; von Bargen, das Areal zu kaufen. Dazu war der Investor bereit, aber die Gegner des Bau bekamen das Geld nicht zusammen und drohten den Investoren : \u201eWir raten Ihnen, sich zur\u00fcckzuziehen, weil es sonst K\u00e4mpfe geben wird.\u201c<\/p>\n<p>Trotzdem suchten die Investoren weiter das Gespr\u00e4ch. Inzwischen haben sie das Projekt aber an eine Pensionskasse verkauft. K\u00f6hler &amp; von Bargen werden den Bau beenden. Sie sprechen den Machern von \u201eNO BNQ\u201c jede Legitimation ab, erkl\u00e4ren, dass sich auch die betroffenen Mieter von ihnen distanziert h\u00e4tten. Die Sanierung zweier Altbauten soll im April abgeschlossen sein, dann k\u00f6nnen die Mieter zur\u00fcck \u2013 zu alten Mietkonditionen. Zehn Jahre lang werden die herk\u00f6mmlichen Mietpreise nicht angetastet.<\/p>\n<p>Ebenfalls in der Nacht zu Montag wurde an der Stra\u00dfe Achtern Styg (Lurup) ein VW Transporter des Energiekonzerns Vattenfall angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Hausbesetzungen gegen Gentrifizierung<br \/>\nHamburg 26. Februar 2011<\/p>\n<p>&#8220;Heute wurden in Hamburg 7 H\u00e4user besetzt.<br \/>\nDie Besetzungen wurden in Vierteln durchgef\u00fchrt die von Gentrifizierung betroffen sind.<\/p>\n<p>Erkl\u00e4rung der Aktivisten:<\/p>\n<p>Wir sind Individuen, die zusammen die menschenverachtenden Normen und Zust\u00e4nde brechen wollen.<br \/>\nWir setzen mit diesen Besetzungen ein Zeichen, ein Zeichen daf\u00fcr, dass uns die derzeitige Stadt nicht passt und wir ganz andere Bed\u00fcrfnisse haben. Diese Besetzungen sind politische Aussage. Es geht uns nicht nur um das Aufzeigen von Leerst\u00e4nden und eine allgemeine Gentrifizierungskritik, sondern einerseits um das selbst-organisierte Aneignen eines Raumes und dem damit verbunden Aufzeigen des gemeinsamen solidarischen Lebens. Und andererseits wollen wir durch diese Besetzungen den entsprechenden Wohn- und Lebensraum aus den kapitalistischen Verwertungsprinzipien losl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Ein weiter Grund unseres Wiederstandes ist die R\u00e4umung der Liebig in Berlin und die drohende R\u00e4umung der Flora.<br \/>\nNachdem in Hamburg Wirtschaft und Politik mit ca. 1mio qm leerstehendem B\u00fcroraum Fakten geschaffen haben, legen wir los und schaffen ganz andere!<\/p>\n<p>Unerf\u00fcllte Bed\u00fcrfnisse<br \/>\nUns BesetzerInnen geht es darum, unsere Wohn- und Lebenssituation an unsere Bed\u00fcrfnisse anzupassen.<br \/>\nVordergr\u00fcndig bedeutet das, dass wir unser Leben gemeinsam gestalten und somit ein sozial angenehmes Umfeld schaffen wollen.<br \/>\nGemeinsames Leben ist f\u00fcr uns dabei mehr, als nur in einem Wohnhaus zu leben. Es ist die r\u00e4umliche und materielle M\u00f6glichkeit allt\u00e4glicher Vereinzelung zu entkommen.<\/p>\n<p>Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob mensch selbst in einem beispielsweise sozialen Zentrum wohnt, wichtig ist vor allem die M\u00f6glichkeit des Gemeinsam-Seins, des Austausches und der Teilhabe. Eine Teilhabe, die es in diesem kapitalistischen System so kaum gibt.<br \/>\nDieses gemeinsame Zusammenleben erm\u00f6glicht ziemlich zwangsl\u00e4ufig ein weiteres Bed\u00fcrfnis, n\u00e4mlich das eines sozialen Zusammenlebens. Dieses Zusammenleben stellt einen klaren Bruch mit u.a. der systemgegebenen Notwendigkeit des Einzelnen, sich unbedingt profilieren zu m\u00fcssen, dar. Denn wir wollen niemanden in unserem Umfeld h\u00e4ngen lassen.<br \/>\nWir verstehen \u201eden Begriff des Sozialen\u201c1 definitiv nicht schwammig, sondern ganz faktisch: dass JedeR, auch wenn er\/sie mal kein Geld (f\u00fcr Essen, Miete etc.) hat, weiterhin mit uns Leben kann.<br \/>\nEs bedeutet, dass wir ein Umfeld schaffen wollen, das frei ist von Sexismen, Rassismen, bestimmter vorgegebener Normen und Werten sowie anderen menschenverachtenden Tendenzen.<\/p>\n<p>Des weiteren sind wir darauf bedacht, H\u00e4user aus der kapitalistischen Verwertungslogik heraus zu nehmen. Kern des Gedankens ist dabei, dass ein Geb\u00e4ude nicht mehr f\u00fcr Spekulationen zur Verf\u00fcgung steht und dass es jeder\/-m m\u00f6glich ist dauerhaft darin zu wohnen.<br \/>\nNeben dem ideellen Wert eines \u201elosgel\u00f6sten\u201c Geb\u00e4udes gibt es auch ganz praktische Vorteile.<br \/>\nDenn dies hei\u00dft, dass sich niemand mit den Vorstellungen eines \u201esch\u00f6nen Hauses\u201c2 und der Gier von irgendeinem Eigent\u00fcmer herumschlagen muss.<\/p>\n<p>Zudem vereint uns das Bed\u00fcrfnis nach menschlichem Schutz und sozialer Sicherheit.<br \/>\nDabei ist nat\u00fcrlich nicht die vermeintliche Sicherheit einer anonymen, repressiven Staatsmacht und deren marionettenhaften Polizei-Gangs gemeint.<\/p>\n<p>Gemeinsam sind wir stark!<\/p>\n<p>Das Potenzial von Freir\u00e4umen<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfte Gefahr erwartet uns im Kapitalismus selbst.<br \/>\nDer Verlust der eigenen wirtschaftlichen Existenz droht jedem von uns. Jederzeit!<br \/>\nStatt sozialer \u201eauffang-Netze\u201c, existiert nur ein bis ins Detail geplantes Netzwerk aus Drangsalierungen.<br \/>\nDa uns jedoch genau das nicht passt, schlie\u00dfen wir uns zusammen, um uns aktiv dagegen wehren zu k\u00f6nnen<\/p>\n<p>Soziale Zentren sind Orte der M\u00f6glichkeiten, n\u00e4mlich dass soziale und gesellschaftliche Randgruppen dort einen Platz und Halt finden, nicht mehr Fremdk\u00f6rper sind.<br \/>\nW\u00e4hrend sich ansonsten zumeist alle M\u00f6glichkeiten einer gesellschaftlichen Teilnahme darauf beschr\u00e4nken, zu konsumieren, muss es f\u00fcr alle, die sich dies nicht leisten k\u00f6nnen oder wollen, die M\u00f6glichkeit geben, sich auszuleben bzw. \u00fcberhaupt zu leben. Ohne die M\u00f6glichkeit eines konsumfreien Alltagslebens bleibt nur die aktive Ausgrenzung als Folge.<\/p>\n<p>Gro\u00dfstadt heute<\/p>\n<p>Im krassen Gegensatz zu diesen Bed\u00fcrfnissen steht die Stadt als Lebensraum.<br \/>\nBereits das grundlegendste Bed\u00fcrfnis in Wohnraumfragen, n\u00e4mlich das nach einer bezahlbaren und lebensfreundlichen Bleibe, erf\u00fcllt die Stadt heute nicht.<br \/>\nW\u00e4hrend Menschen auf der Stra\u00dfe oder in unpassenden Wohnungen leben, stehen Geb\u00e4ude leer. Falsch w\u00e4re es, hier zu behaupten, das l\u00e4ge blo\u00df an einer verfehlten Wohnraumpolitik. Nein! Spekulationen sind ein grundlegendes Instrument der Preisfindung in der Marktwirtschaft.<br \/>\nSolange wir nach solchen Prinzipien leben, werden grundlegende Bed\u00fcrfnisse von Menschen nicht erf\u00fcllt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Statt Gemeinschaft oder grundlegender sozialer Kontakte existiert in den meisten Mietsh\u00e4usern vor allem soziale Vereinzelung.<br \/>\nWen wunderts noch, wenn jemand nicht einmal die H\u00e4lfte seiner Nachbarn kennt und nie mehr als ein freundliches \u201eHallo\u201c mit ihnen wechselt, trotz 10 Jahre gemeinsamen Wohnens.<br \/>\nAls Beispiel m\u00fcssen alte Menschen oft in Altersheime umziehen, obwohl sie eigentlich seit 20 Jahren in einem Haus, mit sehr vielen engagiert Menschen leben. F\u00fcr diese w\u00e4re es theoretisch ein leichtes, die Probleme eines \u00e4lteren Nachbarn, weites gehend aufzufangen.<\/p>\n<p>Mit dem folgenden Beispiel der Jugendlichen3 wollen wir noch einmal kurz auf die gesellschaftliche Exklusion von \u201eRandgruppen\u201c eingehen. Als Jugendliche verstehen wir dabei Alle, die noch in ihrer \u201eEntwicklung\u201c sind (z.B. der\/die 20j\u00e4hrige Sch\u00fclerIn).<\/p>\n<p>So sind insbesondere Jugendliche eine gesellschaftliche Gruppe f\u00fcr die kein Platz vorgesehen ist.<br \/>\nDer Spielplatz wird von einem Schild flankiert \u201eNur f\u00fcr Kinder\u201c, die Kneipe oder Discothek mit einem Schild: \u201eZutritt erst ab 18!\u201c.<br \/>\nDazwischen scheint es einen leeren Raum zu geben: zu jung, um zu Konsumieren, zu alt, um die gesellschaftlich akzeptierte Kinderrolle auszuf\u00fcllen. Wo bleiben da die Orte, um sich auszuleben? Wer drau\u00dfen als Jugendlicher mit Freunden unterwegs ist, ist schnell im Verdacht, gef\u00e4hrlich, kriminell etc. zu sein.<br \/>\nAuch f\u00fcr Jugendliche m\u00fcssen Orte geschaffen werden, die es ihnen erm\u00f6glichen, sich ohne Konsumzwang auszuleben.<\/p>\n<p>Marke Hamburg (nat\u00fcrlich \u00fcbertragbar auf andere St\u00e4dte!)<\/p>\n<p>Konkurrenzverh\u00e4ltnisse sind pr\u00e4gend f\u00fcr gro\u00dfe Teile der heutigen Gesellschaft!<br \/>\nSo sind auch St\u00e4dte davon betroffen, wirtschaftlich, chic, modern und ganz allgemein anziehend zu sein.<br \/>\nDie Marke Hamburg ist dabei kein reiner Name einer Stadtplanung mit Vermarktungsinteresse.<br \/>\nIm Sinne des Begriffes Marke Hamburg werden Fakten geschaffen: Ob als Umwelthauptstadt, als Austragungsort der IBA (Internationale Bau Ausstellung) oder mit dem Werben von Hamburg als \u201eTor zur Welt\u201c (Hafenstadt) soll ein Image aufgebaut werden.4<br \/>\nWeitere Standorte, die gem\u00e4\u00df der Marke HH in Szene gesetzt werden, ob in Zeitungen, Reisef\u00fchrern oder dem Werbematerial der Stadt Hamburg, sind derzeit St. Pauli und die Sternschanze.<br \/>\nDa die Lukrativit\u00e4t gegeben ist und ein neuer alternativer Stadtteil f\u00fcr Touristenstr\u00f6me konsumierbar gemacht wird, trifft es grade auch Wilhelmsburg.<br \/>\nDie Folgen sind den meisten Bewohnern zwar bewusst, jedoch bleibt die offene Feindschaft zu den Umstrukturierungen allzu oft aus. Zu gro\u00df ist bei vielen das Gef\u00fchl der Machtlosigkeit gegen\u00fcber den Entwicklungen.<br \/>\nDoch Hoffnung besteht. Immer!<br \/>\nB\u00fcndnisse wie Recht auf Stadt und deren teilnehmenden Gruppen schaffen ein Bewusstsein, welches schon heute nicht mehr ignorierbar ist.<\/p>\n<p>DAS BEWUSSTSEIN IST DA!<\/p>\n<p>DER KAMPF WIRD JETZT GEF\u00dcHRT!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<hr>\n<p>Hostel-Baustelle durch Brandanschlag sabotiert<br \/>\nBerlin 2. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;wir haben in der nacht vom 01. zum 02. m\u00e4rz ein feuerchen unter einem baustromkasten in der boxhagener str. gelegt. der baustromkasten versorgt die grundwasserpumpen des erweiterungsbaus des a\/o hostels, das ziel war das \u00fcber nacht die baustelle abs\u00e4uft und das fundament, was gerade frisch gegossen wurde unbrauchbar ist. wir zeigen, das nicht jeder bau glatt abl\u00e4uft und die kosten f\u00fcr das investieren in diesen bezirk unkallkulierbar wird.<\/p>\n<p>wir haben kein bock mehr auf touristen, auf die mit einhergehenden kommerzialisierung und die sogenannte aufwertung unserer kieze.<\/p>\n<p>wir verwendeten f\u00fcr diese aktion das modell spurenarmer nobelkarossentod und drei lieter benzin, m\u00fcssen jedoch feststellen das die menge nicht ausreichte um den kabelbaum voll zu entz\u00fcnden. aber nur durch praxis kann mensch lernen. bildet banden!<\/p>\n<p>tourists fuck off, refugees welcome.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben eines Immobilienb\u00fcros besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 13. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Ein Anwohner alarmierte heute fr\u00fch die Polizei zu einer Sachbesch\u00e4digung nach Prenzlauer Berg. Er hatte gegen 6 Uhr 30 die mittels Kleinpflastersteinen besch\u00e4digten sechs Panoramascheiben eines Immobilienb\u00fcros in der Kollwitzstra\u00dfe entdeckt. Von den T\u00e4tern fehlt bislang jede Spur. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen wegen Sachbesch\u00e4digung \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei Ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steinen gegen Stadtentwicklungsbeh\u00f6rde<br \/>\nHamburg 21. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Aktion gegen die Stadtentwicklungsbeh\u00f6rde<\/p>\n<p>In den letzten wochen nehmen die militanten interventionen gegen umstrukturierung\/verdr\u00e4ngung \u00f6und f\u00fcr selbstorganierte projekte erfreulicherweise zu.<\/p>\n<p>bagger auf der bnq baustelle gehen in flammen auf, das schanzenpark hotel stinkt mal wieder nach butters\u00e4ure und scheiben bei loftgeb\u00e4uden, luxus sanierten altbauten, in-cafes, bullenwachen und banken gehen zu bruch. in diesem zusammenhang haben wir die stadtentwicklungsbeh\u00f6rde mit farbe und steinen beworfen.<\/p>\n<p>wir beziehen uns mit dieser aktion inhaltlich auf das anfang des jahres erschienene papier &#8220;we&#8217;re not gonna take it &#8230; anymore&#8221;, denn aufwertung und die damit einhergehende vertreibung ist ein politisch gewollter prozess dessen verantwortliche angreifbar sind, denn vorschlag, unsere kr\u00e4fte f\u00fcr eine gemeinsame aktionsreihe zu b\u00fcndeln, finden wir unterst\u00fctzenswert.<\/p>\n<p>f\u00fcr einen sommer der langen n\u00e4chte.<\/p>\n<p>mietwahnsinn stoppen<br \/>\nleerstand besetzen<br \/>\nautonome projekte verteidigen<\/p>\n<p>autome gruppen&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Glasbruch gegen Viertelaufwertung<br \/>\nHamburg 28. M\u00e4rz 2011<\/p>\n<p>Wilhelmsburg &#8211; Dort h\u00e4ufen sich Anschl\u00e4ge auf B\u00fcros und Beh\u00f6rden, die sich mit Bau- und Stadtentwicklungsprojekten befassen. Bei Kurt-Immobilien in der Mengestra\u00dfe warfen die T\u00e4ter vor zwei Wochen 16 Scheiben ein. Schaden 11.800 Euro. Dann klirrte es bei einem Makler in der Veringstra\u00dfe und bei der Saga. Gestern flogen nun Pflastersteine in das B\u00fcro der Gesellschaft f\u00fcr Stadtentwicklung in der selben Stra\u00dfe.<\/p>\n<p>Die Elbhalbinsel wird 2013 Schauplatz von Internationaler Bausaustellung (IBA) und Internationaler Gartenschau (IGS).<br \/>\nWilhelmsburg steht deshalb vor einem Wandel. Runtergekommene Altbauten werden saniert, neue Gesch\u00e4fte entstehen. Anh\u00e4nger der linken Szene bef\u00fcrchten deshalb Mieterh\u00f6hungen. Sie sollen hinter den Anschl\u00e4gen stecken, der Staatsschutz der Polizei ermittelt bereits.<br \/>\nIn allen F\u00e4llen fehlt von den T\u00e4tern jede Spur.<\/p>\n<p>Quelle: Bild Hamburg<\/p>\n<hr>\n<p>GSW-Zentrale und GSW-Mieterpunkt mit Farbeutel beworfen<br \/>\nBerlin 15. April 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>Als Zeichen des Widerstands gegen den B\u00f6rsengang der GSW und den Kontext der neoliberalen Stadtumstrukturierung wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die GSW-Zentrale in der Rudi-Dutschke Stra\u00dfe und der GSW-Mieterpunkt Ziel von Farbbeutel Angriffen.<\/p>\n<p>Die GSW, fr\u00fcher mit Sozialwohnungen beauftragt, ist ein Paradebeispiel f\u00fcr die immer totaler werdende Stadtumstrukturierung im Zeichen des Proftis und der Verwertung. Mit dem Gang an die B\u00f6rse unterwirft sie sich einer neuen Qualit\u00e4t des Zwangs um Gewinne und Wachstum.<br \/>\nDamit steht sie symbolisch f\u00fcr die Zwecke und Werte der neoliberalen Stadt, die sich unter kapitalistischen Prinzipien optimieren muss und keine R\u00fccksicht auf menschliche Bed\u00fcrfnisse kennt.<br \/>\nSie produziert N\u00f6te wie r\u00e4umliche Verdr\u00e4ngung und soziale Ausgrenzung, die als Kehrseite der Verwertungsordnung stillschweigend einkalkuliert sind.<\/p>\n<p>Wir k\u00e4mpfen gegen die kapitalistische Stadt, f\u00fcr ein gutes Leben f\u00fcr alle.<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen Fachamt f\u00fcr Stadtentwicklung<\/p>\n<p>Hamburg 18. April 2011<\/p>\n<p>Drei vermummte T\u00e4ter haben das Au\u00dfenb\u00fcro des Bezirksamt Mitte am Hansaplatz attackiert. Die Unbekannten warfen in der Nacht zu Montag Steine und mit roter Farbe gef\u00fcllte Marmeladengl\u00e4ser gegen das B\u00fcro und zerst\u00f6rten mehrere Scheiben.<\/p>\n<p>Das Motiv der T\u00e4ter ist bislang unklar. Da es sich um ein \u00f6ffentliches Geb\u00e4ude handelt, hat die Staatsschutzabteilung der Polizei die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: abendblatt.de<\/p>\n<hr>\n<p>Auto von Immobilienfirma abgefackelt<br \/>\nLeipzig 21. April 2011<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;wir haben am 21 (donnerstag) gegen 3.30 uhr einen geparkten smart einer immobilien firma in leipzig \/ connewitz den flammen \u00fcbergeben. das es sich bei diesem kfz um einen firmenwagen eines maklerb\u00fcros handelte fand weder in dem polizeiticker noch in der restlichen presse erw\u00e4hnung.<br \/>\nunsere aktion richtet sich gegen die aufwertung von einzelnen stadtvierteln und gegen die verdr\u00e4ngung von menschen die nicht die finanziellen mittel besitzen um teuer sanierte wohnung zu bewohnen.<br \/>\ndeswegen fordern wir:<br \/>\ndie h\u00e4u\u00dfer denen die drinn wohnen<br \/>\nautonome \u00fcberzeugungst\u00e4ter_innen&#8221;<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>http:\/\/nachrichten.lvz-online.de\/leipzig\/polizeiticker\/polizeiticker-lei..<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier der inzwischen 10te Teil unserer Dokumentationsreihe zu Aktionen die in der Vergangenheit Bundesweit stattgefunden haben und auf dem directactionde. 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