{"id":11682,"date":"2020-01-01T00:00:44","date_gmt":"2019-12-31T22:00:44","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11682"},"modified":"2020-01-01T00:00:44","modified_gmt":"2019-12-31T22:00:44","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2012-teil-4-gemischte-aktionen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11682","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2012 Teil 4, Gemischte Aktionen"},"content":{"rendered":"<p>Im letzten Teil der Dokureihe zum Jahr 2012 findet ihr die Aktionen, die wir nicht eindeutig einordnen wollten oder konnten. &#8220;Gemischte Aktionen&#8221; soll keineswegs abwertend klingen, sondern liegt einzig in der Methode der Sortierung begr\u00fcndet.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Gemischte Aktionen:<\/strong><\/p>\n<p>1.Mai-Demo mit 25 000 TeilnehmerInnen, Angriffe auf Bullen und Sachbesch\u00e4digungen<br \/>\nBerlin 1.Mai 2012<\/p>\n<p>Bis zu 25 000 Menschen versammelten sich am 1.Mai in Kreuzberg zur revolution\u00e4ren 1. Mai Demonstration und zogen nach Mitte. Aus der Demo wurden vereinzelt Bullen angegriffen und eine Bankfilliale mit Steinen beworfen.<br \/>\nBeim J\u00fcdischen Museum, noch bevor der Demonstrationszug in die politische Mitte der Haupstadt ziehen konnte, wurde die Spitze massiv von den Bullen angegriffen und die Demo aufgel\u00f6st. Dies wurde mit Steinw\u00fcrfen und B\u00f6ller beantwortet. Im Anschluss hatten eine Tankstelle, ein Supermarkt und ein Warteh\u00e4uschen der Bullen kaputte Scheiben zu beklagen. Im Laufe des Abends kam es in Kreuzberg immer wieder zu Ausseinandersetzungen zwischen Polizei und FestbesucherInnen.<\/p>\n<p>Indymedia:<\/p>\n<p>https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/59749<br \/>\nhttp:\/\/de.indymedia.org\/2012\/05\/329354.shtml<br \/>\nhttp:\/\/de.indymedia.org\/2012\/05\/329239.shtml<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf CDU-B\u00fcro<br \/>\nFrankfurt am Main 29. April 2012<\/p>\n<p>Das Nordend ist alles andere als eine Hochburg der Christdemokraten. Schon \u00f6fter wurde das Stadtteilb\u00fcro der CDU angegriffen. Am Samstag nun brannte ein Sofa vor dem Zugang zur Parteizentrale &#8211; und dabei geriet nicht nur das B\u00fcro in Gefahr.<\/p>\n<p>Ein brennendes Sofa am Samstagmorgen ist der neuste Anschlag auf das Stadtteilb\u00fcro der CDU-Nordend. \u201eSo schlimm war es noch nie\u201c, sagt Christian Falk, Vorsitzender der CDU-Nordend. Unbekannte trugen ein Sperrm\u00fcllsofa vor das Haus und setzten es in Brand. Eine Anwohnerin erlitt eine Rauchgasverletzung, an zwei Autos entstand nach Sch\u00e4tzungen der CDU ein Schaden von 20000 Euro.<\/p>\n<p>\u201eWir sind knapp einer Trag\u00f6die entgangen. Es h\u00e4tte viel schlimmer kommen k\u00f6nnen\u201c, sagt Falk. Dass das Feuer nicht auf das Haus \u00fcberging, ist dem Schaufenster aus Sicherheitsglas zu verdanken. Die ist das Resultat eines Anschlags im Dezember. So eine H\u00e4ufung von Vorf\u00e4llen und eine solche Gewaltintensit\u00e4t hatten wir lange nicht mehr\u201c, sagt Falk. Nur \u201edie Nachwehen der 1968er\u201c seien schlimmer gewesen.<\/p>\n<p>In drei Jahrzehnten viel mitgemacht<\/p>\n<p>Das Stadtteilb\u00fcro der Nordend-CDU an der Friedberger Landstra\u00dfe hat schon einiges erlebt. Im vergangenen Dezember und Januar gab es allein drei Anschl\u00e4ge. Eine eingeschlagene Scheibe, Anschl\u00e4ge mit Farbbeuteln und Schmierereien am Haus waren das Ergebnis. Kurz vor der Kommunalwahl im vergangenen Jahr wurden Fassade und Schaufenster mit Farbbeuteln beworfen. Ein anderes Mal wurde der Rollladen besch\u00e4digt, im Nachbarhaus gab es einen versuchten Brandanschlag, auch Farbbeutel flogen erneut. Seit \u00fcber 30 Jahren gibt es das B\u00fcro an der Friedberger Landstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Um wen es sich bei den T\u00e4tern handelt, wisse man nicht. \u201eEddingschmierereien und Aufkleber\u201c lie\u00dfen zwar auf eine \u201eextrem links orientierte Szene\u201c schlie\u00dfen, daf\u00fcr gebe es jedoch keine Beweise. Es k\u00f6nnte, so Falk, auch die rechte Szene sein. Mit Meinungs\u00e4u\u00dferung habe diese Tat f\u00fcr Falk nichts zu tun. \u201eSo etwas hat keine Partei verdient.\u201c<\/p>\n<p>Das B\u00fcro bleibt weiterhin ge\u00f6ffnet. \u201eWir machen weiter.\u201c Man werden sich um ein gutes Verh\u00e4ltnis mit den Anwohnern und dem Vermieter bem\u00fchen. Vor allem die h\u00e4tten unter den Anschl\u00e4gen zu leiden. Die provisorisch reparierte Schaufensterscheibe soll erst nach den Bloccupy-Aktionstagen vom 16. bis zum 19. Mai ersetzt werden. \u201eNicht, dass dann wieder etwas passiert\u201c, sagt Falk.<\/p>\n<p>Quelle: Frankfurter Rundschau<\/p>\n<hr>\n<p>Gesch\u00e4ftsstelle der Partei \u201eB\u00fcndnis&#8217;90 \/ Die Gr\u00fcnen\u201c entglast<br \/>\nFreiburg 10. Mai 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201ein der nacht auf den 10. mai haben wir das b\u00fcro der partei \u201eb\u00fcndnis&#8217;90 die gr\u00fcnen\u201c in der haslacherstra\u00dfe in freiburg entglast. auf die fassade des b\u00fcros an der dreisam wurde die parole \u201eabschiebung ist folter und mord\u201c gespr\u00fcht. wir wehren uns gegen den aktiven rassismus des herschenden mainstreams.<\/p>\n<p>das derzeitige klima der sozialen k\u00e4lte kann nicht l\u00e4nger hingenommen werden. auch unter einer gr\u00fcn-roten regierung bleibt die menschenverachtende praxis der abschiebung alltag. kapitalismus t\u00f6tet auch in gr\u00fcn.<\/p>\n<p>unser vorschlag: keine parteien &#8211; keine staaten \u2013 keine grenzen \u2013 f\u00fcr die anarchie!\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Demo gegen Polizeikongress, Angriffe auf Bullen und Gesch\u00e4fte\/ Razzia in Hausprojekt<br \/>\nBerlin 28\/29. Januar 2012<\/p>\n<p>In Berlin ist es wieder zu schweren Ausschreitungen der linksextremen Szene gekommen. Sie k\u00f6nnten sich wiederholen, denn im Februar j\u00e4hrt sich die R\u00e4umung der Liebigstra\u00dfe 14 in Friedrichshain, bef\u00fcrchtet die Polizei.<\/p>\n<p>Mehr als 70 Festnahmen und fast 50 verletzte Polizeibeamte sind die Bilanz schwerer Ausschreitungen der linksextremistischen Szene am Wochenende in Berlin.<\/p>\n<p>Die Krawalle entz\u00fcndeten sich am Sonnabendnachmittag im Stadtteil Neuk\u00f6lln bei einer Demonstration gegen \u201ePolizeigewalt\u201c und setzten sich in der Nacht zum Sonntag an einem fr\u00fcher von der Alternativszene genutzten Haus in der Liebigstra\u00dfe 14 in Friedrichshain fort, das vor knapp einem Jahr zwangsweise ger\u00e4umt worden war. In einem Fall ermitteln die Beh\u00f6rden wegen versuchten Totschlags.<\/p>\n<p>Nach Darstellung der Polizei waren Randalierer kurz nach Mitternacht in den Hof der Liebigstra\u00dfe 14 eingedrungen und hatten Fensterscheiben zerschlagen und den Hausflur bespr\u00fcht.<\/p>\n<p>Alarmierte Polizeikr\u00e4fte wurden mit Steinen und Bauschutt beworfen sowie mit Feuerl\u00f6schmitteln und Laserpointern attackiert. Zudem wurden Autos und M\u00fcllbeh\u00e4lter in Brand gesetzt. Eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe von Randalierern zog sich sp\u00e4ter in die Rigaer Stra\u00dfe zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Als Beamte versuchten, dort \u00fcber eine Leiter in ein Treppenhaus einzusteigen, wurden die Beamten mit L\u00f6schschaum bespr\u00fcht und mit einer Stange angegriffen, um die Leiter umzusto\u00dfen. Au\u00dferdem warfen die St\u00f6rer laut Polizeiangaben mit Fensterglas und Farbeimern und setzten Pfefferspray ein.<\/p>\n<p>Ein Beamter sei mit einer Eisenstange angegriffen worden, als er f\u00fcr kurze Zeit das mit L\u00f6schschaum bedeckte Helmvisier hochschob, berichtete die Polizei. Er habe nur dank einer schnellen Reaktion ausweichen k\u00f6nnen. Wegen dieses Vorgehens sei ein Ermittlungsverfahrens wegen versuchten Totschlags eingeleitet worden.<\/p>\n<p>Laut Polizeibilanz gab es hier insgesamt 38 Freiheitsentziehungen. Davon wurden 25 Verd\u00e4chtige wegen schweren Landfriedensbruchs festgenommen, drei weitere wegen versuchter schwerer Brandstiftung. Rund 160 Polizeibeamte waren im Einsatz.<br \/>\nKrawalle auch in Neuk\u00f6lln<\/p>\n<p>Stunden zuvor waren bereits in Neuk\u00f6lln 35 Demonstranten festgenommen worden, nachdem am Rande eines Protestzuges Schaufenster zerst\u00f6rt und Polizisten angegriffen und verletzt worden waren.<\/p>\n<p>Anlass der Demonstration war die sogenannte \u201eInternational Urban Operations Conference\u201c, die kommende Woche in einem Berliner Hotel stattfindet. Milit\u00e4rexperten wollen dort \u00fcber die Zukunft der Kriegsf\u00fchrung in St\u00e4dten diskutieren &#8211; Kritiker der Veranstaltung sprechen von einem \u201eKriegskongress\u201c. Auch der Europ\u00e4ische Polizeikongress, der vom 14. bis 15. Februar in Berlin tagt, war Thema der Demonstration gegen \u201eRepression und Polizeigewalt\u201c.<\/p>\n<p>Die Demonstranten versammelten sich am Sonnabendnachmittag am Herrfurthplatz in Neuk\u00f6lln, um vor das Landeskriminalamt am Tempelhofer Damm in Tempelhof zu ziehen. Doch dazu kam es nicht mehr. Schon nach wenigen Minuten flogen die ersten Steine und Flaschen auf Polizisten.<\/p>\n<p>Laut Polizeiangaben erkl\u00e4rten die Organisatoren nach gut 70 Minuten kurz vor dem Hermannplatz die Veranstaltung f\u00fcr beendet. Anschlie\u00dfend zogen linke Gruppen durch die Stra\u00dfen und zerst\u00f6rten Schaufenster. Es kam laut Polizei auch zu Diebst\u00e4hlen aus den Auslagen.<\/p>\n<p>Beobachter bewerten die Ausschreitungen als Auftakt f\u00fcr mehrere \u201eKrawall-Wochen\u201c in Berlin. Vor einem Jahr waren in der Rigaer Stra\u00dfe und in der Liebigstra\u00dfe im Stadtteil Friedrichshain zwei linke Wohnprojekte ger\u00e4umt worden. Damals gab es heftige Gegenwehr.<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Spontabdemos und Sachschaden<br \/>\nLeipzig 1. Januar 2012<\/p>\n<p>Ausgelassen und \u00fcberwiegend auch friedlich haben die Menschen in Sachsen das neue Jahr begr\u00fc\u00dft. Schwerpunkt der Feiern in Leipzig war unter anderem der Augustusplatz in der City, wo nach ersten Sch\u00e4tzungen der Polizei rund 5000 Menschen das neue Jahr mit B\u00f6llern und Raketen begr\u00fc\u00dften. Am Connewitzer Kreuz feierten mehr als 500 Menschen friedlich Silvester. In der Nacht brannten dann dort M\u00fclltonnen und es gab gewaltt\u00e4tige Auseinandersetzungen mit der Polizei.<\/p>\n<p>Nach Mitternacht berichtete die Leipziger Polizei noch, dass die Lage am Connwitzer Kreuz friedlich sei. Gemeindepfarrer Reinhard Junghans und Polizeiseelsorger Stephan Bickhardt hatten zu einer Andacht an die Paul-Gerhardt-Kirche eingeladen. Hunderte Menschen stie\u00dfen auf das neue Jahr an.<\/p>\n<p>Wie Augenzeugen berichteten, gab es nach ein Uhr zwei Spontandemos am Connewitzer Kreuz, sp\u00e4ter brannten auch M\u00fclltonnen. Es gab Zusammenst\u00f6\u00dfe mit der Polizei, bei denen die Beamten auch Reizgas einsetzten und Stra\u00dfenz\u00fcge r\u00e4umten, teilte Polizeisprecherin Anke Fittkau mit. Die Leipziger Polizei spricht von Angriffen durch rund 40 Personen: Beamte seien mehrfach mit B\u00f6llern und Raketen attackiert und auch mit Steinen und Flaschen beworfen worden seien. Dabei wurden zwei Beamte jeweils leicht an der Hand verletzt.<\/p>\n<p>Die Reste abgebrannter M\u00fclltonnen waren am Neujahrsmorgen noch in H\u00f6he Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe, Ecke Simildenstra\u00dfe zu sehen. Offensichtlich wurden auch Kunststoff-Halterungen von Baustellen-Absperrungen angekokelt und besch\u00e4digt. Im Bereich Bornaische- und Biedermannstra\u00dfe war an einer Stelle das Gehwegpflaster aufgerissen worden.<\/p>\n<p>Am Abend sind laut Leipziger Polizei am Connewitzer Kreuz elf Menschen in Gewahrsam genommen worden. Die Kreuzung am Connewitzer Kreuz wurde gegen 3.30 Uhr vollst\u00e4ndig f\u00fcr den Verkehr wieder freigegeben.<\/p>\n<p>Aus allen anderen Regionen des Freistaats wurden am Morgen keine besonderen Zwischenf\u00e4lle gemeldet. Ein Polizeisprecher in Dresden sprach von einer \u201esilvestertypischen\u201c Lage mit lediglich kleineren Schl\u00e4gereien, Br\u00e4nden und Verletzungen. Einige mit B\u00f6llern gesprengte Briefk\u00e4sten sowie brennende M\u00fclleimer und auch ein brennendes Auto meldete die Polizei aus den Landkreisen Mei\u00dfen und S\u00e4chsische Schweiz-Osterzgebirge. Von solchen kleineren F\u00e4llen abgesehen sei es aber friedlich und fr\u00f6hlich geblieben, hie\u00df es von der Polizei in Chemnitz.<\/p>\n<p>Quelle: lvz online<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Kfw, Commerzbank und Bullen<br \/>\nFrankfurt 1. Januar 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Das neue Jahr f\u00e4ngt gut an. Wir haben in den ersten Minuten des neuen Jahres die neue kfw zentrale in frankfurt an der bockenheimer warte mit ordentlich steinen angegriffen. Weil es so sch\u00f6n war haben wir gleich noch die commerzbankfiliale und einige werbeanzeigen mitgenommen und mit m\u00fclltonen ein freudenfeier entz\u00fcndet. Als die Bullen mit Versp\u00e4tung eingedrudelt sind haben wir sie verscheucht. Nicht alle ihre Autos blieben dabei heile. Viele leute schlossen sich spontan der Aktion an und machten ihrem \u00c4rger \u00fcber dieses verdammte System Luft.<\/p>\n<p>Die Aktion war ausdruck unserer wut \u00fcber die deutsche Krisenpolitik. Auf Kosten der Lohnabh\u00e4ngigen hier und in Griechenland, Spanien, Italien&#8230; soll der Kapitalismus gerettet werden. Institutionen wie die kfw und die EZB \u00fcbernehmen die rolle diese politik als Sachzw\u00e4nge durchzusetzen.Krasse Sparprogramme in S\u00fcdeuropa und Hartz Iv und Niedrigl\u00f6hne hier sind zwei seiten derselben Medalie. Unser Neujahrsgruss ging auch raus an die Frankfurter Polizei die sich bereitwillig als handlanger dieses Systems auff\u00fchrt. Die R\u00e4umung der Schumannstra\u00dfe hat das wieder gezeigt.<\/p>\n<p>Die Bullen meinen das es in Frankfurt an Silvester keine besonderen Vorkommnisse gegeben hat. Gut so. Sie werden sich eh dran gew\u00f6hnen m\u00fcssen das wir unserer Wut in Zukunft \u00f6fter praktisch Ausdruck verleihen. 2012 werden die Proteste gegen Kapitalismus und Krise ob friedlich oder militant auch in Deutschland eine neue Qualit\u00e4t bekommen.Frankfurt wird ein zentraler Punkt daf\u00fcr sein.<\/p>\n<p>F\u00fcr ein aufst\u00e4ndiges 2012. Tragen wir den Aufstand in das Herz der Bestie.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf L\u00e4den w\u00e4hrend Spontandemo<br \/>\nPostdam 31.Dezember 2012<\/p>\n<p>gefunden auf linksunten.indymedia.org:<\/p>\n<p>In Potsdam fand am Silvesterabend eine Spontandemonstration gegen Gentrifizierung, gegen die Wohnungssituation und f\u00fcr mehr linke Freir\u00e4ume statt. An der nichtangemeldeten Demonstration nahmen rund 70 Autonome teil.<\/p>\n<p>Die angespannte Situation auf dem Wohnungsmarkt, die stetig steigenden Mieten einhergehend mit fehlendem Wohnraum im niedrigen Preissegment sowie die Bedrohung linker Freir\u00e4ume und besetzter H\u00e4user in Potsdam ist in den Medien fast ein allt\u00e4gliches Thema. W\u00e4hrend kommunaler und preiswerter Wohnungsbestand verschwindet, wie aktuell die Debatten um den Abriss des Staudenhof, der Verkauf von st\u00e4dtischen Eigentum wie am Findling und die Sanierung der letzten kosteng\u00fcnstigen Wohnquartiere zeigen, baut die Stadt Potsdam auf Tradition und Preu\u00dfentum. F\u00fcr die Errichtung der historischen Mitte (Stadtschloss, Garnisonkirche und andere Bauten) werden \u00f6ffentliche Gelder verschwendet und Wohnraum abgerissen. Auch wenn die Stadt nach Au\u00dfen von einer kritischen Situation auf dem Wohnungsmarkt spricht, zeigt sie mit ihrer Politik und mit der Bedrohung von linken Wohnprojekten Freir\u00e4umen, wen sie in der Stadt haben wollen und wen nicht. Ein Potsdam f\u00fcr Reiche, Besserverdienende und Preu\u00dfenfetischisten? Ohne uns!<\/p>\n<p>Rund 70 gr\u00f6\u00dftenteils vermummte Autonome zeigten heute, was sie von der st\u00e4dtischen Politik halten. Mit Sprechch\u00f6ren gegen die Wohnungspolitik und f\u00fcr die Solidarit\u00e4t mit den linken Wohn- und Kulturprojekten begannen sie ihre Demonstration im Potsdamer Stadtteil Brandenburger Vorstadt, wo Weihnachten vor einem Jahr ein Haus besetzt wurde. Die Besetzung wurde zwar nach 24 Stunden beendet, doch medial war die Besetzung ein voller Erfolg. \u00dcber elf Monate stand das Haus leer, im Dezember 2012 begannen dann Arbeiten am Haus.<\/p>\n<p>Die Demonstration zog an den Wohnprojekten in der Zeppelinstra\u00dfe vorbei, die sich aktuell in Verhandlungen mit der st\u00e4dtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewoba befinden, weil die Gewoba durch ihre Pachterh\u00f6hungen und baulichen Auflagen die Existenz von derzeit vier Wohn- und Kulturprojekten gef\u00e4hrdet. Mit allerhand Pyrotechnik, Transparenten und Sprechch\u00f6ren bewegte sich die Demonstration weiter in die Einkaufsmeile Potsdams, die Brandenburger Stra\u00dfe. Mit Parolen wurde immer wieder auf die kritische Situation des linken Kulturzentrums \u201eArchiv\u201c eingegangen, dessen Status und Zukunft weiterhin ungekl\u00e4rt sind. Schon seit Jahren steht der Erhalt des Archivs auf dem Spiel, welches sich gegen\u00fcber einer im Bau befindlichen Luxuswohnanlage befindet. Auch die Zukunft des besetzten Hauses \u201eLa Datscha\u201c ist mehr als fraglich. So versucht der unmittelbare Nachbar, die Stiftung Preu\u00dfische Schl\u00f6sser und G\u00e4rten, das Gel\u00e4nde von der Stadt zu erzwingen, um eine Schutzzone zum Park Babelsberg zu errichten. Selbst dringend ben\u00f6tigte Fu\u00dfballpl\u00e4tze d\u00fcrfen in der Randlage des Parks nicht gebaut werden.<\/p>\n<p>Nachdem Schaufenster diverser Gesch\u00e4fte zerst\u00f6rt wurden und die antreffende Polizei angegriffen wurde, l\u00f6ste sich die Demonstration nach ca. 20 Minuten auf. Die Polizei versuchte anschlie\u00dfend fl\u00fcchtende Teilnehmende festzunehmen. Ob es zu Festnahmen gekommen ist, kann derzeit noch nicht festgestellt werden. Jedenfalls war die Demonstration endlich wieder ein Weckruf sowohl an die linke Szene als auch an die Stadt Potsdam.<br \/>\nNehmt ihr uns die H\u00e4user ab, dann machen wir die City platt!<\/p>\n<p>Wir bleiben Alle!<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Polizei l\u00f6st ungenehmigte Demo in Potsdam auf<br \/>\nPotsdam &#8211; Zu gewaltt\u00e4tigen Ausschreitungen kam es am Silvesterabend gegen 18.30 Uhr in der Innenstadt am Rande einer ungenehmigten Versammlung von offenkundigen Sympathisanten des schlie\u00dfungsbedrohten Kulturzentrums Archiv. Zivilpolizisten beobachteten rund 30 Personen, die mit zwei Transparenten mit der Aufschrift \u201eAntifa\u201c auf der Zeppelinstra\u00dfe liefen und den Verkehr behinderten. Aus der Gruppe heraus wurden nach Polizeiangaben H\u00e4user mit dem Schriftzug \u201eArchiv bleibt\u201c beschmiert. In der Brandenburger Stra\u00dfe seien zwei Schaufensterscheiben eingeschlagen und ein Funkwagen besch\u00e4digt worden. Beim Eintreffen weiterer Einsatzkr\u00e4fte entfernten sich die Teilnehmer in verschiedene Richtungen.<br \/>\nZehn Personen zwischen 17 und 30 Jahren wurden gestellt und in Gewahrsam genommen. Ein bislang unbekannter Tatverd\u00e4chtiger leistete Widerstand. Er rannte auf eine Beamtin zu und stie\u00df gegen ihren Oberk\u00f6rper. Der Mann konnte entkommen. Einsatzkr\u00e4fte wurden nicht verletzt. Zwei Jugendliche wurden an die Eltern \u00fcbergeben. Vor der Polizeiinspektion sammelten sich im Anschluss zw\u00f6lf offenbar der Szene zugeh\u00f6rige Personen, die die Freilassung der Beschuldigten forderten. Unter ihnen war ein Rechtsanwalt. Die Beschuldigten wurden am 1. Januar ab 1 Uhr nach und nach aus dem Gewahrsam entlassen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Landfriedensbruch, Versto\u00df gegen das Versammlungsgesetz und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Am Einsatz waren 35 Beamte beteiligt, darunter auch Angeh\u00f6rige der Bereitschaftspolizei und Diensthundef\u00fchrer.<\/p>\n<p>Quelle: M\u00e4rkische Allgemeine<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Kn\u00e4ste- eine \u00dcbersicht<br \/>\nBundesweit 30.\/31. Dezember 2012<\/p>\n<p>In mehreren St\u00e4dten besuchten an Silvester und den Tagen davor solidarische Menschen die Kn\u00e4ste in ihren St\u00e4dten. Bei einigen dieser Besuchen wurde der Knast mit Farbe und Graffitti versch\u00f6nert oder anderweitig angegriffen. Wir dokumentieren folgend diese Angriffe.<\/p>\n<p>Bremen am 31. Dezember 2012<\/p>\n<p>Etwa 70 Menschen spazierten an Sylvester 2012 zweimal rund um die JVA Oslebshausen um ein Zeichen gegen das Knastsystem und f\u00fcr eine Gesellschaft ohne Gef\u00e4ngnisse zu setzen. Erfreulicherweise hatten mehrere Leute ihre Ghettoblaster mitgebracht &#8211; Feuerwerk und die unvermeidliche B\u00f6llerei gab es nat\u00fcrlich sowieso.<\/p>\n<p>So bekamen auch die Eingesperrten etwas von der Aktion mit, die sie mit Jubel begr\u00fc\u00dften. Die tristen Knastmauern wurden mit fr\u00f6hlichen Farben aufgepeppt (Supi-Aktion!) und die Ansage &#8220;Fight Law and Order&#8221; gespr\u00fcht. Die Bullen hielten sich zur\u00fcck, begleitet wurde der Spaziergang von zwei Wannen und einem Mann in Zivil, der offenbar ebenfalls in staatlicher Mission unterwegs war. Die Gru\u00dfbotschaft vom Anarchist Black Cross Berlin wurde verlesen. Ansonsten gab es keine Redebeitr\u00e4ge, allerdings auch keine Anlage mit soviel Wumms, dass innerhalb der Mauern was zu h\u00f6ren gewesen w\u00e4re. Es sei angemerkt, dass es sch\u00f6n w\u00e4re, wenn den Menschen im Knast bei \u00e4hnlichen Aktionen zuk\u00fcnftig irgendwie noch mehr zum inhaltlichen Anliegen vermittelt werden k\u00f6nnte. Im Vorfeld war in einem Aufruf bereits der inhaltliche Rahmen abgesteckt und eine grunds\u00e4tzliche Kritik am Knast als Element der Aufrechterhaltung herrschender Ordnung gesponnen worden.<\/p>\n<p>Hamburg am 30. Dezember 2012<\/p>\n<p>In diesem Jahr sollten die Anti-Knast-Silvester-Aktionen schon am 29.12. beginnen. Leider wurde eine Kundgebung in den Wallanlagen aber von einem zu gro\u00dfen Bullenaufgebot verhindert. Da Dickk\u00f6pfigkeit aber durchaus eine St\u00e4rke sein kann, trafen sich am n\u00e4chsten Tag wieder ca. 30 Menschen um die Gefangenen auf der R\u00fcckseite des Untersuchungs-und Abschiebeknastes Holstenglacis zu gr\u00fc\u00dfen. Ein Gru\u00dfwort speziell an den Frauentrakt wurde verlesen und Feuerwerk gez\u00fcndet. Die Gefangenen reagierten mit Rufen und Schl\u00e4gen gegen die Gitter.<\/p>\n<p>Am 31.12. zogen dann gegen halb zw\u00f6lf um die 120 Menschen, zum Teil in einer kurzen Demo, vor den Knast Holstenglacis. Mit ordentlich Feuerwerk und Bengalos, Transparenten gegen Kn\u00e4ste und mobilem Soundsystems ausgestattet, wurde zusammen mit Angeh\u00f6rigen und den Gefangenen ins neue Jahr gegangen. Die Gefangenen reagierten mit Rufen und Parolen. Au\u00dferdem wurden mehrfach brennendes Papier aus den Zellenfenstern geworfen. Neben vielen mehrsprachigen Gru\u00dfworten, Parolen und Musik lie\u00dfen es sich einige nicht nehmen, das Tor des ersten Zauns mit Hilfe eines von der JVA ausgeborgten Anh\u00e4ngers einzurammen. Gegen halb eins wurde die Kundgebung beendet. Kurz danach r\u00fcckten einige Wannen an und die Menschen zerstreuten sich. Auf dem Nachhauseweg gab es noch einige Gr\u00fc\u00dfe in Form von W\u00fcrfen auf einen Wachturm.<\/p>\n<p>Feuer den Kn\u00e4sten! F\u00fcr ein k\u00e4mpferisches 2013!<\/p>\n<p>Freiburg am 30. Dezember 2012<\/p>\n<p>Am Abend des 30.12.2012 fand in Freiburg ein \u2013 um der Repression aus dem Weg zu gehen \u2013 vorgezogener Silvester-Knastspaziergang mit einer kleinen Kundgebung vor dem Haupttor der JVA Freiburg statt. In vielen anderen St\u00e4dten wird Silvester traditionell genutzt, um mit Demonstrationen, Spazierg\u00e4ngen und Kundgebungen f\u00fcr eine Gesellschaft ohne Kn\u00e4ste zu demonstrieren und den Gefangenen zu zeigen, dass es Menschen au\u00dferhalb der Mauern gibt, die sie als Gefangene der Gesellschaft und nicht als das \u00dcbel derselbigen sehen.<\/p>\n<p>Im letzten Jahr fand auch in Freiburg seit langem wieder so eine Demonstration statt, an der sich \u2013 trotz nicht-anmeldung und nicht-\u00f6ffentlicher Mobilisierung bis zu 60 Menschen beteiligten.<br \/>\nIn diesem Jahr wurde vor den Knastmauern ein Gru\u00dfwort verlesen und mit viel Feuerwerk die Aufmerksamkeit der Gefangenen und der Anwohner_innen erweckt.<br \/>\nNach Ende des Gru\u00dfwortes zogen die Kundgebungsteilnehmer_innen mit einer kleinen spontanen Demonstration am Knast entlang und l\u00f6sten diese ohne Zwischenf\u00e4lle auf.<br \/>\n&#8220;Uns war es wichtig, heute nicht nur den Knast zu kritisieren, sondern auch die Gesellschaft, die ihn hervorbringt.&#8221;, so Anton A., ein Teilnehmer der Demonstration.<\/p>\n<hr>\n<p>1. Mai Demo und Ausschreitungen<br \/>\nHamburg 1. Mai 2012<\/p>\n<p>F\u00fcnf verletzte Polizisten, von denen drei dienstunf\u00e4hig sind, 23 Festnahmen und zw\u00f6lf Ingewahrsamnahmen von Krawallmachern &#8211; der 1. Mai ist in Hamburg aus polizeilicher Sicht verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig ruhig verlaufen. W\u00e4hrend es im Gegensatz zu den Vorjahren in der Nacht zum Feiertag im Schanzenviertel friedlich blieb (die &#8220;Welt&#8221; berichtete), suchte die Szene daf\u00fcr am Abend die Auseinandersetzung mit der Polizei. Angek\u00fcndigt hatten sich die Auseinandersetzungen mit dem angemeldeten Aufzug, der an den Landungsbr\u00fccken unter dem Motto &#8220;Es lebe der 1.Mai&#8221; begann. 1400 Teilnehmer, mehr als vom Veranstalter erwartet, kamen. Viele geh\u00f6rten zur linksautonomen Szene. &#8220;Versammlungsteilnehmer warfen aus dem Aufzug heraus mehrfach B\u00f6ller auf Einsatzkr\u00e4fte und z\u00fcndeten andere Pyrotechnik&#8221;, sagt Hauptkommissarin Sandra Levgr\u00fcn.<\/p>\n<p>Dabei wurde ein Polizist so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste. Den T\u00e4ter nahm die Polizei fest. Im Schanzenviertel kam es nach der Demo durch 400 Krawallmacher zu Auseinandersetzungen, bei denen die Polizei Wasserwerfer und Schlagst\u00f6cke einsetzte. An der Haspa wurden Scheiben zerst\u00f6rt. 1041 eingesetzte Polizisten verhinderten, dass die Ausschreitungen weiter eskalierten.<\/p>\n<p>Quelle: Welt<\/p>\n<hr>\n<p>Telekom Autos angez\u00fcndet<br \/>\nHamburg 03. Mai 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;kapitalismus ist die krise!<br \/>\num diese einfache parole greifbar zu machen und einen praktischen beitrag zu den k\u00e4mpfen f\u00fcr eine befreite gesellschaft beizusteuern, haben wir in der nacht zum 3. mai einige parkpl\u00e4tze der telekom unangemeldet besucht. wir begr\u00fc\u00dfen die intervention der berliner genossInnen (8. April 2012) und hoffen, dass die feuer, die wir in hamburg entfacht haben, auf weitere resonanz sto\u00dfen.<\/p>\n<p>die telekom ist ein herausragendes beispiel f\u00fcr die menschenverachtende krisenpolitik des kapitals und die zunehmende zivilmilit\u00e4rische zusammenarbeit in der brd.<\/p>\n<p>der griechische telefonkonzern ote wurde, schon vor jahren, zu gro\u00dfen teilen von der deutschen telekom aufgekauft. trotz der einbrechenden wirtschaft und den sparma\u00dfnahmen in griechenland, konnte die telekom im letzten jahr einen gewinn von fast 20 millionen euro aus der ote pressen. dieses war nur durch die harten einschnitte bei den geh\u00e4ltern der arbeiterInnen der ote m\u00f6glich. im zuge der durch die troika durchgesetzten einsparungen und gesetzes\u00e4nderungen verloren ca. 2000 angestellte der ote ihre jobs und der rest muss sich mit nullrunden, massiven gehaltsk\u00fcrzungen und dem verlust erk\u00e4mpfter arbeitnehmerInnenrechte durchschlagen. wir sind solidarisch mit den k\u00e4mpfenden menschen in griechenland und w\u00fcnschen unseren genossInnen viel kraft f\u00fcr ihre kommenden k\u00e4mpfe. Uns wird durch die b\u00fcrgerlichen medien versucht wei\u00dfzumachen, dass die staatlichen ma\u00dfnahmen zur krisenbew\u00e4ltigung der betroffenen bev\u00f6lkerung zugute kommen w\u00fcrden und wir alle den g\u00fcrtel enger schnallen sollen. tats\u00e4chlich soll die hauptlast der krise auf den schultern der arbeiterInnen, erwerbslosen und migrantInnen abgew\u00e4lzt werden. die von der griechischen regierung unterzeichneten vertr\u00e4ge sehen weitreichende privatisierungen, \u00f6ffnung der m\u00e4rkte und zahlreiche entlassungen und soziale einschnitte bei der lohnabh\u00e4ngigen bev\u00f6lkerung vor. der neolieberalismus soll es wieder richten, aber wir haben keinen bock mehr auf diese schei\u00dfe! das w\u00fcten des globalen kapitalismus hat eine welt erschaffen, die gef\u00e4hrlich und grausam f\u00fcr seine bewohnerInnen ist. wir wollen eine welt des solidarischen miteinanders ohne ausbeutung und unterdr\u00fcckung! Kapitalismus abschaffen!<\/p>\n<p>auch in der zivilmilit\u00e4rischen zusammenarbeit spielt die telekom ganz vorne mit. die 100%ige tochter firma t-systems ist gro\u00df im r\u00fcstungsgesch\u00e4ft eingebunden. laut firmen-website: als &#8220;der ideale partner f\u00fcr streitkr\u00e4fte und die wehrtechnische industrie&#8221; ist t-systems seit \u00fcber 30 jahren f\u00fcr die kommunikationstechnik der bundeswehr zust\u00e4ndig und betreut dabei sowohl das telefonnetz der bundeswehr mit fast 3500 anschl\u00fcssen als auch die milit\u00e4rische satellitenkommunikation. auch glasfaserverkabelung in kriegsschiffen und information- und kommunikationstechnische angebote f\u00fcr den waffeneinsatz geh\u00f6ren in das angebot des konzerns.<br \/>\nkrieg bedeutet immer mord, leid und unterdr\u00fcckung. vielen ist bekannt, dass deutschland der weltweit drittgr\u00f6\u00dfte r\u00fcstungsexporteur ist, und die telekom ist teil dessen! wir werden die logik von krieg und kapitalismus nicht unwidersprochen hinnehmen und unsere aktion ist teil des gemeinsamen widerstandes gegen diese. weitere m\u00f6glichkeiten, eine konsequente theorie und praxis zu entwickeln, werden sich hoffentlich auf den antifaschistischen-, antirassistischen- und antimilitaristischen camps des laufenden jahres bieten.<\/p>\n<p>wir gr\u00fc\u00dfen die genossInnen in den griechischen kn\u00e4sten!<\/p>\n<p>unsere kraft und liebe f\u00fcr sonja und christian, ihr seid in unseren herzen!<\/p>\n<p>kriegs- und krisenprofiteure angreifen, hier und \u00fcberall!<\/p>\n<p>f\u00fcr die soziale revolution &#8211; autonome gruppen&#8221;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br \/>\nIn der Nacht zu Donnerstag sind sieben Fahrzeuge in Altona und Bahrenfeld in Brand gesetzt worden. Anwohner alarmierten Polizei und Feuerwehr und teilten mit, dass auf dem Hof einer Firma in der Lyserstra\u00dfe drei Autos (Renault Megane, zwei Opel Astra) in Brand geraten seien. Fast zeitgleich bemerkten Anwohner in der Langenfelder Stra\u00dfe brennende Fahrzeuge (VW Golf Kombi und drei Opel Astra Kombi), darunter Wagen der Telekom.<\/p>\n<p>Quelle: Mopo<\/p>\n<hr>\n<p>Banken und Polizeiwache angegriffen<br \/>\nBerlin 30. April 2012<\/p>\n<p>Bei dem angemeldeten Aufzug \u201e Nimm was dir zusteht\u201c zogen bis zu 3.300 Personen ab zirka 22 Uhr vom S-Bahnhof Wedding \u00fcber die M\u00fcllerstra\u00dfe durch den Weddinger Kiez. Bevor sich der Aufzug in Bewegung setzte wurde vereinzelt Pyrotechnik von Teilnehmern gez\u00fcndet. Aus der Menge heraus kam es gegen 22 Uhr 40 vereinzelt zu W\u00fcrfen von Pyrotechnik und Steinen auf Polizeibeamte. Gegen 23 Uhr hatte der Anmelder die Versammlung vorzeitig am Leopoldplatz in Mitte f\u00fcr beendet erkl\u00e4rt. Kurz zuvor hatte ein Zeuge beobachtet, wie ein Unbekannter aus dem Aufzug heraus einen Stein gegen die Eingangst\u00fcr eines Geldinstitutes in der M\u00fcllerstra\u00dfe warf und diese besch\u00e4digte.<\/p>\n<p>Eine weitere Bankfiliale wurde gegen 2 Uhr 50 in der Thomasiusstra\u00dfe Ecke Alt-Moabit in von zwei Vermummten angegriffen. Die beiden Unbekannten warfen unter lauten Rufen von antikapitalistischen Parolen Steine und einen Farbbeutel gegen die Fensterscheiben.<\/p>\n<p>In der Sonnenallee in Neuk\u00f6lln besch\u00e4digten unbekannte T\u00e4ter gegen 3 Uhr die Hausfassade des Polizeiabschnitts 54. Das denkmalgesch\u00fctzte Geb\u00e4ude wurde mit wei\u00dfer Farbe gef\u00fcllten Beh\u00e4ltern beworfen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Banken, Jobcenter, EZB und Bullen w\u00e4hrend Gro\u00df-Demonstration<br \/>\nFrankfurt am Main 31. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>Pressemitteilung des M31-B\u00dcNDNIS:<\/p>\n<p>Auf der bundesweiten Demonstration im Rahmen des antikapitalistischen Aktionstages &#8220;M31&#8221; haben 6000 Menschen gegen die neoliberale und autorit\u00e4re Krisenpolitik der EU demonstriert. Zeitgleich fanden in \u00fcber drei\u00dfig europ\u00e4ischen St\u00e4dten Demonstrationen und Besetzungen statt, u. a. in Madrid, Athen, Mailand, Zagreb, Wien, Uetrecht, Moskau und Kiew. In Redebeitr\u00e4gen und Gru\u00dfbotschaften wurden die dramatischen Auswirkungen der aktuellen Krisenpolitik in verschiedenen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern thematisiert. Redner_innen des M31-B\u00fcndnisses bewerteten den heutigen Aktionstag als ersten Schritt, den antikapitalistischen Protest international zu vernetzen.<\/p>\n<p>Im Verlauf der Demonstration kam es zu Farbbeutel- und Steinw\u00fcrfen gegen den Sitz der Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB), die Zentrale der Stadtpolizei und Leiharbeitsfirmen. Mit der Begr\u00fcndung, \u201eeinzelne Verd\u00e4chtige\u201c zu ermitteln, spaltete die Polizei auf H\u00f6he Allerheiligentor das gesamte hintere Drittel der Demonstration unter Schlagstock- und Pfeffersprayeinsatz ab und kesselte es ein. Dabei wurden mehrere Menschen zum Teil erheblich verletzt. Durch diesen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfigen Eingriff wurde die gesamte Demonstration \u00fcber eineinhalb Stunden festgesetzt und ihre Fortsetzung damit faktisch unm\u00f6glich gemacht. Daraufhin wurde die Demonstration, die eigentlich zum Bauplatz der neuen EZB ziehen sollte, im Frankfurter Ostend aufgel\u00f6st. Mehr als 200 Demonstranten waren \u00fcber 6 Stunden auf offener Stra\u00dfe eingekesselt. Rechtsanw\u00e4lten wurde der Kontakt zu den Eingekesselten verwehrt. Diese Ma\u00dfnahmen der Polizei bewerte ein Sprecher des B\u00fcndnisses als \u201eoffensichtlich rechtswidrig\u201c.<\/p>\n<p>Nach Aufl\u00f6sung der Demonstration zogen hunderte Demonstrant_innen durch die Frankfurter Innenstadt. Dabei kam es erneut zu militanten Aktionen gegen B\u00fcro- und Gesch\u00e4ftsgeb\u00e4ude, u. a. gegen den Frankfurter R\u00f6mer und die Arbeitsagentur.<br \/>\nLeo Schneider, Sprecher des M31-B\u00fcndnis, erkl\u00e4rte zur Demonstration:<br \/>\n&#8220;In Frankfurt wurde ein deutliches Zeichen gegen die aktuelle deutsche und europ\u00e4ische Krisenpolitik gesetzt. Diese Krisenpolitik soll die Wettbewerbsf\u00e4higkeit des europ\u00e4ischen Kapitals auf dem R\u00fccken der Lohnabh\u00e4ngigen sanieren. Wegen ein paar kaputter Scheiben hat die Polizei unsere Demonstration brutal angegriffen, dutzende Demonstrant_innen verletzt und \u00fcber zweihundert Menschen stundenlang festgesetzt. Das ist angesichts der brutalen Auswirkungen der Sparpolitik f\u00fcr die Menschen in Europa und weltweit absurd. Die militanten Proteste richteten sich direkt gegen Institutionen, die f\u00fcr neoliberale Krisenregulierung und versch\u00e4rfte Ausbeutung stehen. Der Angriff auf unsere Demonstration wird, wie die Reaktion vieler Demonstrant_Innen gezeigt hat, unseren Widerstand nicht brechen\u201c, so Schneider abschlie\u00dfend.<\/p>\n<p>Frankfurter Rundschau:<\/p>\n<p>Anti-Kapitalismus-Demonstration : Polizist bei Krawallen schwer verletzt<\/p>\n<p>Ein Polizist ist bei der Demonstration gegen den Kapitalismus in der Frankfurter Innenstadt von Randalierern mit Steinen beworfen und dabei schwer verletzt worden. Tausende Menschen haben sich an dem Protestmarsch beteiligt. Die Polizei kesselte die Demonstranten vor\u00fcbergehend ein.<br \/>\nTausende Menschen haben am Samstag in Frankfurt in der Innenstadt gegen den Kapitalismus und die Krisenpolitik der EU demonstriert. Dabei ist es zu Ausschreitungen gekommen, bei denen ein Polizist nach Angaben eines Polizei-Sprechers durch Steinw\u00fcrfe so schwer verletzt worden ist, dass er auf die Intensivstation eines Krankenhauses gebracht werden musste. Mehrere Demonstranten und ein Passant wurden leicht verletzt. Mehrere Menschen wurden festgenommen. Gegen Abend l\u00f6sten die Veranstalter die Demonstration auf. Danach zogen Gruppen von Demonstranten noch am Main entlang in Richtung Hauptwache oder Hauptbahnhof.<br \/>\nZuvor hatte die Polizei die Demonstranten am Allerheiligen Tor eingekesselt, so dass sie nicht zur Baustelle der Europ\u00e4ischen Zentralbank im Ostend gelangen konnten. Einzelne Protest-Gruppen wollten diese besetzen. Vor Beginn der Polizei-Aktion hatten die Veranstalter die Demonstranten aufgerufen, umzukehren und am Main entlang zur\u00fcck zur Konstablerwache zu gehen. Die Veranstalter baten die Polizei \u00fcber Lautsprecherdurchsagen, die Demonstranten ziehen zu lassen. Diese \u00f6ffnete wenig sp\u00e4ter den Kessel.<\/p>\n<p>Die Demonstration begann friedlich um 15.15 Uhr am Frankfurter Hauptbahnhof. Jutta Ditfurth, Stadtverordnete der \u00d6koLinX, sprach zun\u00e4chst zu den Demonstranten. Danach zog der Protestmarsch weiter zur Europ\u00e4ischen Zentralbank (EZB). Diese war zuvor von einem Gro\u00dfaufgebot der Polizei abgeriegelt worden. Doch es gelang den Demonstranten dennoch, Farbbeutel auf das Geb\u00e4ude zu werfen. Farbbeutel flogen auch gegen die Fassade des Luxushotels \u201eFrankfurter Hof\u201c.<\/p>\n<p>Gegen 15.45 Uhr begannen einige Demonstranten in der Bethmannstra\u00dfe Richtung Berliner Stra\u00dfe Randale zu machen. Vermummte rissen Steine aus dem Pflaster, brachen Abfalleimer aus der Verankerung und warfen sie in Richtung Polizei. Auch Beh\u00e4ltnisse voll \u00fcbelriechenden Inhalts, vermutlich G\u00fclle oder F\u00e4kalien, flogen Richtung Polizei. Ein Passant wurde nach Polizeiangaben durch einen Steinwurf verletzt. Auch Schaufensterscheiben, beispielsweise eines Brautmodengesch\u00e4fts, gingen zu Bruch, Autos wurden besch\u00e4digt. Als die Demonstranten gegen 16.20 Uhr an der Wache der Stadtpolizei vorbeikamen, schlugen einige von ihnen die Scheiben des Geb\u00e4udes ein. Es flogen immer wieder Feuerwerksk\u00f6rper.<\/p>\n<p>Die Polizei ebenso wie die Veranstalter der Demonstration waren um Deeskalation bem\u00fcht. Die Polizei ging aber vereinzelt mit Schlagst\u00f6cken gegen die vermummten Demonstranten vor. Zwischenzeitlich isolierte die Polizei die Vermummten aus dem schwarzen Block und kontrollierte sie. Die Arbeit der Polizisten wurde mit Pfeifkonzerten und lautem Trommeln begleitet.<br \/>\nDie Veranstalter der Demonstration riefen die Teilnehmer dazu auf, den Demonstrationszug zusammenzuhalten. Dieser wurde durch die gewaltt\u00e4tigen Aktionen einzelner Demonstranten vor\u00fcbergehend auseinandergerissen. Als die Polizeikontrollen hinter dem B\u00f6rneplatz begannen, riefen die Veranstalter die Demonstranten auf, ruhig weiterzugehen. Doch die Demonstranten, die dem schwarzen Block folgten, blieben hinter diesem stehen, so dass der Zug erneut in zwei Teile zerbrach.<br \/>\nDie Polizei begr\u00fcndete \u00fcber Lautsprecher, warum sie den Block der Vermummten, eine Gruppe von etwa 30 bis 50 Menschen, isolierte. Diese h\u00e4tten Gewalttaten begangen. Gleichzeitig rief sie die friedlichen Demonstranten dazu auf, ruhig weiterzugehen. Ein Teil folgte dieser Anweisung aber nicht und blieb stehen und forderte die Beamten mit Rufen wie &#8220;Lasst sie frei&#8221; auf, die Mitglieder des schwarzen Blocks freizulassen.<br \/>\nDie Polizei sperrte die Stra\u00dfen um die Allerheiligenstra\u00dfe ab. Dort standen viele Transportfahrzeuge, darunter ein Bus, mit dem Verhaftete abtransportiert wurden.<br \/>\nZiel des Demonstrationszuges war die Baustelle der Europ\u00e4ischen Zentralbank an der Sonnemannstra\u00dfe. Einzelne Gruppen hatten vor Beginn der Demonstration zur Besetzung der Baustelle f\u00fcr den neuen Sitz der EZB aufgerufen. Die Polizei wollte das verhindern.<br \/>\nNach Angaben der Veranstalter nahmen 5000 Menschen an der Demonstration gegen den Kapitalismus teil, die Polizei sprach von 3000 Teilnehmern. Aufgerufen zu der Demonstration hatten rund 200 linke Gruppen, die im B\u00fcndnis \u201eM31\u201c (31. M\u00e4rz) zusammengeschlossen sind.<\/p>\n<p>In ihrer Rede zu Beginn der Demonstration kommentierte Jutta Ditfurth die Internationalit\u00e4t des Protests mit den Worten: &#8220;Die emanzipatorische Linke organisiert sich \u00fcber die Sprachgrenzen hinweg. Das kann uns keiner mehr nehmen.&#8221; Unter dem Label &#8220;M31&#8221; gingen nicht nur Menschen in Frankfurt, sondern auch in mehr als 40 europ\u00e4ischen St\u00e4dten auf die Stra\u00dfe, um, wie die Veranstalter sagen, gegen das \u201efalsche System Kapitalismus\u201c zu protestieren.In den Tagen vor der Demonstration schickte Jutta Ditfurth Collagen an die Medien, auf denen die neuen T\u00fcrme der EZB von Tausenden Demonstranten umringt werden. Dazu passte der Aufruf einzelner Gruppen, den Bauplatz zu besetzen. (mit dapd)<\/p>\n<p>Polizei-Presse:<\/p>\n<p>POL-F: 120401 &#8211; 460 Frankfurt: Unfriedliche Demonstration<\/p>\n<p>Frankfurt (ots) &#8211; Eine Demonstration, die im Rahmen des &#8220;Europ\u00e4ischen Aktionstages gegen den Kapitalismus&#8221;, am Samstagnachmittag in der Frankfurter Innenstadt stattfand, ist von zahlreichen Gewalt- und Straftaten begleitet gewesen. Unter anderem wurden mindestens 15 Polizeibeamte verletzt. Ein Polizeibeamter befindet sich noch immer schwerstverletzt auf der Intensivstation eines Krankenhauses.<\/p>\n<p>Rund 4.000 Teilnehmer hatten sich ab 14.00 Uhr in der Kaiserstra\u00dfe versammelt. Der Aufzug bewegte sich zu Beginn friedlich \u00fcber die angemeldete Strecke. Im Bereich der Neuen Mainzer Stra\u00dfe kam es allerdings zu ersten Ausschreitungen. Mehrere Farbbeutel wurden gegen verschiedene Geb\u00e4ude geschleudert und Rauchbomben gez\u00fcndet. Aus dem Aufzug heraus wurden immer wieder Steine, Bengalos oder \u00e4hnliches auf die Polizeibeamten sowie angrenzende Geb\u00e4ude geworfen. Hierbei wurde auch ein unbeteiligter Passant durch einen Stein am Kopf getroffen.<\/p>\n<p>Im Bereich der Bethmannstra\u00dfe kam es zu einem gezielten Angriff mehrere Demo-teilnehmer auf einen uniformierten Verbindungsbeamten des Veranstalters. Dieser erlitt dabei mehrere schwere traumatische Verletzungen und musste station\u00e4r in einem Krankenhaus aufgenommen werden. Auch die hinzueilenden Einsatzkr\u00e4fte wurden mit massiver Gewalt attackiert und mehrere weitere Beamte verletzt.<\/p>\n<p>Aus dem sich inzwischen wieder bewegenden Aufzug heraus kam es insbesondere im Bereich der Berliner Stra\u00dfe zu neuen Sachbesch\u00e4digungen, bei denen zahlreiche Fensterscheiben zu Bruch gingen und geparkte Fahrzeuge besch\u00e4digt wurden. In der Folge erfolgte an der Battonstra\u00dfe die Separierung und vorl\u00e4ufige Festnahme von zahlreichen Teilnehmern, die im Verdacht des Landfriedensbruchs stehen. Durch die hohe Anzahl der Festnahmen mussten diese zun\u00e4chst vor Ort gesichert werden. Nach und nach kamen diese Personen zum Polizeigewahrsam oder wurden nach erfolgter Personalienfeststellung vor Ort wieder entlassen.<\/p>\n<p>Nach Aufl\u00f6sung der Veranstaltung zogen zahlreiche Gruppen durch die Innenstadt und griffen wahllos verschiedene Gesch\u00e4fte sowie deren Personal an. Im Laufe der Nacht zum Sonntag kam es zu weiteren Sachbesch\u00e4digungen sowie Brandstiftungen. Auch hier erfolgten Festnahmen.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden 465 Personen vorl\u00e4ufig festgenommen. Die H\u00f6he der Sachsch\u00e4den ist bislang noch nicht genau bezifferbar. Dabei sind auch mehrere Polizeifahrzeuge betroffen. \u00dcber verletzte Kundgebungsteilnehmer ist hier nichts bekannt. &#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Militante Spontandemonstration<br \/>\nG\u00f6ttingen 31. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>Als Antwort auf die Angriffe der Bullen auf die antikapitalistischen Proteste in Frankfurt wurde in der vergangenen Nacht lautstark und militant gegen die Repression gegen soziale Bewegungen und f\u00fcr den gesellschaftlichen Aufbruch demonstriert.<br \/>\nEtwa 60-70 DemonstrantInnen zogen mit Parolen wie &#8220;siamo tutti antifascisti&#8221;, &#8220;F\u00fcr den Kommunismus&#8221; und &#8220;Feuer und Flamme der Repression&#8221; unbehelligt durch die G\u00f6ttinger Innenstadt. Dabei kam es zu Glasbruch an mehreren Banken und anderen Gesch\u00e4ften sowie Einsatz von Pyrotechnik.<\/p>\n<p>Wir lassen uns nicht unterkriegen! M31 ist nur der Beginn!<br \/>\nKeine Alternative zur Revolution!<\/p>\n<p>Quelle: Indymedia<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Fenster von Banken besch\u00e4digt<\/p>\n<p>In der Nacht von Sonnabend, 31. M\u00e4rz, auf Sonntag, 1. April, hat eine gr\u00f6\u00dfere Gruppe vermummter Personen in der G\u00f6ttinger Innenstadt randaliert. Wie Polizeisprecherin Jasmin Kaatz mitteilte, besch\u00e4digten die Unbekannten Fenster von Gesch\u00e4ften in der Weender Stra\u00dfe und der Prinzenstra\u00dfe. Unter anderem gingen Scheiben der Sparkasse, der Commerzbank und des Gesch\u00e4fts &#8220;mStore&#8221; zu Bruch. Die T\u00e4ter konnten unerkannt fliehen. Es enstand ein Schaden von rund 5000 Euro.<br \/>\nWie Kaatz weiter mitteilt, werden die etwa 50 bis 80 Randalierer nach Auswertung von Zeugenhinweisen der linksmotivierten Szene zugeordnet. Sie seien schwarz gekleidet gewesen und h\u00e4tten unter anderem &#8220;Kapitalistenschweine&#8221; skandiert. Wom\u00f6glich h\u00e4nge der Fall mit einer Anti-Kapitalismus-Demonstration am Sonnabend in Frankfurt am Main zusammen, wo es zu Ausschreitungen gekommen war.<\/p>\n<p>Quelle: G\u00f6ttinger Tagesblatt<\/p>\n<hr>\n<p>Spontandemo: Angriffe auf Bullen und Stra\u00dfenblokade<br \/>\nL\u00fcbeck 10. Mai 2012<\/p>\n<p>In der Nacht zu Mittwoch zogen Randalierer durch die L\u00fcbecker Innenstadt. Als Polizisten die Anh\u00e4nger der alternativen Szene stoppen wollten, wurden sie angegriffen.<\/p>\n<p>Mehrere Bewohner riefen ab 22.10 Uhr bei der Polizei an und meldeten, &#8220;dass eine gr\u00f6\u00dfere Personengruppe von der Untertrave in die Beckergrube gehen solle&#8221;, berichtet Polizeisprecher Stefan Muhtz. Rund 60 Anh\u00e4nger der alternativen Szene wollten mit Transparenten und Sprechch\u00f6ren in die Innenstadt ziehen. Dabei brannten sie nach Polizeiangaben B\u00f6ller und bengalische Feuer ab.<\/p>\n<p>&#8220;An der Spitze des Aufzuges hatten sich etwa 25 Teilnehmer mit Basecaps, Sonnenbrillen, Mundt\u00fcchern und zum Teil mit Sturmhauben vermummt&#8221;, berichtet Muhtz. Eine Demonstration war nicht angemeldet. Als der Einsatzleiter der Polizei die Demonstranten darauf ansprach, antworteten diese mit B\u00f6llern: Sie warfen sie in Gesch\u00e4ftseing\u00e4nge und auf die Beamten.<\/p>\n<p>Gruppe versucht Polizisten zu \u00fcberrennen<\/p>\n<p>Als weitere Polizisten den Aufzug stoppen und aufl\u00f6sen wollten, wurden sie direkt nach dem Aussteigen aus ihren Streifenwagen von 30 Vermummten angegriffen. &#8220;Aus der Menge der Versammlungsteilnehmer wurde lautstark dazu aufgefordert, dass man sich nicht stoppen lassen solle&#8221;, so Muhtz. In der Gruppe rannten die Autonomen auf Polizisten zu, um sie umzurennen und mit F\u00e4usten zu schlagen. Die Beamten wehrten sich mit Schlagst\u00f6cken und Reizgas. Laut Muhtz wurden zun\u00e4chst f\u00fcnf Menschen vor Ort vorl\u00e4ufig festgenommen.<\/p>\n<p>Mit einem gr\u00f6\u00dferen Polizeiaufgebot wurde der Tumult dann beendet. Doch ruhig blieb die Nacht nicht. Muhtz: &#8220;Gegen 1.50 Uhr errichtete eine Gruppe von zirka 20 vermummten Personen vom Gel\u00e4nde der Alternativen eine Blockade durch M\u00fcllcontainer auf der Fahrbahn der Willy-Brandt-Allee.&#8221; Die Autos von Zivilpolizisten wurden mit Steinen beworfen. Die Autonomen blockierten mit weiteren M\u00fclltonnen die Zufahrt zum Gel\u00e4nde.<\/p>\n<p>F\u00fcnf Verfahren eingeleitet<\/p>\n<p>Zwei Stunden sp\u00e4ter hatte sich die Situation wieder beruhigt. 52 Polizisten aus L\u00fcbeck, Ostholstein und Stormarn waren im Einsatz. Verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.<\/p>\n<p>Insgesamt wurden 21 Randalierer vorl\u00e4ufig fest- und bis zum fr\u00fchen Morgen in Gewahrsam genommen. F\u00fcnf Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, Verst\u00f6\u00dfe gegen das Sprengstoff- und Waffengesetz sowie das Versammlungsrecht wurden eingeleitet.<\/p>\n<p>Quelle: shz.de<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Telekom-Geb\u00e4ude<br \/>\nHamburg 23. August 2012<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der Nacht zum Donnerstag ein Telekom-B\u00fcrogeb\u00e4ude in Hamburg-Neustadt besch\u00e4digt.<br \/>\nDie T\u00e4ter zerst\u00f6rten f\u00fcnf Scheiben im ersten Obergeschoss des Geb\u00e4udes und warfen mit roter Farbe gef\u00fcllte Flaschen gegen die T\u00fcren und die Wand im Eingangsbereich.<br \/>\nDie Polizei vermutet eine politische Motivation hinter dem Farbanschlag und bittet um m\u00f6gliche Hinweise von Zeugen. Das Landeskriminalamt ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle:MoPo<\/p>\n<hr>\n<p>Zwei Telekom-Autos abgefackelt<br \/>\nM\u00fcnchen 23. Mai 2012<\/p>\n<p>Von Indymedia Linksunten:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht des 23.05.2012 wurden in M\u00fcnchen in N\u00e4he des Rosenheimerplatzes zwei PKWs der Telekom abgefackelt. Die Aktion stellt sich in die Reihe europaweit stattfindender Angriffe auf die Telekom als neoliberaler und ausbeuterischer Akteur innerhalb der kapitalistischen Krisenpolitik&#8221;<\/p>\n<p>Soli-Malereien f\u00fcr die &#8216;Zelle&#8217;<br \/>\nReutlingen 15. Mai 2012<\/p>\n<p>In der Nacht vom 14. auf den 15. Mai haben wir im reutlinger Stadtgebiet (Bahnhof, ZOB, Kirche, Fu\u00dfg\u00e4ngerzone,&#8230;) solidarit\u00e4ts Malereien angebracht welche an das bedrohte autonome Zentrum &#8220;Zelle&#8221; adressiert waren. Mit Parolen wie &#8220;Zelle bleibt&#8221;, &#8220;Zelle V(A)teidigen&#8221; oder &#8220;26.5. Zelle Demo&#8221; u.a.m. bringen wir unsere Freundschaft und Unterst\u00fctzung gegen\u00fcber der Zelle sowie unsere Ablehnung und Unvers\u00f6hnbarkeit gegen\u00fcber der Stadtverwaltung zum Ausdruck.<br \/>\nWir sind weder als Zelle-Mitarbeiter aktiv noch haben wir in Ansprache mit der Zelle gehandelt. Was uns mit der Zelle verbindet ist der Wunsch nach unkontrollierten Freir\u00e4umen, selbstverwalteten Projekten und die Abwesenheit jeder Herrschaft.<\/p>\n<p>Wo solche Freir\u00e4ume bedroht sind, werden auch die Sachwalter und Strukturmarionetten, die \u00c4mter und Beh\u00f6rden nicht in Ruhe gelassen.<\/p>\n<p>Bisher wurden diese noch nicht direkt angegangen, sondern wir haben uns bewu\u00dft f\u00fcr eine \u00f6ffentlichere und breit Sichtbare Aktionsform entschieden. Wir hoffen dass diese Aktion bereits teuer genug war um \u00dcberlegungen ins Rollen zu bringen. \u00dcberlegungen bei den Verantwortlichen der Stadt und des Ordnungsamtes. Kann es sich lohnen selbstverwaltete Projekte anzugreifen? Die Gastst\u00e4ttenkonzession sehen wir in diesem Zusammenhang eindeutig als Angriff! Rechnet es sich, dadurch Reaktionen zu provozieren? Reaktionen, die potentiell weit \u00fcber das Ma\u00df der hier geschilderten Malereien hinausgehen, sind wohl ein Argument. Zumindest f\u00fcr Leute die nur die Sprache des Zwanges und der Gewalt kennen&#8230;<\/p>\n<p>Wir raten den Verantwortlichen:<br \/>\nLasst die Zelle und alle anderen Freir\u00e4ume in Ruhe!<br \/>\nGastst\u00e4ttenkonzession zur\u00fccknehmen!<br \/>\nKeine Angriffe auf die Zelle Demo am 26.5.!<\/p>\n<p>Heute ist nicht alle Tage&#8230;<\/p>\n<p>Quelle: linksunten.indymedia.org<\/p>\n<hr>\n<p>Anschlag auf Chef der EU-Task-Force<br \/>\nPotsdam 15. Mai 2012<\/p>\n<p>Linksextreme T\u00e4ter bekennen sich zu Attacke auf Auto der Frau von Horst Reichenbach. Er \u00fcberwacht die Sparauflagen der Troika.<\/p>\n<p>Hinter dem Brandanschlag auf den BMW der SPD-Europaabgeordneten Dagmar Roth-Behrendt in Potsdam stecken offenbar Mitglieder der linksextremistischen Szene in Berlin. Die nach Ansicht der Ermittler politisch motivierte Tat galt ihrem Mann Horst Reichenbach. Der Finanzexperte ist Leiter der \u201eTask Force Griechenland\u201c der Europ\u00e4ischen Kommission, die Griechenland in der Schuldenkrise helfen soll, Reformen auf den Weg zu bringen.<\/p>\n<p>Wie der Potsdamer Oberstaatsanwalt Helmut Lange am Dienstagnachmittag best\u00e4tigte, ist bei einer Tageszeitung ein Bekennerschreiben eingegangen, unterzeichnet mit \u201eDie FreundInnen von Loukanikos\u201c.<\/p>\n<p>Bei diesem Namen handelt es sich um einen von mehreren sogenannten \u201eRiot Dogs\u201c. Das ist ein Hund, der bei Protesten und gewaltt\u00e4tigen Ausschreitungen in Griechenland gesehen wird und in der linksextremen Szene Kultstatus besitzt. Dort gilt er als Symbol f\u00fcr den Kampf gegen Sparauflagen des Internationalen W\u00e4hrungsfonds und der Europ\u00e4ischen Zentralbank. Europaweit werden die Auseinandersetzungen um die Finanzkrise in der linken Szene verfolgt und zum Kampf gegen das kapitalistische System, zum Kampf zwischen David und Goliath hochstilisiert.<\/p>\n<p>Zur Authentizit\u00e4t des Bekennerschreibens und zu weiteren Details konnte Oberstaatsanwalt Lange noch keine Angaben machen: \u201eWir stehen erst am Beginn der Ermittlungen\u201c, sagte er. Allerdings wird der Fall bei der Staatsanwaltschaft als besonders brisant eingestuft, es besteht wegen des Bezugs zu dem EU-Finanzexperten Reichenbach bereits Kontakt zur Bundesanwaltschaft. Nach Angaben aus Ermittlerkreisen f\u00fchren die Spuren und auch das Bekennerschreiben eindeutig in die linksautonome Szene Berlins.<\/p>\n<p>Im Potsdamer Ortsteil Gro\u00df Glienicke hatten unbekannte T\u00e4ter das Auto der Politikerin, die bis Anfang 2012 Vizepr\u00e4sidentin des Europ\u00e4ischen Parlaments war, in der Nacht zum Montag in Brand gesetzt. Der Wagen war vor dem Grundst\u00fcck abgestellt, auf dem die Sozialdemokratin seit 2007 wohnt. Zudem hatten die T\u00e4ter eine B\u00fcchse mit roter Farbe gegen das Haus geworfen. Roth-Berendt hat sich noch nicht zur Attacke ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n<p>Ihr Mann Horst Reichenbach war in der griechischen Presse in den vergangenen Monaten heftig attackiert worden, darunter waren auch herbe Nazi-Vergleiche. Reichenbachs Krisenstab \u00fcberwacht die Umsetzung der von der Troika aus EU-Kommission, Internationalem W\u00e4hrungsfonds und Europ\u00e4ischer Zentralbank mit Griechenland vereinbarten Sparma\u00dfnahmen. Unter anderem bezeichneten ihn griechische Journalisten in ihren Medien als \u201eGau-Leiter\u201c und \u201eStatthalter Angela Merkels\u201c.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Anschlag auf Opel Autohaus<br \/>\nFreiburg 19. Juli 2012<\/p>\n<p>&#8220;Anschlag auf Opel Autohaus in Solidarit\u00e4t mit den Arbeiter*innen<\/p>\n<p>Wir haben in der Nacht zum 19. Juli 2012 einen Anschlag auf ein Opel Autohaus ver\u00fcbt. Solidarit\u00e4t ist wichtig, um dieser Ausdruck zu verleihen, den Anliegen der Opelbelegschaft und unserer Kritik eine \u00d6ffentlichkeit zu verschaffen, sowie aktiv in den Prozess einzugreifen haben wir das Mittel der Militanz gew\u00e4hlt.<\/p>\n<p>Warum zerst\u00f6ren wir das Produkt ihrer Arbeit?<\/p>\n<p>Weil die Autos seit sie aus der Fabrik gegangen sind nichts mehr mit den Arbeiter*innen zu tun haben, sie treten ihnen dann nur noch feindlich in Form von Profit gegen\u00fcber. Je mehr Arbeitsprodukte, desto gr\u00f6\u00dfer der Profit, desto M\u00e4chtiger die Ausbeuter*innen, desto schamloser die Ausbeutung der Arbeiter*innen. Durch die Zerst\u00f6rung wird eine neue Nachrfrage geschaffen sowohl nach Autos als auch nach menschlicher Arbeitskraft.<\/p>\n<p>Warum hat Arbeitskampf auf Grundlage eines Entgegenkommens der Arbeiter*innen gegen\u00fcber Opel keinen Sinn?<\/p>\n<p>Zur Zeit versucht Opel die Produktion durch Verlegung ins \u201eAusland\u201c und Sparma\u00dfnahmen in Form von Automatisierung und Entlassungen der Arbeiter*innen billiger zu machen und damit den Profit zu steigern. Dies sind Ma\u00dfnahmen die dem Betrieb helfen sollen sich zu entschulden, doch die Mehrzahl der gro\u00dfen, teils imperialistischen Betriebe wie Opel einer ist, wollen sich weiter ausweiten und das braucht Profit. Es geht nicht darum Arbeitspl\u00e4tze zu erhalten, sondern darum sie zu minimieren und den Profit zu steigern. Die Arbeiter*innen als Menschen spielen dabei nicht die geringste Rolle. Ein Arbeitskampf der auf die Erhaltung der Opel-Werke aus ist, sich aber darauf einl\u00e4sst Tariferh\u00f6hungen auszusetzten, handelt gegen die Arbeiter*innen und f\u00fcr deren weitere Ausbeutung sowie deren Entsorgung. Eine selbstbewusste Forderung w\u00e4re endlich den von den Arbeiter*innen erwirtschafteten Profit an sie zu verteilen. Das ist nat\u00fcrlich utopisch, deshalb muss der Arbeitskampf endlich die Forderung nach Selbstbestimmung der Arbeiter*innen zum Inhalt haben.<\/p>\n<p>Wir haben es satt, um Lohnerh\u00f6hungen von nicht mal 5% zu betteln.<br \/>\nWir sind diejenigen die Milliardengewinne erm\u00f6glichen, also steht uns auch die Verf\u00fcgungsgewalt dar\u00fcber zu!<\/p>\n<p>Doch momentan haben leider nur Besitzende, deren Besitz sich auf Ausbeutung gr\u00fcndet, Gewalt \u00fcber den gesellschaftlichen Reichtum. Diese Mentalit\u00e4t l\u00e4sst sich durch die derzeit HERRschende kapitalistische Wirtschaftsordnung begr\u00fcnden, in der ein freier Markt ein Markt ist der sich nach dem Profit ausrichtet welcher Privateigentum miteinschlie\u00dft und damit die Enteignung und Unterdr\u00fcckung Anderer durch das Eigentum vorraussetzt. D.h. wenn ein Mensch Kapital besitzt, hat er im Kapitalismus das Recht damit andere zu unterdr\u00fccken und sie sein Reichtum vermehren zu lassen. Unterdr\u00fccken deshalb, weil Menschen die kein Kapital besitzen gezwungen sind sich der Lohnarbeit zu unterwerfen &#8211; also alle Schikanen \u00fcber sich ergehen zu lassen, die diese mit sich bringt &#8211; um sich ihre Br\u00f6tchen kaufen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Worum es geht!<\/p>\n<p>Das Ziel der Arbeiter*innen-K\u00e4mpfe sollte unserer Meinung nach nicht die des steigenden Lohnes oder die vermeintliche Erhaltung von Arbeitspl\u00e4tzen sein, sondern das der Abschaffung der Lohnarbeit und der Diktatur von oben herab. Also selbst \u00fcber das Produkt der Arbeit zu entscheiden und sich frei organsisieren zu k\u00f6nnen. Eine Produktion wie sie nicht nur bei Opel HERRscht ist keine nach den Bed\u00fcrfnissen der Menschen, keine nach \u00f6kologischen und nachhaltigen Kritierien sondern nur eine nach fremdbestimmten und am Gewinn orientierte. Bei Opel wird darum gek\u00e4mpft weiterhin Dinge zu produzieren, die in dem Ma\u00dfstab garnicht ben\u00f6tigt werden. Die Nachfrage ist einfach nicht mehr vorhanden. Deshalb macht es f\u00fcr uns keinen Sinn einen Kampf allein zum Erhalt der Opel-Werke zu f\u00fchren.<br \/>\nF\u00fcr sich gesehen ist eine \u00f6konomisierung und maschinelle wegrationalisierung von Arbeitspl\u00e4tzen ja ganz sinnvoll. Wenn gesellschaftlicher Reichtum f\u00fcr das Wohl der Gesellschaft verwendet wird, gibt es kein Grund mehr f\u00fcr Arbeitspl\u00e4tze zu k\u00e4mpfen, f\u00fcr etwas, was anstrengend ist und uns kaputt macht!<br \/>\nUm diesen Zustand zu \u00e4ndern erfordert es aber eine Organisierung der Arbeiter*innen von unten, nicht von oben wie es bei Verb\u00e4nden wie der Ver.di oder IG-Metall der Fall ist, wo Chefetagen die Bed\u00fcrfnisse der Arbeiter*innen und ihre Autonomie einschr\u00e4nken, indem sie die Mittel und Formen f\u00fcr den Arbeitskampf bestimmen. Ein Kampf f\u00fcr nachhaltig bessere Lebensbedingungen f\u00e4ngt zwangsl\u00e4ufig mit dem Kampf f\u00fcr Selbstbestimmung an, wenn den M\u00e4chtigen die M\u00f6glichkeit genommen werden soll, das Erk\u00e4mpfte in der n\u00e4chsten Tarifrunde zu relativieren. Das heisst, dass der Kampf nur selbstbestimmt gef\u00fchrt werden kann wenn er erfolgreich sein soll.<\/p>\n<p>Wir fordern einen Arbeitsalltag, der von der Basis organisiert wird, und dorthin kann nur der Kampf von unten f\u00fchren.<br \/>\nWir wollen keine Geselleschaft, in der menschliche Arbeitskraft ausgebeutet und durch Lohn verg\u00fctet wird.<br \/>\nWir fordern eine Gesellschaft, in der selbstbestimmt gearbeitet wird.<br \/>\nWir wollen nicht die Verteilung der G\u00fcter einer Elite \u00fcberlassen, wir fordern eine Gesellschaft in der das Individuum mit seinen Bed\u00fcrfnissen ber\u00fccksichtigt wird und das kann nur ein freier und verantwortungsvoller Zugang Aller zum Reichtum der Gesellschaft gew\u00e4hrleisten.<br \/>\nWir wollen, dass der Gesellschaftliche Reichtum zu Wohlstand der Gesellschaft f\u00fchrt, und kein elit\u00e4res Privatvergn\u00fcgen ist.<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr K\u00e4mpfe der Selbstbestimmung!<br \/>\nF\u00fcr viele Revolutionen!!!<\/p>\n<p>Autonome Z\u00fcndler*innen<\/p>\n<p>Wir = Die Verfasser*innen des Textes&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/64016<\/p>\n<hr>\n<p>Griechisches Diplomatenauto angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 15. Oktober 2012<\/p>\n<p>&#8220;wir haben das fahrzeug von oberst grympiris in berlin tiergarten angez\u00fcndet. grympiris ist milit\u00e4rattache an der griechischen botschaft und tr\u00e4gt verantwortung f\u00fcr<\/p>\n<p>++ den mienenkrieg an der grenze zur t\u00fcrkei, in dem fl\u00fcchtlinge zerfetzt und verst\u00fcmmelt werden,<br \/>\n++ waffengesch\u00e4fte griechenlands mit deutschland, die unbeachtet von k\u00fcrzungen im gesundheitssektor, bei den renten und l\u00f6hnen, die bev\u00f6lkerung griechenlands in ein soziales desaster treiben,<br \/>\n++ die sparpolitik der griechischen regierung, welche als marionette der troika den reichtum der eliten sichert,<br \/>\n++ die zusammenarbeit der griechischen polizei mit faschisten von chrisi avgi,<br \/>\n++ die gewalt gegen demonstrierende in athen und anderen st\u00e4dten.<\/p>\n<p>als vertreter der botschaft ist oberst grympiris ein legitimes ziel militanter angriffe.<br \/>\nbei unserer aktion haben wir das ziel in dem bewusstsein angegriffen, dass das fahrzeug in einer garage unterhalb eines wohnhauses gefackelt wird. dabei haben wir sichergestellt, dass ein \u201edurchbrennen\u201c in die wohnungen ausgeschlossen werden kann.<\/p>\n<p>wir solidarisieren uns mit den gefangenen des sozialen krieges in griechenland, den streikenden arbeitern und arbeiterinnen dort, den unterschiedlichen gruppen der stadtguerilla, den migranten und migrantinnen die zusammen mit antifas gegen den terror der junta k\u00e4mpfen und den vielen verzweifelten, die hoffentlich irgendwann den zusammenbruch des griechischen staates und den aufbau einer freien welt feieren werden.<\/p>\n<p>Viva la Anarchia<br \/>\ninternational arsonist union &#8212; 15\/10\/2012&#8221;<\/p>\n<p>Quelle:https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/69133<\/p>\n<hr>\n<p>Commerzbank mit Farbe und Steinen beworfen<br \/>\nBerlin 30. April 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf linksunten.indymedia.org ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;Gestern Nacht haben wir die Commerzbank am Bayrischen Platz mit Steinen und Farbe angegriffen.<br \/>\nBerlin ist zugeschissen mit Bullen, welche mal wieder die Stadt zu ihrer Spielwiese erkl\u00e4rt haben. Wir nehmen nicht hin, dass H\u00e4user ger\u00e4umt und Menschen zusammengeschlagen werden. Wir alle werden nicht aufh\u00f6ren die bestehenden Zust\u00e4nde zu bek\u00e4mpfen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Aufstand!<br \/>\nSolidarit\u00e4t mit den Besetzer_innen der Weisestra\u00dfe 47!<br \/>\nBullen aufs Maul!&#8221;<\/p>\n<p>Bullenticker: http:\/\/www.berlin.de\/polizei\/presse-fahndung\/archiv\/369482\/index.html<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Geldautomat<br \/>\nBerlin 20. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>&#8220;Solidarit\u00e4tsfeuer f\u00fcr Tortuga in Berlin<\/p>\n<p>Wenn wir \u00fcber Solidarit\u00e4t reden kommen wir an Chile nicht vorbei. Weit weg von den Konfrontationen dort befinden wir uns in dem selben Krieg gegen die gleichen Gegner wie unsere chilenischen Genossinnen.<br \/>\nDie Lage dort trieb uns zu einem Angriff auf ein Ziel, f\u00fcr das Tortuga vor ein Gericht gezerrt wird. http:\/\/actforfree.nostate.net\/?p=8329<br \/>\nLetzte Nacht haben wir in Berlin, B\u00fctzowstr. (Prenzlauer Berg), einen Geldautomat durch Feuer zerst\u00f6rt. Aktionen gegen diese Automaten nehmen in den letzten Jahren auch in Berlin zu; aus unterschiedlichen Zusammenh\u00e4ngen werden sie als ein geeignetes Ziel identifiziert und angez\u00fcndet oder mit H\u00e4mmern eingeschlagen.<\/p>\n<p>Anschl\u00e4ge auf ATM unterliegen in Berlin meistens einer Nachrichtensperre, so gro\u00df ist die Angst der Herrschenden das sich diese Aktionsform zu einem Volxsport wie das Autoabfackeln entwickelt.<\/p>\n<p>Freiheit f\u00fcr Tortuga!<br \/>\nFreiheit f\u00fcr alle Gefangenen!<br \/>\nSolidarit\u00e4t mit dem anarchistischen Kampf in Chile!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/56766<\/p>\n<hr>\n<p>Syrische Botschaft gest\u00fcrmt<br \/>\nBerlin 3. Februar 2012<\/p>\n<p>Gewaltsam st\u00fcrmten Regimekritiker in die syrische Botschaft in Berlin. Aus Wut auf Pr\u00e4sident Assad zerst\u00f6rten sie die Einrichtung und Portr\u00e4ts von Assad.<\/p>\n<p>Syrische Regimegegner sind am Freitag gewaltsam in die Botschaft ihres Heimatlandes in Berlin eingedrungen und haben dort Teile der Einrichtung demoliert. Wie die Polizei mitteilte, traten rund 30 M\u00e4nner und Frauen am Nachmittag die Eingangst\u00fcr auf und st\u00fcrmten in das Geb\u00e4ude im Stadtteil Tiergarten. Verletzt wurde niemand. Ein Sprecher des Ausw\u00e4rtigen Amtes verurteilte den Vorfall \u201eauf das Sch\u00e4rfste\u201c.<\/p>\n<p>In der Botschaft zerst\u00f6rten die Eindringlinge in verschiedenen B\u00fcros Teile des Mobiliars und Bilder des syrischen Pr\u00e4sidenten Baschar al-Assad. Aus einem Fenster h\u00e4ngten sie eine Fahne des syrischen Widerstands. Auf die Fassade der Botschaft spr\u00fchten sie auf Englisch und Arabisch politische Parolen, darunter \u201eRevolution and Freedom\u201c.<\/p>\n<p>In Syrien geht das Assad-Regime seit Monaten mit Gewalt gegen Oppositionelle vor. Seit M\u00e4rz sind dabei nach UN-Sch\u00e4tzungen mindestens 5600 Menschen ums Leben gekommen.<\/p>\n<p>Die Berliner Polizei nahm die Randalierer fest, die keinen Widerstand leisteten. Es seien ausschlie\u00dflich Syrer oder Menschen syrischer Abstammung gewesen, hie\u00df es. Nach Aufnahme ihrer Personalien kamen die Eindringlinge, darunter drei Frauen, wieder frei. Der Botschafter stellte Strafantrag. Die Polizei ermittelt nun wegen Landfriedensbruch, Sachbesch\u00e4digung und Hausfriedensbruch.<\/p>\n<p>Das Ausw\u00e4rtige Amt betonte, die Bundesregierung nehme ihre Verantwortung f\u00fcr die Sicherheit aller diplomatischen und konsularischen Vertretungen in Deutschland sehr ernst. \u201e\u00dcbergriffe auf Botschaften und Konsulate m\u00fcssen mit aller Konsequenz verfolgt werden\u201c, hie\u00df es in einer Mitteilung.<\/p>\n<p>Der Nahost-Beauftragte des Ausw\u00e4rtigen Amtes, Botschafter Boris Ruge, habe mit dem syrischen Botschafter telefoniert und sein Bedauern \u00fcber den Vorgang zum Ausdruck gebracht.<\/p>\n<p>Bereits im Oktober vergangenen Jahres waren Regimegegner in die syrische Botschaft in Berlin eingedrungen. Sie wollten damit gegen die Ermordung eines syrisch-kurdischen Oppositionspolitikers demonstrieren.<\/p>\n<p>Quelle: welt.de<\/p>\n<hr>\n<p>B\u00fcro der Jungen Union entglast<br \/>\nSchwetzingerstadt 18. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>&#8220;In der letzten Nacht haben wir das B\u00fcro der Jungen Union Mannheim in der Schwetzingerstadt entglast.<br \/>\nDamit dr\u00fccken wir unsere Wut \u00fcber die Politik der Regierung Merkel aus. Merkels Politik f\u00fcr das Kapital und die Angriffe der Herrschenden gegen die europ\u00e4ische Arbeiterklasse werden wir nicht mehr schweigend hinehmen!<\/p>\n<p>Wir fordern euch auf es uns gleich zu tun. Solidarisieren wir uns mit den K\u00e4mpfen in S\u00fcdeuropa. Zeigen wir den Herrschenden was unsere Antwort auf ihren Krieg gegen die Menschen ist: Klassenkampf gegen Staat und Kapital!<\/p>\n<p>F\u00fcr einen Revolution\u00e4ren 1.Mai 2012! Auf zu den antikapitalistischen Aktionstagen am 31.3. (http:\/\/www.march31.net) und am 17.-19.5. (http:\/\/www.european-resistance.org) in Frankfurt\/Main!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/node\/56669<\/p>\n<hr>\n<p>Neun Autos der Telekom abgefackelt<br \/>\nBerlin 8. April 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>Wir legten gestern Nacht zum Sonntag der Deutschen Telekom ein Osterei vor die T\u00fcr in der Storkower Str. als Zeichen unserer feurigen Solidarit\u00e4t mit allen GenossInnen weltweit im Kampf gegen Staat und Herrschaft.<\/p>\n<p>Erst vor wenigen Tagen erschoss sich ein Rentner, direkt auf dem Syntagma-Platz in Athen in den Kopf. Grund hierf\u00fcr lag darin, dass er seine Schulden nicht mehr zahlen konnte und keinen anderen Ausweg mehr sah, als sich selbst zu t\u00f6ten. Seit beginn der Krise haben sich mehr als 1.500 Menschen in Griechenland das Leben genommen. Unternehmen, wie die Deutsche Telekom tragen mit Schuld daran, dass die Menschen keinen anderen Ausweg mehr sehen, als den Freitod zu w\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Getrieben von massiven Lohn-, Renten- Urlaubsk\u00fcrzungen, die von allen Bev\u00f6lkerungsschichten getragen werden m\u00fcssen, macht sich eine gro\u00dfe Unsicherheit breit, die das ganze Land erfasst. Selbst die Nahrungsversorgung funktioniert kaum noch in den gro\u00dfen St\u00e4dten und f\u00fchrt zu einer gro\u00dfen Stadtflucht der Menschen auf das Land. Wir hoffen mit dieser Aktion, die Wut der Menschen in das Herz des europ\u00e4ischen Kapitalismus zu tragen. Der weltweite Aktionstag &#8220;M31&#8221; war ein Anfang f\u00fcr eine l\u00e4nder\u00fcbergreifende Solidarit\u00e4t.<\/p>\n<p>Die Deutsche Telekom AG ist eines der vielen multinationalen Unternehmen, welche durch die weltweite Wirtschaftskrise versucht sich auf dem europ\u00e4ischen Markt weiter zu etablieren. Ein Beispiel hierf\u00fcr ist das griechische Telekomunternehmen OTE. Der griechische Staat reagiert damit auf den Druck der EU und des Internationalen W\u00e4hrungsfonds, die die Privatisierung der restlichen Staatsbetriebe vorantreiben und dies auch an die Finanzhilfen kuppeln. Hatte der griechische Staat noch bis vor kurzem 50% an dem Unternehmen, musste es 40% an die Deutsche Telekom verkaufen, die weiterhin ein Vorkaufsrecht auf die \u00fcbrigen staatlichen Anteile der OTE hat.<\/p>\n<p>Die Privatisierung zeigt ihre ersten negativen Auswirkungen f\u00fcr die OTE-Angestellten. So teilte die Deutsche Telekom vor kurzem mit, bei ihren neugewonnen MitarbeiterInnen den Rotsitft anzusetzen, durch K\u00fcrzung der Boni, sowie der automatische Stop von vertraglich geregelten Gehaltssteigerungen. Dar\u00fcber hinaus soll es das Angebot von &#8220;freiwilligen&#8221; Pensionierungen geben. Die Einschnitte sollen dazu beitragen, dass das Unternehmen die Arbeitskosten in drei Jahren um 160 Millionen Euro senkt. Dadurch wird es zwangsl\u00e4ufig zu Entlassungen kommen. Schon im Oktober wurde mit den Gewerkschaften eine Gehaltsk\u00fcrzung von \u00fcber 11% ausgehandelt.<\/p>\n<p>Aber es regt sich auch Widerstand innerhalb der OTE-Belegtschaft. So riefen einige unabh\u00e4ngige ArbeiterInnen zu dem Generalstreik vom 7.\/8. M\u00e4rz 2011 auf.<\/p>\n<p>Die Deutsche Telekom AG hat zudem eine Monopolstellung im internationalen Telekommnikationsgesch\u00e4ft. Besonders bei der l\u00fcckenlosen \u00dcberwachung tut sich die Telekom als Vorreiter hervor. Die Tochtergesellschaft T-Systems wurde in einigen Bundesl\u00e4ndern damit beauftragt, den Digitalfunk f\u00fcr Polizei und Feuerwehr aufzubauen. Dies sind nur einige wenige Beispiele, die uns dazu ermutigt haben, diesem Konzern ein Besuch abzustatten.<\/p>\n<p>Viva la Anarchia!<br \/>\nFreiheit f\u00fcr Stella Antoniou und alle anderen GenossInnen in Haft!<\/p>\n<p>Kommando Lambros Foundas<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Mitarbeiter der Wachschutzfirma entdeckten das Feuer in der Nacht und alarmierten am Sonntagmorgen gegen 4.35 Uhr Polizei und Feuerwehr. Letztere r\u00fcckte mit zwei Staffeln an um das Feuer zu l\u00f6schen. Die L\u00f6scharbeiten auf dem Betriebshof in der Storkower Stra\u00dfe (Prenzlauer Berg) dauerten rund eine Stunde.<br \/>\nNach ersten Ermittlungen der Polizei steckten die Brandstifter neun Autos an &#8211; sie brannten komplett aus. Durch die immense Hitzeentwicklung wurden f\u00fcnf weitere Fahrzeuge zum Teil schwer besch\u00e4digt. Verletzt wurde durch das Feuer niemand. Jetzt ermittelt der Staatsschutz. Wie hoch der angerichtete Sachschaden ist, muss noch gekl\u00e4rt werden.<br \/>\nIn einem linken Internetforum wurde am Sonntag ein Bekennerschreiben ver\u00f6ffentlicht. Darin sprachen die Chaoten von einem &#8220;Osterei&#8221; f\u00fcr die Telekom und hetzten gegen die weltweiten Aktivit\u00e4ten des Konzerns. Die Bandstifter st\u00f6rt auch, dass eine Tochterfirma der Telekom den Digitalfunk f\u00fcr Polizei und Feuerwehr aufbaue.<br \/>\nQuelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>ARGE angegriffen<br \/>\nW\u00fcrzburg 10. September 2012<\/p>\n<p>Das auf linksunten.indymedia ver\u00f6ffentlichte Schreiben:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 09.09.2012 auf 10.09.2012 haben wir der &#8220;ARGE&#8221; W\u00fcrzburg einen Besuch abgestattet. Als Botschaft hinterlie\u00dfen wir einige besch\u00e4digte Scheiben und einen gespr\u00fchten Gru\u00df an der Fassade. Damit m\u00f6chten wir unsere Ablehnung nicht nur gegen\u00fcber dem Arbeitsamt zum Ausdruck bringen, sondern auch gegen das Konzept der Arbeit im Kapitalismus an sich.<br \/>\nEntgegen herrschender Ideologie besteht der prim\u00e4re Zweck der Lohnarbeit nicht in der Bed\u00fcrfnisbefriedigung der Menschen sondern in der Mehrwertproduktion. Dies hat zur Folge, dass die Leistungshetze im Kapitalismus in ungeheurem Ausma\u00df zugenommen hat und dass obwohl die Technik sich st\u00e4ndig verbessert und die Produktivkr\u00e4fte stetig gestiegen sind.<\/p>\n<p>Der moderne Kapitalismus ist ein irrationales menschenfeindliches Wahnsystem, in dem arbeitssparende Ma\u00dfnahmen nicht zum Wohle aller genutzt werden. F\u00fchren Unternehmen neue &#8220;effizientere&#8221; Arbeitsmethoden ein, so werden diese nicht genutzt, um den eigentlichen Produzenten mehr Mu\u00dfe zu erm\u00f6glichen. Ganz im Gegenteil werden die nun &#8220;\u00fcberfl\u00fcssigen&#8221; Arbeiter entlassen, w\u00e4hrend ihre verbliebenen Kollegen sogar noch mehr arbeiten m\u00fcssen.<br \/>\nDieser offenkundige gemeingef\u00e4hrliche Unsinn kann nur deshalb von Statten gehen, da die Unternehmen sich \u00fcber anonyme M\u00e4rkte als Konkurrenten gegen\u00fcberstehen. W\u00e4hrend die einzelnen Unternehmen immer h\u00f6here Profite erzielen m\u00fcssen, sind auch die einzelnen Gesellschaftsmitglieder gezwungen, ihre Arbeitskraft zu verkaufen, um ihr \u00dcberleben zu sichern.<br \/>\nDas Arbeitsamt wie wir es heute kennen, steht in der Tradition fr\u00fchmoderner Zuchth\u00e4user und sogenannter &#8220;Irrenanstalten&#8221;, in welchen den Menschen die abstrakte Lohnarbeit eingepeitscht wurde. Diese repressive Tradition kehrt in Zeiten der globalen Wirtschaftskrise auch in den &#8220;kapitalistischen Kernl\u00e4ndern&#8221; mit aller Macht zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Die kapitalistische Zwangsinstitution der Menschenverwaltung zeigt mit drakonischen Ma\u00dfnahmen wozu sie f\u00e4hig ist: &#8220;Hartz 4&#8221; und &#8220;Ein-Euro-Jobs&#8221; sind hierbei aus Popul\u00e4rmedien bekannte Kampfbegriffe, die jedoch nur die Spitze des Eisbergs verordneter G\u00e4ngelungen und Ausbeutungen darstellen. Kosmetische Korrekturen wie eine etwaige Erh\u00f6hung des Hartz4-Satzes oder die Einf\u00fchrung eines Mindestlohns k\u00f6nnen nur einzelne kleine Schritte und nicht das Ende des Ver\u00e4nderungsprozesses sein. Vielmehr muss eine grunds\u00e4tzliche und radikale \u00c4nderung der Gesellschaft stattfinden. Kaptialistische Standortkonkurrenz und Profitstreben m\u00fcssen zugunsten einer solidarischen Gesellschaft \u00fcberwunden werden.<br \/>\nEine solche \u00dcberwindung kann nur durch einen gesamtgesellschaftlichen Umbruch geschehen !<\/p>\n<p>In diesem Sinne:<\/p>\n<p>F\u00fcr mehr Militanz &#8211; gerade auch in Kleinst\u00e4dten!!!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Sparkasse mit Farbflaschen beworfen<br \/>\nM\u00fcnchen 25. Mai 2012<\/p>\n<p>Von Indymedia Linksunten:<\/p>\n<p>&#8220;Die Sparkassenfiliale in der Schlei\u00dfheimerstr. 220 wurde in der Nacht vom 24.05.12 auf den 25.5.12 mit mehreren Farbflaschen beworfen. Seitdem ist die Glasfassade dieser Sparkasse am Luitpoldpark weitr\u00e4umig rot eingef\u00e4rbt.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Bank<br \/>\nFrankfurt am Main 19. Mai 2012<\/p>\n<p>Von Indymedia Linksunten:<\/p>\n<p>&#8220;Als Reaktion auf die anhaltende Repression und Polizeigewalt wurde vergangene Nacht die Sparkasse im Frankfurter Stadtteil Hausen gesmasht.<\/p>\n<p>Kapitalismus abschaffen- ACAB&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Glasbruch bei der Deutschen Bank<br \/>\nFrankfurt am Main 18. Mai 2012<\/p>\n<p>Gefunden auf Indymedia Linksunten:<\/p>\n<p>&#8220;brecht die macht der banken und konzerne &#8211; das ist uns noch nicht gelungen, daf\u00fcr sind die scheiben der deutschen bank in frankfurt-r\u00f6delheim gebrochen.<\/p>\n<p>in der nacht auf freitag haben wir in r\u00f6delheim f\u00fcr glasbruch bei der deutschen bank (bauspar ag) gesorgt. vor dem hintergrund der anhaltenden repression um blockupy, haben wir bewu\u00dft diese aktionsform gew\u00e4hlt um klar zu machen das sich antikapitalistischer widerstand weder verbieten noch einkesseln l\u00e4sst. k\u00e4mpfen wir gemeinsam f\u00fcr eine welt in der menschen mehr wert sind als waren und nicht ihr leben kapitalistischer profitlogik unterordnen m\u00fcssen.<\/p>\n<p>gegen staat, grenzen und kapitalismus.<\/p>\n<p>f\u00fcr die soziale revolution.<\/p>\n<p>ag aktionskonsens ausweiten&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Arbeitsagentur<br \/>\nBerlin 14. November 2012<\/p>\n<p>Ein Geb\u00e4ude der Arbeitsagentur in Reinickendorf ist in der Nacht zu Mittwoch mit einem Brandsatz beworfen worden. Die T\u00fcr wurde dadurch besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Die Polizei ist in der Nacht zu Mittwoch zur Arbeitsagentur in der Innungsstra\u00dfe im Reinickendorfer Ortsteil Borsigwalde gerufen worden. Nach den bisherigen Ermittlungen hatten Unbekannte einen Brandsatz gegen die Eingangst\u00fcr der Agentur geworfen. Durch die starke Hitze platzte das Glas der T\u00fcr. Das Feuer war bereits erloschen, als die Beamten eintrafen. Weitere Sch\u00e4den gab es nicht. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand ist von einer politisch motivierten Tat auszugehen. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Bullen angegriffen und \u00dcberwachungskamera sabotiert<br \/>\nLeipzig 9. Dezember 2012<\/p>\n<p>Gegen 20.00 Uhr wurden im Bereich des Connewitzer Kreuzes beiderseitig der Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe ca. 30 Personen festgestellt die Schneeballlager anfertigten. Gegen 20.15 Uhr erfolgte aus allen Richtungen am Kreuz ein sprunghafter Zulauf von Personen aus der linken Szene. Ca. 100 Personen aus Richtung Wolfgang-Heinze-Stra\u00dfe kommend, z\u00fcndeten dabei Bengalos und schossen Signalraketen ab.<\/p>\n<p>Die Personenzahl erh\u00f6hte sich in k\u00fcrzester Zeit auf ca. 350 bis 400 Personen, die sich in zwei Lager teilten und mit Schneeb\u00e4llen bewarfen. Aus diesem Personenkreis heraus vermummten sich dann mehrere Leute, die im Kreuzungsbereich Papiertonnen, Warnbaken, Europaletten und eine Baustellenabsperrung anz\u00fcndeten. Aus einem, am Kreuz befindlichen umfriedeten Weihnachtsbaummarkt, wurden mehrere Weihnachtsb\u00e4ume entwendet. Diese B\u00e4ume wurden in das bereits brennende Feuer geworfen. Der auf dem Kreuz stehenden Betonmast und das Stromkabel f\u00fcr die Stra\u00dfenbeleuchtung und die dort befindliche Kamera wurden in Mitleidenschaft gezogen.<br \/>\nAls die Polizei mit geschlossenen Einsatzkr\u00e4ften diesen Ausschreitungen ein Ende bereitete, wurde noch eine Besatzung eines Funkstreifenwagens angegriffen. Dabei zerst\u00f6rten unbekannte T\u00e4ter eine Seitenscheibe des Funkwagens mittels Pflastersteinen.<\/p>\n<p>Am Fahrzeug wurden sp\u00e4ter 13 Eindellungen gez\u00e4hlt, die durch Pflastersteinen und Bierflaschen hervorgerufen wurden. Ein 36- j\u00e4hriger Polizeibeamter erlitt durch die Steinw\u00fcrfe am Oberschenkel und am Arm Verletzungen. Die Feuerwehr l\u00f6schte den Brand am Kreuz. Die Personengruppen fl\u00fcchteten schnell in die angrenzenden Stra\u00dfen. Im Ergebnis der Ereignisort\u00fcberpr\u00fcfungen wurde bekannt, dass es zu Sachbesch\u00e4digungen an der Sparkasse Scheffelstra\u00dfe\/ Ecke Karl-Liebknecht-Stra\u00dfe gekommen ist. Hier wurden mehrere Fensterscheiben durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digt. Festnahmen gab es in diesem Zusammenhang keine. W\u00e4hrend des Polizeieinsatzes kam es zu Verkehrsbehinderungen am Connewitzer Kreuz.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Barrikade errichtet<br \/>\nBerlin 14. November 2012<\/p>\n<p>Mehrere mutma\u00dfliche Linksextremisten haben am Dienstag versucht, in Kreuzberg zu randalieren. Die Polizei nahm vier Leute fest. Sie sind bereits bei der Polizei bekannt.<\/p>\n<p>Gegen 20.50 Uhr haben nach Polizeiangaben mehrere Menschen M\u00fclltonnen in Brand gesteckt und diese auf die G\u00f6rlitzer Stra\u00dfe in Kreuzberg geschoben. Zudem h\u00e4tten sie &#8220;Pyrotechnik im G\u00f6rlitzer Park gez\u00fcndet&#8221;, hie\u00df es bei der Polizei. Wenig sp\u00e4ter warfen mehrere Vermummte Steine gegen einen VW T4 am G\u00f6rlitzer Ufer.<\/p>\n<p>Dem Fahrer sei es nur knapp gelungen, den Wagen ohne gr\u00f6\u00dfere Probleme zum Stehen zu bringen, sagte ein Polizeisprecher. Mehrere Scheiben des Autos gingen jedoch zu Bruch. Die alarmierten Polizisten nahmen vier Tatverd\u00e4chtige &#8211; drei M\u00e4nner und eine Frau &#8211; fest.<\/p>\n<p>Die Festgenommenen sollen teilweise bereits als Linksextremisten bei der Polizei aktenkundig sein. Der Staatsschutz ermittelt. Die Beamten pr\u00fcfen auch, ob die Festgenommenen f\u00fcr das Bekleben des Schaufensters einer Bankfiliale in der Kottbusser Stra\u00dfe in Kreuzberg mit Plakaten (&#8220;Solidarit\u00e4t Europa&#8221;) in Frage kommen.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Beh\u00f6rdenautos angesteckt<br \/>\nHamburg 30. August 2012<\/p>\n<p>Brandstifter haben in der Nacht zum Donnerstag auf St. Pauli und in Wilhelmsburg insgesamt neun Autos und einen Lastwagen in Brand gesetzt. Ziel der Anschl\u00e4ge waren Firmen- und Beh\u00f6rdenfahrzeuge. Die Polizei geht in beiden F\u00e4llen von politisch motivierten Taten aus. In einem Fall wurde ein 23-J\u00e4hriger festgenommen. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Kurz vor Mitternacht waren es drei VW Golf und ein VW LT, die am Zirkusweg in Flammen standen. Anwohner riefen die Feuerwehr. Die anr\u00fcckenden Einsatzkr\u00e4fte konnten nicht verhindern, dass die Fahrzeuge ausbrannten und ein weiterer Wagen durch die Hitze besch\u00e4digt wurde.<\/p>\n<p>Am Brandort stellte die Kripo fest, dass zwei nagelneue Fahrzeuge der Gesundheitsbeh\u00f6rde angesteckt wurden und die Flammen auf zwei weitere Autos \u00fcbergesprungen waren.<\/p>\n<p>Noch w\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten stellten Polizisten einen 23 Jahre alten Mann, auf den die T\u00e4terbeschreibung eines Zeugen zutraf. Der Mann ist der Polizei bekannt. Er war in der Vergangenheit im Zusammenhang mit einer Brandstiftung an M\u00fcllcontainern festgenommen worden. Das genaue Motiv der Tat war zun\u00e4chst unklar. Bei Redaktionsschluss dauerte die Vernehmung des Mannes an. Aus Polizeikreisen hie\u00df es, dass gegen ihn Haftbefehl beantragt wird.<\/p>\n<p>Quelle: Welt<\/p>\n<hr>\n<p>Deutsche Bank mit Farbe und Steinen angegriffen<br \/>\nBielefeld 14. November 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht auf den 14.11.2012 haben wir eine Filiale der Deutschen Bank in Bielefeld (Heepen) mit Farbe und Steinen angegriffen, um den Generalstreik in den s\u00fcdeurop\u00e4ischen L\u00e4ndern zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t kennt keine Grenzen!<\/p>\n<p>Kampf dem Kapitalismus!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Auto beschmiert und Reifen zerstochen<br \/>\nBerlin 17.August 2012<\/p>\n<p>Eine 41-j\u00e4hrige Mitarbeiterin einer Vermietungs- und Verwaltungsfirma alarmierte heute Vormittag gegen 11 Uhr 15 die Polizei in die Friedrichstra\u00dfe nach Kreuzberg und zeigte eine Sachbesch\u00e4digung an einem Firmenfahrzeug an. Der \u201ePeugeot\u201c war an einer T\u00fcr sowie der Fahrzeugfront mit linkspolitischen Schriftz\u00fcgen beschmiert und ein Reifen wies ein Einstichloch auf. Da ein politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes wegen Sachbesch\u00e4digung.<\/p>\n<p>Quelle:Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen Papst-Vertreter<br \/>\nBochum 2. Juni 2012<\/p>\n<p>Auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlichtes Schreiben:<\/p>\n<p>\u201eAm letzten Wochenende besuchte der h\u00f6chste Vertreter des Papstes und ex-Hitlerjungen Ratzinger, Jean-Claude Perisset, Bochum. Diesen Besuch eines Vertreters einer furchtbar reaktion\u00e4ren, homophoben, sexistischen und autorit\u00e4ren Institution nahmen sich einige Aktivist_innen zum Anlass, die besuchte Heimkehrer-Dankes-Kirche im Stadtbezirk Weitmar gro\u00dfz\u00fcgig mit silberner Farbe zu verzieren.<\/p>\n<p>Direkter Protest und Farbe gegen den Vatikan und seine Symphatisant_innen.<br \/>\nF\u00fcr die Freiheit!<br \/>\nF\u00fcr das Leben!<br \/>\n(A)\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben einer Bank besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 19. Februar 2012<\/p>\n<p>Mehrere Scheiben einer Bank wurden heute fr\u00fch in Friedrichshain besch\u00e4digt. Zeugen hatten gegen 6 Uhr zwei vermummte Personen in der Frankfurter Allee beobachtet, wie diese Kleinpflastersteine gegen die Scheiben der Bankfiliale warfen und anschlie\u00dfend mit Eisenstangen gegen die Fensterscheiben schlugen. Als die von den Zeugen alarmierten Beamten eintrafen, waren die T\u00e4ter bereits unerkannt in Richtung Boxhagener Stra\u00dfe entkommen. Insgesamt f\u00fcnf Fenster der Bank wurden stark besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeipresse<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben von Commerzbank zerst\u00f6rt\/Geldautomat besch\u00e4digt<br \/>\nBielefeld 17. Februar 2012<\/p>\n<p>auf indymedia linksunten ver\u00f6ffentlichtes Schreiben:<\/p>\n<p>&#8220;Unsere Herzen schlagen f\u00fcr die Freiheit. Und blicken wir nach Griechenland, wo sich tausende in immer intensiveren Revolten erheben und gegen Staat und Kapital, gegen Sozialk\u00fcrzungen, Ausbeutung und Unterdr\u00fcckung ihre Wut zum Ausdruck bringen, schlagen sie schneller.<br \/>\nIn Solidarit\u00e4t mit den Revoltierenden wollen wir dazu beitragen hier in den nahezu befriedeten Gefilden des Kapitalismus den Aufstand auszuweiten.<\/p>\n<p>Wir stehen voller Leidenschaft ein f\u00fcr eine freie, solidarische Gesellschaft in der jede*jeder selbstbestimmt \u00fcber ihr*sein Leben entscheidet und wo Geld keine Rolle spielt bei der Frage nach Befriedigung der (Grund-)Bed\u00fcrfnisse aller.<\/p>\n<p>In tiefster Ablehnung gegen\u00fcber des vorherrschenden Systems des Geldes, der Privilegien und Autorit\u00e4ten haben wir in der Nacht auf Freitag den 17.02.2012 die Fensterscheiben einer Commerzbank, sowie einen Geldautomaten im Bielefelder Stadtgebiet unseren Zorn sp\u00fcren lassen.<\/p>\n<p>Anarchistische Gruppe&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Fenster von Bank besch\u00e4digt<br \/>\nBerlin 2. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>Zwei Unbekannte haben in der vergangenen Nacht die Fensterscheiben einer Weddinger Bankfiliale durch Steinw\u00fcrfe besch\u00e4digt. Mitarbeiter eines Security-Unternehmens beobachteten kurz vor 3 Uhr die Maskierten, als diese Pflastersteine gegen die Fenster der Bank in der Nazarethkirchstra\u00dfe warfen. Die T\u00e4ter fl\u00fcchteten noch vor dem Eintreffen der Polizei. Die Ermittlungen hat der Polizeiliche Staatschutz \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Sechs Banken angegriffen<br \/>\nHamburg 28. Februar 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Die Krise ist das schei\u00df System!<br \/>\nIn Griechenland k\u00e4mpfen Menschen gegen die direkten Auswirkungen von Entscheidungen, die deutsche und andere europ\u00e4ische Politiker innen \u00fcber ihre und unsere K\u00f6pfe hinweg beschlie\u00dfen um ihr unterdr\u00fcckerisches System zu retten. Die Hetze der deutschen Presse ekelt uns an!<br \/>\nUnsere Solidarit\u00e4t gilt den streikenden und k\u00e4mpfenden Menschen , die jetzt in den Kn\u00e4sten sitzen und sich mit Repression konfrontiert sehen. Au\u00dferdem senden wir Solidarit\u00e4t an die griechischen Revolution\u00e4re innen der griechischen Stadtguerilla \u201eRevolution\u00e4rer Kampf\u201c die gerade f\u00fcr ihre K\u00e4mpfe und Ideen vor Gericht stehen.<\/p>\n<p>Wir haben am 27. und 28. Februar 6 Banken in Hamburg angegriffen. Es sind kleine aber deutliche Zeichen, Banken in Deutschland anzugreifen und wir hoffen,so wie wir von einer Soliaktion in Bielefeld inspiriert waren, dass es uns viele gleich tun werden und Solidarit\u00e4t Richtung Griechenland und Wut und Steine gegen die Banken und ihr System schicken.<br \/>\nAuf das viele Menschen am 31. M\u00e4rz in Frankfurt und zu anderer Zeit an anderem Ort ihre Wut auf die Stra\u00dfe tragen. F\u00fcr einen hei\u00dfen Sommer! Freiheit!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Steinw\u00fcrfe auf Bankfilialen<br \/>\nBerlin 3. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>Bei Steinw\u00fcrfen gegen Bankfilialen in Friedrichsfelde und Kreuzberg gingen in der vergangenen Nacht mehrere Fensterscheiben zu Bruch.<\/p>\n<p>Unbekannte warfen zun\u00e4chst kurz nach 1 Uhr eine Fensterscheibe einer Filiale in der Erich-Kurz-Stra\u00dfe ein. Alarmierte Polizisten entdeckten in derselben Stra\u00dfe weitere Besch\u00e4digungen in Form eines abgerissenen Au\u00dfenspiegels an einem geparkten \u201eFord\u201c, eines demolierten Kunststoffhalters in einem Hauseingang und eines angez\u00fcndeten Mopeds, dass vollst\u00e4ndig abbrannte.<br \/>\nGegen 1 Uhr 40 meldeten Zeugen dem Polizeinotruf, dass sich in der Kottbusser Stra\u00dfe mehrere Personen vermummten und die Glasfassade einer dortigen Bank mit Steinen bewarfen. Hierbei gingen diverse Scheiben zu Bruch. Anschlie\u00dfend fl\u00fcchteten die Randalierer. Eine Absuche der Umgebung blieb erfolglos.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Fuhrpark von Graffiti-Reinigung abgefackelt<br \/>\nBerlin 17. April 2012<\/p>\n<p>&#8220;Mit Spezial-Brands\u00e4tzen haben wir, Graffiti-Sprayer und Hassbrenner, in der Nacht zum 17. April 2012 den Fuhrpark des Unternehmens \u201eGraffiti Frei GmbH\u201c in Berlin-Mitte vernichtet, dass sich selbst damit br\u00fcstet, seit 1999 regelm\u00e4\u00dfig politische Schriftz\u00fcge am Kottbusser Tor zu entfernen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Gr\u00fcnder und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der Firma Gerald Schramm vermutet, wir &#8220;wollten einfach nur Schaden anrichten\u201c, bestehen wir auf der politischen Motivation. Wer von sich sagt, er sei &#8220;politisch selbst eher links orientiert&#8221; und dennoch einen &#8220;Notfallservice&#8221; f\u00fcr den 1. Mai anbietet, bei dem seit mehr als 150 Jahren Menschen f\u00fcr ihre Rechte auf die Stra\u00dfe gehen und sich dabei auch nicht an den rechtlichen Rahmen halten, hat damit zu rechnen, von denen Antworten zu bekommen, gegen die er k\u00e4mpft.<\/p>\n<p>Uns kotzt der Ordnungswahn dieser Gesellschaft, die Obrigkeitsh\u00f6rigkeit und das Schreien nach mehr Polizei so sehr an, dass wir es f\u00fcr richtig halten, die Angriffe der Profiteure und F\u00f6rderer des Sicherheitswahns zu erwiedern.<\/p>\n<p>Saubere W\u00e4nde sind eine Vorraussetzung f\u00fcr teure Mieten und die Umwandlung proletarischer Viertel in Freizeitparks f\u00fcr reiche Schweine.<\/p>\n<p>Nie wieder Graffitifrei!<br \/>\nEin Service im Rahmen der Insurrection Days<\/p>\n<p>Berlin anschmieren!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/58514<\/p>\n<p>Presse:<br \/>\nhttps:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/58499<\/p>\n<hr>\n<p>Steinw\u00fcrfe gegen Bank-Filiale<br \/>\nBerlin 19. April 2012<\/p>\n<p>Vier Punks sollen in der Nacht zu Donnerstag in Friedrichshain eine Bank-Filiale mit Steinen beworfen haben. Danach landeten sie im Polizeigewahrsam.<br \/>\nLaut Polizei geh\u00f6ren die mutma\u00dflichen T\u00e4ter zur &#8220;Punkerszene&#8221;. Ein Passant sah, wie sie offenbar Steine gegen die Scheiben einer Bank-Filiale in der Petersburger Stra\u00dfe in Friedrichshain warfen und rief die Polizei. Die Beamten trafen rechtzeitig ein und nahmen die vier betrunkenen mutma\u00dflichen Steinewerfer fest.<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner &#8211; 31, 30, 26 und 20 Jahre &#8211; wurden im Gewahrsam erkennungsdienstlich behandelt. Danach wurden sie wieder entlassen.<\/p>\n<p>Quelle:Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben von Bank und Autohaus eingeworfen<br \/>\nBerlin 25. April 2012<\/p>\n<p>Beamte der 12. Einsatzhundertschaft haben in der vergangenen Nacht zwei M\u00e4nner in Kreuzberg festgenommen, die mehrere Steine gegen die Schaufensterscheiben einer Bank und eines Autohauses geworfen hatten. Gegen 23 Uhr 45 beobachteten die Einsatzbeamten die M\u00e4nner in der Skalitzer Stra\u00dfe bei der Tat und nahmen sie auf deren Flucht fest. Insgesamt drei Scheiben wurden von den beiden Tatverd\u00e4chtigen im Alter von 22 Jahren besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Nach einer Personalienfeststellung kam das Duo wieder auf freien Fu\u00df. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen zu den Hintergr\u00fcnden der Tat \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im letzten Teil der Dokureihe zum Jahr 2012 findet ihr die Aktionen, die wir nicht eindeutig einordnen wollten oder konnten. &#8220;Gemischte Aktionen&#8221; soll keineswegs abwertend klingen, sondern liegt einzig in der Methode der Sortierung begr\u00fcndet. Gemischte Aktionen: 1.Mai-Demo mit 25 000 TeilnehmerInnen, Angriffe auf Bullen und Sachbesch\u00e4digungen Berlin 1.Mai 2012 Bis zu 25 000 Menschen [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12080,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-11682","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11682","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/12080"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11682"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11682\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11682"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}