{"id":11671,"date":"2020-01-01T00:00:49","date_gmt":"2019-12-31T22:00:49","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11671"},"modified":"2020-01-01T00:00:49","modified_gmt":"2019-12-31T22:00:49","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2012-teil-2-antigentrification-und-antirepression","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11671","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2012 Teil 2, Antigentrification und Antirepression"},"content":{"rendered":"<p>In diesem Dokumentarischen Artikel, geht es um Aktionen die gegen politische Repression und gegen die Gentrification der St\u00e4dte gerichtet waren. Die Aktionen fanden 2012 Bundesweit statt und wurden damals auf dem directaction.blog ver\u00f6ffentlicht\/dokumentiert. Dieser wurde allerdings Mitte 2013 abgeschaltet und der Alt-Blog wird nicht mehr betreut. Diese Dokumentationsreihe soll die Sicherung und eventuell wiederauffrischung der vergangenen Aktionen zum Ziel haben.<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antigentrification<\/strong>:<\/p>\n<p>11 Scheiben eingeschlagen, Farbbeutel und brennende Reifen beim Amtsgericht<br \/>\nHamburg 30. Juli 2012<\/p>\n<p>Das Schreiben zur Aktion:<\/p>\n<p>&#8220;Das Amtsgericht Hamburg-Altona ist in der Nacht zum 30.Juli Ziel einer Solidarit\u00e4ts-Aktion geworden. Es wurden Beutel mit Farbe an die Fassade geschmissen, Fensterscheiben eingeschlagen und Autoreifen vor dem Geb\u00e4ude in Brand gesetzt.<br \/>\nEs wurden Flugbl\u00e4tter hinterlassen, die sich unter anderem gegen die Atomkraft und die sogenannte Gentrifizierung, also die Verdr\u00e4ngung einkommensschwacher Bev\u00f6lkerungsschichten aus ihren Wohnbezirken, richteten. Auf diesen wurde au\u00dferdem die Freiheit f\u00fcr Sonja und Christian gefordert, die im September ihren Prozess haben.&#8221;<\/p>\n<p>Das Amtsgericht Hamburg-Altona ist in der Nacht zu Montag Ziel einer politisch motivierten Attacke geworden. Mehrere unbekannte T\u00e4ter warfen Beutel mit blauer Farbe an die Fassade, schmissen elf Fensterscheiben ein und setzten drei Autoreifen vor dem Geb\u00e4ude in Brand, wie ein Polizeisprecher sagte.<\/p>\n<p>Zur Tatzeit h\u00e4tte sich keiner im Geb\u00e4ude aufgehalten, hie\u00df es. Verletzt wurde niemand. Die T\u00e4ter hinterlie\u00dfen Flugbl\u00e4tter, die sich unter anderem gegen die Atomkraft und die sogenannte Gentrifizierung, also die Verdr\u00e4ngung einkommensschwacher Bev\u00f6lkerungsschichten aus ihren Wohnbezirken, richteten. Der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>Quelle:MoPo<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Wohnhaus der Justizsenatorin<br \/>\nHamburg 24. September 2012<\/p>\n<p>Sie kamen in der Nacht zum Montag, schmissen Steine und Gl\u00e4ser mit Farbe an Hauswand und -t\u00fcr. Nach dem Anschlag auf das Wohnhaus von Justizsenatorin Jana Schiedek ist ein Bekennerschreiben bei der MOPO eingegangen.<br \/>\nDemnach wurde die 38-j\u00e4hrige SPD-Politikerin haupts\u00e4chlich Opfer einer Attacke, weil sie in einer schicken Wohnung auf St. Pauli wohnt! Das ist eine neue Eskalationsstufe im Konflikt um steigende Mieten und Verdr\u00e4ngung. Diverse Politiker wurden in den vergangenen Jahren attackiert (siehe Auflistung) \u2013 aber stets, weil irgendwelchen Radikalen deren Politik nicht passte.<\/p>\n<p>Das ist dieses Mal anders: Schiedek habe auf St. Pauli nichts zu suchen, hei\u00dft es in dem zweiseitigen Pamphlet. Begr\u00fcndung: Sie wohne in einer teuren Dachgeschosswohnung, w\u00e4hrend ringsherum die Mieten explodieren und schicke Eigentumswohnungen entstehen.<br \/>\nDas verr\u00fchren die unbekannten Autoren mit den geh\u00e4uften Suiziden von H\u00e4ftlingen und kommen zu dem Schluss: \u201eWir, und vermutlich auch die Anwohner_innen, haben keine Lust, dass die Justizsenatorin (&#8230;) auf St. Pauli wohnt.\u201c<br \/>\nRadikale wollen bestimmen, wer wo wohnen darf und wer nicht \u2013 das gab es bislang nicht. Vorgeworfen wird Schiedek auch, dass sie in der N\u00e4he ihres Vereins FC St. Pauli wohnen will und ganz l\u00e4ssig\u201c im M\u00e4rz \u00fcberm bekannten Golden Pudel-Club Hochzeit feierte<br \/>\nAktueller Anlass f\u00fcr die Attacke ist der Prozessauftakt gegen Sonja Suder (79) und Christian Gauger (71) in Frankfurt, dem eine Seite des Schreibens gewidmet ist. Beide sollen Mitglieder der linksextremen Terrorgruppe \u201eRevolution\u00e4re Zellen\u201c und an diversen Sprengstoffattentaten beteiligt gewesen sein bzw. den \u00dcberfall auf die OPEC-Konferenz in Wien 1975 mit vorbereitet haben.<br \/>\nDie \u201eRevolution\u00e4ren Zellen\u201c attackierten in den 70er und 80er Jahren aber auch Investoren und Wohnungsbaugesellschaften, etwa mit Bomben. In dieser Tradition sehen sich die Verfasser.<br \/>\nIn Schiedeks Nachbarschaft liegt das \u201eInternationale Zentrum B5\u201c \u2013 Hauptquartier der linksextremen antiimperialistischen Szene. Frage an einen Aktivisten: St\u00f6rt es Sie, dass Schiedek hier wohnt? \u201eEigentlich nicht\u201c, sagt der.<br \/>\nSchiedek, die seit Jahren auf St. Pauli wohnt, \u00e4u\u00dfert sich nicht zum Vorfall. Die Polizei fordert Anwohner mit Zetteln zur Mithilfe bei der Suche nach den T\u00e4tern auf.<\/p>\n<p>Auszug aus dem Bekennerschreiben:<\/p>\n<p>&#8220;Anl\u00e4sslich des Prozessauftakts gegen Sonja Suder und Christian Gauger haben wir (&#8230;) die T\u00fcr eingeschlagen und Farbflaschen gegen das Geb\u00e4ude geworfen. (&#8230;) In Hamburg ist die Verdr\u00e4ngung \u00e4rmerer Bewohner_innen aus den Innenstadtvierteln seit einigen Jahren in aller Munde (&#8230;) Wir haben keine Lust, dass die Senatorin (&#8230;) auf St. Pauli wohnt.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: Morgenpost<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Baufahrzeuge<br \/>\nBerlin 20. Mai 2012<\/p>\n<p>Vermutlich Linksextremisten haben in der Nacht zu Sonntag in Friedrichshain hohen Sachschaden bei einer Baufirma angerichtet. Die T\u00e4ter z\u00fcndeten einen Lastwagen an, doch die Flammen griffen auf eine Lagerhalle \u00fcber.<\/p>\n<p>Die T\u00e4ter z\u00fcndeten gegen 4 Uhr fr\u00fch in der Modersohnstra\u00dfe einen Lastwagen mit Kran an, die Flammen griffen dann auf eine Lagerhalle der Firma \u00fcber. Vier weitere Baufahrzeuge wurden besch\u00e4digt. Passanten hatten die starke Rauchentwicklung bemerkt und die Feuerwehr alarmiert. W\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten mussten kurzzeitig die anliegenden Fernbahngleise der Stadtbahn gesperrt werden. Menschen wurden nicht verletzt. Der f\u00fcr politische Delikte zust\u00e4ndige Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Die Spandauer Fernmelde- und Gleisbaufirma LAT arbeitet unter anderem f\u00fcr die Deutsche Bahn, die BVG, den Siemens-Konzern und die Telekom.<\/p>\n<p>Alle diese Unternehmen waren in den letzten Jahren von zahlreichen Brandanschl\u00e4gen betroffen. In der Modersohnstra\u00dfe sitzt die \u201eProjektgruppe Bahnen\u201c der Firma. Ob es ein Bekennerschreiben gibt, war bislang nicht bekannt. Im Mai 2011 hatten Linksextremisten nur einen Kilometer entfernt am Ostkreuz Kabel der Bahn angez\u00fcndet, daraufhin war der Bahnverkehr und mehrere Telefonnetze \u00fcber Stunden zusammengebrochen. Eine zuvor nicht bekannte Gruppe \u201eDas Grollen des Eyjafjallaj\u00f6kull\u201c hatte sich in einem im Internet ver\u00f6ffentlichten wirren Pamphlet zu dem Anschlag bekannt.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>B\u00fcro von Gr\u00fcneburgimmobilien entglast<br \/>\nFrankfurt 20. November 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben zur begr\u00fc\u00dfung des Frankfurter Immobilienkollokiums und der Euro Finance Week in Frankfurt gestern Nacht<br \/>\ndas B\u00fcro von Gr\u00fcneburgimmobilien auf dem Glauburg Weg entglast. Gr\u00fcneburgimmobilien verdient an der Verdr\u00e4ngung<br \/>\nvon Prekarisierten und an Luxussanierung. Wir wollen Luxus f\u00fcr Alle und freuen uns deswegen \u00fcber die vielen Aktionen gegen die unternehmerische Stadt.<\/p>\n<p>Wir haben nun auch etwas zum Widerstand beigetragen. Es wird nicht das letzte Mal gewesen sein. Erst wenn es<br \/>\nden Profiteuren der kapitalistischen Krise weh tut wird sich etwas \u00e4ndern. Wir gr\u00fcssen die Aufst\u00e4ndischen in S\u00fcdeuropa.&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Anschl\u00e4ge auf verantwortliche Firmen f\u00fcr Luxusmodernisierungen<br \/>\nBerlin 25. Juli 2012<\/p>\n<p>&#8220;Presseerkl\u00e4rung zu den Anschl\u00e4gen die heute Nacht auf Firmen ver\u00fcbt worden sind, die verantwortlich f\u00fcr Luxusmodernisierung und Verkauf der Bevernstra\u00dfe 2 sind.<\/p>\n<p>Wir finden Euch. Da verkauft eine senatseigene Wohnungsbaugesellschaft gegen alle vertraglichen Vereinbarungen H\u00e4user, die sie vom Bezirk Kreuzberg geschenkt bekommen hat. F\u00fcr sich genommen bereits ein Skandal, auf den in den letzten Monaten mehrmals mit Besetzungen einiger dieser H\u00e4user geantwortet worden war. Was aber hei\u00dft eigentlich Verkauf eines solchen Hauses, eines der 23 an die GSW verschenkten H\u00e4user, genauer? Wem geh\u00f6rt das Haus Bevernstra\u00dfe 2 tats\u00e4chlich? Wie lief der Verkauf des Hauses durch die GSW ab?<\/p>\n<p>Ein Verkauf der sogar nach hiesiger Gesetzeslage illegal war, der aber bemerkenswerter Weise nach derselben Gesetzeslage nicht mehr r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen ist (der Schenkungsvertrag als PDF). Je mehr mensch sich m\u00fcht solche doch relativ einfachen Fragen zu beantworten, desto mehr dringt mensch in einen mafi\u00f6sen Dschungel vor, der nur noch bestrebt zu sein scheint alle Spuren seiner Aktivit\u00e4ten zu verwischen. Was tats\u00e4chlich und wie passierte und wer daran beteiligt war und daran profitierte soll eben im Dunkeln bleiben.<\/p>\n<p>Einige Menschen haben nun die ganze Geschichte des Verkaufes der Bevernstra\u00dfe 2 ans Licht geholt und sie taten es auf ihre Weise: in der Nacht zum 25. Juli 2012 wurden in einer gemeinsamen Aktion von mehreren Gruppen verschiedene Firmen angegriffen, die alle in den Verkauf, die Luxusmodernisierung und die Umwandlung in Eigentumswohnungen der Bevernstra\u00dfe 2 verwickelt sind und die letztendlich daf\u00fcr verantwortlich sind, dass Menschen aus diesem Haus verdr\u00e4ngt werden und in absehbarer Zeit zwangsger\u00e4umt werden sollen: wenn das alles so l\u00e4uft wie die Damen und Herren Besitzer_innen sich das vorstellen.<\/p>\n<p>Wir haben da andere Vorstellungen und um diese deutlich zu machen, soll im Folgenden anhand von Namen und Adressen der Firmen, die von uns letzte Nacht Besuch bekommen haben, die ganze widerw\u00e4rtige Geschichte aufgezeigt werden. Und weil wir sehr sinnliche und romantische Menschen sind, soll diese Geschichte nicht einfach nur erz\u00e4hlt werden: sie soll geradezu plastisch greifbar gemacht werden. Bei unseren n\u00e4chtlichen Besuchen haben wir n\u00e4mlich Sachsch\u00e4den hinterlassen, sei es in Gestalt von Farbe, von Plakaten oder Steinen, die nicht nur die Machenschaften von Anw\u00e4lt_innen, Architekt_innen, Investor_innen und Makler_innen deutlich machen. Zugleich soll ihnen gezeigt werden, dass sie sich nicht verstecken k\u00f6nnen und das wir sie wieder besuchen werden, wenn die Besitzer_innen nicht aufh\u00f6ren, sich \u00fcber die Vorstellungen der Anwohner_innen hinwegzusetzen.<\/p>\n<p>Zuallererst meint dies f\u00fcr die Bevernstra\u00dfe 2 Folgendes:<\/p>\n<p>* Stopp aller Pl\u00e4ne der Luxusmodernisierungen.<br \/>\n* Stopp aller Pl\u00e4ne der Entmietungen.<br \/>\n* Stopp aller Pl\u00e4ne der Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen.<br \/>\n* Stopp aller Pl\u00e4ne des Vorderhausneubaus, stattdessen K\u00fcndigung aller Kaufvertr\u00e4ge die von Seiten der Besitzer_innen mit Interessenten an Eigentumswohnungen geschlossen wurden.<\/p>\n<p>Aber lassen wir doch Namen und Adressen von Firmen sprechen, die auf ihre Weise in die Gesch\u00e4fte mit der Bevernstra\u00dfe 2 verwickelt sind. Gesch\u00e4fte mit steigenden Mieten, Gesch\u00e4fte mit Verdr\u00e4ngung, Gesch\u00e4fte die f\u00fcr die Mieter_innen Zwangsumzug bedeuten. Den meisten von ihnen haben wir heute Nacht einen Besuch abgestattet&#8230;<\/p>\n<p>Ende 1994 verschenkte das Bezirksamt Kreuzberg 23 H\u00e4user an die GSW und dies unter relativ rigiden vertraglichen Bedingungen die unter anderem auch vorsahen,<\/p>\n<p>* dass die H\u00e4user ohne Zustimmung der Mieter_innen nicht an Dritte weiterverkauft werden d\u00fcrften<br \/>\n* dass sie innerhalb einer bestimmten Frist saniert werden sollten,<br \/>\n* dass aber vor allem keinerlei Luxusmodernisierung gestattet sei.<\/p>\n<p>Die GSW brach alle Vertragsbedingungen und brach sie umso leichter nachdem sie selbst im Jahre 2004 an den Gro\u00dfspekulanten Cerberus Capital Management L.P. verkauft worden war. Mit dem Verkauf der GSW an Cerberus war die GSW laut Gesetzeslage von allen vertraglichen Verpflichtungen, die ihr mit der Schenkung durch das Bezirksamt auferlegt worden, entbunden. Bereits kurz nach der Verschenkung der 23 H\u00e4user hatte sich zwischen der GSW und der GPlant Architekten + Ingenieure GmbH ein intensives Gesch\u00e4ftsverh\u00e4ltnis entwickelt, in welchem die GPlant Architekten + Ingenieure GmbH f\u00fcr die GSW H\u00e4user luxusmodernisierte. Jahre sp\u00e4ter sollten sich diese Gesch\u00e4ftsbeziehungen richtig auszahlen, dann n\u00e4mlich als es darum ging das Filetst\u00fcck der 23 H\u00e4user, eines an der Spree gelegenem Grundst\u00fcck aufzukaufen, um auch dieses Haus zu Luxus modernisieren und die Wohnungen als Eigentumswohnungen weiterzuverkaufen. Einer der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Winfried Ringkamp unterh\u00e4lt mit dem Besitzer der Bevernstra\u00dfe 2, Hans Schr\u00f6der ein gemeinsames Architekturb\u00fcro im Zusammenschluss mit GPlant und erm\u00f6glichte so die n\u00f6tigen Kontakte. Ganz so einfach ging das mit dem Verkauf nat\u00fcrlich nicht, wo allen doch klar war das ein derartiges Gesch\u00e4ft enormes Aufsehen erregen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund wurde schon Monate vorher von Antje Borcherdt und ihre Firma VRB Vorratsgesellschaften GmbH eine sogenannte Vorratsfirma gegr\u00fcndet, eine Firma deren Rechtsform wie geschaffen f\u00fcr derartig dubiose Machenschaften schien. Um die langen Prozeduren und Wartezeiten, die der Eintrag ins Handelsregister mit sich bringt, zu umgehen, hatte sich Antje Borcherdt darauf spezialisiert Firmen auf Vorrat aufzubauen, die dann je nach Bedarf innerhalb von 24 Stunden \u00fcbernommen werden k\u00f6nnten um so unliebsames Aufsehen zu vermeiden, dass dazu f\u00fchren k\u00f6nnte, dass die \u00d6ffentlichkeit von bestimmten Gesch\u00e4ften mitbekommen w\u00fcrde und dann wom\u00f6glich noch der Verkauf platzen w\u00fcrde. Die Firma bestand bereits, mit dem fantasievollen Namen Jade 1124 GmbH &amp; Co. Verwaltungs KG, sie wurde einfach \u00fcbernommen, der Verkauf der Bevernstra\u00dfe 2 abgewickelt und die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin fungierte noch eine Weile in dieser Funktion, bis sie aussteigen konnte und die Firma in Entwicklungsgesellschaft Bevern GmbH &amp; Co. KG umbenannt wurde und der jetzige Besitzer Hans Schr\u00f6der \u00fcbrig blieb.<\/p>\n<p>In anderen Bereichen hatte sich die Dame bereits vorher einen Namen als skrupellose Gesch\u00e4ftsfrau gemacht. So etwa in Koblenz, wo 2008 eine von ihr gegr\u00fcndete Inkasso-Firma aufgel\u00f6st wurde, deren Gesch\u00e4ftsbereich sich durch Internetbetrug auszeichnete: mit sogenannten \u201eInternetfallen\u201c wurden Menschen in die Verschuldung getrieben und nachdem das Geld nat\u00fcrlich nicht auf legale Weise einzutreiben war, wurden sie mit Drohungen erpresst, mensch werde sie auf ein Internetschuldenverzeichnis stellen und ihre Daten an die Schufa weiterleiten. Die Firma wurde in der Zwischenzeit verboten und der Vorgang gerichtlich verfolgt. So zog es unsere Dame eben nach Berlin, ins derzeitige Eldorado der Spekulant_innen, unter denen sie sehr schnell neue Kund_innen f\u00fcr ihre Vorratsfirmen suchen konnte.<\/p>\n<p>Aber zur\u00fcck zu den Machenschaften um die Bevernstra\u00dfe. Kaum das die Entwicklungsgesellschaft Bevern GmbH &amp; Co. KG unter Dach und Fach war, wurde den Mieter_innen erkl\u00e4rt, dass das Haus luxusmodernisiert werden w\u00fcrde, ein Vorderhaus neu hochgezogen werden w\u00fcrde und Wohnungen zwischen 3200- 4600\u20ac pro m\u00b2 zu kaufen w\u00e4ren. In ihren Erkl\u00e4rungen zu den Besetzungen der Bevernstra\u00dfe 2 hatten die Besetzer_innen all diese Machenschaften aufgezeigt (nachzulesen unter: linksunten.indymedia.org\/de\/node\/57045 und de.indymedia.org\/2012\/05\/329955.shtml). Aufgeschreckt von den beiden Besetzungen und dem Zertr\u00fcmmern eines B\u00fcros der Hausbesitzer_innen bei der zweiten Besetzung zog die Entwicklungsgesellschaft Bevern GmbH &amp; Co. KG innerhalb von wenigen Wochen zweimal um. Wir haben sie dennoch gefunden und haben auch ihr einen Besuch abgestattet. Andere Tricks ihre Spuren zu verwischen waren: alle Arbeiten und Funktionen, die mit Kauf, Luxusmodernisierung und Neubau anfielen, anderen Anw\u00e4lt_innen und Architekt_innen zu \u00fcberlassen, obwohl die Besitzer_innen selbst Architekt_innen sind und ein gemeinsames B\u00fcro unterhalten. Alle diese Informationen wurden auf einer Infotafel bei der ersten Besetzung der Bevernstra\u00dfe 2 von den Besetzer_innen ver\u00f6ffentlicht. Auch diese Architekt_innen und Anw\u00e4lt_innen haben wir heimgesucht, ihnen Besuche abgestattet. Da w\u00e4re beispielsweise der Architekt Oliver Weinreich und seine Weinreich Baubetreuung GmbH, der mit Luxusmodernisierung und Neubau inklusive Bodenproben und anderen dabei anstehenden Arbeiten betraut wurde und der zun\u00e4chst ohne jegliche Baugenehmigung seine Malocher_innen munter drauflos agieren lie\u00df.<\/p>\n<p>Da w\u00e4re aber auch die Anwaltskanzlei Hofmann und Kupsch, die die K\u00fcndigungen schrieb und versandte.<\/p>\n<p>Last but not least die eigentlichen Hauptverantwortlichen: die GSW und das Bezirksamt. Das Bezirksamt, dass den illegalen Zustand des Bauens ohne Baugenehmigung nach der zweiten Besetzung der Bevernstra\u00dfe 2 ganz schnell mit der Vergabe einer Baugenehmigung legalisierte. Auch das Bezirksamt wurde von uns besucht, h\u00e4tte es doch durch ein Veto das Verschleudern der H\u00e4user bereits 1994 verhindern k\u00f6nnen und h\u00e4tte aber vor allem Luxusmodernisierung und Neubau der Bevernstra\u00dfe 2 durch Verweigerung der Baugenehmigung und Ablehnung des Antrages auf Modernisierung verhindern k\u00f6nnen. Unser Angriff gilt vor allem Schulzens Verlogenheit, der sich gerne mieter_innen freundlich gibt, Verdr\u00e4ngung und Mietsteigerungen aber tatkr\u00e4ftig forciert. Und die Bevernstra\u00dfe 2 ist daf\u00fcr ein gutes Beispiel.<\/p>\n<p>Ganz im Zentrum unseres Angriffes steht die GSW selbst, der neben dem Bezirksamt die Hauptverantwortung f\u00fcr Verdr\u00e4ngung und Mietsteigerung rund um die 23 vom Bezirksamt verschenkten H\u00e4user angelastet werden muss. Haupts\u00e4chlich ist sie aber auch f\u00fcr Wohnverh\u00e4ltnisse verantwortlich die Mieter_innen krank machen, etwa durch Schimmel in Buden, die einfach nicht instandgesetzt wurden, obwohl die GSW vertraglich dazu verpflichtet worden war. Erst vor kurzem starb in der Bevernstra\u00dfe 2 ein Mieter, dessen Krankheit mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit vom Schimmel in seiner Wohnung hervorgerufen worden war.<\/p>\n<p>Wir haben euch gefunden, wir werden euch immer wieder finden und wir werden euch so lange Besuche abstatten bis ihr mit euren schmutzigen Gesch\u00e4ften mit Verdr\u00e4ngung und steigenden Mieten aufh\u00f6rt! Aber das ist erst der Anfang.<\/p>\n<p>Und wir sind viele\u2026<\/p>\n<p>Autonome Gruppen<br \/>\nBerlin den 25.07.2012&#8221;<\/p>\n<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;<\/p>\n<p>Neben dem veranschaulichendem Schaubild nochmals alle Namen und Adressen in ungeordneter Reihe:<\/p>\n<p>Bezirksamt Friedrichshain- Kreuzberg<br \/>\nYorckstra\u00dfe 4-11, 10965 Berlin<br \/>\nFrankfurter Allee 35\/37, 10247 Berlin<\/p>\n<p>GSW Immobilien AG<br \/>\nCharlottenstra\u00dfe 4, 10969 Berlin<\/p>\n<p>GPlant Architekten + Ingenieure GmbH<br \/>\nKanalstra\u00dfe 4-6, 13599 Berlin<\/p>\n<p>Antje Borcherdt und VRB Vorratsgesellschaften GmbH<br \/>\nFriedrichstra\u00dfe 133, 10117 Berlin<\/p>\n<p>Anwaltskanzlei Hofmann und Kupsch<br \/>\nLandhausstra\u00dfe 43, 10717 Berlin<\/p>\n<p>Oliver Weinreich und Weinreich Baubetreuung GmbH<br \/>\nHolsteinische Stra\u00dfe 39, Aufg. 8, 12161 Berlin<\/p>\n<p>Hans Schr\u00f6der und Entwicklungsgesellschaft Bevern GmbH &amp; Co. KG<br \/>\nKielganstra\u00dfe 4a, 10783 Berlin<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/64353<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine gegen Bio-Hotel<br \/>\nBerlin 16. Juli 2012<\/p>\n<p>Chaoten haben in der Nacht zum Montag ein neu er\u00f6ffnetes Bio-Hotel in der Holteistra\u00dfe attackiert und mit Farbe beschmiert. Vermummte warfen gegen 2.00 Uhr zun\u00e4chst Scheiben im Erdgeschoss ein.<\/p>\n<p>Danach kippten die Chaoten mehrere Eimer mit Teerfarbe gegen Fenster und Hauswand. Dabei wurde das Graffiti eines Friedrichshainer K\u00fcnstlers an der Fassade in Mitleidenschaft gezogen. Auch M\u00f6bel erwischte die Farbe, sie sind jetzt unbrauchbar.<\/p>\n<p>Der Staatsschutz kl\u00e4rt jetzt, ob es sich um eine politische Tat handelt. Die Ermittler vermuten, dass Gentrifizierungs-Gegner f\u00fcr die Farb-Attacke verantwortlich sind.<\/p>\n<p>Das Hotel wurde vor rund einer Woche auf einem leerstehenden Gel\u00e4nde an der Kreuzung Boxhagener Stra\u00dfe Ecke Holteistra\u00dfe er\u00f6ffnet. Weil B\u00e4ume gef\u00e4llt werden mussten gab es Protest. Daraufhin wurde f\u00fcr eine Ersatzpflanzung gesorgt. \u201eOffensichtlich gibt es eine Gruppe von Menschen, die hier durch Terror ihren Willen durchsetzen wollen\u201c, so ein Hotelsprecher zu der Farb-Attacke.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutelanschlag auf IBA-Dock<br \/>\nHamburg 11. Juli 2012<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (10.\/11.07) gab es einen Farbbeutelanschlag auf das IBA-Dock im Hamburger Stadtteil Veddel. Uns erreichte das unten stehende Bekenner_innenschreiben, welches am Mittwoch morgen per Email an mehrere Hamburger Zeitungen verschickt wurde.<\/p>\n<p>\u00dcber den im Bekenner_innenschreiben angesprochenen Besuch der Senatorin f\u00fcr Stadtentwicklung und Umwelt am Mittwoch und einer weiteren Protestaktionen wird unter anderem auf Welt online berichtet: http:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article108266541\/Schleichfahrt-ins&#8230;<\/p>\n<p>Dokumentiert vom 11.07.2012:<br \/>\nFarbbeutelanschlag auf IBA-Dock<\/p>\n<p>Heute wird die Senatorin f\u00fcr Stadtentwicklung und Umwelt und IBA-Aufsichtsratsvorsitzende Jutta Blankau mit einer Barkasse durch Wilhelmsburg fahren, um die Strecke von den Landungsbr\u00fccken bis zur entstehenden Internationalen Gartenschau (IGS) und der Internationalen Bauausstellung (IBA) einzuweihen.<br \/>\nDies haben wir zum Anlass genommen, in den fr\u00fchen Morgenstunden das IBA-Dock auf der Veddel mit Farbe zu versch\u00f6nern, um darauf aufmerksam zu machen, dass die IBA und die IGS f\u00fcr die allermeisten hier in Wilhelmsburg und Veddel lebenden Menschen alles andere als ein Grund zum feiern ist.<br \/>\nWir wollen mit dieser \u201eKunstaktion\u201c unseren Widerstand gegen die IBA\/IGS und die Stadtentwicklungspolitik des Hamburger Senats zum Ausdruck bringen.<br \/>\nInsbesondere die Internationale Bauausstellung (IBA) ist ein stadtentwicklungspolitisches Instrument um die Stadtteile Wilhelmsburg und Veddel aufzuwerten. Dagegen die Lebensverh\u00e4ltnisse \u201eaufzuwerten\u201c ist erstmal nichts einzuwenden. Unter den Bedingungen des kapitalistischen Wohnungsmarktes allerdings f\u00fchrt dies auch immer zu einer Steigerung der Mieten und so zur Verdr\u00e4ngung einkommensschw\u00e4cherer Bev\u00f6lkerungsschichten(Gentrifizierung). Dass dies kein \u00e4rgerlicher Nebenaspekt der Aufwertung, der lediglich in kaufgenommen wird, sondern ein gewollter Prozess ist, zeigt nicht zuletzt das IBA-Logo mit dem stadtentwicklungspolitischen Leitspruch \u201eSprung \u00fcber die Elbe\u201c. Wer soll da eigentlich springen? Und<br \/>\nwohin? Es geht bei diesem Aufwertungsprozess eben nicht um die jetzt hier lebenden Bewohner_innen der Elbinsel und die Verbesserung deren Lebensverh\u00e4ltnisse, sondern die Insel soll aktraktiv gemacht werden f\u00fcr erst noch kommende zahlungskr\u00e4ftige Mieter_innen, Gewerbetreibende und Investor_innen. Diese Umstrukturierung wird von stadtpolitischer Seite aus gern auch damit begr\u00fcndet, einen sogenannten \u201esozialen Mix\u201c (wieder-)herzustellen. Gemeint ist hiermit eine einseitige \u201eDurchmischung\u201c bzw. \u201eHinzumischung\u201c einer wei\u00dfen deutschen Mittelschicht zu einer als negativ angesehen und als<br \/>\nproblematisch definierten Bev\u00f6lkerung aus \u00fcberwiegend Transferleistungsempf\u00e4nger_innen und Menschen mit Migrationshintergrund. Wird in diesem Zuge aber kein neuer Wohnraum geschaffen, bedeutet dies<br \/>\nzwangsweise eine Verdr\u00e4ngung der hier lebenden Menschen. Am deutlichsten ist dies im n\u00f6rdlichen<br \/>\nReiherstiegsviertel mit seinem begehrten Altbaubestand zu beobachten. Durch Mieterh\u00f6hungen und Sanierungen wird die Bev\u00f6lkerungsstruktur hier (systematisch) ausgetauscht. Dass es bei der an sich schon menschenverachtenden Argumentation des \u201esozialen Mixes\u201c nicht um den Mix an sich geht, sondern um die einseitige Verdr\u00e4ngung von einkommensschw\u00e4cheren Bev\u00f6lkerungsteilen, zeigt sich unter anderem auch darin, dass zum Beispiel keine Sozialwohnungen in Blankenese oder vergleichbaren<br \/>\nStadtteilen gebaut werden.<br \/>\nBei der forcierten Gentrifizierung spielt zudem der Imagewandel der \u201eProblemstadtteile\u201c Wilhelmsburg und Veddel eine wesentliche Rolle. Der Stadtteil soll als hipp und angesagt gelten, als alternativ und gar als \u201eneue Schanze\u201c. Erreicht werden soll dies neben der PR-Maschine der IBA durch den Zuzug von Studierenden und K\u00fcnstler_innen, die durch spezielle Mietf\u00f6rderungsprogramme der SAGA GWG und Projekte wie das vor kurzem gescheiterte KreativZentrum Veringh\u00f6fe angelockt und im Stadteil angesiedelt werden sollen. Als Partnerin der IBA hat die SAGA GWG mit einem Wohnungsbestand von \u00fcber<br \/>\n8000 Wohnungen in Wilhelmsburg und auf der Veddel dabei auch ein direktes wirtschaftliches Interesse an deren Wertsteigerung. Insbesondere, da die SAGA vertraglich zugesagt hat, von 2007 bis einschlie\u00dflich 2012 j\u00e4hrlich 100 Mio. Euro an den Senat abzuf\u00fchren. Der Schriftzug \u201eSozialer Wohnungsbau hei\u00dft, ohne Gewinnabsichten bauen\u201can der H\u00e4userfassade der Wohnungen in der Weimarerstra\u00dfe lie\u00dft sich da wie blanker Hohn.<br \/>\nDurch Pseudo-Beteiligungsformen wie dem sogenannten \u201eIBA-B\u00fcrgerdialog\u201c, wo vorgefertigte Projekte vorgestellt und h\u00f6chstens mitentschieden werden kann, wie die neue Stra\u00dfenbeleuchtung auszusehen hat, soll eine Beteiligung und Akzeptanz der Bev\u00f6lkerung nach Au\u00dfen suggeriert werden, um<br \/>\ndie Umstrukturierungsma\u00dfnahmen zu legitimieren.<br \/>\nUm grundlegende Fragen des Wohnens und der Stadtteilentwicklung oder sogar<br \/>\ndes Projektes IBA an sich, ging es hier aber nie.<\/p>\n<p>Diese Aktionsform ist eine von vielen M\u00f6glichkeiten um diese Genrifizierungsprozesse zu kritisieren und zu bek\u00e4mpfen, w\u00e4hlt auch ihr eine!<\/p>\n<p>In diesem Sinne: \u201eIBA versenken, Wohnraum verschenken!\u201c<\/p>\n<p>Gegen Gentrifizierung und die Hamburger Wohnungspolitik! Gegen Staat und Kapitalismus! F\u00fcr die befreite Gesellschaft!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/de.indymedia.org\/2012\/07\/332610.shtml<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeiautos und Luxus-Ferienwohnung angegriffen<br \/>\nBerlin 30. Dezember 2012<\/p>\n<p>gefunden auf linksunten.indymedia.org:<\/p>\n<p>\u201eFriedrichshain: Warum Steine fliegen mussten<\/p>\n<p>\u201cEin Gang durch die Stadt. Hunderte von Zielen. Du wei\u00dft noch nicht einmal, was du zuerst ausw\u00e4hlen sollst. Geb\u00e4ude und Menschen, feindselige Darstellungen von Dominanz. Ein Gang in der Stadt, in seinen erdr\u00fcckenden Nachbarschaften. Ausfindig machen, suchen, pr\u00fcfen\u2026\u201d (aus dem Bekennerschreiben zur Brandstiftung auf zwei Polizeiautos, welche in einer Autowerkstatt im Stadtteil Goudi entdeckt wurden, von Kreise der S\u00fcnder\/-innen \u2013 Revolution\u00e4re Zelle der Vagabunden)<\/p>\n<p>Eigentlich ist in dem Text der griechischen Genoss*innen schon fast alles gesagt, was die Motivation einiger Unruhestifter*innen erkl\u00e4rt. Es gibt viele Gr\u00fcnde Streifenwagen mit Steinen zu bewerfen, besonders zu Silvester. Weil in diesem Fall eine unbeteiligte Party in der Galil\u00e4akirche in der Rigaer Stra\u00dfe von einer Hundertschaft belagert wurde und es Manchen unangenehm ist in ihrer Feierlaune gest\u00f6rt zu werden, soll kurz der Hintergrund erl\u00e4utert werden.<\/p>\n<p>Die Konfrontation heute Nacht in der Rigaer Stra\u00dfe in Berlin Friedrichshain wurde von G\u00e4sten einer Luxusferienwohnung in der Liebig 35 er\u00f6ffnet. Diese bep\u00f6belten vom Balkon der Soylent Lodge Leute, die auf dem Dorfplatz b\u00f6llerten, bespukten Passanten und warfen schlie\u00dflich Gegenst\u00e4nde nach vermeintlichen Spr\u00fchern.<br \/>\nDie Liebig 35 war vor einigen Jahren kurzzeitig besetzt, dann lange Baustelle und inzwischen eines der H\u00e4user aus denen st\u00e4ndig die Polizei alarmiert wird. Auch der Einsatz im XB im letzten Jahr ging auf eine L\u00e4rmbeschwerde dieser Gentrification-Pioniere zur\u00fcck.<br \/>\nAls sich die Bullen heute Morgen dem Dorfplatz n\u00e4herten um ihre Ordnung, die fr\u00fcher oder sp\u00e4ter unseren Untergang bedeutet, wieder herzustellen, haben einige die Gunst der Stunde genutzt und die Streifen mit Steinen beworfen. Es ist durchaus beabsichtigt Angstr\u00e4ume f\u00fcr Streifenwagen zu schaffen.\u201c<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Mit Feuerwerksk\u00f6rpern und Farbbeuteln attackierte eine rund 50-k\u00f6pfige Gruppe Sonntagfr\u00fch ein Mehrfamilienhaus in der Rigaer Stra\u00dfe in Friedrichshain. Nach ersten Erkenntnissen hatten sich zuvor Hausbewohner \u00fcber Ruhest\u00f6rung beschwert. Ein Mieter soll nach unbest\u00e4tigten Meldungen von der Gruppe angegriffen worden sein. Er konnte sich in das Haus fl\u00fcchten.<br \/>\nAls die Polizei eintraf, wurden die beiden Streifenwagen mit Steinen beworfen und besch\u00e4digt. Bei einem Auto ging nach Polizeiangaben eine Scheibe zu Bruch, verletzt wurde gl\u00fccklicherweise aber niemand.<br \/>\nDie Lage beruhigte sich jedoch erst, als Verst\u00e4rkung eintraf und die Menge auseinander trieb.<br \/>\nIn den vergangenen Jahren stand die Rigaer Stra\u00dfe immer wieder im Mittelpunkt von gewaltsamen Auseinandersetzungen \u2013 vor allem bei der R\u00e4umung von besetzten H\u00e4usern. Im aktuellen Fall ist nach Polizeiangaben allerdings kein direkter Zusammenhang zur Hausbesetzer-Szene zu erkennen. Die Polizei ermittelt nun wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung und Landfriedensbruch.<\/p>\n<p>Quelle:BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Glasbruch am Neubau Ziegenmarkt<br \/>\nBremen 27. Juli 2012<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 26. auf den 27. Juli haben wir die Fassade des Neubaus am Ziegenmarkt in farblicher Hinsicht mitbestimmt. Dieser Angriff soll weder einen Bezug zu dem dortigen Rewe Markt, noch zu den darin entstehenden Yuppi-Wohnungen im Speziellen sein. Es handelt sich um einen symbolischen Akt gegen all das, was hier und \u00fcberall den Gestank neoliberaler Stadtver\u00e4nderung, Yuppiesierung, geldgeiler Wohnungspolitik, Zerst\u00f6rung und Aussortierung (Segregation) gewachsener Nachbarschaften verbreitet. Dass tausende von Sozialwohnungen fehlen, w\u00e4hrend im Boutiquenparadies Steintorviertel exklusiver Wohnraum entsteht, welcher dem Gro\u00dfteil der Wohnungssuchenden allein schon aus finanziellen Gr\u00fcnden verwehrt bleiben wird, ist kein Zufall.<\/p>\n<p>Es ist eiskaltes Kalk\u00fcl des Wirtschaftsunternehmens Stadt. Wer keine Kohle hat, schnorrt oder klaut. Politisch unbequem sind aber auch Migrant_innen, Obdachlose und unkommerzielle Kultur. Wer sonst noch nicht in das Konzept \u201ebunte kreative Stadt\u201c passt ist aus Sicht der Planer_innen und (Quatiers-)Manager_innen nicht erw\u00fcnscht, \u00fcberfl\u00fcssig und wird an den Stadtrand vertrieben.<\/p>\n<p>Aus den Augen &#8211; aus dem Sinn. Um Kritiker_innen ruhig zu stellen, werden Verarschungen, wie die sogenannte \u201eB\u00fcrgerbeteiligung\u201c zur oberfl\u00e4chlichen Mitbestimmung der Hausfassade des neuen Ziegenmarktgeb\u00e4udes, gezielt eingesetzt. Ein, wie auch immer konstruiertes \u201eRecht\u201c, das einzig und allein gewaltt\u00e4tige Verh\u00e4ltnisse aufrecht erh\u00e4lt, um Profitinteressen einiger weniger durchzusetzen, sollte im Milchkaffee ersaufen.<\/p>\n<p>Wir streben nach einer Bewegung, die sich selbst zu helfen wei\u00df, offensiv Aneignung von selbstbestimmten R\u00e4umen lebt, und in offener Feindschaft zu jeder Fremdbestimmung den Alltag gestaltet.<\/p>\n<p>Egal wo, unabh\u00e4ngig und ungehorsam im Hier und Jetzt!<br \/>\nF\u00fcr den Anarchismus!<br \/>\nTempor\u00e4res Projekt autonomes Actionpainting<\/p>\n<p>PS: Der Plan war gut. Wegen der gummiartigen Au\u00dfend\u00e4mmung haben wir mehr den Platz davor, als die Fassade selbst dekoriert. Aber Stein auf Glas funktioniert Immer !!! ;-)&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Wieder Farbanschlag auf das IBA Dock<br \/>\nHamburg 5. Januar 2012<\/p>\n<p>&#8220;Es wurde in der Nacht am 4.1.12, auf den 5.1.12 ein Farbangriff auf das IBA- Dock in Veddel Hamburg ver\u00fcbt. Denn es kann nicht mehr tatenlos zugesehen werden wie durch die IBA, mit der SAGA GWG, die Gentrifizierung in Veddel und Wilhelmsburg vorangetrieben wird. Menschen welche in das Satdtbild der IBA und der SAGA GWG nicht hineingeh\u00f6ren werden von dort vertrieben und es wird ihnen f\u00fcr die Zukunft die M\u00f6glichkeit genommen, in ihrem gewohnten Umfeld, zu leben.<br \/>\nZu diesen Menschen geh\u00f6ren unteranderem Arbeitslose, Geringverdiener, und Menschen mit Migrationshintergrund.<\/p>\n<p>In den n\u00e4chsten Jahren verspricht die SAGA GWG 7000 neue Wohnungen zu bauen. Die Frage bleibt aber offen, ob dort auch Sozialwohnungen gebaut werden und von welchem Geld \u00fcberhaubt gebaut werden soll.<\/p>\n<p>Auch die IGS die im Jahre 2013 statt findet, f\u00f6rdert nicht das Wohlbefinden der Anwohner.<br \/>\nDenn zum Beispiel der Menge Park, der immer ein sch\u00f6ner Park war, in welchem sich Familien, Freunde oder andere Gruppen treffen konnten um gem\u00fctlich beisammen zu sein, zu Grillen, oder einfach nur zu Entspannen und ein st\u00fcckchen Natur in dem tristen Alltag der Stadt zu genie\u00dfen, ist nicht mehr der \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich.<br \/>\nBald wird man dort nur noch reingelassen wenn man die abnorme Summe von 21 \u20ac oder 17\u20ac erm\u00e4\u00dfigt zahlt.<\/p>\n<p>Und auch im restlichen Hamburg sieht die Zukunft nicht so rosig aus wie sie von Stadt oder Staat immer dargestellt wird.<br \/>\nF\u00fcr viele sieht sie sogar ziemlich schlecht aus. Aufgrund der immer weiter steigenden Mieten f\u00fcrchten viele ihre Wohnungen nicht mehr l\u00e4nger bezahlen zu k\u00f6nnen und dann im schlimmsten Fall sogar auf der Stra\u00dfe zu landen.<br \/>\nDenn auch die Suche nach bezahlbarem Wohnraum wird zum immer gr\u00f6\u00dferem Problem.<\/p>\n<p>Deshalb wurde um Zeichen zu setzen, um den Unmut auf die Stra\u00dfe zu tragen schon zwei Jahre hintereinander Demonstriert<br \/>\nIm Jahre 2010 gegen den herrschenden Lehrstand und im Jahre 2011 gegen die immer weiter steigenden Mieten.<br \/>\nAn diesen Demonstrationen waren nicht nur einzelne beteiligt sondern es wurde zahlreich teilgenommen und tausende Menschen haben ihre Meinung zu dem bestehenden ge\u00e4u\u00dfert.<br \/>\nSicht auf Besserung blieb aber leider aus!<\/p>\n<p>Und nun? Anstatt das der neue SPD Senat aus den begangenen Fehlern lernt machen sie da weiter wo ihre Vorg\u00e4nger aufgeh\u00f6rt haben.<br \/>\nAlso obwohl man ihnen ihre Fehler und den herschenden Unmut, durch verschiedenste Aktionen, deutlich gezeigt hat wollen sie anscheinend nicht lernen, sondern verg\u00f6\u00dfern sogar noch die Wut durch zahlreiche Handlungen wie zum Beispiel der Vertreibung des Wagenplatzes Zomia aus Wilhelmsburg, freundlichsten Dank an Herrn Schreiber(SPD) daf\u00fcr&#8230;<\/p>\n<p>Es kann und wird nicht l\u00e4nger tatenlos zugesehen, wie von oben \u00fcber die K\u00f6pfe von Anwohnern und Anwohnerinnen und schlicht \u00fcber die K\u00f6pfe der Menschen die direkt davon betroffen sind weiterentschieden wird.<\/p>\n<p>Deshalb Mit dieser Aktion ein frohes Jahr 2012 was hoffentlich durch zahlreiche Aktionen gepr\u00e4gt ist, welche deutlich beweisen sollten das nicht nur einzelne das Sagen haben sondern ALLE!<\/p>\n<p>DIE GENTRIFIZIERUNGSGEGNER&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Sabotage an Fahrstuhl, Hundeschei\u00dfe f\u00fcr den Vermieter der Fuldastra\u00dfe<br \/>\nBerlin 26. September 2012<\/p>\n<p>Das auf indymedia ver\u00f6ffentlichte Schreiben:<\/p>\n<p>\u201eIn der Nacht vom 25.09.12 auf den 26.09.12 haben wir dem Haus in der Weichselplatz\/Fuldastrasse einen Besuch abgestattet, und dabei den Fahrstuhl entglast, mit Bitumen versch\u00f6nert, das Schloss verklebt, Hundescheisse in einen besonderen Briefkasten hinterlassen, und der zu dem Briefkasten geh\u00f6rende Person auch eine Nachricht gesprayt.<\/p>\n<p>Warum? Wir dr\u00fccken damit unsere Solidarit\u00e4t mit den k\u00e4mpfenden Bewohner_innen des Mietshauses Weichselplatz\/Fuldastrasse aus. Diese sehen sich seit mehreren Monaten in einer Auseinandersetzung mit dem Vermieter, der sie raus zu ekeln versucht, um die Wohnungen teuer neuvermieten zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Einer seiner Maschen, um die Miete zu erh\u00f6hen, war der Einbau eines Fahrstuhls. Um dem Boykott des Fahrstuhls durch die k\u00e4mpfenden Mieter_innen Ausdruck zu verleihen, haben wir ihn unbrauchbar gemacht.<br \/>\nNat\u00fcrlich kann ein Fahrstuhl auch f\u00fcr barrierefreie Zug\u00e4nge stehen, was wir ausdr\u00fccklich guthei\u00dfen. Hier aber soll er Menschen aus ihren Wohnungen verdr\u00e4ngen, der Kiez soll durch Sanierungen aufgewertet werden, unser Zusammenleben passt nicht mehr in ihre kapitalistische Verwertungslogik.<\/p>\n<p>Das wollen wir verhindern! Nehmen wir die Dinge in unsere H\u00e4nde, organisieren wir den Widerstand gegen den Ausverkauf der Stadt!\u201c<\/p>\n<p>Polizeipresse:<\/p>\n<p>Unbekannte haben den Fahrstuhl eines in der Sanierung befindlichen Wohnhauses in Neuk\u00f6lln besch\u00e4digt. Der 38-j\u00e4hrige Vermieter des Hauses am Weichselplatz zeigte gestern fr\u00fch bei der Polizei an, dass Unbekannte die T\u00fcr des neu gebauten Fahrstuhls in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch mit einem Baustoff sowie die r\u00fcckseitige Glaswand besch\u00e4digt hatten. Dar\u00fcber hinaus beschmierten die T\u00e4ter die Hauswand mit roter Farbe und verunreinigten den Briefkasten der Grundst\u00fccksgemeinschaft mit Hundekot. Gestern Nachmittag wurde hierzu ein Selbstbezichtigungsschreiben auf einer Internetplattform eingestellt, in dem die Tat unter anderem in Zusammenhang mit der \u201eGentrifizierung\u201c begr\u00fcndet wird. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt f\u00fchrt die Ermittlungen.<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Steine auf Ex-Liebig 14<br \/>\nBerlin 12. September 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Wie der Presse vom Mittweoch zu entnehmen haben wir am Dienstag abend das Haus Rigaer Str. 96 angegriffen. Dabei wendeten wir uns an die Wohungen im Haus der ehemaligen Liebigstr. 14, dass einst von einem Wohnprojekt genutzt wurde. Deren gewaltt\u00e4tige R\u00e4umung durch die Bullen haben wir nicht vergessen.<\/p>\n<p>Adressaten dieser Aktion sind zum ersten die Bullen: ihr k\u00f6nnt uns ordentlich am Arsch lecken.<\/p>\n<p>Zum zweiten richtet sich die Attacke an die Bewohner des Hauses, die den Hauseigent\u00fcmer in seinem Vorhaben alternative Lebensformen auszumercen, eindeutig unterst\u00fctzen: Die Steine richten sich gegen euer Leben!<br \/>\nDas heisst nicht, das wir euren Tod wollen, sondern dass wir euren Egoismus, der euer Leben bestimmt verabscheuen. Wie k\u00f6nnt ihr es wagen, euch derart unsolidarisch zu verhalten?<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall, dass die zahlreichen Angriffe euch bereits wachger\u00fcttelt haben und ihr eigentlich nurnoch ausziehen wollt, wegen euren Knebelvertr\u00e4gen aber nicht k\u00f6nnt,<br \/>\nbieten wir euch folgenden Deal an: Wir werben f\u00fcr einen Stopp der Angriffe; Daf\u00fcr distanziert ihr euch \u00f6ffentlich und glaubhaft von Suitbert Beulker, eurem Einzug in das Haus und den Polizeieins\u00e4tzen gegen die Aktivisten. Au\u00dferdem legt ihr<br \/>\neure Mietvertr\u00e4ge und fr\u00fchest m\u00f6glic hen K\u00fcndigungen \u00f6ffentlich dar.<\/p>\n<p>Unser Dank gilt den anderen Anwohner_innen der Gegend, die den Angriff mit &#8220;Steine &#8211; Steine!&#8221;-Sprechch\u00f6ren spontan unterst\u00fctzten: Eure Solidarit\u00e4t ist wichtig!&#8221;<\/p>\n<p>Polizeipresse:<\/p>\n<p>Unbekannte bewarfen in der vergangenen Nacht ein Wohnhaus in Friedrichshain mit Steinen und gef\u00fcllten Glasflaschen und fl\u00fcchteten anschlie\u00dfend. Eine Anwohnerin der Liebigstra\u00dfe hatte gegen 0 Uhr 15 die Polizei alarmiert, nachdem sie sechs bis acht schwarz gekleidete und vermummte Personen bemerkt hatte, die das Haus beworfen und anschlie\u00dfend in Richtung Forckenbeckplatz gefl\u00fcchtet waren.<\/p>\n<p>Am Wohnhaus entstanden Flecken von einer teer\u00e4hnlichen Substanz. Eine Fensterscheibe wurde ebenfalls besch\u00e4digt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt \u00fcbernimmt die Ermittlungen wegen Sachbesch\u00e4digung.<\/p>\n<hr>\n<p>Fuhrpark von Taekker sabotiert und GSW mit Steinen angegriffen<br \/>\nBerlin 18. Juni 2012<\/p>\n<p>&#8220;Am 18. Juni 2012 treffen sich die Spitzen der deutschen Immobilienunternehmen mit denen der deutschen Stadtentwicklungspolitik zur Jahrestagung. Thema kurz und knapp wird sein: Wie schlagen wir noch mehr Rendite aus der Miete? Au\u00dferdem wird das \u201eBMW Guggenheim Lab&#8221; dieses Wochenende er\u00f6ffnet.<br \/>\nGrund genug einigen Immobilienmakler_innen, Investor_innen und Spekulant_innen einen \u201eYou are not welcome&#8221; Empfang zu bereiten, da sie aus der Wohnungsnot und der Armut Profit herausschlagen.<\/p>\n<p>Stellvertretend f\u00fcr die neoliberale Stadtpolitik haben wir zwei Objekte herausgepickt. Wir haben in der Nacht zum 18.Juni einen Mietpunkt der GSW in K\u00f6penick mit Steinen angegriffen. Au\u00dferdem haben wir 12 Autos des Immobilienunternehmen Taekker die Reifen plattgelegt und sie mit Abbeizfarbe eingerieben, so dass sie ihre gl\u00e4nzende Lackschicht verlieren.<\/p>\n<p>Mit unseren Aktionen schlie\u00dfen wir uns den K\u00e4mpfen von den Kiezinis, den Mieter_innen und Lehrstandsbesetzer_innen an, die sich wehren und bereit sind den Kampf gegen die Versch\u00e4rfung der kapitalistischen Verh\u00e4ltnisse, gegen die Schere zwischen Armut und Reichtum, gegen die Vertreibung aus der Innenstadt, aus unseren Kiezen, aufzunehmen. Wir fordern keine sozialere Politik vom Senat oder sonst irgendeiner Regierung, f\u00fcr uns kann die Antwort auf die momentan stattfindende Versch\u00e4rfung nur der Aufbau selbstorganisierter und solidarischer Strukturen und die Abschaffung des Kapitalismus sein. Viele Beispiele in Berlin zeigen, wie sich Mieter_innen gegen den Wucher der Modernisierung, der Mietsteigerung und den Loftbau organisieren. Die widerst\u00e4ndige Arbeit tr\u00e4gt ihre Fr\u00fcchte, denn die Menschen lernen sich wieder kennen, sich streiten, diskutieren und sich in Aktionen zu organisieren, in den H\u00e4usern, in den Kiezen, an Nachmittagen zu Kaffee und Kuchen oder in den Gerichten zur Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Die skandal\u00f6se Politik der GSW ist nur ein herausragendes Beispiel im Sumpf der Berliner Gentrifizierungsprofiteur_innen. Wir haben sie als Ziel ausgew\u00e4hlt, weil sie einerseits ein Beispiel f\u00fcr die neoliberale Politik der Berliner Stadtpolitik ist. Beispielsweise sorgt der Berliner Senat durch Privatisierung und durch den Wegfall gewisser Regulierungsmechanismen f\u00fcr die Ausbeutung von Wohnraum ohne R\u00fccksicht auf die Bewohner_innen, die in den H\u00e4usern leben. Anderseits nutzt die GSW und die dahinter stehenden Investor_innen Goldmann-Sachs und Ceberus nicht nur die \u201elegalen&#8221; M\u00f6glichkeiten, die f\u00fcr die Mieter_innen schlimm genug sind, sondern brechen regelm\u00e4\u00dfig die bei der Privatisierung getroffenen vertraglichen Vereinbarungen mit dem Senat, die die kapitalistische Verwertung in einem einigerma\u00dfen sozialen Ma\u00df halten soll. Dies ist besonders anschaulich am Beispiel der 23 H\u00e4user, die der GSW 1993 vom Senat mit Auflagen geschenkt wurden. Die Tatsache, dass diese H\u00e4user mittlerweile entgegen der Auflagen teils der Verrottung \u00fcberlassen, teils entmietet und teuer verkauft wurden bzw. werden sollen, r\u00fcckte nur durch die bisher vier stattgefundenen Leerstandsbesetzungen der verschenkten H\u00e4user in die \u00f6ffentliche Wahrnehmung.<\/p>\n<p>Auch den stadtbekannten TaekkerVerein haben wir besucht. Bei Taekker handelt es sich um eine d\u00e4nische Immobiliengesellschaft, die ma\u00dfgeblich daf\u00fcr verantwortlich ist, dass Wohnraum in Kapitalanlage umgewandelt wird. Ihr Ziel ist es, aus Immobilien m\u00f6glichst hohe Renditen zu erzielen, sei es durch Mietsteigerungen oder Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen. Taekker besitzt in Berlin \u00fcber 200 Wohnh\u00e4user mit mehr als 3800 Wohneinheiten. Die meisten von ihnen liegen in Kreuzberg und Friedrichshain. Der Immobilienspekulant J\u00f6rn Taekker bekam die Finanzmarktkrise 2008 zu sp\u00fcren. Als Folge st\u00f6\u00dft Taekker Teile seiner Liegenschaften \u00fcber die Berliner Ziegert Bank- und Immobilienconsulting GmbH ab. Ziegert wiederum entmietet die Wohnungen, in dem die ehemaligen Mieter_innen zu l\u00e4cherlichen Preisen rausgekauft werden, um die entmieteten Wohnungen zu immensen Quadratmeterpreisen auf dem Immobilienmarkt zu verscherbeln oder gegen Provision weiter zu vermieten. Zwei Jahre sp\u00e4ter wies Taekker GmbH eine Bilanzsumme von mehr als 370 Millionen Euro aus. Derzeit werden in Kreuzberg und Friedrichshain weitere Wohnungen der Taekker Liegenschaften vermessen.<\/p>\n<p>F\u00fcr Immobilienspekulant_innen lassen sich gute Gewinne mit der Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen machen. Doch nicht mir uns! Hier h\u00f6rt der Spa\u00df auf. Wir lassen uns weder vertreiben noch verdr\u00e4ngen! Die Privatisierung des Wohnungsmarktes und die damit einhergehende Verdr\u00e4ngung f\u00fchren zur Zerst\u00f6rung von sozialen Projekten, Strukturen und Netzwerken. Wir freuen uns \u00fcber die vielen Aktionen, mit denen immer mehr Menschen in Berlin und \u00fcberall ihre Ablehnung der Verwertung von immer mehr Bereichen unseres Lebens Ausdruck verleihen. Unsere n\u00e4chtlichen Besuche verstehen wir als kleinen Beitrag zu der in Berlin an Dynamik gewinnenden Bewegung gegen Gentrifizierung.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem senden wir solidarische Gr\u00fcsse an Tobi, der seit zwei Wochen im Knast sitzt, weil er zwei Nobelkarossen angez\u00fcndet haben soll.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/62379<\/p>\n<p>Bullenticker:<\/p>\n<p>Firmenfahrzeuge besch\u00e4digt<br \/>\nFriedrichshain-Kreuzberg #1935<\/p>\n<p>Ein Mitarbeiter einer Immobilienverwaltung stellte heute fr\u00fch gegen 6 Uhr 30 auf dem Firmenparkplatz am Paul-Lincke-Ufer in Kreuzberg mehrere besch\u00e4digte Fahrzeuge fest. Nach den bisherigen Ermittlungen haben unbekannte T\u00e4ter 13 Firmenwagen mit einer lacksch\u00e4digenden Substanz beschmiert und die Reifen zerstochen. In einem Selbstbezichtigungsschreiben, welches zwischenzeitlich im Internet ver\u00f6ffentlicht wurde, bekannte sich eine linksextreme Gruppierung zu dem Anschlag. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<hr>\n<p>25 Scheiben des \u201eHowoge\u201c-Kundencenters eingeworfen<br \/>\nBerlin 5.Juni 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201eDiesmal wars die Stasi nicht!<\/p>\n<p>Auch wenn die ehemalige Stasi-Zentrale direkt gegen\u00fcber der B\u00fcro- und \u00d6ffentlichkeitsr\u00e4ume der Howoge Frankfurter Allee liegt. Die n\u00e4chtliche Aktion gegen sie war ein \u00fcberf\u00e4lliges Signal auch an andere \u201eGesellschaften\u201c, die das Recht zu wohnen und zu leben nur als Spekulationsfeld f\u00fcr ihre eigenen strategischen Gentrifizierungsvorstellungen haben.<br \/>\nWenn Menschen nur noch als \u201eMieterInnen\u201c und eigentlich noch mehr nur als \u201eMarktsegment\u201c betrachtet werden, werden ganze Stadtteile \u201eumstrukturiert\u201c damit zahlungskr\u00e4ftigere \u201eMieterInnen\u201c, also \u201epotentielle Marktsegmente\u201c das \u201eGesch\u00e4ftsfeld\u201c aussf\u00fcllen, also \u2013 einfach mehr Geld bei den Gesellschaften einzahlen.<\/p>\n<p>Wo dieses Geld herkommen soll, ist diesen vollkommen egal! Wenn Lebensraum zur Ware wird, verschwindet der Mensch und Gewinn wird zur einzig diskutierten Kategorie.<br \/>\nDiesem \u201eGesetz\u201c des Marktes sind nun bis zu 3000 betroffene MieterInnen der Howoge ausgesetzt.<br \/>\nSeit fast 20 Jahren wurden in den betroffenen H\u00e4usern keine Modernisierungsma\u00dfnahmen mehr vollzogen. Viele Hochh\u00e4user des Gebietes wurden kostenintensiv auf \u201egehobenes Wohnen\u201c hochsaniert. Mieterparkpl\u00e4tze, Kamera\u00fcberwachung und Pf\u00f6rtner sind in anderen H\u00e4usern der Grundstein f\u00fcr den \u201eMietspiegel des Gebietes\u201c der nun auch f\u00fcr die \u201eAnhebung der Miete\u201c der restlichen H\u00e4user des Gebiets als \u201egesetzliches Argument\u201c herhalten soll.<br \/>\nGenauer betrachtet ist dieser Vorgang \u201epolitisch legitimierte strukturelle Gentrifizierung\u201c.<br \/>\nProteste der AnwohnerInnen fanden statt. Die R\u00e4ume der Howoge waren zu dieser Zeit geschlossen. Niemand der Verantwortlichen stellte sich \u201eseinen MieterInnen\u201c. Eine Petition deren Inhalte vorher in der Lichtenberger BVV von den betroffenen MieterInnen besprochen wurde, wurde dort nur mit lauen \u201eVerst\u00e4ndnissbeteuerungen\u201c von den \u201edemokratischen Parteien\u201c mit dem Verweis auf die politische Zust\u00e4ndigkeit des Senates weitergeschoben. Das sich dabei \u201eDie LINKE\u201c etwas mehr ins Zeug legte, \u00e4ndert gar nichts am Ergebnis. Das wissen auch die BVV Abgeordneten dieser Partei! Nun lag die Petition beim Abgeordnetenhaus!<br \/>\nBei dem \u201eSPD B\u00fcrgermeister Wowereit\u201c den wir hier mit einer seiner demaskierendsten Aussagen zitieren m\u00f6chten war der Ausgang dieser Petition absehbar.<\/p>\n<p>Steigende Mieten sind doch gut f\u00fcr Berlin<br \/>\nWir die \u201eautonomen Nachbarn\u201c stehen diesen strukturellen politischen Abl\u00e4ufen bewusster und unvers\u00f6hnlcher gegen\u00fcber! Wir solidarisieren uns mit den betroffenen Menschen und wollen mit unserer Aktion einen Anlass geben um die Fakten klarer zu betrachten.<br \/>\nDer Mietspiegel wird steigen. Viele Menschen werden verdr\u00e4ngt, verlieren zum Teil ihre langj\u00e4hrige Heimat, ihre FreundInnen und NachbarInnen.<br \/>\nDie Howoge wird es freuen und die Probleme der \u201eehemaligen MieterInnen\u201c sind ihnen vollkommen egal! That&#8217;s Live!<\/p>\n<p>Nein! Eure MieterInnenproteste waren zu artig! Die Polizei hat einen \u201evertr\u00e4umten Beamten\u201c zu euren \u201eKundgebungen\u201c abgestellt! KeinE Howoge VertreterIn war da. Die R\u00e4ume verschlossen.<br \/>\nSo ernst nehmen sie euch!<br \/>\nRadikalisiert euren Protest! Der Kampf gegen euch ist auch radikal. Ihr m\u00fcsst ausziehen wenn ihr die Miete nicht mehr zahlen k\u00f6nnt!<br \/>\nAlso wehrt euch so, dass sie es wenigstens wahrnehmen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnte hier ein Ansatz zur Solidarisierung und zur strukturellen Kritik an diesem System entstehen, in dem ihr nur \u201eVerschiebemasse\u201c, \u201eZahlesel\u201c, \u201eGeldbeschaffer\u201c seid und ansonsten nur \u201cKostenfaktor\u201c und Leute die irgendwann schnell sterben sollen wenn sie anfangen \u201ezu kosten\u201c!<\/p>\n<p>Deshalb haben wir heute Nacht die Glasfassade der Howoge mit Steinen und H\u00e4mmern entwertet und den Ort der \u201eGentrifizierer\u201c sichtbar gemacht.<br \/>\nWer nun sagt, das \u201eer\/sie\u201c die Kosten der Zerst\u00f6rung tragen wird, kann auch gleich an die Howoge schreiben und ihr anbieten seine Miete um noch &#8216;n Fuffi freiwillig zu erh\u00f6hen!<\/p>\n<p>Euer Autonomen NachbarInnen\u201c<\/p>\n<p>Polizeipresse:<\/p>\n<p>Unbekannte T\u00e4ter haben in der vergangenen Nacht diverse Fensterscheiben eines Kundenzentrums in der Frankfurter Allee in Lichtenberg zerst\u00f6rt.<br \/>\nPassanten hatten gegen 2 Uhr 15 die Polizei alarmiert, als die T\u00e4ter das B\u00fcro einer Wohnungsbaugesellschaft mit Pflastersteinen bewarfen. Dabei wurden 25 Fenster- und T\u00fcrscheiben besch\u00e4digt. Die T\u00e4ter hatten sich anschlie\u00dfend anonym im Internet zu der Tat bekannt. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes ermittelt.<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Cocktailbar<br \/>\nBerlin 19. Juni 2012<\/p>\n<p>&#8220;Wir stehen mit dem R\u00fccken zur Wand. Seit mehreren Jahren schreitet der Ausverkauf unserer Stadt voran.<br \/>\nWo noch vor wenigen Monaten ein Kiezb\u00e4cker die Anwohner_innen jeden Morgen mit frischen Br\u00f6tchen versorgte, soll jetzt eine Szene Yuppi Cocktailbar f\u00fcr reiche Weststudent_innen er\u00f6ffnen. Wir haben kein Bock auf solche Kiezaufwertungsaktionen.<\/p>\n<p>Denn mit dem B\u00e4cker m\u00fcssen auch die Anwohner_innen bald gehen, weil auch sie sich die Wohnungen nicht mehr lange leisten k\u00f6nnen und mit den Cocktailbars kommen auch die Hippsters! Die Mieten steigen ins Unermessliche und nichts wird bleiben, wie wir es uns leisten k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Mensch braucht sich nur mal die Kieze um die Eberswalder Stra\u00dfe in Prenzelberg oder den Weserstra\u00dfenkiez in Neuk\u00f6lln angucken und wird wissen, wovon wir sprechen!<br \/>\nUm unserer Wut auch Taten folgen zu lassen haben wir die Bar \u201eSchiller\u201c an der Herrfurthstra\u00dfe mit Farbe und Steinen angegriffen.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/62455<\/p>\n<p>Pressse:<\/p>\n<p>http:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-justiz\/farbanschlag-schillerba&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p>Ritz Carlton &#8211; Hotel mit Farbe beworfen<br \/>\nBerlin 18. Juni 2012<\/p>\n<p>&#8220;Heute findet in Berlin im Ritz-Carlton Hotel am Potsdamer Platz die Jahrestagung der Immobilenwirtschaft statt. Dort wird sich \u00fcber weitere M\u00f6glichkeiten der Gewinnsteigerung im boomenden Wohnungsmarkt der Gro\u00dfst\u00e4dte ausgetauscht werden &#8211; zu lasten der Mieter_Innen.<br \/>\nUm den Teilnehmer_Innen aus Wirtschaft und Politik das Auffinden des Tagungsorts zu erleichtern, wurde das Objekt im Laufe der letzten Nacht mit einigen Farbtupfern versch\u00f6nert.<\/p>\n<p>Keine Rendite mit der Miete!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/62392<\/p>\n<p>Autos von Immobilienfirma sabotiert<br \/>\nFrankfurt am Main 30. Juni 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>WIR HABEN FREITAGNACHT MEHRERE AUTOS DER LUXUSIMMOBILIENFIRMA ENGELS UND<br \/>\nV\u00d6LKERS IM WESTEND TIEFER GELEGT UND FAHRUNT\u00dcCHTIG GEMACHT. DER GRUND IST EINFACH.<br \/>\nDIE STADT SOLL KEINE WARE SEIN. IMMER MEHR MENSCHEN K\u00d6NNEN SICH DAS LEBEN IN FRANKFURT<br \/>\nNICHT MEHR LEISTEN. FREIR\u00c4UME WIE DAS IVI SOLLEN GER\u00c4UMT WERDEN.<\/p>\n<p>DARAN WERDEN UNTERSCHRIFTENLISTEN NICHTS \u00c4NDERN. DAS GESCH\u00c4FT<br \/>\nMIT DER STADT DARF SICH NICHT MEHR LOHNEN. DESWEGEN GREIFEN WIR<br \/>\nDIE PROFITEURE KAPITALISTISCHER STADTENTWICKLUNG AN. DAS WAR<br \/>\nERST DER ANFANG.<\/p>\n<p>WE ARE THE CITY<\/p>\n<p>WE CAN SHUT IT DOWN<\/p>\n<p>GRUPPE 17. MAI<\/p>\n<p>AM 17. MAI DIESEN JAHRES HAT DIE POLIZEI IN FRANKFURT HUNDERTE MENSCHEN FESTGENOMMEN<br \/>\nDIE GEGEN DIE VERELEDUNGSPOLITIK DER BUNDESREGIERUNG DEMONSTRIEREN WOLLTEN. DAS<br \/>\nZEIGT DAS<br \/>\nDER WIDERSTAND SICH NUR NOCH AUF SICH SELBST VERLASSEN KANN.<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben bei Luxuswohnungen eingeworfen<br \/>\nHannover 1. Mai 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Sie suchen eine Wohnung?(&#8230;) Am Lindener Marktplatz? Kulturelles Szene-Leben direkt vor der Haust\u00fcr!&#8221;(Zitat:afhausverwaltung.de)<br \/>\nGestern Nacht konnten wir tiefere Einblicke geben. Wir haben es m\u00f6glich gemacht das Treiben der Szene hautnah zu erleben, Kitzel und Verwegenheit zu sp\u00fcren und einen authentischen Einblick in die politischen Untiefen Lindens zu bekommen. Die Scheiben in der Stephanusstr.8 sind kaputt! Der g\u00e4nsehauterzeugende Sound klirrender Scheiben sollte euch wecken. Aus einem Traum, in dem &#8220;Szene&#8221; irgendein beliebiges Label ist, dass sich unendlich vermarkten l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Vermarkten, ohne dass sich jemals Widerstand regt, gegen die drastisch steigenden Mieten im Stadtteil, die Verdr\u00e4ngung der vorherigen BewohnerInnen. F\u00fcr die ist wohl kaum<br \/>\nPlatz mehr, nach der luxuri\u00f6sen Kernsanierung. Der Quadratmeter kostet jetzt 11-13,50\u20ac und ein Aufzug f\u00fchrt direkt in die Wohnung. Hohn und Spott f\u00fcr alle, die auf<br \/>\ng\u00fcnstigen Wohnraum angewiesen sind, oder einfach da bleiben wollen, wo sie jetzt wohnen. Wir haben lange genug zugesehen, wie sich Stadtentwicklung, die der kapitalistischen Verwertungslogik unterliegt, immer weiter zuspitzt. Diese ganze Akkumulations-schei\u00dfe kotzt uns an!<\/p>\n<p>Wir k\u00e4mpfen f\u00fcr eine Stadt, in der die Bed\u00fcrfnisse der BewohnerInnen im Vordergrund stehen!<br \/>\nGentrifizierung ein Bein stellen!<br \/>\nDie H\u00e4user denen, die drin wohnen!<\/p>\n<p>Kommando<br \/>\nSpiel nicht mit den Schmuddellindnern&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschl\u00e4ge auf Lofts<br \/>\nBerlin 2. Februar 2012<\/p>\n<p>&#8220;Erkl\u00e4rung:<br \/>\nAnl\u00e4sslich des Jahrestages der R\u00e4umung der Liebigstrasse 14<br \/>\nund immer weiter voranschreitender Verdr\u00e4ngung wurden in den letzten Wochen mehrere Luxuswohnkomplexe und Lofts<br \/>\nmit Farbe angegriffen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend immer mehr Einkommensschwache Menschen aus dem Innenstadtbereich wegziehen m\u00fcssen und alternative Lebenskonzepte gewaltsam von den Bullen plattgemacht werden, verwandelt sich die Stadt immer mehr zu einem wiederlichen Glas-Beton-Monster!<\/p>\n<p>Es wird Platz gemacht f\u00fcr B\u00fcrot\u00fcrme statt Wagenpl\u00e4tze, Luxuswohnungen statt selbstverwaltete Hausprojekte und Einkaufszentren statt kostenlose Kultur.<br \/>\nDeswegen wurden die Lofts in der Scharnweberstr. und der Kreuzigerstr. im Friedrichshain, die Luxuswohngeb\u00e4ude in der Neuen Bahnhofsstr. und Simplonstr. Ecke Matkowskystr. (2mal) auch im Friedrichshain, sowie am Engeldamm Ecke K\u00f6penickerstr. in Mitte mit Farbe abgewertet.<\/p>\n<p>Die Bullen und Springerpresse versuchen offensichtlich die breitfl\u00e4chigen Proteste rund um R\u00e4umungen und Gentrifizierung m\u00f6glichts kleinzuhalten, zu vertuschen und zu kriminalisieren. Je mehr sie versuchen uns zu knebeln, desto lauter werden wir schreien!<\/p>\n<p>LIEBIG 14 LEBT ! RIGAER 94 BLEIBT !&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/54291<\/p>\n<hr>\n<p>Neubau mit Farbe beworfen<br \/>\nBerlin 30. April 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indy ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;in der vergangen nacht haben wir mehrere farbbomben gegen die fassade der libauerstr. 14 geworfen.<br \/>\ndie libauerstr. 14 ist ein neugebautes haus in f`hain, dass mit zahlreichen anderen loftneubauten und luxussanierten h\u00e4usern zur fortschreitenden verdr\u00e4ngung beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>wir werden nicht weiter zusehen, wie unsere kieze kaputtsaniert werden!!<\/p>\n<p>farbbomben nachts gegen h\u00e4user zu werfen ist nur eine m\u00f6glichkeit seinen \u00e4rger ausdruck zu verleihen. doch es gibt noch viele andere m\u00f6glichkeiten gegen die gentrifizierung anzuk\u00e4mpfen &#8211; MACHT WAS, ORGANISIERT EUCH!!<br \/>\nsolidarit\u00e4t mit den besetzerinnen aus der weisestr. 47!<\/p>\n<p>L14 lebt &#8211; rigaer 94 bleibt!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>BMW angez\u00fcndet<br \/>\nHamburg 5. Februar 2011<\/p>\n<p>&#8220;Bekennerschreiben zum Autobrand in der Nacht vom 04.02.12 auf den 05.02.12 vor den Riverkasematten, Hafenstra\u00dfe, St. Pauli, Hamburg<\/p>\n<p>Am 02.02.12 j\u00e4hrte sich zum ersten mal die R\u00e4umung des besetzten linken Wohnprojekts \u201eLiebig Stra\u00dfe 14\u201c in Berlin. Am 29.01.2012 wurde das linke Wohnprojekt \u201eRigaer 94\u201c mit einem massiven Bulleneinsatz angegriffen.<\/p>\n<p>Die Angriffe durch den Repressionsapparat auf unsere erk\u00e4mpften Freir\u00e4ume vermehren sich stetig. Nun ist es an uns, zur\u00fcckzuschlagen. Wir lassen es nicht mehr ungestraft geschehen, das linke Freir\u00e4ume zerst\u00f6rt und die Freiheit, so zu leben wie mensch es f\u00fcr sich als richtig empfindet, kriminalisiert wird, w\u00e4hrend Privatpersonen sich auf kapitalistischen Wege bereichern. Auf Grund dessen, haben wir in der Nacht vom 04.02.12 auf den 05.02.12 einen teuren BMW Kombi in Brand gesteckt. Dies soll Ausdruck sein f\u00fcr unsere Wut die herrschenden Zust\u00e4nde nicht mehr l\u00e4nger zu tolerieren. Wir wollen mehr linke Freir\u00e4ume, Luxus f\u00fcr alle und keine Bonzen in unseren Vierteln.<\/p>\n<p>Nehmt ihr uns die H\u00e4user ab, machen wir die City platt.<\/p>\n<p>Dies war erst der erste Streich, doch der zweite folgt zu gleich&#8230;.<\/p>\n<p>Lasst euch DAS eine Warnung sein.<\/p>\n<p>Liebig lebt, Rigaer und Flora bleibt. One Struggle, one Fight!<\/p>\n<p>Ein paar w\u00fctende Autonome&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/54413<\/p>\n<hr>\n<p>Ex-Liebig 14 angegriffen<br \/>\nBerlin 29. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>Die Liebigstra\u00dfe 14 in Friedrichshain findet auch mehr als ein Jahr nach der R\u00e4umung des besetzten Hauses keine Ruhe.<br \/>\nIn der Nacht zu Donnerstag gingen im Parterre des Hauses Roll\u00e4den und Fenster zu Bruch. Im ehemaligen Zimt&amp;Zunder wurden erst am vorhergehenden Tag neue Scheiben eingesetzt und, so der Hauseigent\u00fcmer Suitbert Beulker, \u201ewiderstandsf\u00e4hige Rollos zum Schutz der Bauma\u00dfnahmen\u201c. Besagte Bauma\u00dfnahmen sind der n\u00e4chste Schritt der Aufwertung des Hauses f\u00fcr neue Mieter, denen die ehemaligen Bewohner Platz machen mussten.<\/p>\n<p>Bereits in den letzten Wochen, so berichten gut informierte Quellen, wurden im Hinterhof der Liebig 14 Fenster zerschlagen und M\u00fclltonnen umgeschmissen, ein anderes Mal wurden Scheiben mit Schraubenmuttern durchl\u00f6chert. W\u00e4hrend einer Party im gegen\u00fcberliegenden X-Beliebig warfen Unbekannte Autonome an der Front des Hauses au\u00dferdem mit Kleinpflaster und Farbflaschen auf die Fassade des Hauses und dessen Fenster. Die Aktion gestrige Nacht reiht sich also ein in ein Szenario des Schreckens f\u00fcr die wohlhabenden Bewohner, die trotz der allseits bekannten Vergangenheit des Hauses dessen R\u00e4umung nun refinanzieren.<\/p>\n<p>Gut informierte Quellen berichten erfreut, dass das vierte Stockwerk der Liebig 14 aufgrund des starken Drucks der Stra\u00dfe schon wieder leersteht. Sie berichten auch, dass Autonome Gruppen angek\u00fcndigt h\u00e4tten, dass bald keiner mehr der aktuellen Bewohner bereit ist, die erste Reihe der Gentrifizierungsprofiteure und Bef\u00fcrworter zu spielen. \u201eZu belastend\u201c sei die aktuelle Situation.<\/p>\n<p>Und auch den mit dem Parterre lieb\u00e4ugelnden Kindergarten wurde gestern Nacht per schriflticher Botschaft am jetzigen alten zuhause mitgeteilt, dass die Liebig14 nach wie vor kein Platz f\u00fcr einen Kindergarten ist, sondern immer noch gef\u00e4hrliches Gebiet: \u201eLasst eure Kinder aus dem Spiel\u201c.<\/p>\n<p>Itsnt a game. We want L14 back!<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel gegen O2 Arena geworfen<br \/>\nBerlin 24. Februar 2012<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der vergangenen Nacht Farbbeutel gegen die Fassade einer Veranstaltungshalle in Friedrichshain geworfen. Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes beobachteten gegen 23 Uhr 30 auf dem Vorplatz der Halle am O2-Platz vier schwarz gekleidete Personen, von denen zwei sich dem Geb\u00e4ude n\u00e4herten und zwei Farbbeutel gegen die Fassade warfen. Anschlie\u00dfend entfernten sich die Personen \u00fcber die Bahngleise in Richtung Postbahnhof. Ein Fachkommissariat des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizei ticker<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe und Glasbruch bei Immobilienfirmen<br \/>\nFrankfurt am Main 20. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;wir haben in der nacht auf dienstag bei verschiedenen firmen die scheiben eingeworfen und die fassade versch\u00f6nert. Wir wenden uns damit gegen die immer weiter fortschreitende verdr\u00e4ngungspolitik in dieser stadt und setzten ein symbolisches zeichen gegen die kapitalistische zurichtung aller lebensbereiche.<br \/>\nKonkret getroffen hat es die firmen porrer ag und mainziel, die firma city immobilien sowie die st\u00e4dtische wohnungsbaugesellschaft abg holding.<\/p>\n<p>Die (privaten) firmen erf\u00fcllen voll und ganz die aufgabe die firmen im kapitalismus zukommt. Sie erwirtschaften profite ohne dabei auf die grundbed\u00fcrfnisse der menschen einzugehen. Dar\u00fcber hinaus sind sie aber mit hochpreisigen sanierungen an der ver\u00e4nderung der stadtstruktur beteiligt und tragen damit erheblich zur verdr\u00e4ngung einkommensschw\u00e4cherer menschen aus den innenstadtnahen bezirken bei. Durch die sanierungen im bahnhofsviertel steigen die mietpreise dort, das europaviertel wirft seinen schatten in form von steigenden mieten aufs gallus und dank der ezb wird das wohnen im ostend immer mehr verunm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Auch die von der stadt privatisierte abg holding ist teil dieses prozesses. Sie verkauft sozialwohnungen an private investoren, was enorme mietsteigerungen und die verdr\u00e4ngung der bisherigen mieter_innen zur folge hat. Damit sind sie direkt f\u00fcr den hohen druck auf dem privaten wohnungsmarkt verantwortlich.<\/p>\n<p>die h\u00e4user denen die drin wohnen<br \/>\nf\u00fcr ein luxuri\u00f6ses leben f\u00fcr alle<\/p>\n<p>Auch der firma franconofurt die das besetzte ivi kaufen will sollen diese aktionen ein direkter anreiz zum \u00fcberdenken ihrer politik bieten. Eine gef\u00e4hrdung des ivi&#8217;s von ihrer seite wird nicht ohne \u00f6konomische folgen bleiben.<\/p>\n<p>Mit diesen aktionen wollen wir auf den europ\u00e4ischen aktionstag gegen kapitalismus am 31. m\u00e4rz, u.a in frankfurt aufmerksam machen. Beteiligt euch! Seid kreativ!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Immobilienfirma mit Steinen und Farbeuteln angegriffen &amp; 2 Firmenautos entglast<br \/>\nLeipzig 6. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;in der nacht von montag (5.3) auf dienstag (6.3) haben wir mittels steinen und farbbeuteln die b\u00fcror\u00e4ume der &#8220;GRK &amp; Hermes Verwaltungen GmbH&#8221; angegriffen. diese b\u00fcror\u00e4ume befinden sich in einer eingez\u00e4unten und isolierten villa im s\u00fcdlichen connewitz. f\u00fcr zwei autos der firma und f\u00fcr den wintergarten, in dessen inneren sich eine galerie befindet, gab es m\u00e4chtig glasbruch. etliche bitumenbeutel flogen gegen die fassade der villa.<\/p>\n<p>die immobilienfirma, die unter dem griffigen k\u00fcrzel &#8220;GRK&#8221; bekannt ist, ist mit &#8220;Hildebrandt&amp;J\u00fcrgens&#8221; jene immobilienfirma, die am perversesten ihre ausgrenzende wohnungspolitik durchsetzt.<br \/>\nso berichtet die &#8220;IG Kantstra\u00dfe&#8221; von vielen angriffen der &#8220;GRK&#8221; auf die wohnr\u00e4ume und auf die bausubstanz des hauses (ans\u00e4gen von leitungen, ungerechtfertigte mieterh\u00f6hungen, f\u00f6rderung und inkaufnahme von schimmelbefall), um die bewohnerschaft zum auszug zu zwingen. danach kann die immobilienfirma das objekt sanieren, den wert um ein vielfaches steigern und das geb\u00e4ude an besserverdienende interessenten teuer vermieten\/verkaufen. auf diesem weg werden menschen, welche sich eine solche miete nicht leisten k\u00f6nnen oder wie wohngemeinschaften, alte, geringverdiener oder arbeitslose nicht in das profitorientierte konzept der immobilienhaie passen, verdr\u00e4ngt. dieser prozess ist mittlerweile allseits als gentrifizierung bekannt.<br \/>\nwir wollen eine eingez\u00e4unte villa, einen wintergarten, einen englischen rasen, einen kamin und vielleicht noch eine luxuskarosse- selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr ALLE! das ist unrealistisch, da dies niemals im sinne des kapitalismus sein kann, der nur wenige als gewinner auserkoren hat .<br \/>\nbis dahin machen wir alles kaputt, was den meisten menschen vorenthalten ist, da reichtum immer nur auf der armut der anderen beruht.<br \/>\ngesch\u00e4fte mit wohnungen zu machen ist in zeiten von obdachlosigkeit und armut grunds\u00e4tzlich falsch, unmenschlich und bleibt abzulehnen.<br \/>\nimmobilienfirmen wie &#8220;GRK&#8221; und &#8220;Hildebrandt&amp;J\u00fcrgens&#8221; haben nichts anderes verdient als militante aktionen auf ihre gesch\u00e4ftsr\u00e4ume und statussymbole.<br \/>\nwir fordern hiermit die &#8220;GRK&#8221; auf den terror gegen die mieterInnen der Kantstra\u00dfe unverz\u00fcglich einzustellen und sich aus den schmutzigen immobiliengesch\u00e4ften im stadtteil connewitz weitr\u00e4umig zur\u00fcckzuziehen!<\/p>\n<p>in diesem sinne: KLEIN PARIS GR\u00dcSST DIE GRK!<br \/>\nMIETE VERWEIGERN, K\u00dcNDIGUNG IN\u00b4S KLO&#8230;&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Scheiben von Restaurant eingeworfen<br \/>\nBerlin 3. April 2012<\/p>\n<p>Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag zwei Fenster des Kreuzberger Restaurants &#8220;Rio Grande&#8221; eingeschlagen, vier Schirme ins Wasser geworfen und die W\u00e4nde beschmiert. Die Spr\u00fcche deuten auf die m\u00f6glichen Urheber hin: \u201eFuck off Yuppi Scum\u201c prangt in wei\u00dfer Farbe neben der Eingangst\u00fcr.<\/p>\n<p>Als Edith Berlinger und Dietmar Schweitzer am Dienstagmorgen in ihr Restaurant \u201eRio Grande\u201c am May-Ayim-Ufer kommen, erwartet sie ein Bild der Zerst\u00f6rung: Unbekannte haben in der Nacht zwei Fenster eingeschlagen, vier Schirme ins Wasser geworfen und die Fassade beschmiert. Die Spr\u00fcche deuten auf die m\u00f6glichen Urheber hin: \u201eFuck off Yuppi Scum\u201c prangt in wei\u00dfer Farbe an der Au\u00dfenwand. Daneben ein Anarchiezeichen und die Parole \u201eA.C.A.B.\u201c (All Cops are Bastards) \u2013 typische Symbole der linksradikalen Szene. Die Polizei vermutet einen politischen Hintergrund, der Staatsschutz ermittelt.<\/p>\n<p>\u201eDas hat wohl mit der Gentrifizierungssache hier im Kiez zu tun\u201c, sagt Berlinger. Doch sie ist sich sicher: Es trifft die Falschen. \u201eWir sind seit 1989 in Kreuzberg\u201c, so die 52-J\u00e4hrige. Damals er\u00f6ffnete die Wienerin gemeinsam mit Dietmar Schweitzer ein Lokal in der G\u00f6rlitzer Stra\u00dfe. Zwei Jahre sp\u00e4ter mussten sie umziehen \u2013 wegen einer Mieterh\u00f6hung, wie Berlinger l\u00e4chelnd anf\u00fcgt. Seit 2010 f\u00fchren sie neben anderen Lokalen auch das \u201eRio Grande\u201c nahe der Oberbaumbr\u00fccke. Probleme mit linken Gruppen gab es bislang nicht. \u201eSchickimicki sind wir ja auch nicht.\u201c<br \/>\nWahrscheinlich haben einige Leute einfach ihre Wut ausgelassen, vermutet Berlinger. Keine 50 Meter vom Restaurant entfernt, in der Bevernstra\u00dfe 2, hatte die Polizei am 25. M\u00e4rz eine spontane Hausbesetzung beendet. Linke Aktivisten wollten damit gegen die Umwandlung der dortigen Mietwohnungen in Eigentumswohnungen protestieren. An das Geb\u00e4ude in der Bevernstra\u00dfe wurden Dienstagnacht ebenfalls Losungen geschmiert. \u201eDas Viertel bleibt dreckig\u201c steht dort an einer Wand geschrieben \u2013 in wei\u00dfer Farbe, wie am \u201eRio Grande\u201c.<\/p>\n<p>Quelle: Berliner Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Angriffe auf Bank, Lofts und 2 luxussanierte H\u00e4user<br \/>\nBerlin 29. April 2012<\/p>\n<p>in den vergangen tagen gab es angriffe auf verschiedene geb\u00e4ude, die nicht in der presse auftauchten und f\u00fcr die es auch keine bekennerinnenschreiben gab. hier eine unvollst\u00e4ndige auflistung:<br \/>\n&#8211; in f`hain wurde eine burger king filliale mit steinen angegriffen und loftwohnungen in der revalerstr. 25 mit farbbomben beworfen<br \/>\n&#8211; in kreuzberg hats die spakasse in der muskauerstr. erwischt ( steinw\u00fcrfe) und am bethaniendamm wurden 2 luxussanierte h\u00e4user (mit eigenem sicherheitsdienst und kunden von graffitifrei!!) mehrfach mit farbe beworfen<\/p>\n<p>berlin bleibt dreckig, bunt und zeckig!!!!<\/p>\n<p>Quelle: Indy<\/p>\n<hr>\n<p>Ziegert-B\u00fcro und Lofts angegriffen<br \/>\nBerlin 11. Mai 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf Linksunten.Indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;\u201eF\u00fcr uns bemisst sich eine Immobilie nicht in Quadratmetern oder einer Adresse. F\u00fcr uns ist sie ein Raum, ein Lebensraum, manchmal Kunstraum, aber vor allem ein Zuhause. Ein Ort, der Gl\u00fccklich sein erm\u00f6glichen soll.\u201c<br \/>\nDieses Zitat stammt aus der \u201ePhilosophie\u201c des Unternehmens Ziegert Bank- und Immobilienconsulting. H\u00f6rt sich ja erstmal ganz nett an, beim genaueren hinschauen wird allerdings ziemlich schnell klar, dass Ziegert nicht im Geringsten an Menschen interessiert ist, sondern ausschliesslich am eigenen Profit.<\/p>\n<p>Die Zielsetzung von Ziegert ist es m\u00f6glichst gewinnbringend Eigentumswohnungen zu verkaufen. Voraussetzung daf\u00fcr ist, dass es leere Wohnungen gibt. Sind die Wohnungen f\u00fcr die Ziegert beauftragt wurde nicht leer, machen sie sie leer.<br \/>\nBeauftragt werden sie von verschiedenen Hauseigent\u00fcmer_innen, wie z.B. der Spree Invest Eins GmbH (mehr Infos: Randnotizen Siebte Ausgabe\/ April 2012).<\/p>\n<p>Aber wie funktioniert eigentlich \u201elegales leermachen\u201c?<br \/>\n-Kaufangebot, wer nicht kaufen kann, muss gehen<br \/>\n-Mieterh\u00f6hungen durch Modernisierungen, die billigen Wohnraum zu Luxus machen<br \/>\n-Abfindungsangebote, was ein Bruchteil dessen ist, was die Firma am Ende verdient<br \/>\n-st\u00e4ndige Ank\u00fcndigung des Rausschmisses durch Eigenbedarfsank\u00fcndigungen<br \/>\nAber das sind nur die offiziellen Wege. Zuf\u00e4llig kommt es bei solchen H\u00e4usern immer wieder zu Einbr\u00fcchen, Br\u00e4nden, Wasserrohrbr\u00fcchen und allem anderen, was wohnen ziemlich unangenehm macht.<br \/>\nZiegert praktiziert das alles offensichtlich mit gro\u00dfem Erfolg.<br \/>\nAuf ihrer Internetseite erkl\u00e4ren sie sich als \u201eBerlins gr\u00f6\u00dfter bankenunabh\u00e4ngiger Finanzierungsdienstleister\u201c und werben mit vergleichsweise niedrigem Zinsniveau zum Kauf von Eigentumswohnungen.<br \/>\nIm ersten Quartal 2012 erwirtschafteten sie bereits ein Umsatzplus von 40% und verkauften 220 Eigentumswohnungen (laut \u201eImmobilien Zeitung\u201c).<\/p>\n<p>All das tr\u00e4gt zur Verdr\u00e4ngung einkommensschwacher Menschen bei und macht die Stadt unbewohnbar f\u00fcr diese.<\/p>\n<p>Um Ziegert zu zeigen, dass ihre Machenschaften weder unbemerkt bleiben, noch tatenlos hingenommen werden, haben wir in der vergangenen Nacht in Sch\u00f6neberg ein B\u00fcro, Schaur\u00e4ume und Luxuslofts des Drecksvereins angegriffen.<br \/>\nMehrere ihrer B\u00fcroscheiben gingen zu Bruch, die Fassade wurde versch\u00f6nert und der zum Himmel stinkende Gentrifizierungsprozess wurde ihnen unter die Nase gerieben.<\/p>\n<p>Wir haben die Schnauze gestrichen voll von Rausschmiss, Mieten und ihren Erh\u00f6hungen, Wohnungsmarkt, Verdr\u00e4ngung von \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und Repression gegen alle die sich wehren.<\/p>\n<p>Wir rufen dazu auf Autorit\u00e4ten nicht anzuerkennen, sich selbst zu organisieren, H\u00e4user zu besetzen und alles was uns einschr\u00e4nkt zu boykottieren und sabotieren!<\/p>\n<p>F\u00fcr eine emanzipatorische Gesellschaft!<br \/>\nF\u00fcr die Anarchie!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p><strong>Antirepression<\/strong>:<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Polizeiauto angez\u00fcndet<br \/>\nHalle 25. Januar 2011<\/p>\n<p>Die Anschl\u00e4ge gegen Geb\u00e4ude und Fahrzeuge der Polizei in Sachsen-Anhalt setzen sich fort. Zwei Tage nach dem Brand von zw\u00f6lf nagelneuen Polizeiautos in Magdeburg ist auf dem Parkplatz eines Polizeireviers in Halle-Neustadt ein Streifenwagen angez\u00fcndet worden.<\/p>\n<p>In unmittelbarer N\u00e4he und Sichtweite der Wache, die direkt an der vierspurigen Magistrale liegt, wurden neben drei Eing\u00e4ngen von Hochh\u00e4usern die Spr\u00fcche \u201eOury Jalloh \u2013 Das war Mord\u201c aufgespr\u00fcht. Ein politischer Zusammenhang zwischen den Ereignissen in Magdeburg und Dessau muss deshalb vermutet werden. Die Hallesche Polizei ermittelt zun\u00e4chst wegen des Verdachtes der Brandstiftung. Daneben wurde am Mittwoch mit einem F\u00e4hrtenhund versucht, eine Spur zu den Verfassern der \u201eOury Jalloh\u201c-Spr\u00fcche zu finden.<\/p>\n<p>Der Streifenwagen der Polizei, ein C-Klasse-Mercedes, wurde durch die Flammen hinter links stark besch\u00e4digt, Menschen wurden nicht verletzt. Der Schaden wird nach ersten Erkenntnissen auf mehrere tausend Euro gesch\u00e4tzt. Beamte der Wache in Neustadt hatten gegen 2.30 Uhr einen Knall vernommen, berichtete Polizeisprecher Ralf Karlstedt. Als sie aus dem Fenster sahen, brannte das Auto. Hinweise auf die T\u00e4ter habe es bisher noch nicht gegeben.<\/p>\n<p>Das Feuer war bereits der vierte Angriff auf die Polizei in Sachsen-Anhalt innerhalb von wenigen Tagen. Vor anderthalb Wochen hatten Angeh\u00f6rige der linken Szene nach einer Demonstration in Magdeburg eine Betonplatte auf einen Polizisten geworfen. Zwei Tage sp\u00e4ter schleuderten Unbekannte einen Molotow-Cocktail gegen eine Seitent\u00fcr des Polizeireviers in Dessau-Ro\u00dflau. Am Montag brannten zw\u00f6lf Polizeiautos auf dem Gel\u00e4nde eines Autohauses in Magdeburg.<\/p>\n<p>Quelle: Mz-web<\/p>\n<hr>\n<p>Zw\u00f6lf neue Polizeiautos abgefackelt<br \/>\nMagdeburg 23. Januar 2012<\/p>\n<p>Einen Tag vor der geplanten \u00dcbergabe von 46 neuen Streifenwagen der Polizei sind am Montag in Magdeburg bei einem Brand ein Dutzend Fahrzeuge zerst\u00f6rt worden. Die Polizei vermutet einen gezielten Anschlag auf die Streifenwagen, die den drei Polizeidirektionen des Landes am Dienstag (24. Januar, 8.00 Uhr) in einem Magdeburger Autohaus \u00fcbergeben werden sollten. Mehrere Unions-Politiker verurteilten die mutma\u00dfliche Brandstiftung. Bereits am 18. Januar war auf das Polizeirevier Dessau ein Brandanschlag ver\u00fcbt worden. In beiden F\u00e4llen wurde niemand verletzt.<\/p>\n<p>Ein Passant hatte gegen 4.15 Uhr das Feuer auf der Freifl\u00e4che des Autohauses entdeckt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Feuerwehrleute l\u00f6schten die brennenden silberfarbenen und mit Blaulicht deutlich als Polizeifahrzeuge gekennzeichneten Autos. Einige brannten v\u00f6llig aus. Auf dem Gel\u00e4nde standen noch 21 weitere neue Streifenwagen sowie einige \u00e4ltere Polizeiautos, die allesamt nicht in Mitleidenschaft gezogen wurden. Ersten Sch\u00e4tzungen zufolge entstand an den Neufahrzeugen ein Schaden von etwa 500.000 Euro.<\/p>\n<p>Angriffe auf Polizei nicht dulden<\/p>\n<p>Ministerpr\u00e4sident Reiner Haseloff (CDU), der zwar den Ermittlungsergebnissen nicht vorgreifen wollte, sagte auf dapd-Anfrage, eine solche Straftat sei nicht hinnehmbar. \u00abDieser Angriff auf die Polizei und damit die staatliche Ordnung kann nicht geduldet werden. Die Rechtsstaatlichkeit muss akzeptiert und wieder hergestellt werden\u00bb<\/p>\n<p>Landesinnenminister Holger Stahlknecht (CDU), der sich am Montag in dem Autohaus, in dem die Fahrzeuge standen, ein Bild vom Ausma\u00df der Zerst\u00f6rungen machte, sagte, \u00abdas ist das Werk von Chaoten mit hoher krimineller Energie. Wir lassen uns aber nicht provozieren.\u00bb Derartige Vorf\u00e4lle m\u00fcsse jeden B\u00fcrger fassungslos machen. \u00dcber m\u00f6gliche T\u00e4ter k\u00f6nne gegenw\u00e4rtig nur spekuliert werden.<\/p>\n<p>Unbeschadete Fahrzeuge werden \u00fcbergeben<\/p>\n<p>Trotz des Vorfalls h\u00e4lt der Landesinnenminister an der geplanten \u00dcbergabe der Funkstreifenwagen an die Landespolizei fest. 34 der 46 Streifenwagen werde er am Dienstag in Empfang nehmen und an die Direktionen weiter geben k\u00f6nnen, sagte er.<\/p>\n<p>Gewalt gegen Polizisten sei l\u00e4ngst keine Ausnahmesituation mehr, sondern werde f\u00fcr immer mehr Menschen scheinbar legitimes Mittel zur Durchsetzung ihrer politischen Ziele, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Jens Kolze. Seine Fraktion werde die j\u00fcngsten Vorf\u00e4lle in Dessau und Magdeburg im Innenausschuss des Landtages thematisieren.<\/p>\n<p>Die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes wurde zur Untersuchung hinzugezogen. Sie setzte auch einen speziellen Sp\u00fcrhund f\u00fcr Brandmittel ein.<\/p>\n<p>Quelle: Mitteldeutsche Zeitung<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen Amtsgericht Celle<br \/>\nCelle 23. Mai 2012<\/p>\n<p>Wir haben in der Nacht auf den 23. Mai 2012 die Fassade des Amtsgericht Celle mit Farbbomben versch\u00f6nert und die Parole &#8220;Gegen K\u00e4fige und Kn\u00e4ste&#8221; darauf hinterlassen. Mit diesem Farbanschlag wollen wir unsere Kritik am Rechtsstaat und an Gerichten als unentbehrliche Bestandteile dessen zum Ausdruck bringen.<\/p>\n<p>Gerichte dienen der Aufrechterhaltung des kapitalistischen Systems und der herrschenden Ordnung die durch von Unterdr\u00fcckungsmehanismen gepr\u00e4gte Normen und Gesetze bestimmt wird. In dieser Ordnung gilt das Individuum als solches nichts. Erst seine Funktion und Leistungsf\u00e4higkeit schreiben ihm einen Wert zu.<\/p>\n<p>Das Amtsgericht Celle ist wie alle Gerichte eine Institution die festgeschriebene Regeln die in erster Linie dem Schutz von Eigentum Profit und Machtinteressen gelten gegen die individuellen Bed\u00fcrfnisse und Interessen von Lebewesen durchsetzt. Um diese Strukturen aufrecht zu erhalten und zu legitimieren wird versucht Menschen zu einer einheitlichen beherrschbaren Masse zu machen. Solchen die sich nicht in die vorgefertigten Kategorien pressen lassen soll von Gerichten der Widerstandswille gebrochen werden indem Richter_innen sie in ihrer Flie\u00dfbandjustiz abverurteilen. So werden vor Gericht auch die Profitinteressen die hinter der Schlachtfabrik in Wietze stehen gegen den vielf\u00e4ltigen Widerstand durchgeboxt. Beispiel hierf\u00fcr ist der Prozess bei dem eine Schlachtfabrikgegnerin am 2. Mai in ihrer Abwesenheit verurteilt wurde. Sie soll sich bei der Besetzung des Schlachtfabrikbauplatzes im Sommer 2010 nicht frewillig von dem Gel\u00e4nde entfernt haben.<\/p>\n<p>Unsere Aktion soll ein Zeichen sein gegen die beschriebenen ZWangsverh\u00e4ltnisse. Wir wollen nicht hinnehmen dass andere \u00fcber unsere Leben bestimmen. Lasst uns handeln f\u00fcr die Emanzipation aller Lebewesen!<\/p>\n<p>Quelle: linksunten.indymedia.org<\/p>\n<hr>\n<p>Streifenwagen angez\u00fcndet &#8211; Festnahme<br \/>\nBerlin 19. Mai 2012<\/p>\n<p>Die Beamten waren gerade in Marzahn im Einsatz, da brannte pl\u00f6tzlich ihr Fahrzeug.<\/p>\n<p>Dreister geht es nicht! Noch w\u00e4hrend die Feuerwehr ein brennendes Polizeiauto in Marzahn l\u00f6scht, z\u00fcndelt der Feuerteufel in der Nacht zum Samstag munter weiter. Der mutma\u00dfliche Brandstifter (18) ging den Beamten jedoch wenige Stunden sp\u00e4ter ins Netz.<\/p>\n<p>Schwarzburger Stra\u00dfe Ecke Mehrower Allee, gegen 1 Uhr. Zwei Polizisten r\u00fccken zu einem Routineeinsatz aus, nehmen die Sachbesch\u00e4digung an einer Stra\u00dfenbahnhaltestelle auf. Eine Passantin bemerkt den pl\u00f6tzlich brennenden Funkwagen, informiert die Beamten. Mit Handfeuerl\u00f6schern k\u00e4mpfen sie gegen die Flammen, erfolglos. Schlie\u00dflich r\u00fcckt die Feuerwehr an, bringt den Brand unter Kontrolle.<\/p>\n<p>Nur 20 Minuten: sp\u00e4ter ein weiteres Feuer. Wenige Meter entfernt vom zerst\u00f6rten Funkwagen brennt ein Papiercontainer. Als die Feuerwehr eintrifft, fl\u00fcchtet der dreiste Fackler (18). In der Raoul-Wallenberg-Stra\u00dfe entdecken ihn Beamten knapp drei Stunden sp\u00e4ter. Festnahme! Die Brandstiftung am Streifenwagen hat der polizeibekannte 18-J\u00e4hrige zugegeben. Ob er die Wahrheit sagt und eventuell noch f\u00fcr andere Br\u00e4nde verantwortlich ist, ermittelt nun ein Brandkommissariat des LKA.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Streifenwagen<br \/>\nFrankfurt am Main 18. Mai 2012<\/p>\n<p>Die Besatzung eines Funkstreifenwagens stellte am Freitag, den 18. Mai 2012, gegen 02.30 Uhr, fest, dass ein vor dem 2. Polizeirevier in der Mercatorstra\u00dfe geparkter Funkstreifenwagen Opel Zafira in den beiden \u00e4u\u00dferen Radl\u00e4ufen brannte.<\/p>\n<p>Vermutlich hatten unbekannte T\u00e4ter Brandbeschleuniger benutzt und diesen entz\u00fcndet. An dem Streifenwagen entstand durch die Hitzeeinwirkung ein Sachschaden in H\u00f6he von etwa 3.000 EUR. Durch die fr\u00fche Entdeckung des Brandes konnte noch h\u00f6herer Sachschaden verhindert werden.<\/p>\n<p>Quelle: Bullenticker<\/p>\n<hr>\n<p>Reifen von Bullenautos zerstochen<br \/>\nFrankfurt a.M. 30. November 2012<\/p>\n<p>folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben nach der r\u00e4umung der schumannstra\u00dfe 2 in frankfurt die reifen von vielen Bullenwagen zerstochen. Dies war unsere erste kleine reaktion auf die r\u00e4umung und die brutalen angriffe auf die spontandemo. Im gegensatz zu den bullen haben wir<br \/>\nselbstverst\u00e4ndlich keine menschen oder ihre gesundheit gef\u00e4hrdet.<br \/>\nDiese aktion ist um die kosten etwas h\u00f6her zu treiben und den ordnungsbeh\u00f6rden klar zu machen, dass der entschluss ein haus zu verlassen ohne millitante verteidigung ein von uns selbst<br \/>\ngew\u00e4hlter ist. Wenn uns die bullen die ganze stadt voll stellen, ist es f\u00fcr uns auch leichter passende ziele zu finden. Insgesamt haben wir mindestens ein dutzend polizeiwagen vorerst unbenutzbar gemacht. Die bullen schreiben keine zahl weil sie<br \/>\nnachahmer*innen f\u00fcrchten, wir selbst haben beim 15ten auto aufgeh\u00f6rt zu z\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Das ist ein anreiz an alle anderen die sich nicht sicher sind was sie in solchen situationen tun k\u00f6nnen. Es gibt viele wege. Besonders gefreut haben wir uns nat\u00fcrlich \u00fcber die zahlreichen solidarischen menschen in der b ebene der hauptwache. Nicht nur wir haben gemerkt das es enger wird f\u00fcr die bullen in dieser<br \/>\nstadt \u2013 denn sie tun auch wirklich alles daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Solidarische gr\u00fc\u00dfe und gute besserung an alle verletzten und festgenommenen.<\/p>\n<p>Wir nehmen uns was wir brauchen<\/p>\n<p>schafft drei, vier viele besetzte h\u00e4user&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel f\u00fcr Deutsche Polizeigewerkschaft<br \/>\n22. November 2012<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 21.11. auf den 22.11. haben wir die Vertretung der rechten Bullengewerkschaft &#8220;Deutsche Polizeugewerkschaft &#8211; DPolG&#8221; in Stuttgart mit Farbbeuteln angegriffen.Am Mittwoch vor einer Woche wurde Deniz zu 2,5 Jahren Haft verurteilt, weil er auf einer Demo gegen NSU und Verfassungsschutz angelich versucht haben soll Bullen zu verletzen. Die zahlreichen Widerspr\u00fcche der Bullenzeugen wurden bei dem Urteil genausowenig beachtet, wie die Tatsache dass an diesem Tag dutzende DemonstantInnen durch die Bullen verletzt wurden.<\/p>\n<p>Wir haben die DPolG markiert, weil sie mit ihrem routinem\u00e4\u00dfigen hochl\u00fcgen der Zahlen \u00fcber vermeintlich verletzte Bullen, zu einem politischen Klima beitr\u00e4gt in dem Urteile wie das gegen Deniz \u00fcberhaupt m\u00f6glich sind. Organisationen wie die DPolG liefern damit die Legitimation f\u00fcr die immer repressivere Entwicklung, mit der sich linke und revolution\u00e4re Strukturen konfrontiert sehen.<\/p>\n<p>Solidarische Gr\u00fc\u00dfe an Deno!<br \/>\nF\u00fcr den Kommunismus!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/72159<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeigewerkschafft angegriffen<br \/>\nHamburg 21. November 2012<\/p>\n<p>&#8220;Wie in der Presse, sowie in der Hamburger Innenstadt zu sehen war, wurde die Bullengewerkschaft mit Farbe angegriffen. Gr\u00fcnde gibt es zu viele um \u00fcber das aktuelle warum zu spekulieren.<\/p>\n<p>Jedoch gab es (wie das Ober-Bullen-Gewerkschaftsschwein Lenders selbst vermutet) einen Tage zuvor eine Demonstration der Bullengewerkschaften in Hamburg, die f\u00fcr einigen Unmut gesorgt haben sollte. Das Bullen sich jetzt schon als Opfer der Verh\u00e4ltnisse sehen ist nicht hinzunehmen! Der Kampf gegen die Autorit\u00e4ten ist der einzige Weg Richtung eines freihen Lebens!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/72215<\/p>\n<p>Polizeiwache mit Farbe und Steinen angegriffen<br \/>\nLeipzig 7. Dezember 2012<\/p>\n<p>folgendes Schreiben wurde auf linksunten.indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201eIn der Nacht vom 6.12.12 zum 7.12.12 haben wir die Bullenwache in der Wei\u00dfenfelse Stra\u00dfe in Plagwitz\/ Leipzig mit Farbe und Steinen angegriffen. Damit wollen wir an Alexandros Grigoropoulos erinnern, der am 6.12.08 in Exarchia\/ Athenvon Bullen ermordet wurde.<\/p>\n<p>Wir wollen zeigen, dass es in Leipzig Menschen gibt, die keinen Mord durch Bullen und kein Opfer von Repression durch den Staat, vergessen werden.<\/p>\n<p>Libertad (A)\u201c<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Leipzig. Farbbeutel und Steine sind in der Nacht zum Freitag an die Fassade eines Polizeireviers in der Wei\u00dfenfelser Stra\u00dfe in Leipzig-Plagwitz geworfen worden. Die Unbekannten zertr\u00fcmmerten dadurch das Polizeischild am Geb\u00e4ude, die Wand wurde mit gr\u00fcner, roter und schwarzer Farbe beschmiert. Gegen 4.45 Uhr meldete die Mitarbeiterin einer Reinigungsfirma die Sachbesch\u00e4digung den zust\u00e4ndigen Polizisten im Revier S\u00fcdwest.<br \/>\nVon den Werfern fehle jede Spur, teilten die Beamten mit. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zur Schadensh\u00f6he ist derzeit noch nichts bekannt.<\/p>\n<p>Quell: LVZ<\/p>\n<hr>\n<p>Stein-und Flaschenw\u00fcrfe auf Bullen<br \/>\nBerlin 12. August 2012<\/p>\n<p>Ein Polizeibeamter der 24. Einsatzhundertschaft wurde in der vergangenen Nacht bei einem Einsatz in Mitte schwer verletzt und musste station\u00e4r in einem Krankenhaus behandelt werden. Zwei seiner Kollegen erlitten leichte Verletzungen und setzten ihren Dienst fort. Gegen 4 Uhr hatten Anwohner die Polizei wegen ruhest\u00f6renden L\u00e4rms in die Adalbertstra\u00dfe Ecke Bethaniendamm gerufen. Auf dem Gel\u00e4nde des \u201eKinderbauernhofs\u201c befanden sich rund 130 Personen, die bereits vorher von Polizisten aufgefordert worden waren, die Lautst\u00e4rke zu verringern. Entgegen der vorherigen Zusage waren sie der Aufforderung nicht nachgekommen und hatten dies offenbar auch nun nicht vor. Stattdessen wurden die Einsatzkr\u00e4fte aus der Gruppe heraus verbal attackiert und k\u00f6rperlich bedr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Die Musikanlage hatten die Personen vor dem m\u00f6glichen Zugriff durch die Polizisten weggeschafft. Als ein Beamter ein Stromkabel entfernen wollte, zogen Unbekannte an dem anderen Ende des Kabels. Der Polizist st\u00fcrzte von der B\u00fchne und verletzte sich an der Schulter. Mehrere Unruhestifter versuchten dann, den Verletzten zu attackieren, was seine Kollegen verhinderten. Anschlie\u00dfend kam es aus der Menge heraus zu vereinzelten Flaschen- und Steinw\u00fcrfen. Den Einsatzkr\u00e4ften gelang es, die Situation zu beruhigen. Der Verletzte wurde zur station\u00e4ren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht, zu weiteren Zwischenf\u00e4llen oder Beschwerden kam es nicht. Der Staatsschutz des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen wegen schweren Landfriedensbruchs \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle:Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Polizeifahrzeug<br \/>\nRottweil 27. August 2012<\/p>\n<p>Mit einem Brandsatz haben Unbekannte versucht, ein Zivilfahrzeug der Rottweiler Polizei in Flammen aufgehen zu lassen. Wie die Polizei am Montag mitteilte, war das Auto zum Zeitpunkt der Tat am Sonntag im Carport der Direktion geparkt. Die T\u00e4ter warfen den Brandsatz \u00fcber einen Zaun gegen das Auto. Das Feuer brach jedoch nicht aus.<\/p>\n<p>Quelle: s\u00fcdwest presse<\/p>\n<hr>\n<p>Stinkbomben f\u00fcr Staatsanwaltschaft<br \/>\nBraunschweig 2. Juli 2012<\/p>\n<p>Auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlichtes Schreiben:<\/p>\n<p>In der Nacht zum 2.7. wurde in der Staatsanwaltschaft Braunschweig ein Raum mit Stinkfl\u00fcssigkeit zum stinken gebracht.Stoppt. Die Staatsanwaltschaft arbeitet auf die Bestrafung aller Personen hin, die sich der staatlichen Gewalt nicht unterwerfen. Stoppt. Erst verpr\u00fcgelt die Polizei, dann verurteilen Staatsanwaltschaft und Gerichte. Stoppt Polizeigewalt!<\/p>\n<p>N\u00e4chster Versuch bei Carl-Philipp, angeklagt wegen versuchter K\u00f6rperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte .<br \/>\nEs sind die Verh\u00e4ltnisse die stinken, leistet Widerstand!<\/p>\n<hr>\n<p>6 Polizeiautos gepl\u00e4ttet<br \/>\nHamburg 3. September 2012<\/p>\n<p>Unbekannte lassen Luft aus Reifen von Polizeiautos<\/p>\n<p>In der Nacht zu Montag haben unbekannte T\u00e4ter die Luft aus den Reifen von sechs Polizeifahrzeugen gelassen. Die betroffenen Autos waren vor dem Polizeikommissariat 14 an der Caffamacherreihe in der Innenstadt geparkt. In den fr\u00fchen Morgenstunden stellten die Beamten den Schaden fest.<\/p>\n<p>Quelle:Abendblatt.de<\/p>\n<hr>\n<p>Streifenwagen bespr\u00fcht &#8211; eine Festnahme<br \/>\nBerlin 7. September 2012<\/p>\n<p>Einem aufmerksamen Mann ist es zu verdanken, dass eine 16-J\u00e4hrige, die gestern Abend ein Polizeifahrzeug besch\u00e4digt hatte, festgenommen wurde. Der 24-j\u00e4hrige Zeuge beobachtete gegen 19 Uhr 45 zwei Personen, die an der Wuhlheide einen Funkwagen mit Farbe bespr\u00fcht hatten und nahm die Verfolgung auf. Er holte die Jugendliche ein und hielt sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Ihr unbekannter Begleiter konnte fl\u00fcchten. Das Polizeifahrzeug war gro\u00dffl\u00e4chig an der rechten Seite, auf der Motorhaube sowie auf der Heckscheibe beschmiert worden. Das M\u00e4dchen hatte drei Spr\u00fchdosen dabei, die die Polizisten beschlagnahmten.<\/p>\n<p>Ein Erziehungsberechtigter holte sie sp\u00e4ter ab. Das f\u00fcr Graffiti zust\u00e4ndige Kommissariat beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeifahrzeug mit Steinen angegriffen<br \/>\nBerlin 9. September 2012<\/p>\n<p>Unbekannte bewarfen in der vergangenen Nacht in Kreuzberg einen Funkstreifenwagen mit Steinen. Die Beamten waren nach bisherigen Ermittlungen gegen 23 Uhr 50 wegen eines Hausfriedensbruchs in die M\u00f6ckernstra\u00dfe alarmiert worden und waren ohne Blaulicht und Martinshorn unterwegs. In der Waldemarstra\u00dfe wurde das Einsatzfahrzeug von etwa f\u00fcnf dunkel gekleideten Personen unvermittelt mit Steinen beworfen.<br \/>\nZwei Scheiben des Wagens wurden durchschlagen. Der Fahrer des Streifenwagens wurde von einem Stein am Arm getroffen, sein Kollege erlitt Schnittverletzungen durch Glassplitter.<\/p>\n<p>Beide wurden leicht verletzt und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Die T\u00e4ter fl\u00fcchteten \u00fcber den Mariannenplatz in ein Lokal, wo eine Musikveranstaltung mit rund 200 Besuchern stattfand. Durch die Steinw\u00fcrfe wurden auch zwei geparkte Pkw besch\u00e4digt. Die weiteren Ermittlungen f\u00fchrt der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>40 Fensterscheiben bei Optimal Systems zerst\u00f6rt<br \/>\nBerlin 11. November 2012<\/p>\n<p>&#8220;Glasbruch in Berlin und Antwort auf Mordversuch der Bullen<\/p>\n<p>Polizeikongress: Optimal Systems \u2013 Unoptimal Scheiben<br \/>\nWir haben heute Nacht (11. November 2012) einen Sponsor und Aussteller des Europ\u00e4ischen Polizeikongresses angegriffen. Die betroffene Firma ist OPTIMAL SYSTEMS GmbH in der Cicerostra\u00dfe in Berlin Charlottenburg. Ca. 40 Scheiben sind zerst\u00f6rt. Das angegriffene Geb\u00e4ude in Berlin ist seit der Gr\u00fcndung 1991 der Hauptsitz von Optimal Systems (OS). In j\u00fcngerer Vergangenheit expandiert das Unternehmen und verf\u00fcgt \u00fcber mehrere Gesch\u00e4ftsstellen in Deutschland sowie je einer in \u00d6sterreich und der Schweiz. Eine Adressliste befindet sich unter dem Text.<\/p>\n<p>Die Firma entwickelt und vertreibt Software, die bei der Verwaltung und Verwendung gro\u00dfer Mengen an Daten und Akten hilft. Zu ihrer Zielgruppe geh\u00f6ren neben zivilen Einrichtungen auch mittlere bis gro\u00dfe Unternehmen und staatliche Beh\u00f6rden bzw. Organisationen wie Verwaltung, Justiz und Polizei.<\/p>\n<p>Unter dem Stichwort \u201eEnterprise Content Management\u201c wirbt OS damit, die Effizienz der Digitalisierung und Abwicklung von digitalen Prozessen zu erh\u00f6hen. Es geht darum, Informationen dort sicher und schnell zu finden, zu verwalten und zu archivieren, wo sie im Zeitalter der Datentsunamis ohne entsprechendes Know-How verloren zu gehen drohen oder nur sehr arbeitsintensiv verwertet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>So hat sich beispielsweise das Landeskriminalamt Mecklenburg-Vorpommern \u201eauf Grund der Flexibilit\u00e4t, der Integrationsf\u00e4higkeit sowie dem ganzheitlichen Ansatz\u201c f\u00fcr die Software von OS entschieden. Im Bereich der DNA- und Textilanalyse erm\u00f6glicht Optimal Systems unter besonderer Leitung der Jenaer Tochtergesellschaft jetzt die digitale Vorgangsbearbeitung aller Tatortspuren und Materialproben im Mecklenburg-Vorpommerschen Labor. Alle Daten und Dokumente werden strukturiert und zentral in digitalen Vorgangsakten abgelegt und so die Laborabl\u00e4ufe unterst\u00fctzt und beschleunigt. Die t\u00e4gliche Arbeit mit kriminalistischen Dokumenten und Vorg\u00e4ngen wird einfacher, transparenter und effektiver. Es wird die L\u00fccke zwischen dem technischen und wissenschaftlichen Vorsprung der Forensik und der oft veralteten Verwaltung geschlossen und damit die M\u00f6glichkeit zu umfassenderer Repression gegeben.<\/p>\n<p>Auch die M\u00fchlen der Justiz mahlen den Machern von Optimal Systems noch viel zu langsam. Auf ihrer Homepage zeichnen sie ein Bild von \u00fcberlasteter Verwaltung und langsamer Bearbeitung juristischer Streitf\u00e4lle. Die Antwort darauf l\u00e4sst uns eintauchen in die Welt amerikanischer Krimis, in denen FBI-Agenten auf \u00fcberdimensionalen Bildschirmen mit einem Klick alle Informationen \u00fcber ein kriminelles Subjekt parat haben:<\/p>\n<p>\u201eMit dem Relationsmanagement in OS|ECM k\u00f6nnen Sie Beziehungen zwischen s\u00e4mtlichen verwalteten Objekten wie z. B. Personen, Dokumenten, Vorf\u00e4llen, Fotos, Faxen oder E-Mails mit frei konfigurierbaren Kriterien &#8211; einschlie\u00dflich G\u00fcltigkeiten &#8211; einrichten. Dank OS|ECM sind Sie in der Lage, den Prozess der Erfassung, Aufbereitung und Relationserstellung zu automatisieren. Integrierte Textanalysen, die Beziehungen zu bereits vorhandenen Objekten finden, helfen Ihnen dabei. Diese k\u00f6nnen grafisch visualisiert werden und erm\u00f6glichen Ihnen und Ihren Mitarbeitern durch entsprechende Filter einen vollst\u00e4ndig transparenten \u00dcberblick \u00fcber alle Relationen.\u201c<\/p>\n<p>Erst vergangene Woche durfte OS auf der Fachmesse \u201eModerner Staat\u201c die Vision von einer Verwaltung vorstellen, die nach dem ganzheitlichen Ansatz ihre Daten verwertet. Unternehmen wie Optimal Systems werden in der Zukunft wohl eine wesentliche Rolle dabei spielen, die Zusammenarbeit verschiedener Beh\u00f6rden wie Polizei und Justiz zu optimieren. Sie sind dazu f\u00e4hig, einem Staat die entscheidenden Waffen zu liefern, die dieser ben\u00f6tigt, um die bereits gesammelten Daten noch effektiver auszunutzen.<\/p>\n<p>Aber auch Konzerne geh\u00f6ren zur Kundschaft von Optimal Systems. Nicht wenig Gefahr geht auch von ihnen aus, wie diese Beispiele zeigen:<\/p>\n<p>* Das R\u00fcstungsunternehmen Caterpillar greift auf die Systemoptimierungen von Optimal Systems zur\u00fcck. Es produziert Motoren und Generatoren f\u00fcr Panzer, Schiffe und Atom-U-Boote.<br \/>\n* Panasonic, selbst auf dem Polizeikongress 2012 vertreten, ist nutzer von OS-Software. Spezialit\u00e4t: \u00dcberwachungstechnologie.<br \/>\n* Die Degewo verwaltet ihre gesamten Wohnungsbest\u00e4nde und Mieterakten mit Optimal Systems. Der Konzern verfolgt mit dem Quartiersmanagement eine Politik der \u00dcberwachung, Kontrolle und Gentrifizierung ganzer Stadtteile. Schon des \u00f6fteren wurde er daher Ziel von Angriffen.<\/p>\n<p>Optimal Systems ist also als R\u00fcstungsfirma sowie Repressionsgewinner zu betrachten und ebenso zu behandeln.<\/p>\n<p>Die deutsche Polizei hat gestern mittag versucht, einen unserer Freunde zu t\u00f6ten. Nicht anders kann es gewertet werden wenn mehrere Bullen auf einen am Boden liegenden, der sich offensichtlich in einem lebensbedrohlichen Zustand befindet, immer weiter und weiter einpr\u00fcgeln.<\/p>\n<p>Damit macht allein die Beteiligung am Europ\u00e4ischen Polizeikongress Optimal Systems zu einem legitimen Angriffsziel.<\/p>\n<p>Nieder mit der Polizei!<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Hamburg<br \/>\nFriedensallee 290<br \/>\n22763 Hamburg<br \/>\nSCHLAND<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Vertriebs- und Servicegesellschaft mbH Bielefeld<br \/>\nZimmerstra\u00dfe 8<br \/>\n33602 Bielefeld<br \/>\nSCHLAND<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Hannover<br \/>\nW\u00f6hlerstra\u00dfe 42<br \/>\n30163 Hannover<br \/>\nSCHLAND<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Jena<br \/>\nCarl-Zeiss-Platz 1<br \/>\n07743 Jena<br \/>\nSCHLAND<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Konstanz<br \/>\nBleicherstra\u00dfe 10<br \/>\nSCHLAND<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS GmbH M\u00fcnchen<br \/>\nStefan-George-Ring 2<br \/>\n81929 M\u00fcnchen<br \/>\nSCHLAND<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH Stuttgart<br \/>\nPflugfelder Stra\u00dfe 22<br \/>\n71636 Ludwigsburg<br \/>\nSCHLAND<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Vertriebsgesellschaft mbH \u00d6sterreich<br \/>\nBirostra\u00dfe 12<br \/>\n1230 Wien<br \/>\n\u00d6STERREICH<\/p>\n<p>OPTIMAL SYSTEMS Schweiz AG<br \/>\nKernstrasse 37<br \/>\n8004 Z\u00fcrich<br \/>\nSCHWEIZ<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/71041<\/p>\n<p>Bullenticker<\/p>\n<p>Unbekannte besch\u00e4digten in der vergangenen Nacht Fensterscheiben eines B\u00fcrogeb\u00e4udes in Halensee. Gegen 2 Uhr 30 beobachtete eine 36-J\u00e4hrige mehrere Personen dabei, wie sie rund 40 Fensterscheiben des Hauses zerst\u00f6rten und alarmierte die Polizei. Die T\u00e4ter fl\u00fcchteten unerkannt in Richtung Mansfelder Stra\u00dfe. Zeitgleich fuhren zwei 21-J\u00e4hrige sowie ein 28-J\u00e4hriger \u00fcber Gegenst\u00e4nde, die auf der Fahrbahn der Rudolst\u00e4dter Stra\u00dfe verteilt waren. Dadurch wurden mehrere Reifen der drei Autos besch\u00e4digt. Unter den Fahrzeugen befand sich auch ein Wagen der Berliner Feuerwehr. Der Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeiwache angegriffen<br \/>\nN\u00fcrnberg 20. Juli 2012<\/p>\n<p>&#8220;wir haben in der nacht vom 19. auf den 20. juli die polizeiwache im nuernberger rathaus (innenstadtwache) angegriffen. wir verschoenerten die fasade der bullenstation mit roter farbe und warfen ein paar fensterscheiben ein. mit dieser aktion erklaeren wir uns solidarisch mit allen betroffenen menschen von polizeigewalt.<\/p>\n<p>ein opfer dieser gewalt wurde der 23 j\u00e4hrige carlo giuliani vor genau 11 jahren in genua. Er wurde aus einem bullenfahrzeug heraus mit einem kopfschuss ermordet. Damals pr\u00fcgelte die italienische polizei die proteste gegen einen g8 gipfel brutal nieder, folterten auf bullenwachen und \u00fcberfielen schlafplaetze von demonstranten.<\/p>\n<p>Doch er ist nicht das einzige opfer , dass durch polizeigewalt starb: am 7. januar 2005 verbrannte oury jalloh, gefesselt an ein bett, in einer zelle einer polizeiwache in dessau. alexis grigoropulus wurde in athen am 6. dezember 2008 auf offener stra\u00dfe von einem bullen erschossen. die liste mit todesopfern der polizei laesst sich noch lange weiterfuehren.<\/p>\n<p>die polizei ist die einzige institution, die die legitimation vom staat hat, physische gewalt anzuwenden. dies nutzt sie regelmaessig um naziaufmaersche durchzuboxen und menschen , die sich in linksradikalen umfeld bewegen anzugreifen. in bayern (und dem rest europas) werden staendig menschen auf polizeiwachen misshandelt und ihrer wuerde beraubt. schikanierende kontrollen auf der stra\u00dfe geh\u00f6re f\u00fcr jeden menschen , der der linke szene zugeornet wird oder wie ein \u201emigrant\u201c aussieht zur tagessordnung.<\/p>\n<p>gegen diese systematische\/rassistische gewalt und repression wollten wir ein zeichen setzen. der staat und seine pruegelroboter sind angreifbar!<\/p>\n<p>carlo du wirst nicht vergessen!<br \/>\nfuer mehr miltanz in nuernberg\/fuerth!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/en\/node\/64071<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>http:\/\/www.nordbayern.de\/region\/nuernberg\/autonome-bekennen-sich-zu-atta&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p>Etliche Angriffe auf Polizeifahrzeuge<br \/>\nBerlin 1. Januar 2012<\/p>\n<p>&#8220;Silvester ist kein Grund zum Feiern. Vor drei Jahren erschoss Reinhard Rother im Auftrag der Berliner Polizei den mit Haftbefehl gesuchten Dennis J. in Sch\u00f6nflie\u00df. An diesen Mord werden die Bullen erinnert wenn sie zum Jahreswechsel mit unserer Feindschaft konfrontiert werden.<br \/>\nAm 01. Januar 2012 haben wir kurz nach Mitternacht einen Mannschaftswagen und zwei Funkstreifen an der Oberbaumbr\u00fccke in Kreuzberg\/Friedrichshain mit Steinen angegriffen. Die Funkstreifen waren danach nicht mehr einsatzf\u00e4hig. Die feiernden Menschen auf der Br\u00fccke honorierten unsere Aktion mit Applaus.<\/p>\n<p>AlleBullensindSchweine \u2013 Team Kreuzberg 36&#8221;<\/p>\n<p>Auszug von Polizeiticker:<\/p>\n<p>Vereinzelt sind Polizeibeamte w\u00e4hrend ihres Dienstes angegriffen oder ihre Fahrzeuge besch\u00e4digt worden:<br \/>\nIn der Stralauer Allee in Friedrichshain wurde gegen 0 Uhr 20 ein Einsatzfahrzeug des Polizeiabschnitts 51 durch Unbekannte aus einer Menschenmenge heraus mit Steinen und einer teerartigen Substanz beworfen und besch\u00e4digt. Durch Splitter der zerborstenen Seitenscheibe erlitt ein Polizeibeamter Augenverletzungen, ein anderer Polizeibeamter eine Verletzung an der Schulter. Beide Beamten mussten zur ambulanten Behandlung einem Krankenhaus zugef\u00fchrt werden. Das Fahrzeug war nicht mehr einsatzf\u00e4hig. Das Einsatzfahrzeug einer zur Hilfe eilende Streife der Bundespolizei wurde ebenfalls mit Steinen beworfen und besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Ebenfalls aus einer gr\u00f6\u00dferen Menschenmenge heraus wurden gegen 0 Uhr 20 auf der Oberbaumbr\u00fccke in Friedrichshain Streifenwagen mit Pflastersteinen beworfen und mit Feuerwerksraketen beschossen. W\u00e4hrend bei einem Einsatzfahrzeug die Karosserie verbeult wurde, durchschlugen die Wurfgeschosse bei dem anderen Streifenwagen die Front- und eine Seitenscheibe und verletzten drei Beamte leicht.<br \/>\nZeitgleich wurde ein Streifenwagen, der im Zuge von Ermittlungen nach einem Verkehrsunfall die Warschauer Br\u00fccke Friedrichshain befuhr, aus einer mehrere hundert Personen umfassenden Menschenmenge heraus mit Steinen beworfen. Es entstand ein Sachschaden an der Karosserie.<\/p>\n<p>Ein Sanit\u00e4tskraftwagen der Bundespolizei wurde gegen 1 Uhr 20 durch zwei vermummte Personen in der Schnellerstra\u00dfe in Treptow mit Steinen beworfen und besch\u00e4digt.<br \/>\nAus einer 20 bis 30 Personen umfassenden Gruppe wurden in der Gr\u00fcnberger Stra\u00dfe in Friedrichshain gegen 2 Uhr 30 ein Streifenwagen sowie ein Zivilfahrzeug mit Steinen beworfen und besch\u00e4digt. Einsatzkr\u00e4fte der Bereitschaftspolizei \u00fcberpr\u00fcften gegen 3 Uhr 15 die Personengruppe und konnten zwei Tatverd\u00e4chtige festnehmen. Der ihnen entgegengesetzte Widerstand aus der Gruppe machte den Einsatz von Reizstoffspr\u00fchger\u00e4t und Schlagstock erforderlich.[&#8230;]<\/p>\n<p>[&#8230;]Ab 23 Uhr 15 versammelten sich etwa 500 Personen am U-Bahnhof Turmstra\u00dfe in Tiergarten, um im Rahmen der allj\u00e4hrlichen \u201eKnastdemo\u201c auf der angemeldeten Wegstrecke bis zur Justizvollzugsanstalt Moabit zu ziehen. Gegen 23 Uhr 40 erreichte der Aufzug mit ca. 750 Personen den Endplatz. W\u00e4hrend des Aufzuges wurden die Einsatzkr\u00e4fte wiederholt mit Farbeiern sowie Feuerwerksk\u00f6rpern beworfen. Gegen 0 Uhr 10 beendete der Veranstalter die Kundgebung. Die Polizei nahm diverse Identit\u00e4tsfeststellungen zur Einleitung von Ermittlungsverfahren wegen Versto\u00dfes gegen das Versammlungsgesetz vor.[&#8230;]<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Polizeirevier<br \/>\nDessau 18. Januar 2012<\/p>\n<p>Unbekannte haben am fr\u00fchen Mittwochmorgen einen Brandanschlag auf das Polizeirevier in Dessau ver\u00fcbt. Verletzt wurde bei dem Angriff niemand, sagte Polizeisprecher Ralf Moritz in Dessau-Ro\u00dflau der MZ. Die T\u00e4ter hatten nach ersten Erkenntnissen einen Molotow-Cocktail gegen eine Seitent\u00fcr des Reviers geschleudert. Eine Scheibe ging zu Bruch, und dichter Rauch drang in das Geb\u00e4ude ein. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Unbekannt wegen schwerer Brandstiftung, wie Oberstaatsanwalt Christian Preissner in Dessau-Ro\u00dflau sagte. An eine Fassade des Reviers wurde laut Polizei zudem der Schriftzug \u00abOury Jalloh, das war Mord\u00bb gespr\u00fcht.<\/p>\n<p>Die Stra\u00dfen rund um das Geb\u00e4ude wurden von der Polizei am Morgen weitr\u00e4umig abgeriegelt. Experten des Landeskriminalamtes sicherten Spuren. Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) machte sich im Revier ein Bild vom Ausma\u00df des Geschehens. Es wurden am Ort mehrere zertr\u00fcmmerte Flaschen gefunden. Stahlknecht verurteilte den Angriff auf die Polizei.<\/p>\n<p>Beamte, die nach dem Brandanschlag zus\u00e4tzlich das Revier mit ihrem Funkstreifenwagen anfuhren, sollten den Angaben zufolge kurz vor dem Geb\u00e4ude aufgrund von gezielt von Unbekannten ausgelegten N\u00e4gel &#8211; sogenannten Kr\u00e4henf\u00fc\u00dfen &#8211; an der Weiterfahrt gehindert werden. Das Polizeiauto habe einen Reifenschaden. Die Situation in der Stadt Dessau-Ro\u00dflau gilt als angespannt, zumal auch ein Messerangriff auf einen Fu\u00dfballer, der dadurch am Kopf lebensgef\u00e4hrlich verletzt worden war, f\u00fcr Schlagzeilen sorgte.<\/p>\n<p>Vor rund zwei Wochen war es am Rande einer Gedenkfeier f\u00fcr Oury Jalloh in Dessau-Ro\u00dflau zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten gekommen. Ausl\u00f6ser war die Beschlagnahmung eines Plakats, auf dem der Spruch \u00abOury Jalloh, das war Mord\u00bb stand. Es gab mehrere Verletzte, ein Dezernatsleiter der Polizeidirektion Ost wurde daraufhin von Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) versetzt.<\/p>\n<p>Oury Jalloh war am 7. Januar 2005 bei einem Brand in einer Polizeizelle im Dessauer Revier ums Leben gekommen. Die genauen Todesumst\u00e4nde sind bis heute ungekl\u00e4rt. Der Asylbewerber aus Sierra Leone soll das Feuer selbst entfacht haben, obwohl er an H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen gefesselt war. Er war in Gewahrsam genommen worden, weil er Frauen im Stadtgebiet bel\u00e4stigt haben soll. Ein damals auf dem Revier diensthabender Polizist muss sich derzeit vor dem Landgericht Magdeburg verantworten. Er soll Jalloh bei dem Zellenbrand nicht rechtzeitig geholfen haben.<\/p>\n<p>Sachsen-Anhalts CDU-Fraktionschef Andr\u00e9 Schr\u00f6der sagte am Mittwoch in Magdeburg, der \u00abfeige Anschlag\u00bb auf das Dessauer Revier reihe sich ein in \u00dcbergriffe auf die Polizei, wie etwa auch der Wurf einer Betonplatte auf Beamte j\u00fcngst in der Landeshauptstadt. Wer auf diese Weise die Polizei angreife, wolle auch den Staat treffen. Schr\u00f6der forderte gr\u00fcndliche und schnelle Ermittlungen und bekr\u00e4ftigte die Initiative der CDU\/SPD-Koalition, Strafen f\u00fcr politisch motivierte Taten zu versch\u00e4rfen.<\/p>\n<p>Quelle: mz-web.de<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe gegen Bullenrevier<br \/>\nEsslingen 19. Januar 2012<\/p>\n<p>&#8220;Wir warfen in der Nacht vom 18. auf den 19. Januar mit Farbe gef\u00fcllte Christbaumkugeln auf das Bullenrevier Oberesslingen. Wir widmen diese Aktion den Schweinen vom Esslinger Staatsschutz. Dieser war zuletzt vor allem in Kirchheim\/Teck unterwegs und versuchte dort mit ED-Behandlungen und Schul- und Hausbesuchen AntifaschistInnen einzusch\u00fcchtern.<\/p>\n<p>Auch die vergangenen Aktivit\u00e4ten des Staatsschutzes, etwa die Hausdurchsuchung im alternativen Wohnprojekt &#8220;Villa&#8221; in N\u00fcrtingen oder die Hausbesuche bei vermeintlich linken Aktivisten in Kirchheim 2009 sind nicht vergessen. Diese verzweifelten Versuche des Staats, Engagement gegen Nazis zu kriminalisieren und linke Strukturen zu zerschlagen sind leider bundesweit verst\u00e4rkt zu beobachten, beispielsweise an der Repression gegen AntifaschistInnen nach den verhinderten Naziaufm\u00e4rschen in Dresden. W\u00e4hrenddessen breiten sich die Nazis weiter aus und k\u00f6nnen dabei auch noch auf die tatkr\u00e4ftige Unterst\u00fctzung des Verfassungsschutzes z\u00e4hlen. Den von der Repression Betroffenen gilt unsere Solidarit\u00e4t, Antifaschismus bleibt legitim!<\/p>\n<p>Sowas kommt von sowas!<br \/>\nKommando Walentin&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/53653<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Amtsgericht<br \/>\nBerlin 13. September 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>\u201eIn der Nacht vom 12. zum 13. September haben wir die Fassade und den Eingang des Amtsgerichts Tiergarten mit roter Farbe markiert.<\/p>\n<p>Wir taten dies um auf die Funktion von Gerichten und der Justiz im Klassenkampf derUnterdr\u00fccker aufmerksam zu machen. So werden von den deutschen Gerichten Menschen wegen z.B. Schwarzfahrens, nicht erbrachter Mietschulden oder dem Diebstahl aus Not<br \/>\nzu langj\u00e4hrigen Haftstrafen verurteilt.<\/p>\n<p>Auch in der Repression gegen linke und fortschrittliche Bewegungen spielen Gerichte eine wichtige Rolle, wenn sie immer<br \/>\nwieder AktivistInnen und ganze soziale Bewegungen kriminalisieren. Gerichte sorgen also nicht f\u00fcr Gerechtigkeit, sondern wirken aktiv bei der Unterdr\u00fcckung der Mehrheit des Volkes durch einige Wenige mit!<\/p>\n<p>Kampf dem Justizterror!<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit allen Unterdr\u00fcckten weltweit!\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>11 Polizeiautos abgefackelt<br \/>\nHamburg 2. Juni 2012<\/p>\n<p>Vor einem Hotel im Hamburger Stadtteil Lemsahl-Mellingstedt haben in der Nacht zum Samstag elf Polizeiwagen gebrannt. Acht Mannschaftswagen und drei Streifenwagen h\u00e4tten in Flammen gestanden, sagte eine Polizeisprecherin. Acht Fahrzeuge seien v\u00f6llig zerst\u00f6rt, drei besch\u00e4digt worden. Das Feuer war gegen 3.15 Uhr auf dem Parkplatz entdeckt worden. Die Polizei vermutet, dass die Br\u00e4nde gelegt wurden. Sie geht auch von einem Zusammenhang zu den im Tagesverlauf geplanten Kundgebungen von Rechtsextremisten und Gegendemonstranten aus. \u00abDas l\u00e4sst sich wohl kaum ausschlie\u00dfen\u00bb, sagte die Sprecherin. Die Wagen geh\u00f6rten zu Beamten aus Gladbach und Bochum (Nordrhein-Westfalen), die in dem Hotel untergebracht waren.<\/p>\n<p>Knapp 45 Minuten sp\u00e4ter gingen im Stadtteil Rotherbaum zwei weitere Fahrzeuge von Privatbesitzern in Flammen auf, das Feuer griff auch auf zwei parkende Autos \u00fcber. Bei einem f\u00fcnften Wagen wurde versucht, ihn in Brand zu setzen. Sowohl bei den brennenden Polizeiwagen als auch bei den Autobr\u00e4nden seien Menschen oder Geb\u00e4ude nicht in Gefahr gewesen, sagte die Polizeisprecherin. Die Schadensh\u00f6he stand noch nicht fest.<\/p>\n<p>In Hamburg erwartet die Polizei an diesem Samstag bis zu 1000 Teilnehmer bei einer Demonstration von Rechtsextremen, von denen etwa 300 als gewaltbereit einzusch\u00e4tzen seien. Aus dem linken Spektrum k\u00f6nnten etwa 3000 bis 3500 Gegendemonstranten kommen, von denen 1000 bis 1500 als gewaltbereit gelten. Am Morgen seien die Teilnehmer beider Aufm\u00e4rsche noch auf der Anreise mit Bussen und Bahnen gewesen, hie\u00df es. Mehrere tausend Beamte aus verschiedenen Bundesl\u00e4ndern sind im Einsatz, um Neonazis und Gegendemonstranten entlang der Route auseinanderzuhalten.<\/p>\n<p>Quelle: Welt.de<\/p>\n<hr>\n<p>Farbanschlag auf Polizeischule<br \/>\nM\u00fcnster 19. Juni 2012<\/p>\n<p>&#8220;Nach dem der Naziaufmarsch am 3. M\u00e4rz 2012 in M\u00fcnster und der damit einhergehende \u00fcbertriebene Bulleneinsatz nun vergessen scheint, haben wir uns entschlossen, mit unserer Aktion den brutalen Bullen\u00fcbergriff w\u00e4hrend den Protesten wieder zu thematisieren. Denn wir vergessen nicht so schnell! Deswegen versch\u00f6nerten wir in der Nacht zum 19.6.2012 das Landesamt f\u00fcr Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten der Polizei NRW ( Weseler Stra\u00dfe 264 ) mit der Parole: \u201e3.3. Kein Vergeben!\u201c und lie\u00dfen ein paar Farbeier auf ihren Bullenkarren zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Am 3. M\u00e4rz zeigten die Bullen das sie um jeden Preis die Nazis marschieren lassen wollten. Ihr riesiges Aufgebot, das neben mehreren tausend Bullen, zwei Hubschraubern auch zwei Wasserwerfer und eine Pferde- und Hundestaffel umfasste, riegelte das Rumphorstviertel systematisch ab. Nur durch dieses Aufgebot konnten die Nazis ihre Demonstration unbeschadet durchf\u00fchren und dies als Erfolg betrachten. Den Protest von mehreren tausend Menschen kriminalisierten die Bullen und zeigten ihre Art der Deeskalation: Pfefferspray- und Schlagstockeinsatz. Mehrere Personen wurden verletzt, eine davon so schwer, das sie mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden musste \u2013 nicht das dies genug w\u00e4re \u2013 versuchten die Bullen mit einer Medienkampagne L\u00fcgen \u00fcber die Person zu verbreiten.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen auf diesem Wege, allen Verletzten gute Besserung!<\/p>\n<p>Nicht das wir so naiv w\u00e4ren und denken dies w\u00e4re ein trauriger Einzelfall, nein leider ist Bullengewalt t\u00e4gliche Realit\u00e4t in Deutschland. \u00dcbergriffe bei Demonstrationen sind nur ein kleiner Teil der Gewalt durch staatliche Institutionen und Beh\u00f6rden. Rassistische Kontrollen, Abschiebungen, die Vertreibung von sogenannten \u201eunerw\u00fcnschten Personen\u201c aus den (Innen-)St\u00e4dten und die ungez\u00e4hlten Schikanen und \u00dcbergriffe auf Migrant*innen, Linke und Punks sind g\u00e4ngige Praxis in Deutschland!<\/p>\n<p>Kein Vergeben! Kein Vergessen! Wehrt euch gegen Bullengewalt!<\/p>\n<p>Kommando 3. M\u00e4rz \u2013 Wimber muss weg!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/62491<\/p>\n<hr>\n<p>Unbekannte werfen Steine auf Polizeiauto<br \/>\nBerlin 22. Juni 2012<\/p>\n<p>In der Nacht wurden in Treptow Steine auf einen Polizeiwagen geworfen, in Kreuzberg flog eine Flasche.<\/p>\n<p>Freitagnacht wurde ein Polizeifahrzeug von unbekannten T\u00e4tern in Treptow mit Kleinpflastersteinen beworfen. In Kreuzberg flog eine Flasche auf ein Einsatzwagen mit Blaulicht.<\/p>\n<p>Die Attacke in Treptow ereignete sich gegen Mitternacht im Kreuzungsbereich Kiefholzstra\u00dfe\/Ecke Lohm\u00fchlenstra\u00dfe.<\/p>\n<p>Mehrere T\u00e4ter bewarfen einen Einsatzwagen des Zentralen Objektschutzes von der ehemaligen Eisenbahnbr\u00fccke aus. Das Auito wurde am Au\u00dfenspiegel, der Motorhaube und am Dach besch\u00e4digt. Die T\u00e4ter konnten unerkannt entkommen.<\/p>\n<p>Der Polizeiangestellte erlitt einen Schock und musste vom Dienst abtreten. Die Kriminalpolizei der Direktion 6 hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>In der Oranienstra\u00dfe in Kreuzberg kam es gegen 00.20 Uhr aus einer zirka 70-k\u00f6pfigen Personengruppe zu einem Flaschenwurf. Ein Polizei-Auto, das mit Blaulicht zu einem Einsatz wegen einer randalierenden Person unterwegs war, wurde getroffen.<\/p>\n<p>Das Fahrzeug wurde an der Fahrert\u00fcr getroffen und besch\u00e4digt. Verletzt wurde niemand. Die T\u00e4ter entkamen ebenfalls unerkannt.<\/p>\n<p>Quelle: BZ<\/p>\n<hr>\n<p>Molotov Cocktail auf Polizeirevier<br \/>\nReutershagen 23. Juni 2012<\/p>\n<p>Unbekannte warfen in der Nacht eine brennende Flasche auf das Gel\u00e4nde des Polizeihauptreviers Reutershagen \u2013 nur ein kleines Grasst\u00fcck geriet dabei in Brand<br \/>\nUnbekannte T\u00e4ter warfen am 23.06.2012 um 01.00 Uhr in der Kr\u00f6peliner-Tor-Vorstadt eine mit Benzin gef\u00fcllte, brennende Bierflasche in die Richtung des Reviergeb\u00e4udes in der Ulmenstra\u00dfe. Gl\u00fccklicherweise prallte die brennende Flasche von einem Bauzaun ab.<\/p>\n<p>So geriet lediglich ein 30\u00d730 cm gro\u00dfes Grasst\u00fcck in Brand. Dieser Brand konnte von Polizeibeamten, die gerade auf dem R\u00fcckweg von einem Einsatz waren, gel\u00f6scht werden.<br \/>\nDie Ermittlungen laufen.<\/p>\n<p>Quelle: Rostock heute<\/p>\n<hr>\n<p>Streifenwagen mit Steinen angegriffen<br \/>\nBerlin 10. Juni 2012<\/p>\n<p>&#8220;Bekenner_innen-Schreiben zu Angriff auf Streifenwagen.<\/p>\n<p>\u201eDas Urbane ist mehr als das Theater der Konfrontation, es ist dessen Mittel.\u201c (Comit\u00e9 Invisible)<\/p>\n<p>Als Reaktion auf den Bullenangriff auf die gestrige L\u00e4rmdemo gegen steigende Mieten (http:\/\/de.indymedia.org\/2012\/06\/331094.shtml) haben wir, w\u00fctende Mieter_innen aus der Gegend rund um den Kotti, in der vergangenen Nacht gegen 00:30 Uhr am Bethaniendamm ein Einsatzfahrzeug der Bullen mit Pflastersteinen angegriffen.<\/p>\n<p>Wir solidarisieren uns mit unseren Nachbar_innen, die sich in der \u201eMietergemeinschaft Kotti &amp; Co\u201c (http:\/\/kottiundco.wordpress.com\/) zusammengeschlossen haben, um gegen den gemeinsamen Vermieter, sowie die steigenden Mieten in Kreuzberg und vielen anderen Bezirken Berlins zu k\u00e4mpfen. Es wird nicht die letzte derartige Aktion gewesen sein.&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/61949<\/p>\n<p>Bullenticker:<\/p>\n<p>Einsatzwagen der Polizei mit Steinen beworfen Friedrichshain-Kreuzberg<\/p>\n<p># 1842<\/p>\n<p>In Kreuzberg bewarfen unbekannte T\u00e4ter in der vergangenen Nacht einen Einsatzwagen der Polizei mit Steinen, wodurch es zu Besch\u00e4digungen an dem Fahrzeug aber gl\u00fccklicherweise nicht zu Verletzungen der eingesetzten Polizeibeamten kam. Der Einsatzwagen begleitete gegen 0 Uhr 30 einen Rettungswagen der Feuerwehr, der ein verletztes Kind ins Krankenhaus brachte. Im Bethaniendamm warfen Unbekannte dann vermutlich Steine gegen das Polizeifahrzeug.<\/p>\n<hr>\n<p>Krawalle vor K\u00f6lner Ford-Werk<br \/>\nK\u00f6ln 8. November 2012<\/p>\n<p>Bei Protesten vor dem Firmengel\u00e4nde werden drei Polizisten verletzt.<\/p>\n<p>Eine Demonstration aufgebrachter belgischer Ford-Mitarbeiter vor dem Firmengel\u00e4nde des Autokonzerns in K\u00f6ln ist gestern Morgen eskaliert. Rund 200 Mitarbeiter des vor der Schlie\u00dfung stehenden Werks in Genk hatten laut Polizei zun\u00e4chst den Haupteingang des K\u00f6lner Werks blockiert, Autoreifen angez\u00fcndet und Knallk\u00f6rper gez\u00fcndet. Dann st\u00fcrmte eine Gruppe von etwa 40 vermummten Demonstranten das Gel\u00e4nde. Sie kletterten \u00fcber Z\u00e4une, brachen T\u00fcren und Fenster auf und besetzten ein Geb\u00e4ude. Als die Polizei mit einem Gro\u00dfaufgebot eintraf, wurden die Beamten mit Feuerwerksk\u00f6rpern beworfen. Dabei erlitten drei Polizisten ein Knalltrauma. Erst allm\u00e4hlich beruhigte sich die Situation wieder. Die Eindringlinge verlie\u00dfen freiwillig das Gel\u00e4nde. Die Polizei nahm sechs M\u00e4nner fest; die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen sie wegen gef\u00e4hrlicher K\u00f6rperverletzung. Die H\u00f6he des Sachschadens ist nicht bekannt.<\/p>\n<p>Die Belgier waren in f\u00fcnf Bussen angereist, um die f\u00fcr gestern und heute geplanten internationalen Betriebsratssitzungen der Ford-Mitarbeiter in K\u00f6ln zu st\u00f6ren. Auf der Versammlung sollte es unter anderem um die f\u00fcr Ende 2014 vorgesehene Schlie\u00dfung des Werks in Genk gehen. 4500 Mitarbeiter sind davon betroffen.<\/p>\n<p>Quelle: RP Online<\/p>\n<hr>\n<p>Polizeistreife mit Steinen und Brands\u00e4tze angegriffen<br \/>\nBerlin 5. Mai 2012<\/p>\n<p>Auch knapp eine Woche nach dem ersten Mai sorgen Randalierer f\u00fcr \u00c4rger: In Kreuzberg z\u00fcndeten sie einen Streifenwagen mit einem Molotowcocktail an. Die Beamten erlitten einen Schock.<\/p>\n<p>Die beiden Polizisten hatten offenbar gro\u00dfes Gl\u00fcck. Nur knapp entkamen sie in der Nacht zu Sonntag einem Brandanschlag. Der Polizeikommissar und der Polizeiobermeister des Abschnitts 53 waren gerade dabei, die Umgebung nach einem fl\u00fcchtigen R\u00e4uber abzusuchen, der zuvor in der Reichenberger Stra\u00dfe eine Spielhalle \u00fcberfallen hatte.<\/p>\n<p>Als die Beamten um 22.10 Uhr mit ihrem VW an einer Ampel an der Mariannen-, Ecke Skalitzer Stra\u00dfe hielten, bewarfen pl\u00f6tzlich Unbekannte den Streifenwagen so massiv mit Pflastersteinen, dass dadurch die Heckscheibe zerst\u00f6rt wurde. Einer der T\u00e4ter riss die hintere Fahrzeugt\u00fcr auf und warf ein bengalisches Feuer \u2013 einen sogenannten Signalstift \u2013 in das Auto, wodurch die R\u00fcckbank Feuer fing.<\/p>\n<p>Nach Angaben eines Polizeisprechers wurde aus der Gruppe heraus au\u00dferdem ein Brandsatz auf die Beifahrert\u00fcr des Autos geschleudert, so dass es nun von innen und au\u00dfen brannte. Der Molotow-Cocktail, der zum Teil hochging bestand aus vier 1,5-Liter-Plastik-Flaschen, die mit Kabelbindern verbunden waren. Als der Streifenwagen losfuhr, gingen die Flammen an der Fahrert\u00fcr von selbst aus. Das Feuer auf dem R\u00fccksitz mussten die Polizisten mit Wasser l\u00f6schen. Die Beamten fuhren das Auto auf die andere Seite der Skalitzer Stra\u00dfe und hielten an.<\/p>\n<p>Nach dem Anschlag fl\u00fcchteten die T\u00e4ter. Die beiden Polizisten wurden nicht verletzt. Sie erlitten jedoch einen Schock und konnten ihren Dienst nicht fortsetzen. Der Einsatzwagen sei bei dem Angriff erheblich besch\u00e4digt worden, sagte ein Polizeisprecher. Der Staatsschutz \u00fcbernahm die Ermittlungen, weil er davon ausgeht, dass die T\u00e4ter der linken Szene angeh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Quelle: BerlinerZeitung<\/p>\n<p>weitere Presseartikel:<\/p>\n<p>https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/60052<br \/>\nhttp:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/polizei-justiz\/berliner-polizei-mordko&#8230;<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Steifenwagen<br \/>\nL\u00f6rrach 30. April 2012<\/p>\n<p>Wie bereits berichtet wurde am fr\u00fchen Montagmorgen in L\u00f6rrach ein Streifenwagen der Bundespolizei angez\u00fcndet. Die L\u00f6rracher Kriminalpolizei sucht nun nach weiteren Zeugen.<\/p>\n<p>Gegen 4.55 Uhr wurden die Beamten der L\u00f6rracher Bundespolizei durch einen lauten Knall auf den brennenden Streifenwagen aufmerksam. Der Streifenwagen war erst f\u00fcnf Minuten vor dem Brand direkt vor dem Dienstgeb\u00e4ude der Bundespolizei in der Basler Stra\u00dfe 51 in L\u00f6rrach abgestellt worden. Bislang unbekannte T\u00e4ter hatten auf die Beifahrerseite und die Motorhaube mit schwarzer Farbe \u201eFuck the Police\u201c und \u201eFuck you\u201c gespr\u00fcht. Die Ermittlungen ergaben, dass im Frontbereich des Dienstwagens Brandbeschleuniger aufgebracht und anschlie\u00dfend entz\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p>Zwei Zeugen berichteten jetzt von drei jungen M\u00e4nner im Alter von etwa 16 bis 20 Jahren, die zur genannten Zeit in Tatortn\u00e4he aufgefallen sind. Ob die drei jungen M\u00e4nner tats\u00e4chlich mit dem Brandanschlag in Verbindung stehen ist v\u00f6llig offen. Die jungen M\u00e4nner werden gebeten sich als wertvolle Zeugen mit der Kriminalpolizei in Verbindung zu setzen. Zur Kl\u00e4rung der Tat ist die Polizei auf weitere Zeugenhinweise angewiesen. Wer hat zur Tatzeit im Bereich der Basler Stra\u00dfe in Stetten verd\u00e4ch<\/p>\n<p>Quelle: S\u00fcdkurier<\/p>\n<hr>\n<p>Bullen bei Spontandemo angegriffen<br \/>\nBerlin 3. Februar 2012<\/p>\n<p>Kreuzberg : Spontandemo f\u00fcr Liebig 14: Autonome randalieren am Oranienplatz<\/p>\n<p>Am Freitagabend haben etwa 100 Vermummte die Oranienstra\u00dfe blockiert. Sie warfen Steine, Farbbeutel und Flaschen auf Polizisten. Hintergrund ist offenbar der Jahrestag der R\u00e4umung des linken Wohnprojekts &#8220;Liebig 14&#8221;.<\/p>\n<p>Gegen 20 Uhr h\u00e4tten sich in der Umgebung des Kreuzberger Oranienplatzes bis zu 150 Personen der Hausbesetzerszene versammelt, gab die Berliner Polizei am Samstagmorgen bekannt. Etwa 100 von ihnen h\u00e4tten dann teilweise vermummt die Fahrbahn der Oranienstra\u00dfe betreten und Pyrotechnik abgebrannt.<\/p>\n<p>Kurz darauf bewarfen sie die Polizeibeamten mit Steinen, Flaschen sowie Farbbeuteln und beschossen sie mit Pyrotechnik. Verletzt wurde offenbar niemand. Die Lage beruhigte sich nach einer halben Stunde, da die Personen vor hinzu gerufenen Polizeikr\u00e4ften fl\u00fcchteten. Die spontane Aktion stand offenbar in Zusammenhang mit der R\u00e4umung des linken Wohnprojekts in der Liebigstra\u00dfe 14 vor einem Jahr.<\/p>\n<p>Es wurden Ermittlungsverfahren wegen schweren Landfriedensbruchs und Versto\u00dfes gegen das Versammlungsgesetz eingeleitet.<\/p>\n<p>Quelle: Tagesspiegel<\/p>\n<hr>\n<p>Streifenwagen mit Steinen beworfen<br \/>\nBerlin 14. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben gestern Abend am Rande des G\u00f6rlitzer Park einen Streife fahrenden Bullenwagen mit Pflastersteinen zerlegt um unsere Solidarit\u00e4t mit Oury Jallo der 2007 in einer Polizeizelle von Andreas Schubert und seinen Schweinefreunde ermordet wurde zu zeigen.<\/p>\n<p>Wir hoffen auf nachahmung und bereiten uns damit auf Tag X zu ende des Prozesses vor.<br \/>\nEs ist sehr einfach, die feigen Schweine die in ihrer Gruppe Stark sind, aber alleine im Pflasterhagel nur das Rennen kennen, angst zu lehren&#8230; also tut es!<\/p>\n<p>Gegen diesen Staat und seine Handlanger mit allen Mitteln und auf allen Ebenen!&#8221;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/56507<\/p>\n<p>Bullenticker dazu:<\/p>\n<p>Gl\u00fccklicherweise unverletzt blieben in der vergangenen Nacht zwei Polizeibeamte, als Unbekannte ihren Einsatzwagen in Kreuzberg mit Steinen bewarfen. Die beiden Schutzm\u00e4nner fuhren kurz nach 23 Uhr mit dem \u201eVW Touran\u201c das G\u00f6rlitzer Ufer entlang, als mehrere Kleinpflastersteine die Heckscheibe durchschlugen. In der Dunkelheit fl\u00fcchteten zwei M\u00e4nner mit Fahrr\u00e4dern \u00fcber eine Fu\u00dfg\u00e4ngerbr\u00fccke in Richtung Treptow. Eine Absuche nach den Angreifern blieb erfolglos. Das Polizeifahrzeug musste ausgewechselt werden. Ein geparktes Auto wurde durch die Steinw\u00fcrfe ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die Ermittlungen wegen Zerst\u00f6rung wichtiger Arbeitsmittel und gef\u00e4hrlichen Eingriffs in den Stra\u00dfenverkehr hat der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes \u00fcbernommen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Dokumentarischen Artikel, geht es um Aktionen die gegen politische Repression und gegen die Gentrification der St\u00e4dte gerichtet waren. Die Aktionen fanden 2012 Bundesweit statt und wurden damals auf dem directaction.blog ver\u00f6ffentlicht\/dokumentiert. Dieser wurde allerdings Mitte 2013 abgeschaltet und der Alt-Blog wird nicht mehr betreut. Diese Dokumentationsreihe soll die Sicherung und eventuell wiederauffrischung der [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":12080,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-11671","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/12080"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=11671"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/11671\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=11671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}