{"id":11593,"date":"2020-01-18T01:25:14","date_gmt":"2020-01-17T23:25:14","guid":{"rendered":"http:\/\/chronik.blackblogs.org\/?page_id=11593"},"modified":"2020-01-18T01:25:14","modified_gmt":"2020-01-17T23:25:14","slug":"mirror-von-directactionde-aktionen-2012-teil-1-antimilitarismus-und-oekologische-kaempfe","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/chronik.noblogs.org\/?page_id=11593","title":{"rendered":"Mirror von directactionde: Aktionen 2012 Teil 1 Antimilitarismus und \u00d6kologische K\u00e4mpfe"},"content":{"rendered":"<p>Weiter gehts mit der Dokumentationsreihe zu (militanten) Aktionen die Bundesweit in der Vergangenheit stattgefunden haben. Diesmal geht es ins Jahr 2012 und befasst sich mit Antimilitaristischen Aktionen und Aktionen die f\u00fcr die Umwelt durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<hr>\n<p>Antimilitarismus:<\/p>\n<p>Brandanschlag auf LKW\u00b4s der MAN &#8211; Truck &amp; Bus GmbH<br \/>\nBerlin 22. Januar 2012<\/p>\n<p>Die Rheinmetall MAN Military Vehicles GmbH ist ein im Jahr 2010 gegr\u00fcndetes Joint-Venture zur Herstellung von milit\u00e4rischen Radfahrzeugen der beiden deutschen Unternehmen Rheinmetall und MAN Nutzfahrzeuge AG. Rheinmetall ist einer der Initiatoren der International Urban Operations Conference, die Anfang Februar in Berlin pr\u00e4sentiert wird.<\/p>\n<p>Mit der RMMV verfolgen beide Unternehmen das Ziel, ihre milit\u00e4rtechnologischen F\u00e4higkeiten zu b\u00fcndeln. Dabei verspricht sich MAN bald auch eine nationale oder gar europaweite Konsolidierung des Produktionsbereiches der milit\u00e4rischen Nutzfahrzeuge. Die Fahrzeuge sollen international vertrieben werden. Zum 1. Mai 2010 f\u00fchrten beide Unternehmen ihre Aktivit\u00e4ten in dem Gemeinschaftsunternehmen zusammen. Mit der Vereinigung der Vertriebsorganisationen beider Unternehmen hofft man, Kosten zu sparen und Jahresums\u00e4tze von bis zu 1 Milliarde Euro zu erwirtschaften. Der erste \u00f6ffentliche Auftritt der RMMV fand auf der IDEB 2010 (Incheba Expo Bratislava \/ International Defence Exhibition Bratislava) in Pre\u00dfburg statt.<\/p>\n<p>Bis dahin werden die \u00e4lteren Modelle der beiden Unternehmen die Modellpalette stellen. Bei gepanzerten Kettenfahrzeuge wie der Panzerhaubitze PzH 2000 und dem Sch\u00fctzenpanzer Puma, beide von Krauss-Maffei Wegmann GmbH &amp; Co KG, wird die Rheinmetall Landsysteme GmbH weiterhin als Zulieferer gef\u00fchrt. MAN ist deshalb in Bezug auf die International Urban Operations Conference genauso wie Rheinmetall anzusehen.<\/p>\n<p>http:\/\/www.rheinmetall-defence.com\/index.php?fid=5305&#038;lang=3<\/p>\n<p>Ebenfalls in milit\u00e4rische Abenteuer ist die Deutsche Post verwickelt. \u00dcber ihren Ableger DHL betreibt sie auch nach dem R\u00fcckzug aus der Bewerbung um Gro\u00dftransporte f\u00fcr die Bundeswehr den Transport von Feldpost und kleinen Teilen. Als Handlanger von Polizei und Geheimdiensten unterl\u00e4uft die Deutsche Post das Recht auf informelle Selbstbestimmung indem sie technische Unterst\u00fctzung bei der TK\u00dc und Postkontrolle leistet.<\/p>\n<p>Die BZ berichtet jetzt von einem Feuer, welches diese Konzerne getroffen hat:<\/p>\n<p>&#8220;Gegen 2.34 Uhr am Sonntagmorgen musste die Feuerwehr in den Tempelhofer Weg in Tempelhof ausr\u00fccken. Auf dem Gel\u00e4nde einer Werkstatt gingen zwei Laster der MAN &#8211; Truck &amp; Bus Deutschland GmbH in Flammen auf.<\/p>\n<p>Anwohner hatten die brennenden Fahrzeuge, die im Auftrag der Deutschen Post unterwegs sind, entdeckt. Von beiden Lieferwagen blieben nur Aschereste \u00fcbrig, verletzt wurde gl\u00fccklicherweise niemand. Die Polizei geht von Brandstiftung aus, zudem pr\u00fcft der Staatsschutz, ob hinter der Z\u00fcndelei politische Motive stecken.<\/p>\n<p>Am 11. Januar wurden zwei Fahrzeuge der Wohnungsbaugesellschaft Degewo und einer Sicherheitstechnik-Firma, die f\u00fcr die Bundeswehr und die Polizei t\u00e4tig ist, angesteckt. Sp\u00e4ter bekannten sich Linke Feuer-Chaoten dazu, die Brandstiftungen begangen zu haben.&#8221;<\/p>\n<p>http:\/\/www.bz-berlin.de\/tatorte\/kommt-ihre-post-zu-spaet-hier-der-grund-&#8230;<\/p>\n<p>Quelle: http:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/53725<\/p>\n<hr>\n<p>Kreiswehrersatzamt entglast<br \/>\nM\u00fcnchen 24. Mai 2012<\/p>\n<p>Von Indymedia Linksunten:<\/p>\n<p>&#8220;In den fr\u00fchen Morgenstunden des 24. Mai wurden etliche B\u00fcrofenster an der R\u00fcckseite des Kreiswehrersatzamtes in M\u00fcnchen mit Steinen eingeworfen. Das Kreiswehrersatzamt befindet sich auf dem Bundeswehrgel\u00e4nde in der Dachauerstr. 128 in N\u00e4he zum Olympiapark&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf die Bundeswehr<br \/>\nFrankfurt\/Main 18. Mai 2012<\/p>\n<p>die Krise heisst Kapitalismus hei\u00dft Krieg<\/p>\n<p>Am Freitag morgen hat ein Gro\u00dfaufgebot der Polizei das Frankfurter Bankenzentrum und die Europ\u00e4ische Zentralbank blockiert. Trotz der martialischen Polizeipr\u00e4senz in der Stadt, die jeglichen Widerstand w\u00e4hrend der mehrt\u00e4gigen Protestaktion Blockupy Frankfurt ersticken sollte, sind AktivistInnen am fr\u00fchen Freitag-Abend in die Stadt ausgeschw\u00e4rmt, um Einrichtungen, die an Krise und Krieg beteiligt sind, zu markieren.<\/p>\n<p>Im unmittelbar urbanen Raum, direkt an der U-Bahn-Station Industriehof befindet sich in der Insterburger Stra\u00dfe 4 \u2013 6 ein kleiner, aber feiner Bundeswehrstandort, der mit der Parole \u201eKrieg beginnt hier\u201c und 40 Farbflaschen an der Fassade hinterlassen wurde.<\/p>\n<p>Hier ist das Amt f\u00fcr Flugsicherung der Bundeswehr untergebracht, das die milit\u00e4rische Flugsicherung f\u00fcr Luftwaffe, Heer und Marinefliegerei organisiert. In F\u00e4llen von Krise und Krieg werden hier der Einsatz der \u00fcber\u00f6rtlichen Flugsicherung sowie die Besetzung eines \u201eGemeinsamen Flugsicherungs-Krisenstabes mit der zivilen Flugsicherung bei besonderen Vorf\u00e4llen im Luftraum organisiert.<\/p>\n<p>Hier befindet sich aber auch das Zentrum f\u00fcr Nachwuchsgewinnung, in dem intensiv daran gearbeitet wird, junge Menschen f\u00fcr den Krieg zu gewinnen. Hier bem\u00fchen sich hauptamtliche Jugendoffiziere, das Bild der Bundeswehr in der \u00d6ffentlichkeit zu verbessern. Dazu nutzen sie Berufsmessen, Veranstaltungen an Schulen und Universit\u00e4ten, oder die Berufsberatung an den Arbeitsagenturen. Sie machen Besuche bei der Truppe m\u00f6glich, organisieren Weiterbildungen von LehrerInnen und ReferendarInnen. Sie f\u00fchren das mehrt\u00e4gige Gruppenspiel \u201ePolitik &amp; Internationale Sicherheit\u201c (POL&amp;IS) durch, in dem Zehntkl\u00e4sslerInnen \u201eRessourcenverteilungskonflikte und Interventions\u00adszenarien\u201c durchspielen sollen. Sie verkaufen die eigene brutale Kriegsf\u00fchrung als Friedenssicherung.<\/p>\n<p>Die Bundeswehr Kaserne am Industriehof beherbergt zugleich den Reservistenverband Hessen. Den Reservistenverb\u00e4nden kommt eine besondere Bedeutung bei der Organisierung der zivil- milit\u00e4rischen Zusammenarbeit im Inneren zu. \u00dcber eine Million k\u00f6nnen in Krisen- und Katastrophenst\u00e4ben eingesetzt werden. Sie sickern mit 460 Verbindungskommandos und eigenen B\u00fcros in die Verwaltungsstrukturen der Gemeinden ein. Dort beeinflussen sie die Entscheidungen nach milit\u00e4rischen Zielsetzungen. Wenn mensch sich anschaut, auf welche Krisen sich die Verbindungskommandos vorbereiten, so geh\u00f6rt dazu auch, die \u201eFunktionsf\u00e4higkeit des Finanz\u00adsystems\u201c zu erhalten und den Zusammenbruch der gesamten Geld- und W\u00e4hrungsordnung zu verhindern. Zivil-milit\u00e4rische Zusammenarbeit ist ein umfassendes Instrument der Aufstands\u00adbek\u00e4mpfung.<\/p>\n<p>In Frankfurt gibt es noch weitere Institutionen und Konzerne, die direkt vom Kriegsgesch\u00e4ft profitieren, daf\u00fcr forschen oder werben! Es gibt also noch viel zu tun! Tragen wir unsere Wut und unseren Protest auch zu Ihnen. Wir kn\u00fcpfen mit unserer Protestaktion an die internationale Kampagne \u201ewar starts here!\u201c an. Wir wollen aktiv eingreifen in die kriegerische Normalit\u00e4t und die zahllosen zivil-milit\u00e4rischen Verflechtungen.<\/p>\n<p>Krieg beginnt hier \u2013 Stoppt ihn hier!<\/p>\n<p>Quelle: linksunten.indymedia.org<\/p>\n<hr>\n<p>Kriegerdenkm\u00e4ler eingef\u00e4rbt<br \/>\nDuisburg 18. November 2012<\/p>\n<p>folgendes Schreiben wurde auf linksunten.indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201eIn der Nacht vom 18.11., dem so genannten &#8220;Volkstrauertrag&#8221;, haben wir die geschichtsrelativierenden und NS-glorifizierenden Denkm\u00e4ler auf dem &#8220;Ehrenfriedhof&#8221; am Duisburger Kaiserberg, eingef\u00e4rbt.<\/p>\n<p>Deren Inschriften und Symbole stellen durch ihre Wehrmachtshuldigung eine Provokation dar und sind eine Schmach f\u00fcr die Opfer des Naziterrors. Da die Kriegsgr\u00e4berst\u00e4tte am Kaiserberg in der Vergangenheit immer wieder von Jung- und Altnazis als Schauplatz f\u00fcr krude, identit\u00e4re M\u00e4rtyrergedenken genutzt wurde, sahen wir uns in unserem Anliegen best\u00e4rkt.<\/p>\n<p>Gegen Opfermythen und M\u00e4rtyrerkult.<br \/>\nT\u00e4ter_innen sind keine Opfer.\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Orte zivil-milit\u00e4rischer Zusammenarbeit angegriffen<br \/>\nBerlin 27. August 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde bei Indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht vom 26\/27.8.2012 haben wir in Berlin Orte zivil-milit\u00e4rischer Zusammenarbeit angegriffen. Die Imtech Hauptniederlassung in Neuk\u00f6lln, die Niederlassung des Sonderforschungsbereich SFB700 in Dahlem wurden mit Farbe und Steinen markiert und Autos des BW\/Deutsche Bahn Furhparks und des Technischen Hilfswerks den Flammen des antimilitaristischen Feuers \u00fcbergeben. Wir sehen unsere Aktion als dezentralen Beitrag zum antimilitaristischen Aktionstag des des Antifa Camps in Dortmund, als Teil der \u201eWar Starts here\u201c Kampagne und f\u00fcr den Internationalen Antikriegstag am 1. September.<\/p>\n<p>Immer mehr Aufgaben werden im Rahmen einer zivil-milit\u00e4rischen Zusammenarbeit an private Unternehmen und \u00f6ffentliche Institutionen abgegeben. In vielen Bereichen weiten sich milit\u00e4rische Aufgaben im Zivilen aus, die Grenzen verschwimmen und werden dadurch unscharf.<\/p>\n<p>Was an den Orten passiert, die wir angegriffen haben, ist alles andere als harmlos, sondern ist Teil der Militarisierung der Gesellschaft mit technologischer, logistischer und wissenschaftlicher Unterst\u00fctzung der Interventionskriege der Bundeswehr. Nicht erst seit der Abschaffung der Wehrpflicht wird die Bundeswehr grundlegend umstrukturiert. Ihr offizieller Auftrag wurde von einer Verteidigungsarmee hinzu einer einer Angriffsarmee mit dem Ziel der Schaffung von Sicherheit und Spezialisierung der Bundeswehr ge\u00e4ndert. Gemeint ist nicht die Sicherheit von Menschen, sondern die Sicherheit der Wirtschaftsordnung im Interesse der westlichen Hegemonialm\u00e4chte. Milit\u00e4rische Interventionen im Ausland haben immer weniger einen milit\u00e4risch organisierten Gegen\u00fcber. Unter dem Stichwort \u201evernetzte\u201c Sicherheit trainiert die Bundeswehr Aufstandsbek\u00e4mpfung mit NGO&#8217;s, der Post, DHL und den deutschen Universit\u00e4ten, z.b.in Afghanistan. Es geht nicht mehr darum Kriege zu gewinnen, sondern die Besatzung der L\u00e4nder muss danach funktionieren. Wer die nicht milit\u00e4risch organisierten Gegner sind, ist nicht schwer zu erraten.<\/p>\n<p>Imtech steht als Beispiel f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie und ist im Auftrag der Deutschen Bahn und der Bundeswehr t\u00e4tig, beliefert Kraftwerks-, Energie- und Schiffbautechnik und stattet Schiffe der Deutschen Marine (Einsatzgruppenversorger) mit klimatechnischen Systemen aus. Seit 2009 ist Imtech in Gro\u00dfbritannien an den beiden neuen Flugzeugtr\u00e4gern f\u00fcr die Royal Navy und bei der polnische Marine t\u00e4tig. Zum Thema Sicherheit und Aufstandsbek\u00e4mpfung kann sich Imtech r\u00fchmen mit dem\u201cReal Time Crime Center\u201d der New Yorker Polizei. Die Bullen haben Zugriff auf Bildschirme von Echtzeitvideos von \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tzen und k\u00f6nnen diese jederzeit mit anderen Beh\u00f6rden abgleichen.Die Imtech GmbH entstand 2002 aus einem Zusammenschluss der Wandsbeker Firma Rudolf Otto Meyer (ROM) und der Firma Rheinelektra Technik. Seit 1992 ist die auf Schiffs-K\u00e4ltemaschinen spezialisierte VSG Verfahrenstechnik f\u00fcr Schiffsbetrieb GmbH eine 100prozentige Tochter von ROM. Schiffsk\u00e4lteanlagen wird ROM auch zum anstehenden Bau der Fregattenklasse 124 beisteuern. Damit tr\u00e4gt Imtech Verantwortung f\u00fcr den Beschu\u00df somalischer K\u00fcstend\u00f6rfer und H\u00e4fen durch Schiffe der Mission Atalanta. Diesen Krieg der NATO gegen sogenannte &#8220;Piraten&#8221; gilt es zu sabotieren wie jeden anderen Einsatz der Bundeswehr. Die somalischen \u201ePiraten\u201c sind ein Beispiel daf\u00fcr sich gegen die brutalen Auswirkungen des Kapitalismus zu wehren, denn den somalischen Fischern wurde jegliche Lebensgrundlage durch die Grossindustriefischrei und Raubfischerei entzogen. Das Meer vor Somalia ist leergefischt. Imtech hat viele Filialen in der BRD und war schon oft Angriffsziel in der Vergangenheit von Antimilitarist_innen, siehe z.b.: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/64422<\/p>\n<p>\u00c4hnliches Beispiel ist BW Furhpark. Die Deutsche Bahn ist ein wichtiger Partner der Bundeswehr, da sie ein grossen Anteil an Transporten f\u00fcr Kriegsger\u00fcst und Soldat_innen tr\u00e4gt. Der BwFuhrparkService GmbH hat f\u00fcr die Bundeswehr ein wirtschaftliches und kundenorientiertes Mobilit\u00e4tskonzept entwickelt und umgesetzt. Das Unternehmen verf\u00fcgt \u00fcber einen Fuhrpark von fast 25.000 Fahrzeugen und ist damit einer der gr\u00f6\u00dften \u00f6ffentlichen Fuhrparkmanager Deutschlands. Die Gesellschaft ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Bundesministeriums der Verteidigung sowie der Deutschen Bahn AG. F\u00fcr uns ein weiteres angreifbares Beispiel um auf die fortschreitende zivil-milit\u00e4rische Zusammenarbeit hinzuweisen.<\/p>\n<p>Ein n\u00e4chstes Beispiel f\u00fcr zivil-milit\u00e4rische Zusammenarbeit ist das THW. Seit 2008 gibt es Kooperationsprotokoll zwischen dem Bundesministerium des Innern, vertreten durch die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, und dem Bundesministerium der Verteidigung \u00fcber die Zusammenarbeit bei Hilfeleistungen im In- und Ausland.Das Kooperationsprotokoll ist das Ergebnis einer intensiven Verst\u00e4ndigung zwischen Bundeswehr und Technischem Hilfswerk \u00fcber Unterst\u00fctzungsleistungen im Rahmen der Zivil-Milit\u00e4rischen Zusammenarbeit.Es regelt unter anderem die Mitbenutzung von Liegenschaften der Bundeswehr durch das THW sowie gegenseitige Ausbildungsunterst\u00fctzung. F\u00fcr Eins\u00e4tze im Ausland enth\u00e4lt es Vereinbarungen zum Mitflug von THW-Helfern in Luftfahrzeugen der Bundeswehr, zur medizinischen Mitversorgung von THW-Helfern in Einsatzsanit\u00e4tseinrichtungen der Bundeswehr und zu verschiedenen Ma\u00dfnahmen logistischer Unterst\u00fctzung, z.B. Einbindung der THW-Helfer in die Feldpost- und Bargeldversorgung.In dem unterzeichneten Kooperationsprotokoll wird die in der Vergangenheit bereits oft getestete ressort\u00fcbergreifende Unterst\u00fctzung auf eine verbindliche Grundlage gestellt und so das besondere Interesse an einer engen Zusammenarbeit zwischen der Bundeswehr und dem THW verdeutlicht.<\/p>\n<p>Aus Katastropheneins\u00e4tzen werden schnell milit\u00e4risch \u00fcberwachte Ausnahmegebiete. Beim Hurrikan Katrina in New Orleans wurden bspw. mittels Milit\u00e4r die Reichen evakuiert und die Armen sollten verelenden, um dann ihre Viertel plattzuwalzen um neue Villen zu bauen. Zum Gl\u00fcck erfolgte ein internationalen Hilferuf und so konnte durch selbstorganisierte Krankenh\u00e4user und Volksk\u00fcchen das schlimmstes verhindert werden. Die Fluglotsenproteste in Spanien wurden durch das Milit\u00e4r beendet etc.<\/p>\n<p>Erst letzte Woche wurde der Bundeswehr vor dem Verfassungsgericht einger\u00e4umt, dass in Ausnahmef\u00e4llen der Einsatz von milit\u00e4rischen Mittel m\u00f6glich ist. Das l\u00e4sst Spielraum f\u00fcr viele Interpretationen: Wird sich\/soll sich ein solcher Einsatz wirklich gegen die \u00dcberschwemmungen richten? Oder gegen andere \u201eKathastrophen\u201c im Jargon der Herschenden, d.h. Gegen Menschen, die sich gegen Kapitalismus, Armut und Ausbeutung wehren. Gerade in Zeiten der sogenannten Finanzkrise versch\u00e4rft sich die soziale Kluft und die Angst der Herrschenden vor Unruhen. Schon oft wurde die Bundeswehr in der Vergangenheit illegal eingesetzt (G8, 1.Mai), entgegen den mahnenden Forderungen aus den Konzentrationslagern \u201eNie wieder Krieg- nie wieder Faschismus\u201c und dem daraus folgenden Prinzip \u201eNie wieder Krieg von deutschem Boden\u201c und \u201ekeine Zusammenarbeit von Milit\u00e4r und Polizei im Inneren\u201c.<\/p>\n<p>Im Nato Strategie Papier \u201eUrban Operation 2020\u201c planen die Nato-Staaten mit engagierter Beteiligung der BRD den Aufbau des Milit\u00e4rs im Inneren. Das in der Politik robuste Ma\u00dfnahmen gegen die Bev\u00f6lkerung f\u00fcr n\u00f6tig erachtet werden, zeigt die Ausrichtung der Urban Operations Conference. Ihr Ansatz ist die paramilit\u00e4rische L\u00f6sung f\u00fcr soziale Konflikte in St\u00e4dten. Diese St\u00e4dte sollen nicht mehr weggebomt werden, sondern f\u00fcr das kapitalistische Gesellschaftsmodell noch nutzbar sein. Staatliche Stellen rechnen mit aufstands\u00e4hnlichen Ereignissen in absehbarer Zeit, sonst w\u00fcrden sie nicht in diesen Absatzmarkt investieren (mehr dazu: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/node\/52821).<\/p>\n<p>Um diesen Pl\u00e4nen der NATO gerecht zu werden baut die BRD in Zusammenarbeit mit Rheinmetall Defense eine Stadt \u201eSchn\u00f6ggersburg\u201c im Gefechts\u00fcbungszentrum (G\u00dcZ), mitten in Sachsen-Anhalt. Eine Stadt mit Regierungsviertel, Elendsviertel, Flugplatz, Autobahn, Marktplatz, U-Bahn, Flussbett etc, um dort mit deutschen High-Tech Aufstandsbek\u00e4mpfung im urbanen Raum zu \u00fcben. Im September vom 12.-17.9. wird dort ein Widerstandscamp stattfinden \u201eWar Starts here Camp\u201c.<\/p>\n<p>Um zu einer Angriffs,-Berufsarmee zu werden braucht es Rekrut_innen. Zur Rekrutierung neuer Soldat_innen tritt die Bundeswehr vermehrt in \u00f6ffentlichen R\u00e4umen an Schulen, Unis, Jobcentern, auf Girls Day versuchen sie Menschenschl\u00e4chter_innen zu finden.<\/p>\n<p>Auch an den Universit\u00e4ten stehen der Bundeswehr die T\u00fcren weit offen. An einigen Universit\u00e4ten wird dies durch eine Zivilklausel, die Forschung zu anderen als friedlichen Zwecken verbietet, unterbunden. Viele dieser Regelungen entstanden nach dem 2. Weltkrieg unter dem noch frischen Eindruck der Indienstnahme der Wissenschaften w\u00e4hrend des Faschismus. Doch genauso wie die Einsicht, dass Deutschland nie wieder an einem Angriffskrieg beteiligt sein sollte , scheinen solche Erkenntnisse in Zeiten, in denen zur EM endlich auch das deutsche \u201eVolk\u201c wieder ungeniert stolz auf sein Vaterland sein darf, der Etablierung deutscher Macht- und Wirtschaftsinteressen in der Welt im Weg zu sein. So werden solche Zivilklauseln teilweise schlicht und ergreifend nicht beachtet, wie z.B. an der TU Berlin. In anderen F\u00e4llen tarnt sich milit\u00e4risch relevante Forschung als Sicherheitsforschung. Sicherheitsforschung dient offiziell nicht in erster Linie milit\u00e4rischen Zielen, aber es wird ganz offen zugegeben, dass deren Ergebnisse \u201eauch\u201c f\u00fcr milit\u00e4rische Zwecke genutzt werden k\u00f6nnen. Wir begr\u00fc\u00dfen die in den letzten Jahren an vielen Unis entstandenen Initiativen zur Einf\u00fchrung von Zivilklauseln, auch wenn dies nat\u00fcrlich nicht genug ist.<\/p>\n<p>An der FU Berlin gibt des mit dem SFB 700 ein Bilderbuchbeispiel sozialwissenschaftlicher Sicherheitsforschung. Zentrales Geb\u00e4ude und Postadresse ist bezeichnenderweise das Alfried-Krupp-Haus, benannt nach Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, seit 1931 Mitglied der SS, seit 1943 Vorsitzender und alleiniger Eigent\u00fcmer der Krupp AG, einer der wichtigsten R\u00fcstungslieferanten des Nationalsozialismus, Wehrwirtschaftsf\u00fchrer und Mitglied des R\u00fcstungsrates. 1948 wurde er in den N\u00fcrnberger Prozessen wegen der Besch\u00e4ftigung von Zwangsarbeitern, u.a. auch KZ-H\u00e4ftlingen aus Ausschwitz, und der Pl\u00fcnderung (Demontage von Industrieanlagen in besetzten Gebieten und Wiederaufbau im deutschen Reich) zu 12 Jahren Haft verurteilt. Nach seinem Tod ging sein Verm\u00f6gen an die Krupp Stiftung, der auch das Alfied-Krupp-Haus geh\u00f6rt und die es dem SFB 700 zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p>Getragen von der FU Berlin, der Uni Potsdam, dem Wissenschaftszentrum Berlin (WZB), der Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), der Hertie School of Governance und dem European University Institute Florenz, finanziert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), allesamt zivile Einrichtungen, widmet sich der SFB 700 der Frage: \u201eWie und unter welchen Bedingungen werden Governance-Leistungen in den Bereichen Herrschaft, Sicherheit und Wohlfahrt in R\u00e4umen begrenzter Staatlichkeit erbracht, und welche Probleme entstehen dabei?\u201c.<\/p>\n<p>Bei dem Wort Governance denkt ein Mensch, dem akademische Diskurse nicht fremd sind, zun\u00e4chst an eine postmoderne Tradition herrschaftskritischer Forschung. Der Versuch, Herrschaft als erbrachte Leistung zu verharmlosen, ist an Zynismus kaum zu \u00fcbertreffen. Mit Sicherheit und Wohlfahrt ist h\u00f6chstens am Rande das Wohlergehen der Menschen gemeint, n\u00e4mlich genau dann, wenn es der Akzeptanz der milit\u00e4rischen Intervention und damit der Sicherheit der deutschen Soldaten, der Legitimit\u00e4t der Herrschaft, dem Zugang zu Ressourcen und, wie auch offen zugegeben wird, der Sicherheit der Produktionsst\u00e4tten dient. Eigentliches Ziel des SFB 700 ist es, in instabilen Regionen der Welt, zu deren Instabilit\u00e4t man zur Not auch erst mal etwas nachhelfen muss, die Machtverh\u00e4ltnisse zu verstehen und zum eigenen Nutzen beeinflussen zu k\u00f6nnen. Der SFB 700 forscht f\u00fcr den Krieg im Dienst deutscher Macht- und Wirtschaftsinteressen und hat damit weder an der Uni noch irgendwo sonst eine Existenzberechtigung.<\/p>\n<p>Wir h\u00f6ren schon die entsetzen Aufschreie, wir w\u00fcrden mit unserer Aktion die Freiheit der Wissenschaft angreifen. All den entsetzten Menschen k\u00f6nnen wir nur erwidern: euer Entsetzen kommt zu sp\u00e4t! Diese Freiheit wird schon seit Jahren durch die neoliberale Umgestaltung der Hochschulen angegriffen, wirtschaftliche und milit\u00e4rische Interessen bestimmen die Inhalte der Lehrpl\u00e4ne und der Forschung, unbequeme gesellschaftskritische Inhalte und Dozent_innen wurden weitgehend verbannt. So wurden z.B. 2 Professuren f\u00fcr Politische Ideengeschichte durch 2 weitere Professuren f\u00fcr den SFB 700 ersetzt. Wir schlie\u00dfen uns den Forderungen nach Zivilklauseln an allen Unis an, genauso wie der vom AstA FU erhobenen Forderung der Abschaffung des SFB 700.<\/p>\n<p>Aber damit haben wir noch lange nicht genug. Denn ohne die Abschaffung der Bundeswehr, nationalstaatlicher Grenzen und der kapitalistischen Weltordnung wird es kein friedliches und selbstbestimmtes Zusammenleben der Menschen geben. Ein kriegsf\u00fchrender Staat, eine boomende Wirtschaft mit Kriegsger\u00e4t und -technologie und den passenden Besatzungskonzepten, kann am wenigsten eine kriegshinterfragende Bev\u00f6lkerung gebrauchen. Dem wollen wir etwas entgegensetzen, und zwar hier und jetzt den Krieg beginnt hier.<\/p>\n<p>Nie wieder Deutschland!<\/p>\n<p>Solidarische Gr\u00fc\u00dfe ans Antifa-Camp und War starts here Camp in der Altmark!<br \/>\nKriegstreiberei und Militarisierung markieren, blockieren, sabotieren!<\/p>\n<hr>\n<p>Gleissabotage bei Gefechts\u00fcbungszentrum<br \/>\nAltmark 7. Oktober 2012<\/p>\n<p>Krieg beginnt hier: Streckensperrung Gardelegen \u2013 Gefechts\u00fcbungszentrum<\/p>\n<p>Der einzige Gleisanschluss des Gefechts\u00fcbungszentrums (G\u00dcZ) Altmark ist derzeit unpassierbar. Ein zehn Meter breites Loch im Bahndamm macht Milit\u00e4rtransporte von Bahn und Bundeswehr vor\u00fcbergehend unm\u00f6glich. AntimilitaristInnen haben am Wochenende nicht nur das Gleisbett, sondern den oberen Teil des Damms abgetragen. Mit diesem Eingriff in den Kriegsverkehr s\u00fcdlich von Gardelegen wollen wir zeigen, dass Krieg dort sabotierbar ist, wo er gedacht, ge\u00fcbt und mit Nachschub versorgt wird.<\/p>\n<p>Gern h\u00e4tten wir f\u00fcr unsere Gleisarbeiten einen der auf dem Gefechts\u00fcbungszentrum (G\u00dcZ) stationierten Bagger der Bundeswehr \u201eausgeliehen\u201c. Da das Ger\u00e4t zu dem von uns gew\u00e4hlten Zeitpunkt nicht in erreichbarer N\u00e4he stand, mussten wir in einer gr\u00f6\u00dferen Gruppe mit Klappspaten bewaffnet auf mehrst\u00fcndige Friedenspraxis in Handarbeit ausweichen.<\/p>\n<p>KRIEG \u00dcBEN IST TEIL VON KRIEG F\u00dcHREN<\/p>\n<p>Das Gefechts\u00fcbungszentrum in der Altmark ist Europas modernste Kriegs\u00fcbungseinrichtung. Auf diesem riesigen Areal \u00fcben alle! Bundeswehr-SoldatInnen des Heeres bevor sie in einen der deutschen Kriege geschickt werden. Dabei ist die Beschr\u00e4nkung auf Auslandseins\u00e4tze l\u00e4ngst \u00fcberholt. Mit dem Bau einer Trainingsstadt zur Aufstandsbek\u00e4mpfung \u201eSchn\u00f6ggersburg\u201c auf dem G\u00dcZ ab diesem Jahr r\u00fcckt die politisch gewollte Verschmelzung von Krieg nach innen und au\u00dfen auch im praktischen \u00dcbungsbetrieb n\u00e4her. Begleitet von der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zum bewaffneten Einsatz der Bundeswehr im Inneren und der Indienststellung neuer ReservistInnen-Einheiten f\u00fcr den milit\u00e4rischen Unterst\u00fctzungseinsatz im Inneren n\u00e4hern sich zivile und milit\u00e4rische \u201eSicherheits\u201c-Konzepte weiter an. Ein milit\u00e4rischer Einsatz zur Unterdr\u00fcckung von Unruhen und Streikbewegungen soll explizit trainiert werden.<\/p>\n<p>Wie wichtig der reibungslose Betrieb des Gefechts\u00fcbungszentrums als zentraler Ausbildungs-Abschluss der k\u00e4mpfenden Einheiten f\u00fcr den deutschen Kriegsablauf ist, haben k\u00fcrzlich die TeilnehmerInnen des ersten antimilitaristischen Camps am G\u00dcZ unter dem Titel \u201ewar starts here\u201c erleben m\u00fcssen. Bei deren Aktionstag am 15. September lie\u00df der Kommandant des G\u00dcZ die in Afghanistan erwartete Truppe mit ihren Panzern weiter \u00fcben, obwohl AktivistInnen auf dem Gel\u00e4nde waren. Der Leiter des G\u00dcZ, Oberst Sladeczek, kommentierte zynisch, dass die wesentlichen Ziele des Tages erreicht wurden &#8211; \u201ees habe keine Verletzten und keine Toten gegeben\u201c.<\/p>\n<p>DER DAMM IST GEBROCHEN<\/p>\n<p>Der Aktionstag hat aber eben auch gezeigt, dass es offenbar m\u00f6glich ist, den eng getakteten, laufenden Kriegstrainingsbetrieb direkt zu st\u00f6ren. AugenzeugInnen berichten in unabh\u00e4ngigen Medien beispielsweise von einer Farb\u201cattacke\u201c auf einen Panzer w\u00e4hrend einer Gefechts\u00fcbung. An mehreren Stellen wurde Geb\u00e4ude auf dem Gel\u00e4nde pink markiert. Bereits im Vorfeld ruderte Oberst Sladeczek verbal zur\u00fcck, trotz der eigens f\u00fcr diesen Tag stationierten 1000 BundespolizistInnen und \u00e4hnlich vielen SoldatInnen: \u201eWir k\u00f6nnen dieses Hase-und-Igel-Spiel nicht gewinnen\u201c.<br \/>\nWir begl\u00fcckw\u00fcnschen die Aktionstag-TeilnehmerInnen zu diesem beeindruckenden Aufbruchssignal, eine der zentralen Kriegsinfrastrukturen Deutschlands zu \u201eentern\u201c und zu st\u00f6ren. Wir haben mit unserer Sabotage der eingleisigen Bahnanbindung eine andere M\u00f6glichkeit gew\u00e4hlt: das G\u00dcZ f\u00fcr den An- und Abtransport von schwerem milit\u00e4rischen Ger\u00e4t zeitweise abzukoppeln und damit den \u00dcbungsbetrieb zu beeintr\u00e4chtigen. Die \u00fcbenden Truppen reisen (derzeit noch) mit ihrem eigenen Kriegsger\u00e4t an. W\u00e4hrend die leichtere Kriegsfracht vornehmlich mit LKW transportiert wird, werden Panzer und anderes Gro\u00dfger\u00e4t regelm\u00e4\u00dfig mit der Bahn verschoben. Bei einem 10-14 t\u00e4gigen \u00dcbungsaufenthalt und einer fast vollst\u00e4ndigen Jahresauslastung ergeben sich viele M\u00f6glichkeiten zur Blockade von Milit\u00e4rtransporten.<\/p>\n<p>SICHERHEITSHINWEIS<\/p>\n<p>Die Bahnstrecke Gardelegen-G\u00dcZ wird nicht f\u00fcr den Personenverkehr sondern ausschlie\u00dflich f\u00fcr Milit\u00e4rtransporte genutzt. Zus\u00e4tzlich dient unsere (f\u00fcnffache) Absicherung der Streckenabschnitte n\u00f6rdlich und s\u00fcdlich unserer Baustelle dazu, jeglichen Unfall auszuschlie\u00dfen: Alle Z\u00fcge sind durch Absperrungen, Warndreiecke, akustische und optische Signale sowie montierte Bremsschlitten der Bahn in ausreichendem Abstand zum Halten gezwungen.<\/p>\n<p>Den reibungslosen Kriegsablauf der Bundeswehr untergraben !<br \/>\nDen kriegerischen Konsens an der \u201eHeimatfront\u201c aush\u00f6hlen !<br \/>\nAntimilitaristisches Ausgrabungsteam Altmark<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/68728<\/p>\n<hr>\n<p>Kriegstreiber markiert und sabotiert<br \/>\nHamburg 1. September 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns per E-Mail zugeschickt:<\/p>\n<p>&#8220;WAR STARTS HERE &#8211; LETS STOP IT HERE<\/p>\n<p>Antimilitaristische Aktionswochen vor dem Antikriegstag in Hamburg 20.8.-1.9.2012<\/p>\n<p>x brennender Fahrzeugpark bei Kriegsschiffausr\u00fcster<br \/>\nx Siemens-Kfz tiefergelegt und Scheiben eingeschlagen<br \/>\nx Farbe am Haus des Vorstands von EULER\/HERMES-Versicherungen<br \/>\nx H\u00e4user von Mitgliedern des FREUNDESKREIS AUSBILDUNG AUSL\u00c4NDISCHER OFFIZIERE an der F\u00fchrungsakademie mit Farbe beworfen<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<p>In der Strasse Bekwisch wohnt Martin Willich. Seit Dezember 2011 ist der ehemalige Pr\u00e4sident der Hamburger B\u00fcrgerschaft und Ex Studio Hamburg Chef Vorstand des &#8220;Freundeskreises Ausbildung Ausl\u00e4ndischer Offiziere an der F\u00fchrungsakademie der Bundeswehr&#8221; in Hamburg. Die F\u00fchrungsakademie der Bundeswehr ist die milit\u00e4rische Ausbildungsst\u00e4tte der Streitkr\u00e4fte in Deutschland. Sie existiert seit \u00fcber 50 Jahren und dient der Fort- und Weiterbildung von Offizieren zu Stabsoffizieren. 600 Lehrgangsteilnehmer_innen, darunter ca 100 aus anderen Natostaaten und &#8220;befreundeten&#8221; Nationen werden hier st\u00e4ndig trainiert. Viele tausend Killer sind hier zu Generals- und Admiralst\u00e4blern ausgebildet worden. Das Ausw\u00e4rtige Amt w\u00e4hlt die Teilnehmer_innen aus Nicht-Natostaaten nach strategischen Gesichtspunkten aus: In welcher Region ist die deutsche Wirtschaft an Bodensch\u00e4tzen interessiert, wo wird die deutsche Wirtschaft investieren, wohin k\u00f6nnen Waffen verkauft werden, welche Staaten k\u00f6nnen als Aufmarschgebiete f\u00fcr Kriegseins\u00e4tze oder zur Regulierung von Fluchtbewegungen genutzt werden. Dass einige der in Blankenese ausgebildeten Offiziere in ihrer weiteren Laufbahn als Kriegsverbrecher traurige Ber\u00fchmtheit erlangten, ist zwar bedauerlich aber nicht zu \u00e4ndern, denn laut Verteidigungsministerium werden durch die Weiterbildung mittel- bis langfristig positive Multiplikatoren in den unterschiedlichen Staaten gewonnen. Im Freundeskreis trifft sich, wer in Hamburg Rang und Namen hat(te): Werner Otto (Gr\u00fcnder des Ottoimperiums), Helmut Greve (Immobilien), Albert Darhoven (Kaffee), Volker R\u00fche (ehemaliger Verteidigungsminister), Henning Voscherau (ehemaliger B\u00fcrgermeister), Helmut Schmidt (Uralt Bundeskanzler), Milit\u00e4rs, Konsule, Wirtschaftskapit\u00e4ne, Politiker. Sie k\u00fcmmern sich um die Betreuung und Unterst\u00fctzung der &#8220;Gastoffiziere&#8221; und ihrer Familien. Die Hamburger B\u00fcrgerschaft ist korporatives Mitglieg. Martin Willich, Gr\u00fcndungsmitglied des Vereins und mit betont ungebrochenem Verh\u00e4ltnis zur Bundeswehr und Verbundenheit zu Deutschland bezeichnet den Freundeskreis als eines der besten milit\u00e4risch-diplomatischen Instrumente der BRD. Willichs Haus wurde mit Farbe markiert.<\/p>\n<p>Auch das Eigenheim des FDP-Verteidigungsexperten Burkhardt M\u00fcller-S\u00f6nksen in der Bernwardkoppel, \u00fcber dem die Deutschlandfahne flattert, ist mit Farbbeuteln beworfen worden. M\u00fcller-S\u00f6nksen ist im Freundeskreis Ausbildung ausl\u00e4ndischer Offiziere und hat mehrfach den Ausbildungsauftrag f\u00fcr Soldaten &#8220;befreundeter Staaten&#8221; verteidigt und erst k\u00fcrzlich die Fortbildung usbekischer Teilnehmer. Zur Begr\u00fcndung gab er an, da\u00df Usbekistan sehr wichtig sei f\u00fcr die Versorgung der Bundeswehr in Afghanistan und f\u00fcr ihren baldigen Abzug von dort. M\u00fcller-S\u00f6nksen ist Verfasser eines Positionspapiers der FDP bez\u00fcglich des sogenannten Veteranentages. Die Auslandseins\u00e4tze der Bundeswehr gehen nunmehr in ihr drittes Jahrzehnt und \u00fcber 300.000 deutsche Soldat_innen waren weltweit stationiert. Die FDP und das Verteidigungsministerium w\u00fcnschen sich einen st\u00e4ndigen Feier- und Ehrentag f\u00fcr die Veteranen. M\u00fcller-S\u00f6nksen fordert eine &#8220;Veteranenkarte&#8221;, mit der Soldat_innen Vorteile bei staatlichen Einrichtungen und Unternehmen bekommen sollen, ebenfalls z.B. Verg\u00fctungen in Restaurants, Theatern etc. Die Wirtschaft soll ebenfalls die Initiative ergreifen und sich zu den Streitkr\u00e4ften bekennen. Im Bundestag und im Verteidigungsausschu\u00df hat sich M\u00fcller-S\u00f6nksen engagiert f\u00fcr eine Erweiterung der EU-Mission vor Somalia eingesetzt. Der Bundeswehr ist es jetzt &#8220;erlaubt&#8221; in einem K\u00fcstenstreifen von 2 Kilometern Tiefe &#8220;Piraten&#8221; anzugreifen.<\/p>\n<p>Im mit Farbe markierten Loogestieg 17 wohnt Hans Janus, Vorstand von Euler Hermes Kreditversicherungen, befa\u00dft mit den Exportkreditgarantien der Bundesregierung. Hermes B\u00fcrgschaften sch\u00fctzen Exporteure vor Verlusten durch ausbleibende Zahlungen, sind also quasi eine indirekte Subvention. Insbesondere im R\u00fcstungsgesch\u00e4ft ist die Gew\u00e4hrung von Exportkreditgarantien extrem wichtig. Von 2000 bis 2010 deckte Euler Hermes ein Auftragsvolumen f\u00fcr deutsche R\u00fcstungsprojekte in H\u00f6he von 7 Milliarden Euro ab. Der gr\u00f6\u00dfte Posten war der Verkauf von Kriegsschiffen durch Thyssen Krupp Marine Systems. 2011 wurden Milit\u00e4rschiffe von Thyssen Krupp, darunter U-Bootlieferungen an die T\u00fcrkei, mit 2,5 Milliarden Euro abgesichert. Da die Genehmigungen nicht ver\u00f6ffentlicht werden m\u00fcssen, ist davon auszugehen, da\u00df das tats\u00e4chlich gew\u00e4hrte Kreditaufkommen noch h\u00f6her ausf\u00e4llt.<\/p>\n<p>In der Schlenzigstrasse 6, Sitz der W\u00e4rtsil\u00e4 Deutschland GmbH, wurde unter mehreren Autos feuer gelegt. W\u00e4rtsil\u00e4 produziert Schiffspropeller und Schiffsdieselmotoren f\u00fcr Kriegsschiffe aller Art: U-Boote, Fregatten, Zerst\u00f6rer, &#8230; Zu den Kunden von W\u00e4rtsil\u00e4 geh\u00f6rt Thyssen Krupp Marine Systems.<\/p>\n<p>In der Kr\u00f6gerkoppel wurde ein Siemens-Kfz tiefergelegt und die Scheiben eingeschlagen.<\/p>\n<p>Krieg dem Krieg<\/p>\n<p>es gibt kein ruhiges Hinterland!&#8221;<\/p>\n<hr>\n<p>Farbbeutel-Angriff auf Politker-H\u00e4user und Bundeswehrfahrzeug angez\u00fcndet<br \/>\nHamburg 1. September 2012<\/p>\n<p>Farbanschl\u00e4ge auf zwei H\u00e4user Hamburger Politiker: Burkhardt M\u00fcller-S\u00f6nksen und Christoph Krupp betroffen. Staatsschutz ermittelt. Auch wurde ein Wagen der Bundeswehr angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Nach drei mutma\u00dflich politisch motivierten Anschl\u00e4gen, die sich alle in der Nacht zu Sonnabend abgespielt haben, hat die Staatsschutz-Abteilung der Kripo die Ermittlungen \u00fcbernommen. Die Spezialisten fahnden mit Hochdruck nach T\u00e4tern, die Farbgeschosse auf das Haus des FDP-Bundestagsabgeordneten Burkhardt M\u00fcller-S\u00f6nksen warfen, und den Farbspr\u00fchrern, die am Haus von Senatskanzleichef Christoph Krupp diverse schwarze Kreuze hinterlie\u00dfen. In der Zwischenzeit dieser Anschl\u00e4ge verbrannte vor dem Bundeswehrkrankenhaus in Wandsbek noch ein Wagen der Bundeswehr.<\/p>\n<p>&#8220;Ich werde mich auch von diesem Anschlag nicht einsch\u00fcchtern lassen und gehe meiner T\u00e4tigkeit im Verteidigungsausschuss weiter unerschrocken nach&#8221;, sagte M\u00fcller-S\u00f6nksen gestern. Schon einmal, im August 2008, hatten unbekannte T\u00e4ter das Niendorfer Haus des Politikers angegriffen. Damals durchschlugen mehrere Steine die Fenster, jetzt warfen die T\u00e4ter Farbbeutel gegen die Fassade. &#8220;Gegen 4 Uhr habe ich drau\u00dfen Ger\u00e4usche geh\u00f6rt. Aber als ich vor die T\u00fcr trat, konnte ich weder Personen noch Sch\u00e4den erkennen&#8221;, sagt der 54 Jahre alte Bundestagsabgeordnete. Ermittler fanden am Morgen mehrere Gl\u00fchlampengewinde und eine noch komplette, mit Farbe gef\u00fcllte Gl\u00fchlampe. Sechs Farbflecken waren an der Fassade des M\u00fcller-S\u00f6nksen-Hauses zu sehen.<\/p>\n<p>Knapp drei Stunden sp\u00e4ter verlie\u00df eine Mitarbeiterin des Bundeswehrkrankenhauses ihren Arbeitsplatz, um nach dem Nachtdienst nach Hause zu gehen. In einer Parkbucht sah sie einen noch qualmenden Opel Insignia der Bundeswehr. Das Fahrzeug war offenbar bis dahin unbemerkt ausgebrannt. Auch in diesem Fall geht die Kripo von einem politischen Hintergrund aus.<\/p>\n<p>Gegen 7.30 Uhr dann bemerkt der fr\u00fchere Bergedorfer Bezirksamtschef Christoph Krupp, dass unbekannte T\u00e4ter mit Spr\u00fchfarbe an seinem Haus mehrere schwarze Kreuze hinterlassen hatten. Drei Nachbarn sahen entsprechende Schmierereien an ihren Autos. Farbanschl\u00e4ge hatte es zuletzt auch auf das Haus der Stadtentwicklungssenatorin Jutta Blankau gegeben, Ex-Sozialsenator Dietrich Wersich war 2010 von einem Anschlag betroffen. 2009 flogen Steine gegen die H\u00e4user der (Ex)-Senatoren Christoph Ahlhaus, Fritz Vahrenholt und Herlind Gundelach.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt.de<\/p>\n<hr>\n<p>Farbe auf Anwaltskanzlei aufgrund ihres hochrangigen Klientens<br \/>\nK\u00f6ln 5. September 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde auf indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201eZum dritten Jahrestag des vom Kriegsverbrecher Oberst Klein angeordneten Kundus-Massakers habe wir gestern den Eingangsbereich der Anwaltskanzlei Oppenhoff &amp; Partner am Konrad-Adenauer-Ufer 23 unter Farbe gesetzt und die Parole &#8220;Krieg beginnt hier&#8221; hinterlassen.<\/p>\n<p>Zur Erinnerung:<br \/>\nAm 4. September 2009 hatte Bundeswehr-Oberst Georg Klein die Bombardierung von zwei Tanklastzuegen bei Kundus angeordnet. Waehrend die den Befehl ausfuehrenden amerikanischen Piloten strafversetzt wurden, war Oberst Klein nicht einmal disziplinarisch zur Verantwortung gezogen worden. Nach der Bundesanwaltschaft hatte auch die Bundeswehr die Ermittlungen gegen den Offizier eingestellt: \u00abAnhaltspunkte f\u00fcr ein Dienstvergehen haben sich nicht ergeben\u00bb. Jetzt wird der fuer das Massaker von mindestens 142 Menschen Verantwortliche sogar zum General befoerdert.<\/p>\n<p>Die Vertuschungsversuche dieses Kriegsverbrechens waren ueberdeutlich: Obwohl es die Dienstvorschriften verlangen, dass ein Bombenziel innerhalb von zwei Stunden von Feldjaegern aufgeklaert werden muss, geschah dies erst zehn Stunden nach der Bombardierung. Die Feldjaeger fanden dann nur noch &#8220;einen deutlich veraenderten Ereignisort, der einen geradezu stark gereinigten Eindruck hinterliess&#8221; vor.<br \/>\n&#8220;Zivile&#8221; Unterstuetzung fuer Bundeswehr und Kriegsindustrie<br \/>\n\u201eOppenhoff &amp; Partner steht fuer mehr als 100 Jahre Rechtsberatung auf hoechstem Niveau.\u201c, so die Selbstdarstellung der Kanzlei, die seit 1908 Unternehmen in Wirtschafts- und Steuerrecht beraet. Und tatsaechlich ist unter den Klient_innen so mancher Global Player und so mancher Promi.<br \/>\nDie Kanzlei beraet nicht nur den Formel 1- Piloten Sebastian Vettel bei seinem Vertrag mit Red Bull. Sie ist auch eine der renommiertesten Kanzleien in der Beratung von Ruestungs- und Logistik-Unternehmen bei deren Zusammenarbeit mit der Bundeswehr oder anderen NATO-Partnern. Die auf die Wehrtechnikbranche spezialisierten Anwaelte der Sozietaet sind in massgebliche nationale und multinationale Ruestungsprojekte involviert. Hauptkunde der Kanzlei in diesem Sektor ist Deutschlands Ruestungsprimus Krauss-Maffei Wegmann (KMW).<br \/>\nDie Kanzlei beraet die Unternehmen nicht nur in Rechtsfragen hinsichtlich des strategischen Vorgehens bei Ausschreibungen und Verhandlungen sondern entwickelt eigenstaendig Strukturen f\u00fcr die industrielle Zusammenarbeit mit dem Militaer. Oppenhoff &amp; Partner ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft fuer Wehrtechnik und des Foerderkreis Heer. In diesem Rahmen laedt die Kanzlei zu Diskussionsrunden ueber die Herausforderungen und Chancen des Europaeischen Binnenmarkts fuer die Deutsche Wehrtechnik ein. Zu den geladenen Redner_innen gehoeren Ministerialbeamte des Bundesverteidigungsministeriums und der Europaeischen Kommission. Diskutiert werden die aktuellen Bedingungen bei oeffentlichen Ausschreibungen und militaerischen Beschaffungsprojekten.<br \/>\nDie Kanzlei organisiert darueber hinaus seit Jahren den Koelner Defence Roundtable. Rund 60 Teilnehmer_innen aus Industrie und Bundeswehr laedt die Kanzlei zur Diskussion ueber neue Kooperationsmodelle zwischen Industrie und Militaer ein. Detlef Bartel, Leiter Geschaeftsbereich Service bei Krauss-Maffei Wegmann (KMW), stellte im Juli letzten Jahres vor, wie das Unternehmen in Afghanistan die Bundeswehr, aber auch andere Buendnispartner seit einiger Zeit mit Erfolg unter anderem im Bereich der Logistischen Unterstuetzung (Integrated Logistic Support \u2013 ILS) unterstuetzt. Dies ermoeglicht der Bundeswehr, Kriegssruestung vor Ort einsatzfaehig zu halten, ohne eine eigene komplette Struktur im Einsatzgebiet aufbauen zu muessen. KMW-Mitarbeiter unterhalten Servicestuetzpunkte mit eigenem Personal, eigenen geschuetzten Unterkunftscontainern und industrieller Werkzeugausstattung im Einsatzgebiet in Afghanistan. Zwar nimmt das Personal der Industrie an Missionen der Bundeswehr selbst nicht teil. Aber im Rahmen des eigenen Aufgabengebiets seien die Mitarbeiter &#8220;sehr flexibel aufgestellt&#8221;, um die Bundeswehr im Einsatz vor Ort bestmoeglich zu unterst\u00fctzen.<br \/>\nBei der Optimierung hochspezialisierter Serviceleistungen der Privatindustrie fuer das Militaer gibt sich die Kanzlei Oppenhoff und Partner besonders innovativ: Ausgehend von der Logistischen Unterstuetzung kann im Rahmen von sogenannten Betreibermodellen auch das Kriegsgeraet selbst von der Industrie betrieben werden, so dass die Bundeswehr dieses nicht kaufen muss, sondern lediglich fuer den erforderlichen Einsatzzeitraum gegen ein Entgelt nutzt.<br \/>\nKrieg beginnt hier!<br \/>\nKein Vergeben &#8211; Kein Vergessen<br \/>\nWir moechten mit dieser Aktion der Opfer des Kundus-Massakers gedenken und den zum General befoerderten Kriegsverbrecher Georg Klein an seinem neuen Dienstort Koeln einen Nicht-Willkommensgruss als Zeichen unserer Verachtung uebersenden.\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Brandanschlag auf Auto der Firma Imtech<br \/>\nBerlin 26. Juli 2012<\/p>\n<p>Heute Morgen hat in Wedding (Bln) in der Behmstr. ein Fahrzeug der Firma Imtech gebrannt. Imtech verhalf der New Yorker Polizei zu einem \u201cReal Time Crime Center\u201d. Auf einem riesigen Bildschirm k\u00f6nnen sich dabei die Beamten rund um die Uhr in Echtzeit Videos \u00f6ffentlicher Pl\u00e4tze anschauen und mit Verwaltungs- und Polizeidaten abgleichen.<\/p>\n<p>\u201cDas Zentrum wird hochentwickelte Informationstechnologien einsetzen, um entstehende Kriminalit\u00e4t schnell zu identifizieren und zu beenden\u201d, sagt New Yorks B\u00fcrgermeister Bloomberg. \u201cEs wird der Polizei helfen, gef\u00e4hrliche Kriminelle zu fangen, bevor sie andere verletzen k\u00f6nnen.\u201d<\/p>\n<p>Eine Firma der Imtech-Gruppe, die Imtech Marine &amp; Offshore BV, hilft bei der Ausr\u00fcstung deutscher, britischer, niederl\u00e4ndischer, polnischer, singapurischer und indonesischer Kriegsschiffe.<\/p>\n<p>Imtech\u2019s Aktivit\u00e4ten im Bereich der R\u00fcstung haben Tradition. Die Imtech GmbH entstand 2002 aus einem Zusammenschluss der Wandsbeker Firma Rudolf Otto Meyer (ROM) und der Firma Rheinelektra Technik.<\/p>\n<p>\u201cROM wurde 1858 auf der Hamburger Elbinsel Peute von Rudolph Otto Meyer als Heizungsfirma gegr\u00fcndet. In einer Anzeige von 1978 behauptete ROM, man sei \u201cseit 1917 ununterbrochen f\u00fcr deutsche und ausl\u00e4ndische Werften im Marineschiffbau t\u00e4tig\u201d, was vermutlich nicht ganz korrekt ist. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde ROM als ehemaliger R\u00fcstungsbetrieb auf die Demontageliste gesetzt; es erfolgte aber nur eine Teildemontage&#8221;<\/p>\n<p>Seit Oktober 1992 ist die auf Schiffs-K\u00e4ltemaschinen spezialisierte VSG Verfahrenstechnik f\u00fcr Schiffsbetrieb GmbH eine 100prozentige Tochter von ROM. Die VSG (fr\u00fchere Anschrift: Heselst\u00fccken 17 in Gross Borstel) besitzt eigene R\u00fcstungserfahrung: Sie hat f\u00fcr die MEKO-Exportfregatten von Blohm + Voss eine neue Generation von sog. Kaltwassers\u00e4tzen entwickelt und gefertigt. Jede MEKO 360 (geliefert an Nigeria und Argentinien) erhielt 38 Airconditioning- und K\u00fchlanlagen von VSG; einige von ihnen waren f\u00fcr die Munitionskammern der Schiffe bestimmt.( Anzeigen in: International Defence Eqipment Catalogue 1985\/86, Vol. III S. 493; Naval Forces Special Supplement Blohm + Voss 1988, S. 38)<\/p>\n<p>Schiffsk\u00e4lteanlagen wird ROM auch zum anstehenden Bau der Fregattenklasse 124 beisteuern.<\/p>\n<p>Damit tr\u00e4gt Imtech auch mit an der Verantwortung f\u00fcr den Beschu\u00df somalischer K\u00fcstend\u00f6rfer und H\u00e4fen durch Schiffe der Mission Atalanta.<\/p>\n<p>Diesen Krieg der NATO gegen sogenannte &#8220;Piraten&#8221; gilt es genauso zu sabotieren wie jeden anderen Einsatz der Bundeswehr, egal ob er als Rekrutierungsveranstaltung in deutschen Schulen oder am Horn von Afrika stattfindet.<\/p>\n<p>Unsere Abr\u00fcstungsinitiative soll auch als Soliaktion f\u00fcr jene Somalis verstanden werden, die derzeit in Hamburg vor Gericht stehen.<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/64422<\/p>\n<hr>\n<p>Farbangriff auf die Firma \u201eBoeing\u201c<br \/>\nBerlin 17. September 2012<\/p>\n<p>Folgendes Schreiben wurde uns zugeschickt:<\/p>\n<p>\u201eWir haben in der vergangenen Nacht zum 17.9.12 die Berliner Vetretung der Firma Boeing in der Lenn\u00e9stra\u00dfe 9 am Tiergarten, mit zahlreichen Farbbeuteln markiert.<br \/>\nBoeing ist einer der weltweit gr\u00f6ssten R\u00fcstungsfabrikanten im Bereich Luft und Raumfahrt und profitiert an Kriegen und damit am Tod und Zerst\u00f6rung f\u00fcr Kapitalinteressen.<br \/>\nDas Unternehmen produziert unter anderem Abschussvorrichtungen f\u00fcr Langstreckenraketen und interkontinentale Luft, und Bodenraketen und stellt B52 Bomber her welche auch daf\u00fcr vorgesehen sind nukleare und pr\u00e4zisionsgesteuerte Waffen zu<br \/>\ntransportieren.<\/p>\n<p>Im vergangenen Jahr exportierte es 84 F15 Kampfbomber sowie weitere Waffen im Wert von knapp 30 Milliarden Dollar an Saudi Arabien.Daneben ist es an der Instandhaltung des US-Atomwaffenarsenals beteiligt.<br \/>\nDie USA werden in diesem Jahr 412 Milliarden Dollar allein f\u00fcr R\u00fcstungsg\u00fcter ausgeben.<\/p>\n<p>Im Nachbargeb\u00e4ude, Lenn\u00e9stra\u00dfe 7 befindet sich \u00fcbrigens der Sitz der Anwaltssoziet\u00e4t CMS Hasche Sigle.<br \/>\nDiese beriet im Jahre 2010 in einem Vergabestreit zwischen den Firmen EADS und Boeing. Damals ging es um einen US R\u00fcstungsauftrag f\u00fcr 179 Tankflugzeuge der letztendlich Boeing<br \/>\nzugeschlagen wurde. Im Februar 2011 betreute ein Team von CMS Hasche Sigle, unter Leitung von Dr. Ludwig<br \/>\nLindner den f\u00fcr R\u00fcstung zust\u00e4ndigen Bereich von EADS Cassidian bei der Fusion mit den Firmen Sofrelog und Atlas Elektronik zum Gemeinschaftsunternehmen Security Signalis.<br \/>\nDas neue gegr\u00fcndete Unternehmen Security Signalis realisiert die Produktion von Schiffs, und K\u00fcsten\u00fcberwachungssystemen welche es an \u00fcber 50 L\u00e4nder verkauft.<br \/>\nKonkret geht es um zivile und milit\u00e4rische Systeme f\u00fcr den Einsatz im und auf dem Wasser also um Hafensicherheitssysteme und Radarverarbeitung mit Sensoren und die dazugeh\u00f6rige<br \/>\nDatenerarbeitung.<br \/>\nIn einer Eigendarstellung spricht Signalis dann ganz direkt von Grenzsicherung zur Verhinderung illegaler Migration \u00fcber See.<br \/>\nEiner der wichtigsten Abnehmer dieser Systeme ist die &#8220;Europ\u00e4ische Agentur f\u00fcr operative Zusammenarbeitan den Au\u00dfengrenzen&#8221; &#8211; FRONTEX. Diese koordiniert die Abwehrma\u00dfnahmen der EU gegen Fl\u00fcchtlinge auch durch die Ausbildung nationaler<br \/>\nGrenzschutzbeamter und die Organisation von Sammelabschiebungen von Fl\u00fcchtlingen.<\/p>\n<p>Bleiberecht f\u00fcr alle! Kein Mensch ist illegal!<br \/>\nKriegsprofiteure markieren und angreifen!<br \/>\nKrieg dem Krieg!<\/p>\n<p>Viele Gr\u00fc\u00dfe an die TeilnehmerInnen des &#8220;war starts here&#8221; Camps in der Altmark!\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Auto der &#8220;Deutschen Bahn&#8221; angez\u00fcndet<br \/>\nBerlin 14. September 2012<\/p>\n<p>Das auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlichte Schreiben:<\/p>\n<p>&#8220;Wir haben in der Nacht auf Freitag, den 14. September, ein Auto der Deutschen Bahn in Flammen aufgehen lassen, um unsere Ablehnung gegen Kriegsprofiteure zum Ausdruck zu bringen. Ein Unternehmen, welches aus Tradition heraus ein Mitspieler in der Kriegsmaschinerie ist, muss auf allen Ebenen der Kritik angegriffen werden.<\/p>\n<p>Unter dem Namen \u201eDeutsche Reichsbahn\u201c agierte das Logistikunternehmen schon w\u00e4hrend der Zeit des Nazi-Deutschlands menschenverachtend. ?Die Logistik der Reichsbahn war bedeutend f\u00fcr die Durchf\u00fchrung der Angriffskriege, die Vorbereitung zum Einfall in die Sowjetunion soll der gr\u00f6\u00dfte Eisenbahnaufmarsch in der Geschichte gewesen sein. Zur Vernichtung der politischen Feinde war die Logistik der Reichsbahn ebenfalls ein wichtiger Baustein. Die Menschen wurden von der Deutschen Reichsbahn wie Vieh mit aus geschlossenen G\u00fcterwagen bestehenden Z\u00fcgen in die Vernichtungs- und Konzentrationslager gebracht.<\/p>\n<p>Das Unternehmen hat aber wie viele andere Profiteure von Krieg und Macht nichts aus der Geschichte gelernt.<\/p>\n<p>Es besteht auch heute wieder eine enge gesch\u00e4ftliche Verbindung der Deutsche Bahn zu den Kriegstreibern der Bundeswehr. So wird ca. 1\/4 des Bundeswehr Fuhrpark Service von der Deutschen Bahn gestellt; dies sind an die 6.500 Fahrzeuge. All diese Fahrzeuge werden benutzt um die kriegerische Handlungen zu planen und vorzubereiten. Es ist an uns nicht zuzuschauen, sondern sondern mit Kritik auf allen Ebenen diesem System und seinen Ausw\u00fcchsen ein Ende zu bereiten.<\/p>\n<p>Kriegsprofiteuren das Handwerk legen<\/p>\n<p>Autonome Gruppen&#8221;<\/p>\n<p>Polizeipresse:<\/p>\n<p>In der Monumentenstra\u00dfe in Sch\u00f6neberg z\u00fcndeten Unbekannte heute fr\u00fch gegen 4 Uhr ein Mietfahrzeug der Deutschen Bahn an. Ein Passant entdeckte das Feuer an dem \u201eFord\u201c und alarmierte die Feuerwehr sowie die Polizei. Einsatzkr\u00e4fte l\u00f6schten den Brand, bei dem ein davor stehender \u201eRenault\u201c ebenfalls besch\u00e4digt wurde. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes pr\u00fcft derzeit, ob eine politische Tatmotivation vorliegt.<\/p>\n<hr>\n<p>Antimilitaristische Aktionen am \u201eGefechts\u00fcbungszentrum\u201c (G\u00dcZ)<br \/>\nAltmark 15. September 2012<\/p>\n<p>Wir ver\u00f6ffentlichen folgendes Schreiben einiger AntimilitaristInnen:<\/p>\n<p>War starts here Aktionstag G\u00dcZ \u2013<br \/>\nZusammenfassung, Presseecho und erste Bewertung<\/p>\n<p>Wir wollen in diesem Artikel eine erste Auswertung des antimilitaristischen Aktionstages am 15.9. am und auf dem Gefechts\u00fcbungszentrum (G\u00dcZ) Altmark, sowie der Pressereaktionen dazu, wagen. Doch zun\u00e4chst fassen wir nochmal zusammen was \u00fcberhaupt so gelaufen ist. Wir beziehen uns dabei auf Aktionskurzberichte, die auf dem Camp vorgelesen wurden, \u00e4ltere Indymedia-Artikel und die Berichterstattung der kommerziellen Medien.<\/p>\n<p>Zusammenfassung des Aktionstages<\/p>\n<p>Unserer Sch\u00e4tzung nach haben sich ca. 400 Leute an dem Aktionstag beteiligt. Davon waren etwa 100 Menschen auf der Demo vor der Kommandozentrale und 200 &#8211; 250 Personen in kleinen und gr\u00f6\u00dferen Gruppen auf dem Milit\u00e4rgel\u00e4nde unterwegs. Der Rest hat rund um das G\u00dcZ Unruhe gestiftet. Auf dem Milit\u00e4rgel\u00e4nde wurden Panzerman\u00f6ver unterbrochen, der \u00dcbungsbetrieb lahmgelegt und zahlreiche Geb\u00e4ude mit Farbe markiert.<\/p>\n<p>&#8211; Einer Gruppe von ca. 40 Personen gelang es im Norden unentdeckt auf das Gel\u00e4nde zu gelangen und die Bundeswehr dazu zu zwingen ein dort stattfindendes Man\u00f6ver abzubrechen. Maschinengewehrgeknatter und Panzerl\u00e4rm wurden j\u00e4h unterbrochen, als die Gruppe mit Fahnen und Sprechch\u00f6ren die Deckung des Waldes verlie\u00df und einen der an der \u00dcbung beteiligten Panzer umzingelte. Der Soldat im Panzer versuchte die Aktivist_innen zu verscheuchen in dem er das Maschinengewehr auf sie richtete. Doch da die Antimilitarist_innen wohl wussten, dass es nur mit Platzpatronen geladen war, lie\u00dfen sie sich nicht beeindrucken. Sie spr\u00fchten eine der Sichtluken des Fahrers dicht und verzierten den Panzer mit rosa Parolen. (\u201eWar starts here\u201c, \u201eM\u00f6rder\u201c und weitere). Beim R\u00fcckzug der Gruppe setzte der markierte Panzer den Aktivist_innen einige Meter nach und nahm dabei schwere Verletzungen dieser in Kauf. Doch weder die Verfolgung durch den Panzer noch die anschlie\u00dfende stundenlange Jagd auf die Gruppe mit Feldj\u00e4gern, Bullen und mehreren Helikoptern verliefen erfolgreich. Alle an dieser Aktion beteiligten Aktivist_innen sind unerkannt entkommen.<\/p>\n<p>&#8211; Eine weitere Gro\u00dfgruppe, die an andere Stelle auf einen Panzer traf, hatte leider nicht ganz soviel Gl\u00fcck. Erst ergriff der Panzer die Flucht, um einer Umlackierung zu entgehen. Dann wurden auch noch einige Personen, z.T. \u00e4u\u00dferst brutal von Feldj\u00e4gern festgenommen. Magdeburger Bereitschaftsbullen, Landespolizei und Feldj\u00e4ger berieten anschlie\u00dfend in einer gemeinsamen Lagebesprechung wie mit den Gefangenen umzugehen sei und demonstrierten so, dass die Grenzen zwischen Polizei und Milit\u00e4r l\u00e4ngst verschwommen sind.<\/p>\n<p>&#8211; In der N\u00e4he des Dorfes Born, s\u00fcdlich von Letzlingen wurde das Biwak-S\u00fcd, in dem Soldaten bei Man\u00f6vern untergebracht werden, mit fetten pinken Farbflecken, Parolen wie \u201eWar starts here\u201c und \u201eSoldat_innen sind M\u00f6rder_innen\u201c markiert. Zudem wurden bei dort befindlichen Versorgungsgeb\u00e4uden einige Scheiben eingeworfen und diese mit stinkender Butters\u00e4ure bedacht. Das Blockhaus am Zeltlager wurde ebenfalls markiert und zeitweise besetzt. In einem \u00dcbungsdorf wurden Transparente aus Fenstern der H\u00e4user geh\u00e4ngt, eine Antifa-Fahne auf dem Dorfplatz gehisst und Leichenpuppen hinterlassen. Au\u00dferdem wurden auch hier verschiedene Parolen gespr\u00fcht.<\/p>\n<p>&#8211; Die Musikaktionsgruppe \u201eLebenslaute\u201c spielte zuerst bei der Kundgebung vor der Kommandozentrale bei Letzlingen und gelangte anschlie\u00dfend noch mit sieben Personen samt ihren Instrumenten auf den Platz. Die Musiker_innen konnten sogar unentdeckt bis zur Baustelle der Aufstandsbek\u00e4mpfungsstadt \u201eSchn\u00f6ggersburg\u201c vordringen und dort ein Friedenskonzert mit klassischer Musik spielen. Anschlie\u00dfend wurden sie allerdings von Feldj\u00e4gern aufgegriffen, vom Platz gefahren und in Gewahrsam genommen.<\/p>\n<p>&#8211; Eine gr\u00f6\u00dfere FrauenLesbenTrans-Gruppe radelte ungest\u00f6rt entlang der Grenze des Milit\u00e4rgel\u00e4ndes. Dabei wurden zahlreiche der Schilder, die verk\u00fcnden, dass das Betreten des Platzes verboten sei, mit feministischen Plakaten \u00fcberklebt. So konnten die Auswirkung des Krieges auf das Leben von Frauen thematisiert werden und die Verlogenheit des Milit\u00e4rs, das mit \u201eFrauenbefreiung\u201c f\u00fcr die Akzeptanz von Kriegseins\u00e4tzen wirbt, angegriffen werden.<\/p>\n<p>&#8211; Ein Feuerwehrturm wurde mit Parolen versehen und der ebenfalls au\u00dferhalb des Gel\u00e4nde liegende, stillgelegte Bahnhof Letzlingen-Ost wurde kurzzeitig besetzt.<\/p>\n<p>&#8211; An zahlreichen Stellen wurden von unterschiedlichen Gruppen Milit\u00e4rischer-Sicherheitsbereich-Schilder umgestaltet und Wege blockiert.<\/p>\n<p>&#8211; Bei der langwierig gerichtlich gegen das generelle Demoverbot durchgesetzten Kundgebung vor der Kommandozentrale bei Letzlingen beteiligten sich ca. 100 Menschen. Die langj\u00e4hrig gegen das G\u00dcZ aktive B\u00fcrgerinitiative \u201eOffene Heide\u201c beteiligte sich mit Redebeitr\u00e4gen und dem Pflanzen eines Baumes in Erinnerung an ihre verstorbene Mitbegr\u00fcnderin Erika Drees. Die Beteiligung der BI ist auch deshalb sehr erfreulich, da es im Vorhinein einige Querelen darum gab, ob der Aktionstag f\u00fcr eine Beteiligung der BI als \u201egewaltfrei\u201c gelabelt werden m\u00fcsse. Mit Gewaltt\u00e4tigkeit tat sich hingegen nur die Staatsmacht hervor, die Demoteilnehmer_innen nur nach Personalienkontrollen und schickan\u00f6sen Durchsuchungen zur Kundgebung lie\u00df.<\/p>\n<p>&#8211; ca. 40 Personen wollten sich die Kontrollen nicht gefallen lassen und veranstalteten dagegen eine Spontandemonstration auf der Bundesstra\u00dfe 71, die entlang der westlichen Grenze des \u00dcbungsplatzes verl\u00e4uft. Diese wurde allerdings schnell gekesselt, wobei es auch zu mehreren willk\u00fcrlichen und brutalen Festnahmen kam. In Folge der Demo und des Polizeieinsatzes war allerdings die Bundesstra\u00dfe l\u00e4ngere Zeit vollst\u00e4ndig blockiert.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Vollst\u00e4ndigkeit der Liste, der hier beschriebenen Aktionen garantieren wir nat\u00fcrlich nicht. Es ist gut m\u00f6glich, dass weitere Gruppen auf dem Gel\u00e4nde und drum herum unterwegs waren und Aktionen gemacht haben. Zudem haben zwei Gruppen, die es anscheinend nicht in die Altmark geschafft haben, in Solidarit\u00e4t mit den Aktivist_innen vor Ort, Markierungsaktionen durchgef\u00fchrt. Bereits in der Nacht zum Aktionstag wurde das Wehrdienstb\u00fcro in Halberstadt eingef\u00e4rbt und mit \u201eWar starts here\u201c markiert. In der Nacht zum 17.9. wurde die Berliner Vetretung der R\u00fcstungs- und Luftfahrtfirma Boeing mit zahlreichen Farbbeuteln beworfen.<\/p>\n<p>Das mediale Echo \u2013 Wiedergabe der L\u00fcgen von Polizei und Bundeswehr<\/p>\n<p>Der MDR berichtete: \u201eDie Polizei hat den Gro\u00dfeinsatz wegen der Proteste in der Altmark als Erfolg bezeichnet. So sei es den Demonstranten nicht gelungen, das \u00dcbungsgel\u00e4nde wie geplant zu &#8220;entern&#8221;. In einigen F\u00e4llen h\u00e4tten Bundeswehr-Gegner zwar auf das weitr\u00e4umige Gel\u00e4nde vordringen k\u00f6nnen. Der \u00dcbungsbetrieb dort sei aber zu keinem Zeitpunkt gest\u00f6rt worden. Laut Polizei gab es den ganzen Tag lang auch unabh\u00e4ngig von der Kundgebung immer wieder Versuche von Milit\u00e4rgegnern, auf das Bundeswehr-Gel\u00e4nde vorzudringen. Die Beamten h\u00e4tten 24 Eindringlinge vor\u00fcbergehend festnehmen m\u00fcssen. Dar\u00fcber hinaus seien in 64 F\u00e4llen Strafanzeigen wegen Sachbesch\u00e4digung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung erstattet worden.\u201c<br \/>\nhttp:\/\/www.mdr.de\/sachsen-anhalt\/stendal\/proteste-truppenuebungsplatz100&#8230;<\/p>\n<p>Der Widerspruch von 24 Festnahmen auf dem Gel\u00e4nde und der Behauptung es sei nicht gelungen den \u00dcbungsplatz zu entern, ist offensichtlich. Es wird versucht zu suggerieren, dass nur die 24 Festgenommen auf dem Gel\u00e4nde gewesen seien. Das Eindringen von ca. 200 weiteren Antimilitarist_innen wird verschwiegen, die vielen \u00e4u\u00dferst erfolgreichen Markierungsaktionen sowie der erzwungene Abbruch eines Panzerman\u00f6vers sogar offen geleugnet. Die zahlreichen Anzeigen wegen Sachbesch\u00e4digung (haupts\u00e4chlich wohl gegen Unbekannt) sind laut MDR anscheinend ausgestellt worden ohne, dass es sie gegeben hat.<\/p>\n<p>Die lokale Zeitung Volksstimme versucht in ihrem Bericht ebenfalls den Erfolg des Aktionstages zu verschleiern oder sogar offen zu leugnen. Sie schreibt: \u201e100 Teilnehmer m\u00f6gen es gewesen sein.\u201c<br \/>\nWer dann die 137 ebenfalls berichteten Platzverweise erhalten hat, bleibt ihr Geheimnis. Denn nur so l\u00e4sst sich zu dem Schluss kommen den der Volksstimmenkommentator zum besten gibt: \u201eDie Camper haben Ziel verfehlt. Sie wollten das Gefechts\u00fcbungszentrum (G\u00dcZ) Altmark entern, lahmlegen und umgestalten. Das hatten die Antimilitaristen f\u00fcr den Aktionstag am Wochenende angek\u00fcndigt. Das ist ihnen nicht gelungen. Eingedrungen m\u00f6gen einige von ihnen auf das Gel\u00e4nde sein. Lahmgelegt oder gar umgestaltet haben sie hingegen nichts. 500 Teilnehmer wollten die Organisatoren f\u00fcr das f\u00fcnft\u00e4gige antimilitaristische Camp bei Potzehne begeistern. Auch das ist ihnen nicht gelungen, gerade einmal 200 kamen. Zur Zufahrt des G\u00dcZ kamen nicht einmal 100 Demonstranten.\u201c<\/p>\n<p>http:\/\/www.volksstimme.de\/nachrichten\/sachsen_anhalt\/933205_Aktionstag-g&#8230;<\/p>\n<p>http:\/\/www.volksstimme.de\/nachrichten\/sachsen_anhalt\/933283_Camper-haben&#8230;<\/p>\n<p>Der Bericht und der Kommentar der Volkstimme ist an Realit\u00e4tsferne nicht mehr zu \u00fcberbieten. Aber was soll man auch von einer Zeitung erwarten, die ihre Leser_innen in Zusammenarbeit mit der Bundeswehr diesen Sommer zu einem Ferienspa\u00df-Ausflug auf das G\u00dcZ einlud.<\/p>\n<p>Das andere lokale K\u00e4seblatt, die Altmark Zeitung wei\u00df immerhin zu berichten: \u201eEine l\u00fcckenlose \u00dcberwachung, so betonte [G\u00dcZ-Kommandant] Sladeczek am Sonnabendnachmittag bei einem Pressetermin, sei nicht m\u00f6glich. Priorit\u00e4t habe die Aufrechterhaltung des regul\u00e4ren \u00dcbungsbetriebes, die Unversehrtheit der Menschen sowie des Materials. Und genau dies sei gelungen, so der Oberst.\u201c Dass er sich gleich im n\u00e4chsten Satz selbst widerlegt, st\u00f6rt die Altmark Zeitung Schreiberlinge offenbar nicht und so hei\u00dft es weiter:<br \/>\n\u201eEin Panzer sei im laufenden \u00dcbungsbetrieb von Milit\u00e4rgegnern mit orangener Farbe beschmiert worden. Mehrere dunkel vermummte Personen seinen pl\u00f6tzlich aus einem Waldst\u00fcck auf das in Fahrt befindliche Kettenfahrzeug zugelaufen und h\u00e4tten es bespr\u00fcht, so Sladeczek. Der verantwortliche Panzerkommandant habe das Unget\u00fcm sofort gestoppt, \u201edamit es keine Toten oder Verletzten gibt.\u201c Das \u00dcbungsziel der Soldaten am gestrigen Tag lautete \u00fcbrigens sinnigerweise: \u201eVerhalten im Falle eines Angriffs aus dem Hinterhalt.\u201c Der Panzer sei gleich danach in die Werkstatt gebracht und wieder sauber geputzt worden. Woanders h\u00e4tten versprengte Demonstranten Farbbeutel mit Glassplitter gegen leer stehende Geb\u00e4ude geworfen. \u201eWas f\u00fcr Heldentaten&#8230;\u201c, sch\u00fcttelte der Oberst ver\u00e4chtlich mit dem Kopf. Etwa 40 Milit\u00e4rgegner h\u00e4tten sich im Laufe des Sonnabends nach Erkenntnissen von Bundeswehr und Polizei (Sladeczek: \u201eDie Zusammenarbeit verlief optimal\u201c) auf dem Truppen\u00fcbungsplatz aufgehalten. Dort befindet sich derzeit die Panzerbrigade 37 aus dem s\u00e4chsischen Frankenberg. Die Soldaten werden im Oktober nach Kunduz in Afghanistan verlegt und dienen dort als Schutzkompanie. \u201eUnser Auftrag ist es, dass wir eine bestm\u00f6gliche Vorbereitung auf diesen Auslandseinsatz gew\u00e4hrleisten\u201c, so Sladeczek. Teil dieser Vorbereitung ist auch das Verfassen von Testamenten, f\u00fcr den schlimmsten Fall der F\u00e4lle. \u201eUnd deshalb haben unsere Soldaten derzeit gewiss ganz andere Sorgen, als sich Gedanken um einzelne Eindringlinge zu machen.\u201c<\/p>\n<p>Sch\u00f6nes Detail am Rande ist auch, dass dem Kommandeur die \u201eunm\u00e4nnliche\u201c rosa Bemalung einer seiner Panzer dann wohl doch so peinlich war, dass er sich gezwungen sah sie in orange umzul\u00fcgen.<br \/>\nhttp:\/\/www.az-online.de\/nachrichten\/altmarkkreis-salzwedel\/gardelegen\/gu&#8230;<\/p>\n<p>http:\/\/www.az-online.de\/nachrichten\/altmarkkreis-salzwedel\/gardelegen\/de&#8230;<\/p>\n<p>http:\/\/www.az-online.de\/nachrichten\/altmarkkreis-salzwedel\/gardelegen\/un&#8230;<\/p>\n<p>Erste Bewertung des Aktionstages und des Presseechos<\/p>\n<p>Der antimilitaristische Aktionstag gegen das Gefechts\u00fcbungszentrum Altmark war ein voller Erfolg. Der mehrere hunderttausend Euro teure Einsatz von 1000 Bullen, 500 Feldj\u00e4gern, 26 Reiter_innen, Hundestaffel, 7 Hubschraubern, 2 Wasserwerfer und eine 400 km\u00b2 gro\u00dfe Demoverbotszone konnte das massive Eindringen von Aktivist_innen auf den Truppen\u00fcbungsplatz nicht verhindern. 400 entschlossene Antimilitarist_innen aus unterschiedlichen Spektren haben sich mit ihren unterschiedlichen Aktionskonzepten wunderbar erg\u00e4nzt. So konnte das G\u00dcZ wie angek\u00fcndigt geentert und der \u00dcbungsbetrieb (zumindest in gro\u00dfen Teilen) lahmgelegt werden. Damit war das Ziel der ersten Phase des Aktionstages erreicht. Auch die zweite Phase, zu der mit G\u00dcZ umgestalten aufgerufen wurde, ist durch die zahlreichen Markierungen und Besch\u00e4digungen von Geb\u00e4uden, Fahrzeugen, Schildern u.a. sehr erfolgreich verlaufen. Lediglich die dritte Phase, die ein Zusammentreffen der verschiedenen Aktionsgruppen vorsah, muss im Nachhinein als zu ambitioniert betrachtet werden. Dass das Ziel der dritten Phase nicht erreicht werden konnte, lag vor allem daran, dass die Entfernungen zueinander, in der die einzelnen Gruppen auf dem 230 km\u00b2 gro\u00dfen Platz agiert haben, untersch\u00e4tzt wurden. Diese Erfahrung tut zwar dem Erfolg des Aktionstages keinen Abbruch, sollte aber f\u00fcr das n\u00e4chste Mal ber\u00fccksichtigt werden. Dass Bundeswehr, Polizei und die lokalen Medien versuchen den Aktionstag als Misserfolg darzustellen und sich dazu auch offensichtlicher L\u00fcgen bedienen, zeigt nur ihren Wunsch, dass sich so etwas nicht wiederholt. Genau wie der riesige Aufriss mit tausenden Einsatzkr\u00e4ften und der gr\u00f6\u00dften Demoverbotszone, die es jemals in der BRD gab, zeigt auch das verkrampfte Festhalten an der Behauptung, der \u00dcbungsbetrieb sei st\u00f6rrungsfrei weiter gelaufen, nur wie sehr ein h\u00f6chst sensibler Punkt der Kriegsf\u00fchrung getroffen wurde. Der Imageschaden den die Proteste und vor allem das in die \u00d6ffentlichkeit ziehen des Baues der Aufstandbek\u00e4mpfungsstadt Schn\u00f6ggersburg, in der Eins\u00e4tze in St\u00e4dten \u00fcberall auf der Welt ge\u00fcbt werden k\u00f6nnen, verursacht haben ist immens. Zudem wurde offensichtlich, dass der vermeintliche Pro-Bundeswehr-Konsens der anwohnenden Bev\u00f6lkerung eben nur ein vermeintlicher ist. Es gibt weit mehr Widerspruch gegen Bundeswehr und Krieg in der Region als medial behauptet wird und das Camp hat auch einen Beitrag dazu geleistet, diesem den R\u00fccken zu st\u00e4rken. Der gr\u00f6\u00dfte Erfolg des Aktionstages ist aus unserer Sicht allerdings, dass die Parole \u201eDer Krieg beginnt hier und ist hier aufzuhalten!\u201c so greifbar wurde wie selten zuvor. Es wurde geschafft den \u00dcbungsbetrieb, des wichtigstens Milit\u00e4rgel\u00e4ndes in Deutschland f\u00fcr einen Tag lahmzulegen. Dabei wurde sogar ein Man\u00f6ver der Panzerbrigade 37, die in einem Monat in Afghanistan Krieg f\u00fchren wird, abgebrochen und einer der Panzer, der dann durch Kunduz rollen soll, angemalt. Die zahlreichen weiteren Aktionen und Markierungen auf dem Gel\u00e4nde komplettieren das Bild einer der gr\u00f6\u00dften Erfolge der antimilitaristischen Bewegung seit langer Zeit.<\/p>\n<p>Beim Aktionstag wurden einige Personen mit unterschiedlichen Vorw\u00fcrfen festgenommen. Die Bullen haben rund um das Camp sehr viele Daten gesammelt und werden versuchen diese zur Konstruktion von Strafverfahren zu nutzen. Au\u00dferdem gab es auch im Vorfeld des Aktionstages viel Repression gegen Antimilitarist_innen u.a. wurden am Abend des 13.9. f\u00fcnf Menschen in Magdeburg aus ihrem Pkw heraus von einem MEK-Kommando mit vorgehaltener Schusswaffe festgenommen. Der Vorwurf gegen\u00fcber den Festgenommenen lautete, dass sie f\u00fcr eine Sachbesch\u00e4digung am Geb\u00e4ude der ICL-Ingenieur und Consulting, verantwortlich sein sollen. Die Firma mit Sitz im S\u00fclzetal, betreibt die Bauplanung in \u201eSchn\u00f6ggersburg\u201c.<br \/>\nhttps:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/67047<\/p>\n<p>Unserer Einsch\u00e4tzung nach ist es wahrscheinlich, dass die Bullen versuchen werden den Erfolg des Aktionstages und der Kampagne \u201eWar starts here \/ Krieg beginnt hier!\u201c zum Anlass zu nehmen die antimilitaristische Szene anzugreifen. Es gilt nun den gemeinsamen Erfolg zu verteidigen und solidarisch Zusammenzustehen, damit wir auch langfristig gest\u00e4rkt aus dieser Erfahrung hervorgehen und im n\u00e4chsten Jahr mit noch mehr Leuten das G\u00dcZ lahmlegen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>In diesem Sinne:<br \/>\nJa das waren gute Tage, wir kommen wieder keine Frage.<br \/>\nSolidarit\u00e4t ist unsere Waffe \u2013 Anna und Arthur halten das Maul!<br \/>\nG\u00dcZ, Militarisierung und Kriegsf\u00fchrung markieren, blockieren, sabotieren!<\/p>\n<p>www.warstartsherecamp.org<\/p>\n<hr>\n<p>Kilia-Gedenkstein eingef\u00e4rbt<br \/>\nKiel 14. September 2012<\/p>\n<p>Das auf indymedia.linksunten ver\u00f6ffentlichte Schreiben:<\/p>\n<p>\u201e In der Nacht vom 13. auf 14. September den haben wir den kriegsverherrlichenden Gedenkstein auf dem Kilia-Sportplatz mit Farbe versch\u00f6nert. Der Stein weist die Inschrift auf: &#8220;Der Sport schuf Helden und wird wieder Helden schaffen&#8221; und soll an in den beiden Weltkriegen gestorbene Kieler Sportler erinnern.<br \/>\nWir finden diese Inschrift auf vielerlei Ebenen ekelhaft, ebenso auf vielerlei Ebenen bezeichnend f\u00fcr das, was Sport in Deutschland war und noch immer ist: B\u00fcrgerlich, nationale Identit\u00e4t stiftend, Instrument der &#8220;Volksgesundheit&#8221; und der k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung f\u00fcrs Kriegf\u00fchren.<\/p>\n<p>Sport, das hei\u00dft zumeist Wettbewerb zwischen Individuen oder Kollektiven, die der Zwang zum gemeinsamen Siegen zusammenschwei\u00dft, ihnen ihre &#8220;Corporate Identity&#8221; verleiht. Das moralische Gebot der Fairness legt den Akteur_innen eine gewisse Selbstbeschr\u00e4nkung in den Mitteln auf, gem\u00e4\u00df dem b\u00fcrgerlichen Prinzip der M\u00e4\u00dfigung. Der Erfolg, der anderen missg\u00f6nnt wird, wird dann h\u00e4ufig auf deren vermeintliche Unfairness abgeschoben, wie alle Jahre wieder, wenn die deutsche Fu\u00dfballnationalmannschaft der M\u00e4nner gegen die italienische Auswahl spielt oder gegen einen anderen Gegner verliert. Was als fair und unfair wahrgenommen wird, ist dementsprechend oft kontextabh\u00e4ngig, wird je nach Situation mal als Brutalit\u00e4t, mal als &#8220;Englische H\u00e4rte&#8221; bezeichnet und ist selbstverst\u00e4ndlich nie das, was das bevorzugte oder eigene Team macht. Nicht zuletzt dient die Selbstbeschr\u00e4nkung aber auch dem Zweck, dass die Ware Arbeitskraft auch nach dem sportlichen Wettkampf noch verwertbar ist.<\/p>\n<p>Die Geschichte des Sports in Deutschland ist zugleich eine Geschichte deutschen Nationalismus. Die Turnbewegung Turnvater Jahns im 19. Jahrhundert war eine nationalistische, antisemitische und m\u00e4nnerb\u00fcndische Bewegung, die geistig den Burschenschaften nahestand und deren Ziel es war, deutsche M\u00e4nner fit f\u00fcr ein geeinigtes Deutschland zu machen. Noch heute ehren Denkm\u00e4ler und Sporthallen Jahn und dieses St\u00fcck nationaler Identit\u00e4tskonstruktion.<\/p>\n<p>Es gab historisch einen Exkurs in einen &#8220;besseren&#8221; Sport, der sich erst in der Arbeiter-, Turn- und Sportbewegung (ATSB) organisierte, sp\u00e4ter auch in den kommunistischen Rotsportverb\u00e4nden, diese wurden aber nie hegemonial gegen\u00fcber dem b\u00fcrgerlichen Sport. Sportlich ein &#8220;Held&#8221; zu werden, versprach auch M\u00e4nnern aus der Arbeiterklasse sozialen Aufstieg, sofern sie sich denn in den b\u00fcrgerlichen Sportverb\u00e4nden organisierten, die auch gr\u00f6\u00dfere Beachtung erfuhren, als die proletarischen.<\/p>\n<p>Im Dritten Reich diente Sport der k\u00f6rperlichen Ert\u00fcchtigung f\u00fcr den Krieg und die &#8220;Volksgesundheit&#8221;. Vereine und Verb\u00e4nde wurden gleichgeschaltet, Heldenverehrung auf allen gesellschaftlichen Ebenen propagiert, sportliche Erfolge deutscher Sportler, wie des Boxers Max Schmeling, f\u00fcr rassistische und nationalistische Propaganda benutzt.<\/p>\n<p>Nach dem Zweiten Weltkrieg diente vor allem der Fu\u00dfball und die Erfolge und Misserfolge der deutschen M\u00e4nnerauswahl zur nationalen Identit\u00e4tskonstruktion, vom &#8220;Wunder von Bern&#8221; \u00fcber das &#8220;Sommerm\u00e4rchen&#8221; 2006 bis heute. Frauenauswahlmannschaften oder hervorragende Einzelsportlerinnen scheinen hier lediglich eine Randnotiz f\u00fcr die &#8220;Volksseele&#8221; zu sein.<\/p>\n<p>Der Gedenkstein auf dem Kilia-Gel\u00e4nde dient nicht nur, wie andere Kriegsdenkmale, einem geschichtsrelativierenden Umdeuten von deutschen T\u00e4terInnen zu Opfern, er nimmt sogar positiv Bezug auf die Geschichte und w\u00fcnscht sich offenkundig ihre Wiederholung, stellt den Sport immernoch in den Dienst der nationalen Sache, der k\u00f6perlichen Ert\u00fcchtigung, im Zweifel f\u00fcr den &#8220;Heldentod&#8221;.<\/p>\n<p>Deshalb haben wir, die schlechtesten Sprayer_innen der Stadt, die wir absolut keine Helden sind, vielmehr \u00fcberzeugte Turnbeutelvergesser_innen, nachts diesen Stein mit Parolen und Farbe beschmiert. Wir hoffen, dass Kilia den Stein nicht reinigt sondern bestenfalls entfernt. Wir m\u00f6chten eine Debatte ansto\u00dfen, warum eigentlich Sport getrieben wird. Es gibt keinen richtigen Sport in der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft, Sport ist immer auch Politikum und Teil des falschen Ganzen, aber nehmen wir als Denkansto\u00df mit auf den Weg: Wie kann besserer Sport aussehen? Ein Sport der solidarisch und nicht ausgrenzend ist, in dem mensch Ziele bestenfalls mit anderen und nicht gegen sie erreicht. Wir wissen es nicht, aber vielleicht habt ihr eine Idee&#8230;<br \/>\nNachtrag: Da die Kieler Nachrichten dem Bekennungsschreiben zuvorkamen: Rumheulen ist keine Option, den Sportplatz abschlie\u00dfen auch nicht, den Stein zu entfernen oder historisch ad\u00e4quat zu kommentieren w\u00e4re hingegen eine.\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>13 Bundeswehr-Fahrzeuge abgefackelt<br \/>\nHannover 6. Juni 2012<\/p>\n<p>junge Welt dokumentiert im Wortlaut ein Schreiben zum Feuer auf einem Bundeswehrversorgungspark in Hannover, das die Redaktion am Donnerstag erreichte:<\/p>\n<p>&#8220;Am Morgen des 6. Juni 2012 haben wir auf dem Gel\u00e4nde des Versorgungszentrums der Bundeswehr am Alter Flughafen in Hannover-Vahrenheide Feuer gelegt, um den Fuhrpark abzufackeln.<\/p>\n<p>Die Bundeswehr ist seit dem Krieg in Jugoslawien 1999 an verschiedenen Kriegsschaupl\u00e4tzen im Einsatz. Diese Kriege sind r\u00e4umlich und zeitlich entgrenzt. Der Ausnahmezustand ist Normalzustand. Krieg ist zum zentralen Ordnungsinstrument zur Sicherung der kapitalistischen Weltwirtschaft geworden. Der \u00bbKrieg gegen den Terror\u00ab sollte die Menschen auf den permanenten globalen Krieg einstimmen. Er dient der Aufrechterhaltung des ungehinderten Transports von Rohstoffen und Waren. Er dient sowohl der Zerschlagung \u00f6konomisch nicht verwertbarer Strukturen als auch der \u00bbStabilisierung\u00ab staatlicher Strukturen in Regionen, die von B\u00fcrgerkriegen und unkontrollierten Fl\u00fcchtlingsstr\u00f6men bedroht sind. Deutschland nimmt in der Atalanta-Mission der EU in Somalia mit der Fregatte Berlin eine f\u00fchrende Rolle ein. Seit Mitte Mai beschie\u00dfen EU-Truppen auch \u00bbPiraten-Stellungen\u00ab an Land.<\/p>\n<p>Neben der direkten Kriegsbeteiligung setzt Deutschland auch mit seinen R\u00fcstungsexporten auf vielfache milit\u00e4rische Eskalation. Mit der Lieferung von Leopard-2-Panzern an Saudi-Arabien st\u00e4rkt die Bundesregierung gezielt konservative Kr\u00e4fte in der milit\u00e4rischen Zuspitzung sozialer Konflikte. Die aktuelle U-Boot-Lieferung an Israel im sich versch\u00e4rfenden Konflikt mit dem Iran ist ein weiteres Beispiel aktueller Kriegspolitik.<\/p>\n<p>Der permanente Krieg hat zur Militarisierung der westlichen Metropolen gef\u00fchrt und seine Spuren auch im Alltagsbewu\u00dftsein hinterlassen. Seit 9\/11 und dem \u00bbwar on terror\u00ab sind koloniale Bilder und rassistische Stereotype allgegenw\u00e4rtig. Muslime \u00bbmit Bart und Kopftuch\u00ab sind zum Feindbild der westlichen Welt schlechthin avanciert. Die polarisierten Debatten werden zunehmend durch die Logik des Krieges bestimmt: Schwarz-Wei\u00df-Denken im erzwungenen Entweder-Oder. Alternativlos erscheint auch die zivil-milit\u00e4rische Zusammenarbeit z.B. von \u00bbHilfsorganisationen\u00ab mit der Bundeswehr. NGOs, die sich dem Konzept der \u00bbvernetzten Sicherheit\u00ab nicht unterwerfen, droht die Streichung \u00f6ffentlicher Gelder.<\/p>\n<p>Eine Armee, die zur globalen Aufstandsbek\u00e4mpfung ausgebildet ist, wird ebenfalls gegen innere Feinde eingesetzt. Der Einsatz von Tornados gegen die Demonstrationen in Heiligendamm war nur ein spektakul\u00e4rer Auftakt.<\/p>\n<p>Die Aussetzung der Wehrpflicht hat die Probleme, milit\u00e4rischen Nachwuchs zu gewinnen, versch\u00e4rft. Die Bundeswehr verst\u00e4rkt daher ihre Rekrutierungsversuche an Schulen, Universit\u00e4ten und Arbeits\u00e4mtern. \u00dcberall, wo das Milit\u00e4r ins Zentrum der Gesellschaft dr\u00e4ngt, ist Widerstand m\u00f6glich. Krieg beginnt, wo die Bundeswehr Kriege vorbereitet, Unternehmen Waffen produzieren, Universit\u00e4ten Kriege erforschen, \u00fcberall wo Kriege beworben und legitimiert werden.<\/p>\n<p>Vielf\u00e4ltiger Widerstand bedeutet markieren, blockieren, sabotieren. Krieg wird nur aufgehalten, wo er erdacht, geplant und koordiniert wird, im Herzen der Bestie. Was wir hier sabotieren, kann woanders keinen Schaden anrichten.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt des antimilitaristischen Widerstandes in Hannover stand in den letzten Jahren das Sommerbiwak der 1. Panzerdivision. Die Proteste haben einiges erreicht. Es gab erfolgreiche Mobilisierungen und Aktionen. Es scheint aber, da\u00df die Aktivit\u00e4ten gegen das Biwak nun einen H\u00f6hepunkt \u00fcberschritten haben. Leider bef\u00fcrchten wir, da\u00df die Verlegung des Stabes der 1. Panzerdivision, der gr\u00f6\u00dften Einheit des Heeres, die als Leitdivision deutsche Auslandseins\u00e4tze organisiert, nach Oldenburg zu einer Abk\u00fchlung antimilitaristischer Aktivit\u00e4ten f\u00fchren wird.<\/p>\n<p>Ob das Sommerbiwak nun weiter in Hannover stattfinden wird, wissen wir nicht. Wir halten es aber f\u00fcr wichtig, mit unserer Aktion ein klares Zeichen f\u00fcr eine kontinuierliche und weiterf\u00fchrende antimilitaristische Politik und Praxis zu setzen, die \u00fcber das Biwak hinausweist. Denn Hannover bleibt weiterhin ein wichtiger Standort f\u00fcr die Bundeswehr. Hier befindet sich die zentrale Feldj\u00e4gerschule und, in der Region, der Fliegerhorst Wunstorf, ein Milit\u00e4rflughafen von strategischer Bedeutung.<\/p>\n<p>Wir ma\u00dfen uns nicht an zu glauben, unsere Aktion k\u00f6nnte an den aktuellen politischen Schw\u00e4chen der antimilitaristischen Linken etwas \u00e4ndern. Jedoch sehen wir uns weiterhin mit einer Bundeswehr konfrontiert, die auch aus Hannover in Kriege zieht, um Rohstoffe zu sichern und Handelsrouten zu beherrschen, einer Bundeswehr, die emsig trainiert, Revolten und Aufst\u00e4nde zu unterdr\u00fccken und niederzuschlagen.<\/p>\n<p>In Anbetracht dieser Zust\u00e4nde und einer zudem immer enger werdenden Zusammenarbeit ziviler und milit\u00e4rischer Strukturen werden wir nicht dasitzen und zusehen. Krieg beginnt auch in Hannover! Erst wenn Hannover sich bedingungslos zur milit\u00e4rfreien Stadt erkl\u00e4rt, geben wir Ruhe \u2013 um dann an anderer Stelle widerst\u00e4ndig gegen Krieg und Militarisierung vorzugehen.<\/p>\n<p>Soziale Revolution gegen Krieg und kapitalistische Barbarei!<\/p>\n<p>Sommerbiwak angreifen! Bundeswehr abfackeln!&#8221;<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Gegen 04.13 Uhr gingen gleich mehrere Notrufe von Anwohnern des Bundeswehr-Dienstleistungszentrums in der Fliegerstra\u00dfe (Stadtteil Vahrenheide) bei der Feuerwehr Hannover ein. Sie alle meldeten ein gro\u00dfes Feuer auf dem Milit\u00e4rgel\u00e4nde. Die Leitstelle alarmierte daraufhin zwei L\u00f6schz\u00fcge der Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Hannover-Vinnhorst.<\/p>\n<p>Beim Eintreffen der ersten Einsatzkr\u00e4fte standen auf dem Parkplatz des Gel\u00e4ndes bereits 13 Fahrzeuge (6 LKW, 3 Kleintransporter und 4 PKW) komplett in Flammen. Durch einen konzentrierten L\u00f6schangriff mit Wasser und L\u00f6schschaum konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindert werden. Ein Teil der bereits brennenden Fahrzeuge wurden jedoch zerst\u00f6rt, die weiteren stark besch\u00e4digt. Die Schadenh\u00f6he betr\u00e4gt nach ersten Sch\u00e4tzungen etwa 600.000 Euro.<\/p>\n<p>Brandermittler haben den Tatort untersucht, sie gehen von einer vors\u00e4tzlichen Brandstiftung aus. Bisherigen Ermittlungen zufolge waren die Unbekannten nach Durchtrennen eines Maschendrahtzaunes auf das Gel\u00e4nde gelangt und hatten anschlie\u00dfend offenbar die Fahrzeuge mit Brandbeschleuniger angez\u00fcndet.<\/p>\n<p>Die Ermittler fanden au\u00dferhalb des Gel\u00e4ndes &#8211; an einem Zaun &#8211; einen teilweise mit Fl\u00fcssigkeit gef\u00fcllten Kanister. T\u00e4terhinweise liegen derzeit nicht vor, das Motiv ist unbekannt. Da eine politisch motivierte Tat nicht ausgeschlossen werden kann, hat das Staatsschutzkommissariat des Zentralen Kriminaldienstes die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: haz.de<\/p>\n<hr>\n<p>Bundeswehrliegenschaft besch\u00e4digt<br \/>\nOldenburg 8. Februar 2012<\/p>\n<p>Bereits am fr\u00fchen Dienstagmorgen gegen 3:20 Uhr sind 14 Fensterscheiben einer Bundeswehrliegenschaft an der Ulmenstra\u00dfe in Oldenburg besch\u00e4digt und das Mauerwerk mit Farbe beschmiert worden.<\/p>\n<p>Ein Anrufer hatte die Polizei telefonisch dar\u00fcber informiert , dass zwei vermutlich m\u00e4nnliche T\u00e4ter die Scheiben im Erdgeschoss des Geb\u00e4udes einschlugen. Die maskierten und dunkel gekleideten Personen konnten noch vor dem Eintreffen der Polizei unerkannt fl\u00fcchten. Vor Ort stellte die Besatzung eines Streifenwagens die Besch\u00e4digungen fest.<\/p>\n<p>Nach Polizeiangaben waren insgesamt 14 doppelt verglaste Scheiben im Erdgeschoss eingeschlagen bzw. besch\u00e4digt worden. Des weiteren befand sich an der Geb\u00e4udemauer ein ca. f\u00fcnf Meter breiter und bis zu 70 Zentimeter hoher Schriftzug in wei\u00dfer Farbe. Auch an der Mauer war \u00fcber einen zw\u00f6lf Meter breiten und bis zu 1,5 Meter hohen Bereich rote Farbanhaftung zu erkennen.<\/p>\n<p>Umzug der 1. Panzerdivision m\u00f6glicher Anlass<\/p>\n<p>Im Zuge des neuen Stationierungskonzeptes des Bundeswehr soll der Stab der 1. Panzerdivision seinen Sitz von Hannover nach Oldenburg verlegen. Ein m\u00f6glicher Anlass f\u00fcr die Tat. Die Polizei geht von einem politischen Hintergrund aus. Die Staatssschutzstelle der hat die Ermittlungen aufgenommen.<\/p>\n<p>Bereits im Fr\u00fchjahr 2011 hatte es in Oldenburg in der nahe gelegenen Kampstra\u00dfe einen Brandanschlag auf eine Bundeswehrliegenschaft. Das Geb\u00e4ude brannte damals bis auf die Grundmauern nieder. Ebenso brannten zwei vor dem Geb\u00e4ude geparkte Lkw aus. Die Polizei ging damals von Brandstiftung aus. Nach einer erster polizeilicher Einsch\u00e4tzung k\u00f6nnte sich der Schaden auf \u00fcber 10.000 Euro summieren.<\/p>\n<p>Quelle: weser-ems.Business-On.de<\/p>\n<hr>\n<p>Feuer gegen R\u00fcstungsfirmen<br \/>\nHamburg 4. April 2012<\/p>\n<p>Unbekannte Gruppe bekennt sich zu Brand- und Farbanschl\u00e4gen<\/p>\n<p>Aktivisten einer bislang unbekannten &#8220;Arbeitsgruppe dreizehnter Oktober neunundsechzig&#8221; haben sich in einem Bekennerschreiben zu drei politisch motivierten Anschl\u00e4gen am vergangenen Wochenende und am Montag bekannt.<br \/>\nUnter anderem z\u00fcndeten die Unbekannten offenbar das Auto des<br \/>\nBlohm+Voss-Managers Herbert A. an. Zudem setzten sie Reifen vor der Zentrale der Muehlhan AG an der Schlinckstra\u00dfe Wilhelmsburg) in Brand und warfen Farbbeutel gegen die Fassade des Firmengeb\u00e4udes von Northrop Grumman an der Woltmanstra\u00dfe (Hammerbrook).<\/p>\n<p>Der Mercedes des Managers brannte vollst\u00e4ndig aus. Es war bereits der zweite Brandanschlag auf ein Auto des B+V-Chefs. An der Muehlhan-Zentrale besch\u00e4digte der Brand die Eingangst\u00fcr und das Treppenhaus. Die Staatsschutzabteilung der Kripo ermittelt.<\/p>\n<p>In einem Bekennerschreiben, das die T\u00e4ter an das Abendblatt gerichtet haben, geben die T\u00e4ter an, aus Protest gegen die R\u00fcstungsindustrie gehandelt zu haben. Die Firmen bzw. deren Repr\u00e4sentanten seien &#8220;alle f\u00fcr die R\u00fcstungsindustrie t\u00e4tig&#8221;. Neben einem Verbot von R\u00fcstungsexporten fordern die Aktivisten in dem Schreiben die Freilassung der in Hamburg inhaftierten somalischen Piraten. Der Name der Gruppe beruht demnach auf<br \/>\neiner antimilitaristischen Tat am entsprechenden Tag. Damals hatten unbekannte T\u00e4ter im Hafen Sprengs\u00e4tze an einer Korvette, die f\u00fcr das portugiesische Milit\u00e4r bestimmt war, befestigt.<\/p>\n<p>Quelle: Abendblatt<\/p>\n<hr>\n<p><strong>\u00d6kologische K\u00e4mpfe:<\/strong><\/p>\n<p>Mastanlagen abgebrannt<br \/>\nMeppen 23. November 2012<\/p>\n<p>folgendes Schreiben wurde auf linksunten.indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201eWir haben in der Nacht zum 22. November eine zwischen zwei Mastperioden leerstehende H\u00e4hnchenmastanlage in Klein Fullen in Brand gesetzt.<\/p>\n<p>Im Kapitalismus ist fast alles eine Ware. Der Tauschwert einer Sache bestimmt was erbracht werden muss, um etwas zu bekommen. Wer was braucht, um zufrieden leben zu k\u00f6nnen, ist unwichtig.<\/p>\n<p>Manche Menschen k\u00f6nnen viele Dinge als ihr Eigentum in Beschlag nehmen, die sie nicht benutzen, obwohl die dann anderen fehlen. Dinge werden nicht produziert wenn die, die sie brauchen, kein Geld haben. Wenn Dinge nicht mehr gut verkauft werden k\u00f6nnen, werden sie oft zerst\u00f6rt, obwohl sie gebraucht w\u00fcrden. Bei unrentabel hohem Angebot wird z.B. Getreide verbrannt, damit die Preise nicht sinken.<\/p>\n<p>Auch Tiere werden zur Ware gemacht. \u201eNutztiere\u201c k\u00f6nnen mit minimalen Kosten am Leben erhalten und ausgebeutet werden: Maximaler Profit aus einem Lebewesen, das keinen Widerstand leisten kann. Bei der Fleischproduktion schafft erst der Tod der Tiere den Mehrwert. Bei anderen Tierprodukten ist er die \u00f6konomische Konsequenz, sobald die Existenz von z.B. Milchk\u00fchen oder Legehennen nicht mehr maximal rentabel ist. Menschen und Tiere weden ausgebeutet und get\u00f6tet. Das ist auf keinen Fall gleichsetzbar, aber in beiden F\u00e4llen abzulehnen.<\/p>\n<p>Wir setzen nicht auf verbalen Austausch. Dieser ist wichtig, aber nicht genug. Die gegenw\u00e4rtigen Verh\u00e4ltnisse sind viel destruktiver als es Brandstiftung an Sachen je sein k\u00f6nnte. Die Verh\u00e4ltnisse sind extrem miserabel f\u00fcr die meisten Lebewesen und m\u00fcssen radikal bek\u00e4mpft werden. Egal wie gut sich der Sozialstaat darstellen mag, wie viele Quadratzentimeter einem Huhn oder Schwein zur Verf\u00fcgung stehen. Es \u00e4ndert nichts daran, dass in den Lebewesen an sich nichts als ihr Nutzen zur Schaffung von Mehrwert gesehen wird. In der Anlage werden H\u00fchner f\u00fcr Rothk\u00f6tter gem\u00e4stet. Rothk\u00f6tter und Wiesenhof sind die gr\u00f6\u00dften Gefl\u00fcgelfleischkonzerne Deutschlands.<\/p>\n<p>Es gibt noch viel mehr Anlagen, in denen Tiere gehalten werden.\u201c<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Wie auf den NDR Onlineportal berichtet wurde, entdeckten Landwirte gestern um 07.00 Uhr drei brennende Mastanlagen im Meppener Stadtteil Klein F\u00fcllen. Sie alarmierten die Feuerwehr, die aber erfreulicherweise nicht verhindern konnte das von den drei St\u00e4llen nun lediglich das Ger\u00fcst \u00fcbrig ist. Die Anlagen standen zur Zeit des Brandes leer, heute h\u00e4tten sie mit 63.000 K\u00fcken \u201ebest\u00fcckt\u201c werden sollen. Insgesamt befanden sich auf den Gel\u00e4nde 10 solcher Anlagen, wovon jetzt nur noch 7 \u00fcbrig sind \u2026 Die Polizei sch\u00e4tzt den schaden auf mehr als eine Million \u20ac.<\/p>\n<p>Wilhelm Hoffrogge, Vorsitzender der Nieders\u00e4chsischen Gefl\u00fcgelwirtschaft (NGW http:\/\/www.ngw-landesverband.de\/) und Vizepr\u00e4sident des Zentralverbandes der Deutschen Gefl\u00fcgelwirtschaft (ZDGhttp:\/\/www.zdg-online.de\/) ist betroffen und spricht von einem &#8220;kriminellen und feigen Akt, der mit einer legitimen gesellschaftlichen Auseinandersetzung \u00fcberhaupt nichts mehr zu tun hat&#8221;.<\/p>\n<p>Wie leider zu erwarten distanziert sich das Netzwerk Bauernh\u00f6fe statt Agrarfabriken mit vorauseilenden Gehorsam noch bevor \u00fcberhaupt bewiesen werden konnte, dass die Anlagen durch Brandstiftung abgebrannt sind. So wird Michael Hettwer, Sprecher des Netzwerkes von Agrarheute zitiert: \u201eStraftaten sind \u2013 egal von welcher Stelle \u2013 kein Mittel im berechtigten Kampf gegen Agrarfabriken.\u201c<\/p>\n<p>Seit mehr als zwei Jahren brennen Niedersachsen immer mal wieder Mastanlagen ab bei den von einen politischen Hintergrund auszugehen ist, 2010 in Spr\u00f6tze, 2011 in Vechelde, Mehrum und Schnega<\/p>\n<p>Hier der NDR Bericht: http:\/\/www.ndr.de\/regional\/niedersachsen\/emsland\/maststall121.html<\/p>\n<p>Hier der Agrar HeuteBericht : http:\/\/www.agrarheute.com\/brandanschlag-haehnchenstaelle<\/p>\n<p>Mehr Informationen \u00fcber den Widerstand gegen (Massen) Tierhaltung findest du unter:<\/p>\n<p>http:\/\/antiindustryfarm.blogsport.de\/<\/p>\n<p>Quelle: https:\/\/linksunten.indymedia.org\/de\/node\/72126<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Kundenzentrum von RheinEnergie<br \/>\nK\u00f6ln 8. Dezember 2012<\/p>\n<p>folgendes Schreiben wurde auf linksunten.indymedia ver\u00f6ffentlicht:<\/p>\n<p>\u201eWir haben in der Nacht vom 07. auf den 08. Dezember das Kundenzentrum von RheinEnergie in der Einkaufsstra\u00dfe Deutzer Freiheit 65, in K\u00f6ln Deutz, markiert und besch\u00e4digt.<\/p>\n<p>Wir haben die Glasfassade mit Bitumen beschmiert, das Schloss der Eingangst\u00fcr mit Sekundenkleber und Nadeln kaputt gemacht und vier Fotoplakate mit sandigem Kleister angebracht.<\/p>\n<p>Diese zeigen die Zerst\u00f6rung, die der Braunkohletagebau in Hambach und Garzweiler anrichtet, zwei Abbaugebiete, die im rheinischen Braunkohlerevier westlich von K\u00f6ln liegen.<br \/>\nRheinEnergie ist zu 80 Prozent in der Hand der Stadt K\u00f6ln, die restlichen 20 Prozent sind im Besitz von RWE. An die K\u00f6lner Haushalte verteilt und verkauft RheinEnergie somit den Strom, den RWE unter anderem durch den Braunkohleabbau im rheinischen Braunkohlerevier erzeugt.<\/p>\n<p>RWE ist verantwortlich f\u00fcr<\/p>\n<p>&#8211; die Umweltzerst\u00f6rung im rheinischen Braunkohlerevier.<\/p>\n<p>&#8211; die Enteignung und Umsiedlung von Gemeinden im rheinischen<br \/>\nBraunkohlerevier.<\/p>\n<p>&#8211; die Rodung des Hambacher Forst.<\/p>\n<p>&#8211; die gewaltsame R\u00e4umung der Hambacher Forst Waldbesetzung im<br \/>\nOktober diesen Jahres.<\/p>\n<p>Solidarit\u00e4t mit den Besetzer*innen des Hambacher Forst und den Menschen, die gegen den Braunkohletagebau im rheinischen Braunkohlerevier k\u00e4mpfen.\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Angriff auf Privat-Haus von RWE-Vorstandschef<br \/>\nManheim 27. Dezember 2012<\/p>\n<p>ver\u00f6ffentlichtes Schreiben auf linksunten.indymedia.org:<\/p>\n<p>\u201edr. johannes lambertz leitete die rwe power ag mit verantwortung und treue. gegen\u00fcber seinen aufgaben f\u00fcr die region wird er uns immer in guter erinnerung bleiben. doch leider wird dr. lambertz seinen posten als vorstandsvorsitzender bei der rwe power ag verlassen und uns nur noch als lobbyist in br\u00fcssel vertreten.<\/p>\n<p>lange haben wir \u00fcberlegt, wie wir uns bei ihm f\u00fcr seine gro\u00dfz\u00fcgige zerst\u00f6rung der umwelt, die er stehts mit geistreichen worten zu kombinieren wusste, bedanken k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>da viele b\u00e4ume dr. lambertz im wege standen und er immer auf eine anst\u00e4ndige rodung bedacht war, haben wir uns entschieden, ihm ein bisschen unter die arme zu greifen. deswegen haben wir die buchsb\u00e4ume, str\u00e4ucher, rosen und anderes gestr\u00fcpp, welches ihm auf der karierreleiter im wege stehen k\u00f6nnte, aus seinem vorgarten entfernt und abschiedsgr\u00fc\u00dfe an der hauswand hinterlassen.<\/p>\n<p>Es sind hiermit alle eingeladen dieses geschenk zu begutachten und gemeinsam mit dr. lambertz seinen abschied zu feiern. abschiedsgr\u00fc\u00dfe nimmt dr. lambertz gerne zuhause entgegen: j\u00e4gerring 22, 50169 manheim<\/p>\n<p>mit freundlichen gr\u00fc\u00dfen<\/p>\n<p>ein rodungstrupp\u201c<\/p>\n<hr>\n<p>Zwei Vattenfall-Geb\u00e4ude mit Farbe, Steinen und Butters\u00e4ure angegriffen<br \/>\nBerlin 8. M\u00e4rz 2012<\/p>\n<p>&#8220;In der Nacht von Mittwoch (7. M\u00e4rz) auf Donnerstag wurden zwei Berliner Geb\u00e4ude des Energiekonzerns Vattenfall Ziel eines gr\u00f6\u00dfer angelegten Angriffs. Berichtet wird von viel Glasbruch. Auch Farbe und Butters\u00e4ure sollen die Besitzer_innen gewechselt haben. Dazu passend: Ein paar Worte zu Vattenfall und anderen Energiemultis<\/p>\n<p>Die gro\u00dfen Konzerne teilen heute die Welt in unn\u00fctzlich \u2013 n\u00fctzlich, konsumierbar \u2013 unkonsumierbar, verwertbar \u2013 nicht verwertbar auf. Zu diesen Konzernen geh\u00f6rt auch das schwedische Staatsunternehmen Vattenfall. Als Folge dieser Aufteilung verschwinden Tierarten und ganze Waldregionen, W\u00fcsten weiten sich aus, Wasser wird verknappt und die Luft vergiftet. Bodensch\u00e4tze werden immer schneller verbraucht, zur\u00fcck bleiben M\u00fcll und Abfall. Wie sich die Abf\u00e4lle der sogenannten Zivilisation auf Natur und Menschen in Zukunft auswirken wei\u00df niemand \u2013 manchmal wie im vergangenen Jahr in Fukushima bekommen wir einen Ausblick darauf. Doch noch immer setzen zahlreiche L\u00e4nder auf Atomkraft als umweltschonende Alternative wie etwa Frankreich, Finnland oder Schweden. Das Entsorgungsproblem bleibt. Auch f\u00fcr das Endlager Gorleben sind bereits jetzt weitere Transporte aus dem britischen Sellafield geplant.<\/p>\n<p>Wer aber Atomkraftwerke baut, Kohlekraftwerke betreibt oder CO2-Einlagerungen in den Boden plant wie Vattenfall ohne sich Gedanken \u00fcber den anfallenden Abfall, die kommenden Katastrophen und die Verpestung unserer Luft macht, ist ma\u00dfgeblich beteiligt am Ausverkauf unseres Lebens. Der Staat spielt da munter mit: Wenn es um Forderungen an die Industrie geht, ist Zur\u00fcckhaltung angesagt, ob es nun um sparsame Autos oder die Reduzierung von CO2 geht. Emissionen werden ge- und verkauft, die Einbu\u00dfen f\u00fcr den Atomausstieg zahlen die Menschen in der BRD mit 20 Prozent Strompreiserh\u00f6hungen, die Konzerne werden weiter hofiert. Denn sie stellen sich auf eine neue \u00c4ra von Gewinnen ein: die erneuerbaren Energien. Nicht nur, dass die Energiepl\u00e4ne der Bundesregierung die gro\u00dfen Konzerne bevorzugen, auch werden sch\u00e4dliche Effekte unter den Teppich gekehrt. Beispielsweise f\u00e4llt bei der Entschwefelung von Kraftwerken in den Filtern schwermetallhaltiger Gips an. Fortschritt hei\u00dft hier, statt zwei Millionen Tonnen Schwefeldioxid nun vier Millionen giftiger Gips.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend also alle scheinbar aufatmen angesichts des Atomausstiegs, ordnen die gro\u00dfen Konzerne den Energiemarkt neu und arbeiten an der Maximierung der Profite. Sie planen dabei Gro\u00dfes und beginnen eine neokoloniale \u00c4ra durch Erneuerbare Energien. Die Suche nach zweckdienlichen Standorten bzw. der Aufbau erster Projekte regenerativer Energieerzeugung auf nationaler und internationaler Ebene hat schon begonnen. Mittels gro\u00dfr\u00e4umiger und komplexer Konzepte wie Offshore-Anlagen auf Nord- und Ostsee, riesigen Solarfeldern auf Kreta oder der Solarpark Desertec in der afrikanischen W\u00fcste wird das Megagesch\u00e4fft Energie auf die Erneuerbaren \u00fcbertragen. Dass Vorhaben in dieser Gr\u00f6\u00dfenordnung, abseits der technischen Machbarkeit, in verschiedenste Bereiche gesellschaftlicher Ordnungen eingreifen und neue wirtschaftliche Machtverh\u00e4ltnisse nach sich ziehen, ist offensichtlich. Wir alle wissen, wie die derzeitigen Auseinandersetzungen um Rohstoffe direkt mit Kriegen, milit\u00e4rischer Absicherung und Ausbeutung in Verbindung steht. Die Bev\u00f6lkerung vor Ort lebt meist unter unmenschlichen und katastrophalen Bedingungen und hat in kaum einem Fall irgendeinen Nutzen vom Export der Rohstoffe.<\/p>\n<p>Solange die Gewinninteressen einiger Multikonzerne im Vordergrund stehen, wird sich daran auch nichts \u00e4ndern. Das einzig richtige ist, endlich aufzuh\u00f6ren mit dieser Art der Energieerzeugung und die gro\u00dfen Konzerne abzuschalten. Es geht nicht um die Reparatur einer Maschinierie, sondern um deren Abschaltung weltweit. Dezentrale und regionale Energiegewinnung, die sich direkt nach den Bedarfen richtet und keine Gewinninteressen verfolgt ist eine solche Alternative. Und weniger Konsum hei\u00dft gar nicht weniger Lebensqualit\u00e4t, es gibt gen\u00fcgend Gr\u00fcnde, sich auf den Weg zu machen f\u00fcr \u00f6kologische, selbst organisierte, solidarische, lebendige Alternativen.&#8221;<\/p>\n<p>Qielle: indymedia linksunten<\/p>\n<p>Presse:<\/p>\n<p>Radikale Atomgegner verletzen Vattenfall-Wachmann<br \/>\nChaoten attackieren Vattenfall-Geb\u00e4ude<\/p>\n<p>Gleich zweimal haben n\u00e4chtliche Randalierer in Berlin-Mitte und Alt-Treptow Geb\u00e4ude des Energieanbieters Vattenfall beschmiert und dabei einen Wachmann verletzt. Am Donnerstag gegen 0.40 Uhr riefen Anwohner in der K\u00f6penicker Stra\u00dfe die Polizei, weil drei dunkel gekleidete Personen mit Farbe gef\u00fcllte Glasflaschen gegen eine Hausfassade des Konzerns geworfen hatten. Zwanzig Minuten sp\u00e4ter beschmierten sieben bis acht Maskierte das Vertriebsgeb\u00e4ude des Unternehmens in der Puschkinallee gro\u00dffl\u00e4chig und warfen Scheiben ein, teilte die Polizei mit. Als ein 50-J\u00e4hriger Wachmann einen T\u00e4ter festhalten wollte, wurde er von den Komplizen mit einer \u00e4tzenden Fl\u00fcssigkeit an Kopf und Oberk\u00f6rper verletzt. Er kam zur station\u00e4ren Behandlung in ein Krankenhaus. Die T\u00e4ter fl\u00fcchteten in Richtung Schlesische Stra\u00dfe. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.(Dpa)<\/p>\n<hr>\n<p>Farbangriff auf Pharma-Konzern<br \/>\nBerlin 20. April 2012<\/p>\n<p>Beamte des Polizeiabschnitts 34 und der 14. Einsatzhundertschaft nahmen in der vergangenen Nacht zwei Frauen im Alter von 21 und 26 Jahren sowie einen 21-j\u00e4hrigen Mann in Tiergarten vor\u00fcbergehend fest. Das Trio ist dringend verd\u00e4chtig, am Potsdamer Platz mehrere, mit Farbe gef\u00fcllte \u201eTetra-Pack\u201c an die Glasfassade eines dort befindlichen B\u00fcrogeb\u00e4udes geworfen zu haben. Zeugen hatten gegen 2 Uhr 30 die Polizei alarmiert, nachdem sie drei Maskierte bei den Sachbesch\u00e4digungen und anschlie\u00dfender Flucht mit Fahrr\u00e4dern beobachtet hatten.<\/p>\n<p>Dank detaillierter Beschreibungen wurden die Tatverd\u00e4chtigen am Gro\u00dfen Stern durch die Beamten angehalten, \u00fcberpr\u00fcft und festgenommen. Am Tatort wurden mehrere unbesch\u00e4digte, mit Farbe gef\u00fcllte \u201eTetra-Pack\u201c sowie zur\u00fcckgelassene Flugbl\u00e4tter mit Themenbezug \u201eTierversuche\u201c sichergestellt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen \u00fcbernommen.<\/p>\n<p>Quelle: Polizeiticker<\/p>\n<hr>\n<p>Auto der Deutschen Bahn abgefackelt<br \/>\nSalm\u00fcnster 21. April 2012<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Samstag Morgen ist am Bahnhof in Salm\u00fcnster ein Auto der Deutschen Bahn ausgebrannt. Vermutlich war es Brandstiftung.<\/p>\n<p>Wie die Feuerwehr Salm\u00fcnster mitteilt, war sie gegen 4 Uhr an der Einsatzstelle eingetroffen. Beim Eintreffen am Parkplatz neben dem Bahnhof an der Fuldaer Stra\u00dfe habe der Ford Focus voll in Flammen gestanden. Unter Atemschutz sei das Feuer gel\u00f6scht und ein Ausbreiten der Flammen verhindert worden.<\/p>\n<p>Laut Polizeiangaben wurde in der N\u00e4he des Fahrzeugs ein leerer Benzinkanister gefunden. Das Wrack wurde sichergestellt, damit die Brandermittler der Kripo in Gelnhausen eine Spurensuche durchf\u00fchren k\u00f6nnen. Der Schaden an dem Auto wird auf 20 000 Euro gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Hebelspuren am Fahrkartenautomaten<\/p>\n<p>Im Zuge der Fahndung nach den T\u00e4tern stellte die Polizei zudem an zwei Fahrkartenautomaten frische Hebelspuren fest, wodurch vermutlich der Alarm ausgel\u00f6st wurde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiter gehts mit der Dokumentationsreihe zu (militanten) Aktionen die Bundesweit in der Vergangenheit stattgefunden haben. Diesmal geht es ins Jahr 2012 und befasst sich mit Antimilitaristischen Aktionen und Aktionen die f\u00fcr die Umwelt durchgef\u00fchrt wurden. Antimilitarismus: Brandanschlag auf LKW\u00b4s der MAN &#8211; Truck &amp; Bus GmbH Berlin 22. 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